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| Bewertung von S.D. am 21.01.2013 | |
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Nach den Ereignissen "Im Labyrinth" sind noch 20 Lichter am Leben. Doch sie wissen immer noch nicht, was der Sinn und Zweck ihres Aufenthaltes auf der Lichtung war und was nun folgt. Aber schon nach kurzer Zeit ist klar, dass das Schlimmste noch nicht vorbei ist. Eine neue Aufgabe wartet auf sie und diesmal haben sie noch zwei weitere Gegner: die Zeit und Gruppe B. Thomas wird vor eine besonders harte Prüfung gestellt, als Theresa von den Jungen getrennt wird. Nun zählt wieder nur das bloße Überleben. Aber um welchen Preis? "In der Brandwüste" ist die Fortsetzung der Trilogie von Autor James Dashner, die mit "Im Labyrinth" ihren Anfang nahm. Schon der erste Band hat mir sehr gut gefallen, aber die Fortsetzung ist für mich noch stärker. Ohne Pause geht es dort weiter, wo die Ereignisse zuvor endeten. Thomas und die anderen Lichter finden sich nach ihrer vermeintlichen Rettung wieder unter Kontrolle von ANGST wieder und erneut gibt es niemanden, der ihre vielen Fragen beantworten würde. Nach und nach dringen mehr Erinnerungsfetzen bei Thomas durch und bilden Bruchstücke des großen Planes der über allem zu schweben scheint: Die Rettung der gesamten Menschheit. Das Erzähltempo ist rasant und dem Leser bleibt daher kaum die Möglichkeit das Gelesene zu verarbeiten. Der Fokus liegt hier ganz klar bei Thomas, über die Nebenfiguren erfährt man daher nicht allzu viel. Das Thema Vertrauen spielt eine große Rolle in "In der Brandwüste", ebenso die Frage inwieweit das Schicksal eines Einzelnen über das Wohl der Gesellschaft gestellt werden darf, oder ob es dafür nicht jedes Opfer wert ist. Ich fand es gut, dass nun die Gesamtkonstruktion sehr viel klarer ist, als noch im ersten Band und der Leser nicht mehr ganz im Ungewissen ist. Dennoch gibt es noch genug offene Fragen um Lust auf die Fortsetzung zu machen und sich damit zu beschäftigen, ob man mit diesem Versuchsaufbau, wirklich eine Lösung zu Problemen globaler Größe finden kann. Aber eines ist schnell klar, hier sind die Fronten noch lange nicht geklärt. Wer wirklich zu den "Guten" oder "Bösen" gehört oder ob es hier überhaupt eine klare Unterteilung gibt, wird wohl erst Band drei bringen, der im Mai 2013 auf deutsch erscheinen soll. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die Aufklärung und kann bis dahin die ersten beiden Bände an alle Leser spannender Dystopien ab ca. 14 Jahren empfehlen. Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Buchreihen halte ich "Die Auserwählten" auch für männliche Leser gut geeignet. |
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 23.08.2012 |
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Lange mussten wir auf die Fortsetzung vom ersten Teil "Die Auserwählten im Labyrinth" warten. Und diese Wartezeit hat sich gelohnt! Nach dem ersten Teil wollte der Leser natürlich wissen wie es mit unseren Helden weitergeht, die den gefährlichen Weg aus dem Labyrinth überstanden haben. Sie wollten in die Freiheit und wissen, warum sie eingesperrt wurden und was es mit den Schöpfern auf sich hatte. Doch es geht nur um so grauenvoller für Thomas und seine Freunde weiter. Sie erfahren nicht nur, dass die Menschheit, so wie sie es sich vorgestellt hatten nicht mehr existiert, sondern dass ein gefährlicher Virus die Erde befallen hat und die Rettung nur gewiss ist, wenn sie innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren können. Dabei begegnen ihnen nicht nur sengende Hitze, Wassermangel und verbranntes Land, sondern noch viele weitere tückische