Die drei Fragezeichen / Der lachende Schatten Bd. 6 + Die Silbermine Bd. 24

Die drei Fragezeichen / Der lachende Schatten Bd. 6 + Die Silbermine Bd. 24

Erzählt v. Robert Arthur u. M. V. Carey. Nach d. Buchreihe v. Alfred Hitchcock
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Die drei Fragezeichen / Der lachende Schatten Bd. 6 + Die Silbermine Bd. 24

Die beliebten Detektive im Doppelpack!

Der lachende Schatten:

Als Bob und Peter von einer Fahrradtour zurückkehren, hören sie einen Hilferuf und gleich darauf fällt ihnen ein Amulett vor die Füße. Außerdem wird die Nacht plötzlich von einem seltsamen Lachen erfüllt. Was hat das zu bedeuten? Zusammen mit Justus entdecken die Detektive eine Nachricht in dem Amulett, anscheinend ein Hilferuf. Aber wer ist da in Gefahr? Und was könnten Miss Sanchez und ihr Sohn Ted damit zu tun haben?

Die Silbermine:

Eine stillgelegte Silbermine weckt die Neugier der drei Detektive. Warum kauft der steinreiche Makler Thurgood ausgerechnet ein verlassenes Bergwerk? Woher kommt das Donnern aus der Tiefe? Und warum versucht Thurgood mit allen Mitteln, Fremde von der der Mine fern zu halten? Heimlich erforschen Justus, Bob und Peter das Stollenlabyrinth. Dort machen sie einen schaurigen Fund ...



Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 317 S.
  • Seitenzahl: 320
  • cbj Taschenbücher Bd.22133
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 345g
  • ISBN-13: 9783570221334
  • ISBN-10: 3570221334
  • Best.Nr.: 26250682
"Die drei ??? sind das beste was es je gegeben hat!" Gästebucheintrag auf www.3fragezeichen.de

Leseprobe zu "Die drei Fragezeichen / Der lachende Schatten Bd. 6 + Die Silbermine Bd. 24"

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Leseprobe zu "Die drei Fragezeichen / Der lachende Schatten Bd...."

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Seid alle gegrüßt! Es ist mir ein Vergnügen, dass wir auch dieses Abenteuer unserer erstaunlichen drei Freunde, der drei Detektive oder kurz drei ???, gemeinsam verfolgen werden. Diesmal droht ihnen Gefahr von einem geheimnisvollen goldenen Amulett aus einem verschollenen Indianerschatz - größere Gefahr sogar, als ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Und für zusätzliche Aufregung sorgt ein sonderbarer Schatten, der höchst überraschend aufzutauchen und dabei zu lachen pflegt.

Falls ihr das eine oder andere Buch über frühere Taten der drei ??? gelesen habt, so wisst ihr natürlich schon alles über meine jungen Freunde. Für neue Leser: Der begabte Erste Detektiv, Justus Jonas, ist ein stämmiger -sagen wir ruhig: gut gepolsterter - Bursche. Peter Shaw ist groß und athletisch; Bob Andrews ist nicht so kräftig, aber ein gescheiter Kopf. Alle drei wohnen im Staat Kalifornien in Rocky Beach, einer kleinen Stadt am Pazifik nahe Hollywood. Ihr Hauptquartier, die "Zentrale", haben sie sich in einem Campinganhänger eingerichtet, der wohl verborgen auf dem Schrottplatz der Firma "Gebrauchtwagen-Center T. Jonas" steht. Dieser Supertrödelmarkt gehört Justs Onkel und Tante, bei denen er lebt.

Doch wozu sollte ich euch mit meiner Vorrede länger aufhalten? Kommen wir zum Thema. Gleich werden wir den Schatten lachen hören (falls man sein hässliches Kreischen so nennen kann) ...

Albert Hitfield Es lacht in der Nacht Als Bob Andrews und Peter Shaw auf dem Heimweg noch drei Kilometer vor Rocky Beach waren, mussten sie die Fahrradbeleuchtung einschalten. Im Bergland von Südkalifornien fällt die Dunkelheit immer recht plötzlich ein.

"Verflixt", sagte Peter, "wir hätten früher zurückfahren sollen."

"Das Schwimmen war's wert, dass wir später dran sind." Bob grinste befriedigt.

Dieser herrliche Tag in den Bergen mit ihrem Bad in einem Gebirgsbach als Höhepunkt hatte nur einen Fehler: Justus Jonas, der Dritte im Bunde der drei Detektive, konnte nicht dabei sein. Just musste heute mal wieder seinem Onkel Titus auf dem Schrottplatz helfen.

Müde, aber glücklich radelten die beiden Jungen im Dunkeln an einer hohen Mauer entlang. Plötzlich hallte ein dünner, unheimlicher Schrei durch die Nacht.

"Hiiilfe!"

Überrascht trat Peter auf die Bremse und brachte sein Rad mit einem Ruck zum Stehen. Bob fuhr ihm mit voller Wucht hinten auf.

