Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2 - Despain, Bree
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Bree Despain 

Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2

Roman

Aus d. amerikan. Engl. v. Andreas Brunstermann
Gebundenes Buch
 
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Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2

»Du kannst ihm nicht vertrauen. Bitte, Gracie, glaube mir. Ihr seid alle in Gefahr. Du musst wissen, dass ...« Die Stimme erstarb. Dann war die Leitung tot. »Jude!«, schrie ich in mein Handy. Grace hat das größte Opfer gebracht, um Daniel zu heilen - sie hat ihre Seele in die Klauen des Wolfes gelegt. Nun muss sie ein Hund des Himmels werden. Auf der Suche nach ihrem abtrünnigen Bruder Jude kommt sie dem mysteriösen Talbot näher. Der Wolf in ihr wächst und sie entfremdet sich von Daniel. Sich des dunklen Weges, den sie einschlägt, nicht bewusst genießt Grace ihre neuen Fähigkeiten - und bemerkt nicht, dass ein alter Feind tödliche Fallen auslegt ... »Biss«-Fans müssen nicht verzweifeln! Es gibt noch andere spannende Fantasyromane, die von magischen Wesen und Liebe über alle Grenzen hinweg erzählen. Stiftung Lesen

"Du kannst ihm nicht vertrauen. Bitte, Gracie, glaube mir. Ihr seid alle in Gefahr. Du musst wissen, dass " Die Stimme erstarb. Dann war die Leitung tot.
"Jude!", schrie ich in mein Handy.
Grace hat das größte Opfer gebracht, um Daniel zu heilen sie hat ihre Seele in die Klauen des Wolfes gelegt. Nun muss sie ein Hund des Himmels werden. Auf der Suche nach ihrem abtrünnigen Bruder Jude kommt sie dem mysteriösen Talbot näher. Der Wolf in ihr wächst und sie entfremdet sich von Daniel. Sich des dunklen Weges, den sie einschlägt, nicht bewusst genießt Grace ihre neuen Fähigkeiten und bemerkt nicht, dass ein alter Feind tödliche Fallen auslegt ...
"Biss"-Fans müssen nicht verzweifeln! Es gibt noch andere spannende Fantasyromane, die von magischen Wesen und Liebe über alle Grenzen hinweg erzählen.
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Produktinformation

  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 443 S.
  • Seitenzahl: 443
  • Urbat Bd.2
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 149mm x 37mm
  • Gewicht: 660g
  • ISBN-13: 9783351041410
  • ISBN-10: 3351041411
  • Best.Nr.: 33368163
Bree Despain, inszenierte Theaterstücke für Jugendliche. Zahlreiche Literatur- und Schreibkurse an der Universität inspirierten sie, selbst als Autorin tätig zu werden. Bree Despain lebt mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen in Salt Lake City, Utah.

Leseprobe zu "Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2"

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Leseprobe zu "Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2" von Bree Despain

KAPITEL 24 Steh mir bei Unten (S. 399-400)

Ich konnte nicht mal dagegen ankämpfen, als wir zu einem neuen Gefängnis gebracht wurden. Es schien völlig sinnlos, und als ich hörte, wie Daniel sich fluchend und brüllend loszureißen versuchte, erlosch jeder Funken Hoffnung in mir. Daniel mochte vielleicht seine Kräfte langsam wiedererlangen, doch die übermenschliche Energie war noch nicht komplett zurückgekehrt.

Sie brachten uns in einen feuchten, kalten, fensterlosen Raum. Es war irgendein Lagerraum in der untersten Etage des Gebäudes. Ein einzelnes, schwach glimmendes Licht summte und flackerte über uns. Caleb – oder wohl eher einer seiner Jungen – hatte den Raum mit ein paar Zusatzeinrichtungen versehen: Stahlmanschetten waren mit langen, dicken Eisenketten an der Wand befestigt, schwere Stahlbügel ragten aus dem Zementfußboden und in der Ecke hing eine Überwachungskamera. Die Jungen, die Gabriel trugen, warfen seinen ohnmächtigen Körper in die hinterste Ecke des Raums.

