Mister Macks Missgeschicke - Doyle, Roddy

Mister Macks Missgeschicke

Roddy Doyle 

Übersetzung: Steinhöfel, Andreas
 
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Mister Macks Missgeschicke

Roddy Doyles skurrile Welt - ein unvergleichlicher Lesespaß

Mr Mack hat seinen Beruf als Kekstester an den Nagel gehängt und macht als Erfinder sofort Furore: Die neu erfundene Säge unter seinem Arm hat fatale Ähnlichkeit mit einem Maschinengewehr, deshalb wird er in der Bank als Räuber festgenommen. Seine Kinder und Rover, der Hund, graben zur Rettung einen Tunnel. Der Plan wäre genial, stünden ihnen nicht nur garstige Gefängniswärter und niederträchtige Waisenkinderfänger, sondern auch noch die Dubliner Schnecken auf dem Vormarsch zur Weltherrschaft im Weg.



Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 175 S. m. Illustr. v. Brian Ajhar. 183 mm
  • Seitenzahl: 175
  • cbj Taschenbücher Bd.22323
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 125mm x 20mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783570223239
  • ISBN-10: 357022323X
  • Best.Nr.: 34503894
Roddy Doyle, geb. 1958 in Dublin, ist einer der bekanntesten Vertreter der neueren irischen Literatur. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Dublin.

Leseprobe zu "Mister Macks Missgeschicke" von Roddy Doyle

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- KAPITEL EINS -

Es war einmal, vor langer Zeit, ein kleines Mädchen, das wohnte in einem Haus aus Lebkuchen und -

Langweilig.

Einst gab es ein kleines Mädchen namens Kayla Mack, das wohnte in einem Haus aus -

Immer noch langweilig. Fang noch mal an.

Ein kleines Mädchen namens Kayla Mack wohnte in -

Immer noch langweilig. Fang noch mal an.

Und das ist deine letzte Chance.

Also gut. Eins, zwei, drei -

Kayla Mack stand auf dem Kopf der Katze.

Sie stemmte den Fuß so fest auf den Kopf, bis die Katze quietschte. Nachdem sie dreimal draufgetreten hatte, rannte sie zur Hintertür ihres Hauses. Das Haus bestand übrigens nicht aus Lebkuchen. Und übrigens quietschte die Katze, weil sie aus Plastik war. Das Quietschen war ein Signal an Kaylas Freundin Victoria.

Wie war das bis jetzt?

Bis jetzt nicht übel. Mach weiter.

Als sie zur Tür hinauswollte, traf sie auf Mister Mack, ihren Vater. Er trug ein Maschinengewehr.

"Wer bist du?", sagte Kayla.

"Das ist kein Maschinengewehr", sagte Mister Mack. "Es ist eine Säge. Ich hab sie soeben erfunden."

"Wer bist du?"

"Ich weiß, dass sie wie ein Maschinengewehr aussieht", sagte Mister Mack. "Aber es ist eine Säge. Sieh mal. Ich zeige dir, wie sie funktioniert."

Aber Kayla hatte kein Interesse. Kennt man ein Maschinengewehr, kennt man sie alle. Sie rannte weiter.
- KAPITEL ZWEI -

Mister Mack war glücklich.

Aber Kayla war es nicht.

Sie steckte nämlich in der Hecke fest.

"Wer bist du!"

Es war eine große, haarige Hecke, sie trennte die Gärten von Kayla Mack und ihrer Freundin Victoria. Es gab ein Loch in der Hecke, und dieses Loch war eine prima Abkürzung, falls man es fand. Und genau das war das Problem. Kayla hatte das Loch verfehlt. Sie befand sich zwar direkt daneben, stand aber bis zu den Knien in Laub und kleinen Zweigen, die an ihrer Kleidung zerrten und sie nicht loslassen wollten.

"Wer bist du!"

In der Hecke wohnten zwei Eidechsen, außerdem ein paar Wellies, die aus dem Zoogeschäft abgehauen waren - sie taten so, als wären sie Sperlinge -, und eine Ratte, die ausschließlich frisches Gemüse fraß.

Langweilig.

Früher hatte sie alles gefressen. In ihrem bisherigen Leben hatte sie sechsunddreißig tote und drei lebende Tiere gefressen. Sie hatte 365 verschiedene Kekssorten gefressen. Sie hatte Autoreifen, Kartoffelchips und eine halbe Fußgängerbrücke gefressen.

Doch das war vorbei.

"Ich bin nie wirklich gern eine Ratte gewesen", erklärte sie Kayla, obwohl die nicht zuhörte.

Kayla brüllte nach Victoria, die gefälligst kommen und sie retten sollte.

"Wer bist duuuuuu!"
- KAPITEL DREI -

Mister Mack war glücklich. Und das war fein, denn es war lange her, seit Mister Mack zuletzt glücklich gewesen war. Dreiundsiebzig Tage, um genau zu sein. Wenn man dreiundsiebzig Tage rückwärts zählte - und Mister Mack tat das ständig -, landete man bei jenem Tag, an dem Mister Mack seine Arbeit in der Keksfabrik verloren hatte.

"Kein Mensch isst mehr Kekse", sagte sein Chef, Mister Kimberley. "Alle machen sie einen auf gesund."

Sie standen neben Mister Macks Schreibtisch. Auf dem Schreibtisch befanden sich eine Waage, ein Foto seiner Familie und eine große, bronzene Feigenrolle:ÜBERREGIONALER IRISCHER MEISTER IM KEKSTESTEN - 2004

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