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| Bewertung von Angelheart76 von angelheart76.blogspot.com aus Niedersachsen am 03.02.2012 | |
| ungemein ergreifend - Die Geschichte des Lebens zum Inhalt: Der 13jährige Conor O`Malley lebt mit seiner Mutter zusammen. Der Vater hat die Familie vor einiger Zeit verlassen und lebt nun mit seiner "neuen" Familie in Amerika. Conor ist anders, als andere 13jährige. Er erledigt selbstständig viele Hausarbeiten, wie Wäsche waschen, Geschirr spülen, versorgt sich selbst. In der Schule wird er von einigen Schülern gemobt, von Anderen ignoriert. Seine einzige Freundin ist Lily, doch mit der hat Conor sich zerstritten. Sieben Minuten nach Mitternacht erscheint das Monster, doch Conor fürchtet sich nicht vor ihm. Er fürchtet sich nur vor dem einen Albtraum, der ihn jede Nacht heimsucht, seit seine Mutter erkrankte und ihre Behandlung begann. Das Monster erzählt Conor Geschichten, Geschichten des Lebens ... meine Meinung: Das Buch ist erfüllt von einer düsteren, bedrückenden Stimmung. Man spürt, dass Conor eine schwere Last mit sich trägt. Auch die wie ich finde sehr gelungenen Illustrationen stützen die beklemmende Stimmung des Buches. Die Geschichte ist traurig, aber das Thema direkt aus dem Leben gegriffen. Die Geschichten, die das Monster erzählt sind nicht, was man erwarten würde. Sie sind nicht schön, sondern brutal ehrlich und geben einen ungetrübten Blick auf die Realität. Beim Lesen konnte ich immer genau nachvollziehen, wie Conor sich fühlt, in welchem Zwiespalt er sich befindet. Das Buch ist in einer leicht verständlichen Art geschrieben, da es für Leser ab 12 Jahren geeignet sein soll, was es meiner Meinung nach auch tatsächlich ist. Aber auch Erwachsene können dieses Buch gut lesen und sollten es tun. Die Geschichte vereint schockierende Wirklichkeit mit einer ordentlichen Portion Fantasie und regt zum Nachdenken an. Sie hat mich tief berührt. Gegen Ende musste ich das Buch zwischendrin weglegen, weil ich einen Kloß in meinem Hals spürte, der immer größer zu werden schien und ich gegen die aufsteigenden Tränen kämpfte. Fazit: Ein sehr emotionales, unheimlich beeindruckendes Buch über das Leben und den Tod, dass seine Leser nachhaltig und tief im Herzen berührt. 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für jung und alt ! |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 13.09.2011![]() |
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| Zu Beginn habe ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Ich hatte Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, sie zu durchschauen und zu verstehen, worum es eigentlich geht, denn die Grenzen zwischen Fantasie und Realität sind nicht klar gezogen. Auch wird erst langsam, mit dem Fortschreiten der Geschichte, klar, was überhaupt in Conors Leben los ist, auch wenn man von Anfang eine gewisse Vorahnung hat. Die Stimmung des Buches ist düster, beinahe schon dunkel, und wird durch diverse Schwarzweißzeichnungen noch verstärkt. Diese sind jedoch sehr schön, mit viel Liebe zum Detail, und eine wundervolle Ergänzung zur Geschichte. