Isola - Abedi, Isabel

Isabel Abedi 

Isola

Broschiertes Buch
 
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Isola

Zwölf Jugendliche, drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio
de Janeiro als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die
Handlung bestimmen. Doch bald schon wird das paradiesische Idyll für
jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen
die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.


Produktinformation

  • Verlag: Arena
  • 2010
  • Sonderausg.
  • Ausstattung/Bilder: Sonderausg. 2010. 324 S.
  • Seitenzahl: 324
  • Arena-Taschenbücher
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 139mm x 31mm
  • Gewicht: 346g
  • ISBN-13: 9783401501987
  • ISBN-10: 3401501984
  • Best.Nr.: 28041904

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensentin Angelika Ohland ist begeistert von Isabel Abedis Jugendroman "Isola". Dabei klingt die Idee des Buchs - zwölf Jugendliche auf einer einsamen Insel spielen, gefilmt von unzähligen Kameras, ein harmloses Mörder-Spiel, das Spiel gerät außer Kontrolle, es gibt einen echten Toten - für Ohland zunächst mal ziemlich fade. Aber die Lektüre des Buchs hat sie eines Besseren belehrt. So gelingt es der Autorin in ihren Augen wunderbar, das im Fernsehen gescheiterte Prinzip Big-Brother erfolgreich in ihrem Roman anzuwenden und daraus einen fesselnden, temporeichen Thriller zu machen. Zudem findet sie Abedis Jugendliche im Unterschied zu den Container-Insassen von RTL2 richtig spannend, nicht nur weil sie sich als intelligenter erweisen, sondern auch weil sie echte Charaktere sind und sich wirklich füreinender interessieren. Sie unterstreicht, dass das Buch dabei "ohne Weichspüler" auskommt, schließlich nehmen die Jugendlichen hier auch Drogen, haben Sex und suchen das Extreme.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.09.2007

In den Sand
Isabel Abedi schiebt Kulissen

Zwölf Jugendliche, mehr oder weniger hübsch, nach irgendeinem Geheimplan zusammengewürfelt, eine einsame, abgeschottete Insel, Fernsehkameras. Was anmutet wie ein neues Kapitel aus der Containerwelt, gewinnt dann, kaum überraschend, eine eigene Dynamik, als an die Teilnehmer ein Detektivspiel herangetragen wird und einer nach dem anderen von der Insel verschwindet.

Natürlich gleitet am Ende dem großen Strippenzieher im Hintergrund die Sache aus den Händen, die Teilnehmer rebellieren, die Lösung des Ganzen ist paradoxerweise ebenso unwahrscheinlich wie phantasielos, und die Kulissenwelt des Romans ist deshalb noch lange nicht weniger Staffage, weil sie dies freimütig einräumt (dasselbe ließe sich über die dekorativ mit Tarnnamen versehenen Figuren sagen). Es bleibt ein Aufguss von etwas Golding, etwas mehr Agatha Christie, noch mehr wohlfeile Zivilisations- und Medienkritik und ein Übermaß an kruder Psychologisierung, aus der dann ein innerfamiliäres Drama erwächst. Das Buch wird seinen Weg machen.

spre

Isabel Abedi: "Isola". Arena Verlag, Würzburg 2007. 328 S., geb., 14,95 [Euro]. Ab 14 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Isabel Abedi wurde 1967 in München geboren und ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach ihrem Abitur verbrachte sie ein Jahr in Los Angeles als Aupairmädchen und Praktikantin in einer Filmproduktion und ließ sich anschließend in Hamburg zur Werbetexterin ausbilden. In diesem Beruf hat sie dreizehn Jahre lang gearbeitet. Abends am eigenen Schreibtisch schrieb sie Geschichten für Kinder und träumte davon, eines Tages davon leben zu können. Dieser Traum hat sich erfüllt. Inzwischen ist Isabel Abedi Kinderbuchautorin aus Leidenschaft. Isabel Abedi lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Hamburg.

