Die jungen Piloten Michel Tanguy und sein Kamerad Ernest Laverdure,
frische Abgänger der Flugschule Salon-de-Provence, werden an die
Jagdflieger-Schule Meknès in Marokko versetzt. Und gleich bei hrem
ersten Einsatz kommt es bei der Sicherung eines geheimen
Raketensprengkopfes zum Drama... Die Gesamtausgabe der Abenteuer
von Tanguy und Laverdure beinhaltet ihre sämtlichen Abenteuer zum
ersten mal in konsequent chronologischer Reihenfolge, bereichert um
redaktionelle Texte und Bilder, die nie zuvor veröffentlicht
wurden.
Seit der Erstausgabe des französischen Magazins Pilote vom 29.
Oktober 1959 fliegen Michel Tanguy und Ernest Laverdure auf
Erfolgskurs. Erdacht vom belgischen Comicautor Jean-Michel
Charlier, ursprünglich von Asterix-Zeichner Albert Uderzo und
später vom Meisterzeichner Jijé in Szene gesetzt, gilt die Serie
als Klassiker der frankobelgischen Comicliteratur.
Die vorliegende Gesamtausgabe von Die Abenteuer von Tanguy und
Laverdure präsentiert alle Geschichten erstmals komplett und in der
Chronologie ihres Erscheinens. Ergänzt um Kurzgeschichten, Texte,
Zeichnungen und Fotos, die bisher in Albenform unveröffentlicht
sind.
Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u. a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier". Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.
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