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist kein einfaches Buch, und das nicht nur wegen seiner ernsten Thematik. Auch der Schreibstil des Autors ist ein wenig kompliziert und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Klare Worte findet man selten, das Meiste wird nur angedeutet und der Leser muss sich selbst seinen Teil dazu denken. Dadurch wird die Lektüre dieses Buches sicherlich anspruchsvoller, was gerade bei jüngeren Lesern zu Verwirrung oder Unverständnis führen könnte. Wer es jedoch versteht, dem eröffnet sich eine wunderschöne, zu Herzen gehende Geschichte. Man muss das Buch zu Ende lesen und dann als Ganzes betrachten, um sie zu finden, aber sie ist da und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. Als kleinen Kritikpunkt könnte man das stellenweise „Schubladendenken“ des Autors anführen, dem besonders Conor und Stephanie, die zweite Frau von Conors Vater, zum Opfer fallen. Stephanie ist die typische böse Stiefmutter, die alles tut, um ihren Mann von seiner „alten“ Familie fernzuhalten, obwohl sein Sohn ihn dringend braucht. Und Conor kann Mist bauen, so viel er will, er hat immer den Mitleids- Bonus und bekommt keine Konsequenzen zu spüren. Ansonsten hat mir „Sieben Minuten nach Mitternacht“ nach den anfänglichen Schwierigkeiten aber sehr gut gefallen. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes! |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 09.09.2011![]() |
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| Der zwölfjährige Conor hat nicht nur keine Freunde mehr, sondern wird in der Schule auch noch gemobbt. Das liegt daran, dass er einfach ruhig und in sich gekehrt ist. Aber das ist ihm völlig egal, denn er hat noch viel größere Hürden in seinem Leben zu meistern. Seine Mutter ist nämlich schwerkrank. So sehr, dass er sich um alles kümmern muss, wenn sie wieder von einer schlimmen Behandlung schlapp und entkräftet nach Hause kommt. Conor führt den Haushalt, kocht Essen, wäscht Wäsche und erledigt alles, was sonst noch anfällt. Doch nicht einmal nachts hat der arme Junge seine Ruhe. Denn jede Nacht, um exakt sieben Minuten nach Mitternacht steht ein Monster vor seinem Fenster. Dass ihm dieser Alptraum etwas ganz bestimmtes mitteilen möchte, ist schnell klar und der Junge wird gezwungen sich nicht nur diesem Monster zu stellen, sondern auch dem realen... Der Wahrheit. Mit "Sieben Minuten nach Mitternacht" halten wir auf jeden Fall ein Buch in den Händen, dass für wirklcih jedes Alter geeignet ist, egal ob jung oder alt. Vielleicht gibt es aus diesem Grund gleich zwei Ausgaben der Geschichte. eine "Erwachsenenausgabe" und eine für Jugendliche. Der Inhalt ist exakt der Gleiche, nur die Aufmachung des Buches unterscheidet sich. Schon gleich zu Beginn kann man erahnen, dass uns auf den folgenden Seiten etwas ganz Besonderes erwartet. Es ist unschwer zu erraten an welcher Krankheit die Mutter leidet und um was es dem Monster geht. Der Schreibstil ist wundervoll einfühlsam. Der Leser hat schnell den unglaublichen Drang Conor in die Arme schließen zu müssen, um ihm vor dem kompletten Leid der Welt zu beschützen. Die Begegnungen mit dem Monster werden von wunderschönen Zeichnungen begleitet. Natürlich sind die Illustrationen Geschmackssache, aber meiner Meinung nach wurde die düstere Stimmung nur noch besser untermalt. Die Geschichte von Conor berührt zutiefst. Es wird mit soviel Gefühl vom Leben, von Krankheit, vom Tod und den entsprechenden Konflikten erzählt ohne die Dinge direkt beim Namen zu nennen. Das hat mich sehr beeindruckt. An welcher Krankheit die Mutter leidet wird mit keinem Wort ausgesprochen und dennoch weiß der Leser schnell was gemeint ist. Die Zeilen von Patrick Ness und Siobhan Dowd gehen von Anfang bis Ende sehr unter die Haut. Positiv muss hier noch erwähnt werden, dass die Handlungen, die Stimmung und Gefühle sehr glaubhaft geschildert werden. Gerade das macht die Geschichte so wahnsinnig tragisch. Ich kann die Geschichte an jeden mit starken Nerven weiterempfehlen. Ich war emotional sehr berührt und musste am Ende sehr weinen. Hier sollte man auf jeden Fall Taschentücher bereit halten und sich auf viel Tiefgang und Emotionen einlassen können. Vielleicht ist "Sieben Minuten nach Mitternacht" sogar für dein einen oder anderen ein Trost? |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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| Bewertung von Lettersalad am 09.08.2011 | |
