Die Bestimmung / The Divergent Trilogy Bd.1 - Roth, Veronica

Veronica Roth 

Die Bestimmung / The Divergent Trilogy Bd.1

Übersetzung: Koob-Pawis, Petra
Gebundenes Buch
 
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Die Bestimmung / The Divergent Trilogy Bd.1

Der New York Times Bestseller: Ein aufwühlender, fesselnder Roman über die Welt von morgen

Altruan - die Selbstlosen. Candor - die Freimütigen. Ken - die Wissenden. Amite - die Friedfertigen. Und schließlich Ferox - die Furchtlosen ...
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht ...


Produktinformation

  • Verlag: (Cbt)
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 476 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 146mm x 43mm
  • Gewicht: 660g
  • ISBN-13: 9783570161319
  • ISBN-10: 3570161315
  • Best.Nr.: 34503668
"Die Lektüre ist in jedem Fall faszinierend. Und ganz am Ende ist das auch ein Buch über das Erwachsenwerden an sich."
Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing.

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Kundenbewertungen zu "Die Bestimmung / The Divergent Trilogy Bd.1"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 ***** ausgezeichnet
Die 16-Jährige Beatrice Prior lebt in dem futuristischen Chicago in den USA und steht vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens: Sie muss sich einer Fraktion anschließen. Es existieren fünf völlig verschiedene Lebensformen: Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen. Ein Eignungstest soll ihr aufzeigen, welches die richtige Fraktion für sie ist, jedoch fällt dieser Test nicht eindeutig aus - sie ist somit eine Unbestimmte und eine Gefahr für die Gesellschaft. Sie muss sich nun selbst entscheiden, welcher der Fraktionen sie beitreten möchte, allerdings kann sie sich nicht hundertprozentig mit der Fraktion ihrer Familie identifizieren. Sollte sie jedoch eine andere Fraktion wählen, so müsste sie ihre Familie verlassen - für immer.

Ich habe dieses Jahr Dystopien für mich entdeckt und daher schon ein paar richtig gute Romane über fiktive Gesellschaften gelesen. Es war somit nicht verwunderlich, dass die englische Ausgabe mit dem Titel "Divergent" schon länger auf meiner Wunschliste stand und ich mich unglaublich doll gefreut hatte, als ich überraschenderweise ein Vorabexemplar erhielt und somit schon jetzt den Roman auf Deutsch lesen konnte. "Die Bestimmung" ist der Auftaktroman einer Trilogie der amerikanischen Autorin Veronica Roth, der im März 2012 endlich auch auf Deutsch erhältlich sein wird, während im Mai 2012 bereits die englische Fortsetzung im Handel erhältlich sein wird. Ich freue mich sehr darüber, dass ich euch den Roman heute schon vorstellen darf.

"Diesmal ist es anders. Habe ich die Gabe verloren zu merken, was die Menschen brauchen? Habe ich einen Teil meiner selbst verloren?" (Seite 268)

Beatrice wurde in die Fraktion der Selbstlosen hineingeboren und entscheidet sich schweren Herzens zu einem Wechsel in die Fraktion Ferox, da sie stets das Gefühl hatte, die Ansprüche der Altruan nie ganz zu erfüllen. Als Beatrice ihre Eltern nach der Zeremonie ziemlich erschrocken zurück lässt, stellt sich allerdings auch bei ihr ein Schock ein. Sie erfährt, dass nur etwas die Hälfte alle Jugendlichen, die sich für die Ferox entschieden haben, tatsächlich auch bei diesen aufgenommen werden, alle anderen werden fraktionslos leben müssen und dieses wäre für Beatrice schlimmer als der Tod.

Die Autorin schafft es die Geschichte sehr schnell ins Laufen zu bringen. Die fiktive Gesellschaft und Beatrices altes Leben werden zunächst nur kurz angerissen, um dem Leser einen Überblick zu geben. Anschließend geht es ziemlich lange um ihr Einleben bei den Ferox. Sie muss nicht nur lernen sich zu verteidigen, sondern auch zu kämpfen, sie muss körperliche und mentale Fähigkeiten erwerben und diese trainieren, um in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und sie muss sich ihren Ängsten stellen. All dieses sind Grundsätze der Fraktionen, denen sich Beatrice mit ihren Eintritt unterworfen hat. Sie hat jedoch nicht erwartet, dass die Aufnahmeprüfungen so schwierig werden würden, zumal sie als kleiner, unscheinbarer Mensch auch noch gegen das Vorurteil antreten muss, dass sie eh nichts taugen würde. Aber gerade das sorgt dafür, dass das Mädchen dem Leser unglaublich sympathisch erscheint. Von Anfang an reagiert sie authentisch, ihren Zwiespalt sich für eine Fraktion zu entscheiden erlebt man quasi selbst mit und man ist beeindruckt von ihrer Willensstärke und ihrem Charakter, die es ihr nicht erlauben jemals aufzugeben.

