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66 Kundenbewertungen

Greg ist in großen Schwierigkeiten. In der Schule wurden Dinge beschädigt, und er ist in Verdacht geraten, der Schuldige zu sein. Dabei ist er unschuldig - zumindest irgendwie. Droht ihm trotzdem eine fette Strafe? Zu allem Übel werden die Heffleys von einem Schneesturm überrascht und eingeschneit So bleibt die Familie im Haus gefangen. Der Strom fällt aus, das Essen wird knapp und alle gehen sich kräftig auf den Wecker … Stellt sich die Frage: Gibt es eine schlimmere Strafe, als mit der eigenen Familie eingesperrt zu sein? Da heißt es: Nerven behalten. Bloß keine Panik!…mehr

Produktbeschreibung

Greg ist in großen Schwierigkeiten. In der Schule wurden Dinge beschädigt, und er ist in Verdacht geraten, der Schuldige zu sein. Dabei ist er unschuldig - zumindest irgendwie. Droht ihm trotzdem eine fette Strafe? Zu allem Übel werden die Heffleys von einem Schneesturm überrascht und eingeschneit. So bleibt die Familie im Haus gefangen. Der Strom fällt aus, das Essen wird knapp und alle gehen sich kräftig auf den Wecker … Stellt sich die Frage: Gibt es eine schlimmere Strafe, als mit der eigenen Familie eingesperrt zu sein? Da heißt es: Nerven behalten. Bloß keine Panik!
  • Produktdetails
  • Gregs Tagebuch
  • Verlag: Baumhaus Medien
  • Best.Nr. des Verlages: 242/03637
  • 9. Aufl.
  • Seitenzahl: 218
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 218 S. m. zahlr. Illustr.
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 141mm x 25mm
  • Gewicht: 349g
  • ISBN-13: 9783833936371
  • ISBN-10: 3833936371
  • Best.Nr.: 33995475

Autorenporträt

Jeff Kinney ist Onlinespieleentwickler und -designer. Er ist in Washington, D.C. aufgewachsen und zog 1995 nach Neuengland. Er lebt mit seiner Frau Julie und seinen zwei Söhnen Will und Grant im Süden von Massachusetts.
Jeff Kinney

Rezensionen

Besprechung von 07.12.2011
LIES DOCH MAL

Weihnachtsspion: "Was mich wirklich krank macht, ist diese Geschichte mit dem Weihnachtsmann. Beim Gedanken daran, dass er uns sehen kann, wenn man schläft, und weiß, wann man wach ist, bekomme ich Gänsehaut. Ich zieh' schon eine Jogginghose im Bett an, weil ich nicht will, dass dieser Kerl mich in Unterwäsche sieht." Weihnachten findet Greg eher unangenehm. Aber zum Glück schreibt er immer noch Tagebuch. Und zeichnet seine Strichmännchen, die es noch witziger wirken lassen. Und auch wenn er weder ein guter Schüler ist noch nett zu seinem besten Freund, außerdem ziemlich gierig, selbstsüchtig und vernarrt in elektronisches Spielzeug: Die meisten Leser lieben Greg. Denn er hat die besten Ideen von allen. So versucht er, sich in einem Brief an den Weihnachtsmann möglichst gut darzustellen. Aber das wird irgendwie missverstanden.

steff.

Jeff Kinney: "Gregs Tagebuch 6: Keine Panik". Baumhaus Verlag. 217 Seiten, 12,99 Euro. Ab 10 Jahre.

Drachenmacht: Ein schrecklicher Krieg wütet in Alagaësia. Alle Völker des Landes haben sich zusammengeschlossen und ziehen in den Kampf gegen Galbatorix, den grausamen Herrscher des magischen Imperiums. Drachenreiter Eragon weiß, dass sein Drache Saphira und er Galbatorix irgendwann gegenüberstehen werden. An seiner Seite kämpfen treue Gefährten, allen voran die wunderschöne, kluge Elfe Arya. Doch der finstere König ist nahezu unbesiegbar, denn er besitzt die Macht zahlloser Drachen, dere Seelenhort, den Eldunarí, er an sich gerissen hat. Ein neuer Drache und ein neuer Drachenreiter verändern das Kräfteverhältnis. Wird Eragon Galbatorix besiegen können oder muss er sich geschlagen geben? Eine Prophezeiung besagt, dass Eragon Alagaësia für immer verlassen wird. Das mitreißende Ende der Fantasy-Saga.

steff.

