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Bewertung von Vampi aus Celle am 15.03.2013 |
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01.01.2028 Die Geschichte Spielt im Jahr 2027 und erzählt von einem Jungen der nicht nur das Todesdatum sehen kann nein er fühlt auch wie qualvoll sie sterben. Am 01.01.2028 werden Hunderte oder Tausende von Menschen sterben und Adam weiß es. Adam ist der Sohn von Jem und Spinne und beide sind Tot. Adam wächst bei seiner Oma auf und sie will zurück nach London. Adam sieht wie seine Mam das Todesdatum seines Gegenübers, es ist einee Gabe und ein Fluch. Doch so wie es aussieht liegt offenbar etwas in der Luft den eine Katastrophe steht bevor. Und Adam trifft eine Entscheidung. Er will versuchen das Schlimmste zu verhindern und hat so sein Schicksal herausgefordert. Es ist der zweite Teil der Triologie und schon etwas spanneder als der erste doch teil 3 werd ich mir trotz allem nicht antun. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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Bewertung von Immanuel-Kant aus Berlin am 15.03.2013 |
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Adam hat eine besondere Gabe wennn einen Menschen in die Augen schaut sieht WANN und WIE er sterben wird. Weil seine Mutter gestorben ist reist er zusammen mit seiner Oma nach London. Doch er merkt schnell das irgendetwas nicht stimmt, denn ersieht oft (viel zu oft) das gleiche Todesdatum den 01.01.2028. Er weiß das an diesen Tag etwas schreckliches, etwas grauenhaftes in London passieren wird und er weiß nicht wie das verhindern soll. In der Hoffnung das Schlimmste verhindern zu können fordert er das Schicksal herraus. Er will das Mädchen ,das er liebt, und ihre Tochter ,die am diesen Tag sterben soll, retten. Doch was er nicht weiß, da wo der Tod ist wird der Tod bleiben! Das Buch hat mir gut gefallen da es sehr spannend ist. Ich würde es weiterempfehlen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von JaneF. aus HH am 12.03.2013 | |
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Adam ist der Sohn von Jem und Spinne. Er hat die Gabe (oder den Fluch), das Todesdatum in den Augen seines Gegenübers zu erkennen, von seiner Mutter geerbt. Doch Adams Fähigkeit geht noch darüber hinaus. Denn er kann nicht nur den Todeszeitpunkt sehen, sondern auch WIE sein Gegenüber abtreten wird. Da ich dem Buch von Anfang an sehr nüchtern und mit wenigen Erwartungen begegnet bin, war ich sehr überrascht dass es sich als so spannend entpuppte. Im Gegenteil zu seinem Vorgänger "Numbers - den Tod im Blick", das mir gar nicht gefallen hat, hat mich die Fortsetzung buchstäblich umgehauen. Die Hauptpersonen Adam und Sarah teilen das gleiche Schicksal. Auch Sarah kann zukünftige Ereignisse vorhersehen und so sieht sie auch Adams Zukunft und die ihres Babys. Beide wissen dass am 01.01.2028 eine Katastrophe stattfinden wird. Aber Sarah weiß noch mehr: Adam ist der Junge der ihr jede Nacht in ihrem Alptraum begegnet und ihr Baby in einer Feuerwand trägt. Trotzdem fühlen sich die Beiden von ihrer ersten Begegnung an zueinander hingezogen, doch Adam versteht nicht warum Sarah ihn zu hassen scheint. Obwohl Adam weiß dass er die bevorstehende Katastrophe nicht abwenden kann, versucht er dennoch so viele Menschen wie möglich zu warnen und zur Flucht aus London zu überreden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Das Buch ist deutlich abwechslungsreicher geschrieben als sein Vorgänger und der Spannungsbogen wird fast permanent aufrecht erhalten. Außerdem macht der Wechsel zwischen den Perspektiven von Adam und Sarah die Geschichte interessanter und spannender. Auch die Protagonisten im Buch finde ich sehr gelungen und ihre Charakterzüge zeichnen sich deutlich