Der Roman ist mit 480 Seiten recht umfangreich, trotzdem gelingt es Veronica Roth jegliche Längen auszusparen. Das Gegenteil ist der Fall, man möchte immer mehr Input über diese Welt erlangen, sehen wie die Protagonistin an ihren Aufgaben wächst, wie sie sich mutig den Herausforderungen stellt und immer wieder über sich hinaus wachsen muss.

Fazit: Fans von Dystopien müssen dieses Buch einfach auf ihren Wunschzettel für 2012 setzen. Sie werden es nicht bereuen!

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Bewertung von Whity aus - am 22.04.2012 ***** sehr gut
Ich möchte 4 Sterne verteilen.

Das Buch ist spannend, lustig, traurig, und vorallem; aktuell. Nein wir leben in keiner Welt die in Lager gespalten ist. Doch wir leben in einer Welt in der große Vordenker den Menschen gerne Ihre eigene Meinung geben, und es gibt genug die solche Meinungen gerne aufnehmen und weitertragen.

Das Buch erinnerte mich daran, dass jeder 'Unbestimmt' ist: Ein leeres Blatt Papier. Jeder sollte sich seine Zukunft selbst schreiben dürfen, seine Grenzen überschreiten und auf seine eigene Stimme hören können.

Leider ist in unserer Welt allein die Herkunft, Glaube, Sprache, Figur... oft die Vorbestimmung unserer Zukunft. Der Roman stellt für die Frage: "Sollten wir Dies nicht ändern?"

Ein echter Lese-Tipp!

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 03.04.2012 ***** sehr gut
Mit der Idee, eine Gesellschaftsstruktur bestehend aus fünf Fraktionen aufzubauen, hat Veronica Roth ein dystopisches Szenario geschaffen, von dem man so noch nicht gelesen hat. Auch wenn es zunächst befremdlich auf einen wirkt, dass eine Gesellschaft beziehungsweise eine Gesellschaftsgruppe auf einer einzelnen Eigenschaft funktionieren soll, funktioniert diese Struktur in Beatrices Welt doch für einige Jahrzehnte. Als Leser wird man zu einem Zeitpunkt in ihre Welt katapultiert, als es unterschwellig zwischen den Fraktionen brodelt und der Typ der "Unbestimmten" ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass es Menschen gibt, die mehrere Grundprinzipien für eine gesunde und friedliche Gesellschaft in sich vereinen, und damit das aufgezwungene System aus der jüngeren Vergangenheit in Frage stellen. Durch Beatrices Wahl sich den furchtlosen Ferox anzuschließen, nimmt die Handlung eine gefährliche und auch gewalttätige Entwicklung. Ich muss ehrlich gestehen, dass Veronica Roth eine dermaßen spannende Dystopie gestrickt hat, dass ich wirklich nicht in der Lage war dieses Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, anderseits war ich schockiert davon, wie viel Gewalt ein Buch enthält, das vom Verlag ab 14 Jahren empfohlen wird. Ich war außerdem schockiert von einer Gesellschaftsstruktur, die Gewalt nicht nur duldet, sondern sogar befürwortet, um dadurch Konkurrenz auszuschalten und sich an die Spitze einer Gruppe zu setzen, und ich war schockiert von mir selbst, welche Faszination Brutalität und Gewalt auf einen ausüben können, dass man gleichermaßen abgestoßen und doch begierig auf den weiteren Fortgang einer Geschichte weiterlesen muss. Auf Grund dieser Entwicklung war ich mir zeitweilig im Unklaren darüber, ob die Geschichte mich überzeugen kann. Glücklicherweise vertreten Beatrice und der Junge Four, von dem sie im Lager der Ferox trainiert wird, jedoch eine innere Überzeugung, die gegen einseitige Bestimmung und das alteingesessene System der fünf Fraktionen rebelliert. Wenn ich das Verhalten der Ich-Erzählerin Beatrice verurteilt hätte, hätte ich das Buch wegen der geballt auftretenden Brutalität trotz aller Spannung möglicherweise abgebrochen. Ich würde das Buch deshalb frühestens ab 16 Jahren empfehlen oder Eltern anraten das Buch anzulesen, bevor sie es an ihre Kinder weiterreichen.
Die Hauptakteure Beatrice und Four ziehen die Sympathien trotz, oder gerade wegen, ihrer Fehler und Selbstzweifel auf sich, ihre immer enger werdende Freundschaft und aufkeimende Liebe unterscheidet sich wohltuend zu anderen Büchern dieses Genres und ist frei von Klischees und Kitsch. Einige Nebencharaktere sind sehr einseitig gezeichnet, verdeutlichen damit jedoch den Irrsinn der Fraktionengesellschaft und einer eindeutigen Bestimmung nur noch mehr. Man kann sich ausmalen, dass die reine Existenz der Unbestimmten irgendwann das Ende der Fraktionen einläuten wird.
Im Gegensatz zu den plastisch gezeichneten Figuren mangelte es mir bei den Beschreibungen der Schauplätze zeitweise an Tiefe, hier haben mir stellenweise die Bilder vor Augen gefehlt.
Veronica Roth bietet im ersten Band ihrer Trilogie einen rasanten, aber auch wieder äußerst gewalttätigen Showdown, der in einem relativ offenen Ende gipfelt, so dass man der Fortsetzung "Insurgent", die im Original im Mai 2012 erscheint, ungeduldig entgegenfiebert.
Obwohl der Opener der dystopischen Trilogie aus Veronica Roths Feder ein Pageturner ohnegleichen ist, kann ich ihn dennoch nur eingeschränkt empfehlen, da er für eine als Jugendbuch deklarierte Dystopie häufig zu brutal und gewalttätig ist und man als Leser lange Zeit darüber im Unklaren bleibt, ob diese Szenen wirklich von Nöten und Mittel zum Zweck sind die Handlung in eine gewisse Richtung zu treiben, oder nur "schmückendes", aber für ein Jugendbuch wirklich verzichtbares Beiwerk.

