Das verbotene Eden. David und Juna - Thiemeyer, Thomas
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Thomas Thiemeyer 

Das verbotene Eden. David und Juna

Roman

Gebundenes Buch
 
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Das verbotene Eden. David und Juna

Männer und Frauen. Feuer und Wasser. David und Juna. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer...

Faszinierend düster und wunderbar romantisch - der neue Bestseller von Thomas Thiemeyer



Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den "dunklen Jahren" leben die Geschlechter in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in städtischen Ruinen hausen, haben die Frauen auf dem Land ein neues, streng abgeschottetes Leben angefangen. Kinder gibt es kaum noch, und wieder drohen neue Kämpfe.

Als die 17-jährige Kriegerin Juna ausgesandt wird, einen Gefangenen zu nehmen, stößt sie ausgerechnet auf den jungen Mönch David, der nichts lieber tut, als sich in verbotene Schriften der alten Zeit zu flüchten. "Romeo und Julia" ist seine Bibel - und als plötzlich ein leibhaftiges Mädchen vor ihm steht, reißt es ihn in einen Wirbel der Gefühle. Nichts scheint undenkbarer, gefährlicher, tödlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen Juna und David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 459 S.
  • Seitenzahl: 464
  • PAN
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 152mm x 39mm
  • Gewicht: 654g
  • ISBN-13: 9783426283608
  • ISBN-10: 3426283603
  • Best.Nr.: 33363895
"Actionreich und romantisch: Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt." -- Bremer Anzeiger, 21.08.2011

"Bei Thiemeyer wird das Lesen zum größten Abenteuer! Die realistischen Charaktere reißen den Leser in die Handlung rein und schleifen ihn während der gesamten Handlung mit; die fabelhafte Idee bietet genügend Stoff für tolle Geschichten und eigene Gedanken - genau das muss Literatur können! Mit DAS VERBOTENE EDEN - DAVID UND JUNA betritt ein ebenso spannendes wie berührendes Buch die Bildfläche der Jugendliteratur, dessen Geschichte völlig neu ist und seine Leser verzaubern wird." (Literaturkosmos, 22.08.2011)<br/><br/>"Actionreich und romantisch: Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt." (Bremer Anzeiger, 21.08.2011)
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern - zuletzt "Korona" -, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich.

Mit "Das verbotene Eden - David und Juna" beginnt ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt.

Mehr Informationen zum Autor unter www.thiemeyer.de

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Kundenbewertungen zu "Das verbotene Eden. David und Juna" von "Thomas Thiemeyer"

19 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 ***** sehr gut
Im Jahre 2080 sind Männer und Frauen aufgrund eines manipulierten Impfstoffes verfeindet. Die Männer leben in den Ruinen der alten Städte und die Frauen haben sich aufs Land zurückgezogen. Eine Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Stattdessen kämpfen die Menschen nicht nur ums Überleben, sondern Männer und Frauen bekämpfen sich gegenseitig und gefährden damit die gesamte Menschheit. Als Juna, eine stolze Kämpferin, einen Gefangenen nimmt, gerät sie an David, der eigentlich im Kloster lebt und sich dort mit den wenig verbliebenen Büchern beschäftigt. Seine Gefangenschaft stürzt sowohl Juna als auch David in ein unerwartetes Gefühlschaos.

Des Öfteren liest man in aktuellen Roman von einer Story á la Romeo und Julia, die in der Gegenwart spielt. "Das verbotene Eden - David und Juna" bietet nun eine dystopische Variante des bekannten Stückes von William Shakespeare. Ein paar Jahrzehnte in der Zukunft haben sich die Menschen selbst um Jahrhunderte in der Entwicklung zurück geworfen. Ein Leben wie wir es kennen, gibt es nicht mehr. Nahezu alle Technologien sind zerstört und selbst so etwas wie den Buchdruck ist den Menschen nicht mehr bekannt. Als die Männer sich nicht mehr an die geschlossenen Friedensvereinbarungen halten, wehren sich die Frauen und nehmen ihrerseits Gefangene. So gelangt David in das Reich der Frauen und obwohl David und Juna aus verfeindeten Gruppen stammen, spüren sie beide eine besondere Anziehung zueinander. Willkommen im klassischen "Romeo-und-Julia-Dilemma".

