Gemmas Visionen - Bray, Libba

Libba Bray 

Gemmas Visionen

Roman

Übersetzer: Weixelbaumer, Ingrid
Broschiertes Buch
 
11 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Gemmas Visionen

England,1895: Die 16-jährige Gemma wird auf einem Internat für höhere Töchter, der "Spence-Akademie", zur heiratsfähigen jungen Dame erzogen. Hier sollen ihr die Aufsässigkeit und sonstiges unziemliches Betragen ausgetrieben werden. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen gründet Gemma, den strengen Regeln der Akademie zum Trotz, einen geheimen Zirkel. Das neu entstandene Kleeblatt Felicity, Pippa, Gemma und Ann trifft sich heimlich nachts, um dem Schulalltag zu entkommen, verbotenen Alkohol zu probieren und über Übersinnliches zu spekulieren. Dann entdeckt Gemma das Tagebuch eines Mädchens, das 20 Jahre zuvor auch Schülerin von Spence war. Die Lektüre elektrisiert sie: Die Verfasserin hatte Visionen von einem herrlichen Reich, das sie durch eine Art Portal betreten konnte. Hin- und hergerissen dazwischen, ihre Macht zu ergründen und sie zu verdrängen, weiht Gemma ihre Freundinnen ein. Die sind natürlich Feuer und Flamme. Bei einer "spiritistischen" Sitzung passiert es dann: Gemma sieht die Lichttür und tritt mit ihren Freundinnen in das fantastische Reich über. Überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit geben sich die Mädchen allerlei magischen Spielereien hin, denn dort lassen sich die kühnsten Träume realisieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ...


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2009
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 476 S.
  • Seitenzahl: 480
  • dtv Taschenbücher Bd.71228
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 136mm x 33mm
  • Gewicht: 514g
  • ISBN-13: 9783423712286
  • ISBN-10: 3423712287
  • Best.Nr.: 20938027
Gabriele Hoffmann, Harry & Pooh 2007/2008 In der viktorianischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts hatten junge Mädchen vor allem eines zu lernen: eine gute Ehefrau zu werden. Das bedeutete, dass Grazie, Charme und Schönheit entwickelt werden mussten und jeder Anflug eines eigenen Willens fehl am Platz war. Töchter aus gutem Hause, wie Gemma, die Heldin dieser Geschichte, wurden zu diesem Zwecke in Internaten mit entsprechenden Erziehungszielen, abgeschlossen vom Rest der Welt, auf ihr standesgemäßes Leben vorbereitet. Aber Gemma schafft sich einen Freiraum. Mit Hilfe eines geheimnisvollen alten Tagebuchs gerät sie in eine andere Welt, von der sie sich verspricht, ihre plötzlich auftretenden beängstigenden Visionen und auch den rätselhaften Tod ihrer Mutter zu verstehen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als sie sich mit drei anderen Mädchen zu heimlichen nächtlichen Seancen trifft, um einander aus dem mysteriösen Tagebuch vorzulesen. Diese geheimen Treffen schweißen die Mädchen zu einer Gruppe zusammen und geben ihnen Halt, denn die paradiesisch anmutende andere Erlebnisebene bietet ihnen scheinbar grenzenlose Freiheit und Macht und stellt so ein Gegenstück zu den Zwängen ihres Alltags im Internat dar. Aber auch in diesem Reich der Fantasie gibt es Gefahren und dunkle Mächte, die sogar in den Alltag der Mädchen übergreifen und sie dort bedrohen. Der Roman ist eine gelungene Mischung aus spannungsgeladenem historischem Mädchenroman und Internatsgeschichte von verbotener Liebe und mysteriösen Abenteuern, in der auch eine so willensstarke Heldin wie Gemma nicht vor dem einen oder anderen Fehltritt gefeit ist. Aber sie hat ihr Herz am rechten Fleck, setzt sich immer für die Schwächeren ein und ist somit eine wunderbare Identifikationsfigur für junge Mädchen.

