Das war der Hirbel, neue Rechtschreibung - Härtling, Peter

Peter Härtling 

Das war der Hirbel, neue Rechtschreibung

Wie der Hirbel ins Heim kam, warum er anders ist als andere und ob ihm zu helfen ist

Broschiertes Buch
 
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Das war der Hirbel, neue Rechtschreibung

Kinder wie Hirbel gibt es viele. Nur sind sie den meisten unbekannt. Peter Härtling macht in seinem berühmten Roman hautnah die Welt eines behinderten und elternlosen Jungen verständlich.

Hirbel ist anders als andere, denn bei seiner Geburt ist etwas falsch gemacht worden. Er ist krank, hat oft Kopfschmerzen und auch Bauchweh von den Tabletten, die er dauernd nehmen muss. Manchmal schreit er dann und tut Dinge, worüber die anderen lachen. Hirbels Mutter hat ihn weggegeben, seither wandert er zwischen Pflegeeltern und Heimen hin und her. Trotzdem ist Hirbel kein trauriges Kind. Mit den Psychologinnen spielt er ihre Spiele, die Tests, die er alle schon kennt. Er hat eine wunderbare Singstimme, und das Singen bereitet ihm Freude, solange er sich dabei nach seinen eigenen Regeln richten darf. Und Hirbel kann Haken schlagen wie ein Hase, wenn man ihn einfangen will. Als er einmal wegläuft aus dem Heim, schläft er zwischen Schafen, aber er denkt, dass es lauter Löwen sind, die ihn nachts wärmen. Immer wieder läuft Hirbel fort, weil ihn niemand richtig versteht und weil er in ein anderes Land möchte. Dorthin, wo die Sonne gemacht wird auf den Bäumen.


Produktinformation

  • Verlag: Beltz
  • 1996
  • 1996.
  • Seitenzahl: 72
  • Gulliver Taschenbücher Bd.218
  • Best.Nr. des Verlages: 78218
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 13mm
  • Gewicht: 98g
  • ISBN-13: 9783407782182
  • ISBN-10: 3407782187
  • Best.Nr.: 06276076
"Härtling stellt ganz sachlich und genau fest, wie Kinder leben müssen, die man vergisst, weil die Heime sie uns abnehmen." (Südwestfunk)<br/><br/>"Man müsste dieses Buch zur Pflichtlektüre machen und es über Eltern und Grundschullehrer an die Acht- und Zehnjährigen im Land verteilen. Wie hier ohne falsches Mitleid und Rührseligkeit um ein Verständnis geworben wird, das ist beispielhaft." (Stuttgarter Nachrichten)

"Härtling stellt ganz sachlich und genau fest, wie Kinder leben müssen, die man vergisst, weil die Heime sie uns abnehmen." Südwestfunk<br/><br/>"Man müsste dieses Buch zur Pflichtlektüre machen und es über Eltern und Grundschullehrer an die Acht- und Zehnjährigen im Land verteilen. Wie hier ohne falsches Mitleid und Rührseligkeit um ein Verständnis geworben wird, das ist beispielhaft." Stuttgarter Nachrichten

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.03.2006

Band 27
Hoffnung auf Geborgenheit
Peter Härtling: „Das war der Hirbel”
Es gibt Kinderromane, die klingen lange nach. Peter Härtlings „Hirbel” gehört dazu. Woran mag das liegen? Vielleicht weil es ein so traurig-schönes Buch ist, über das man auch lachen kann. Die kindliche Hauptfigur, Hirbel, leidet wegen Komplikationen bei der Geburt unter anhaltenden Kopfschmerzen und Krämpfen. Nach Aufenthalten bei Pflegeeltern tritt er eine Odyssee durch Heime an. Auf den ersten Blick handelt es sich also um ein „Problembuch”. Als der Text 1973 erschien, war es nicht üblich, in der Kinderliteratur von kindlichem Leid zu erzählen. Peter Härtling wollte sich damit nicht abfinden: „Es kann thematisch keine Tabus für Kinder geben.” Und darum wurde sein „Hirbel” zu einem Trendsetter der moderne Kinderliteratur.
Was macht das Buch auch heute noch lesenswert, in einer Zeit, da frühere Tabubereiche wie Scheidung, Arbeitslosigkeit und die Dritte Welt längst zum Gegenstand von Literatur für junge Leser geworden sind? Es ist die Art und Weise wie Härtling diese Geschichte erzählt. „Der Hirbel ist der schlimmste …

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"Härtling stellt ganz sachlich und genau fest, wie Kinder leben müssen, die man vergisst, weil die Heime sie uns abnehmen." Südwestfunk "Man müsste dieses Buch zur Pflichtlektüre machen und es über Eltern und Grundschullehrer an die Acht- und Zehnjährigen im Land verteilen. Wie hier ohne falsches Mitleid und Rührseligkeit um ein Verständnis geworben wird, das ist beispielhaft." Stuttgarter Nachrichten
Peter Härtling, geboren am 13. November 1933 in Chemnitz, Gymnasium in Nürtingen bis 1952. Danach journalistische Tätigkeit; von 1955 - 62 Redakteur bei der 'Deutschen Zeitung', von 1962 - 70 Mitherausgeber der Zeitschrift 'Der Monat', von 1967 - 68 Cheflektor und danach bis Ende 1973 Geschäftsführer des S. Fischer Verlages. Seit Anfang 1974 lebt er als freier Schriftsteller in der Nähe von Frankfurt. 1992 wurde der Autor mit dem "Lion-Feuchtwanger-Preis" ausgezeichnet. 1995 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz, 2001 den "Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises" und 2006 den "Gerty-Spieß-Literaturpreis". 2007 wurde Peter Härtling für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt, 2011 erhielt er den "Großen Preis" der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur und 2012 wurde ihm der "Jacob-Grimm-Preis" verliehen.

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Kundenbewertungen zu "Das war der Hirbel, neue Rechtschreibung"

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Bewertung von babajaja aus Markkleeberg am 04.06.2010 ***** ausgezeichnet
hirbel ist anders als die anderen, denn bei seiner geburt worde etwas falsch gemacht. er hat oft kopfschmerzen und bauchweh von den tabletten.
es hat mir total gefallen, denn es war lustig, spannend also abwechlungsreich. ich empfehle es weiter für kinder und erwachsene, die abwechselungsreiche bücher mögen.

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Bewertung von kai.schuett aus Markkleeberg am 30.04.2010 ***** sehr gut
Habt ihr schon mal einen Jungen gesehen der
gut singen kann und immer Kopfschmerzen
hat, Nein? Dann ist das Buch vom Hirbel genau
das richtige für euch.
Ich empfehle das Buch sehr weil es lustig aber
auch traurig ist.

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Bewertung von frithjof aus Markkleeberg am 29.04.2010 ***** ausgezeichnet
Im Mittelpunkt steht Hirbel, ein Junge mit einer Behinderung. Niemand versteht ihn, viele wollen nichts von ihm wissen. Da sich seine Mutter nicht um ihn kümmern konnte, lebt Hirbel im Heim und hält dort die Pflegerinnen auf Trab.
Das Buch von Peter Härtling erzählt ganz ohne Traurigkeit und Mitleid die Geschichte eines besonderen Jungen. Am Ende fragt man sich: Wie hätte ich auf Hirbel reagiert? Hätte ich ihn verstanden?

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Bewertung von Elena Fehler am 14.06.2005 ***** ausgezeichnet
Ich finde , dass das Buch vielen Leuten hilft behinderte Kinder/ Erwachsene zu verstehen . Schade ist nur , dass der Hirbel nach her wieder in ein anderes Heim gehen muss .

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