Kundenbewertungen zu "Isola" von "Isabel Abedi"

67 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 67 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Buchliebhaber aus Nähe von Burg am 28.12.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch ,,Isola" erzählt von 12 Jugendlichen, welche auf einer einsamen spanischen Insel als Hauptdarsteller eines Films leben sollen, dessen Inhalt sie allein bestimmen, in dem sie einfach so leben, wie sie wollen. Aber sie sollen dabei auch ein Spiel mitspielen. 11 sollen ,,Opfer" sein, einer soll der ,,Jäger" sein. Ist der Jäer mit einem ,,Opfer" allein, so soll dieser sein Opfer in ein Versteck ziehen. Dort soll derjenige abgeholt werden, wird wieder nach Hause gebracht. Sobald ein Jugendlicher von der Insel nach Hause gebracht wird, ertönt ein Geräusch von der Nachbarinsel. Auf dieser sitzt der vermeintliche Regisseur. Keiner weiß, wer der Jäger ist, außer dieser selbst. Und doch sind irgendwie alle Jäger. Jäger ihrer selbst....
Dieses Buch ist eines der spannensten und atemberaubendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Man steigert sich so in das Buch hinein, dass man fast gezwungen ist, weiter und weiter zu lesen. Ein beeindruckener Lesespaß für Jugendliche von 14-17 Jahren. Obwohl auch Erwachsene in den Bann dieses Buch hineingezogen werden könnten!

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Bewertung von Saphira aus Altusried am 19.11.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um zwölf Jugendliche, die zwischen 17 und 19 Jahre alt sind und für drei Wochen auf einer Insel vor Rio de Janeiro leben. Jeder Fleck der Insel ist Videoüberwacht. Das heißt: keine Privatsfäre! Sie sind die Darsteller eines Filmes und jeder darf sich einen Namen ausdenken wie er gerne heißen möchte. Damit der Film jedoch noch intereeanter wird, hat sich der Produzent Quint Thempelhoff etwas ganz besonderes überlegt. Ein Abenteuer beginnt…
Ein sehr gutes Buch. Ich empfehle es auf jeden fall weiter.

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Bewertung von pilz aus Bad Berka am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Du gewinsst bei einem Casting und bekommst damit die Eintrirttskarte für eine Reise auf eine einsamme Insel. Dieses große Los hat die Haubtperson Vera gezogen, denn sie wird 12 weiteren Jugentlichen drei Wochen auf der Insel verbringen. Sie sind die Darsteller des Filmprojekts "Isola" , in dem sie die Handlung selbst bestimmen und entscheiden, was Wahrheit oder Lüge ist. Alles scheint friedlich, doch das paradiesiche Idyll wird zu einem schillernden Gefängnis. Als der Regisseur die Jugendlichen mit einem Spiel überrumpelt. Eigentlich nicht schlecht. Aber dieses tödlicher Ernst.
In dem Buch" Isola" beschreibt die Autorin IsabelAbedi. Wie 12 Jugendliche sich vor verteckler Kamera verhalten. Es ist sehr anschaulich und spannend geschrieben. Häufig ertappt man sich dabei, Wie man sich selbst verhlten würde.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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Bewertung von paul aus Bad Berka am 30.07.2011 ***** ausgezeichnet
Was würdest du tun, wenn du über Lüge und Wahrheit entscheiden könntest? Über Richtig und Falsch. Dieser Frage müssen sich auch 12 Jugendliche und Vera stellen, die bei einem Casting zu einem Filmprojekt 3 Wochen auf eine Insel vor Rio de Janeiro eingeladen werden.
Von der paradiesischen Natur sind alle sofort verzaubert und selbst der Leser fühlt sich sofort wie im Urlaub, doch die Stimmung schwingt nach und nach merklich um, als sie bemerken, dass etwas so gar nicht läuft, wie es bei einem Filmprojekt laufen sollte. Bald sind sie völlig auf sich allein gestellt und Verzweiflung und Misstrauen macht sich breit. Unterdessen verliebt sich Vera auch noch, doch alles Paradiesische ist auf einmal bedeutungslos in Anbetracht der verzweifelten Lage. Was zu tun ist, wie und wer, das müssen die 13 Jugendlich schließlich selbst rausfinden, wenn sie es schaffen wollen.
Die Autorin Isabel Abedi hat in ihrem Jugendroman "isola" eigentlich alles, was man sich so wünscht: viel Details, einen großartigen Naturschauplatz, eine spannende und wendungsreiche Story, Liebe und interessante Charakterstudien. Und beim Lesen wird sich garantiert jeder Leser fragen: Was hätte ich wohl getan? Sehr empfehlenswert!

