Nein! Tomaten ess ich nicht - Child, Lauren

Lauren Child 

Nein! Tomaten ess ich nicht

Ausgezeichnet mit der Kate Greenaway Medal 2000

Übersetzung: Birkenstädt, Sophie
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Nein! Tomaten ess ich nicht

Charlie hat eine kleine Schwester, die heißt Pia. Manchmal muss er ihr das Essen machen. Das ist nicht ganz einfach, weil Pia weder Erbsen noch Möhren, weder Kartoffeln noch Pilze, keine Spaghetti, weder Eier noch Würstchen isst. Blumenkohl, Weißkohl, gebackene Bohnen, Bananen und Apfelsinen lehnt sie ganz und gar ab und nie, nie im Leben wird sie eine Tomate essen. Aber neulich ist es Charlie gelungen, Pia zu überlisten. Oder hat Pia ihn überlistet?
Ab 4 Jahren


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2002
  • Ausstattung/Bilder: 2002. 32 S. m. zahlr. bunten Bild.
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 284mm x 258mm x 10mm
  • Gewicht: 488g
  • ISBN-13: 9783551515742
  • ISBN-10: 3551515743
  • Best.Nr.: 10806366
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2003 in der Sparte Bilderbuch!

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.01.2003

Lakritzstangen vom Jupiter
Ein Bilderbuch, das Lust macht aufs Essen
Auch wenn man nicht Pia heißt, keinen älteren Bruder namens Charlie hat, nicht aussieht wie eine Witzfigur, kein Suppenkasper ist und außerdem nicht in einem Bilderbuch für kleine Kinder, schon gar nicht in einem so abgefahrenen wie Lauren Childs „Nein! Tomaten ess ich nicht!” wohnt, bekommt man hier Appetit. Und der bleibt bis zum Schluss, auch weil die Küche im Bilderbuch so schön altmodisch abgebildet ist: eine Collage aus Wachsmalstrichen und Farbfotografiestückchen mit einer komisch gemusterten Tapeten, einem kackbraunen Holzfußboden, einer Küchenzeile in Elfenbeinfurnier und einer total schräge Fichte-Natur-Küchentischplatte. Die Lust auf die Geschichte bleibt, auch wenn im Gegensatz zu Pia, die nichts, was ihr Charlie auf den Tisch stellt, isst, fast alle Kinder gerne Erbsen und Möhren und Kartoffelpüree mögen und vor allem Fischstäbchen.
Diese in England preisgekrönte Pia-Studie ist ein Bilderbuch, das die Sinne reizt, die Fantasie Purzelbäume schlagen lässt, die Erinnerung animiert und dazu noch auf charmante Weise pädagogisch wertvoll wirkt. Das Geheimnis ist …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Lauren Child präsentiert mit ihrer neuen Geschichte ein "leichtes" und "erfrischendes Küchenbuch", das manchen kleinen Obst- und Gemüsemuffel dazu bringen könnte, doch ein paar Vitamine aufzunehmen, freut sich Reinhard Osteroth. Denn mit viel Geschick weiß Pias Bruder Charlie der kleinen Schwester die ungeliebten Speisen schmackhaft zu machen, berichtet der Rezensent: Möhren werden zu Lakritzstangen vom Jupiter, Erbsen zu Bonbons aus Grünstadt. Das Bilderbuch vom "Suppenkasper-Syndrom" ist außerdem noch, schwärmt Osteroth, "farbenfroh" und "peppig".

© Perlentaucher Medien GmbH
Lauren Child, geboren 1967, wuchs in Wiltshire auf, einer Grafschaft im Süden Englands. Sie studierte an der City and Guilds Art School in London. Danach hatte sie verschiedene Jobs, bis sie 1999 ihr erstes Kinderbuch veröffentlichte. Heute ist Lauren Child eine der bekanntesten Kinderbuchautorinnen und Illustratorinnen Englands.
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