Nichts - Teller, Janne
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Nichts

Was im Leben wichtig ist. Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

Janne Teller 

Übersetzung: Engeler, Sigrid
Broschiertes Buch
 
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Nichts

"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2010
  • 25. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 139 S.
  • Seitenzahl: 139
  • Best.Nr. des Verlages: 545/23596
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 142mm x 18mm
  • Gewicht: 243g
  • ISBN-13: 9783446235960
  • ISBN-10: 3446235965
  • Best.Nr.: 29504623

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Anfang und Ende von Janne Tellers presigekrönter Parabel überzeugen die Rezensentin Heidi Strobel ohne Einwand. Die Frage, wo der Sinn von allem liegt, oder ob es nicht besser wäre, einfach nichts zu tun, die sich der Held stellt, treibt die Zielgruppe des Buches, Jugendliche um die 14 ganz bestimmt auch manchmal um. Geistreich findet Strobel das von Teller entworfene Szenario für die jugendliche Sinnsuche. Ebenso Tellers Tricks, drohende Extreme zu umschiffen. Im Mittelteil des Buches, wo Sinngebungsversuche in Gewalt umschlagen, hat Strobel allerdings das Gefühl von unnötiger Effekthascherei. Oder steckt dahinter etwa ein Aufruf der Autorin gegen jegliche Verabsolutierung von Ideen?

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.10.2010

Der literarische Marktplatz
Jugendbuch
in der Diskussion
In diesem Herbst erregt ein Buch Aufsehen, das es schnell auf die Bestsellerlisten schaffte und in allen Feuilleton diskutiert wird, Janne Tellers Nichts was im Leben wichtig ist. Es wird inzwischen in einem Atemzug genannt mit Morton Rhues Die Welle oder William Goldings Herr der Fliegen, als eine besondere Form des Diskurses um den Sinn des Lebens.
Es geht der Autorin um ein soziales Experiment: Wie reagiert eine in sich hermetisch abgeschlossene Gruppe, eine Klassengemeinschaft von Jugendlichen, auf das verstörende quälende Verhalten eines Außenseiters. Am ersten Schultag nach den Sommerferien entschließt sich dieser Junge, Pierre Anthon, die Schule zu verlassen und von jetzt an die Tage auf einem Baum zu verbringen. „Nichts bedeutet irgendwas, das weiß ich seit langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden“, schreit er ihnen jeden Tag als lebende Provokation auf ihrem Schulweg nach. Als Antwort auf seine Aggressionen und getrieben von dem Versuch, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, um ihr …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2010

Der Nihilist im Pflaumenbaum

Janne Tellers "Nichts" ist das umstrittenste Jugendbuch der Saison - weil es mehr Fragen stellt als Antworten gibt.

Von Heidi Strobel

Die existentielle Frage, was im Leben eigentlich wichtig sei, beantwortet Pierre Anthon, der Held von Tellers Parabel "Nichts", in juveniler Radikalität: "Nichts bedeutet irgendetwas". Rigoros zieht er daraus den Schluss: Also hat es auch keinen Sinn, irgendetwas zu tun. Ob dieser Gewissheit macht er sich eines Tages auf und davon und entzieht sich der schulischen Plackerei, um ein "Teil von nichts zu werden."

Dabei belässt er es allerdings nicht, sondern will als Beispiel wirken. Also sitzt der modern gewandete Diogenes nun im Geäst eines Pflaumenbaumes und provoziert die Mitschüler auf ihrem Schulweg mit seinen Sentenzen über die Sinnlosigkeit allen menschlichen Strebens. Die freilich wollen sich zunächst nicht aufschrecken lassen. Aber Pierres Nihilismus entfaltet doch seine subversive Wirkung, und die Mitschüler beginnen sich dagegen zu wehren. Erst mit Gewalt, mit gezielten Steinwürfen, soll der Rebell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Am nächsten …

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Janne Teller, geb. 1964, ist ehemalige UN-Mitarbeiterin und gelernte Ökonomin. Sie lebt derzeit in Paris.