Gefahren. Können die Jugendlichen auch diese Prüfung bestehen? Und was geschieht danach. Kommt die langersehnte Rettung und Freiheit? Wenn ja, wie wird diese aussehen, wo doch die Menschheit nahezu ausgerottet ist? Eins ist gewiss: Die Geschichte nimmt einen Verlauf und offenbart Dinge, mit denen keiner gerechnet hätte! James Dashner hat ein unglaubliches Talent, durch seinen flüssigen Schreibstil und der spannenden Handlung, den Leser an diese unglaubliche Geschichte zu fesseln. Die Spannung baut sich immer weiter auf, so dass es irgendwann unmöglich ist, das Buch auch nur eine Sekunde aus den Händen zu legen. Die Szene und die Charakter sind so plastisch beschrieben, dass man der Geschichte wundervoll folgen kann und einen regelrechten Film im Kopf hat.Die Personen werden einfach lebendig. Dem Alter sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob jung oder alt, das Buch ist für jeden gleichermaßen spannend. Ich war von der ersten Seite von der Geschichte und der Handlung gefangen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schade ist für mich nur, dass die Wartezeit leider wieder andauert und ich mich noch gedulden muss. Das Buch endet leider (oder zum Glück) mit einem sehr bösen Cliffhanger. Ein Jugendbuch das ich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur als durchgängig positiv empfunden habe, obwohl mir Dystopien eigentlich überhaupt nicht zusagen. Meiner Meinung nach ist es auch äußerst Selten, dass Fortsetzungen exakt genauso spannungsgeladen und interessant weitergehen wie der Auftakt. Meine anfängliche Skepsis, dass auf ein Labyrinth nun eine Wüste folgt, hat sich glücklicherweise schnell in Luft aufgelöst. |
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 03.08.2012 |
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Thomas und seine Freunde sind endlich dem Labyrinth entkommen. Von ihren Rettern werden sie aber bereits kurze Zeit später im Stich gelassen, vor den Fenstern des Schlafsaals wimmelt es auf einmal vom zombieähnlichen Cranks und statt Teresa ist ein fremder Junge in ihrem Zimmer. Die Lichter müssen erkennen, dass alles nur ein weiterer Test von ANGST ist: wie die Versuchskaninchen sollen sie Prüfungen bestehen- Sinn und Zweck wird ihnen aber nicht mitgeteilt. Da sie keine Wahl haben, folgen sie den Anweisungen und landen in der Brandwüste, wo die Sonne vom Himmel knallt und die Cranks leben. ANGST verspricht den Überlebenden Hilfe und Heilung, aber kann man sich überhaupt noch auf deren Wort verlassen? Nach dem überschaubaren Labyrinth spielt die Brandwüste in einem Gefängnis anderer Art. Neben den Monstern und Cranks ist die Umwelt ebenfalls ein Feind der Lichter. Naturkatastrophen sind gang und gebe. Noch immer leiden alle unter Gedächtnisverlust, nur Thomas hat ab und an aus dem Zusammenhang gerissene Flashbacks, die ihm aber auch nicht weiterhelfen, sondern eher noch tiefer in die Verzweiflung stürzen. Man erfährt zwar ein paar wenige Sätze über den Weltuntergang, allerdings wird Thomas recht schnell wieder abgewimmelt und auch Angst erklärt eigentlich nichts Neues. Im Grunde genommen ist der Leser immer noch genauso schlau wie am Ende von Band 1. Band 2 endet zwar mit einem verlockenden "wir werden ihnen die Erinnerungen wiedergeben", aber ich traue ANGST mittlerweile genauso wenig wie Thomas und finde es schade, dass man nur immer wieder vertröstet wird. Natürlich will der Autor die Spannung erhalten, aber Thomas hätte innerhalb des Buches Möglichkeiten gehabt zumindest mit den Cranks längere Gespräche zu führen und hat diese nicht genutzt. Anscheinend gibt es die Antworten aber auch nicht im abschließenden Band, denn der