Nichts - Teller, Janne
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Janne Teller 

Nichts

Was im Leben wichtig ist. Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

Übersetzung: Engeler, Sigrid
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Nichts

"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 139 S.
  • Seitenzahl: 139
  • Best.Nr. des Verlages: 545/23596
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 142mm x 18mm
  • Gewicht: 243g
  • ISBN-13: 9783446235960
  • ISBN-10: 3446235965
  • Best.Nr.: 29504623

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Anfang und Ende von Janne Tellers presigekrönter Parabel überzeugen die Rezensentin Heidi Strobel ohne Einwand. Die Frage, wo der Sinn von allem liegt, oder ob es nicht besser wäre, einfach nichts zu tun, die sich der Held stellt, treibt die Zielgruppe des Buches, Jugendliche um die 14 ganz bestimmt auch manchmal um. Geistreich findet Strobel das von Teller entworfene Szenario für die jugendliche Sinnsuche. Ebenso Tellers Tricks, drohende Extreme zu umschiffen. Im Mittelteil des Buches, wo Sinngebungsversuche in Gewalt umschlagen, hat Strobel allerdings das Gefühl von unnötiger Effekthascherei. Oder steckt dahinter etwa ein Aufruf der Autorin gegen jegliche Verabsolutierung von Ideen?

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.10.2010

Der literarische Marktplatz
Jugendbuch
in der Diskussion
In diesem Herbst erregt ein Buch Aufsehen, das es schnell auf die Bestsellerlisten schaffte und in allen Feuilleton diskutiert wird, Janne Tellers Nichts was im Leben wichtig ist. Es wird inzwischen in einem Atemzug genannt mit Morton Rhues Die Welle oder William Goldings Herr der Fliegen, als eine besondere Form des Diskurses um den Sinn des Lebens.
Es geht der Autorin um ein soziales Experiment: Wie reagiert eine in sich hermetisch abgeschlossene Gruppe, eine Klassengemeinschaft von Jugendlichen, auf das verstörende quälende Verhalten eines Außenseiters. Am ersten Schultag nach den Sommerferien entschließt sich dieser Junge, Pierre Anthon, die Schule zu verlassen und von jetzt an die Tage auf einem Baum zu verbringen. „Nichts bedeutet irgendwas, das weiß ich seit langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden“, schreit er ihnen jeden Tag als lebende Provokation auf ihrem Schulweg nach. Als Antwort auf seine Aggressionen und getrieben von dem Versuch, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, um ihr …


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2010

Der Nihilist im Pflaumenbaum

Janne Tellers "Nichts" ist das umstrittenste Jugendbuch der Saison - weil es mehr Fragen stellt als Antworten gibt.

Von Heidi Strobel

Die existentielle Frage, was im Leben eigentlich wichtig sei, beantwortet Pierre Anthon, der Held von Tellers Parabel "Nichts", in juveniler Radikalität: "Nichts bedeutet irgendetwas". Rigoros zieht er daraus den Schluss: Also hat es auch keinen Sinn, irgendetwas zu tun. Ob dieser Gewissheit macht er sich eines Tages auf und davon und entzieht sich der schulischen Plackerei, um ein "Teil von nichts zu werden."

Dabei belässt er es allerdings nicht, sondern will als Beispiel wirken. Also sitzt der modern gewandete Diogenes nun im Geäst eines Pflaumenbaumes und provoziert die Mitschüler auf ihrem Schulweg mit seinen Sentenzen über die Sinnlosigkeit allen menschlichen Strebens. Die freilich wollen sich zunächst nicht aufschrecken lassen. Aber Pierres Nihilismus entfaltet doch seine subversive Wirkung, und die Mitschüler beginnen sich dagegen zu wehren. Erst mit Gewalt, mit gezielten Steinwürfen, soll der Rebell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Am nächsten …

Janne Teller, geb. 1964, ist ehemalige UN-Mitarbeiterin und gelernte Ökonomin. Sie lebt derzeit in Paris.