Mit denselben Schnüren, die sie schon bei mir benutzt hatten, fesselten sie seine Füße und Beine. Die Manschetten waren anscheinend speziell für Daniel und mich vorgesehen, denn unsere Bewacher ketteten uns an Knöcheln und Handgelenken an zwei gegenüberliegende Wände. »Ich übernehme hier draußen die erste Wache«, sagte Talbot und lehnte sich zur Tür herein. »Ich bleibe bei dir«, antwortete einer der Jungen, eifrig darum bemüht, Talbot zu gefallen. »Hervorragend.«

Talbot schickte die Jungen aus dem Raum. Ich sah zu ihm, doch er schloss die schwere Metalltür hinter sich, ohne auch nur in meine Richtung zu blicken. Draußen neben der Tür bemerkte ich ein Tastenfeld wie an der Eingangstür zum Depot, dann hörte ich, wie die drei schweren Bolzen mit einem dumpfen Schlag nacheinander verankert wurden. Es gab keinen Türgriff. Diese Tür war so gebaut worden, dass man sie nicht aufbrechen konnte. Ich sank zu Boden, erschauderte und fing an zu schluchzen.

Die Manschetten an meinen Handgelenken fühlten sich unendlich schwer an, als ich meine Hände anhob, um mein Gesicht zu bedecken. »Nicht.« Daniel versuchte, zu mir herüberzugelangen. Aber seine Ketten waren nicht lang genug. Er schaffte es nur bis in die Mitte des Raums. Von dort beugte er sich so weit wie möglich zu mir. »Nicht weinen, Gracie. Du darfst nicht aufgeben. Wir finden schon einen Weg hier raus. Wir werden ihnen entkommen.

Auch wenn wir jeden einzeln bekämpfen müssen.« »Aber wir haben keine Chance, Daniel. Zwanzig gegen zwei. Gabriel wird nicht kämpfen, und deine Kräfte kommen erst langsam zurück. Wir sind ihnen völlig unterlegen. Sie werden mich zum Wolf machen, dann werde ich dich töten. Selbst wenn sie mich danach gehen lassen – was sollte mich daran hindern, James und meine ganze Familie zu vernichten?« Ich erwähnte nicht, welcher egoistische Gedanke mir außerdem durch den Kopf schwirrte: Wenn keiner meiner Lieben mehr übrig war, gäbe es niemanden, der mich heilen könnte. Falls die Heilung überhaupt existierte. Ich wäre für alle Zeiten ein Monster. Ein Höllenhund, der von einem Wahnsinnigen herumkommandiert werden konnte.

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Kundenbewertungen zu "Der verlorene Bruder / Urbat Bd.2" von "Bree Despain"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Bücherwurm77 am 10.01.2012 ***** ausgezeichnet
Dies ist der zweite Teil der Urbat-Trilogie. Im ersten Band hatte Grace ihre menschliche Seele in die Klauen des Wolfes gelegt, nur um ihren Freund Daniel von dem Werwolffluch zu befreien. Kurze Zeit später verschwindet Grace Bruder, der auch infiziert ist. Grace macht sich große Sorgen um Jude. Ihr Vater begibt sich auf die Suche nach ihm, doch anstatt mit Jude, kommt er mit Gabriel nach Hause, einem Werwolf, der Grace helfen soll ihren inneren Wolf in Schach zu halten. Doch Grace hat andere Pläne und als sie Talbot kennen lernt – auch ein Urbat – bittet sie ihn, er möge sie trainieren, damit sie ihre Wolfsfähigkeiten besser kontrollieren und einsetzen kann um anderen zu helfen. Doch wer ist Talbot wirklich und meint er es wirklich gut mit Grace? Und wird Grace ihren Bruder wieder finden oder findet er sie zuerst? Und warum verhält sich Daniel plötzlich so eigenartig?

Ganz anders als man es eventuell von anderen Trilogien gewohnt ist, ist der zweite Teil nicht schwächer, sonder im Gegenteil, sogar noch um einiges stärker als sein Vorgänger. Von der ersten Seite an schafft es die Autorin, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Spannung steigt von Anfang an immer mehr, wobei sie am Ende des Buches ihren Höhepunkt erreicht. Ich persönlich konnte es einfach nicht begreifen, dass dies nun wirklich schon das Ende sein sollte. Was ich sehr schön fand ist, dass Grace sich durchaus weiter entwickelt und reifer, erwachsener wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig , wie man es auch vom ersten Buch gewohnt ist.

Abschließend kann ich eigentlich nur sagen, das dieses Buch eine super tolle Fortsetzung ist, die ihren Vorgänger um einiges übertrifft. Man kann also wirklich sehr gespannt auf den dritten und letzten Teil sein.

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Bewertung von freaky_muffin am 18.11.2011 ***** ausgezeichnet
Also ich fande dieses Buch fantastisch ,ich konnte es nicht mehr weglegen so spannend war es !Die Geschicht war neu und man konnte sie nicht voraus ahnen so wie in manchen anderen Büchern .Auch hat die Story immer wieder überraschende Wendungen wo man nur denkt : Ohhhh was ? wie ????.Zusammengefasst ist das ein ausgezeichnetes Buch das ich einfach nur Loben und weiterempfehlen kann .

