Die Insel der besonderen Kinder - Riggs, Ransom
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Ransom Riggs 

Die Insel der besonderen Kinder

Roman

Übersetzung: Kinkel, Silvia
Gebundenes Buch
 
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Die Insel der besonderen Kinder

Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer? Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor - doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben - und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt ...

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind ... Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern - bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt und Jacob Hinweise darauf findet, dass es die Insel aus seinen Geschichten wirklich gibt. Der Teenager macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real - und sie sind ihm gefolgt ...


Produktinformation

  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 136mm x 38mm
  • Gewicht: 535g
  • ISBN-13: 9783426283684
  • ISBN-10: 3426283689
  • Best.Nr.: 33364168
"Ransom Riggs hat ein außerordentliches Debüt anhand alter Fotografien verfasst, die in den Text eingefügt sind - jede ein gruseliges JKunstwerk für sich. Riggs gelingt es, eine fantastische Geschichte vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges spielen zu lassen, die das Grauen jener Zeit in eine originielle und anarchische Schauergeschichte übersetzt. Temporeich, teils etwas aprupt, erzählt Riggs von einem sehr speziellen Erwachsenwerden - und spielt dabei mit den Tricks der Horrorliteratur, was dem Text oft große Komik verleiht. Das schiere Vergnügen für junge Erwachsene und alle Liebhaber des Skurrilen und Fantastischen." (Bücher, 01.01.2012)<br/><br/>"Ransom Riggs nimmt seine Leser mit auf eine spannende und sicher unvergessliche Reise in den literarischen November-Blues." (Lahn-Dill-Anzeiger, 10.11.2011)

» Riggs schauriger, wundersamer Roman ist bereits auf dem Weg in die Kinos.« People »>X-Men< trifft auf eine Bildhaftigkeit à la David Lynch.« Entertainment Weekly
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.

Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: www.ransomriggs.com

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Kundenbewertungen zu "Die Insel der besonderen Kinder" von "Ransom Riggs"

23 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 23 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 ***** ausgezeichnet
Mein Großvater hat mir seit jeher Geschichten über ein großes Haus auf einer Insel erzählt, im dem Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben würden. Als Kind habe ich ihm geglaubt, aber als ich älter wurde und Opa anfing von Monstern zu erzählen, habe ich seine Geschichten irgendwann als Märchen abgetan. Als er vor ein paar Monaten dann jedoch unter mysteriösen Umständen verstarb und überzeugt war, dass ihn Monster verfolgten, fing ich an daran zu zweifeln, dass es sich doch nur um ausgedachte Erzählungen handeln sollte. Deswegen mach ich mich jetzt mit einem Vater auf die Suche nach diesem Haus mit seinen besonderen Kindern, um endlich die Wahrheit zu erfahren. Jacob

Mit "Die Insel der besonderen Kinder" ist Ransom Riggs ein fulminantes Romandebüt gelungen, das mich so sehr gefesselt hat, dass ich es nicht weglegen konnte und so bis morgens um 1 Uhr gelesen habe. Den Plot habe ich euch bereits oben aus der Sicht des Protagonisten geschildert und viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, denn die weiteren Inhalte sollte jeder Leser selbst entdecken.

„Gerade als ich mich an den Gedanken gewöhnte, dass dieses Leben keine Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames. So wie alles, was einen für immer verändert, teilte es mein Leben in zwei Hälften: vorher und nachher.“ (Text auf dem Schutzumschlag)

Ich möchte stattdessen auf die Besonderheiten eingehen, die das Buch für mich zu einem absoluten Lesevergnügen gemacht haben. Da wäre zunächst der tolle Schreibstill von Ransom Riggs. Er hat es geschafft mich sofort in seine Geschichte hineinzuziehen und durch die Seiten fliegen zu lassen. Durch seine bildhafte, detaillierte Sprache konnte ich mir die Welt sehr gut vorstellen und er hat es außerdem geschafft, dass mir der Protagonist sofort sympathisch war, obwohl er am Anfang als Einzelgänger, fast ohne Freunde, beschrieben wird. Trotzdem steckt in Jakob so viel mehr, dass man ihn einfach mögen muss, und es ist sehr interessant seine Entwicklung im Laufe des Romans zu verfolgen.