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Bewertung von o.O aus Kempten am 22.07.2011 ***** ausgezeichnet
Sie sind zu zwölft und haben das große Los gezogen! Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro als Darsteller eines Films, bei dem sie allein die Handlung bestimmen dürfen. Bei dem nur noch sie ganz allein Wahrheit von Lüge unterscheiden können, oder?
Umwerfend! Ich finde dieser Thriller ist das beste Werk der Autorin. Man kann die Zusammenhänge gut nachvollziehen, aber trotzdem bleibt das Wesentliche bis zum Ende verborgen. Wer einmal angefangen hat, wird dieses Buch nicht mehr weglegen können. Ab 14 Jahren.

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Bewertung von Sister X aus Kempten am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
In dem buch: isola, vefasst von Isabel Abedi, geht es um 12 Jugendliche zwischen 17 und 19 Jahren. sie alle leben nun für drei Wochen auf einer abgeschiedenen Insel vor Rio de Janeiro. Doch das alles ist nicht wie im paradies.Im gegenteil: sie sind darsteller eines Film und die insels ist bis in den Letzten Winkel mit Videokammeras überwacht. sie sind rund um die Uhr beobachtet und haben nicht die geringste Privatsphäre., nichts bleibt unbeobachte. bestimmt stellt ihr euch die Frage warum das so ist. der Grund ist dieser: Das Ziehl der ganzen Sache ist es einen Film daraus zu schneiden und so kann sich jeder einen Namen ausdenken und kann sich selbst oder jemand anderen spielen. Das Projekt wird von Quint Thempelhoff überwacht. Und er war es auch der sich dieses grausame spiel ausgedacht hat. Nun wird die insel zu einem tödlichen Ort...
der Thriller ist einfach spitze. Die überaschenden Wendungen in dem buch finde ich fantastisch.ich empfehle das Buch auf jedenfall weiter. lesen lohnt sich!

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Bewertung von Schneekugel aus Markgröningen am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
Obwohl Isola das italienische Wort für Insel ist hatte Tempelhoff es für sein Inselprojekt in Brasilien ausgewählt. Warscheinlich weil sich leicht Isolation davon Ableiten ließ. Denn Vera und elf andere Jugentliche im Alter von sechzehn bin zwanzig, kamen Muttersehlen allein, auf eine Insel in der Nähe von Rio.
Alles wird für eine abwandlung von BigBrother als Spielfilm gehalten, doch eigentlich steckt viel mehr dahinter.
Denn Jeder der Elf Jugentlichen hat sich an die Spielregeln zu halten: Es gibt einen Mörder und elf Opfer. Der Mörder bringt die Opfer in sein Versteck, nachdem er es man linken Handgelenk gepackt hat und das Opfer darf sich nicht Wehren. Für das Opfer ist das Spiel vorbei und es fährt wieder nach Hause. Der Mörder versucht auch weiterhin das Spiel zu gewinnen und als einziger auf der Insel übrig zu bleiben.
Vera hofft inständig, dass Solo nicht der Mörder ist, denn obwohl sie noch nicht viel mit dem sehr Insich gekehrtem Jungen gesprochen hat, sprüt sie eine Tiefe verbundenheit. Außerdem will sie bin zu ihrem achzehnten Geburtstag auf der Insel bleiben, damit sie danach ihr Schwester, in Brasilien besuchen kann.
Vera wuchs als Straßenkind in dem Armenviertel Rios auf. Sie wurde früh von ihrer Schwester getrennt, denn Starßenkinder leben nicht sicher. Vera wurde von Deutschen Touristen adoptiert und auf den Namen Joy umgetauft. Aber weil auf der Insel sowieso alle Decknamen tragen, konnte sich Vera in ihren Ursprung zurückfinden.
Im Bewustsein der totalen Überwachung, durch versteckte Kameras, hält Vera ihre Zuneigung für Solo geheim. Doch nach einer Party mit Alkohol kommt alles ganz anders.
Plötzlich gibt es echte mörder und echte Opfer.
Es geht um Leben und Tod. Und alle sieht so aus als hätte IHR Solo, jemanden getötet.
Das Buch ist eins der besten, die ich Je gelesen habe. Isabel Abedi übertrifft sich selbt. Es ist hoch spannend und Dramatisch und handelt auf einer wunderschönen Kulisse. Die Charaktere sind sehr gut beschreiben, was das Wesen angeht, und man will unbedingt wissen wie alles weitergeht!