in ihren Entscheidungen ab. Da hätten wir Sarah, die verwirrt ist von ihren Gefühlen für Adam und sich einerseits zu ihm hingezogen fühlt und andererseits Angst vor ihm hat. Während sie versucht ihr Kind vor ihm zu schützen und die Welt auf die nahende Katastrophe aufmerksam zu machen, kann Adam nicht verstehen warum Sarah ihn so abstoßend findet. Verzweifelt versucht er so viele Menschen wie möglich zur Flucht aus London zu überreden und überlegt ob sich Todesdaten auch ändern können. Ob er sie ändern kann. Im Kern der Geschichte steht der Wunsch der Beiden nach Freiheit und Respekt. Sie versuchen die Welt zu verändern und zu bewirken dass man auf sie hört. Dass man sie ernst nimmt und dass man aufhört sie herumzuschubsen und endlich als freie Menschen akzeptiert. Sprachstil: Insgesamt hat sich die Sprache zum vorherigen Buch sehr verbessert. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen und das Sprachniveau ist auf jeden Fall höher als beim Vorgänger. Durch den Perspektivwechsel zwischen Adam und Sarah wird die Geschichte für den Leser interessanter da er sie von zwei Sichtweisen aus betrachten kann. Besonders toll ist dass sich das Buch, sowohl für Jungen als auch Mädchen, super gut zum Lesen eignet. Fazit: Eine tolle Geschichte, mit interessanten Protagonisten und gut ausgearbeiteter Hintergrundgeschichte. Außerdem eine fabelhafte Umsetzung der Idee Todesdaten zu sehen und eine enorme Steigerung zum ersten Teil. Weiter so! Rezension auch auf: www.believe-in-books.blogspot.de |
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Bewertung von Franziskus aus Kaiserslautern am 09.02.2013 |
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NUMBERS Den Tod vor Augen Die Autorin ist Rachel Ward. Der englische Verlag heißt Chicken House und der deutsche Verlag heißt Carlsen. Dieses Buch ist 2011 in Hamburg zum ersten Mal erschienen Das Buch ist ab 14 Jahren und hat 429 Seiten. Im zweiten Teil gibt es die Hauptfiguren Adam, Sarah, Val (Adams Oma) und Mia. In diesen Buch geht es wie im ersten Teil um das Todes -Datum der Personen, doch diesmal ist es Adam, der das Todes- Datum sieht. Adam verliert seine Mutter und wächst bei seiner Oma auf. Sie müssen eines Tages aus ihrer Heimatstadt fliehen, denn sie haben Hochwasser- Gefahr . So kommen sie nach London. Adam geht in den nächsten Tagen in die Schule, wo er Sarah trifft, doch Sarah rennt schreiend von Adam weg. Er versteht das alles nicht und da sagt ihm seine Oma , dass sie die ganzen Jahre Briefe von seiner Mutter versteckt hatte, in denen sie ihn vor einer großen Katastrophe warnen will…. Mehr möchte ich euch nicht verraten, da müsst ihr wohl das Buch selbst weiter lesen. Das Buch ist sehr spannend und hat viele Emotionen. Es ist der zweite Teil der NUMBERS Reihe. Ich empfehle euch das Buch nur weiter, weil man einfach in diesen Band verwickelt wird und unbedingt wissen will, wie es weiter geht. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Kerry aus Berlin am 12.01.2013 |
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Der 16-jährige Adam Dawson lebt zusammen mit seiner Urgroßmutter Val an der Küste Englands. Auf Grund einer Überschwemmung müssen sie in ihre alte Heimat London übersiedeln, genau der Ort, an dem Adam nicht sein will, denn er weiß, dass am 01.01.2028 ein Unglück passieren wird und dieses in London mit voller Gewalt zuschlagen wird. Adam ist nicht irgendein Junge, er ist der Sohn von Jem und Spinne (Den Tod vor Augen) und hat von seiner Mutter die Gabe geerbt, das Todesdatum eines jeden Menschen zu sehen. Jem starb jung und auch Spinne starb schon vor der Geburt seines Sohnes, sodass Adam nur noch Val auf der Welt hat. Diese besteht darauf, in London das gewohnte Leben wieder aufzunehmen, sprich: Adam