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Kundenbewertungen zu "Nichts" von "Janne Teller"

29 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 29 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(14)
***** sehr gut
 
(5)
***** gut
 
(4)
***** weniger gut
 
(3)
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Bewertung von mutzel aus Berlin am 15.02.2013 ***** weniger gut
Dieses Buch handelt von der Bedeutung. Warum leben wir? Hat das Leben einen Sinn?
Pierre Anthon ist der Meinung, dass nichts einen Sinn hat, schließlich sterben wir ja eh alle, sagt er.
Die Schüler in seiner Klasse beachten ihn zuerst nicht und lachen ihn aus. Doch Pierre Anthon bleibt hartnäckig und die Schüler denken über seine Aussage nach. Nach und nach entschließen sich alle, ihm das Gegenteil zu beweisen und beginnen Dinge zu sammeln die für sie Bedeutung haben. Diese Dinge stapeln sie zu einem Berg in einem alten Sägewerk, dem Berg der Bedeutung. Was jedoch mit den Lieblingsschuhen beginnt, steigert sich zu dem Sarg des toten, kleinen Bruders und gipfelt sich in dem Köpfen eines Hundes und dem Abhacken eines Fingers...
Ich fand dieses Buch ziemlich interessant und von der Idee sehr gut, mir hat es jedoch vom Schreibstil und vom Aufbau überhaupt nicht gefallen. Es fängt sehr ruhig an und baut sich dann viel zu schnell auf, sodass man gar nicht versteht, warum sich alle so aufregen. Ich finde auch die Hauptperson sehr unsympatisch und kann ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Natürlich kommt auch noch dazu, dass es für sehr sanfte Gemüter nichts is, vor allem wenn sie ein gutes Vorstellungsvermögen haben, weil eben z.B die Vergewaltigung eines Mädchen sehr genau beschrieben ist.
Abschließend kann ich nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen, da ich das Buch sehr verwirrend fand, da man, wie schon gesagt, die Handlung überhaupt nicht verstanden hat. Aber für ältere Schüler ab Klasse 8 ist es recht interessant, weil die Personen im Buch ja in unserem Alter sind. Ich jedenfalls würde keine weiteren Bücher dieser Autorin lesen.

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Bewertung von sers aus Weiden am 02.02.2013 ***** sehr gut
Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema "was bedeutet etwas " . ""Nichts bedeutet irgend was " mit diesem Spruch schockiert Pierre Anthon sene MItschüler jeden Tag aufs neue . Aus diesem Grund beschließen sie ihn mit allen Mittel ihn davon zu Überzeugen , indem sie alles was für sie bedeutung hat auf einen Berg zu sammeln um ihn zu überzeugen . Dieser bleibt aber unberührt von Sachen wie Haaren oder Schuhen ,was dazu führt das sie ihn mit andern Sachen davon zu beweisen das es Bedeutung im leben gibt , ohne zu merken das ihre Aktion langsam eskaliert.
Meiner Meinung nach ist es ein sehr interesanntes Thema mit dem sich das Buch beschäftigt und auch sehr gut durch die Geschichte übermittelt wird. Allerdings ist es auch schockieren , zu wie schnell ,ein einfacher außer Kontrolle geretten kann ,wenn Menschen nur aus Rache handeln und so auch Grenzen überschreiten ,die man sich nicht vorstellen kann. ich würde dieses Buch jedem empfelen der sich für dieses Thema interesiert und eine Abwechslung zu üblichen "normalen" Bücher haben will.