Leseprobe zu "Nichts" von Janne Teller

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Kundenbewertungen zu "Nichts" von "Janne Teller"

36 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 36 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 17.05.2014   ausgezeichnet
Sehr schönes Buch, kein Satz ist unnötig. Wenn man einmal anfängt, kann man nicht mehr aufhören. Super!

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Bewertung von N aus Northeim am 18.04.2014   weniger gut
In dem Buch geht es um Bedeutungen, den Sinn des Lebens und um ein ganzes Dorf. Es ist Pierre-Anthon, der einfach die Schule verlässt und alle Mitschüler fassungslos zurücklässt. Seine Worte "Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun" bringen einen Stein ins Rollen, der sich zu einer echten Lawine auswächst. Nachdem Pierre-Anthon von seinem Baum durch nichts und niemanden herunterzubekommen ist, wollen ihm ( und auch sich selbst) seine Mitschüler etwas beweisen. Sie brauchen die Gewissheit, dass es doch eine Bedeutung des Lebens gibt. Und so entsteht der "Berg der Bedeutung". Erst noch harmlos aus Lieblingssandalen, Rennrad, Boxhandschuhen und Flagge aufgeschichtet, kommt bald ein ausgebuddelter Kindersarg dazu. Spätestens als eines der Mädchen die Unschuld opfern muss, Tiere getötet werden und ein Körperteil auf dem "übelriechenden Berg" landet, ist alles aus dem Ruder gelaufen. Die hilflosen Erwachsenen müssen eingreifen.
Das Buch ist seltsam. Das Leben macht Sinn, oder eben nicht. Muss ja jeder für sich selbst entscheiden, da hilft das Buch nicht wirklich weiter. Die Story wirkt völlig weit hergeholt. Niemand lässt sich den Finger abhacken... Ich musste immerzu den Kopf schütteln. Unglaubwürdig ist auch, dass kein Erwachsener irgendetwas mitbekommt. Alles in allem ist es sehr brutal und verwirrend. Ich empfehle es nicht weiter!

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Bewertung von Schnecke aus Northeim am 01.04.2014   weniger gut
"Nichts. Was im Leben wichtig ist" erzählt von der 14-jährigen Agnes und ihrer Klasse und sie erzählt, wie diese sich verändert. Denn einer der Mitschüler, Pierre,packt plötzlich mitten im Unterricht seine sieben Sachen in den Schulranzen und verlässt den Raum , mit der Begründung, dass das Leben sinnlos sei und sowieso jeder irgendwann stirbt.
Nichts sei im Leben von Bedeutung, meinte er.
Von da an sitzt er auf einem Baum auf dem Schulhof und bewirft seine ehemaligen Mitschüler mit Pflaumen. Seine Klassenkameraden halten ihn für druchgedreht und versuchen ihn da runter zu bekommen. Aber was, wenn er Recht hat?
Irgendwann fühlt die Klasse sich gezwungen etwas zu unternehmen, denn es kann so nicht weitergehen.
Der Plan besteht daraus, dass alle ihre bedeutensden Dinge in einem alten Sägewerk zusammentragen sollen. Das soll "Der Berg der Bedeutung" werden und er soll Pierre überzeugen, dass es mindestens eine Sache im Leben eines Menschen geben muss, die von Bedeutung ist. Irgendwann fällt den ihnen aber auf, dass sie bisher nur Dinge aufgetrieben haben, von denen sie sich leicht trennen konnten, materilelle, wertlose Dinge. Sie beschließen einen unheilvollen nächsten Schritt in Angriff zu nehmen:
Jeder, wirklich jeder, soll einer nach dem anderen sein Liebstes opfern. Das scheint nichts Gutes zu versprechen und so ist es am Ende auch...
Ich war von dem Buch enttäuscht, denn es wurde als tief philophischen Bestseller angepriesen. Seh ich anders.
Die größte Frage , die sich mir beim Lesen gestellt hat, war: Was meint die Autorin mit "Bedeutung"? An keiner Stelle wird der Begriff definiert, obwohl ich nicht für selbstverständlich halte, dass jeder die gleiche Ansicht dazu hat. Außerdem fand ich es extrem unrealistisch, dass ein Siebtklässer solche Ansichten vom Leben hat. Das klingt für mich eher nach depressivem Burn-out-Syndrom als nach Schulstress. Die Figuren machten auf mich den Eindruck, als hätten sie keinen eigenen Charakter und es wirkte alles sehr flach. Die ach-so-tolle Philosophie konnte ich beim besten Willen nicht erkennen. Das war eher ich-will-einen-Bestseller-schreiben Philosophie. Der Gruppenzwangteil mit Erpressung war zwar ganz interessant aber sehr brutal und nicht neu.
Fazit: Enttäuschend und nicht weiterzuempfehlen