Ein besonderes Highlight ist auch die Ausstattung des Romans. Es ist ein Hardcover mit Schutzumschlag, dessen grünes Design sowohl Fantasy als auch Nostalgie vermittelt und damit so ziemlich den Nerv des Buches trifft, denn genau darum geht es. Die Geschichte besitzt etliche Fantasyelemente, erzeugt aber auch eine schaurig, düstere Atmosphäre. Dieses wird durch Fotos im Roman noch verstärkt, denn zahlreiche alte Ablichtungen tauchen in dem Buch auf und Riggs hat es perfekt geschafft, diese mit seiner Geschichte verschmelzen zu lassen. Das Bild auf dem Cover, welches ein schwebendes Mädchen zeigt, ist eins dieser Fotos, die auch im Roman zu finden sind. Alle Bilder stammen aus privaten Sammlungen, sind authentisch und wurden bis auf wenige Ausnahmen, die geringfügig nachbearbeitet wurden, unverändert übernommen. Diese Fotos verleihen dem Roman den besonderen Kick. Manche von ihnen dienen lediglich der Veranschaulichung einiger Personen oder Inhalte, manche erwecke ein Gefühl der Nostalgie und wieder andere verstärken das schaurige Gefühl beim Lesen des Romans.

Diesen Roman muss man selbst nicht nur lesen, sondern auch erleben. Die Atmosphäre genießen, sich durch die Fotos in längst vergessene Zeiten versetzen lassen, sich gruseln und den tollen phantastischen Ideen des Autors einfach hingeben. Es lohnt sich!

Fazit: Ein unglaublich tolles Buch, das SO anders, aber SO großartig ist. Unbedingt lesen!

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: PAN (2. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426283689
ISBN-13: 978-3426283684
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre

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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 18.03.2012 ***** ausgezeichnet
Als Jacobs Großvater, der ihm sein Leben lang Schauergeschichten über Monster und besondere Kinder erzählt hat, eines Nachts unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, kann Jacob sich mit dem angeblichen “Unfall” nicht abfinden und macht sich auf den Weg, den Geschichten seines Großvaters auf den Grund zu gehen. Ist das, was der alte Mann ihm erzählt hat und was der Junge mit zunehmendem Alter einfach nur noch für Märchen gehalten hat, vielleicht doch wahr? Gibt es die Insel mit den besonderen Kindern wirklich und ist das, was seinen Großvater tötete am Ende auch hinter ihm her?

Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht besonders. Zunächst stechen natürlich die vielen großartig gruseligen Fotos ins Auge. Übrigens keine Produkte moderner Computertechnik, sondern alte Originalaufnahmen verschiedener Sammler, die sie für Ransom Riggs Buch zur Verfügung gestellt haben. Allein die Tatsache, dass diese (teilweise) Fotomontagen vollkommen ohne moderne Digitaltechnik entstanden sind und trotzdem so überzeugend wirken, dass man durchaus verstehen kann, dass die Menschen sich damals davon in die Irre führen ließen, ist beeindruckend. Ich habe sie mir während des Lesens immer und immer wieder angesehen und mich gegruselt. Die Idee, um solche alten Fotos eine Geschichte zu spinnen, die eben diesen Gruselfaktor aufgreift und die Stimmung der Bilder dabei auch noch so perfekt einfängt, ist einfach genial.

Die Charaktere, die der Autor dabei ersonnen hat, passen perfekt in die Stimmung und sind hervorragend ausgearbeitet und der Plot ist bis zum Schluss absolut schlüssig. Gleich zu Beginn spürt man, wie sich die Nackenhärchen leicht aufzustellen beginnen und dieses leicht kribbelige, unheilvolle Gefühl im Genick lässt bis zur letzten Seite nicht nach. “Die Insel der besonderen Kinder” nimmt einen mit in die Welt und die Zeit dieser Fotos. In die grünlich graue, abergläubisch mysteriöse Welt der schwebenden, unsichtbaren, hellsichtigen Kinder, der starken Männer und Frauen mit Bart und lässt einen zurück mit einem ungreifbaren Gefühl von ungläubigem Schaudern.

Eine tolle Idee perfekt umgesetzt und absolut lesenswert!