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Bewertung von dere_bob aus Weiden am 31.01.2013 ***** weniger gut
In dem Buch Nichts von Janne Teller geht es um einen Schüler Namens Pierre Anton, welcher der Meinung ist, dass das Leben keinen Sinn hat und nachdem man gestorben ist alles sowieso "für die Katz" war. Seine Mitschüler/-innen versuchen ihn mit aller Gewalt zu überzeugen, dass im Leben doch etwas einen Sinn hat. Sie häufen in einem stillgelegten Sägewerk die Dinge an, von denen sie glauben sie hätten eine Bedeutung. Auf dem Berg der Bedeutung liegen viele Dinge, die etwas zu übertrieben sind. Nachdem sie Pierre Anton in das Sägewerk führen, um diesen ihren Berg der Bedeutung zu zeigen, lacht dieser seine Kameraden nur aus. Letzendlich wird Pierre Anton von seinen Mitschüler getötet und landet somit auch auf dem Berg der Bedeutung, welchen die Schüler gegen Ende des Buches verbrennen.
Das Buch Nichts hat mir nicht gefallen. Im Buch tauchen hin und wieder Stellen auf, an denen man sich denkt, was das alles soll und warum die Mitschüler von Pierre Anton mit aller Gewalt versuchen wollen diesen umzustimmen. In unserer Zeit würden sich die meisten Schüler einen Teufel darum scheren, was der andere für Lebensweisheiten von sich gibt.

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Bewertung von Lukas H. aus Berlin am 19.01.2013 ***** gut
In dem Buch geht es um eine Schulklasse, die die Bedeutung des Wortes "Nichts" herausfinden will.
Die Geschichte wird von einem Mädchen namens Agnes erzählt. Sie und ihre Freunde leben in Dänemark. Eines Tages verlässt ein Schüler namens Pierre Anthon den Unterricht mit den Worten : "Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Daraufhin beschließt die Klasse ihm zu beweisen das manche Dinge doch Bedeutung haben. Sie machen ein altes Sägewerk zu ihrem Treffpunkt und sammeln dort von jedem etwas ein, was für ihn von großer Bedeutung ist. Dann kommen Sachen wie: Boxhandschuhe, ein neues Rennrad, ein Gebetsteppich zusammen. Sie meinen desto gößer das Opfer ist, desto größer ist auch die Bedeutung. Doch die Lage eskaliert und nun kommen Dinge wie Haare, ein Hamster, Adoptionsurkunden, ein Sarg und ein Hundekadaver auf dem Berg der Bedeutung. Alle rächen sich immer mit noch grausameren Vorderungen. Aber als plötzlich die Unschuld und ein Zeigefinger gefordert werden, schreiten Eltern und Polizei ein. Der einzige der davon nicht beeindruckt ist, ist Pierre Anthon der weiter in seinem Pflaumenbaum sitzt und sich über seine Klassenkameraden lustig macht. Doch als auch er sich überreden lässt mit zum Sägewerk zu kommen, rächen sie sich auf brutale Weise für seine Ignoranz.
Mir hat das Buch gefallen. Es war spannend zu lesen wie schnell sich so etwas hochschaukelt. Den Schreibstil fand ich nicht so gut, weil man das Buch nicht gut lesen konnte. Die Adjektive vor den Namen, zum Beispiel: der fromme Kai, die hübsche Rosa usw. haben sich immer wiederholt. Die Steigerungen nach manchen Textpassagen nervten nach einiger Zeit. Manchmal verstand man den Sinn einzelner Abschnitte nicht (meist am Ende eines Kapitels). Ich empfehle das Buch an die weiter die Gewalt und Brutalität aushalten können. MAn sollte alt genug sein um dieses Buch zu lesen.

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Bewertung von Name aus Berlin am 18.01.2013 ***** gut
In dem Buch Nichts von Janne Teller geht es um einen Jungen namens Pierre Anthon der am ersten Schultag der siebenten Klasse mit diesen Worten : "Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun" die Schüler seiner Klasse in Aufruhe versetzt. Ab diesem Tag geht er nicht mehr in die Schule, sondern sitzt nur noch in einem Pflamenbaum und ruft seinen Ehemaliegen Klassenkameraden immer wieder zu warum er das tut. Das möchte auf dauer niemand mehr hören. Die Klasse überlegt was sie tun können. Sie wollen Pierre Anthon mit Steinen ewerfen, doch das bringt nichts denn er sitzt immer noch auf dem Baum. Nach einigen weiterin fehlgeschlagenen versuchen wollen sie die Bedeutung suchen und im alten Sägewerk zu einem Berg zusammentragen jeder muss das auf den "Berg der Bedeutung tun was die anderen sagen, bis jeder etwas geopfert hat. Doch was mit Sommerschuhen beginnt endet dramatisch.
Ich finde das Buch ist übertrieben und würde es Schülern unter 12 Jahren nicht unbedingt empfehlen.