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Bewertung von Mikka Liest aus Borgloh am 23.03.2014   weniger gut
Ich weiß gar nicht so recht, wo ich mit der Rezension anfangen soll.

Das Buch hat international viele renommierte Preise gewonnen und wird in zahlreichen Schulen als Pflichtlektüre eingesetzt; es wurde aber auch schon an Schulen verboten, wie z.B. ursprünglich im Heimatland der Autorin, Dänemark. Auf Amazon gibt es achtzig 5-Sterne-Bewertungen, aber auch dreißig 1-Stern-Bewertungen. Eins ist klar: an diesem Buch scheiden sich die Geister. Ist das einfach das unvermeidliche Merkmal eines Buches, das zum Nachdenken anregt und den Leser dazu bringt, seine eigene Meinung zu hinterfragen? Vielleicht sogar eine Grundvorraussetzung? Oder liegt es daran, dass die Autorin im Versuch zu provozieren geradezu eine Checkliste der Provokationen abhakt?

Wie der Klappentext schon verrät: hier werden Tiere getötet, Mitschüler verstümmelt oder vergewaltigt... Auch vor Grabschändung wird nicht haltgemacht. Mich ließ das alles überraschend kalt; bestenfalls hat es mich unangenehm berührt. Aber die Augen geöffnet oder neue Denkansätze in Gang gesetzt hat es für mich nicht. Die Autorin hat einmal gesagt, die Erwachsenen würden Kindern das Buch nicht zutrauen - ich traue es Kindern zu und glaube auch nicht, dass das Buch verboten werden sollte, ich weiß nur nicht, welchen Gewinn sie daraus ziehen sollen.

Die Geschichte ist sicher originell, und sie bietet eigentlich so viele Möglichkeiten... Ein Junge beschließt, dass das Leben sinnlos ist, und seine Mitschüler tun sich zusammen, ihm das Gegenteil zu beweisen - was für ein Spannungspotential! Aber schon nach kurzer Zeit fragte ich mich: was will die Autorin mir eigentlich sagen? Der Junge hat Recht und das Leben IST sinnlos? Dann ist auch das Buch irgendwie sinnlos, und das ist eine unbefriedigende Ausbeute.

Als Schullektüre finde ich es auch etwas merkwürdig - am gleichen Ort, an dem Schülern normalerweise eingetrichtert wird, dass sie für das Leben lernen sollen, wird ihnen jetzt gesagt, das sowieso alles egal ist und sie sich gar nicht erst anstrengen müssen.

Ich musste öfter an "Herr der Fliegen" denken, aber wo dieser Klassiker einen immer noch trifft wie ein Schlag in den Magen, hat "Nichts" mir nur einen schalen Geschmack im Mund beschert. Ersteres zeigt einem die Abgründe und Gefahren menschlicher Gemeinschaft, letzteres zeigt einem... Das Gleiche verwässert, wobei die eigentliche Botschaft was ist - Gleichgültigkeit? So etwas wie Bedeutung gibt es nicht?