Zitate:

Ich dachte daran, dass meine [Ur-]Großeltern verhungert waren. Wie ihre abgemagerten Körper dem Verbrennungsofen zu Fraß vorgeworfen wurden, weil Menschen, die sie nicht einmal kannten, sie hassten. Ich dachte an die Kinder, die in diesem Haus gelebt hatten, die verbrannt und in Stücke gerissen worden waren, weil ein Pilot keine Skrupel hatte, auf einen Knopf zu drücken. (Seite 128)

Sie wollte mich schon wieder zwicken, aber ich hielt ihre Hand fest. Was Mädchen betrifft, bin ich zwar kein Experte, aber wenn ein Mädchen viermal versucht, die zu kneifen, dann bin ich ziemlich sicher, dass es mir dir flirtet. (Seite 223)

Ich lief nicht weit, spazierte nur gemächlich um den Garten herum und betrachtete den Himmel, der jetzt klar war und an dem Millionen Sterne funkelten. […] Wie viele dieser uralten Lichtpunkte waren wohl der letzte Nachhall längst vergangener Sonnen? Wie viele waren bereits geboren, aber ihr licht war nicht nicht bei uns eingetroffen? Wenn alle Sonnen außer unserer heute Nacht erloschen, wie viele Menschenalter würde es dauern, bis wir merkten, dass wie allein waren?(Seite 399)

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 28.02.2012 ***** sehr gut
Die Buchbeschreibung zu „Die Insel der besonderen Kinder“ machte mich sehr neugierig auf das Buch und brachte mich dazu, es mir ins Regal zu stellen. Dort stand es dann, aber ich hatte irgendwie immer mehr Lust auf andere Bücher. Bis jetzt. Und ich muss sagen, hätte ich gewusst, dass es mir so sehr gefallen würde, hätte ich es viel früher gelesen.

Die Geschichte um Jacob und seinen Großvater Abe ist anders, als man zuerst vermuten mag, besonders in den ersten Kapiteln. Doch sie übt von Anfang an eine nahezu magische Sogwirkung auf den Leser aus, der man sich kaum entziehen kann. Dazu trägt vor Allem bei, dass man zwar sehr schnell erkennt, dass irgendetwas in Jacobs Welt überhaupt nicht so ist, wie es zu sein scheint, doch was das genau ist, erschließt sich nur sehr langsam. Man möchte unbedingt wissen, was es mit Abes mysteriösem Tod, seinen „Monstern“ und den Geschichten, die er seinem Enkel immer erzählte, auf sich hat, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Spannung ist an vielen Stellen wirklich atemberaubend!

Nicht nur die Kinder, um die es in diesem Buch geht, sind besonders, nein, auch das Buch selbst ist es. Hier haben sich Autor und Verlag wirklich allergrößte Mühe gegeben und die Geschichte mit vielen Fotografien ergänzt, nämlich den Fotografien, die Abe seinem Enkel zeigt oder dieser später irgendwo findet. Auch wenn die Bilder manchmal etwas gruselig sind, finde ich diese Idee ganz großartig. Sehr schön sind die in Brauntönen gestalteten „Trennblätter“ zu Beginn eines jeden neuen Kapitels. „Die Insel der besonderen Kinder“ ist ein Schmuckstück für jedes Regal.

Doch leider gibt es auch einen Kritikpunkt. Einige Handlungsstränge, die Riggs irgendwann in der Geschichte aufnimmt, werden nicht zu Ende erzählt. Manchmal mag das, im Hinblick auf die Fortsetzung, die der Autor auf seiner Homepage bereits angekündigt hat, durchaus gewollt sein, doch bei einigen Strängen habe ich das Gefühl, er habe sie schlichtweg vergessen.

Dies tut der Geschichte jedoch keinen großen Abbruch. „Die Insel der besonderen Kinder“ konnte mich absolut überzeugen und ich halte es für eins der spannendsten Jugendbücher, die ich je gelesen habe.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 19.02.2012 ***** gut
In Jacobs Leben waren Horrorgeschichten schon immer ein Thema. Sein Großvater erzählt ihn Märchen von einer Insel mit besonderen Kindern und untermalt diese mit mysteriösen Fotos. Wie ernst sein Großvater dieses Märchen meint und was wirklich dahinter steckt, erfährt Jacob erst mit sechszehn, als sein Großvater auf mysteriöse Art und Weise stirbt. Bei der späteren Wohnunugsräumung findet Jacob einen Brief, der bestätigt, dass es die kleine Insel in Europa tatsächlich gibt. Zusammen mit seinem Vater geht er auf Entdeckungsreise, denn er will unbedingt herausfinden, was mit seinem Großvater tatsächlich passiert ist...