"Die Geschichte beginnt so furios, dass man den Schmöker nicht mehr aus der Hand legen kann.Sie hält den Spannungsbogen bis zum Schluss und lässt an Melodramatik und magischer Mystik nichts zu wünschen übrig."
Süddeutsche Zeitung
Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Heute lebt die in Texas aufgewachsene Autorin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York.

Kundenbewertungen zu "Gemmas Visionen" von "Libba Bray"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(6)
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(4)
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Bewertung von Ronja aus Mössingen am 03.07.2011 ***** ausgezeichnet
„Der geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist der erste Band von Libba Bays Trilogie und erschien im Jahr 2007.
England im Jahr 1895: Die sechszehnjährige Gemma wird nach dem Tod ihrer Mutter von der Großmutter auf ein Internat für „höhere Töchter“ geschickt. Die Lehrerinnen sind streng und nehmen wenig Rücksicht auf den Verlust Gemmas – um sie zu einer heiratsfähigen, gebildeten jungen Frau zu erziehen, versucht man, ihr ihre rebellische Seite auszutreiben. Um den strengen Regeln zu trotzen, bildet Gemma mit ihren drei Freundinnen Pippa, Felicity und Ann einen geheimen Zirkel. Sie treffen sich heimlich nachts und genießen ihre Freiheit – dabei probieren sie auch mal Alkohol oder reden über - laut ihrer Lehrer - „unanständige Dinge“,. Doch bald findet Gemma ein altes Tagebuch einer ehemaligen Schülerin des Internats – die Aufzeichnungen handeln von einem überirdischen Reich mit einem goldenen Tor, das verblüffender Weise genau dem Ort in Gemmas Träumen gleicht. Doch vielleicht sind es nur mehr als Träume – möglicherweise sogar Visionen? Lange fantasieren die Mädchen über diesen Ort und stellen die wildesten Spekulationen über dieses magische Reich auf, bis ihnen auffällt, dass Gemma eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt: die Welt in dem Tagebuch und in Gemmas Visionen ist real – und Gemma ist fähig, die Mädchen zu diesem Reich zu bringen. Bald realisieren die vier Mädchen, dass diese Welt ihre größten Wünsche und Sehnsüchte kennt und erfüllt – wenn auch nur in dieser Welt. Sogar Gemma findet ihre Mutter – zumindest ihren „Geist“. Doch ihr Paradies ist bedroht von einer mächtigen Feindin: Circe. Diese will die magische Kraft der Parallelwelt für sich beanspruchen und sie würde nicht nur für diese Welt gefährlich werden. Können Gemma und ihre Freundinnen diese und ihre Welt vor der Bedrohung schützen? Sie müssen erst einmal viele dunkle Geheimnisse lüften…
„Der geheime Zirkel“ ist ein spannendes, düsteres und teilweise recht blutiges Buch. Mir hat die Geschichte aber trotzdem gut gefallen, auch wenn es mehr ein Thriller als ein Roman ist, da sich die Situation vom Anfang bis Ende immer mehr zuspitzt. Gemma ist eine interessante Person und auch ihre Freundinnen sind facettenreiche Charaktere. Sie alle haben ihre Stärken und beweisen auch wahre Freundschaft – doch alle Protagonistinnen haben ihre großen Schwächen: Egoismus, Herrschsüchtigkeit, Eitelkeit, etc. Das macht alle Personen sehr real – es ist eben keine „Schwarz-weiß“- Geschichte mit nur von Grund auf guten oder bösen Personen. Die Geschichte geht teilweise echt unter die Haut – entweder durch Gemmas Visionen, krasse Reaktionen von anderen Personen oder schockierende, plötzlich offensichtlich erscheinende Zusammenhänge zwischen Ereignissen und Personen. Das alles macht das Buch und seine Geschichte sehr vielseitig, überraschend und spannend – immer wieder kommt es zu Wendepunkten in der Erzählung. „Der geheime Zirkel – Gemmas Visionen“ ist wirklich empfehlenswert – auch die beiden folgenden Teile sind nach dem ersten Teil auf jeden Fall lesenswert. Außerdem hat Libba Bay einen sehr angenehmen, ausdruckstarken und bilderhaften Schreibstil – die Geschichte lässt sich deshalb sehr schön lesen. Der einzige Minuspunkt: das Buch ist sehr humorlos – es gibt kaum Stellen, die wirklich amüsant sind. Ich würde die Trilogie für ältere Leser ab 12 Jahre empfehlen.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 19.02.2011 ***** sehr gut
Obwohl sie in Indien ein sorgenfreies Leben führt, ist es Gemmas sehnlichster Wunsch, eine Schule in London zu besuchen – gegen den ausdrücklichen Willen ihrer Mutter. Als diese unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird Gemma zwar nach England auf ein Internat für höhere Töchter geschickt, dort wird sie jedoch immer wieder von merkwürdigen Visionen heimgesucht.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten findet Gemma in der Anführerin Felicity, der hübschen Pippa und der Außenseiterin Ann drei Freundinnen, mit denen es ihr gelingt, etwas Freude in den strengen Internatsalltag zu bringen. Dabei überschreiten die Mädchen allerdings nicht selten die Grenze des Verbotenen. Als sich für Gemma bei einem ihrer nächtlichen Treffen ein Tor zu einem phantastischen Reich öffnet, in dem alle Wünsche wahr werden, vertraut sie ihren Freundinnen ihr Geheimnis an. Sie ahnt nicht, welche Gefahren damit verbunden sind…