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Bewertung von Derebob aus Weiden am 06.01.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Roman "NICHTS" von Janne Teller geht es um einen Schüler, Pierre Anthon, der überzeugt ist, dass nichts von Bedeutung ist. Jedoch wollen seine Mitschüler ihm beweisen, dass es etwas gibt, was Bedeutung hat. 
Aufgrund seiner Überzeugung „Nichts bedeutet irgendetwas [...], deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwaszu tun (S. 9, Z.6-7) verlässt Pierre Anthon am ersten Schultag nach den Sommerferien das Klassenzimmer und sitzt seitdem auf einem Pflaumenbaum.
Da seine Mitschüler anderer Meinung sind und nicht weiter so tun können, als hätte etwas zu bedeuten wenn doch Pierre Anthon im Pflaumenbaum sitzt und ruft, dass nichts etwas zu bedeuten habe (vgl. S. 15, Z. 9-12), wollen sie ihn erst mit „Gewalt" vom Baum holen, schließlich jedoch überzeugen, dass es etwas gibt, was Bedeutung hat, indem sie die für sich größte Bedeutung abgeben wie zum Beispiel Sebastian seine Angelrute (S.28), Gerda ihren Hamster (Klein-Oskar) (S. 32), sowie Anna-Li ihre Adoptionsurkunde (S. 39) etc. . Zum Schluss der Geschichte wird Pierre Anthon von seinen Mitschülern aufgrund ihrer Wut zusammengeschlagen und der „Berg der Bedeutung" zusammen mit ihm in Brand gesetzt. 
Der Roman spielt zum größten Teil in einem alten Sägewerk. (Dort treffen sich immmer alle Mitschüler nach der Schule.) Aber natürlich auch im Klassenzimmer der Schüler. Die Hauptfigur ist Pierre Anthon, der klügste der Klasse (vgl. S.11, Z. 21). Nebenfiguren sind seine Klassenkameraden wie zum Beispiel der fromme Kai, Ole, Sofie, Frederik etc. .
Die Geschichte ist in einer einfachen Sprache geschrieben und umfasst 140 Seiten. Spannungsmomente werden mithilfe von Stilmitteln wie zum Beispiel einer Klimax „Angst. Mehr Angst. Am meisten Angst." (S.10, Z.4) hervorgehoben.
Auch gibt es weder Vorrausdeutungen noch einen weiteren Handlungsstrang, sondern es wird eine Handlung nach der anderen aus der Erinnerung einer Mitschülerin, nämlich Agnes, wiedergegeben (vgl. S.129-130).
Dieses Buch haben wir als Schullektüre gelesen und insgesamt finde ich, dass es auf jeden Fall gelungen ist und von jedem Jugendlichen gelesen werden sollte.

