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Zweiunddieselbe
'Wie viel von mir bin ich?'. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Kategorie Jugendbuch
Übersetzer: Jung, Gerald; Orgaß, Katharina
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 333 S.
- Seitenzahl: 336
- Fischer Schatzinsel
- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 209mm x 138mm x 33mm
- Gewicht: 470g
- ISBN-13: 9783596853373
- ISBN-10: 3596853370
- Best.Nr.: 26527507
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Zweiunddieselbe"
Kurzbeschreibung
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall - und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe?
Detailinfo
Kundenbewertungen zu "Zweiunddieselbe" von "Mary E. Pearson"
Bewertung von Cechen aus Schleswig am 30.12.2011
Ein Mädchen erwacht aus dem Koma und kann sich an nichts mehr erinnern. Nicht an ihre Eltern, ihre Kindheit, nicht einmal an ihren Namen. Jenna, so soll sie heißen, weiß nun nicht was sie tun soll, wer sie überhaupt ist. Wie war sie früher? Alles was sie darüber weiß, hat man ihr erzählt oder auf Videos gezeigt, bei dem Versuch, ihr ihr altes Leben zurück in Erinnerung zu rufen. Als Jenna merkt, dass ihre Eltern ihr irgendetwas verheimlichen, wagt sie sich mehr und mehr und stellt immer mehr Fragen, die ihr ihre Eltern nicht beantworten wollen/können. Wer waren ihre Freunde? Hatte sie überhaupt welche und wenn ja, warum melden sie sich nicht bei ihr? Was ist mit ihrer Großmutter, die sich heute Jenna gegenüber immer so komisch benimmt, obwohl sie früher doch scheinbar so viel Spaß zusammen hatten?
Eine aufregende Suche nach sich selbst (und zwar viel extremer als in anderen Büchern) beginnt.
Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen, teilweise war es aber auch etwas langweilig. Es ist ein typisch „Jugendbuch-Preis“-Buch, nicht allzu spannend, aber sehr, sehr viele Gefühle. Es ist schon spannend, weil man nie mehr weiß als Jenna selber und schließlich auch ein wirkliches Geheimnis auftaucht, aber man darf nichts „Harry Potter“-ähnliches erwarten. Da kann dieses Buch lange nicht mithalten.
Aber im Großem und Ganzem ein gutes Buch, das man empfehlen kann und das sich gut zum Verschenken eignet, weil es ein Buch zum Nachdenken ist.
Bewertung von Lena H. aus Fridingen am 06.12.2011
Ich bin einfach nur geplättet, da ich es geschafft habe, dieses Buch binnen eines Tages durchzulesen. Der Schreibstil ist so angenehm und die Seiten fliegen dank den sehr kurzen Kapiteln einfach nur so dahin. Besonders begeistert bin ich von dem Inneren Monolog, der zu großen Teilen vorherrscht. Die Autorin schafft es immer Jennas Stimmung perfekt einzufangen. Auch die kurzen Passagen, wo Jenna Wörter im Wörterbuch nachschlägt, um diese auf ihr Leben zu übertragen, sind einfach nur fantastisch. Pearson benutzt kurze Sätze, die sich im Gedächtnis einprägen.
Jenna ist als Hauptperson, in diesem Fall, einfach nur perfekt. Sie verkörpert für mich, vom Charakter her, das "typische Durchschnittsmädchen": Unabhängig, etwas verwöhnt, kratzbürstig und rebellisch. Ich konnte mich einfach nur super in sie hineinversetzen. Ein kleiner Mangelpunkt sind die Nebencharaktere und die Liebesgeschichte. Manche Nebencharaktere wirken etwas austauschbar und hinterlassen nicht unbedingt etwas bei mir. Da hätte man vielleicht noch etwas mehr dran drehen können. Auch die Romanze mit Ethan wirkt auf mich etwas oberflächlich.