Als ich das Buch vor einiger Zeit beim Onlinehändler meines Vertrauens entdeckt habe, war ich direkt vom wunderschönen Cover fasziniert, nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, wurde ich jedoch skeptisch, weil ich nicht wusste, ob dieses Buch unbedingt etwas für mich ist. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, bleibe ich jedoch ein wenig ratlos zurück, denn ich weiß immer noch nicht so ganz, was ich von diesem Buch halten soll.

Auf der einen Seite ist die Idee mit der Insel, den Familienumständen und den besonderen Kindern eine gute und spannende Sache, allerdings blieb der Protagonist für mich bis zum Schluss farblos. Zwar erfährt man hier eine Menge über ihn aus der Vergangenheit, sowie seine Gefühle und Gedanken, aber ich habe dennoch nicht das Gefühl, dass ich Jacob wirklich kenne, was ich mehr als schade finde.

Der Schreibstil ist dagegen genial. Ransom Riggs hat es von Anfang an geschafft, mich an dieses Buch zu fesseln. Der Stil ist flüssig, eingehend und durchweg spannend. Die Idee mit den besonderen Kindern ist gut umgesetzt und so manches Mal wurde ich vom Autor in die Irre geführt. Die Insel wird reichlich detailliert und facettenreich beschrieben. Durch die vielen Beschreibungen konnte ich mir vieles bildlich vorstellen und wäre am liebsten selbst ein Teil der Insel gewesen. Bei den Charakteren sehe ich jedoch noch deutliches Potential nach oben und hoffe, dass sich diese noch im zweiten Band weiterentwickeln werden.

Jacob ist in seiner Familie ein kleiner Rebell, man könnte ihn auch fast als das schwarze Schaf bezeichnen, denn während alle anderen dem Großvater skeptisch gegenübertreten, hält dieser an ihn fest und kümmert sich um ihn. Die Geschichten rund um die Insel sind ihm zwar suspekt, aber er bleibt seinem Großvater weiterhin treu. Auch der Familienbetrieb ist ihm nicht so wichtig, wie dem Rest der Familie. Er macht sich nichts aus dem vielen Geld und verurteilt seine Familie zum Teil für deren Meinung, welchen Stellenwert Geld im Leben hat. So glaubt seine Mutter, dass zu Fuß gehen nur etwas für arme Menschen ist. Aber wie oben bereits gesagt, blieb er für mich trotz all der Umstände farblos. Seine Gedanken und sein Handeln sind zwar mutig und interessant, aber dennoch konnte ich ihn nicht in mein Herz schließen.

Besonders schön ist hier jedoch die Cover- und Buchgestaltung, die es mir sehr angetan hat. Das Cover wirkt magisch und gruselig zugleich, da ein schwebendes Mädchen abgebildet ist. Im Buch selbst findet man jede Menge Fotos über die besonderen Kinder, die allesamt eine Gabe, bzw. etwas an sich haben, was sie besonders wirken lässt. Allein für die Aufmachung hat das Buch trotz seiner Schwächen einen Platz in jedem Bücherregal verdient.

"Die Insel der besonderen Kinder" ist der Auftakt einer neuen Reihe. Der zweite Band, der bislang noch keinen Titel hat, wird 2013 erwartet.

Insgesamt ist die "Die Insel der besonderen Kinder" trotz mancher Schwächen lesenswert. Wer die Charaktere nicht allzu ernst nimmt, sich aber auf die Handlung und Umgebung einlassen kann, wird hier einen ganz besonderen Lesespaß mit verstörenden Bildern erleben. Ein Fantasyroman, der unter die Haut geht.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 ***** sehr gut
Ein besonderes Buch
Ein ganz anderes, besonderes Buch haben Ranson Riggs und der Pan-Verlag hier vorgelegt. Schon allein die Aufmachung ist sehr hübsch - viele Handlungen werden durch Bilder, alte Fotografien unterlegt, was das ganze Buch noch anschaulicher, eben noch besonderer macht als andere Bücher.