| Genau sieben Minuten nach Mitternacht sind es jedes Mal, wenn der junge Conor O'Malley im Traum Besuch bekommt. Doch nicht irgendeinen Besuch, sondern ein furchteinflößendes, übergroßes Monster, mit langen Tannennadeln übersäht kommt über die Weide auf sein Haus zugelaufen. Doch so beängstigend das Monster auch aussehen mag, im Grunde möchte es nur zwei bestimmte Dinge von Conor: Geschichten, und zwar gleich vier Stück. Die ersten drei möchte das Monster Conor erzählen und verlangt dabei lediglich bedingungslose Aufmerksamkeit; die vierte Geschichte soll hingegen Conor dem Monster erzählen. Die Wahrheit, wie das Monster sie nennt. Da Conor viel zu verängstigt, verwirrt aber doch auch neugierig ist, willigt er schlussendlich ein. Allerdings sind die Geschichten, die das Monster ihm erzählt ganz anders, als Conor erwartet hatte und scheinen zudem auch noch mit ihm selber und seinem Umfeld zu tun zu haben. Ist es wirklich nur ein Alptraum, der immer wieder kehrt oder gibt es das Monster tatsächlich? Dabei wird Conor nicht nur in seinen Träumen mit zunächst unbegreiflichen Tatsachen konfrontiert, sondern auch im richtigen Leben hat der Junge es alles andere als leicht. Als Scheidungskind lebt er bei seiner todkranken Mutter, vom Vater hört er nur sporadisch etwas, die Großmutter scheint wie aus einem bösen Märchen entsprungen zu sein und Conors Mitschüler übersehen ihn weites gehend, sofern er nicht gerade wieder die Zielscheibe einer Gruppe Raufbolde ist. Dabei legt der 13-Jährige eine Reife an den Tag, dass der Leser gar nicht anders kann, als ihn zu mögen, ihn zu verstehen, ihn beschützen zu wollen und mit ihm zu leiden. Und Leid, das tut Conor zu Genüge. Denn plötzlich taucht ein zweites Monster auf, welches ihn mit seiner größten Angst konfrontiert. Jede Nacht aufs Neue. Und nur eines kann Conor am Ende helfen, diese Alpträume zu besiegen: die Wahrheit. Einzelne Szenen sind so schonungslos realistisch bzw. lebendig beschrieben, dass ich das Buch für eine Weile zur Seite legen musste. An anderen Stellen ertappte ich mich dabei, wie ich einfach nur die Illustrationen angesehen und auf mich wirken gelassen habe. Protagonist Conor erlebt während diesen gut zweihundert Seiten so unglaublich viel, muss so unfassbar viel ertragen, wie man es keinem Menschen auf der Welt jemals wünschen würde, schon gar nicht einem 13-jährigen Jungen. Das Buch macht einen traurig aber zugleich macht es einem auch Mut, sich der eigenen Wahrheit zu stellen, sodass man schlussendlich von seinen Mitmenschen gesehen und verstanden wird. Doch vornehmlich geht es darum, dass man sich selber versteht und sieht, wer oder was man ist. Nämlich ein Mensch - mit Fehlern, Schwächen und vor allem Ängsten. Etwas, an dem einfach nichts Verwerfliches sein kann und darf. Patrick Ness hat dieses Buch nach einer Idee seiner Autorenkollegin Siobhan Dowd geschrieben, die bereits 2007 ihrem Krebsleiden erlag. In einem Interview sagte er, dass diese Geschichte nur darauf wartete, „zum Leben erweckt“ zu werden. Im Vorwort erwähnt er des Weiteren, dass es ihm vornehmlich darum ging, ein Buch zu schreiben, welches Siobhan Dowd gefallen hätte. Natürlich kann ich beim zweiten Punkt auch nur spekulieren, doch ersteres ist Patrick Ness in brillanter Art und Weise gelungen; denn ich persönlich finde, dass er mit die |