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Bewertung von streuner am 27.03.2012 ***** schlecht
Teert mich, federt mich oder dreht mich durch den Wolf,

aber dieses Jugendbuch weckte nur eine einzige Emotion in mir: Ärger, dass ich auf den grandiosen Hype hereingefallen bin und es gekauft habe.

Ich kann gar nicht alles nennen (auch um nicht zu spoilern), was mir hier nicht gefallen hat - gibt es überhaupt etwas, das mir gefiel?
Die Idee mit den fünf Fraktionen fand ich interessant. Habe auch öfter gelesen, dass das Buch mit den Tributen von Panem verglichen wurde und mancher Leser war auch der Meinung, es sei sogar noch besser. Damit war klar, dass ich daran nicht vorbeikomme.

Um es gleich zu sagen:
Diese beiden Jugendromane trennen Welten - sowohl was den Schreibstil, als auch die Handlung betrifft. Panem hatte, trotz aller Brutalität, eine Botschaft, die mir gefiel. Die Bestimmung hat auch eine Botschaft: Hau drauf, wenn du dazugehören willst.

Die Welt der Altruan, Candor, Ken, Amite und Ferox blieb mir völlig fremd. Wieso ist diese zukünftige Welt so, wie sie ist? Zumindest als Autor sollte man eine Vorstellung von seiner erschaffenen Welt haben - ich hatte nicht den Eindruck, dass Veronica Roth diese Vorstellung hat. Ich hatte kein Bild vor Augen, weil die ganze Umgebung nur vage und schwammig blieb.

Mir muss auch nicht jeder Romancharakter sympathisch werden, aber zumindest einer sollte den Weg bis dahin schaffen. Hier sind mir sämtliche Protagonisten nicht nur unsympathisch, sondern völlig egal. Aber so was von!

Ich finde es nicht cool, auf fahrende Züge aufzuspringen - natürlich wird auch von fahrenden Zügen runtergesprungen.
In schwachsinnigen Mutproben sein Leben zu riskieren ist auch nicht mein Ding.
Prügelszenen unter (befreundeten) Jugendlichen treffen ebenfalls nicht unbedingt meinen Lesegeschmack.
Und einen jugendlichen Selbstmörder als Helden zu feiern? Nun ja - da erübrigt sich jeglicher Kommentar!

Natürlich darf auch ein bisschen Liebelei nicht fehlen. Ganz ehrlich - diese Szenen waren dermaßen kindlich, dass ich sie nur quergelesen habe.