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Bewertung von Florian aus Schwepnitz am 30.05.2011 ***** ausgezeichnet
Der berühmte Filmregisseur Tempelhoff hat 12 Jugendliche gecarstet. Sie sollen 3 Wochen auf einer einsamen Insel vor der Küste Rio de Janeiros verbringen und ununterbrochen dabei gefilmt werden. Aus diesem Filmmaterial will Tempelhoff einen Film machen.
Anfangs genießen die 12 das paradiesische Idyll der Insel und lernen sich näher kennen. Doch bald wird die entspannte Atmosphäre überschattet. Tempelhoff hat sich für die 12 ein Spiel ausgedacht, vor dem es kein Entrinnen gibt. Was Anfangs harmlos erscheint, entpuppt sich bald als Höllentrip.
Die Spannung im Buch baut sich langsam auf. Die Beziehungen zwischen den Jugendlichen entwickeln sich langsam und werden von Isabel Abedi gefühlvoll und in die Tiefe beschrieben. Viele unerwartete Wendungen überraschen den Leser und drängen zum weiterlesen. Die Spannung lässt nie nach und gipfelt in einem actionreichen Finale.
Ein wirklich gelungenes Buch

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Bewertung von Steffi aus Baiersbronn am 23.05.2011 ***** sehr gut
Das Buch "Isola" wurde von Isabel Abedi geschrieben und ist als 3. Auflage im Jahr 2010 im Arena-Verlag erschienen. In dem Buch handelt es sich um zwölf Jugendliche, die als Darsteller eines Films auf die brasilianische Insel Isola fliegen. Allerdings führt bei diesem Film niemand Regie, die Handlung liegt allein den Jugendlichen in der Hand. Nur die unzähligen versteckten Kameras filmen das, was geschieht ...
Joy, deren Inselname Vera ist, erfährt schon bald, dass dieses Projekt die reinste Hölle aus Angst, Verzweiflung, Blut und Gewalt ist.
Dabei wollte sie doch nichts anderes, als zu ihrer brasilianischen Schwester zu gelangen ...
Isabel Abedi hat mit "Isola" mal wieder bewiesen, dass ein Buch geheimnissvoll, spannend, romantisch, exotisch und abenteuerreich zugleich sein kann.
Die Autorin hat gut verständlich, packend und jugendgeeignet erzählt. Besonders toll finde ich an diesem Buch, dass in so einer absurden Situation, die nicht gerade zu jedem Alltag gehört, doch so normale Dinge wie Liebe, Kummer, Freude, Enttäuschung etc. vorkommen.
Isabel Abedi hat meiner Meinung nach die Charaktere auch sehr gut gewählt, da sie einzeln so unterschiedlich sind und insgesamt doch ein gutes Gesamtpaket abliefern.
Das Cover finde ich persönlich einfach genial, da es nichts und gleichzeitig doch so viel vom Buch verrät.

