Die Zauberschule und andere Geschichten - Ende, Michael

Michael Ende 

Die Zauberschule und andere Geschichten

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Die Zauberschule und andere Geschichten

Michael Ende wird häufig nur mit seinen Hauptwerken in Verbindung gebracht. Dass er auch viele meisterhafte Märchen, Fabeln und Geschichten für Kinder und Erwachsene geschrieben hat, ist weit weniger bekannt. In diesem von Regina Kehn völlig neu und komplett vierfarbig bebilderten Sammelband trifft man sie alle: das einfältige Nashorn Norbert Nackendick, den weisen Elefanten Filemon Faltenreich, die hartnäckige Schildkröte Tranquilla Trampeltreu, das hilfreiche Traumfresserchen, den liebenswerten Teddy Washable und das kleine Lumpenkasperle.


Produktinformation

  • Verlag: Carlsen
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 270 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 270
  • Carlsen Taschenbücher Bd.936
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 137mm x 28mm
  • Gewicht: 326g
  • ISBN-13: 9783551359360
  • ISBN-10: 3551359369
  • Best.Nr.: 33355396
Viele Menschen, deren Muttersprache Deutsch ist, und die in den letzten 50 Jahren Kinderbücher gelesen haben, dürften diese Geschichten kennen. Es gab sie bisher zwar nur einzeln als Bilderbücher, aber sie zählen zum Schönsten, was die Kinderliteratur zur bieten hat. Deshalb liegen sie nun zusammengefasst vor, in einen dicken Band mit Leinenrücken, damit sie auch künftig alle Situationen, in denen gelesen oder vorgelesen wird, gut überstehen. Das Buch wird zwar wohl kaum von Katzen oder Wetterfröschen gelesen werden, denn dafür ist es zu groß. Aber vielleicht findet sich jemand, der ihnen daraus vorliest. Sie wären sicher sehr glücklich darüber! Für Großväter oder Großmütter ist es schon eher gemacht. Es liegt gut in den Händen derjenigen, die in einem bequemen Ohrensessel die Welt um sich herum vergessen wollen. Es ist zwar ein wenig zu schwer, um es in einer Hand zu halten, aber wenn man als Portraitmaler eine vornehme Dame mit Mops im Arm auf dem Postament sitzen hat, dann kann es schon passieren, dass man diese Beschwernis auf sich nimmt, und trotzdem weiter liest. Die Geschichten von Michael Ende können auf jeden Fall als Entschuldigung gelten, wenn die Dame dann ein Mopsgesicht hat und der Mops das hübsche Blumenhütchen seiner Herrin trägt. Wie Mütter allerdings nebenbei kochen können, während sie z.B. die "Zungenbrechergeschichte" lesen, das ist mir ein Rätsel. Und das Fieberthermometer sollten sie auch besser dem verrückten "Norbert Nackendick" einschieben. Vielleicht können sie damit verhindern, dass er zu Stein erstarrt - obwohl, das wäre gar nicht sinnvoll ... "Tranquilla Trampeltreu" wäre dem kleinen Bruder jedenfalls eine gute Begleiterin im Lift. Sicher könnte sie ihm ein schönes Lied vorsingen, und seine große Schwester könnte mit "Lenchens Geheimnis" vielleicht auch die Zeichen im Telefon auflösen. Aber "macht nichts", wenn es nicht geschieht, es gibt ja genug andere Geschichten. Das Baby jedenfalls sollte unbedingt das "Kleine Lumpenkasperle" finden, und die Großmutter hätte mit "Ophelias Schattentheater" einen schönen Traum, für den sie das "Traumfresserchen" gar nicht bräuchte. Aber weil alle Leute manchmal eine "schlimme Nacht" erleben müssen, ist es schon sehr sinnvoll, dass alle das Traumfresserchengedicht kennen - auswendig natürlich! Denn wer weiß, wann und wo man damit böse Träume bannen muss. Es kann also der "Wunsch aller Wünsche" in Erfüllung gehen, wenn man mit dieser "Zauberschule" lesen lernt. (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)
Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren und starb im August 1995 in Stuttgart. In einer nüchternen, seelenlosen Zeit hat er die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume für die Kinder wie für die Erwachsenen zurückgewonnen und wurde mit Büchern wie "Die unendliche Geschichte" und "Momo" weltberühmt.
Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war immer ein ausgesprochen vielseitiger Autor. Neben Kinder- und Jugendbüchern hat er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Opernlibretti und Gedichte geschrieben. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.
Seine Bücher haben bislang eine weltweite Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht und sind in nahezu 40 Sprachen übersetzt.

Kundenbewertungen zu "Die Zauberschule und andere Geschichten"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Melli aus Berlin am 28.11.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es nicht um Zaubergeschichten, wie man bei dem Titel vielleicht vermuten könnte. Es ist eine Sammlung von zahlreichen Kurzgeschichten. Jede einzelne dieser Geschichten entführt einen in eine andere Welt. Autor ist Michael Ende, der auch so tolle Bücher wie "Momo" oder "Jim Knopf" geschrieben hat.
Sehr zu empfehlen, da spannend und witzig zu gleich.

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Bewertung von New York aus Bonn am 17.06.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch enthält sehr viele schöne Geschichten, zum Beispiel "Die Zauberschule". In dieser Geschichte geht es um einen Journalisten, der ein Jahr in einer "Zauberwelt" lebt. Dort findet er zwei Freunde (Kinder), die in die Zauberschule gehen. So erfährt er viel über Zaubereien... Als er in die normale Welt zurück reist, schreibt er einen Artikel darüber in einer bekannten Zeitung. Doch keiner glaubt ihm. Schließlich bittet er seine Freunde aus der Zauberwelt um Hilfe, aber es gibt leider keinen Bekanntmachungszauber. Werden die drei es wohl schaffen, dass die Leute glauben, dass es eine Zauberwelt gibt?

Eine andere Geschichte heißt "Norbert Nackendick". Diese Geschichte handelt von einem Nashorn, das sehr egoistisch ist. Es vertreibt alle Tiere aus seiner Gegend, doch ein Vögelchen bleibt da. Es versucht, Norbert Nackendick mit einem Trick wegzuscheuchen. Das Vögelchen sagt zu dem Nashorn: "Wenn Du so viele Tiere vertrieben hast, bist Du ein klarer Sieger. Jeder Sieger braucht doch eine Statue". Da muss das Nashorn zustimmen. "Aber da du keine Statue von dir hast, musst du selber eine Statue sein, das heisst, dass du für immer auf einem großen Felsen stehen musst. Und wenn du runtergehst, bist du kein Sieger mehr, weil du dann deine eigene Statue gestürzt hast". Wird der Plan wohl aufgehen und wird das Nashorn vor Hunger wohl sich selbst stürzen?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr spannend ist und die Geschichten sehr abwechslungsreich sind. Ich würde das Buch Kindern ab 6 Jahren empfehlen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Buch mit Leinen-Einband

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