Nein, mit Fremden geh ich nicht! - Ferres, Veronica; Ginsbach, Julia
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Veronica Ferres Julia Ginsbach 

Nein, mit Fremden geh ich nicht!

In Zusammenarbeit mit Power-Child

Illustrator: Ginsbach, Julia
Gebundenes Buch
 
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Nein, mit Fremden geh ich nicht!

'Die Schwächsten in unserer Gesellschaft müssen geschützt werden, bevor etwas passiert.' Veronica Ferres

Sexueller Gewalt vorbeugen, lautet das Hauptanliegen von 'Power-Child e.V.' Kinder zu stärken ist das Konzept. Mit vielfältigen Beratungsangeboten tritt die 2002 gegründete Kinderschutzorganisation an die Öffentlichkeit und richtet bundesweit Veranstaltungen in Grundschulen und Kindereinrichtungen aus, um Prävention spielerisch zu üben. Das Bilderbuchprojekt 'Nein, mit Fremden geh ich nicht!' entstand in Kooperation von 'Power-Child' mit cbj. € 1,- pro verkauftem Exemplar fließt in die Arbeit der Kinderschutzorganisation.



Lia ist sauer: Erst sucht Tim Streit, dann ist ihre Kindergartenfreundin krank und nun bringt Moritz' große Schwester sie nicht bis nach Hause, sondern nur bis zur nächsten Straßenecke. Und so steht Lia ganz alleine da, als der nette Mann mit dem silbernen Auto anbietet, sie ein Stück mitzunehmen.

Für Lia geht die Begegnung gut aus und sie ist stolz, dass sie etwas Wichtiges ganz richtig gemacht hat: Sie sagt 'Nein!', laut und deutlich.

Dafür brauchen Kinder Selbstbewusstsein. Sie müssen wissen, wann eine Situation gefährlich wird und wie sie sich richtig verhalten. Die Geschichte von Lia leistet dazu einen Beitrag und bietet Eltern, Erziehern und Kindern einen sensiblen Einstieg in das brisante Thema 'Gewalt gegen Kinder'.

"Mein Ziel war es, eine Geschichte zu erzählen, die einerseits ganz im Erfahrungsbereich kindlichen Alltags angesiedelt ist und andererseits mögliche Gefahr deutlich macht, ohne Ängste zu schüren." Veronica Ferres


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 32 S. m. zahlr. bunten Bild.
  • Seitenzahl: 32
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 279mm x 220mm x 11mm
  • Gewicht: 425g
  • ISBN-13: 9783570131374
  • ISBN-10: 3570131378
  • Best.Nr.: 20943355
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.08.2007

Das freundlichste Lächeln kann gefährlich sein
Veronica Ferres’ Kinderbuch „Nein, mit Fremden geh ich nicht” warnt vor sexueller Gewalt
Ein Tag, an dem alles schief geht! Zuerst zieht Lias großer Bruder sie an den Haaren. Weil sie ihn dafür in die Hand beißt, bekommt sie von Mama geschimpft. Wie ungerecht! Auch im Kindergarten ist es blöd. Lias Lieblings-Kindergärtnerin ist krank und ihre Freundin Anne quengelig. Statt mit Lia Seilhüpfen zu spielen, fängt sie an zu weinen, kriegt rote Punkte auf der Haut und muss früher nach Hause gehen. Am schlimmsten kommt es dann aber am Ende des Kindergartens. Weil Lia normalerweise mit Annes Mama nach Hause fährt, steht sie heute alleine da. Niemand will sie mitnehmen.
„Nein, mit Fremden geh ich nicht” (cbj-verlag, 13,95 Euro) heißt das erste Kinderbuch, das die Schauspielerin Veronica Ferres, selbst Mutter einer kleinen Tochter, geschrieben und Julia Ginsbach illustriert hat. Schon seit vielen Jahren ist Ferres Schirmherrin des Vereins „Power-Child”, der sich für die Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche einsetzt. Zu den wichtigsten Zielen der Organisation gehört es, das …