Die Handlung zieht einen in den Bann, auch ich als normalerweise nicht Fantasyleser hatte viel Spaß und Vergnügen an diesem Buch. Es beginnt mit einem ganz normalen Jungen, dessen Großvater ihm fantastische Geschichten erzählt, wie es so viele Großväter mit ihren Enkeln tun. Dann jedoch wird dieser Großvater ermordet. Soweit könnte das Buch gut auch noch als Krimi weiter gehen. Zunächst allerdings wird uns der Jugendliche Jakob näher gebracht, der alles tut um den letzten Willen seinens Großvaters erfüllen zu können und so auf die Insel der besonderen Kinder kommt.

Diese werden durch Fotos und kurze Erzählungen auch dem Leser eindringlich ans Herz gelegt und ins Auge gerufen.

Erst ab hier driftet die Geschichte ins Reich der Fantasie ab - schmälert aber nicht im Geringsten die Lesefreude des Lesers. Jakob wechselt zwischen zwei Zeitebenen und in jeder hat er eigene Probleme und Sorgen - und steht vor der größten Entscheidung seines Lebens.

Ich denke auch, dass der Schluss nicht der Schluss ist, sondern dass Ransom Riggs mit Sicherheit eine Fortsetzung plant.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 22.01.2012 ***** sehr gut
Jakob Portman wächst in einer intakten Familie auf. Er liebt seine Eltern und diese ihn, doch zu seinem Großvater Abraham Portman hat er ein ganz besonderes Verhältnis, denn sein Großvater hat die besten Geschichten auf Lager. Jakob ist fasziniert, denn alle Geschichten spielen in der Vergangenheit seines Großvaters. Lange Zeit sind sie seine Welt, doch dann wird er in der Schule gehänselt, weil er noch an Märchen glauben würde und er erklärt seinem Großvater, dass er von nun an keine Geschichten mehr hören wolle.

Als Jakob 15 ist, hat sich ein Leben eingependelt. Er verbringt nicht mehr so viel Zeit bei seinem Großvater, sondern arbeitet in den Ferien in einer Filiale des Firmenunternehmens. Mit seinen Eltern versteht er sich nach wie vor gut, doch um seinen Großvater macht er sich langsam sorgen, da dieser ein immer merkwürdigeres Verhalten an den Tag legt und behauptet, Monster wären hinter ihm her. Eines Tages ruft sein Großvater Jakob an und klingt gehetzt und in Sorge. Jakob seinerseits macht sich ebenfalls Sorgen und macht sich sofort auf dem Weg zu ihm, doch er kommt zu spät. Sein Großvater ist nicht in seinem Haus. Jakob begibt sich auf die Suche und findet ihn, schwer verletzt, im angrenzenden Wald. Es sieht so aus, als wäre Abraham von einem Tier angegriffen worden - er stirbt noch in den Armen seines Enkels. Doch vorher hat er Jakob eine Botschaft gegeben, die diesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.

Einige Wochen später ist Jakob noch immer völlig am Ende. Ihn plagen nachts Alpträume und auch ein Psychiater, zu dem ihn seine Eltern schicken, scheint keinen wirklichen Erfolg zu bringen. An Jakobs 16. Geburtstag überreicht ihm seine Tante ein Geschenk seines Großvaters für ihn. Als Jakob sich das Geschenk, ein Buch, näher betrachtet, stößt er auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit seines Großvaters führt und die den Anschein erweckt, als währen die Märchen gar keine ...

Zusammen mit seinem Vater macht sich Jakob auf den Weg nach Wales um endlich Klarheit zu erlangen und macht dabei eine unheimliche Entdeckung ...

Faszinierend - das ist das Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Der Autor hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf alten Bildern beruht. Diese sind in den jeweiligen Situationen des Buches auch abgebildet. Die Figur des Jakob fand ich sehr glaubhaft dargestellt und auch die Nebencharaktere wurden mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, jedoch fehlte es ihm ab und an an der nötigen Spannung. Nicht desto trotz macht dieses Buch auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band der Reihe.