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Bewertung von DieOma aus Berlin am 24.12.2012 ***** schlecht
In einer Klasse in Taering verlässt Pierre Anthon seine Klasse und sagt, dass nichts eine Bedeutung hat. Die Klasse ist daraufhin schockiert und gleichzeitig genervt, da Pierre auf einem Pflaumenbaum sitzt und den Klassenkameraden sagt das es nichts gibt, was Bedeutung hat und sie noch mit Pflaumen abwirft. Bald kommt in der Klasse die Idee Dinge zu sammeln die ,,Bedeutung" haben. Sie sammeln daraufhin bedeutungsvolle Sachen und legten sie in einen stillgelegten Sägewerk. Die Klasse meinte es sei nicht bedeutungsvoll genug um Pierre zu zeigen, dass es im Leben Bedeutung gäbe. Schließlich fängt eine Gerda an auf Agnes neu gekauften Lieblingssandalen zu zeigen und meinte sie solle es auf den Berg der Bedeutung legen. Widerwillen tut sie es und rächt sich 3 Tage darauf an Gerda. Sie soll ihren geliebten Hamster Klein Oskar abgeben. Gerda lässt ihre Wut dann an eine andere Person aus und schließlich eskaliert nach und nach das gesamte Projekt. Es wird eine Schlange in Formalie, die Jesus-Statue in der Kirche, die Nationalflagge, ein Gebtsteppich und noch schlimmer:bald ein abgetrennter Kopf eines Hundes, ein Zeigefinger und die Unschuld eines Mädchens. Doch dann kriegte die Polizei das mit und die Klasse wurde natürlich bestraft. Sie wollten es Pierre zeigen doch er scherte sich nicht um diesen Berg. Die Klasse sorgte dafür dass es in den Nachrichten kommt und bald verkauften sie den Berg der Bedeutung an ein Museum in NY. Als die ganzen Pressen, Kameras und Reporter allmählich verschwanden, verstanden sie nicht warum und prügelten sich im Sägewerk. Agnes holte Pierre und dann sagt er, wie dumm es war den Berg zu verkaufen, denn dieser habe beim Verkauf nun die Bedeutung verloren. Als Pierre aber ihnen den Rücken kehrte schlugen alle auf Pierre ein und das Sägewerk fing an zu brennen mitsamt Pierre Anthon.
Das Buch ist für mich wirklich doof. Es ist anders geschrieben (z.B. andauernd kam "und" vor und was sollen die Steigerungen?), was mich etwas verwirrt hat. Außerdem gefällt mir das Buch nicht, weil ich generell Bücher nicht leiden kann. die kein gutes Ende haben. Ich würde es nur Jugendlichen empfehlen, die auch starke Nerven haben.

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Bewertung von Traubnia aus Berlin am 26.10.2012 ***** sehr gut
In dem Buch "Nichts was im Leben wichtig ist" von Jane Teller geht es um die Bedeutung des Lebens. Ein Junge, der Pierre Anthon heißt, verlässt an einem Tag die Schule mit den letzten Worten:" Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." Dann geht er raus und hinterlässt eine völlig schockierte Klasse. Diese plant einen Berg aus Bedeutung. Das heißt sie verlangen Opfer von den Mitschülern, die den Kindern etwas bedeuten. Doch das endet in einer Katastrophe. Denn die Sachen, die auf diesen Berg kommen, werden immer schlimmer. Erst sind es nur Hefte,Schuhe oder Boxhandschuhe. Aber später werden es Tiere, Särge... Die Hauptfiguren sind Pierre Anthon und die Kinder der Klasse 7a. Es spielt in Taering.
Mir gefiehl es sehr das Buch zu lesen wei,l immer etwas Neues auf den Berg aus Bedeutung sollte. Um das zu arrangieren, müssen sie viele Aufgaben bestehen, die sehr gruselig und spannend geschrieben sind. Aber am Ende des Buches,das ich jetzt nicht erwähnen möchte, ist es nicht wirklich ein sehr gutes. Also das heißt, es ist gut geschrieben, aber es gibt kein Happy End. Nach dem Buch hatte ich wirklich das Gefühl, das nichts etwas bedeutet.

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Bewertung von Stephie am 07.10.2012 ***** sehr gut
Nichts was im Leben wichtig ist ist eine Parabel über den Sinn und die Bedeutung des Lebens, die während des Lesens stark zum Nachdenken anregt und auch noch darüber hinaus.