muss zur Schule gehen. Dort begegnet er gleich am ersten Tag Sarah Halligan, doch diese ergreift panikartig die Flucht, als sie ihn sieht, denn Sarah hat Alpträume, in denen Adam ihr ihr Kind entreißt. Was bis dahin nur Sarah weiß: Sie ist schwanger - das Ergebnis der nächtlichen Überfälle ihres Vaters auf sie und sie hat beschlossen, von zu Hause wegzulaufen, um wenigstens ihr Kind vor ihrem Vater zu schützen. Die Begegnung mit Adam bestärkt ihren Entschluss, die Flucht zu ergreifen. Sarah, die ziemlich planlos von zu Hause wegläuft, landet schließlich bei Vinny, einem Drogendealer, in einem besetzten Haus. Dieser nimmt sich Sarahs an und sie erlebt bei ihm die glücklichste Zeit ihres Lebens. Als dann ihre Tochter geboren wird, scheint das Glück perfekt - doch die bevorstehende Katastrophe kommt immer näher und wird auch vor Sarah und ihrer kleinen "Familie" nicht halt machen. Adam ist verwirrt. Warum hat Sarah die Flucht ergriffen? Er weiß, dass Sarah, so wie er auch, anders ist als andere Menschen und sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Da ist jedoch noch die drohende Katastrophe. Adam versucht alles, um aus London heraus zu kommen, doch ohne Erfolg. Da er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, die Menschen ihrem Schicksal zu überlassen, beginnt er zu ergründen, was genau am 01.01.2028 passieren könnte, um die Menschen zu warnen. Mit Hilfe von Nelson Pickard, einem hochbegabten Mitschüler, gelingt es Adam wenigstens zu lokalisieren, wo die Katastrophe mit voller Wucht zuschlagen wird. Doch wird er es schaffen, die Menschen zu waren und werden sie auf einen 16-jährigen Teenager hören und wird er auch Sarah mit ihrem Kind finden und sie in Sicherheit bringen, denn eines steht fest: Er kann Sarah einfach nicht vergessen. Eine gelungene Fortsetzung! Der Plot wurde wieder sehr spannend und detailliert erarbeitet. Dieses Mal hatte ich zwar eine Ahnung, wo in etwa das Buch enden wird, der Weg dorthin hat mich jedoch immer wieder überrascht und begeistert. Die Figuren wurden wieder facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt. Besonders gut hat mir hier Protagonistin Sarah gefallen, ihre innere Zerrissenheit, die Stärke, mit der sie ihr Schicksal annimmt und die tiefe Liebe, die sie für ihr Kind empfindet, obwohl dies kein Kind der Liebe ist. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen emotional und spannend zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe. Abschließend kann ich sagen, dass mir auch der 2. Band der Reihe wundervolle Lesestunden bereitet hat und mich bereits jetzt auf den 3. Band "Den Tod im Griff" freue, der zum Glück bereits bei mir SuBt. |
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Bewertung von Stephie am 06.10.2012 |
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In Numbers – Den Tod vor Augen begleitet der Leser nun den Sohn der Protagonistin Jem, welche man im ersten Teil kennen gelernt hatte. Auch Adam hat die Gabe, oder den Fluch, den Tod anderer Menschen vorherzusehen, wenn er ihnen direkt in die Augen schaut. So kennt er den Tod von jeder Person in seinem Umfeld, mit Ausnahme seines eigenen. Dieser Umstand, sowie die Fähigkeit im Allgemeinen, machen sein Leben alles andere als einfach und um damit fertig zu werden, hält er alle Zahlen und Details zu den jeweiligen Personen in einem Notizbuch fest. Adams Verhalten ist nicht immer ganz rational und er ist teilweise sehr aggressiv, vor allem auch seiner Urgroßmutter Val gegenüber, was man als Leser nicht immer nachvollziehen kann. Dass er nicht daran glaubt, die Todeszahlen verändern zu können, ist dagegen sehr verständlich, insbesondere da er nicht einmal den Tod seiner eigenen geliebten Mutter verhindern konnte. Deswegen hat er auch nur