"Denn wie ich bereits geschrieben habe: Es braucht nur einen Monat, um die Menschheit zurück in die Steinzeit zu katapultieren." (Seite 10)

Thomas Thiemeyer hat mit "Das verbotene Eden" eine interessante dystopische Welt erschaffen, die er in seinem Roman detailliert ausschmückt. Mir gefällt die Ausarbeitung dieses Szenarios und sein Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Besonders gelungen finde ich auch Schilderung der Annäherungen zwischen David und Juna. Der Autor beschreibt ihre Skepsis und ihr Gefühlschaos sehr gut, denn eigentlich sind sie Feinde und keiner hat sich bisher jemals zum anderen Geschlecht hingezogen gefühlt. Beide schwanken zwischen Abscheu und Faszination, aber letztendlich siegt die Neugier und die beiden kommen sich durch zahlreiche Gespräche näher und erfahren so sehr viel über den jeweils anderen sowie über sein Leben in seiner Welt.

"David und Juna" und der erste Band der "Das verbotene Eden"-Trilogie. Die anderen Bände werden in 1-jährigem Abstand erscheinen (also wahrscheinlich im August 2012 und dann im August 2013) und sind so gestaltet, dass sie in derselben Welt spielen, allerdings immer aus der Sicht eines anderen Paares geschildert werden. In Band zwei wird es sich um Logan und Gwen drehen, wobei Gwen in dem Auftaktroman bereits eine Rolle spielt, und Band drei wird vermutlich den Titel "Magda und Ben" tragen. Ich freue mich sehr, über diese Fortsetzungen und möchte definitiv beide lesen, denn die dystopische Welt bietet noch reichlich Potential für die Fortsetzungen. Außerdem glaube ich, dass sich Thiemeyer für meinen Geschmack noch steigern kann, denn so sehr es mir auch gefallen hat, dass die Welt ausführlich beschrieben wurde, so sehr habe ich mir manchmal statt Beschreibungen etwas mehr Handlung/Action gewünscht und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei den Fortsetzungen der Fall sein wird, da das Setting des Romans dann bereits bekannt ist. Schade finde ich auch das etwas abrupte Ende von David und Juna. Ich hoffe, dass die beiden in den Folgebänden zumindest noch einmal kurz auftauchen oder der Leser zumindest noch etwas mehr über deren Zukunft erfährt.

Fazit: Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Dystopie-Trilogie eines deutschen Autors, der definitiv Lust auf mehr macht!

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: PAN (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426283603
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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Bewertung von Monili84 aus Aachen am 07.02.2012 ***** ausgezeichnet
Die wunderbare Geschichte von David, einem jungen Mönch, der mehr über seine Wurzeln erfahren will und von Juna, die in einer Welt, in der Hass zwischen den beiden Geschlechtern herrscht, plötzlich die Liebe zu David neu entdeckt. Völlig fremd und verwirrend und doch in zauberhafter Sprache, verknüpft mit Passagen aus Shakespears Romeo und Julia.
Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz - eine Dystopie wie so viel und doch einzigartig.
Juna, als Tochter einer einflussreichen Mutter, lernt dass Gnade und Mitgefühl als Ideale der alten Zeiten noch nicht vergangen. Leider wird sie und die Menschen um sie herum ständig von Gefahren von außen bedroht. Da ist das Feindeslager der Männer, aber auch aus den eigenen Reihen sind nicht alle wohl gesonnen. In all diesen Wirren begegnet sie DAvid und lernt ihn als Mensch lieben und schätzen dabei ist es ihr verboten. Gemeinsam müssen beide einen Weg finden die bösen Mächte im Zaum zu halten und doch ihr eigenes Leben schützen.
Sowohl die beiden Hauptcharaktere als auch die Nebendarsteller sind mit vielen Details gezeichnet und auch die Rahmenhandlung ist durchdacht und nicht zu komplex und doch abwechslungsreich. Besonders die Innensicht von David und Juna ist herausragend.
Das Buch ist nur leider viel zu schnell vorbei und endet sehr verheißungsvoll. Außerdem bemerkenswert die Idee, dass die Technik liebenden Männern von der Frauengruppe, die sich auf alte Werte der Erdverbundenheit besonnen hat, so sehr unter Zugzwang gerät. Es fällt zudem auf, dass in einer Welt nach allen Technologien, Glaube und Religion hier wieder in den Mittelpunkt gestellt wird und dies auf sehr verschiedene Weise. Jede Gruppe hat in ihren Ideen der Schöpfung den Hass auf die andere Spezies, in dem Fall das andere Geschlecht begründet, und doch finden sich noch einige wenige Gläubige die sich an die Zeit vor dem Umbruch erinnern oder wegen eigener Erfahrung, die neue Sicht der Dinge immer wieder in Frage stellen. Daher für mich ein Werk mit hohem philosophischem Gehalt und auf für jeden, der beim Lesen gerne in die Tiefe geht mit entsprechender Vielschichtigkeit.