"Uff!", stieß Bob hervor.

Peter flüsterte: "Hast du das gehört?"

Bob zerrte die beiden ineinander verkeilten Fahrräder auseinander und warf einen raschen Blick auf die Mauer.

"Ja, ich hab's gehört. Glaubst du, da ist jemand was passiert?"

Als die beiden Jungen noch standen und lauschten, bewegte sich hinter der Mauer etwas im Gebüsch. "Hilfe!"

Diesmal ließ der Schrei keinen Zweifel mehr darüber, dass hier ein Mensch in Not war. Unmittelbar vor den Jungen war ein schweres Tor aus hohen Eisenstangen, die oben wie Speerspitzen endeten, in die Mauer eingelassen. Für die beiden Detektive gab es kein Zögern mehr. Peter ließ sein Rad fallen und rannte zu dem Eisentor. Bob folgte dicht hinter ihm. Plötzlich schrie er leise, aber heftig auf: "Autsch!"

Über die Mauer war etwas auf ihn zugeschnellt und hatte ihn am Arm getroffen - etwas Kleines, das im Dunkeln noch einmal aufschlug und dann verschwunden war.

Doch Peter bückte sich schon danach. "Da ist es!"

Die beiden Freunde starrten auf das Ding in Peters Hand. Es war ein winziges, glänzendes Figürchen aus Metall, nur etwa fingerlang, und es hatte die Gestalt eines absonderlichen kleinen Mannes, grinsend und mit gekreuzten Beinen.

"Was ist das, Peter?"

"Keine Ahnung. Es sieht aus, als sei es irgendwo festgemacht gewesen. Sieh mal die Öse oben am Kopf!"

"Es kam über die Mauer", sagte Bob. "Meinst du ."

Ein plötzlicher Tumult jenseits der Mauer schnitt ihm das Wort ab. Dann brach jemand durchs Gebüsch und eine gedämpfte Stimme rief: "Er hat was rübergeworfen. Hol es her!"

"Ich geh schon, Boss", antwortete eine zweite Stimme.

An dem großen Tor schabte Metall auf Metall, während jemand mit Gewalt das Schloss zu öffnen versuchte. Mit einem raschen Blick in die Runde entdeckten die Jungen ein dichtes Gesträuch an der Mauer. Sie schoben die Fahrräder aus dem Weg und krochen dann gebückt ins Versteck.

Langsam, mit einem Ächzen, schwang das schwere Tor in seinen Angeln zurück. Dann schlüpfte eine schattenhafte Gestalt zwischen den Bäumen am Straßenrand hindurch. Die Jungen lugten durch die Zweige. Die Gestalt kam näher, ging an ihnen vorbei und schritt die Straße entlang.

"Hast du gesehen, wer das war?", flüsterte Bob. "Nein, es ist zu dunkel."

"Vielleicht sollten wir die Figur zurückbringen. Sie sieht irgendwie wertvoll aus." "Ja, wir könnten ... Vorsicht!"

Ein dunkler Schatten war keine drei Meter vor der Stelle, wo Bob und Peter im Buschwerk kauerten, aufgetaucht. Die Jungen hielten sich stocksteif und ganz still. Hoch über ihnen ragte der Schatten in die Nacht - riesig, gekrümmt und bucklig, mit langer, schnabelähnlicher Nase und kleinem Kopf, der ständig wie im Krampf einmal hierhin, einmal dorthin vorstieß.

Mit einem Mal war die Nacht von gellendem Lachen erfüllt! Es kam von dem großen Schatten her, der da so dicht vor ihrem Versteck stand. Die Jungen mühten sich noch, ihrer Panik Herr zu werden und nicht einfach loszulaufen - da rief der Schatten plötzlich mit ganz gewöhnlicher Männerstimme:
"Lass sein. Jetzt ist es zu dunkel zum Suchen."

"Ist gut, Boss", antwortete der andere Mann, der ein Stück weit die Straße entlanggegangen war. "Ich will zusehen, dass ich's morgen finde."

Der hoch aufragende, bucklige Schatten mit dem unheimlichen Kopf wartete noch, bis der andere Mann wieder bei ihm angelangt war. Dann zwängten sich beide mit Rascheln und Krachen durchs Gebüsch und das Eisentor fiel quietschend zu. Bob und Peter blieben in ihrem Versteck, bis sie hörten, wie das Tor wieder abgeschlossen wurde und die Schritte der beiden Männer jenseits der Mauer verhallten.

"Hast du diesen Kerl gesehen?", flüsterte Bob. "Den mit dem komischen Kopf! Und wie der lachte - was war das bloß für ein Lachen?"

"Ich weiß nicht - und ich möchte es eigentlich auch gar nicht wissen", gab Peter entschieden zurück.

"Komm, fahren wir nach Hause und erzählen wir Just, was wir erlebt haben."

"Dafür bin ich eher zu haben", stimmte Peter zu.

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