ein Ziel als der 01.01.2028 immer näher rückt: Raus aus London, weg von all den Menschen, die an diesem Tag oder den darauf folgenden sterben werden. Zunächst ist er sogar bereit Val dafür zurück zu lassen, bei der er seit dem Tod seiner Mutter lebt, weil er ihr nicht verzeihen kann, dass sie mit ihm zurück nach London gegangen ist, obwohl sie von Jem von dem verhängnisvollen Datum erfahren hatte. Erst später erkennt er, wie viel seine einzige Verwandte ihm tatsächlich bedeutet. Seine Einstellung ändert sich aber als er Sarah in der Schule begegnet. Er spürt sofort so etwas wie eine magische Verbindung zwischen ihm und ihr und will sie näher kennen lernen. Das ist allerdings nicht so einfach, weil Sarah schreckliche Angst vor Adam hat und vor ihm davon läuft, denn er taucht immer wieder in ihren Alpträumen auf. Sarah ist eine besonders interessante und sehr vielschichtige Figur. Schon bald erfährt der Leser, dass Sarah etwas sehr schreckliches durchgemacht hat, das bleibende, psychische Schäden bei ihr hinterlassen hat und weswegen man starkes Mitgefühl für sie aufbringt. Sie ist von ihrem eigenen Vater missbraucht worden und erwartet sogar ein Kind von ihm, was auch der Grund dafür ist, dass sie von zu Hause abgehauen ist. Sie will ihr Baby um jeden Preis beschützen. Im späteren Verlauf überwindet Sarah schließlich auch ihre Furcht vor Adam und sie finden zueinander. Beiden ist bewusst, dass sie irgendwie miteinander verbunden sind und Adam entschließt sich sogar dazu, die Menschen zu warnen. Obwohl er anfangs nur wenig Hoffnung hat, will er mit der Hilfe von Val und eines Freundes aus der Schule versuchen die Leute dazu zu bewegen London zu verlassen um so viele wie möglich vor dem Tod zu retten. Die Handlung des Buches ist wieder sehr spannend gestaltet und schafft es den Leser mehr und mehr zu fesseln. Man erfährt zwar auch in diesem zweiten Teil nicht, was es eigentlich mit Adams Gabe auf sich hat, dafür ist es Rachel Ward gelungen eine äußerst spannende und faszinierende Zukunft zu kreieren. Obwohl das Jahr 2027 gar nicht so weit entfernt scheint, hat sich in Großbritannien sowie auf der ganzen Welt einiges verändert. Der Meeresspiegel ist erheblich gestiegen und hat ganze Städte unter sich begraben. Das Vereinigte Königreich hat sich zu einem absoluten Kontrollstaat entwickelt, in dem es gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Neugeborene einen Ortungschip verpasst bekommen, mit dem die Regierung sie immer und überall aufspüren kann. Allein die Vorstellung jagt einem Schauer über den Rücken. Ein relativ großer Kritikpunkt ist jedoch erneut die sprachliche Umsetzung der Geschichte. Obwohl Jugendsprache in einem Jugendbuch durchaus angebracht ist, ist es hier oftmals einfach zu viel des Guten. Auch Jugendliche lassen nicht bei jedem Verb die Endung weg und ihr Wortschatz besteht nicht nur aus Schimpfwörter, welche hier wirklich sehr häufig gebraucht werden. An einigen Stellen wird der Schreibstil sogar vulgär, was einfach unnötig ist. |
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| Bewertung von schlaubi aus NDK am 26.07.2012 | |
| Meine Tochter ist total begeistert von dem Buch. Sie hat bereits das erste Band gelesen und hat jetzt das zweite Buch innerhalb einer Woche durch. |
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012 |
