Die Welle - Winter, Kerstin; Gansel, Dennis; Thorwarth, Peter

Kerstin Winter Dennis Gansel Peter Thorwarth 

Die Welle

Der Roman zum Film

Basierend auf d. Kurzgeschichte u. d. Originalprotokollen v. Ron Jones
Broschiertes Buch
 
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Die Welle

"Ihr meint also, eine Diktatur wäre bei uns heute nicht mehr möglich?". Der Lehrer Rainer Wenger will seinen Schülern das Gegenteil beweisen und sie zu willenlosen Befehlsempfängern machen. Das Experiment gerät außer Kontrolle ...

Deutschland, 2008, ein Gymnasium einer mittelgroßen Stadt. Der junge Lehrer Rainer Wenger ist ein cooler Typ und bei seinen Schülern sehr beliebt. Im Rahmen einer Projektwoche behandelt er mit seiner Klasse das Thema Diktatur. Die Schüler glauben nicht, dass sie sich selbst einem autoritären Regime oder gar einem „Führer“ unterordnen würden. Niemals! Das nimmt Wenger zum Anlass, ein gefährliches Experiment mit seinen Schülern zu starten.
Diese Geschichte erzählt der aktuelle Kinofilm „Die Welle“ mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle – das Buch zum Film erscheint jetzt im Ravensburger Buchverlag. Grundlage ist das Experi-ment, das der Lehrer William Ron Jones 1967 in den USA tatsächlich durchgeführt hat. Der junge deutsche Regisseur Dennis Gansel und der Drehbuchautor Peter Thorwarth haben den Stoff aktualisiert und nach Deutschland übertragen – von seiner Brisanz hat er auch nach Jahren nichts verloren.
Rainer Wenger will seine Schüler unter dem Deckmantel von „Zusammenhalt“ und „Disziplin“ zu Anhängern einer Bewegung machen, die sich an den Prinzipien einer faschistischen Diktatur orientiert.
Rainer kann es selbst kaum glauben: Seine subtile Gehirnwäsche funktioniert. Im Unterricht herrscht plötzlich Ordnung, jeder will mitmachen, nicht ausgeschlossen sein, alle wollen an der gemein-samen „Idee“ einer leistungsfähigen Gruppe teilhaben. Die Beweg-ung nennt sich „Die Welle“.
Bereits am dritten Tag beginnen Schüler Andersdenkende auszu-grenzen und zu drangsalieren. Als die Situation zu eskalieren droht, beschließt Wenger das Experiment abzubrechen. Zu spät. Die Welle ist schon längst außer Kontrolle geraten.


Produktinformation

  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 157 S. m. Farbfotos.
  • Seitenzahl: 160
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.58283
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 143mm x 18mm
  • Gewicht: 161g
  • ISBN-13: 9783473582839
  • ISBN-10: 3473582832
  • Best.Nr.: 23392720
Kerstin Winter ist seit 1992 als freie Übersetzerin tätig. Die umfangreiche Liste ihrer Arbeiten reicht von Krimis über Romane, Essays, Biografien bis zu Kinderbüchern.
Geboren wurde Kerstin Winter 1964 in Hamburg. In Köln, wo sie heute noch lebt, studierte sie nach dem Abitur Romanistik. Es folgten ein Volontariat und eine vierjährige Tätigkeit als Redakteurin bei einem Verlag, bevor sie den Schritt in die freie Arbeit ging.

