TV-Wettermann im Dienst der Kinder
Der Autor ist „Wetterfrosch“ beim Österreichischen Rundfunk und von daher geradezu prädestiniert, sich allgemein verständlich über meteorologische Phänomene zu äußern. Wobei es noch einmal ein großer Unterschied ist, ob man erwachsenen Zuschauern die Sache mit den Schönwetterwolken nahe bringt oder ein so komplexes Thema kindgerecht aufbereitet.
Rainer Schultheis ist dieses Kunststück gelungen. Und zwar ohne dass er die wissenschaftlichen Grundlagen außer Acht gelassen hätte, wie das manchmal in Wetterbüchern für Kinder der Fall ist. Dennoch kommen Witz und Unterhaltung keineswegs zu kurz (dafür sorgen so kurzweilige Texte wie etwa der Reisebericht von Mr. Droppy, dem Regentropfen).
Zahlreiche Rubriken und Info-Kästen sorgen für Abwechslung
Wie auch in den anderen Bänden der hervorragenden Reihe „Science und fun“ werden die Erklärungen für die unterschiedlichsten mit dem Thema zusammen hängenden Sachverhalte immer wieder aufgelockert. Einmal durch beeindruckende Fotografien, Zeichnungen oder Diagramme. Darüber hinaus gibt es immer wieder Anregungen für Experimente (etwa, wie man sich einen Regenmesser baut oder die Feuchtigkeit anhand eines Haarhygrometers feststellt), Hinweise auf berühmte Leute, die sich um Dinge der entsprechenden Materie verdient gemacht haben (wie zum Beispiel der Herr Faraday, der dem Elektrik abweisenden Käfig seinen Namen gab) oder interessante Fakten, mit denen man problemlos in der Schule und im Freundeskreis glänzen kann. Denn wie viele Mitschüler (oder auch Erwachsene) wissen schon, was ein Brontologe erforscht? Oder wie die zehn Begriffe für Schnee lauten, die bei den Inuit verwendet werden?
Wissen, Unterhaltung und Bastelspaß
Und für alle, die zwischendurch eine Wissenschafts-Pause brauchen, gibt es das „Schnippel-Gimmick“ der Papieringenieurin Antje von Stemm: „Die fast vollautomatische Wetterstation“.
Danach kann man entspannt zu Zahlen und Fakten zurückkehren und eine Menge über Bauernregeln, die Klimakatastrophe und die meteorologischen Verhältnisse in anderen Ländern lernen. Das Glossar am Ende des Buches fasst darüber hinaus noch einmal die wichtigsten Begriffe zusammen.
Ein Buch also, prall voll mit allem, was es rund ums Wetter zu erfahren und und erforschen gibt. Ein Buch, das den Wissensdurst kleinerer wie auch das Informationsbedürfnis größerer Leser umfassend befriedigt. Und außerdem ein Buch, das gleichzeitig schlau macht UND Spaß bringt.
Ach ja: ein „Brontologe“ befasst sich übrigens mit Blitz und Donner – und wie man auf Eskimoisch glatten, weichen, feuchten und sieben andere Schneearten nennt, das liest man am besten selbst nach ...
(Michaela Pelz)
TV-Wettermann im Dienst der Kinder
Der Autor ist „Wetterfrosch“ beim Österreichischen Rundfunk und von daher geradezu prädestiniert, sich allgemein verständlich über meteorologische Phänomene zu äußern. Wobei es noch einmal ein großer Unterschied ist, ob man erwachsenen Zuschauern die Sache mit den Schönwetterwolken nahe bringt oder ein so komplexes Thema kindgerecht aufbereitet.
Rainer Schultheis ist dieses Kunststück gelungen. Und zwar ohne dass er die wissenschaftlichen Grundlagen außer Acht gelassen hätte, wie das manchmal in Wetterbüchern für Kinder der Fall ist. Dennoch kommen Witz und Unterhaltung keineswegs zu kurz (dafür sorgen so kurzweilige Texte wie etwa der Reisebericht von Mr. Droppy, dem Regentropfen).
Zahlreiche Rubriken und Info-Kästen sorgen für Abwechslung
Wie auch in den anderen Bänden der hervorragenden Reihe „Science und fun“ werden die Erklärungen für die unterschiedlichsten mit dem Thema zusammen hängenden Sachverhalte immer wieder aufgelockert. Einmal durch beeindruckende Fotografien, Zeichnungen oder Diagramme. Darüber hinaus gibt es immer wieder Anregungen für Experimente (etwa, wie man sich einen Regenmesser baut oder die Feuchtigkeit anhand eines Haarhygrometers feststellt), Hinweise auf berühmte Leute, die sich um Dinge der entsprechenden Materie verdient gemacht haben (wie zum Beispiel der Herr Faraday, der dem Elektrik abweisenden Käfig seinen Namen gab) oder interessante Fakten, mit denen man problemlos in der Schule und im Freundeskreis glänzen kann. Denn wie viele Mitschüler (oder auch Erwachsene) wissen schon, was ein Brontologe erforscht? Oder wie die zehn Begriffe für Schnee lauten, die bei den Inuit verwendet werden?
Wissen, Unterhaltung und Bastelspaß
Und für alle, die zwischendurch eine Wissenschafts-Pause brauchen, gibt es das „Schnippel-Gimmick“ der Papieringenieurin Antje von Stemm: „Die fast vollautomatische Wetterstation“.
Danach kann man entspannt zu Zahlen und Fakten zurückkehren und eine Menge über Bauernregeln, die Klimakatastrophe und die meteorologischen Verhältnisse in anderen Ländern lernen. Das Glossar am Ende des Buches fasst darüber hinaus noch einmal die wichtigsten Begriffe zusammen.
Ein Buch also, prall voll mit allem, was es rund ums Wetter zu erfahren und und erforschen gibt. Ein Buch, das den Wissensdurst kleinerer wie auch das Informationsbedürfnis größerer Leser umfassend befriedigt. Und außerdem ein Buch, das gleichzeitig schlau macht UND Spaß bringt.
Ach ja: ein „Brontologe“ befasst sich übrigens mit Blitz und Donner – und wie man auf Eskimoisch glatten, weichen, feuchten und sieben andere Schneearten nennt, das liest man am besten selbst nach ...
(Michaela Pelz)