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 30.12.2011 ***** sehr gut
Jahrelang erzählte Abraham, Großvater von Jacob, seinem Enkel Geschichten von besonderen Kindern, die alle auf einer Insel leben. Als Kind fand er die Erzählungen fantastisch und er erzählte sie in der Schule weiter. Dort stieß er auf Ablehnung, denn seine Schulkameraden waren nicht bereit, diese als wahr zu nehmen, so wie Jacob es tat. Doch mit der Zeit änderte auch er seine Meinung über diese Geschichten, er glaubte seinem Großvater nicht mehr und bat ihn, ihm keine mehr zu erzählen.
Er fühlte sich bestätigt, wurde doch sein Großvater mit der Zeit auch wunderlich, er sah überall Gefahren und Bestien, die ihn angeblich bedrohten.
Als sein Großvater dann eines Tages unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, war sich Jacob seiner Sache nicht mehr ganz so sicher. Er fand seinen Großvater mit riesigen Schnittwunden am Körper, schon fast tot, im Wald. Als er dann auch noch in der Nähe des Tatortes eine Kreatur zu Gesicht bekommt, die denen ähnelt, von denen sein Großvater erzählt hatte, glaubt er ihm schon fast wieder.
Leider tut es sonst kein Mensch, sein Freund Ricky, der mit ihm zusammen den Großvater gesucht hatte, hat die Kreatur nicht gesehen und auch die Polizei wie auch seine Eltern glauben ihm davon kein Wort.
Er wird zu einem Seelenklempner gebracht. Dr. Golan ist seit langem der Erste, der auf seiner Seite zu stehen scheint.
Als er zu seinem Geburtstag ein Buch geschenkt bekommt, das ursprünglich von seinem Großvater war und er darin einen Brief von einer Frau an diesen findet, will er sich auf die Suche nach der Insel machen und sehen, was von den Geschichten wahr ist.
Seine Eltern sind strikt dagegen, er hat aber in Dr. Golan einen Verbündeten gefunden, der dieses Projekt begrüßt und Jacob darin unterstützt, dass seine Eltern ihn dort hinlassen.
Letztendlich machen sich Jacob und sein Vater auf den Weg zur besagten Insel ...

Ransom Riggs hat ein Buch geschrieben, das einen packt und nicht mehr los lässt. Der Leser taucht zusammen mit dem Protagonisten Jacob in eine Welt der Wunder ein.
Es wird eine Geschichte erzählt, die im wahrsten Sinne fantastisch ist. Die Kinder, die auf der Insel leben, sind für den Leser greifbar, nicht nur, weil es Fotos von ihnen gibt.
Die Atmosphäre auf der Insel ist vom Autor fast greifbar dargestellt. Als Leser fühlt man sich mittendrin und kennt auch bald die Bewohner dieses Heims, in dem die besonderen Kinder mit ihrer Erzieherin leben. Aber sie werden bedroht, auch diese Angst lässt der Autor den Leser authentisch miterleben.
Man hat hier ein Buch in den Händen, dass man nicht zu Seite legen möchte, bevor man es ausgelesen hat.
Obwohl die Geschichte in sich abgeschlossen ist, sind noch ein paar Enden lose, so dass eine Fortsetzung doch sehr wahrscheinlich ist.
Ebenfalls Bestandteil des Buches sind viele schwarz-weiß-Fotos, die der Autor zusammengetragen hat. Diese sollen gemäß Autor authentisch sein. Das würde bedeuten, dass Ransom Riggs seine Geschichte um diese Fotos herumgeschrieben hat, was ihm mit meisterlicher Bravour auch gelungen ist.
Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, das heißt aber nicht, dass man als Erwachsener nicht auch an diesem Buch seine Freude haben kann.

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Bewertung von MsBookeria am 26.12.2011 ***** ausgezeichnet
Märchen für Erwachsene

