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Ich bin ein Geschichtenerzähler
Hrsg. v. Susanne Preußler-Bitsch u. Regine Stigloher
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Thienemann Verlag
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 267 S. m. Fotos u. Illustr.
- Seitenzahl: 267
- Best.Nr. des Verlages: 20095
- Altersempfehlung: ab 13 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 209mm x 153mm x 28mm
- Gewicht: 516g
- ISBN-13: 9783522200950
- ISBN-10: 3522200950
- Best.Nr.: 27946890
Produktbeschreibung zu "Ich bin ein Geschichtenerzähler"
Beschreibung
Dieses Buch ist keine Biografie und enthält doch viel Autobiografisches, denn die Figuren in Preußlers Büchern sind eng mit der Person verbunden, die sie geschrieben hat. In 38 Texten aus den Jahren 1972 bis 2009, die seine Töchter Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stigloher zusammengestellt haben, gewährt Preußler Einblick in sein Leben und seine Werke, seine persönlichen Überzeugungen und seine Weltanschauung.
"Ich werde mitunter gefragt: Halten Sie es für richtig, Herr Preußler, den Kindern unserer Zeit, die ins dritte Jahrtausend hineinwachsen, noch Geschichten von Hexen und Wassermännern, von Zauberern, Feen und kleinen Gespenstern zu erzählen? Darauf kann ich nur antworten, dass ich das nicht nur für richtig, sondern für wichtig halte - für lebenswichtig, um es genau zu sagen."
Otfried Preußler
16.01.2010
Wie wird man zum Lieblingsautor einer ganzen
Generation?
Von der Kunst, sein Publikum, egal welchen Alters, zu gewinnen
statt zu überrumpeln: Der große Otfried Preußler erzählt aus dem
Leben eines bescheiden gebliebenen Erfolgsschriftstellers.
Von Tilman Spreckelsen
Von seiner Großmutter Dora, der Mutter seines Vaters, erzählt
Otfried Preußler im kurzen Text "Ein Buch, das es nicht
gegeben hat". Er berichtet darin von dem außergewöhnlichen
Talent jener Großmutter als Geschichtenerzählerin, erwähnt den
Schatz aus regionalen Sagen, über den sie frei verfügte und dem sie
jeweils ein neues Gesicht zu geben wusste, und fügt schließlich
einen merkwürdigen Zug an: Großmutter Dora, "eine bescheidene
Frau, der es mitunter vor ihrer eigenen Phantasie ein wenig bange
geworden sein mag", hätte steif und fest behauptet, alles von
ihr Erzählte fände sich wortwörtlich in einem alten dicken Buch,
das sie in ihrem Besitz habe.
Anfangs, schreibt der 1923 geborene Preußler, hätten sein jüngerer
Bruder und er dies so hingenommen, später seien sie
"hellhörig" geworden: "War es nicht merkwürdig, dass
Großmutter, sobald wir sie um …
16.01.2010
Aus den Archiven des Autors haben die Töchter Otfried Preußlers
diese Sammlung von Texten zusammengestellt, in denen der
Kinderbuch-Auflagenmillionär von seinem Handwerk, von seiner
Herkunft aus Nordböhmen, von seinen Eltern, von seinen Anfängen als
Lehrer erzählt. Nicht alles, aber vieles davon war zuvor
unveröffentlicht und lehrreich ist es, wie der Rezensent Tilmann
Spreckelsen versichert, in jedem Fall. Anderes freilich kommt
ausdrücklich nicht vor: Seine Jahre unter den Nazis, in der
Wehrmacht, im sowjetischen Lager, aus dem er erst 1949 nach
Deutschland zurückkehren konnte. Manches in seinen Büchern,
insbesondere in "Krabat", könne man möglicherweise, so
Spreckelsen, als verschlüsselte Selbstaussage zu diesen Themen
begreifen. Man müsse allerdings nicht - und alles, was in Preußlers
hier versammelten autobiografischen Texten explizit nachzulesen
ist, sei davon ganz abgesehen die Lektüre allemal wert.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Otfried Preußler"
Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren hinter sowjetischem Stacheldraht kam er nach Oberbayern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim, war bis 1970 Volksschullehrer und widmet sich seither ausschließlich seiner literarischen Arbeit. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.


