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"Kinder (...) müssen wissen, wann eine Situation gefährlich wird und wie sie sich richtig verhalten. - Diese Geschichte leistet dazu einen Beitrag und bietet Eltern, Erziehern und Kindern einen sensiblen Einstieg in das brisante Thema 'Gewalt gegen Kinder'." Münchner Merkur<br/><br/>"Mein Ziel war es, eine Geschichte zu erzählen, die einerseits ganz im Erfahrungsbereich kindlichen Alltags angesiedelt ist und andererseits mögliche Gefahr deutlich macht, ohne Ängste zu schüren." Veronica Ferres<br/><br/>"Zu den wichtigsten Zielen der Organisation gehört es, das Bewusstsein für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung bei Kindern zu fördern. Dazu soll die Geschichte von Lia beitragen." Süddeutsche Zeitung<br/><br/>"Diese Geschichte soll ein Initiator, ein Auslöser für Kinder und Eltern sein, über das Thema zu reden. (...) Eltern sollen sie gemeinsam mit dem Kind lesen und darüber diskutieren, um ihm einen Weg ebnen zu können, dass es 'stark' wird und Gefahren erkennen kann." Veronica Ferres in der Süddeutschen Zeitung<br/><br/>"Ein Buch, das Gesprächsanlass bietet und in jeden Kindergarten gehört!" bücher<br/><br/>"In Zusammenarbeit mit POWER-CHILD entstand ein wichtiges Buch, das als Geschichte überzeugt und mit großflächigen Bildern das Erzählte begleitet." Prof. Dr. Kurt Franz, Volkacher Akademie für Kinder- und Jugendliteratur<br/><br/>"Kinder [brauchen] Selbstbewusstsein. Sie müssen wissen, wann eine Situation gefährlich wird und wie sie sich richtig verhalten. Die Geschichte von Lia leistet dazu einen Beitrag und bietet Eltern, Erziehern und Kindern einen sensiblen Einstieg in das Thema 'Gewalt gegen Kinder.'" Darmstädter Echo<br/><br/>"Die Schauspielerin Veronica Ferres hat gerade ein Buch zu dem Thema veröffentlicht. Sie hat es selbst geschrieben, in schlichten Worten, aber sich in die Seele des Kindes einfühlend." Cornelia Geissler / Berliner Zeitung<br/><br/>"Ein Buch, das warnt, ohne Panik zu verursachen." Michael Defrancesco / Rhein-Zeitung<br/><br/>"Ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk!" Johannes B. Kerner in "Menschen 2007"

"In Zusammenarbeit mit POWER-CHILD entstand ein wichtiges Buch, das als Geschichte überzeugt und mit großflächigen Bildern das Erzählte begleitet."

"In Zusammenarbeit mit POWER-CHILD entstand ein wichtiges Buch, das als Geschichte überzeugt und mit großflächigen Bildern das Erzählte begleitet."
Veronica Ferres ist seit langem eine der beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. Sie begann ihre berufliche Laufbahn am Theater und feierte auch bald beim Film große Erfolge. Zu ihren bedeutendsten Rollen zählt die Nelly in dem ARD-Dreiteiler Die Manns. Seit 2002 ist Veronica Ferres außerdem als begeisterte Mutter in den Schlagzeilen.

Leseprobe zu "Nein, mit Fremden geh ich nicht!"

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Leseprobe zu "Nein, mit Fremden geh ich nicht!"

(S. 6-7)

Es donnert immer lauter und dann fängt es auch noch zu regnen an. Lia hat keinen Regenmantel dabei. So stellt sie sich in einen Hausgang. Hätte Sofie mich nur nicht allein gelassen, denkt sie. Ist das überhaupt der Weg nach Hause? Plötzlich ist Lia sich gar nicht mehr sicher. Irgendwie ist die Straße an diesem Mittag auch ein bisschen unheimlich. So grau. Und so einsam. Niemand ist unterwegs.   