Der Hintergrund der Story wird, so vermute ich, in ein paar Jahrzehnten, an der Tagesordnung gehen. Das Buch sprüht noch so vor ethischen und phylosophischen Aussagen. Wie weit darf die Wissenschaft gehen? Darf ein Mensch Gott spielen? Wie weit dürfen Eltern für ihr Kinder gehen? Alle diese Aussagen und noch viele mehr kommen in diesem Buch zum Tragen.
Die Autorin schafft es, die Spannung im Unterbewusstsein zu erzeugen. Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber so war es bei mir. Man hält das Buch nicht zitternd in den Händen, weil man es nicht erwarten kann, wie es weitergeht. Dennoch enthält jede Seite die Motivation, die nächste aufzuschlagen. Die Story ist allgemein doch recht vorhersehbar, dennoch schafft die Autorin es, mit einigen Wendepunkten den Leser zu überraschen. Das Buch hält durchgehend die Spannung, da man es geschafft hat, einige Punkte vor dem Leser geheimzuhalten, die diesem im ersten Moment auch nicht auffallen. Das hat mich sehr beeindruckt und auch gefesselt.
Ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch für den Jugendliteraturpreis 2010 nominiert worden ist. Das Buch ist ehrlich, realistisch und regt den Leser ernsthaft zum Nachdenken an. Das Buch versucht so viele unterschwellige Botschaften zu übermitteln, die man gar nicht alle auf einmal verarbeiten kann.
Hier möchte ich auch noch einmal anmerken, dass ich das deutsche Cover einfach nur genial finde. Es gehört jedenfalls auf meine Liste, für die schönsten Buchcover. Auch der Titel passt einfach zum Buch. Der Schmetterling auf der Hand erinnert mich irgendwie ein bisschen an das Cover für "Das Schweigen der Lämmer" ...
Ich persönlich bin von dem Buch begeistert und kann es nur jedem weiterempfehlen. ZweiundDieselbe ist meine absolute Buchempfehlung für den Monat November :D Das perfekte Lesevergnügen an kalten Vorwintertagen.
Wertung:
Story: 4,5/5
Charaktere: 4/5
Sprache/Schreibstil: 5/5
Emotional: 4,5/5
Endwertung: 4,5
Altersempfehlung: 13+
Bewertung von diejai.blog.de aus Köln am 05.10.2011
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Er war eher nüchtern, manchmal fast schon sachlich und eher emotionslos. Aber gerade dadurch verleiht Mary E. Pearson ihrer Geschichte einen starken Tiefgang. Mit den Charakteren, allen voran Jenna, bin ich nicht warm geworden. Sie waren mir allesamt unsympathisch und wirkten auf mich falsch und künstlich – was wiederrum gut zur Geschichte passt. Da ich mit den Charakteren nicht richtig warm wurde, hatte das Buch für mich auch einige kleine Hänger und einige Passagen haben sich etwas zu sehr gezogen. Dennoch war das Buch insgesamt spannend. Und auch wenn mir des Rätsels Lösung schon recht früh klar war, fand ich es spannend zusammen mit Jenna immer mehr Puzzlestückchen zu erfahren und zu sehen, wie ein komplexes Gesamtbild entsteht.
Fazit:
Obwohl das Buch eine andere Geschichte beinhaltet als ich erwartet habe, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich mag Bücher, welche Fragen aufwerfen und einen zum nachdenken anregen, was dieses Buch definitiv schafft. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, da er zur Geschichte passt. Trotz einiger Hänger liest sich das Buch bis zum Schluss spannend. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Sternchen.