Schon als Kind mochte ich Internatsgeschichten unheimlich gerne. Freund- und Feindschaft, ein bisschen Romantik, spannende Abenteuer… Auch in Gemmas Visionen, dem Auftakt der Trilogie um den geheimen Zirkel, dreht sich alles um diese Themen, verbunden mit einer ordentlichen Portion Übersinnlichem.
Die Grundstimmung ist düster bis gruselig. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht wieder zur Seite legen. Zu sehr ist man gefangen in dem Rätsel um die geheimnisvollen Visionen, dem Schicksal der Mädchen und ihrer besonderen Freundschaft, die mehr als einmal auf die Probe gestellt wird.

Libby Bray schildert die beengte Rolle der Frau im viktorianischen Zeitalter sehr authentisch. Hinzu kommt die lebendige Charakterzeichnung. Schnell wachsen einem die jungen Frauen ans Herz, die verzweifelt versuchen, das Korsett ihrer Zeit zu sprengen und doch nie völlig ausbrechen können. So leidet man mit ihnen, wenn man mehr über ihre Hintergründe erfährt und freut sich darüber, dass sie trotz allem ihren Sinn für Humor nicht verloren haben.

Die Sprache ist relativ einfach gehalten und auch im englischen Original leicht zu verstehen.
Die Spannung flacht zu keiner Zeit übermäßig ab und besonders eine Wendung hat mich in ihrer Tragik ziemlich überrascht.
Leider ging es zum Schluss allerdings etwas schnell, sodass das Ende doch sehr offen ist. Dennoch, der Grundstein für eine fesselnde Trilogie ist gelegt.

FAZIT: Nicht nur für Anhänger von Internatsgeschichten empfehlenswert.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 26.09.2010 ***** sehr gut
Indien im 19. Jahrhundert:

Die 16-jährige Gemma lebt zusammen mit ihrer Mutter in Indien, allerdings ist Gemma dort nicht glücklich, denn sie möchte unbedingt auf eine Mädchenschule in London gehen. Ihre Mutter ist jedoch mit dieser Entscheidung unzufrieden und verweigert ihr den Aufenthalt in London.
Doch dann stirbt ihre Mutter völlig unerwartet. Sie wurde ermordet. Kurz vor ihrem Tod schenkt sie Gemma eine Halskette mit einem Medaillon. Die Bedeutung dieses Medaillons ist Gemma jedoch noch unbekannt.

