Der schwarze Skorpion / Die drei ??? Bd.39

Der schwarze Skorpion / Die drei ??? Bd.39

Erz. v. Marco Sonnleitner
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Der schwarze Skorpion / Die drei ??? Bd.39

Ein neuer Fall für die Kult-Detektive

Unter den Zuschauern der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft entsteht Panik: Einer der Spieler ist nach einem Skorpionstich bewusstlos zusammengebrochen! Wollte jemand mit einem Anschlag den Sieg der amerikanischen Mannschaft verhindern? Die drei ??? nehmen die Ermittlungen auf und bekommen es mit einer ganzen Reihe weiterer unheimlicher Tiere zu tun ...

- Das berühmteste Detektivteam der Jugendliteratur
- Anfang 2009 kommt der zweite Kinofilm: "Die drei ??? - Das Gespensterschloss"


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 151 S.
  • Seitenzahl: 151
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 18, 5 cm
  • Gewicht: 182g
  • ISBN-13: 9783570217405
  • ISBN-10: 357021740X
  • Best.Nr.: 23825452
Marco Sonnleitner ist seit seiner Kindheit großer Fan der drei ??? und seit dem Frühjahr 2003 im Autorenteam. Er sprüht nur so vor Ideen und es gelingt ihm mühelos, diese gekonnt in Texte mit starken, witzigen Dialogen umzusetzen.

Leseprobe zu "Der schwarze Skorpion / Die drei ??? Bd.39"

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Leseprobe zu "Der schwarze Skorpion / Die drei ??? Bd.39"

"Wahnsinn! Einfach Wahnsinn!" Peter griff sich fassungslos an den Kopf. "Habt ihr diesen gnadenlosen Schmetterschlag gesehen? Der kam ja fast senkrecht hinterm Netz wieder runter! Wahnsinn!"

"Der Typ kann einfach abartig hochspringen." Bob zeigte auf den braun gebrannten Spieler, der sich eben mit seinem Partner abklatschte. "Deswegen kommt er mit der Hand so gut über den Ball."

"Ja, wie 'n Flummi." Peter hatte sich noch immer nicht beruhigt. "Der muss Sprungfedern in den Beinen haben."

"Jetzt wird's eng für die Brasilianer!"

"Die sind fertig!" Peter nickte zuversichtlich. "Wirst schon sehen! Die kommen nicht mehr zurück!"

Justus folgte dem Treiben auf dem sandigen Spielfeld genauso wenig wie der Unterhaltung seiner beiden Freunde. Ihm war einfach nur heiß, unsäglich heiß.

Die Bilder und Farben verschwammen allmählich vor seinen Augen, und er glaubte, förmlich riechen zu können, wie die Sonne seine Haut verbrannte. Überall trat ihm der Schweiß aus den Poren, floss in schmalen Rinnsalen den Rücken hinab oder über die kleinen Speckröllchen an seinem Bauch und versickerte schließlich im Bund seiner Badehose.

Und außerdem war es ihm hier viel zu eng - und zu laut. Hunderte halb nackter Körper saßen dicht gedrängt hinter der Absperrung im Sand und brüllten sich die Seele aus dem Leib, um ihre Favoriten anzufeuern. Und weil alle den Stars dieser Beachvolleyballweltmeisterschaft möglichst nahe sein wollten, quetschten sie sich immer weiter nach vorne und schoben sich dabei mehr und mehr zusammen.

Wie die Ölsardinen, dachte der Erste Detektiv, nur dass Ölsardinen nicht so schreien.

"... und einen nicht dauernd anrempeln!", fauchte er plötzlich und drehte sich um. Dort hatte sich ihm gerade zum wiederholten Male ein Knie schmerzhaft in den Rücken gebohrt.

"Neunzehn zu zwölf!" Der Besitzer des aufdringlichen Knies strahlte Justus begeistert an. "Noch zwei Punkte und wir sind eine Runde weiter!"

"Das ist zwar sehr erfreulich", erwiderte Justus gereizt, "aber noch lange kein Grund, mir andauernd Ihr Knie -"

"Time-out!", rief Peter in diesem Moment und packte Justus an der Schulter. "Die beiden Brasilianer nehmen ihr letztes Time-out!"

"Bitte?" Justus drehte sich wieder herum.

"Verdammt!", fuhr Justus' Hintermann auf und rammte ihm noch einmal sein Knie in den Rücken. "Die Kerle wollen uns aus dem Rhythmus bringen!"

Justus stöhnte entnervt und verdrehte die Augen.

Es war sinnlos, einfach sinnlos. Dieser Kniequäler hinter ihm würde es nie kapieren.