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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Numbers - Den Tod im Blick" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Adam besitzt eine Gabe, er sieht das Todesdatum eines Menschen, wenn er diesem in die Augen blickt. Anders, als bei seiner verstorbenen Mutter, spürt er sogar wie der Mensch sterben wird. Als er nach London geht stellt er fest, dass fast ein Viertel aller Menschen das gleiche Todesdatum hat. Etwas Schreckliches wird am 01.01.2028 passieren, also in wenigen Wochen. Adam weiß nicht ob und wie er die Katastrophe verhindern soll. "Numbers - Den Tod vor Augen" ist der zweite Band der Numbers-Trilogie von Rachel Ward. Band eins habe ich vor ein paar Tagen gelesen und fand die Grundidee klasse, aber trotzdem hatte der Roman für meinen Geschmack noch ein paar Schwachstellen. Trotzdem war ich auf den Nachfolger sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt im Jahre 2027. Die Protagonistin aus dem ersten Band ist mittlerweile verstorben, aber ihr Sohn hat ihre Gabe geerbt. Er empfindet diese Gabe ebenfalls eher als ein Fluch und besonders schlimm wird es, als er feststellt, dass in wenigen Wochen Millionen von Menschen sterben werden. Er fühlt sich hilflos und weiß nicht, wie er reagieren sollen. Seine Mutter gab ihm damals den Rat niemandem von seiner Fähigkeit zu erzählen, aber tatenlos zusehen, wie ein Viertel Londons innerhalb weniger Tage sterben wird, das kann er auch nicht. Durch den ersten Band hat der Leser bereits erfahren, was es mit den Todeszahlen auf sich hat, ob Adam sein eigenes Datum bekannt ist und ob die Zahlen sich evtl. ändern können bzw. ob sogar die Möglichkeit existiert, dass Adam sich irren könnte. Auf dieser Basis beginnt "Den Tod vor Augen" und führt die Grundidee gekonnt in einer zweiten Generation fort, dieses Mal allerdings in der Zukunft, im Jahre 2027. Die Zukunftsversion halte ich für etwas übertrieben, denn ich glaube nicht, dass wir in 16 Jahren schon so weit sind, dass jeder Mensch einen Chip tragen wird - zumindest hoffe ich das. Ansonsten macht der Zeitsprung natürlich Sinn, denn Adam war im ersten Band noch ein kleines Kind und ist nun ein Teenager. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten geschildert. Die Ich-Erzähler sind Adam und Sarah, wobei am Anfang der Story noch nicht bekannt ist, wer Sarah eigentlich ist und welche Rolle sie spielen wird. Beide Sichten werden gut dargestellt, der Schreibstil ist durchgängig flüssig und die Charaktere reagieren authentisch, ihrer Vergangenheit, ihren Erfahrungen und ihrem Alter entsprechend. Im ersten Band fehlte mir Spannung und die Gabe kam mir zu kurz. Beides hat sich in diesem Roman extrem geändert. Die Geschichte war von Beginn an fesselnd, der Ausgang ungewiss und man hat mit den Protagonisten mitgefiebert. Das Ende bietet zum einen eine tolle Überraschung, durch die Adam mehr über seine Gabe erfährt, zum anderen wird aber ein anderer Handlungsstrang nicht zu Ende gebracht, was mich schon etwas stört. Es wirkt, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt oder sich nur noch auf das Wesentliche konzentriert. Ich habe noch die kleine Hoffnung, dass der finale Band genau dort ansetzen und der Leser somit weitere Informationen erhalten wird, ansonsten wäre es schöner gewesen, wenn die Autorin sich einfach noch die Zeit genommen hätte, zehn weitere Seiten hinzuzufügen, um einen runden Abschluss zu kreieren. Fazit: Der zweite Band entwickelt sich zu einem dystopischen Jugendbuch und hat die meisten Schwachstellen des ersten Romas behoben und garantiert spannende Unterhaltung. Taschenbuch: 448 Seiten Auflage: 1 (Juni 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 355152016X ISBN-13: 978-3551520166 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre |
1 von 18 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Nazena aus Göttingen am 15.03.2012 |