Nach dem Tod wird Gemma von ihrer Großmutter nach London auf die Mädchenschule geschickt. Gemmas Bruder ist bereits in London und empfängt sie, um sie zu ihrer neuen Schule zu begleiten. Doch schnell muss Gemma lernen, dass diese Schule nicht so perfekt ist, wie sie gehofft hatte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten freundet sie sich mit ihrer Mitbewohnerin Ann an, aber auch mit den beliebtesten Mädchen der Schule Pippa und Felicitiy.

Zusammen lesen sie das von Gemma gefundene Tagebuch von Mary Dowd – mit ungeahnten Folgen, denn auch Mary wurde von Visionen heimgesucht…

„Gemmas Visionen“ ist der erste Band der „Der geheime Zirkel“-Reihe.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Gemmas Sicht geschrieben.
Es liest sich flüssig und spannend. Auch der Schreibstil ist sehr passend gewählt.

Die Charaktere sind interessant und liebevoll beschrieben.

Vor allem Gemma zieht den Leser in ihren Bann.
Zum einen ist sie von ihren Visionen fasziniert, zum anderen jagen diese ihr Angst ein. Doch trotz allem denkt Gemma sehr realistisch und lässt sich auch sonst nicht unterkriegen.
Gemma ist durch ihre Verluste gewachsen und wirkt für ihre 16 Jahre sehr reif. So muss sie schnell lernen, worum es im Internat geht, nämlich um die perfekte Frau zu werden, damit sie Chancen auf dem Heiratsmarkt hat. Allerdings passt ihr das nicht, denn sie möchte einen Mann, der sie aus Liebe heiratet und sie ebenbürtig behandelt, wie dies auch bei ihren Eltern der Fall war.

Aber auch Felicity ist ein interessanter Charakter. Zunächst wirkt sie abgeklärt, bösartig und oberflächlich, jedoch merkt man schnell, dass dies nur eine Maske ist. So hat Felicity z.B. eine heimliche Beziehung zu einem Zigeuner und riskiert somit ihr Ansehen, denn im 19. Jahrhundert hatten Zigeuner einen schlechten Ruf.

Das Cover ist wunderschön und wirkt sehr verträumt. Die glänzenden Verzierungen auf dem Cover und der Rückseite sind ein optisches Highlight. Die Kurzbeschreibung ist stimmig und interessant geschrieben.

„Gemmas Visionen“ vereinigt mehrere Genres und ist somit für jedermann geeignet. Die perfekte Mischung aus Jugendroman, Fantasy und Historie.

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Evgön aus Forchheim am 23.07.2010 ***** ausgezeichnet
Als Gemma an ihrem 16 Geburtstag mit ihrer Mutter und dem Hausmädchen auf den Bazaar geht, spricht ein Mann ihre Mutter an. Als ihre Mutter übereilt wegwill und Gemma nach hause soll, ruft Gemma das es ihr egal ist ob ihre Mutter überhaupt wieder kommt und rennt weg. Doch kurz darauf wird ihre Mutter tot aufgefunden, die Lippen zu dem Wort: Gemma geformt. Ein paar Monate nach diesem Schock wird Gemma in ein Internat nach England gebracht,wo sie es lernen soll eine perfekte Ehefrau zu werden. Ihre Freundinnen und sie lesen in einem Tagebuch von Schattengestalten. die Mädchen denken nicht daran das es wahr ist, doch Gemma, die die schwarzen Schattengestalten schon in Visionen gesehn hat , weiß es besser. Wird Gemma herausfinden was es mit dem Tagebuch auf sich hat?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ist von Anfangan Spannung pur ist. Die Dramatik und die Leidenschaft mit dem dieses Buch geschrieben ist,ist einfach nur toll. Ich empfele es Mädchen ab zwölf Jahren.