Dem Roman fehlt es dabei keinesfalls an Action. Ständig ist irgendwas los. Mein Problem war nur: Ich konnte die Handlung von A bis Z nicht nachvollziehen. Logisch erklären ließ sich für mich nichts.

Ganz besonders bemerkenswert fand ich dann noch die Danksagung der Autorin am Ende:
"Vielen Dank, Gott, für deinen Sohn und für den reichen Segen, den du mir gewährt hast."
Zu dem reichen Segen habe ich jetzt auch beigetragen - frage mich aber, was der Sohn zu diesem Werk gesagt hätte. Hatte der sich nicht Barmherzigkeit und Nächstenliebe auf seine Fahnen geschrieben? Und wie war das nochmal mit dem Hinhalten der Wange...?

Mein Fazit:
Beim Versuch auf den Panem-Zug aufzuspringen, leider das Trittbrett verfehlt und grandios an dem vorbei, was ich als gelungenen Jugendroman bezeichnen würde.

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 20.02.2012 ***** ausgezeichnet
Ich habe schon die englische Version des Buches gelesen und freue mich, dass es bald schon auf deutsch erscheint - alleine weil dies eine Reihe ist die Kultstatus erreichen kann. Tribute von Panem? Pah was ist das? Wir warten auf "Die Bestimmung" (eng. "Divergent").
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Was mir hier gleich auffiel war, dass der cbt Verlag das Originalcover so gut wie unangetastet gelassen hat. Hier wurde lediglich das Schimmern des englischen Buches durch eine kontrastreichere Version des Covers getauscht und ich finde es gut so. So behält das Buch einen originalen Touch, der mir als Vielleser im englischen Bereich sehr gefällt. Der Titel ist zwar auch nicht schlecht, aber hier gefällt mir dennoch die englische Version etwas besser, wenn auch nicht um vieles.
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Was die Geschichte angeht übersteigt sie viele Dystopien um Längen finde ich. Eine Welt die durch so viele Meinungsverschiedenheiten gespalten ist in Fraktionen für die man sich in seiner Jugend entscheiden muss und auf ewig bei dieser Fraktion bleiben muss. Im Buch heißt es Fraktion vor Blut, was so viel heißt wie: Vergesst eure Familien, eure Vergangenheit und dient der Fraktion die ihr gewählt habt. Doch das es wie in jedem System auch hier Anomalien gibt will keiner glauben. Unbestimmte - das wird nur gemunkelt und nie wirklich laut ausgesprochen. Es ist eine Last unbestimmt zu sein - anders als die Anderen.
Die Extreme in der Wahl wird dem Leser erst nach und nach bewusst und vor allem wenn man hört was die Anwärter bei der Initiation erwartet und natürlich bestanden werden muss sonst endet man fraktionslos, was so viel bedeutet wie allein, arm und ohne Rückendeckung - man ist dann sozusagen Freiwild.
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Der Schreibstil der Autorin zeichnet sich durch den einfachen und doch einprägsamen Schreibstil aus. Man leidet förmlich mit Tris bei ihrer Entscheidung, den Prüfungen und vor allem ihrem Gefühlschaos wenn es um Liebe, Berührung und Nähe geht. In "Die Bestimmung" (eng. "Divergent") wird es nie langweilig, denn genau wenn man es am wenigsten erwartet passiert großes, was einen wieder in den Strudel dieser Dystopie zerrt.
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Auch die Charaktere die die Autorin in diesem Buch verschafft sind anders - einerseits die mutige Tris mit der Angst vor Berührung, andererseits einige skrupellose Mitanwärter und dann noch Menschen von denen man erst zum Schluss herausfindet was sie wirklich sind - sie tragen beinahe während des ganzen Buches eine Maske die erst sehr spät gelüftet wird. Das macht ein gutes Buch aus - Charaktere die sich einprägen wegen ihrer Stärken und Schwächen, Charaktere die einen fesseln und genau das bietet dieses Buch.
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Ob ich also finde das Dystopien den Markt überschwemmen und viel zu häufig anzutreffen sind? Teils, teils. Es gibt Dystopien die einem fade erscheinen und ohne großen Hintergrund, doch einige heben sich ab und überraschen mit gutem Storyboard, tollen Charakteren, Tiefgang und atemlosen Minuten. "Die Bestimmung" (eng. "Divergent") ist eines davon!
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Fazit
Ein kolossaler Start in eine Dystopientrilogie von der ihr sicher schon alle gehört habt. "Die Bestimmung" (eng. "Divergent") ist genau da anders, wo es anders sein muss und entführt in eine zerrissene Welt in der uns die Autorin voller Gefühl die Geschichte von Tris erzählt, einer Unbestimmten. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen.
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Reihe

1. "Die Bestimmung" (eng. "Divergent")
2. Titel unbekannt (eng. "Insurgent" MAI2012)
3. Titel unbekannt

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Mein Dank an den cbt Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.

