Once there was a little tree ...and she loved a little boy. So
begins a story of unforgettable perception, beautifully written and
illustrated by the gifted and versatile Shel Silverstein. Every day
the boy would come to the tree to eat her apples
Shel Silversteins zauberhafte Geschichte über einen Baum, der einen
kleinen Jungen so liebte, dass er ihm alles gab, was er hatte
endlich in der kongenialen Übersetzung von Harry Rowohlt
"Es war einmal ein Baum und der liebte einen kleinen
Jungen." So beginnt diese unvergessliche Erzählung. Jeden Tag
kam der Junge zum Baum, um mit seinen Blättern zu spielen, von
seinen Äpfeln zu essen und an seinen Ästen zu schaukeln. Und der
Baum war glücklich.
Aber als der Junge älter wurde, begann er, mehr und mehr vom Baum
zu wollen und der Baum gab und gab und gab.
Shel Silverstein hat mit dieser sanften, traurigen, aber tröstenden
Geschichte eine bewegende Parabel über Großzügigkeit und das Glück
des Liebens gezeichnet und geschrieben, für Leser aller
Altersgruppen.
Shel Silverstein, 1930 in Chicago geboren, war Autor, Illustrator, Dichter und Liedtexter. Er gehört in den USA zu den bekanntesten Kinderbuchautoren. Seine Bücher wurden nicht nur mehr als drei Millionen Mal verkauft, sondern auch in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Er starb 1999.
Ein Mensch, der sich nicht lumpen lässt, ist großzügig und gibt aus vollem Herzen. Kann ein Baum das auch? Was kann ein Baum geben? Alles. Das zeigt dieses wunderschöne Buch. Es erzählt langsam und verbunden mit anschaulichen Bildern die Geschichte einer tiefen Zuneigung eines Baums zu einem Jungen. Als der JUnge klein ist, macht ihn der Baum mit seinern Blättern zum König des Waldes. Er gibt ihm alles, beschützt und liebt ihn. Da seine Gefühle erwidert werden, ist er glücklich. Aber der Junge wird älter. Er lässt den Baum allein, fordert Geld für eine Familie, ein Haus und ein Schiff. Der Baum gibt Äpfel, Äste und seinen Stamm, aus lauter Liebe. Der Junge erkennt erst sehr spät, als er alt ist, den Wert dieser tiefen Zuneigung. Ich finde nicht nur den Text und die Bilder wunderbar, sondern mich hat die Geschichte sehr nachdenklich gemacht. So ähnlich ist es manchmal auch bei Menschen, vielleicht auch bei Kindern und ihren Eltern. Die einen fordern, die andern geben. Erst spät, oft zu spät merkt man, dass man nicht nur durch Geld glücklich wird, sondern durch die Liebe und Zuverlässigkeit eines anderen Menschen. Unbedingt lesen und die Aussage für sich übernehmen.