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Bewertung von Bücherratte am 18.11.2011 ***** ausgezeichnet
Das verbotene Eden. David und Juna
_______________________________

Ich fande das Buch sehr gut, weil es gut geschrieben ist und die Idee des Buches gut ist. Ich habe es mir einfach mal gekauft, weil ich Lesestoff brauchte. Dass Buch fängt spannend an und hört auch spannend auf. Bei meinen Alter(11) war manches schwer zu verstehen, aber sonst war alles gut erklärt. Es hat mich zum nachdenken gebracht und dass fand ich toll. Wenn es einen zweiten Teil geben sollte, würde ich nicht zögern und es kaufen wollen. Eine gute Zukunftsgeschichte zum nachdenken. Einfach toll:)

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 17.11.2011 ***** sehr gut
Was Hass entzweit, kann Liebe wieder einen?

***Meine Meinung****
Wie schön doch der momentange Dystopien-Boom ist. Ich liebe diese düsteren Ideen, was einmal passieren könnte und vor allem dieses Thema, das Thomas Thiemeyer hier behandelt hat es in sich. Eine Welt in der sich Männer und Frauen verachten oder gar hassen? Gar keine so leichte Vorstellung, aber dafür bin ich ja da ;D

Wieder mal mit dem oberflächlichem Zeug zuerst. Das Cover hat das gewisse Etwas, es zeigt unsere beiden Helden wirklich sehr gut an das adaptiert, was im Buch beschrieben wird. Dann noch die Landkarte im Inneren, wovon ich bei allen Büchern immer sehr angetan bin, da man eine bessere Vorstellung bekommt wo der Charakter jetzt gerade ist und wie weit der andere entfernt ist. Der Titel ist natürlich auch ein Volltreffer, gerade weil hier öfter auf biblische Stellen im Buch verwiesen wird und da wird kein Halt vor Eden gemacht. Eine schöneUmsetzung auf die Geschichte umgelegt, das muss man dem Verlag lassen.

Was das Storyboard an sich betrifft ist es eine wirklich gut durchdachte Geschichte. Der Autor hat sich einige Gedanken gemacht, wie sich die zwei verfeindeten Stämme so verhalten würden und was im allerschlimmsten Falle wohl passieren würde. Sehr authentisch waren viele seiner Gedankengänge, wie die Männer die auf die Waffengewalt und Maschinen setzten und die Frauen die mit der Natur eins werden und sich strikt an die Regeln halten, welche die Männer gerne beugen. Zwei so verschieden Völker die alle so ihre Macken haben und eine Welt die dem Leser ganz schön ins schwitzen bringt, wenn man sich vorstellt, denn Mann oder die Frau die Nacht für Nacht neben einem liegt auf einmal zu hassen und ihm oder ihr ein Messer in die Brust rammen zu wollen.

Der Schreibstil ist auch recht schön und leicht zu lesen, nur eines hat mich gestört und das gab glaub ich auch den Ausschlag für die 4 Wölkchen. Ich will hier auch nicht irgendwie unfähr sein, aber ich glaube ich weiß warum mich die Geschichte von Juna und David so gar nicht berühren wollte - das Buch hat kein Herz, hier fehlt dieser "Seufzmoment", das Dahinschmelzen und ich denke das liegt daran das ich von unglaublichen Autorinnen verwöhnt bin und Thomas Thiemeyer hier als Mann einfach zu wenig Herzblut reingesteckt hat, so hat es zumindest den Anschein. Somit leidet meiner Ansicht nach auch der Tiefgang, trotz hammermäßiger Idee. So nun werft den ersten Stein, aber das ist nun mal meine Meinung.

Last but not least die Charaktere. Zwar haben wir hier schon einiges an Potential, aber wie schon oben angemerkt, kann für mich ohne "Wow-Moment" einfach nicht alles passen, so auch bei den Charakteren, weil ich einfach nicht verstand was David und Juna jetzt genau aneinander fanden, wo sie ja nicht mal wirklich einen Bezug zueinander aufgebaut haben. Trotzdem fand ich die facettenreichen und so unterschiedlichen Charaktere sehr gut, wie das Blümchen Gwen, den hasserfüllten Amon, die kriegerische Juna und den zahmen David. Man konnte sie hassen oder lieben, verachten oder verstehen und war sich nie ganz sicher ob nicht doch noch jemand eine Maske trägt.

