Alfred Wegener (1880 - 1930) wagte sich sowohl in der Forschung und
Ausarbeitung neuer Theorien als auch in seiner Expeditionstätigkeit
bis an äußerste Grenzen. Er studierte Meteorologie, Astronomie und
kosmische Physik, beschäftigte sich aber daneben mit vielen
ungelösten Rätseln der Natur: mit Wirbelstürmen, Polarlichtern,
Gezeiten, Meteoriten, Nebensonnen, dem Klima der Vorzeit,
geologischen Besonderheiten, dem Boden der Ozeane und anderem mehr.
Starre Fachgrenzen galten dabei nicht für ihn. Diese intensive
Forscherhaltung prägte auch seine geografischen Erkundungen.
Zunächst wurde er als Ballonfahrer bekannt, später durch seine drei
Expeditionen nach Grönland, wo er schließlich auch den Tod fand.
Seine gefahrvollen und entbehrungsreichen Unternehmungen, seine
Fahrten mit Hundeschlitten und seine Erlebnisse in der Polarregion
schildert Klaus Rohrbach spannend und anschaulich. Auszüge aus
Tagebüchern und Briefen sowie zahlreiche Abbildungen vermitteln ein
eindrucksvolles Lebensbild dieses Mannes.