Christopher Paolini: "Eragon: Das Erbe der Macht". Band vier. Cbj Verlag. 958 Seiten, 24,99 Euro. Ab 12 Jahre.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 30.11.2011
Schöne neue Helden
retten die Welt
Tomi Ungerer, gerade achtzig Jahre alt geworden und kein bisschen weise, wurde zu seinen Kinderbüchern inspiriert in einer Zeit, in der die Literatur noch nicht dem Pisa-Wahn geopfert wurde: „Ich will mit meinen Büchern den Kindern beibringen, die Welt der Erwachsenen auszulachen. Sie sollen sehen, wie idiotisch wir sind.“
Ein solch ironischer Blick hinter die pädagogischen und moralischen Kulissen gelingt nur selten, dabei ist er auch heute noch ein sehr erfolgreiches Lockmittel für männliche Lesemuffel, wie eine der international bekanntesten Serien für junge Leser zwischen neun und zwölf beweist, Gregs Tagebuch von Jeff Kinney (Baumhaus Verlag). Mit dem ersten Band Von Idioten umzingelt – damit sind nicht nur Freunde oder Klassenkameraden gemeint sondern auch die liebe Familie – beginnt ein Sisyphus-Kampf um Selbstbehauptung, werden die Erziehungszumutungen von Eltern und Schule mit gesundem Egoismus und verrückten Einfällen ausgehebelt. Ein Lesespaß, auch für Mädchen, schließlich können sie gar nicht früh genug erfahren, wie Jungs ticken, und dazu haben sie in der aktuellen Jugendliteratur viele Gelegenheiten.
Ein Autor aber lässt dann doch Zweifel anklingen, ob man clevere und multimedial verrückte Jungs für Bücher aktivieren kann, wenn er in einer ungewöhnlich komischen Auseinandersetzung zwischen einer Jungs- und einer Mädchenclique die Reisevorbereitungen seiner Akteure vorstellt. Sie werde auch Bücher einpacken, das macht bei den Eltern einen guten Eindruck. Am besten sind Comics, „vor allem große Hefte, Asterix und Obelix zum Beispiel. Da kann man nämlich prima seinen Gameboy reinlegen und so tun, als ob man liest“. Martin Klein zieht in Jungsspaßund Mädchenpanik (Tulipan Verlag) mit großem Vergnügen auch die Eltern durch den Kakao, – die Mutter eines der Hauptakteure bringt aus Frust, dass sie ohne Freund öde Wochen an der Ostsee verbringen muss –, regalweise Bücher ins Auto. „Das Ganze sah so ähnlich aus wie ein riesiger Ziegelstein. Die Gesamtausgabe von Goethe, … die wollte ich immer schon mal im Urlaub dabei haben“, ist ihr Kommentar. Das übliche hierarchische Gefälle zwischen den Generationen löst sich auf, und gibt dieser Kindergeschichte neben der heiteren Stimmung einen versöhnlichen Anstrich.
Doch Humor und Ironie haben es weiterhin schwer, die Lesewelt ist immer noch von Phantastischen Erzählungen besetzt. Während sich weibliche Heldinnen mit immer ausgefalleneren Identitäten durch aussichtslose Liebesgeschichten schmachten, müssen die männlichen Helden in aberwitzigen Dystopien sich und die Welt retten. Als aktuelle Versionen von Schöne neue Welt erzählen diese Bücher von Gesellschaften, in denen die digitalen und sozialen Medien diktatorisch die Herrschaft übernommen haben. Der Kampf gegen sie entwickelt sich zu einem Forum der Auseinandersetzung mit den Ängsten der Moderne.
Und wenn sich die bildungsbeflissenen und verunsicherten Erwachsenen fragen, für welches Alter das alles gedacht ist, antwortet ihnen der Maler und Erzähler Shaun Tan: „Als Künstler versuche ich, Erfahrungen zu vereinfachen, von den Besonderheiten der Story wegzukommen, den emotionalen Fluss zu finden, und darauf reagieren die Kinder. Sie sind es außerdem gewohnt, nicht alles zu verstehen. Sie lesen die Sachen erst auf die Emotionen hin, und das ist die richtige Art zu lesen“. ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
Zeichnung:
Christian A. Fischbacher
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