Abraham erzählt seinem Enkel Jacob seit früher Kindheit Märchen, die von Kindern mit besonderen Gaben handeln. Niemals hätte Jacob sich erträumt, dass in diesen Geschichten sich mehr Wahrheit verbirgt und dass es diese Kinder noch immer geben würde. In seiner Jugend dann glaubte er immer weniger an die Geschichten seines Großvaters, vor allem weil dieser Zusehens seniler zu werden scheint und sich auffällig verhält. Er scheint Wahnvorstellungen zu haben und fühlt sich nur in Anwesenheit seiner Waffen einigermaßen beruhigt. So scheint es dann für alle Menschen in seiner Umgebung nicht so sehr verwunderlich, als er eines Tages im Wald stirbt, von wilden Tieren angefallen. Jacob, der seinen Großvater dort kurz vor seinem Tod findet, ein ihm unbekanntes Wesen sieht und aus den Wirren letzten Worten seines Großvaters einfach nicht schlau wird, beginnt sich nun doch zu fragen, ob in den Geschichten seines Großvaters nicht doch mehr Wahrheit steckt als vorerst bezweifelt .
Jacob bekommt von seiner Tante ein altes Buch aus dem Besitz seines Großvaters zu seinem Geburtstag, darin enthalten ist ein Brief von einer Frau, die früher die Leiterin seines Kinderheims gewesen zu sein scheint. Somit steht für ihn fest, dass er sich auf zu den Weg zu dem Ort aufmachen will, an dem dieser Brief vor vielen Jahren losgeschickt wurde, um das Geheimnis um Abraham zu lüften und sein ganz eigenes zu entdecken, welches viel mehr mit dem von seinem Großvater verflochten zu sein scheint, alles er es sich bisher je hätte träumen lassen.
Bei der Namensgebung ist mir gleich aufgefallen, dass der Autor zwei Namen aus der Bibel benutzt und genau wie dort, stehen die entsprechenden Personen in dem gleichen Verwandtschaftsgrad zu einander, es geht hier auch um Abraham und seinen Enkel Jacob. Zufall oder nicht? Ich konnte keine offensichtliche Gemeinsamkeiten entdecken, aber interessant ist es auf jeden Fall.
Riggs vereint hier Gegenwart mit märchenhaften, surrealen und fantastischen Elementen. Wie ich finde, ich ihm dies auch besonders gut gelungen. Unterstrichen wird dies dann noch weiterhin mit die schwarz-weiß Aufnahmen der frühen Versuche der Fotomontage oder Fotokunst und Trickaufnahmen und somit werden die Charaktere noch viel lebendiger und regelrecht zum Leben erweckt vor den Augen des Lesers. Dies ist auf jeden Fall für mich eine neue Idee und mir in dieser Form noch nicht begegnet in Romanen.
Der Roman ist wirklich spannend geschrieben, enthält an Ende noch einen unerwarteten Plot und ein Ende, welches nicht ganz ausschließen würde, dass es noch weitere Geschichten geben könnte, obwohl die Geschichte trotzdem sicherlich abgeschlossen ist. Die Charaktere gefallen mir gut. Auch wenn es letzt endlich relativ viele wurden, finde ich, dass jeder einzelne Charakter so ausreichend skizziert wird, so dass diese alle ein Gesicht bekommen und der Leser sie zuordnen und etwas mit ihnen anfangen und sie einschätze kann.
Ich denke, dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert!!!

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 21.12.2011 ***** sehr gut
Jacob hat eine ganz innige Beziehung zu seinem Großvater. Nicht nur, dass die beiden sich ganz wunderbar verstehen, nein, der alte Herr weiß auch noch wundervolle Geschichten zu erzählen. Als der Junge noch klein ist, glaubt er diese auch noch zu gerne. Schließlich können die Erzählungen von der Insel der besonderen Kinder mit Fotos belegt werden.
Irgendwann wird natürlich auch Jacob älter und er kann diese, wie er meint, Märchen nicht mehr glauben. Es ist doch leicht Bilder zu manipulieren, auf denen zum Beispiel ein Mädchen zu sehen ist, dass einfach so schweben kann. Sein Großvater ist nicht nur verletzt und enttäuscht, sondern in den Augen seines Enkels wohl auch ein wenig verrückt. Denn der Mann scheint felsenfest überzeugt zu sein von dem, was er so erzählt...
Doch dann nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung und wirft alles logische und bisher gekannte über den Haufen. Denn der geliebte Großvater wird grausam ermordet und Chris kann erahnen, dass wohl in den alten Erzählungen mehr Wahrheit steckt, als er sich je zu träumen gewagt hätte...

Wenn man "Die Insel der besonderen Kinder" in den Händen hält, fällt sofort die wundervolle Aufmachung des Buches ins Auge. Auf dem Cover können wir ein Foto von einem besonderen Kind erkennen. Die grünen und schwarzen Schnörkel erinnern an einen Bilderrahmen. Die Geschichte selber wird von weiteren Fotografien begleitet. Das macht es für den Leser leicht, sich die einzelnen Protagonisten sehr gut vorstellen zu können. Wie man es von PAN nicht anders gewohnt ist, hat sich der Verlag schon beim Optischen sehr ins Zeug gelegt.