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Bewertung von Nica aus Hamburg am 23.01.2012 ***** ausgezeichnet
Wir begleiten Beatrice - später Tris - wie sie eine schwere Entscheidung trifft und ihre Fraktion verlässt. Schon lange hat sie gespürt, dass sie nicht so selbstlos ist, wie sie als Altruan sein sollte und so entscheidet sie sich für die Ferox - die Mutigen, obwohl beim Test herauskommt, dass sie eine Unbestimmte ist. Schon bald erfährt sie, dass es gefährlich sein kann eine Unbestimmte zu sein und sie dies Geheimnis unbedingt für sich behalten sollte.

Bei den Ferox muss sie mehr als einmal ihre Angst überwinden und ihr wird so von einigen Leuten das Leben schwer gemacht. Einige Initianten (Bewerber für die Ferox) mobben sie, weil sie die Altruan nicht leiden können und sie eine von ihnen ist. Aber auch der Ausbilder Four ist undurchsichtig für sie und doch fühlt sie sich bald zu ihm hingezogen.

Tris muss damit klar kommen, dass ihre Eltern sie vielleicht nie wieder sehen wollen, weil sie die Fraktion gewechselt hat. Abgesehen davon gilt von nun an: Fraktion vor Blut! Ihre Fraktion ist von nun also wichtiger als die Familie. Und sie muss mit dem Wissen klar kommen, dass die Aufnahme bei den Ferox ein harter Wettkampf ist. Denn nur die besten zehn Bewerber werden aufgenommen, der Rest wird Fraktionslos - das Schlimmste was einem in dieser Welt passieren kann.

Das Buch ist geschrieben in der Ich-Perspektive / Gegenwart aus der Sicht von Beatrice (Tris).


Ich bin geflasht!!!!
Was ist mit mir los? Ich.. die doch sonst einfach nur Schnulz mit Happy-End brauchte.


Die Bestimmung habe ich fast inhaliert! Man durfte mich in der Mittagspause bitte nicht ansprechen: Ich musste lesen!!!

Ich kann gar nicht soviel sagen zu dem Buch, außer: Spannend vom ersten bis zum letzten Satz!
Was muss ein Goldstatus-Buch für mich haben?

Es darf keine langweiligen Stellen haben.
Die Story muss mich fesseln können.
Es sollte nicht komplett vorhersehbar sein.
Es muss eine Liebesstory geben mit einem anbetungswürdigen männlichen Hauptprotagonisten.
Die Liebesstory darf nicht zu kitschig sein, aber auch nicht so unterschwellig, dass ich nicht mitschmachten kann.
Am Ende muss ich zufrieden sein mit dem Ausgang - entweder ist es ein Einteiler und es gab mein Happy End und alle Fragen sind geklärt. Oder es ist ein Mehrteiler und es gibt keinen extrem fiesen Cliffhanger oder es passiert noch was schlimmes, mit dem ich nicht leben kann.

Bei diesem Buch konnte ich alle Punkte abhaken.

Veronica Roth hat mit ihrer Dystopie einen genialen Roman verfasst.
Die Idee dieser verschiedenen Fraktionen, gepaart mit unglaublichen Hauptfiguren und interessanten Nebencharakteren haben für mich ein perfektes Buch ergeben. Der Schreibstil ist fesselnd und erlaubt es einem, dass Buch zügig zu lesen.


"Die Bestimmung" ist eine Dystopie vom Feinsten!!

Es ist eine Qual für mich zu wissen, dass es noch eine gefühlte Ewigkeit bis zur Fortsetzung dauern wird!

Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon gab es so ein Lesehighlight 2012.
Ich mag Dystopien immer mehr und auch wenn ich Neva, die Tribute von Panem, die Enklave etc. großartig fand: ich persönlich halte "Die Bestimmung" bisher für die beste Dystopie von allen.

