Der geheime Schlüssel zum Universum, Die große illustrierte Ausgabe - Hawking, Lucy; Hawking, Stephen W.
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Lucy Hawking Stephen W. Hawking 

Der geheime Schlüssel zum Universum, Die große illustrierte Ausgabe

In Zus.-Arb. m. Christophe Galfard
Gebundenes Buch
 
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Der geheime Schlüssel zum Universum, Die große illustrierte Ausgabe

Die große illustrierte Ausgabe des Weltbestsellers von Stephen und Lucy Hawking

Als George den Wissenschaftler Eric und dessen Tochter Annie kennenlernt, nimmt sein Leben eine aufregende Wendung: Eric und Annie besitzen einen superintelligenten Computer namens Cosmos, mit dessen Hilfe die drei eine unglaubliche Reise durch Zeit und Raum unternehmen. Doch der Weltraum ist nicht nur faszinierend - er ist auch gefährlich. Denn plötzlich verschwindet Eric in einem Schwarzen Loch ...

Der Bestseller von Stephen Hawking und seiner Tochter Lucy liegt jetzt als große illustrierte Ausgabe vor. Eine Vielzahl spektakulärer Fotos, aufgenommen von den NASA-Forschungssonden, offenbaren die Wunder des Weltalls und lassen uns teilhaben an Georges fulminantem Abenteuer!

- Spektakuläre Fotos offenbaren die Geheimnisse des Weltraums

- Zahlreiche Sachillustrationen veranschaulichen komplexe Zusammenhänge


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 286 S. m. zahlr. farb. Illustr. u. Fotos.
  • Seitenzahl: 288
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 258mm x 206mm x 28mm
  • Gewicht: 1134g
  • ISBN-13: 9783570138366
  • ISBN-10: 3570138364
  • Best.Nr.: 26924824
"Wer könnte Kinder besser in die Phänomene des Universums einführen als der Astrophysiker Stephen Hawking? (...) Unser Urteil: In jeder Beziehung aufregend."
Lucy Hawking, geboren 1970, ist die Tochter von Stephen Hawking. Nach dem Studium französischer und russischer Literatur an der Universität von Oxford wurde sie Journalistin und schrieb bald für zahlreiche bekannte englische Tageszeitungen. Nach der Veröffentlichung von zwei viel beachteten Romanen, begann sie gemeinsam mit ihrem Vater an ihrem ersten Kinderbuch zu arbeiten.

Leseprobe zu "Der geheime Schlüssel zum Universum, Die große..."

Ein Schwein kann doch nicht einfach verschwinden, dachte George, als er vor dem gähnend leeren Schweinestall stand und bis in den hintersten Winkel spähte. Er probierte es auch damit, die Augen fest zuzumachen und wieder auf, um festzustellen, ob das Ganze vielleicht eine üble optische Täuschung war. Aber als er wieder hinschaute, war das Schwein noch immer fort und sein fetter, verdreckter rosa Wanst war nirgends zu sehen. Ja, als er nun die Situation zum zweiten Mal betrachtete, war sie nicht etwa besser geworden, sondern sogar noch schlimmer. Er bemerkte nämlich, dass die Tür an der Seite des Schweinestalls offen stand, was bedeutete, dass jemand sie nicht ordentlich zugemacht hatte. Und dieser Jemand war sehr wahrscheinlich er.

"Georgie!", hörte er seine Mutter aus der Küche rufen. "Ich fange gleich mit dem Abendessen an. Dauert noch ungefähr eine Stunde. Hast du deine Hausaufgaben gemacht?" "Ja, Mum", rief er übertrieben fröhlich. "Wie geht's deinem Schwein?"