Lässt man sich schließlich auf die Geschichte ein, wird man den Protagonisten auf eine wundervolle Reise begleiten können. Wir begegnen den komischsten Charakteren und erleben die seltsamsten Dinge.

Wer Angst hat, auf eine kaum vorstellbare Fantasyhandlung zu stoßen, den kann ich hier beruhigen. Das Buch ist auch etwas für Leser, die eher vorsichtig im Umgang mit phantastischen Geschichten sind. Hier handelt es sich eher um ein einzigartiges neues Abenteuer.

Mir selbst hat "Die Insel der besonderen Kinder" von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen. Der Autor hat es verstanden mich sofort zu verzaubern und hat genau diesen Zauber mit den Fotos, die man von Zeit zu Zeit betrachten kann, noch verstärkt.

Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und muss auch sagen, dass dieses Buch wirklich für jedes Alter geeignet ist - egal ob jung oder alt.
Beide Daumen hoch für diese herzallerliebste und spannende Geschichte!

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Bewertung von micra-cat aus bordesholm am 12.12.2011 ***** sehr gut
Die Insel der Besonderen Kinder fällt allein optisch schon mal total aus dem Rahmen. Die Geschichte wird mit Fotos untermalt, die wirken wie aus einer längst vergangenen Zeit und unterstreichen die unheimliche Stimmung des Buchs. Auch sonst lässt es sich schwer einordnen, teilweise liest es sich wie ein Märchen. Eine verzauberte Insel, Monster, Kinder mit übernatürlichen Kräften und Fähigkeiten. Über allem liegt eine geheimnisvoll bedrückende Atmosphäre, etwas Böses scheint im Hintergrund zu lauern.
Erzählt wird alles aus Jakobs Perspektive, der als Kind den faszinierenden Geschichten seines Großvaters Abe lauscht, die dieser angeblich selbst erlebt hat. Jakob bewundert seinen Großvater und man merkt, dass beide eine besonders innige Beziehung zueinander haben.

Als Jakob 15 J. alt ist, findet er seinen Großvater verletzt und sterbend im Wald und Jakob glaubt, dass ihn eines der Monster aus den Geschichten attackiert hat. Der Großvater nimmt Jakob das Versprechen ab, dass er auf die geheimnisvolle Insel geht und gibt ihm Hinweise wie er dort hinkommt. Da Jakob fortan von Alpträumen und Panikattacken geplagt wird, ziehen seine Eltern einen Psychologen zu Rate. Der überzeugt Jakob sehr schnell, dass die Monster nur seiner überreizten Phantasie entsprungen sind und empfiehlt sogar als Therapie, dass Jakob mit seinem Vater zusammen die Insel aufsuchen soll. Dort findet Jakob zunächst nur die Ruine des Kinderheimes und erfährt, dass alle Kinder außer seinem Großvater bei einem Bombenangriff im Sept. 1940 starben. Über eine Zeitschleife gelangt er zufällig zurück in die Vergangenheit und zu den besonderen Kindern"....

Nach dem sehr spannenden Beginn des Buchs (Tod des Großvaters) und dem Rätseln darüber wie viel Wahrheitsgehalt denn nun in den Geschichten des Großvaters steckt, hat mir im Mitteilteil etwas Spannung gefehlt. Die Monster haben doch sehr lange auf sich warten lassen, dafür war das letzte Viertel des Buchs dann ganz nach meinem Geschmack. Die besonderen Kinder kamen hier mit ihren speziellen Fähigkeiten endlich voll zum Einsatz und haben der Hauptfigur Jakob etwas den Rang abgelaufen.

Obwohl das Buch für Jugendliche gedacht ist, ist der Schreibstil mitunter recht erwachsen und liest sich angenehm. Teilweise ist es heiter und lustig, teilweise düster und unheimlich. Jakob mit seinem Charme, Witz und seiner Aufsässigkeit hat mir gut gefallen und auch seinen ziellosen Vater fand ich ganz unterhaltsam. Das Ende war etwas eigenartig und lässt Raum für eine Fortsetzung.

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