Wieder einmal verfluche ich, dass ich mein Englisch zwar für recht okay halte, mich an Englische Bücher aber dennoch nicht heran traue :( Ich freu mich aber schon jetzt darauf, dass ich es einfach nochmal lesen werde zur Auffrischung, sobald die Fortsetzung auf Deutsch erscheint. Ich liebe dieses Buch einfach!

Immer wenn ich dachte, so.. jetzt kommt die Geschichte langsam mal zur Ruhe, wird man wieder von heftigen Wendungen überrascht. Dieses Buch ist das Debüt von Veronica Roth?? Wahnsinn!

Absoluter Pageturner und für Dystopien-Fans ist dies Buch ein MUSS !!!!

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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 18.01.2012 ***** ausgezeichnet
Mit ihrem sechzehnten Geburtstag kommt für Beatrice auch der Tag der Entscheidung. Sie muss sich entscheiden, ob sie weiter bei ihren Eltern in der Fraktion der Selbstlosen bleibt, oder ihren eigenen Weg sucht und sich ins Ungewisse einer neuen Gemeinschaft stürzt. Eine Entscheidung, die ihr ganzes zukünftiges Leben beeinflussen wird. Eine Wahl, die sie nie wieder rückgängig machen kann.

Als Beatrice sich am Tag der Entscheidung den furchtlosen Ferox anschließt, ahnt sie noch nicht, dass sie sich damit mitten in eine Intrige begibt, die nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern einen Umsturz der gesamten Gesellschaft bewirken könnte.

Dystopien gibt es momentan viele auf dem Buchmarkt und ich gestehe: ich liebe es! Aber ich habe auch hohe Ansprüche an mein derzeitiges Lieblingsgenre und diesen Ansprüchen wurde “Die Bestimmung“ mehr als gerecht. Veronica Roth schaffte es, mich bereits nach wenigen Seiten mit ihrem großartigen Erzählstil vollkommen zu fesseln und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. In weniger als zwei Tagen hatte ich es regelrecht verschlungen.

Mit unendlichem Ideenreichtum entwirft sie eine zukünftige Welt, die zunächst fast unwirklich harmonisch wirkt, deren gesellschaftliche Defizite aber nach und nach immer deutlicher ans Licht drängen und an der perfekten Oberfläche kratzen. Der Plot ist gut durchdacht und lässt zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, dass die Autorin genau weiß, wo sie hin will.

Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und die Schauplätze runden die Stimmung des Romans perfekt ab. Der zunächst unterschwellig brodelnde Konflikt in Beatrices Welt bahnt sich überzeugend realistisch an und fesselte mich bis zur Unerträglichkeit. Mehr als ein Mal verfluchte ich meine Unfähigkeit schneller lesen zu können, weil ich die Spannung einfach nicht mehr aushalten konnte.

Ich habe so schnell gelesen, dass ich noch nicht mal dazu kam, mir das ein oder andere Zitat zu markieren, was ich eigentlich sonst fast immer tue. Besonders, wenn mir ein Buch so gut gefällt wie dieses.

Veronica Roth hat absolut gekonnt einen furiosen Auftakt hingelegt, dessen Fortsetzung ich jetzt schon kaum erwarten kann.

Unbedingte Leseempfehlung!

