Die DDR - Vinke, Hermann

Hermann Vinke 

Die DDR

Eine Dokumentation mit zahlreichen Biografien. Vorw. v. Wolfgang Thierse

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Die DDR

Eine umfassende Dokumentation der Geschichte der DDR von der Gründung über das Ende hin zu Wiedervereinigung und Aufbau Ost.

In der öffentlichen Auseinandersetzung haben die Geschichte der DDR und das Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland wieder an Bedeutung gewonnen. Erfolgreiche Filme wie "Good bye Lenin" und "Das Leben der Anderen" haben Offenheit und Interesse für die Geschichte der DDR und ihren Alltag geschaffen. Der renommierte Journalist und Buchautor Hermann Vinke, erzählt die Geschichte der DDR. Fundiert und kenntnisreich schlägt er den historischen Bogen von der Gründung der DDR über ihr Ende bis hin zur Wiedervereinigung und zum Aufbau Ost. Vinke erschließt die Geschichte der DDR nicht nur über eine Fülle von Fakten und Bildern - er nähert sich der Zeit auch mit Porträts von Politikern, Regimegegnern, Künstlern sowie den Menschen, die die DDR, die Wende, die Wiedervereinigung und den Aufbau Ost miterlebt haben.


Produktinformation

  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2008
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 255 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb.
  • Seitenzahl: 256
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 249mm x 192mm x 24mm
  • Gewicht: 900g
  • ISBN-13: 9783473551163
  • ISBN-10: 3473551163
  • Best.Nr.: 23156690

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Notwendig ist dieses Buch in Zeiten rapid schwindenden DDR-Geschichtsbewusstseins, das ist für die Rezensentin Heidi Strobl gar keine Frage. Sachliche Information möchte der Autor, der einst als Korrespondent in Deutschlands Osten arbeitete, bieten und er bietet sie auch. Grundsätzlich hat Strobl nichts auszusetzen. Im Detail aber schon. So gefällt ihr die an "modische Ausstellungskonzepte" angelehnte Gestaltung nicht sonderlich: Farbunterlegungen, Infokästen, auch etwas beliebige Verweise. Vieles hätte etwas ausführlicher, "umfassender" und "exakter" dargestellt werden können. Zur Indoktrinationsliteratur der DDR für Jugendliche kein Wort. Schade, findet Strobl, aus diesem "durchaus geglückten" hätte ein hervorragendes Buch werden können.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.09.2010

LIES DOCH MAL:

Bildreich: Solch ein Schulbuch wäre einmal etwas anderes. Auf der rechten Buchseite gibt es eine ausdrucksstarke Zeichnung, auf der linken in einem Satz die Fakten dazu - in Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch. Auf 70 Seiten präsentiert der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art die DDR, deren Niedergang, die Demokratiebewegung und den Weg bis zur Wiedervereinigung. Der Autor, der den Beruf des Maurers gelernt hat und erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands Abitur machen und Kunst studieren konnte, zeigt in diesem Buch die Geschichte der Wende in eindringlichen Bildern und lässt sie so sehr lebendig werden. Dass er dabei an der DDR kein gutes Haar lässt, ist schon am ersten Bild zu erkennen: Die Buchstaben DDR sind aus Totenschädeln zusammengesetzt. Es ist eben ein ganz anderes Geschichtsbuch.

cp.

Michael Fischer-Art: "Der 9. Oktober 1989 - 21 Jahre danach". 70 Seiten. 20 Euro. Das Buch ist zu beziehen über www.fischer-art.de. Ab 10 Jahre

Geschichtsträchtig: Dass Deutschland einmal durch eine fast undurchdringliche Grenze geteilt war, das erscheint heute fast unvorstellbar. 20 Jahre sind seit der …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.11.2008

Von Blockflöten und Intershops
Hermann Vinkes umfassende Geschichte der DDR
In den letzten Jahren sind es vor allem Kinofilme gewesen, die medienwirksam an die vergangene DDR erinnert haben. In Sonnenallee oder Good Bye, Lenin, in NVA oder in Der rote Kakadu konnte man teilhaben am einem „Verlachen” und einer „Komödisierung” der DDR. Nicht ganz zu Unrecht ist angesichts der erfolgreichen Filme davon gesprochen worden, dass es der Reiz des Absurden und die travestiehafte Überzeichnung sind, die eine genussvolle Verkostung von DDR möglich machen. Auch darum ist oftmals von Ostalgie oder Nostalgie die Rede gewesen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass von der DDR im kollektiven Gedächtnis einzig eine Art „Gefängnishofmetapher” übrig bleibt. Um so wichtiger sind Sachbücher, die Einblicke in das geben, was DDR einmal war. Vor allem natürlich für jene Generationen, die die deutsche Teilung nicht mehr bewusst erlebt haben oder erst nach 1989 geboren wurden. Hermann Vinke hat sich dieser komplizierten Aufgabe unterzogen und eine hervorragende Dokumentation vorgelegt.
Vinke, obwohl nicht in der DDR groß geworden, ist in mehrfacher Weise …

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Hermann Vinke, geb. 1940, ist u.a. als Autor der Titel "Das Dritte Reich", "Die DDR", "Das kurze Leben der Sophie Scholl" und "Die Bundesrepublik" bestens bekannt und erhielt mehrere Auszeichnungen - darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis. Hermann Vinke arbeitete als Korrespondent in Japan, den USA und der DDR. Von 2000 bis 2006 war er Sonderkorrespondent in Ostmitteleuropa und ist heute als freiberuflicher Journalist und Autor tätig.

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