Bewertung von Vera. aus Northeim am 14.06.2011
Als Jenna Fox nach eineinhalb Jahren körperlich unversehrt aus dem Koma erwacht, hat sie keinerlei Erinnerungen an die Vergangenheit. Sie muss noch einmal laufen, sprechen und lächeln lernen und kennt die Bedeutung einfacher Wörtern nicht mehr. Sie wohnt in einer neuen Stadt und besucht eine neue, von ihrem alten Leben scheint nichts mehr übrig geblieben zu sein. Um sich wieder zu erinnern, schaut Jenna sich alte Familienvideos an. Angefangen mit ihrer frühen Kindheit arbeitet sie sich Stück für Stück vor, um herauszufinden, wer die alte Jenna, die ihr so fremd erscheint, einmal war. Auf Fragen antwortet ihre Familie, die Jenna ebenfalls fremd ist, eher ausweichend. Nur ihre Großmutter, die eine große Abneigung gegen ihre Enkelin zeigt, gibt Jenna ein paar Tips. Doch Jenna will genau wissen, wer sie einmal war, was mit ihr passiert ist und warum sie alles über besondere geschichtliche Ereignisse, wie die französische Revolution, jedoch nichts von ihrem früheren Leben weiß. Und als sie schließlich die erschreckende Antwort auf die Frage, was passiert sei, gefunden hat, wird gleich eine neue Frage aufgeworfen: Wie viel von ihr ist noch übrig geblieben?
Das Buch "Zwei und Dieselbe" hat mir sehr gut gefallen. Es ist durchgängig spannend, auch nachdem Jenna herausgefunden hat, was passiert ist. Und das bewegt einen zum Nachdenken. Mary E. Pearson wirft viele ethische Fragen auf, wie: Wer bin ich?
Das Buch ist auf eine packende Art und Weise geschrieben. Hat man einmal angefangen zu lesen, wird man von dem Buch so in seinen Bann gezogen, dass man es einfach nicht mehr weglegen kann. Gleich am Anfang, mit Jennas Erwachen aus dem Koma, setzt die Spannung ein. Man möchte unbedingt erfahren, was passiert ist. Das Buch ist aus der „Ich“-Perspektive geschrieben, was die Handlung, die Suche nach dem wahren Ich, noch einmal unterstützt und außerdem bewirkt, dass man sich sehr gut in Jenna hineinversetzen kann. Man erlebt mit, wie sie mit ihrer Situation fertig wird.
Das Buch hat meist eine bedrückte Atmosphäre. Doch gerade das macht das ohnehin schon sehr spannende und interessante Buch noch interessanter. Denn die Stimmung passt genau zu Jennas Situation.
Ich empfehle das Buch an Jugendliche im Alter von etwa 12 Jahren weiter. "Zwei und Dieselbe - Wie viel von mir bin ich?" ist ein sehr lesenswertes Buch, das ein interessantes und spannendes Thema behandelt.
Bewertung von Tamii aus Markgröningen am 19.05.2011
Und an alles, was ihre Eltern ihr über die alte Jenna erzählen, kommt ihr nicht einmal bekannt vor.
Doch dann beginnt sie sich zu erinnern. Zuerst daran, wie sie als kleines Kind beinahe ertruken wäre und freut sich total. Aber dann erinnert sie sich an ihre Taue und merkt, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Warum darf sie nicht das Haus verlassen? Und warum hat sie keinerlei Gute Besserungs-Karten? Sie lag über ein jahr im Koma. Hatte sie denn keine Freund, die an sie denken?
Jenna möchte wieder ein normales Leben, auch wenn sie sich nicht an ihr Früheres erinnert. Nach langen Diskussionen erlauben ihr ihre Eltern auf eine Schule zu gehen.
Doch dort kommen neue Rätsel ans Licht.
Jenna kann die ganze amerikanische Geschichte herunter rattern und ein Buch, das die Klasse gerade liest, auswendig. War Jnna ei Geschichtsreak und das Buch ihr Lieblingsbuch.
Langsam stellt sich ihr eine Frage: Wie viel von Jenna ist sie wirklich?