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Bewertung von Sophie aus Buseck am 01.05.2010 ***** sehr gut
Gemma wird nach dem misteriöen Tod ihrer Mutter auf ein Internat in England für junge Frauen und Mädchen geschickt. Sie hat eine beondere Gabe: Sie empfängt Visionen von einer anderen Welt, in einer ihrer Visionen findet sie ein Tagebuch von einem Mädchen, dass auch in diesem Reich war. Mit ihren Freundinnen trifft sie sich jede Nacht und ließt aus dem Tagebuch. Nach einer Zeit gelangen sie selbt in das Magische Reich, sieht dort ihre Mutter wieder, die ihr erzählt dass Gemma dafür bestimmt ist das Magische Reich vor Circe zu retten .
Das Buch hat mir gut gefallen, da es fantasievoll und spannend geschrieben ist...

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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 22.04.2010 ***** ausgezeichnet
Dieser erste Band der Trilogie, "Der geheime Zirkel", spielt im Jahr 1895. An Gemmas Geburtstag wird ihre Mutter von einem merkwürdigen Schatten ermordet und Gemma und ihr Vater ziehen aus dem heißen Indien zurück ins kalte und graue England. Gemma kommt auf die Spence-Akademie, wo sie zu reizenden, heiratsfähigen Mädchen erzogen werden sollen. Doch seit kurzem bekommt Gemma Visionen von einem kleinen Mädchen und findet ein geheimnisvolles Tagebuch einer ehemaligen Schülerin von Spence, in dem merkwürdige Sachen stehen. Mit ihren neuen Freundinnen Felicity, Pippa und Ann schleicht Gemma sich nachts unerlaubterweise in eine uralte Höhle, die mit Zeichnungen bemalt ist, die vermutlich noch aus der Steinzeit stammen und dort verrät sie den anderen ihr Geheimnis. Doch was hat es mit dem mysteriösen Inder, Kartik, auf sich, der ihr aus ihrer alten Heimat folgte und nun versucht, Gemma dazu zu bringen, ihre Visionen zu unterdrücken. Fragen über Fragen häufen sich auf und Gemma weiß am Ende nicht mehr was sie glauben und vor allem wem sie trauen soll.
Das Buch ist furchtbar spannend und spiegelt das Leben eines jungen Mädchen, dass im victorianischen Zeitalter lebt, sehr gut wieder. Wegen ihrer Probleme und der Unterdückung ihres Geschlechts, flüchten sie sich immer öfter in ihre eigene Welt. Es ist ein wirklich gelungener Roman über unergründliche Mysterien und das normale Leben einer Frau zu dieser Zeit.

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Bewertung von Steffi aus Marl am 12.06.2008 ***** ausgezeichnet
Vorweg: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte es nach zwei Tagen ausgelesen. Die Mischung aus historischem und Fanatsy Roman ist wirklich toll gelungen.

Zu Beginn des Buches hielt ich die Hauptprotagonistin Gemma für egoistisch und leicht reizbar. Doch während der Handlung verändert sich ihr Charakter zum Positiven.

Die Handlung beginnt in Bombay im Jahr 1895, nach dem Tod ihrer Mutter wird sie nach England zu ihrer Großmutter geschickt, diese lässt sie in ein Mädchenpensionat bringen. Dort freundet sich Gemma nach einiger Zeit mit den drei so unterschiedlichen Mädchen Felicity, Pipper und Ann an. Diese Vier bilden einen Zirkel und treffen sich nachts in einer Höhle in der Nähe des Pensionats an.
Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin den Wechsel zwischen realer und der „magischen“ Welt beschreibt. Man wird richtig von der Atmosphäre des Londons von 1895 eingefangen. Dazu bietet das „magische Reiche“ eine gelungene Abwechslung. Am Ende des Buchs bleiben viele Fragen offen, sodass man sich am liebsten in den zweiten Band der Triologie stürzen möchte.