***Fazit***
Eine Dystopie die eindeutig Potential hat, der es aber meiner Meinung nach etwas an Romantik und Gefühl fehlt, wo doch die Liebe hier eine große Rolle spielt. Trotzdem ist es die Idee, die dieses Buch zu etwas Besonderem macht. Ich vergebe 4 von 5 Wölkchen und bin gespannt wie es weitergeht in der Welt, in der sich Männer und Frauen bekriegen.

Mein Dank an den PAN Verlag für die großzügige Unterstützung mit diesem Buch.

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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 12.11.2011 ***** ausgezeichnet
Thomas Thiemeyer hat es geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Noch Tage später denke ich immer wieder an dieses Buch, an David und Juna und überlege, wie es wohl weitergehen mag. Die Idee, dass Männer und Frauen durch einen Virus nicht mehr miteinander leben wollen, finde ich genial. Das ist mal etwas neues und ich finde es wahnsinnig interessant zu lesen, wie die beiden Lager ihr Leben bestreiten. Es gibt keinen Strom und kein fliessendes Wasser mehr und die Technik besteht eigentlich nur noch aus Autos, die allerdings nur die Männer nutzen, denn die Frauen leben eher wie im Mittelalter, ohne Technik. Das war anfangs für mich ein wenig ungewohnt, denn in den meisten Dystopien hat sich das Leben weiter entwickelt und nicht zurück. Männer und Frauen hassen sich und das Fortbestehen der menschlichen Spezies ist natürlich sehr gefährdet. Es gibt kaum noch Kinder, die Männer scheinen immer brutaler in ihren Angriffen und unverschämter in ihren Forderungen den Frauen gegenüber zu werden. Das sorgt für noch mehr Konflikte, als es ohnehin schon der Fall ist.
David und Juna sind beide sehr sympathische Protagonisten. Juna ist eigensinnig, stark und selbstbewusst. David hingegen ist eher ruhig, zieht sich meist mit seinen Büchern zurück (die übrigens Mangelware sind) und scheut Konflikte. Beide entwickeln sich jedoch im Laufe des Buches weiter und sie entdecken Seiten an sich, die sie vorher nicht kannten. Gerade diese Weiterentwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Auch Amon und Marcus Capistranus sind tolle Charaktere, wenn auch nicht gerade liebenswert.
Wirklich toll wäre, wenn man in den nächsten Teilen noch etwas mehr über die Vergangenheit erfahren würde, darüber wie der Virus alles zerstört hat, warum es keine Technik mehr gibt und wie genau dieser Hass zwischen Männern und Frauen begonnen hat. Zwar bekommt man teilweise schon Einblicke in die Vergangenheit, aber für mich könnte es gerne noch mehr sein.
Der Autor hat einen tollen flüssigen Schreibstil und schafft es, mit seinen Ideen und den Protagonisten zu fesseln. Der Spannungsbogen baut sich schon von den ersten Seiten an kontinuierlich auf und immer wieder gibt es überraschende Wendungen. Ich bin schon sehr gespannt, auf den zweiten Teil, der voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen soll.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 03.11.2011 ***** gut
Köln im Jahre 2080. Vor 65 Jahren brach, verursacht durch ein gentechnisch hergestelltes Virus, ein Krieg zwischen den Geschlechtern aus, der einen Großteil der Bevölkerung dahinraffte. Die Welt wurde in zwei Lager gespalten: das der Männer und das der Frauen.
Das labile Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern wird durch einen Pakt garantiert. Alle paar Wochen dürfen die Männer sich aus einem jeweils anderen Dorf einen Zehnten als Tribut holen. Immer nur so viel, wie sie für das Überleben brauchen, keine Vergewaltigungen, keine Plünderungen, keine Brandschatzungen. Dann jedoch beginnen die Männer, unter Führung des Frauenhassenden Inquisitors diese Regeln zu brechen.