Autor hat noch ein Prequel vor Band 1 angekündigt, damit man die Zusammenhänge verstehen kann. Was bleibt? Ein sehr spannendes Buch, das man flüssig wegliest. Allerdings sind mir für ein Jugendbuch viel zu brutale Szenen enthalten. Prüfungen schön und gut, aber einige Sachen dienen nicht dazu etwas aus ihrem Verhalten zu lernen, sondern sind einzig dazu da die Jugendlichen zu foltern. "Notwendige" Grausamkeit, die der Fluss der Geschichte verlangt, ist eine Sache, aber stellenweise hatte ich den Eindruck der Autor hat Vergnügen daran die Gräuel zu beschreiben. Insgesamt gebe ich trotzdem 4 Sterne, da das Buch wirklich spannend ist und die Geschichte einen regelrecht einsaugt. Trotzdem hätte ich wirklich gerne endlich mal ein paar Antworten. |
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Bewertung von Manja Teichner aus Krefeld am 02.07.2012 |
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Klappentext: Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, damit wäre alles vorbei. Dass sie frei sein werden und nie mehr um ihr Leben rennen müssen. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: Sengende Hitze, verbranntes Land und Menschen, die von einem tödlichen Virus befallen sind. Und die undurchsichtigen Schöpfer halten noch immer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren. Meine Meinung: Thomas und seine Freunde sind zusammen mit Theresa aus dem Labyrinth entkommen. Sie wiegen sich in Sicherheit, doch dies täuscht. Das Labyrinth war erst der Anfang ihres Kampfes ums nackte Überleben. Ein Unbekannter der Organisation ANGST erzählt den Jugendlichen, dass die Menschen mit einem tödlichen Virus, genannt „Der Brand“ zu kämpfen haben und dass auch sie selbst bereits mit diesem Virus infiziert worden sind. Um den Virus zu besiegen und ein Gegengift für die Menschheit zu finden müssen sich die Jugendlichen durch die Hitze einer Wüste kämpfen und zwar innerhalb von 2 Wochen, sonst sind sie verloren. Eine grauenhafte und unvorhersehbare Reise beginnt … „Die Auserwählten – In der Brandwüste“ von James Dashner ist der zweite Teil einer dystopischen Triologie. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe kam ich doch recht schnell und problemlos in die Handlung. Der Protagonist Thomas war mir sofort sympathisch. Er ist für seine Freunde da, kümmert sich um sie und sorgt sich auch um Theresa. Andererseits hat er aber auch Zweifel und ist öfter niedergeschlagen und deprimiert. Als Leser bekommt man einen sehr guten Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Thomas wurde vom Autor sehr glaubhaft und realistisch dargestellt. Auch die anderen zahlreichen Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Alle ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Da es aber eben sehr viele sind geht der Autor nicht unbedingt auf jeden detailliert ein und manch einer bleibt eher im Dunklen. Dies stört aber das Lesevergnügen überhaupt nicht. Der Schreibstil des Autors ist angenehm flüssig. Die Handlung wird in kurzen Kapiteln aus der Sicht von Thomas geschildert. Immer wieder kommt es zu unvorhersehbaren Wendungen. Dadurch bleibt es durchweg spannend und fesselnd. Der Roman endet leider in einem Cliffhanger, der recht viele Fragen offen lässt und neugierig auf den 3. Teil macht. Fazit: „Die Auserwählten – In der Brandwüste“ von James Dashner ist eine spannende aber auch düstere Dystopie. Die Charakter sind alle gut dargestellt und man bekommt definitiv Lust auf mehr, sowohl auf den ersten Teil, den ich wohl auch noch lesen werde, als auch auf den dritten Teil. Ein wirklich gutes lesenswertes Buch. |
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