Ich glaube, ein Hauptproblem waren für mich die Charaktere. Wo ich bei "Herr der Fliegen" mit Ralph, Piggy, Sam, Eric etc mitgefiebert habe, bleiben Anthon, Agnes, Sofie und die Anderen für mich blass und blutleer. Wir erfahren noch nicht einmal, wie Pierre Anthon zu seiner Erkenntnis gekommen ist. Es ist einfach, und andere Dinge sind einfach nicht.

Auch der Schreibstil ist mir persönlich zu nüchtern. Ich kann mir nicht helfen - ich fühle mich, als hätte ich einen Test nicht bestanden, als würde ich etwas Essentielles an diesem Roman nicht begreifen, aber das Buch gibt mir... einfach Nichts.

Ich denke, "Nichts" ist ein Buch, vom dem man weder endgültig abraten noch es 100%ig empfehlen kann. Was es einem gibt oder nicht gibt, das muss jeder selbst entscheiden. Zumindest insofern war es für mich ein erfolgreiches philosophisches Werk.

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Bewertung von buchstabenkasper aus Celle am 08.02.2014   gut
In dem Buch verlässt ein Junge eines Tages seine Klasse und setzt sich auf einen Baum. Alle Versuche seiner Mitschüler, ihn zum Herunterklettern zu bewegen, scheitern. Er behauptet nämlich, nichts im Leben habe einen Sinn. Deswegen beschließen sie, jeweils die für sich wichtigsten Dinge "mit Bedeutung" zu opfern, um ihn von seinem Unrecht zu überzeugen. Dadurch entsteht eine immer düster werdende Spirale, da die Opfer immer tiefgreifender in das Leben der Jugendlichen eingreifen.
Angekündigt war der recht dünne Roman als "Skandalbuch". Die Grundidee ist sehr überzeugend, die Sprache und Handlung sehr schlicht gehalten (wie eine Parabel). Leider zerfällt das Buch in das zwei Teile, wovon der zweite (kürzere) Teil nicht so überzeugend gelungen ist (worum es geht, soll hier nicht verraten werden). Ich hatte den Eindruck, dass die Autoren am Ende selber nicht genau wusste, wie sie aus ihrer Grundidee ein Ende basteln sollte. Dennoch ein absolut ungewöhnliches Buch, nicht nur für Jugendliche!

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Bewertung von Manfred aus Viersen am 20.01.2014   gut
schnell gelesen, aber keine leichte Lektüre

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Bewertung von kvel am 20.09.2013   ausgezeichnet
Super Jugend-Lektüre!

Ein Jugendlicher verlässt mit den Worten „»Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun«“ seine Klassenkammeraden. Nach dem ersten Schock wollen diese ihm das Gegenteil beweisen und sammeln einen „Berg der Bedeutung“. Was harmlos beginnt, eskaliert leider.

Es geht um philosophische Fragen: Dem Sinn des Lebens, Bedeutung und um Wertigkeiten.

Der Roman ist relativ kurz gehalten und somit schnell gelesen.
Was mal wieder beweist, dass tolle Bücher nicht unbedingt dick sein müssen.

Die Erzählung verwirrt seinen Leser.
Die Erzählung schockiert seinen Leser.
Die Erzählung bringt seinen Leser zum Nachdenken.
Leserherz, was willst du mehr.

Sehr beeindruckend.
Sehr empfehlenswert!

Hint: Das empfohlene Lesealter ist mit 14 Jahren angegeben. Ich würde das Buch keinesfalls für jüngere Jugendliche empfehlen.