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Bewertung von Nina M. aus Leverkusen am 02.06.2008 ***** sehr gut
Obwohl sie in Indien ein sorgenfreies Leben führt, ist es Gemmas sehnlichster Wunsch, eine Schule in London zu besuchen – gegen den ausdrücklichen Willen ihrer Mutter. Als diese unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird Gemma zwar nach England in ein Internat für höhere Töchter geschickt, dort wird sie jedoch immer wieder von merkwürdigen Visionen heimgesucht.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten findet Gemma in der Anführerin Felicity, der hübschen Pippa und der Außenseiterin Ann drei Freundinnen, mit denen es ihr gelingt, etwas Freude in den strengen Internatsalltag zu bringen. Dabei überschreiten die Mädchen allerdings nicht selten die Grenze des Verbotenen. Als sich für Gemma bei einem ihrer nächtlichen Treffen ein Tor zu einem phantastischen Reich öffnet, in dem alle Wünsche wahr werden, vertraut sie ihren Freundinnen ihr Geheimnis an. Sie ahnt nicht, welche Gefahren damit verbunden sind…

Schon als Kind mochte ich Internatsgeschichten unheimlich gerne. Freund- und Feindschaft, ein bisschen Romantik, spannende Abenteuer… Auch in Gemmas Visionen, dem Auftakt der Trilogie um den geheimen Zirkel, dreht sich alles um diese Themen, verbunden mit einer ordentlichen Portion Übersinnlichem.
Die Grundstimmung ist düster bis gruselig. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht wieder zur Seite legen. Zu sehr ist man gefangen in dem Rätsel um die geheimnisvollen Visionen, dem Schicksal der Mädchen und ihrer besonderen Freundschaft, die mehr als einmal auf die Probe gestellt wird.

Libby Bray schildert die beengte Rolle der Frau im viktorianischen Zeitalter sehr authentisch. Hinzu kommt die lebendige Charakterzeichnung. Schnell wachsen einem die jungen Frauen ans Herz, die verzweifelt versuchen, das Korsett ihrer Zeit zu sprengen und doch nie völlig ausbrechen können. So leidet man mit ihnen, wenn man mehr über ihre Hintergründe erfährt und freut sich darüber, dass sie trotz allem ihren Sinn für Humor nicht verloren haben.

Die Sprache ist relativ einfach gehalten und auch im englischen Original leicht zu verstehen.
Die Spannung flacht zu keiner Zeit übermäßig ab und besonders eine Wendung hat mich in ihrer Tragik ziemlich überrascht.
Leider ging es zum Schluss allerdings etwas schnell, sodass das Ende doch sehr offen ist. Dennoch, der Grundstein für eine fesselnde Trilogie ist gelegt.

FAZIT: Nicht nur für Anhänger von Internatsgeschichten empfehlenswert. ;-)

(copyright by http://libromanie.de)

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 20.01.2008 ***** ausgezeichnet
Ich habe dieses Buch innerhalb von einer Woche gelesen und bin begeistert.
Auch wenn der Anfang, meines Erachtens, sich etwas hinzieht, liebe ich dieses Buch und freue mich endlich den zweiten Band lesen zu können. Eigentlich mag ich keine "magischen" Bücher aber dieses ist einfach der Knaller!!!
Ein muss für alle, die an dem Leben in England bzw. als "feines" Mädchen interessiert sind^^

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Bewertung von Liz aus FKB am 31.07.2007 ***** gut
Hallo, ich habe mir dieses Buch letzten Freitag gekauft und gestern fertig gelesen. Die Zusammenfassung des Buches hatte sich sehr vielversprechend angehört, aber im Nachhinein war ich von der Geschichte etwas enttäuscht. Wo bei manchen Stellen viel Liebe zum Detail bemerkbar war, kam meiner Meinung nach der Hauptteil, also der Höhepunkt des Buches, zu kurz.

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