0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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| Bewertung von Asaviel am 22.07.2011 | |
| Ausstattung: Die wunderbare Ausstattung dieses Buches überzeugt auf ganzer Linie. Das Hardcover-Buch hat ein ungewöhnliches Format, liegt aber trotzdem sehr gut in der Hand. Und den zahlreichen Illustrationen wird so genug Raum zur Entfaltung gegeben. Es gibt ganze Doppelseiten, die nur für die Bilder der Geschichte freigehalten sind und so den Leser in eine andere Welt entführen. Titel und Coverbild sind sehr treffend gewählt und geben einen ersten Vorgeschmack auf den Inhalt, den der Leser erwartet. Meine Meinung: Es gibt mehrere Faktoren, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderes machen. Das beginnt schon mit der Vorgeschichte, das heißt, der Entstehung dieses Buches. Die Grundidee stammt von Siobhan Dowd, die schon mehrere erfolgreiche Jugendbücher veröffentlicht hatte. Ihr war aber leider nicht die Zeit vergönnt, die neue Idee als Geschichte festzuhalten. Patrick Ness nahm dann die Idee auf und verknüpfte das, was von Siobhan Dowd begonnen wurde, mit seinem eigenen Ton und schrieb die vorliegende Geschichte, die der Schöpferin dieser Idee gewidmet ist. Unser Protagonist ist ein Teenager, der über die normalen Probleme des Erwachsenwerdens hinaus nicht nur mit einem immer wiederkehrenden Alptraum zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Mutter, die schwer krank ist. Dies verändert sein Leben, obwohl er das so gar nicht wollte. Er wird nun anders behandelt, von seinen Freunden, in der Schule, von Mitschülern und Lehrern. Dieses nicht einfache Thema behandelt der Autor mit einer Eindringlichkeit und Ernsthaftigkeit, die mich von Beginn an sehr berührt hat. Die Themenauswahl, die in diesem Buch angesprochen werden, ist vielschichtig. Und das Monster, das auftaucht, um… ja, um was zu tun? Ist es wirklich da, um zu erschrecken oder um zu helfen? Dieses Monster hat zwar einige Lehren mit im Gepäck, doch dabei wird nicht der Zeigefinger erhoben. Die Entwicklung, die Conor im Laufe der Geschichte verändert, ist äußerst bewegend und zum Schluss habe ich einige Tränen vergossen. Trotzdem wird der Leser mit einem Gefühl der Wärme und des Trostes zurückgelassen. Fazit: Mit wunderschönen und äußerst gelungenen Illustrationen wird in diesem Büchlein eine sehr bewegende und ernste Geschichte erzählt, die sicher dafür geeignet ist, Jugendlichen und auch Erwachsenen ein sehr schwieriges Thema nahe zu bringen, ohne dass die Lehren, die jeder für sich daraus ziehen kann, zu moralisch oder aufdringlich wirken. Ein bewegende Handlung und ein Muss für jeden Buch-Liebhaber! Ich vergebe ganz klare 5 von 5 Sterne. |
Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 15.07.2011![]() |
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| „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist eine sehr einfühlsame und Herz ergreifende Geschichte, die Trost spendet und Wege zeigt, wie man auch mit unausweichlichen und schwierigen Situationen umgehen kann. Kurz vor ihrem eigenen Tod schrieb die irische Jugendbuchbuchautorin Siobhan Dowd (sprich: Schyvonne Doud) ein detailreiches Konzept für „Sieben Minuten nach Mitternacht“. Diesem Exposé hat sich jetzt der englische Schriftsteller Patrick Ness auf Bitten des Verlages angenommen und die Geschichte zu Ende geschrieben. Und das ist ihm hervorragend gelungen. So kann " Sieben Minuten nach Mitternacht " dazu beitragen, durch eine Geschichte neue Kraft zu finden, wenn alle Auswege versperrt scheinen. Der Illustrator Jim Kay hat dazu überzeugende Grafiken gezeichnet, von denen er selbst sagt, er wolle die Atmosphäre der Erzählung bereichern, ohne die Interpretation des Textes durch die Leser zu sehr zu beeinflussen. Ein starkes Buch für Kinder, die mal stark sein müssen. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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| Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 14.07.2011 | |
| Conor ist ein ziemlich tapferer Junge. Sein Vater wohnt mit seiner neuen Familie in den USA, seine Mutter ist schwer krank und in der Schule wird er schikaniert. Doch trotz aller Tapferkeit leidet er. Oft bekommt er um 0.07 Uhr Besuch vom Baummonster, das direkt vor seinem Fenster steht. Aber dieses Monster ist gar nicht der Auslöser für seine schlaflosen Nächte, denn Conor hat einen immer wiederkehrenden Alptraum, der so furchtbar ist, dass er ihm unendlich viel Angst einjagt und er mit niemandem darüber sprechen kann. Normalerweise weiß ich, nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen und / oder den Buchtrailer gesehen habe, ob ich ein Buch lesen möchte oder nicht. Bei diesem Buch habe ich beides im Vorfeld gemacht, aber hatte nicht das Bedürfnis den Roman zu lesen, da ich immer noch nicht wirklich wusste, was ich von diesem Roman halten bzw. erwarten sollte. Das hat sich aber geändert, als ich ein paar Rezensionen zu "Sieben Minuten nach Mitternacht" gelesen habe, denn diese haben mich unglaublich neugierig auf die Geschichte gemacht und so bin ich sehr froh, dass ich das Buch doch gelesen habe. Die Geschichte um Conor ist eine ganz besondere. Sie ist emotional, traurig, tröstlich und berührt den Leser direkt im Herzen. Obwohl diese Geschichte so voller Gefühle steckt, wirkt sie nie kitschig, sondern ergreifend. Conor möchte besonders seiner Mutter gegenüber immer tapfer erscheinen, aber die schwere Erkrankung seiner Mutter belastet ihn enorm. Das Baummonster, welches Conor lediglich ganz am Anfang erschrickt, ist das Leben selbst und möchte Conor helfen, die schwere Zeit durchzustehen. Behutsam hilft es Conor seinen Alptraum aufzuarbeiten und seine Schuldgefühle abzubauen. "Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten." (Pressematerial) Der Roman beinhaltet eine schwierige Thematik: Wie soll man einen Menschen loslassen können, der einem zu wichtig ist, als das man ihn jemals gehen lassen könnte? Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass sie den Leser in den Bann zieht, zu Tränen rühren kann, und trotzdem nicht mit einer schweren Last zurück lässt, sondern auch zu trösten vermag. Es ist wirklich schwer die richtigen Worte zu finden, um zu beschreiben, was dieser Roman im Leser auslöst und wie ergreifend es ist. Man muss es einfach selbst lesen. Passend zu der tollen Geschichte, besitzt dieses Buch wunderschöne Illustrationen. Diese sind in schwarz-weiß gehalten und vermitteln die Handlung perfekt. Je nach Stimmung wirken diese Bilder unheimlich, düster, schön oder tröstend - auf jeden Fall genauso ergreifend, wie die Handlung selbst. Fazit: Ein unglaublich ergreifenden Buch, dass den Leser so schnell nicht wieder loslässt! Gebundene Ausgabe: 216 Seiten Verlag: cbj (29. August 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570153746 ISBN-13: 978-3570153741 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre |
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