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Bewertung von mutzel aus Berlin am 15.02.2013   weniger gut
Dieses Buch handelt von der Bedeutung. Warum leben wir? Hat das Leben einen Sinn?
Pierre Anthon ist der Meinung, dass nichts einen Sinn hat, schließlich sterben wir ja eh alle, sagt er.
Die Schüler in seiner Klasse beachten ihn zuerst nicht und lachen ihn aus. Doch Pierre Anthon bleibt hartnäckig und die Schüler denken über seine Aussage nach. Nach und nach entschließen sich alle, ihm das Gegenteil zu beweisen und beginnen Dinge zu sammeln die für sie Bedeutung haben. Diese Dinge stapeln sie zu einem Berg in einem alten Sägewerk, dem Berg der Bedeutung. Was jedoch mit den Lieblingsschuhen beginnt, steigert sich zu dem Sarg des toten, kleinen Bruders und gipfelt sich in dem Köpfen eines Hundes und dem Abhacken eines Fingers...
Ich fand dieses Buch ziemlich interessant und von der Idee sehr gut, mir hat es jedoch vom Schreibstil und vom Aufbau überhaupt nicht gefallen. Es fängt sehr ruhig an und baut sich dann viel zu schnell auf, sodass man gar nicht versteht, warum sich alle so aufregen. Ich finde auch die Hauptperson sehr unsympatisch und kann ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Natürlich kommt auch noch dazu, dass es für sehr sanfte Gemüter nichts is, vor allem wenn sie ein gutes Vorstellungsvermögen haben, weil eben z.B die Vergewaltigung eines Mädchen sehr genau beschrieben ist.
Abschließend kann ich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen, da ich das Buch sehr verwirrend fand, da man, wie schon gesagt, die Handlung überhaupt nicht verstanden hat. Aber für ältere Schüler ab Klasse 8 ist es recht interessant, weil die Personen im Buch ja in unserem Alter sind. Ich jedenfalls würde keine weiteren Bücher dieser Autorin lesen.

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Bewertung von sers aus Weiden am 02.02.2013   sehr gut
Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema "was bedeutet etwas " . ""Nichts bedeutet irgend was " mit diesem Spruch schockiert Pierre Anthon sene MItschüler jeden Tag aufs neue . Aus diesem Grund beschließen sie ihn mit allen Mittel ihn davon zu Überzeugen , indem sie alles was für sie bedeutung hat auf einen Berg zu sammeln um ihn zu überzeugen . Dieser bleibt aber unberührt von Sachen wie Haaren oder Schuhen ,was dazu führt das sie ihn mit andern Sachen davon zu beweisen das es Bedeutung im leben gibt , ohne zu merken das ihre Aktion langsam eskaliert.
Meiner Meinung nach ist es ein sehr interesanntes Thema mit dem sich das Buch beschäftigt und auch sehr gut durch die Geschichte übermittelt wird. Allerdings ist es auch schockieren , zu wie schnell ,ein einfacher außer Kontrolle geretten kann ,wenn Menschen nur aus Rache handeln und so auch Grenzen überschreiten ,die man sich nicht vorstellen kann. ich würde dieses Buch jedem empfelen der sich für dieses Thema interesiert und eine Abwechslung zu üblichen "normalen" Bücher haben will.

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Bewertung von dere_bob aus Weiden am 31.01.2013   weniger gut
In dem Buch Nichts von Janne Teller geht es um einen Schüler Namens Pierre Anton, welcher der Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn hat und nachdem man gestorben ist alles sowieso "für die Katz" war. Seine Mitschüler/-innen versuchen ihn mit aller Gewalt zu überzeugen, dass im Leben doch etwas einen Sinn hat. Sie häufen in einem stillgelegten Sägewerk die Dinge an, von denen sie glauben sie hätten eine Bedeutung. Auf dem Berg der Bedeutung liegen viele Dinge, die etwas zu übertrieben sind. Nachdem sie Pierre Anton in das Sägewerk führen, um diesen ihren Berg der Bedeutung zu zeigen, lacht dieser seine Kameraden nur aus. Letzendlich wird Pierre Anton von seinen Mitschüler getötet und landet somit auch auf dem Berg der Bedeutung, welchen die Schüler gegen Ende des Buches verbrennen.
Das Buch Nichts hat mir nicht gefallen. Im Buch tauchen hin und wieder Stellen auf, an denen man sich denkt, was das alles soll und warum die Mitschüler von Pierre Anton mit aller Gewalt versuchen wollen diesen umzustimmen. In unserer Zeit würden sich die meisten Schüler einen Teufel darum scheren, was der andere für Lebensweisheiten von sich gibt.

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