Auf der Sonnenseite - Kordon, Klaus

Klaus Kordon 

Auf der Sonnenseite

Roman

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Auf der Sonnenseite

Nach dem packenden Zeitpanorama "Krokodil im Nacken" setzt Klaus Kordon mit "Auf der Sonnenseite" seine bewegende Lebensgeschichte fort.
Hannah und Manfred Lenz sind von der BRD aus der Stasi-Haft freigekauft worden; ihre Kinder werden in der DDR im Heim festgehalten. Erst zwei Jahre später dürfen sie in den Westen ausreisen. Aufmerksam beobachtet Lenz die Entwicklungen seiner neuen Heimat - und ebenso das Geschehen in der DDR. Mit gemischten Gefühlen verfolgt er die politischen Ereignisse im Osten, die schließlich 1989 zur Auflösung seines ehemaligen Staates führen.


Produktinformation

  • Verlag: Beltz
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 304 S.
  • Seitenzahl: 297
  • Gulliver Taschenbücher Bd.1239
  • Best.Nr. des Verlages: 74239
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 126mm x 19mm
  • Gewicht: 293g
  • ISBN-13: 9783407742391
  • ISBN-10: 3407742398
  • Best.Nr.: 32591342
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Dies ist die Fortsetzung eines ersten, trotz leichter Fiktionalisierung sehr autobiografischen Bandes von Klaus Kordon. In "Das Krokodil im Nacken" erzählte er von seiner Kindheit und Jugend in der DDR, bis zur missglückten Republikflucht, die ihn ins Gefängnis brachte. Die Fortsetzung berichtet nun vom Leben in der Bundesrepublik. Es zeigt sich, dass das Einleben in die andere Gesellschaft keineswegs einfach ist. Von den Mühen des Alltags erzählt Kordon und die Rezensentin Maria Frise muss gestehen, dass das manchmal, weil der Autor nichts dramatisiere, nicht gerade wahnsinnig spannend zu lesen ist. Eine Art Happy End aber gibt es doch. Nach dem Mauerfall nämlich gelinge Kordon seine ganz persönliche Wiedervereinigung mit seiner Heimatstadt Berlin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.04.2010

Freigekauft ins Niemandsland
Klaus Kordon erzählt sein Leben weiter

Wie kein zweiter Jugendschriftsteller versteht es Klaus Kordon, mit dem Schicksal seiner fiktiven Helden beim Leser Verständnis für reale Geschichte zu wecken: Er beschreibt alltägliche, aber auch dramatische Szenen vor einem historischen Hintergrund. Mit großem Erfolg hat er auf diese Weise deutsche Geschichte, vornehmlich der letzten hundertfünfzig Jahre, derart spannend erzählt, dass neben den Jugendlichen auch viele Erwachsene zu seinen Büchern greifen.

Daneben hat er aber auch seine eigene Biographie zum Thema zeitgeschichtlicher Bücher gemacht. Im ersten Teil, erschienen 2002 unter dem Titel "Krokodil im Nacken", erzählt er kaum verschlüsselt von seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Manfred Lenz, sein Alter Ego, hat im Gefängnis Zeit genug, sich daran zu erinnern, auch daran, wie es zu seiner Verhaftung kam: Er hatte zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern versucht, über Bulgarien und die Türkei in den Westen zu gelangen. Manfred und seine Frau Hannah wurden (wie Klaus Kordon und seine Frau) nach zwei Jahren Haft von der Bundesregierung freigekauft. …

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Klaus Kordon, geb. 1943, gehört zu den renommiertesten Jugendbuch-Autoren. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste und den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

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Kundenbewertungen zu "Auf der Sonnenseite" von "Klaus Kordon"

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Bewertung von buchkind aus Groß-Gerau am 08.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe von Klaus Kordon "Krokodil im Nacken" gelesen, das mich absolut begeisterte. Als es zu Ende war, hoffte ich auf eine Fortsetzung. Als diese jetzt erschien, musste ich sie sofort haben. Ich wurde nicht enttäuscht. In "Auf der Sonnenseite" erzählt der Autor die Geschichte von Manne Lenz und seiner Familie weiter, nachdem sie in die Bundesrepublik ausgereist waren. Die Hauptperson Manne (also wohl der Autor) bewahrt sich immer einen objektiven Blick auf die Verhältnisse, die Menschen, die Politik. Es ist eine spannende Geschichte, aber auch ein Stück Zeitgeschichte, in dem man sich - je nach Alter - selbst wiederfindet. Nicht nachvollziehbar ist für mich die Klassifizierung als Jugendbuch. Meines Erachtens sollte man beide Bücher - ob Jugenlicher oder Rentner - lesen. Als Begleitbuch in der Schule zum Thema jüngste deutsche Geschichte sicherlich sinnvoll. Absolut empfehlenswert!

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