Nur der Mann im silbernen Auto. Das hält jetzt fast neben dem Hauseingang, in dem sie steht. Die Fahrertür geht auf. Der Mann steigt aus. Er kommt auf Lia zu. In der Hand trägt er einen aufgespannten Regenschirm. »Soll ich dich ein Stück mitnehmen?«, fragt er freundlich. »Es regnet ganz schön.« Lia schüttelt den Kopf. Geh niemals mit jemandem, den du nicht kennst, haben ihr Mama und Papa immer und immer wieder gesagt. Aber sie kennt den Mann - vom Sehen.

Er sitzt öfter mal beim Spielplatz auf einer Bank. Und außerdem sieht er ein bisschen aus wie Onkel Florian, Papas Bruder, mit seinem blonden Lockenkopf. Den mag Lia besonders gern. Florian lacht auch genauso nett wie dieser Mann.»Wie heißt du denn?«, fragt der Mann. »Lia«, sagt Lia. »Und wo wohnst du?«, fragt er. »In der Blütenstraße«, antwortet Lia. »Genau um die Ecke wohne ich auch«, sagt der Mann und lächelt Lia an. »Wäre ja wirklich zu dumm, wenn du im Regen heimlaufen würdest.«

»Ich bin nicht dumm«, sagt Lia. »Eben«, antwortet der Mann Es regnet jetzt stärker. Und es wird immer dunkler. Der Mann ist wirklich nett. Netter als alle, die sie heute NICHT abgeholt haben. Lia nickt. »Dann komm mit unter meinen Regenschirm«, sagt der Mann. Als sie zum Auto gehen, sieht Lia auf der andern Seite der Straße einen Schreibwarenladen. Dort hat Mama erst letzte Woche mit ihr eingekauft. Von dort aus ist es wirklich nicht mehr weit nach Hause.

Kundenbewertungen zu "Nein, mit Fremden geh ich nicht!"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(5)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von Lisa F. aus Mössingen am 28.07.2011 ***** weniger gut
Bei Lia klappt heute gar nichts: Zuerst hat sie streit,dann ist ihre Freundin krank und nun muss Lia auch noch das letzte Stück alleine nach Hause laufen. Da hält ein Mann mit seinem Mann, er sieht sehr freundlich aus, findet Lia. Außerdem fragt er sie, ob er sie nach Hause fahren soll. Doch also Lia freundlich ablehnt und der Mann versucht Lia mit zu nehmen, bekommt sie es mit der Panik zu tun und schreit ganz laut;''NEIN''. Und rennt davon. Das war die richtige Entscheidung.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen,da es ausdrückt, wie gefährlich die Menschen heut zu Tage sind,und es zeigt, dass man sich gegen solche Menschen wehren muss.

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Bewertung von Thiresha J. aus Krefeld am 08.06.2011 ***** sehr gut
Das Buch "Nein,mit Fremden geh ich nicht!" handelt von einem kleinen Mädchen, namens Lia. Für sie fängt dieser Tag schon schlecht an, da ihr Bruder sie Ärgert, dass ihre beste Freundin krank ist und dann kann auch noch keiner sie nach Hause fahen kann. sie muss schließlich mit Moritz großen schwester fahren. Doch sie lässt Lia schon an der Ecke raus.
Lia traut sich einem fremden Mann"NEIN" zu sagen. Er bietet ihr an, einstück mit dem Auto zunehmen. Eine Verkäuferin hat dieses geshen und ist zu den beiden gekommen doch der Autofahrer hau schnell ab. Die Verkäuferin berichtet anschließend Lias Mutter.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es zeigt einer der gefährlichsten Situationen für Kinder dar. Durch dieses Buch können sich Kinder auf solche Situationen vorbereiten. Aus diesem Grund Empfele ich das Eltern, aber auch schon kleinen Kindern, die anfangen zu lesen.