Kundenbewertungen zu "Die Welle"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Vanille aus Markgröningen am 08.06.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Film 'Die Welle' geht es um eine Projektwoche einer Schule. Ganz besonderst geht es dabei um die Klasse von Lehrer Rainer Wenger, der in seinem Unterricht das Thema 'Diktatur' mit seinen Schülern bespricht. Zu beginn kann es sich kaum jemand vorstellen, das es ein Führer schafft, dass sich alle ihm unterwerfen. Um ihnen das Gegenteil zu Beweisen, beginnt er mit einer kleinen schauspiel Diktatur. Die Klasse trägt weiße Hemden und dazu schwarze Hosen, außerdem haben alle ein Gruß: eine Handbewegung die aussieht wie eine Welle. So entseht auch ihr 'Gruppenname': Die Welle. So beginnt ein gefährliches Spiel. Die Klasse wird zu einer geschlossenen Gemeinschaft in der niemand akzeptierrt wird, der nicht genau das trägt wie sie oder nicht ihren Gruß machen. Irgendwann treffen sie sich auch um in der öffentlichkeit ihr Gruppenlogo zu präsentieren. So sprayen sie es überall hin, und einer der Gruppe steigt auf den Rathausturm un hinterlässte die Welle auf dem Uhren Zifferblatt. Unter diesen Aktionen leidet auch die Liebes beziehung eines Jungen der in der Secene der Welle ist, und einem Mädchen, das sich erforlgreich aus der Welle befreien konnte. Auch ein Mitglied der Gruppe trifft es schwehr. Vor dem zusammenfinden der Welle, ist er einer der unbeliebten und von den meist gemobbten Schülern des staatlichen Gymnasiums. In der Gruppe aber ist er beliebt und wird gemocht. Als Rainer Wenger begreift das das Spiel zu riskant wird, beschließt er die Welle aufzulösen. Doch davor will er seinen Schülern zeigen wie sie ihm, dem Führer, gehorchen. So betritt er den Saal mit seinen Anhängern und bittet um Ruhe und erhebung. Alle reagieren und machen genau das was er ihnen befielt. Als er das Ende der Welle verkündet, tritt der früher gemobbte Schüler aus der Reihe und droht alle umzubringen. Nachdem sein Lehrer ihn bittet damit aufzuhören, drückt er die Pistole an seinem Kopf ab
mir hat der Film sehr gut gefallen. Bevor ich diesen Film gesehen hatte, habe ich mich nicht mit dem Thema 'Diktaur' auseinader gesetzt, und mir auch keine Gedanken darüber gemacht. Nachdem ich ihn gesehen habe, musste ich immer öfter an dieses Thema denken. Ich war mir nie bewusst, das eine Diktatur so gefährlich sein kann. Auf jeden fall hat mich das ende geschockt. Ich würde den Film an niemanden kongret weiter empfeheln, da man selber eintscheiden sollte ob man dich mit dem schlimmen Thema einer Diktatur befassen will oder nicht. Wenn man sich dafür entscheidet, ist das ein sehr gelungener Film zur Aufklärung. Auch finde ich den Film toll dür den Unterricht an Schulen. Also im Allgemeinen ist das ein super, politischer FIlm für Jugendliche. Daumen Hoch !!!

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Bewertung von kleinJuri aus Bad Berka am 17.10.2010 ***** ausgezeichnet
Manipulation. Führerregime. Diktatur. Falsch, wir sind viel zu aufgeklärt, um noch einmal einen solchen Fehler zu begehen wie die Deutschen vor dem 2.Weltkrieg! So die Meinung der Schüler. Doch sie werden merken, dass sie sich getäuscht haben, als der junge Lehrer Rainer Wenger mit ihnen in der Schule ein Projekt zu diesem Thema startet. Innerhalb weniger Tage scheint das Projekt außer Kontrolle zu geraten und das Unfassbare passiert.
Eigentlich sind wir aufgeklärt. Im Schulunterricht werden wir über unsere Geschichte gelehrt. Da fällt es schwer, sich vorzustellen, dass wir uns noch einmal diktatorisch von einer Person geführt werden könnten. Es wäre unvorstellbar. Deswegen ist der Roman sowie der FIlm "Die Welle" so erschreckend anzusehen. Da es vor allem auf wahren Begebenheiten beruht, beunruhigt mich das umso mehr. Spannend, atemberaubend und wichtig. Es gefällt mir, dass so ein realistisches Beispiel zeigt, dass wir nie vorsichtig genug sein dürfen. Und das im Zeitalter der modernen Medien. Kritisch zu hinterfragen und nicht immer sofort mit der Masse mitziehen, ist die Botschaft, die mich von dem Buch überzeugt hat!