"Geht's dir gut?" Peter sah Justus fragend an, weil er nicht wusste, wie er dessen leidende Miene deuten sollte.

"Alles bestens." Justus lächelte dünn. "Mordsstimmung, schön warm, nette Leute - einfach fantastisch hier."

"Nicht wahr?" Peter war im Moment viel zu aufgedreht, um den ironischen Unterton in Justus' Stimme zu bemerken. "Hier geht die Post ab! War wirklich eine prima Idee von euch, hierherzukommen, echt toll! Danke noch mal!"

"Nichts zu danken", antwortete Bob.

"Gern geschehen." Noch einmal zwang sich der Erste Detektiv zu einem Lächeln. Aber das mit der prima Idee sah er inzwischen doch etwas anders.

Bob und er hatten nach einem Geburtstagsgeschenk für Peter gesucht und waren dabei in der Zeitung auf dieses Turnier gestoßen. Ein Beachvolleyballweltmeisterschafts-Turnier hier in Rocky Beach! Beiden war sofort klar gewesen, dass sie das passende Geschenk für ihr Sportass gefunden hatten - eine Eintrittskarte für eines der Spiele! Und natürlich wollten sie für sich auch Karten besorgen, damit sie alle drei zusammen hingehen konnten.

Doch leider waren die Spiele an den Finaltagen schon ausverkauft gewesen, deswegen hatten sie nur noch Karten für ein Vorrundenmatch bekommen. Aber Justus und Bob waren sich sicher gewesen, dass Peter auch an so einem Spiel seinen Spaß haben würde.

Und so war es dann auch gewesen. Peter hatte sich irrsinnig gefreut über das Geschenk und dem Tag entgegengefiebert. Glücklicherweise hatten Justus und Bob auch noch drei Tickets für ein Spiel der amerikanischen Titelverteidiger Ken Parker und John Trevis ergattert. Sie mussten gegen die Brasilianer da Silva und Carlos antreten, gegen die sie sogar mehr Schwierigkeiten hatten als erwartet, weswegen es bisher ein heiß umkämpftes Match war.

Peter hatte die Begegnung von Anfang an in ihren Bann gezogen. Er kommentierte jeden Spielzug, feuerte die Amerikaner lautstark an, ärgerte sich über Punkte der Gegner und steigerte sich immer mehr in die Partie hinein.

Doch sosehr sich Justus darüber freute, dass ihr Geschenk bei Peter gut ankam, sosehr bereute er es schon, dass er sich das alles überhaupt angetan hatte. Er war nun einmal keine Sportskanone. Nur im Wasser, und da auch nur im Brustschwimmen, machte er zur Überraschung aller eine einigermaßen gute Figur. Ansonsten hatte er jedoch zum Sport ein eher gespanntes Verhältnis, und es interessierte ihn im Gegensatz zu Peter und Bob auch nicht sonderlich, wer wie weit hüpfte, warf, lief, schwamm und so fort.

Und es interessierte ihn daher auch überhaupt nicht, wer wie oft diesen weißen Ball in den Boden hämmerte. Schlimm genug, sagte sich Justus, dass erwachsene Menschen unter sengender Sonne bis zur Erschöpfung durch den Sand hechten. Dass das ungesund war, wusste doch jedes Kind. Aber deswegen musste er sich hier doch nicht grillen, anbrüllen und von fremden Knien foltern lassen!

Doch Justus riss sich zusammen. Er wollte Peter den Tag nicht verderben. Es war dessen Tag.

"Und warum hören die jetzt auf?", fragte er ihn daher möglichst interessiert und deutete zu den Spielern, die mittlerweile auf ihren Bänken am Rande des Spielfelds Platz genommen hatten. Mit dem Rücken zu den drei ??? saßen die vier durchtrainierten Sportler keine zehn Meter von ihnen entfernt - unter Sonnenschirmen!

"Die hören nicht auf", antwortete Peter. "Die Brasilianer nehmen sich nur ihre letzte Auszeit in der Hoffnung, dass sie Parker und Trevis damit ein wenig aus dem Konzept bringen können.

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Bewertung von Linus aus Altlußheim am 07.07.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch giebt es viele spanndende stellen
weil: Die drei ??? bei dem Letzten Volleball spiel sind und der Amerikaner wurde von einem Schwarzen Skorpion gestochen wird alle rennen weg.Einer der drei ??? ist mit seiner Tasche auf den Skorpion gefallen und hatte in getöttet.Jetzt müssen die drei ??? dem Fall auf die fersen gehen.Wer den Skorpion frei gellassen hat.
Das Buch ist super weil es ein richtiger Fall der drei ??? wird und es ein Klassiker ist.

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