Codes - Singh, Simon

Simon Singh 

Codes

Die Kunst der Verschlüsselung. Geschichte, Geheimnisse, Tricks

Übersetzer: Fritz, Klaus
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Codes

Navajo-Code? Caesar-Verschiebung? Schwarze Kammern? Lucifer-Verschlüsselung? Präparierte Eier? Nie gehört? Dann wird's Zeit, denn je häufiger unsere ganz privaten Daten in Computer-Netzen zirkulieren, desto erfindungsreicher werden die Menschen, um sie vor fremdem Zugriff zu schützen. Aber nicht erst im Zeitalter des Internets liefern sich Code-Erfinder und Code-Knacker erbitterte Kämpfe. Schon in der Antike wollte man Botschaften geheim halten. Die Mittel waren technisch unkomplizierter, aber nicht weniger originell. Simon Singh erzählt von der Kunst der Verschlüsselung von der Antike bis heute, so dass man bei der Lektüre Lust bekommt, eigene verschlüsselte Botschaften zu schicken ...


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 299 S. m. 51 Abb.
  • Seitenzahl: 304
  • dtv Taschenbücher Bd.62167
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 124mm x 20mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783423621670
  • ISBN-10: 3423621672
  • Best.Nr.: 11997935
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.06.2002

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Zwei Bücher über geheime Botschaften und Verschlüsselungen

Viele Vorhängeschlösser sind so konstruiert, daß jeder sie verschließen kann. Öffnen kann sie aber nur, wer den Schlüssel besitzt. Es liegt also eine Asymmetrie vor. Zusperren kann jeder, aufsperren nur einer. Ähnlich ist es mit besonders wichtigen, geheimen E-Mails: Auch sie müssen verschlüsselt sein, nur der Empfänger soll sie lesen können. Dazu eignet sich ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Der E-Mail-Empfänger veröffentlicht eine gewisse persönliche Zahl, beispielsweise 175 828 273. Damit verschlüsselt man die Nachricht. Entschlüsseln kann sie aber nur der Empfänger, weil er geheime Zusatzinformationen besitzt, die in die Konstruktion der Zahl eingegangen sind. Das Erstaunliche ist, daß es das tatsächlich gibt: ein mathematisches Vorhängeschloß, das jeder verschließen, aber nur einer öffnen kann. Wenn es einen Nobelpreis für Informatik gäbe, wäre er für diese Entdeckung fällig gewesen.

In dem wunderbaren Buch "Codes - Die Kunst der Verschlüsselung" von Simon Singh kann man unter anderem nachlesen, wie so etwas …

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Wenn etwas kompliziert ist, nimmt er sich den Platz, um es verständlich zu erklären. Wenn wir ganz lieb zu den jungen Leuten sind und ihnen ein Eis spendieren, dann leihen sie uns das Buch vielleicht einmal. Es lohnt sich.
Simon Singh wurde 1964 in Wellington, Somerset (England) als Sohn indischer Vorfahren geboren. Heute lebt er in London. Er studierte Physik am Imperial College in London und später in Cambridge. 1988 gab er Wissenschaftsunterricht in der Doon Schule in Indien, 1990 unterrichtete er in Zulu Schulen in Südafrika. 1989 - 91 forschte er an dem Europäischen Institut für Teilchenphysik in Genf. 1991 - 97 war er als Produzent bei der Fernsehstation BBC tätig. Seit 1997 arbeitet er als Fernsehproduzent, Autor und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte Artikel in The Daily Telegraph, The Scotsman, The Guardian, New Scientist, Scientific American und Focus.

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