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Bewertung von Franzi94 aus Bad Berka am 01.09.2010 ***** ausgezeichnet
wie schnell es geht, dass alle nur einem Folgen. Dies wird in dem Buch "die welle" beschrieben. Der lehrer rainer wenger macht eine Projektwoche mit den schülern, des gymnasiums. in dieser projektwoche geht es drum, das die schüler einen namen für diese gruppe sich ausdenken und eine handbewegung dafür finden. Alle sollen nur einem Folgen. Dem Lehrer. Sie nennen ihre Gruppe "die welle" und machen mit der hand eine wellen zeichen, fast so wie in der nazizeit läuft es ab. Begrüßung mit diesem Zeichen. Sie besprühen wände mit dem Zeichen und machen werbung, wie früher wo alles nach Adolf Hitler ging. Irgendwann eskaliert die ganze sache und es bringen sich sogar welche um. und es wird so schlimm wie in der damaligen Nazizeit. Der Lehrer wird als selbstbewusster und engagierter Mensch gezeigt. er bringt sich in die rolle des "führers" gut ein.
Ich finde gut das man sieht, wie es wohl in der damaligen zeit abgelaufen sein könnte, wie schnell man einer einzigen person gehorcht und alles macht was er sagt. wie schnell man so eine gruppe verbreiten kann. und deswegen finde ich es auch sehr empfehlenswert dieses buch, da man sehen kann wie schnell alles gehen kann. Ich hoffe dieses Buch ist für jeden eine lehrer. denn für mich war es eine große lehre, dass man doch seinen eigenen willen und selbstbewusst sein haben muss um sich durch das leben zu kämpfen. denn hier richten sich alle nur nach einer person.

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Bewertung von Gini.Magieni. aus Bad Berka am 22.08.2010 ***** ausgezeichnet
Ein Experiment. Ein einfaches Experiment. Zusammenhalt und Disziplin. Das sind die zwei Schlagworte für das Projekt mit dem Thema Diktatur. Der junge Lehrer Rainer Wenger führt dazu mit seinen Schülern eine Projektwoche durch und führt sie an die Diktatur heran. Er selbst will via Gehirnwäsche versuchen den Schülern zu zeigen wie leicht es ist einem einzigen Menschen zu folgen. Was am Anfang harmlos wirkt und den Schülern zeigt, wie wichtig es ist Zusammenhalt zu zeigen gerät nach und nach aus den Rudern. Schon nach ungefähr drei Tagen werden Nicht-Mitglieder des Projektes "Die Welle" ausgeschlossen. Als Ranier das Projekt abbrechen will ist es schon zu spät. "Die Welle" ist außer Kontrolle.
So einfach kann es sein eine Klasse zu manipulieren oder allgemein Menschen zu manipulieren. Früher wie heute ist dieses Buch, was auf einem real durchgeführten Experiment von William Ron Jones im Jahre 1967 in den USA basiert, ein Lesemuss.

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Bewertung von Julia aus Xanten am 02.07.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Buch "Die Welle" von Kerstin Winter geht es um den Geschichtsunterricht einer Oberstufenklasse. Ben ist Geschichtslehrer mit Herz. Als er einen neuen Kurs unterrichten soll will er etwas ganz neues ausprobieren, er versucht ihnen die NS-Zeit in der Praxis beizubringen. der Kurs ist begeistert doch dann passiert etwas was nicht hätte passieren dürfen.
Mir gefällt das Buch sehr es ist sehr spannend geschrieben und gut verständlich zu lesen. Man kann sich in jede Lage einer Einzelnen versetzen. Man wird etwas verschreckt jedoch wird dadurch auch wieder klar das die Zeit Hilters einen schreckliche war. Das Buch ist regelrecht fesselnd.

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Bewertung von Caro aus Gerolstein am 28.06.2010 ***** ausgezeichnet
Der Lehrer Herr Wegner behandelt in der Projektwoche das Thema "Autokratie", weil sich so viele Schüler dies gewünscht hatten. Auf die Frage von ihm, ob sie glauben, dass eine Diktatur in Deutschland möglich sei, sind sich alle einig, dass es so was nicht geben kann, da man darüber sehr gut aufgeklärt sei.
Herr wegner glaubt aber nicht, dass seine Schüler so ganz verstehen und startet deshalb ein Projekt:Sein Kurs gründet die Gemeinschaft "Die Welle", die bestimmte Regeln hat, zu denen gehört, dass man ein weißes Hemd trägt und, dass alle zusammenhalten, worum es auch immer geht. Einigen Mädchen wird es schon an den ersten beiden Tagen zuu viel und sie steigen aus, denn man fängt an ein Symbol für die Gemeinschaft zu finden und es an Wände in der stadt zu sprühen. Außerdem werden Leute, die nicht "der Welle" angehören diskriminiert. An diesem Punkt reicht es den Mädchen, die ausgestiegen sind, sie verteilen Flugblätter, um vor "Der Welle" zu warnen. Daraufhin kommt es zur Auseinandersetzung zwischen Marco und Caro, die ein Paar sind, aber im Bezug auf !Die Welle" anderer Meinung sind. Marco schlägt Caro und die Mädchen bitten das Projekt abzubrechen, doch dies ist fast unmöglich...
Das Buch zeigt gut, wie einfach doch Faschismus funktioniert und wie leicht man daruf reinfällt, obwohl man kurz davor doch gesagt hatte, dass so etwas nicht mehr passieren kann.
Außerdem gefält mir, dass die gefühle und Gedanken der schüler so gut beschrieben sind, dass man in Details weiß, wie sich die welle weiterentwickelt. Toll!