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Adam, der Sohn von Jem und Spinne, ist mittlerweile ein Jugendlicher und wohnt bei seiner Oma. Er hat das Talent seiner Mutter geerbt, den Todeszeitpunkt anderer zu sehen. Als sein Wohnort wegen Überflutung (aufgrund der Erderwärmung) evakuiert wird und beide nach London ziehen, will er so schnell wie möglich wieder fort. Denn in London gibt es jede Menge Achtundzwanziger, Menschen, die am ersten, zweiten oder dritten Januar im Jahr 2028 sterben werden. Bis dahin sind es nur noch wenige Wochen. In der Schule lernt er Sarah kennen, der er anscheinend panische Angst einflößt. Sie hat immer wieder Albträume von Adam und weiß genau wie er, dass Anfang Januar etwas Schreckliches geschehen wird. Aber was soll ein Jugendlicher schon dagegen tun können? Adam weiß, dass die Zahlen unveränderlich sind und er ohnehin nichts daran ändern kann. Allerdings kennt er nur seine eigene Zahl nicht und will sich zum Katastrophenzeitpunkt nicht mehr in London aufhalten- schließlich könnte es auch sein Todestag sein... Das Buch setzt die Geschichte um die Fähigkeit, den Todeszeitpunkt zu sehen, fort. Jem ist tot, ihr Sohn bei Spinnes Großmutter aufgewachsen. Mittlerweile ist es 2027, die Klimaerwärmung im vollen Gange und die Naturkatastrophen häufen sich. Die Geschichte wird abwechselnd aus Adams und Sarahs Sicht geschrieben. Adam ist ziemlich neurotisch, was man auch verstehen kann. Er ist kein Held und versucht sich so weit wie möglich aus allem rauszuhalten. Literarisch betrachtet eher ungewöhnlich, aber das macht die Geschichte umso überzeugender. Adam sieht sich selbst als verflucht und kann kaum mit anderen Kontakt aufnehmen, da er nicht nur ihren Todeszeitpunkt kennt, sondern manchmal auch die Art des Todes fühlt. So sind zB Aufenthalte in der Kinderkrankenstation für ihn die reinste Folter. Adam versucht schließlich recht planlos etwas zu ändern und andere zu warnen, muss aber schon wie Jem erkennen, dass es nicht so einfach ist. Im Grunde ist er der Handlung vollkommen ausgeliefert. Sarah kommt aus gute Hause, aber man erfährt schon früh, dass sie genauso kaputt wie Adam ist. Sie muss einige Entscheidungen treffen, die man als Leser etwas distanzierter betrachten kann und wo man einen anderen Weg einschlagen würde. Wen man allerdings ihren Hintergrund betrachtet, ist sie sehr authentisch. Beide Charaktere sind tief ausgearbeitet und überzeugen, sind aber keine typischen Helden. Rachel Ward zeichnet eine düstere Zukunftsvision. Klimaerwärmung wird mittlerweile so heiß diskutiert, dass die meisten Menschen sie sind schon wieder ad acta gelegt haben und sich nicht mehr damit beschäftigen wollen. Viel unmittelbarer gefährlich fand ich ihre Vorstellung, dass jeder Mensch bei der Geburt (auch gegen den Willen der Eltern oder den eigenen) gechipt wird und dann jederzeit aufspürbar ist, "wie man es mit Hunden macht", wie Adam bemerkt. Mit Handys kann dies auch heute schon erreicht werden, aber zumindest kann man die noch ausschalten. Großbritannien ist zu einem Überwachungsstaat geworden, der lieber Menschenleben opfert, als einen Fehler zuzugeben- eine Vorgehensweise, die auch heute schon viele Staaten praktizieren. Numbers- Den Tod vor Augen kann man meiner Meinung nach auch ohne den ersten Teil zu kennen lesen, da man in jenem nur sehr wenig über die Hintergründe erfährt. Ich fand den Roman spannend und teilweise sehr beklemmend. Vor allem Adams Ohnmacht gegenüber seiner Fähigkeiten und dem System ist gut dargestellt. Von mir daher eine Leseempfehlung für alle Fans von Dystopien. |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 7,10 | 1,90 | Banküberweisung | berend | 99,4% | ansehen |
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| wie neu | 8,50 | 2,60 | Banküberweisung | Beaolb | 100,0% | ansehen |
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| gebraucht; wie neu | 43,55 | 2,90 | PayPal, Banküberweisung | Mosakowski & Stiasny GbR | 97,7% | ansehen |
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