Das Buch ist mal etwas neues und die Story nicht so abgegriffen wie die langsam langweiliger werdenden, aber immer noch schönen, Vampirgeschichten. Manchmal war mir die Hauptperson etwas zu naiv, denn ich wusste schon fast von Anfang an, was mit Jenna nicht stimmt. Doch trotzdem fand ich es spannend zu erfahren, wie sie auf die Wahrheit reagiert und ob sie am Schluss überlebt und den Jungen ihrer Träume bekommt.
Alles in allem ein unbedingt lesenewertes Buch.
Bewertung von Ahnfanity aus Bad Berka am 11.08.2010
Das Buch würde ich, wenn ich es mit nur einem Wort beschreiben müsste, als schockierend beschreiben. Unglaublich schockierend. Der Leser wird in eine Welt gerissen, in der er nie sein wollte. Er wird gezwungen, sich mit Fragen zu quälen, die anderen nicht mal in den Kopf kommen. Wieviel braucht es, um er zu sein? Ist er ersetzbar, nur weil es die Technik und das Geld erlaubt? Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem! Denn es ist nicht nur für eine Altersstufe beschränkt, da die Problem die angesprochen werden zwar viel mit Adolenzenz zu tun haben, doch handelt es sich auch um Probleme, die mit dem fortwährenden Wachstum der Technik auf uns zu kommen werden. Moralische Probleme, mit denen der Mensch überfordert ist. Wenn das, was in diesem Buch beschrieben wird, Realität wird, müssen wir uns gezwungen sehen, eine neue Moral zusammen zubasteln! Das Buch ist gerade zu empfehlen für Menschen, die denken wollen, weil sie sind!
Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 11.01.2010
Hinter dem ansprechenden Buchdeckel mit dem Schmetterlingscover verbirgt sich Jennas Geschichte, von der man schon beim ersten Durchblättern des Buches weiß, dass sie eine ebenso unebene Struktur hat, wie das Leben der Protagonistin Jenna nach ihrem Erwachen aus dem Koma. Die Kapitel sind sehr unterschiedlich lang, bestehen manchmal nur aus einigen Sätzen oder Worten in Stichpunktform. Gemeinsam haben sie aber, dass sie immer ein Wort als Überschrift haben, ein Wort, dass Jenna wieder eingefallen ist oder dessen Bedeutung sie jetzt wider versteht. In manchen Kapiteln werden auch die lexikalischen Erklärungen der Wörter eingeschoben.
Die Erzählweise und die Tatsache, dass der Leser immer nur genau so viel über Jenna weiß, wie sie selbst -was am Anfang wahrlich nicht viel ist- macht das Buch spannend. Schnell ist man in einer Art Sog gefangen, weil man sich die vielen Fragen, die Jenna beschäftigen, ebenfalls stellt. Ungefähr nach der Hälfte des Buches findet Jenna dann endlich mehr über sich heraus und das Buch bewegt sich nahe an einem Science-Fiction Roman, dessen Story leider nicht wirklich neu und überraschend ist. Allerdings fängt sich die Geschichte dann gegen Ende wieder und besonders die philosophischen Gedanken, die sich Jenna zum Thema „Sein oder nicht sein“ macht, sind gehaltvoll und bewegend.
Alles in allem ist dieser Roman, der in der Zukunft spielt zwar gut aufgebaut, auch spannend und interessant erzählt, aber geht meiner Meinung nach nicht sehr weit über den Status eines herkömmlichen Jugendromans hinaus. Zwar wird das Bild abgerundet, indem alles aufgeklärt und die Fäden zusammen geführt werden (auch das Cover hat seine Berechtigung), aber das Buch erinnert sehr an bereits bekannte Geschichten, man kann teilweise absehen was passiert und auch die eingeflochtene Romanze wirkt leider konstruiert. Ich hatte mir mehr versprochen.
Bewertung von Mel aus Wiehl am 02.01.2010
Als die 17 jährige Jenna Fox nach einem schweren Unfall aus dem Koma erwacht, hat sie keine Erinnerungen mehr an ihr Leben vorher. Ihre Familie verhält sich ihr gegenüber merkwürdig.