Prinzipiell eine gute Idee, eine Gesellschaft, in welcher Männer und Frauen getrennt leben. Was es jedoch problematisch macht, ist der Hass zwischen den Geschlechtern, der zwangsweise zur Auslöschung der Art führen muss. Und das ist das Hauptproblem der Geschichte, denn durch diese Zwickmühle ist der Autor permanent in Erklärungs- und Rechfertigungsnöte. Er muss rechtfertigen, warum und wie Kinder doch noch gezeugt werden. Warum die männlichen Kinder nicht getötet werden. Das wirkt bemüht und stark konstruiert, so wie die ganze Geschichte. Das hat Marion Zimmer Bradley in ihrem „Matriarchat von Isis“ deutlich besser und eleganter gelöst.
Der Plot ist nicht schlecht, aber eben auch nicht gut, er ist solide Konstruiert und das leider mit wenigen, vorhersehbaren Variablen über welche dann noch grob der Romeo und Julia Plot gestülpt wird, auf dem immer wieder rumgetreten wird. Jaaaaa, Versöhnung zweier verfeindeter Parteien am Grabe zweier Liebender. Damit ist fast schon klar wie diese Reihe (wohl eine Trilogie) weiter und ausgehen wird, fragt sich nur ob der Autor den Mut haben wird Juna und David wie Romeo und Julia zu töten oder doch am Leben lässt.

Zusätzlich ist das Buch ein Abgesang auf das gedruckte Buch. In ganzen Abschnitten lässt sich der Autor darüber aus, wie nur Bücher auf Papier überlebt haben, alle elektronischen Datenträger sind unlesbar geworden mit den Jahren (S. 95). Er schildert eingehend, wie ein Buch in Handarbeit hergestellt und gebunden wird. Ein Hochgesang auf das Lesen und die Kunst des Lesens und das Buch aus Papier.
Was ein sozialkritischer Fantasyroman hätte werden können, der den tatsächlich herrschenden Geschlechterkrieg überspitzt darstellt, der die Vorgehensweise von Pharmakonzernen hinterfragt, wurde zu einer seichten, vorhersehbaren Endzeit Romeo und Julia Geschichte. Diese Romanze ist wie ihr Vorbild bisher natürlich noch züchtig und keusch, wie es sich das für den derzeitigen Trend nach Stefenie Meyer gehört, da wird geküsst und Händchen gehalten. Dazu noch ein bisschen Dornenvögel, denn David ist Mönch.

Sprachlich ist das Buch durchschnittlich, weist aber einige verunglückte Vergleiche auf wie „Die Stimme flog wie ein Vogel über die versammelte Gemeinde (S. 25)“ oder „Seine geflochtenen Ledersandalen hinterließen quietschende Geräusche auf dem blanken Boden. (S. 176)“
Auch ein Flüchtigkeitsfehler ist mir aufgefallen: David verliert bei der Entführung einen seiner Schuhe aber S. 331 sind beide verschlissen.

Fazit: Nette, durchschnittliche, vorhersehbare, seichte, keusche Endzeitteenagerromanze.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 10.10.2011 ***** sehr gut
Beschreibung

Die Menschheit ist vom Aussterben bedroht, denn seit den "dunklen Jahren" leben Männer und Frauen von einer erbitterten Feindschaft getrennt in verschiedenen Gebieten. Die Frauen haben ihr neues Leben in der wilden Natur begonnen während die Männer in den Ruinen alter Städte hausen. Angestachelt durch ein Virus führen Männer und Frauen einen erbitterten Kampf gegeneinandern.

Mitten in diesem alles vernichtenden Kampf findet die junge Kriegerin Juna und der Mönch David zueinander. Die Liebe zwischen ihnen und die Aussicht auf einen Ort an dem Frauen und Männer immer noch gemeinsam beieinander leben ist die letzte Hoffnung für die Menschheit.

Meine Meinung

Die Dystopie Das verbotene Eden. David und Juna ist der erste Roman den ich von Thomas Thiemeyer gelesen habe. Nachdem ich schon viel Positives gehört hatte war ich umso gespannter darauf, was mich erwarten wird und ich wurde nicht enttäuscht.

Thomas Thiemeyer katapultiert seinen Leser in Das verbotene Eden. David und Juna in die Zukunft in der Frauen und Männer einen erbitterten Kampf führen und in getrennten Lagern wohnen. Technologie und Fortschritt ist um Jahrzehnte zurückgefallen und es ist für die noch lebenden Menschen unvorstellbar, dass Frauen und Männer jemals zusammen gelebt haben. Warum zwischen Männern und Frauen ein so tiefgehender Hass herrscht ist in einem schief gegangenen wissenschaftlichen Experiment zu sehen, dass ein Virus frei gesetzt hat. Doch dieses Virus scheint schwächer zu werden und so entdeckt die junge Kriegerin Juna die Liebe zu David. Eine wirklich interessante Geschichte die sehr erfrischend und faszinierend ist.

Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer ist einfach gehalten und dennocht sind seine Erzählungen bildhaft und fesselnd. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor nicht nur aus der Sichtweise einer Person erzählt sondern gleich aus zwei. So kann der hautnah mit Juna und David die Ereignise aus den unterschiedlichen Perspektiven Mann/Frau erleben.

Die Charaktere sind wunderbar lebhaft und real gezeichnet. Vor allem David und Juna aber auch die "bösen" Gegenspieler Amon und Inquisitor Marcus Capistranus haben mir imponiert. Sehr schön fand ich auch die Idee der "normal" gewordenen gleichgeschlechtlichen Liebe. So haben David und Juna mit Amon und Gwen eigentlich schon ihren Gefährten/Gefährtin gefunden. Umso schöner und romantischer ist die Art und Weise wie David und Juna zusammenfinden. Ich möchte nicht zuviel verraten und sage deshalb nur, dass William Shakespeares "Romeo & Julia" eine große Rolle spielen wird.

Zwischendurch hatte ich ab und an das Gefühl das die Spannung etwas nachlässt, dafür hat mich das mitreisende Ende aber wieder entschädigt und mit neugierig auf den Folgeband dieser Trilogie gemacht.

Ich bin begeister von Thomas Thiemeyers fesselnder Dystopie und vergebe 4,5 von 5 Sterne.

Über den Autor

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, lebt in Stuttgart und arbeitete zunächst als Illustrator. Nach fünf rasanten mystischen Wissenschaftsthrillern – zuletzt "Korona" –, entdeckte er mit den "Chroniken der Weltensucher" höchst erfolgreich das Jugendbuch für sich. Mit "Das verbotene Eden – David und Juna" beginnt ein neuer großer Zyklus, der in einer bedrohlichen Zukunft spielt. Mehr Informationen zum Autor unter www.thiemeyer.de.(Quelle: Pan Verlag)

Information zur Reihe

2011 Das verbotene Eden - David und Juna

Fazit

Eine bildgewaltige Dystopie, die nicht nur junge Leser begeistern wird.

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 03.10.2011 ***** sehr gut
Thriller- und Fantasyautor Thomas Thiemeyer springt mit seinem neusten Werk „Das verbotene Eden“ auf den Zug der momentan hochaktuellen Dystopien auf. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Ein Virus hat Männer und Frauen gegeneinander aufgebracht, der mühsam geschlossene Frieden steht auf sehr wackeligen Beinen und die Menschheit ist vom Aussterben bedroht. Ein interessanter Grundgedanke, den ich so auch noch nicht kannte. Trotzdem habe ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Durch vergangene Kriege ist den Menschen Vieles an Wissen verloren gegangen, so dass die Geschichte zwar in der Zukunft spielt, man aber trotzdem oft das Gefühl hat, sich tief in der Vergangenheit zu befinden. Außerdem dauert es einige Seiten, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt und wirklich interessant wird. Die ersten 150 Seiten etwa handeln überwiegend von Kämpfen und Grausamkeiten der Männer gegen die Frauen und umgekehrt. Der Autor nimmt hier auch kein Blatt vor den Mund, es wird sehr anschaulich beschrieben, wie eine Frau im Kampf dahingemetzelt wird oder ein Falke einem männlichen Krieger ein Auge auskratzt. Diese Brutalität hat mich ein wenig gestört und auch nicht sehr dazu beigetragen, dass ich gerne weiter gelesen habe. Mehrfach habe ich mich dabei erwischt, wie ich das Buch an die Seite gelegt habe, weil ich eine Ahnung davon hatte, was als nächstes kommt und das gerade nicht lesen mochte.

Als David und Juna sich dann endlich kennenlernen, wendet sich das Blatt jedoch und ab diesem Punkt konnte mich das Buch endlich begeistern. Die Grausamkeiten nehmen ab, stattdessen erfährt man viel über die beiden Hauptfiguren und das Leben in ihren Gesellschaften. Durch geschickt platzierte, immer wieder überraschende Wendungen hält Thomas Thiemeyer die Spannung aufrecht, steigert sie immer weiter bis zu einem grandiosen Finale und macht sein Buch nach anfänglichen Längen doch noch zu einem richtigen Pageturner.