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 08.11.2011 ***** ausgezeichnet
Die Liebe ist die mächtigste Waffe!

Die gebundene Ausgabe ist dunkelblau und glänzt ganz leicht im Licht. Der Titel, der Autorenname sowie das Verlagslogo sind auf dem Buchrücken in einem helleren Blau gut sichtbar eingraviert.
Das Cover des Schutzumschlags zeigt, wie auch schon bei dem ersten Teil "Urbat - Die dunkle Gabe", einen weiblichen Körper, der mit Stoff umwickelt ist. Dieser Stoff ist bei dem zweiten Teil von Urbat in einem schönen Blau gehalten. Der Hintergrund ist Schwarz, Autorenname und Titel sind in dem gleichen Farbton wie der Stoff des Mädchens gehalten.

Über zehn Monate sind seit dem verschwinden von Grace' Bruder Jude und der "Heilung" ihres Freundes Daniel vergangen.
Da Grace nun selbst durch den Werwolfbiss ihres Bruders droht, sich in ein Monster zu verwandeln, trainiert sie mit Daniel, um ihre Kraftschübe zu kontrollieren und gezielt nutzen zu können. Sie möchte all ihre neu erworbenen Fähigkeiten nutzen, um ihren Bruder zu finden.
Trotz der Warnungen von ihres Freundes und ihres Vaters macht sie sich aber auch allein auf die Suche nach Jude. Dabei macht sie Bekanntschaft mit Talbot, einem Jungen, der scheinbar dieselben Fähigkeiten besitzt wie sie, und diese für das Gute einsetzt.
Nachdem es immer mehr Streitereien zwischen Grace und Daniel gibt, begibt sie sich immer öfter in die neu gefundene und herzliche Freundschaft mit Talbot ...

Von Anfang an hatte Grace ein komisches Gefühl, was Talbot anging und doch vertraute sie sich ihm an, als sich Daniel von ihr abwandte. So war ich ebenfalls vorsichtig, was diesen hilfsbereiten und äußerst heldenhaften jungen Mann anging.
Daniel indes hätte ich am liebsten geschüttelt. Sein Verhalten in diesem zweiten Teil konnte ich nur bedingt verstehen. Allein wegen ihm hatte Grace nun diese "Probleme" und ihn schien es plötzlich nicht mehr zu kümmern. Was mir etwas negativ aufstieß.

Der Roman ist von Anfang an packend geschrieben, sodass ich das Buch in wenigen Tagen durchhatte. Durch die Aufteilung der Kapitel und Abschnitte wurde die Handlung zum Teil recht dramatisch, was ich sehr gut fand.
Die Liebesgeschichte zwischen Grace und Daniel ging in eine neue Phase und machte immer mehr den Anschein, dass ihre Liebe nicht für immer hält ...
Doch die Eifersuchtsszenen hielten sich in Grenzen, was ich einerseits gut fand, da es nicht übertrieben beschrieben wurde, andererseits hatte ich allerdings das Gefühl, die Autorin nimmt die Liebesgeschichte nicht so wichtig.

Im Gegensatz zu den Protagonisten fuhren meine Emotionen Achterbahn mit mir. Durch den gesamten Roman schwankte ich zwischen den verschiedensten Gefühlen, die sich zum Schluss gemeinsam bündelten und aus mir heraus brachen.

Wieder einmal gefielen mir besonders die Vergleiche zwischen der Handlung und einzelnen Gleichnissen aus der Bibel. Ebenso die Darstellung des Guten und Bösen, was ja nicht immer sofort ersichtlich ist.
Die Autorin brachte alles gut verständlich rüber und ihre Art, jede Szene zu beschreiben, fand ich super!
Ich merkte beim Lesen schnell, dass es sich hierbei um einen Jugendroman handelt, denn es wurde alles sehr schön formuliert. Bree Despain achtete sehr auf die richtige Ausdrucksweise, ohne dabei die Situationen bieder oder langweilig zu erklären.

Was mich gleichzeitig freute, aber auch störte, ist das viel zu offene Ende. Wie abgeschnitten hörte die Geschichte auf und hinterließ mich mit einem gemischten Gefühl zwischen Trauer und Vorfreude.

Fazit:
Dieser zweite Teil der Urbat-Trilogie war trotz weniger Schwächen wieder einfach nur topp!
Ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin für das Finale einfallen lässt und vergebe auch diesem Roman die volle Punktzahl.

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