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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 16.01.2012 ***** ausgezeichnet
"Die Bestimmung" ist das fantastische Debüt von Veronica Roth und soweit ich weiss, der erste Teil einer Trilogie, den man aber eigentlich auch von den anderen unabhängig lesen könnte, da er relativ in sich abgeschlossen ist, auch wenn am Ende einige Fragen offen bleiben. Ich zumindest weiss, dass ich auch die anderen Teile unbedingt lesen muss, denn dieses Buch hat mich wahnsinnig gefesselt.
Der Schreibstil ist zwar recht einfach und schnörkellos gehalten, doch trotzdem konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Die Vorstellung, dass die Menschen in 5 Fraktionen unterteilt werden, finde ich an sich schon faszinierend, doch der Weg dahin ist nochmal sehr spannend. Denn man muss sich selbst für eine Fraktion entscheiden, in der man dann für immer leben muss/darf (je nachdem, wie man es sieht), doch wenn man die Initiation (quasi die Aufnahmetests) nicht besteht, dann ist man ein Fraktionsloser, der in keiner Fraktion leben darf und wie ein Penner auf der Strasse leben muss. Auf diesem Weg begleiten wir Tris, die ihre alte Fraktion verlässt und sich den Ferox anschliessen möchte. Und die Aufnahmetests dieser Fraktion sind wirklich nicht ohne und die hat Veronica Roth sehr spannend beschrieben.
Tris ist ein Charakter, der mich ein wenig zwiespältig zurückgelassen hat: Einerseits mag ich sie, denn sie ist taff und ihr Charakter entwickelt sich wunderbar von anfangs eher schwächlich zu einer sehr starken Persönlichkeit, die dennoch immer wieder an sich zweifelt und natürlich auch ihre Ängste hat. Andererseits ist sie an manchen Stellen fast schon ein wenig skrupellos, was mir manchmal nicht so wirklich gefallen hat. Four hingegen ist mein Lieblingsprotagonist in diesem Buch. Er ist stark, geheimnisvoll und zweifelt an der Einteilung in Fraktionen, nicht so wie fast alle anderen. Auch er ist unter seiner harten Schale mit seinen Ängsten geschlagen, auch wenn er sie sich nicht anmerken lässt. Doch nicht nur diese beiden Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebencharaktere sind sehr schön ausgearbeitet und man leidet mit ihnen, man freut sich für sie oder hasst sie einfach nur.
Da das Buch aus Tris´ Ich-Perspektive geschrieben ist, hat man einen schönen Einblick in ihre Gedanken und kann sich gut in sie hineinversetzen, auch wenn ich persönlich mit manchen Gedankengängen nicht einverstanden war (ich denke, wer das Buch schon gelesen hat, weiss was ich meine).
Überraschende Wendungen gab es immer wieder und dieses Buch wurde an keiner Stelle langweilig, so dass es ein echter Pageturner war.
Nun hoffe ich sehr, dass wir nicht allzu lange auf den nächsten Teil warten müssen und bin gespannt, welche Geheimnisse noch so gelüftet werden und vor allem, was noch mit Trish, Four und all den anderen passieren wird.

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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 04.01.2012 ***** sehr gut
Welchen Weg wirst du gehen?

Die Welt nach der Apocalypse: Nichts ist mehr wie es war, die Menschen sind nach einer Katastrophe in ihrer Stadt gefangen und haben sich in fünf Fraktionen aufgeteilt. Altruan, Ken, Ferox, Amite und Candor. Jede Fraktion hat für sich einen anderen Ansatz gefunden, der Schuld am Krieg ist. Beatrice gehört zu den Altruan, den Selbstlosen, aber sie ist einfach nicht selbstlos genug. Ihr 16. Geburtstag naht und Beatrice muss sich nun entscheiden, in welcher Fraktion sie ab sofort leben will. Der Eignungstest fällt für sie nicht gut aus: Unbestimmt. Ein vernichtendes und gefährliches Urteil. Sie entscheidet sich für die Ferox, die Furchtlosen, nichtsahnend, dass sie eine brutale Initiierung überstehen muss und als Unbestimmte, lebt es sich noch gefährlicher in ihrer geteilten Welt…

„Die Bestimmung“ (eng. „Divergent“) wurde schon seit Monaten hochgelobt. Wenn ein Buch so gehyped wird, gehe ich immer vorsichtig uns skeptisch an es heran, denn bei den ganzen Vorschusslorbeeren, kann es eigentlich nur verlieren. Ganz so schlimm war es zwar nicht, aber die Geschichte hat mich jetzt nicht umgehauen. Warum, erkläre ich euch gleich. Die Idee, die die hinter der Story steckt ist großartig. Diese geteilte Welt, in der die Menschen in Fraktionen leben, die sich auf eine Eigenschaft spezialisiert haben ist durchdrungen von guten Ideen. Die Fraktionslosen, die irgendwie durchs Raster gefallen sind, sind am Schlechtesten dran, sie müssen in den Müllentsorgungsbetrieben arbeiten gegen Essen und Kleidung. Die Altruan regieren die Stadt, was den Ken gar nicht passt, weil die Selbstlosen den Wohlstand verschmähen. Die Straßen haben Löcher, es gibt verlassene und verfallene Stadtteile und einen Zug, der nirgends hält und mit dem nur die Ferox fahren.

Ich muss sagen, ich bin nur recht schwer in die Geschichte hinein gekommen. Es war nicht der Schreibstil, der hat mir von Anfang an gefallen. Er ist flüssig, kurz und knapp, wie es sich für ein Jugendbuch gehört. Schnörkellos erzählt er Beatrices Geschichte, die sich bei den Ferox Tris nennt, aber zu Beginn wollte der Funke einfach nicht überspringen. Erst als Tris ihr Training bei den Ferox aufnimmt und harter Drill und Gewalt hinzukommen, klappte es besser mit dem Lesen. Irgendwie wurde die Story authentischer. Wir erleben die Ereignisse aus Tris‘ Sicht. Sie ist die Ich-Erzählerin, so erlebt man eine besondere Nähe zu ihr.