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Bewertung von christilaudi aus Horb a.N. am 05.06.2011 ***** ausgezeichnet
Die kleine Lia isst sehr sauer da ihr Freund Tim mit ihr sehr gestritten hat. Dann ist auch noch ihre Kindrgartenfreundin krank und so kommt alles zusammen an einem Tag. Für sie brach dann noch eine Welt zusammen als die große Schwester von Moritz sie nicht nach Hause bringt sondern nur an die nächste Straßenecke brachte. so kommt es das Lia alleine an der Straßenecke stand und ein netter man ihr an bat sie mitzunehmen. Zum Glück ging alles gut aus und sie stick nicht in das silberne Auto!
Ich finde das Buch ganz toll da die Kinder darin lernen mit niemandem mitzugehen, auch wenn er noch so nett ist. Die Bilder wirken sehr auf die Kinder und so hilft es einem doch Kindern etwas sehr schwieriges beizubringen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 20.08.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist als Geschenk gedacht und kann noch nicht exakt bewertet werden

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Bewertung von Giulia aus Xanten am 09.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das Mädchen Lia, soll ganz allein nach Hause, darüber ist sie sehr sauer. An einer Ecke bietet ihr ein Mann an sie ein Stück mitzunehmen. Lia sagt aber Nein, und ist darauf sehr stolz. Ihre Eltern haben sie schon oft auf solche Situationen vorbereitet.
Das Buch macht Kindern deutlich wie sie sich in solchen Situationen richtig zu verhalten haben. Ich finde das Buch geeignet, es macht mögliche Gefahren deutlich aber versucht gleichzeitig Ängste zu nehmen!

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Bewertung von alicia aus Kirchseeon am 20.05.2010 ***** sehr gut
Lia ist traurig, denn erst hat sie sich mit Tim dann Ist ihre Freundin Krank und jetzt bringt Morits große Schwester nicht einmal bis nach Hause, sondern nur bis zur nächsten Straßenecke. Und so ist Lia ganz alleine. Ein Mann bietet ihr an sie ein Stück mitzunehmen, doch Lia sagt laut und deutlich NEIN. Für Lia geht die Begegnung gut aus und sie ist stolz, dass sie sich so gut Durch gesetzt hat.
Mir hat das Buch gut gefallen, denn kleine Kinder lernen dort NEIN zu sagen.
Ich würde es Weiterempfehlen.

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Bewertung von Grüterich Dr. aus Niddatal-Ilbenstadt am 27.11.2008 ***** ausgezeichnet
Ich fand dieses lehrreiche Buch in der Bibliothek und entschloss sofort, dass das in unsere Bilder- und Lesebibliothek zu hasue gehört. Ja eine fast alltägliche Situation, schön und wertvoll gezeichnet. Mein Sohn war überrascht und auch ängstlich als wir erstmal die Bilder anschauten und es bedurfte vieler Erklärungen. Denn die Welt der Kindergartenkinder soll man so schön wie möglich machen, aber dabei die rosarote Brille abtun. Denn unsere Welt ist nicht immer freundlich und gerade den Kleinen droht heutzutage mehr gefahr als früher als man noch unbeschwer allein auf der Straße, dem Hof oder irgendeiner Müllhale oder in einem Schuppen spielen konnte. Wir sollte unsere Kinder auch darauf frühzeitlig vorbereiten, dann ist der Schock der Wirklichkeit nicht ganz so groß und die Kids könnenauch vertrauen in unserer Welt (wieder-)finden. Danke für ein lehrreiches schwieriges Thema gut aufgearbeitet.

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Bewertung von Monika Schmitt aus 66679 Losheim am 15.07.2007 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist einfach super! Es hat nicht nur unsere beiden Töchter zum Nachdenken gebracht. Einfach, sachlich und leicht verständlich mit schönen Bildern dargestellt. Jede Seite wurde mit Spannung von den Kindern verfolgt. Sehr empfehlenswert!

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