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Bewertung von BigM aus Halle am 01.06.2010 ***** ausgezeichnet
Herr Wenger ist ein sehr beliebter Lehrer, der von seinen Schülern einfach nur Rainer genannt wird. Sein Unterricht ist sehr beliebt und in der Projektwoche tragen sich viele Schüler für sein Projekt "Autokratie" ein, obwohl das Thema nicht viel von sich verspricht. Herr Wenger startet seinen Unterricht mit der Frage, ob eine Diktatur in Deutschland grunsätzlich möglich ist. Da allgemein die Meinung vorherrscht, dass man hier viel zu aufgeklärt sei, startet der Lehrer ein Experiment, dessen Folgen er am Anfang noch nicht absehen kann. Er gründet eine kleine Schülerorganisation mit seinem Kurs, bald entscheiden sie sich für den Namen "Die Welle". Sie haben einfache Regeln: Alle halten zusammen (Macht durch Gemeinschaft), jeder hilft jedem und man trägt als einfache Uniform weiße Hemden. Plötzlich hören selbst die, die für gewöhnlich den Unterricht nur stören, zu und alle fühlen sich besser. Nur zwei Mädchen haben ein schlechtes Gefühl dabei und steigen bereits in den ersten Tagen aus. Innerhalb einer kurzen Zeit entwickelt sich die Welle zu einer riesigen Bewegung, es wird ein eigenes Zeichen entwickelt und die Schüler haben das gefunden, was sie lange gesucht haben, eine starke Gemeinschaft. Doch bereits am dritten Tag werden andere, die nicht der Welle angehören, drangsaliert und das Zeichen der Welle wird überall in der Stadt an Wände gesprüht. Währenddessen organisieren die Mädchen einen kleinen Widerstand und verteilen Flugblätter. Deshalb kommt es zwischen Marco, einem überzeugten Welleanhänger und seiner festen Freundin Caro zum Streit und Marco schlägt sie sogar. Das ist der entscheidende Punkt, an dem er den faschistischen Gedanken dieser Bewegung durchschaut und Herrn Wenger bittet, sie abzubrechen. Doch die Welle rollt unaufhaltsam weiter...
Das Buch ist zum gleichnamigen Film erschienen, welcher wiederum auf einem anderen gleichnamigen Buch basiert. Das Thema, Faschismus, ist sehr aktuell. Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, ist, dass man die Gedanken und Wünsche der Jugendlichen sehr gut mitbekommt. Die Autoren zeigen, wie leicht es ist, auf den Faschismus hereinzufallen und mitzumachen. Deshalb empfehle ich es jedem ohne Einschränkung weiter.

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Bewertung von Drachenfels aus Bad Honnef am 15.05.2010 ***** sehr gut
Der Lehrer Rainer Wenger möchte seiner Klasse in der Projektwoche das Thema Diktatur näher bringen. Keiner der Schule glaubt ihr oder kann sich vorstellen einer Diktatur unterzuordnen. Dies hat den Anlass, dass Herr Wenger das Experiment Dikatatur starten. Anfang finden die Schule es seltsam, doch bald ordnet sich fast jeder unter. Die Gruppe selbst nennt sich die Welle. Sie tragen weiße Hemden und beschützen sich gegenseitig. Doch am Ende gerät das Experiment ausser Kontrolle. Herr Wenger merkt dies auch und will das Experiment beenden. Doch Tim ist bessesen von der Gruppierung und will mit Gewalt versuchen die Auflösung zu verhindern. Er schießt einen Mitschüler an und richtet sich danach selbst. Herr Wenger wird am Ende von der Polizei verhaftet.
Sehr gut das Buch zum Film. Es zeigt wie schnell es passieren kann, dass wieder eine Diktatur entstehen kann und wie schnell so etwas außer Kontrolle geraten kann.

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