Nachdem das Vorhaben der Schüler relativ harmlos beginnt und sie erst einmal nur Gegenstände zum Berg aus Bedeutung beitragen, die ihnen zwar viel bedeuten mögen, aber dennoch auf jeden Fall ersetzlich sind, gerät die ganze Sache schon bald außer Kontrolle. Angetrieben von der Trauer über den eigenen Verlust und der Wut auf die Person, die die jeweilige Sache vorgeschlagen hat, beginnen die Jungen und Mädchen immer größere Anforderungen an das Opfer zu stellen und das Ganze nimmt plötzlich viel ernstere Ausmaße an als gedacht. An Stelle von einfachen Gegenständen verlangen die Schüler nun extreme und unersetzbare Opfer voneinander, so folgen auf den Hamster, die Adoptionsurkunde oder sogar die Haare eines Mädchens und den Gebetsteppich eines sehr gläubigen Moslems schon bald so unvorstellbare Forderungen wie die Unschuld einer Mitschülerin, der rechte Zeigefinger eines Jungen und der Kopf eines (noch lebenden) Hundes.
Die Schüler verlieren somit vollständig den Blick für die Realität und das Verhältnis, in dem gewisse Dinge zueinander stehen. So sehr jemand auch an einem Paar grüner Sandalen oder einem nagelneuen gelben Fahrrad hängen mag, es sind dennoch nur Gegenstände, die man ersetzen oder zurück erhalten kann. Das gilt jedoch nicht für die Unschuld oder gar einen abgetrennten Zeigefinger, geschweige denn für das Leben von Haustieren.

Obwohl sowohl die Protagonistin Agnes als auch ein paar andere Schüler langsam bemerken, dass gewisse Forderungen zu weit gehen, so trauen sie sich trotzdem nicht zu widersprechen. Einerseits aus Angst vor den Opfern, die ihnen noch abverlangt werden könnten und andererseits auf Grund ihrer eigenen Wut und Trauer über den Verlust der Sache, die sie selbst opfern mussten. Und spätestens nachdem ein Mädchen seine Unschuld hergeben muss, traut sich niemand mehr andere Forderungen abzulehnen, weil sie dieses Opfer so tapfer über sich ergehen ließ und man niemand anderem gegenüber die Gnade erweisen könne, die ihr nicht zu Teil wurde.

Die immer extremer werdenden Opfer sind erschreckend und unheimlich zugleich. Man kann beim Lesen kaum fassen, auf welche Ideen die Schüler kommen und wie sie deren Durchsetzung erzwingen. Als das Mädchen seine Unschuld opfern muss, wobei nicht nur der Junge bestimmt wurde, der ihr dabei „helfen“ soll, sondern auch noch vier weitere, die dabei sein sollen um ebenfalls zu „helfen“, falls es nötig sein sollte, denkt man zunächst, es könnte nicht mehr schrecklicher werden. Doch da täuscht man sich und mit den schlimmeren Opfern, steigt auch die Wut auf den Forderer und sorgt somit für nur noch undenkbarere Forderungen, wie z.B. den Kopf eines Hundes oder den Zeigefinger eines Jungen.

Die tiefe Verzweiflung der Schüler, die Pierre Anthon und auch sich selbst nun mit allen Mitteln beweisen wollen, dass es sehr wohl etwas gibt, was von Bedeutung ist, geht auch am Leser nicht spurlos vorbei. Genau wie die Schüler stellt man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens und danach, was im Leben eigentlich tatsächlich von Bedeutung ist. Die Jungen und Mädchen können und wollen einfach nicht glauben, dass nichts von Bedeutung ist und Pierre Anthon Recht haben könnte.
Letztendlich muss jeder diese Frage für sich selbst beantworten, doch das Leben wäre wohl kaum lebenswert, wenn man wirklich der Ansicht wäre, dass nichts irgendetwas bedeutet und man deshalb auch seine gesamte Zeit mit nichts tun vergeuden könne. Mit solchen Leuten kann man doch eigentlich nur Mitleid haben, denn sie verpassen die wirklich schönen Dinge im Leben – unabhängig davon, ob deren Bedeutung nun lediglich relativ oder sogar vergänglich ist.

Auch die Schüler ziehen schließlich ihre Lehre aus dem Geschehenen und begreifen, dass es sehr wohl etwas gibt, was von Bedeutung ist.