Die Protagonisten haben mich hin und wieder nicht ganz so überzeugen können. Tris war mir zwar schnell sympathisch, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie ein wenig übermenschlich ist, auch wenn man über sich hinauswachsen kann. Ihre Blessuren verschwinden z.B. von Zauberhand bzw. werden einfach nicht mehr erwähnt. Four ist der geheimnisvolle junge Mann, d er auch in dieser Jugenddystopie nicht fehlen darf. Ich mochte ihn schon gern, da er auch Fehler hat, aber er war zu leicht zu durchschauen für den Mystery-Man. Die Lovestory, die sich zwischen den beiden anbahnt, war ganz okay, aber irgendwie nicht so das Wahre. Tris hat natürlich auch Freunde, aber die sind nur nettes Beiwerk, genauso wie ihr „Erzfeind“ Peter, der die Initiierung um jeden Preis auf dem ersten Platz beenden will und dafür auch über Leichen geht.

Die Umschlaggestaltung finde ich sehr gut gelungen. Hier wurde das amerikanische Originalcover übernommen, das aber eine gewisse Ähnlichkeit zum Panem-Originalcover aufweist. Dieses flammende Zeichen ist aber sehr gut gewählt, das es einen Bezug zur Geschichte hat und der blaugraue Himmel über der Stadt wirkt ein wenig trostlos und einschüchternd, wie Tris‘ Situation.

Im Großen und Ganzen hat mir „Die Bestimmung“ von Veronica Roth gut gefallen und nachdem das erste Drittel geschafft war, lies sich das Buch einwandfrei lesen, aber ich hätte mir ein paar Hintergrundinformationen über die Katastrophe gewünscht, die zum Zustand der Stadt und der Aufsplittung in die Fraktionen geführt hat.

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 03.01.2012 ***** ausgezeichnet
Schon seit einiger Zeit zeichnen sich Dystopien als neuer Trend auf dem Jugendbuchmarkt aus und überschwemmen ihn regelrecht damit, so dass man sich bei jeder neu auftauchenden Serie fragt, ob man sie wirklich auch noch braucht. Veronica Roths Reihe gehört zu denen, bei denen man mit Bestimmtheit sagen kann: man braucht sie! Aufgrund der Vielzahl an Dystopien stellt sich schnell ein „Kennst- du- eine- kennst- du- alle“ Gefühl ein, doch Roth schafft es, sich mit neuen Ideen vom Dystopien- Einheitsbrei abzuheben.

Zu Beginn, das muss ich gestehen, war ich nicht sonderlich begeistert von der Geschichte. Beatrices Leben bei den Altruan ist von Unterwürfigkeit und Selbstaufgabe gekennzeichnet, was mich ziemlich genervt hat. Ständig wird betont, dass sie ein schlechter Mensch ist, weil sie ab und zu an sich selbst denkt und nicht zuerst an die anderen. Doch sie wuchs schnell in meiner Achtung – nicht nur wegen ihres Mutes, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit zur Selbstreflexion. Mit ihr hat die Autorin einen Charakter geschaffen, mit dem man sich gut identifizieren kann und dessen Handlungen nachvollziehbar sind.

Ein wenig entsetzt hat mich jedoch die Brutalität und Gewalt, die Tris während ihrer Initiationsphase bei den Ferox erlebt. Hier stellte sich mir mehrfach die Frage, ob es wirklich für die empfohlene Altersgruppe ab 14 geeignet ist. Unbestreitbar ist allerdings, dass die Geschichte durch Kampfszenen und dergleichen spannend und actionreich wird. Der Leser wird richtiggehend an die Geschichte gefesselt und kann sich nur schwer wieder von ihr lösen.

Ich habe dieses Buch in zwei Tagen verschlungen und hätte es, wäre mehr Zeit gewesen, wohl noch schneller geschafft, denn es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Auf einige Gewaltakte hätte ich gut verzichten können, aber bis auf diesen kleinen Kritikpunkt hat mich „Die Bestimmung“ ausnahmslos überzeugt. Diese Bücherserie braucht man wirklich!

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