Besonders ihre Oma, sie redet mit ihr als wäre sie eine völlig andere Person.
Ihr eigener Körper erscheint ihr fremd.
Warum ist sie plötzlich10cm kleiner und wo ist die Narbe die sie früher am Kinn hatte?
Auf der Suche nach sich selbst, trifft Jenna auf immer mehr Fragen, was einen Menschen eigentlich ausmacht, wo sitzt die Seele eines Menschen und ab wann ist man kein Mensch mehr?
Der Roman ist einfach klasse!
Die Geschichte ist unglaublich gut erzählt.
Die Autorin versteht es, die Gefühle und Zweifel von Jenna dem Leser nahe zu bringen.
Man fühlt mit Jenna mit, man sieht die Welt mit ihren Augen.
Selbst nach Ende des Buches beschäftigt mich die Geschichte immer wieder.
Sie lässt einen nicht mehr los.
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22.05.2010
Etwas stimmt nicht mit Jenna, das merkt sie selbst. Nach einem
Unfall erinnert sie sich nur außerordentlich bruchstückhaft an das,
was ihr widerfahren ist. Der Grund ist so einfach wie
science-fiction-mäßig erschreckend: Sie wurde aus künstlichen
Elementen wieder zusammengeflickt und nur zehn Prozent ihres Hirns
sind von ihr übrig. Was das für die Identität zu bedeuten hat und
andere philosophische Fragen stellt die Autorin. Manchmal, findet
Britta Lange, nehme das Theoretisieren dabei zwar ein wenig
Überhand. Insgesamt aber kein Problem, beruhigt sie sofort, weil
man doch sehr gespannt das Schicksal der Figur verfolgt, die Mary
Pearson sehr überzeugend zu zeichnen verstehe.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, vor allem dann nicht, wenn man sich im Genre der Sciencefiction-Texte bewegt. Und wer die Klassiker dieser Sparte gelesen hat, weiß, wie vieles davon inzwischen realer Alltag geworden ist. Ich weiß noch genau, mit welchem Grausen ich bei der Lektüre von "1984" beschloss, niemals erleben zu wollen, blassblau milchige Nahrungslösung trinken zu müssen. Inzwischen kann man beobachten, mit welchem Vergnügen Kinder eben dieses, ohne mit der Wimper zu zucken, tun. Warum also sollte es nicht irgendwann, vielleicht sogar in naher Zukunft, möglich sein, dass ein Mensch mit nur 10 Prozent seines Gehirnes überleben, ja sogar einigermaßen normal leben kann? Etwas weniger vorstellbar ist allerdings, dass das gesamte Innenleben eines Körpers künstlich nachgebildet werden kann, aber warum nicht auch das? Wenn das alles aber möglich sein wird, dann wird es auch gemacht werden, jedenfalls für diejenigen, die es sich leisten können, so wie heute Herzen, Lungen und andere Organe transplantiert werden und viele junge Menschen, ohne nachzudenken, darauf hoffen, dass auch sie im Notfall davon profitieren können. Trotzdem ist dieser Roman für seine …
Autorenporträt zu "Mary E. Pearson"
Mary E. Pearson wurde 1955 in Südkalifornien geboren. Nach einem Universitätsstudium in San Diego unterrichtete sie viele Jahre, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Inzwischen hat sie vier Jugendromane veröffentlicht. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und zwei Golden Retriever. Sie liebt das Lesen, lange Spaziergänge, Ski fahren, kochen, reisen und Familienfeiern. Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010.
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| leichte Gebrauchsspuren | 7,95 | 2,50 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung | ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. | 99,7% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 8,99 | 1,10 | Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Happy_Hour | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 10,04 | 0,00 | Kreditkarte, offene Rechnung | AHA-BUCH GmbH | 99,5% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 11,96 | 1,95 | PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, offene Rechnung, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Bides GbR | 99,2% | ansehen |
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