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Bewertung von Möp aus Northeim am 19.05.2012 ***** ausgezeichnet
Das neue Schuljahr hat für die 7a gerade erst angefangen, als plötzlich ihr Mitschüler Pierre Anthon aufsteht und verkündet: „Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.“ Danach verlässt er den Unterricht und kehrt nicht mehr zurück. Die Lehrer haben die Sache mit Pierre Anthon ziemlich schnell wieder vergessen, nicht jedoch die anderen Schüler. Denn seitdem Pierre nicht mehr in die Schule geht, sitzt er auf dem Pflaumenbaum, an dem so gut wie alle Schüler auf ihrem Schulweg vorbei müssen, und bewirft sie mit Pflaumen oder hält ihnen seine Lebensweisheiten vor. Die ganze Klasse ist verärgert über Pierre Anthon und fest entschlossen, einen Weg zu finden, um ihn von seiner Theorie abzubringen. Nach langen Überlegungen kommen sie zu dem Entschluss, dass sie im alten, leerstehenden Sägewerk all das sammeln wollen, was für sie von Bedeutung ist, um Pierre Anthon zu zeigen, dass er Unrecht hat. Doch außer ein bisschen Krims-Krams kommt nichts wirklich Bedeutsames zusammen und daher legen sie nun Regeln fest, die besagen, dass jeder Schüler ein Opfer erbringen muss, das für ihn persönlich von besonderer Bedeutung ist und danach bestimmen darf wer nach ihm welches Opfer erbringen muss. Das Ganze fängt relativ harmlos an. Als erstes werden eine Angel, ein paar Ohrringe und die geliebten Sandalen der Erzählerin, Agnes, gefordert. Doch die Kinder wollen sich dafür rächen, dass sie unfreiwillig etwas abgeben oder tun mussten, das ihnen widerstrebte und so werden die Forderungen immer heftiger. Hans muss sein nagelneues, teures Rennrad und Hussein, ein strenggläubiger Muslim, seinen Gebetsteppich abgeben. Der Sarg eines verstorbenen Geschwisterkindes muss in einer Nacht und Nebel Aktion wieder ausgebuddelt werden,
Rosa muss den Kopf des herrenlosen Hund, der im alten Sägewerk lebt und von der ganzen Klasse ins Herz geschlossen wurde, abliefern und der fromme Kai soll Jesus am Kreuz aus seiner Gemeinde entwenden und im alten Sägewerk platzieren. Schließlich fordert Rosa, dass der Gitarre spielende Jan-Johan seinen rechten Zeigefinger abgeben soll. Jan.Johan versucht mit allen Mitteln das zu verhindern, droht, die Klasse zu verraten. Doch es hilft alles nichts, sein rechter Zeigefinger landet auf dem Berg aus Bedeutung und Jan-Johan erzählt noch im Krankenhaus allen die Wahrheit über das, was wirklich im alten Sägewerk geschieht. Wenig später widmet die ganze Welt den Kindern ihre Aufmerksamkeit, Journalisten aus Amerika berichten über sie und sind fassungslos darüber, dass Kinder so etwas tun können. Nur Pierre Anthon konnten sie mit ihrem Berg aus Bedeutung nicht beeindrucken und dafür rächen sie sich eines Abends ganz fürchterlich an ihm...
Mir hat „Nichts: Was im Leben wichtig ist“ wirklich sehr gut gefallen, weil es mich noch sehr lange beschäftigt hat und ich wirklich viel über diese Geschichte nachdenken musste. Dieses Buch regt den Leser dazu an, seine eigene Lebenseinstellung noch einmal zu überdenken und zu hinterfragen. Außerdem gefällt mir auch der Schreibstil sehr gut, denn man kann sich sehr gut in die Schüler hineinversetzen, mit ihnen mit fühlen und mit leiden. Man hofft auch, dass die Schüler es schaffen, von Pierre Anthon ernst genommen zu werden und ihn vielleicht umzustimmen, gleichzeitig weiß man aber auch, dass das so gut wie unmöglich ist. Ein wirklich sehr gelungenes Buch, das sich intensiv mit der Frage nach dem eigentlichen Sinn des Lebens auseinandersetzt und den Leser mit der Frage konfrontiert „Was ist eigentlich für mich von besonderer Bedeutung und was würde ich dafür tun, es nicht zu verlieren?“

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