Die einzige Enttäuschung ist meinerseits das Ende. Das Buch ist so vielseitig und fesselnd, dass ich mir einen längeren, ausgiebigeren Schluss gewünscht hätte.

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Bewertung von Martin Gundt aus Paderborn am 18.05.2011 ***** ausgezeichnet
Isola – Rezension
„Ich hätte weglaufen können. Genug Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre dann vielleicht kein Blut geflossen?“ So ähnlich klingen die Gedanken der 17-jährigen Vera, die Hauptfigur aus dem Roman „Isola“, der 2007 von Isabel Abedi geschrieben wurde. Vera ist eine von 12 Jugendlichen. 6 Jungen und 6 Mädchen allein 3 Wochen lang auf einer Insel vor Rio de Janeiro, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. 3 Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Ständig von Kameras beobachtet, sind sie Teil eines Filmprojekts. Darsteller, die selbst entscheiden, was im Film passiert. Ein Drehbuch gibt es nicht. Doch schon bald wird die Geschichte, die anfangs eher wie eine Lovestory wirkt, zum atemberaubenden Thriller. Die Jugendlichen sollen ein Spiel starten. Ich denke, dass jeder dieses Spiel kennt. Alle ziehen ein Los, einer von ihnen wird zum „Mörder“. Er muss versuchen, die anderen zu „töten“, ohne dass er erkannt wird. Doch die Leute, die er erwischt, scheiden nicht nur aus dem Spiel aus, für sie endet dann auch das Leben. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es birgt sich ein großes Geheimnis um den melancholischen Solo, von dem Vera ganz angetan ist. Bald stellt sich heraus, zu welchem Drama sich das Projekt entwickelt. Ein Thriller der besonderen Art.
Heute kennt man Shows wie „Das Dschungelcamp“ und „Big Brother“. Isola scheint wie eine Mischung. Einerseits müssen sie sich ihren Ängsten und großen Gefahren stellen, andererseits können sie auch nichts machen, ohne dass es irgendwann vielleicht die ganze Welt sieht. Natürlich haben sie ihre Ruhe auf den Toiletten, aber die interessieren auch niemanden. Jede Person hat eine eigene, ganz besondere Eigenschaft. So ist Vera ziemlich schüchtern, Solo sehr ruhig und nicht sehr offen gegenüber anderen, Milky ein sehr ängstlicher Junge und die junge Pearl
ist eher der Feiertyp. Auch die weiteren 8 sind unterschiedlich. Dadurch wird das Buch sehr abwechslungsreich, die Personen ergänzen sich gegenseitig.
Manchmal ist es nicht leicht zu verstehen. Manche Situationen scheinen erst einmal sehr verwirrend und müssen ein zweites Mal gelesen werden. Und trotzdem wird es nie langweilig oder uninteressant. Auch Szenen, in denen einfach nur etwas geredet wird, machen den Reiz aus. Es ist ein Wechsel von langsamen und ruhigen Situationen und sehr schnell erzählten, die plötzlich, ganz unerwartet interessant werden.
In letzter Zeit habe ich einigen Freunden und Schulkameraden zufällig ausgewählte Stellen vorgelesen, um mehrere Meinungen zu haben. Doch viele Meinungen habe ich jetzt nicht. Alle waren begeistert, auch wenn es die etwas ruhigeren Stellen waren. Auch durch Umhören und Nachlesen in Foren habe ich nichts Neues gefunden. Viel Lob geht an das Buch und an Isabel Abedi. Auch von mir. Ich habe es vorletztes Jahr geschenkt bekommen und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Bevor ich es gelesen hatte. „Cool“, „wow“, 2 der vielen Worte, die andere nutzten, um das Buch zu beschreiben. Besondere Auszeichnungen hätte es meiner Meinung nach auf jeden Fall verdient, ich kann es nur weiterempfehlen.

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