Das Ende kommt nach den letzten, kurzweiligen Seiten recht plötzlich und lässt den Leser mit dem dringenden Wunsch, direkt weiterlesen zu können, zurück. Ich hoffe, dass der zweite Teil nicht lange auf sich warten lässt.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 28.09.2011 ***** sehr gut
Da Thiemeyers "Chroniken der Weltensucher" seit dem ersten Abenteuer zu meinen Lieblingsbuchreihen gehören, stand für mich außer Frage, dass ich auch sein Erstlingswerk im Bereich dystopischer Literatur lesen muss.
Die Geschichte von David und Juna zeichnet sich nicht unbedingt durch große Spannung aus, eher durch die neuartigen Ideen, die Thiemeyer in das dystopische Genre einbringt und den stetigen Wechsel zwischen Männer- und Frauenlager, zwischen denen der Erzählfluss hin- und herspringt und so die Neugier des Lesers stetig anheizt, wie es an der einen oder der anderen Front weitergeht.
Thomas Thiemeyer untermauert den großen Abgrund, der zwischen den beiden Geschlechtern herrscht, durch zwei völlig unterschiedliche Konzepte in der Entwicklung seit dem Zusammenbruch der Zivilisation.
Während sich die Männer hauptsächlich der noch vorhandenen Technik bedienen und mit Handfeuerwaffen im Gepäck in Autos in die Schlachten Einzug halten, haben die Frauen sich auf die Stärken der Natur zurückbesinnt. Sie kämpfen mit Pfeil und Bogen, mit Schwertern und ziehen auf Pferden in den Krieg. Während die Männer hier am Christentum festhalten, zeigen sich in der Entwicklung der Frauen eindeutig Anleihen an den keltischen Glauben. So ziehen die Krieger der Männer unter dem Namen der Heiligen Lanze in die Schlacht, während die weiblichen Kriegerinnen als Brigantinen in den Kampf treten. Auch in der Namenswahl seiner Protagonisten führt der Autor diesen Unterschied fort, so tragen die Männer christliche Namen, die Frauen jedoch keltische oder heidnische.
Neben der romantischen Entwicklung einer zarten Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren David und Juna, hat mich viel mehr die Liebe zum gedruckten Wort berührt, die Thomas Thiemeyer in seinem Dystopie-Erstling zum Ausdruck bringt.
Den Wert der Bücher lernt der Leser zunächst über David kennen, als dieser zusammen mit seinem Lehrer alte Bücher nach verlorengegangenem Wissen aus der zusammengebrochenen Zivilisation durchforstet. Denn die erhalten gebliebenen Bücher sind fast die einzigen Zeitzeugen, die noch Wissen aus der Vergangenheit bewahrt haben, das man sich wieder zunutze machen will bzw. muss. Tatsächlich muss das vom Prinzip her sogar ein Rad neu erfunden werden, wenn solches Wissen im Laufe der Zeit verloren geht. Wer meint, dass es unglaubwürdig wirkt, dass eine Gesellschaft innerhalb von 65 Jahren Zugrunde gehen kann, empfehle ich die Lektüre von Goldings "Herr der Fliegen", da geht das noch viel schneller... Ich finde Thomas Thiemeyers dargestelltes Szenario erschreckend realistisch und konnte mich sehr gut in sein Zukunftsvision hineinversetzen.
Dass Bücher nicht nur Wissen festhalten und weitergeben, erfährt der Leser - und mit ihm Juna - schließlich während Davids Gefangenschaft, als er aus Shakespeares zeitlos schöner Liebestragödie "Romeo und Julia" liest und mit Juna eine heimliche Zuhörern darin hat, die sich über Shakespeares Geschichte auch so nach und nach die Gefühle eingestehen kann, die sie verbotenerweise für David entwickelt.
Auch wenn mich Thiemeyers Ideen und vor allem seine Charaktere faszinieren (dabei liefen für mich manchmal sogar die Nebencharaktere David und Juna den Rang ab), so fehlte mir noch das Quentchen großer Gefühle, um diesem Buch die volle Punktzahl zu verleihen. Wobei ich es als kein Scheitern ansehe neben dem großem englischen Lyriker und Dramatiker William Shakespeare den Kürzeren zu ziehen ;) aber ich bin mir absolut sicher, dass Thiemeyer in den Folgebänden auch in dieser Hinsicht noch eine Schippe drauflegen kann, und lasse mir deshalb noch Platz nach oben hinsichtlich der Bewertung ;)

Fazit:
Trotz der derzeitigen Schwemme an Dystopien auf dem Jugendbuchmarkt schafft Thomas Thiemeyer es beinahe mit dem Auftakt seiner Trilogie "Das verbotene Eden" dieses Genre neu zu definieren. Wer die Kombination von Abenteuer, Zukunftsvisionen und Romantik liebt, sollte sich die neue Reihe von Thomas Thiemeyers nicht entgehen lassen!

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Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 25.09.2011 ***** gut
Mit Das verbotene Eden – David und Juna hat Thomas Thiemeyer eine romantische Dystopie erschaffen, die jugendliche LeserInnen in ihren Bann ziehen dürfte. Romeo und Julia in einer gespaltenen postmodernen Gesellschaft, die durch eine tiefgreifende Verfeindung der Geschlechter geprägt ist, präsentiert Thomas Thiemeyer, der für seine phantastischen Jugend Abenteuer und packenden Wissenschaftsthriller bekannt ist. Durch diese Trennung der Geschlechter, welche durch die Mutation eines Grippeimpfstoffes aus skrupellosen Konzernlaboren herbeigeführt wurde, enthüllen sich zwei interessante, dezimierte Kulturen, in denen sich eigene Glaubens- und Sozialsysteme entwickelt haben. Während die Frauen in Waldsiedlungen leben und dort einem eher ursprünglichen Glauben folgen, haben sich die Männer in Ruinen niedergelassen, sich dem Christentum verschrieben und die Inquisition wieder ins Leben gerufen.

Thomas Thiemeyer hat sehr genau darauf geachtet beide Lebensräume mit gleicher Sorgfalt zu beschreiben und sie nicht zu bewerten. So existiert in der Mann – Frau Konfrontation kein Gut – Böse Schema, sondern beide Gesellschaften haben sich nachvollziehbar aufgebaut, tragen in sich Widersprüche und spannende Konflikte. Wo sich die Ältesten der Frauen schmerzvoll an Gewalt durch Männer erinnern, gilt gleiches bei den männlichen Ältesten, die Freunde und Angehörige an die vermeintlichen Hexen verloren haben. Zwei Gesellschaften, deren älteste Generationen tief verwurzelten Hass in sich tragen und die Rufe nach Krieg lauter denn je schallen. Unter den Fuchteln der Alten ist jedoch eine neue Generation, durch die kurzzeitigen, stark reglementierten rituellen Vereinigungen von Mann und Frau, Menschen herangewachsen, die sich zwischen kriegerischem Zorn und der kleinen Chance auf eine friedliche Koexistenz entscheiden muss.
Alteingesessene Dystopie Fans werden sich von Das verbotene Eden – David und Juna nicht unbedingt angesprochen fühlen, da sich dieses doch eindeutig an ein jugendliches Publikum richtet und Thomas Thiemeyers gespaltener Gesellschaftsbau doch relativ harmlos wirkt. Würde es in beiden Kulturen nicht kriegshungrige Propagandisten geben, könnten Männer und Frauen relativ zufrieden nebeneinander leben.

Ohne grosse Schnörkel in der Sprache entwickelt Thomas Thiemeyer sein romanisches Abenteuer, das auf eine temporeiche Geschichte setzt und als durchaus spannendes Jugendbuch zu lesen ist. Die Liebesgeschichte von Juna und David baut sich als verbotene, quasi blasphemische, Zuneigung auf, die jedoch im Rausch des Abenteuers wenig Raum bekommt und sich der Hastigkeit turbulenter äusserer Umstände unterwerfen muss. Als besonders interessante Figur entpuppt sich der antagonistische Inquisitor, mit seinem entstellten Antlitz. Hier liegt ein besessener, sadistischer Charakter vor, der Freunden von düsteren Gegenspielern eine wahre Wonne ist und sehr gekonnt das dystopische Moment des Romans verkörpert.
Für jugendliche LeserInnen ein abenteuerlicher Lesegenuss, der ein interessantes endzeitliches Szenario birgt.

Thomas Thiemeyer: Das verbotene Eden – David und Juna – Eine romantische und abenteuerliche Jugend Dystopie, mit einer temporeichen Geschichten, einer interessanten Idee und turbulenten Entwicklungen.

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