"Gut geht's ihm! Prima!", rief George mit Quiekstimme. Er schickte versuchsweise ein paar "Oinks" hinterher, damit es sich anhörte, als sei alles in bester Ordnung in dem kleinen Garten hinter dem Haus, wo es riesige Mengen Gemüse gab und ein riesengroßes, jetzt aber auf rätselhafte Weise verschwundenes Schwein. George grunzte noch ein paar Mal recht beeindruckend - seine Mutter durfte auf gar keinen Fall in den Garten kommen, ehe George Zeit gehabt hatte, sich einen Plan zurechtzulegen. Noch hatte er keinen blassen Schimmer, wie er es anstellen sollte, das Schwein zu finden, es in den Stall zurückzuverfrachten, die Tür wieder abzusperren und rechtzeitig zum Abendessen im Haus zu sein. Aber er dachte angestrengt nach und wollte unbedingt vermeiden, dass seine Mutter oder auch sein Vater auftauchten, bevor er eine Lösung gefunden hatte.

George wusste recht gut, dass seine Eltern nicht gerade begeistert von dem Schwein waren. Sie hatten nie vorgehabt, ein Schwein hinten im Garten zu halten, und vor allem sein Vater knirschte häufig und heftig mit den Zähnen, wenn er daran dachte, wer hinter dem Gemüsebeet hauste. Das Schwein war ein Geschenk gewesen. An einem kalten Heiligabend vor ein paar Jahren hatte ein Bote eine große Pappschachtel an der Haustür abgegeben, in der es quiekte und grunzte. Als George sie aufmachte, hockte darin ein zutiefst empörtes rosa Ferkel. George hob es behutsam aus der Schachtel und schaute entzückt zu, wie sein neuer Freund auf seinen winzigen Hufen rund um den Christbaum schlitterte. Auf der Schachtel klebte ein Zettel.

"Ihr Lieben", stand darauf. "Fröhliche Weihnachten! Dieser kleine Kerl braucht ein Zuhause. Könnt ihr ihm eines geben? Liebe Grüße, Oma."

Georges Vater war keineswegs entzückt über den unerwarteten Familienzuwachs. Nur weil er Vegetarier war, hieß das noch lange nicht, dass er Tiere gernhatte. Pflanzen waren ihm lieber. Mit denen kam man viel leichter zurecht. Sie richteten kein Tohuwabohu an, hinterließen keine dreckigen Hufabdrücke auf dem Küchenboden und fielen nicht ins Haus ein und fraßen alle Kekse auf, die auf dem Tisch liegen geblieben waren. Aber George fand es herrlich, ein eigenes Schwein zu haben. Die Geschenke, die er in diesem Jahr von seinen Eltern bekam, waren wie üblich ziemlich schrecklich. Seine Mutter hatte ihm einen purpurrot und orange gestreiften Pullover gestrickt, dessen Ärmel bis zum Boden hinunterreichten. Eine Panflöte hätte er sich bestimmt auch nie gewünscht, und als er den Bausatz für eine Wurmzucht auspackte, kostete es ihn große Mühe, ein begeistertes Gesicht zu machen.

Was George sich wirklich wünschte, mehr als alles andere auf der Welt, war ein Computer. Aber er wusste, dass seine Eltern ihm höchstwahrscheinlich keinen kaufen würden. Sie hielten nichts von diesen modernen Erfindungen und versuchten, mit so wenigen der üblichen Haushaltsgeräte auszukommen wie irgend möglich. Da sie ein möglichst ursprüngliches, einfaches Leben führen wollten, wuschen sie ihre gesamte Wäsche mit der Hand, besaßen kein Auto und zündeten abends Kerzen im Haus an, um nur ja keinen Strom zu verbrauchen.

All das sollte dazu dienen, dass George möglichst natürlich und gesund aufwuchs, frei von Giftstoffen, Strahlung und anderen ähnlich üblen Sachen. Das einzige Problem dabei war, dass Georges Eltern nicht nur alles abgeschafft hatten, was ihm möglicherweise Schaden zufügen konnte, sondern auch eine Menge Dinge, die ihm Spaß gemacht hätten. Mag ja sein, dass seine Eltern es schön fanden, um einen Maibaum herumzutanzen, zu Protestmärschen der Umweltschützer zu gehen und Mehl zu mahlen, um ihr eigenes Brot zu backen. Aber George machte das keinen Spaß. Er wollte lieber auf einen Jahrmarkt gehen und Achterbahn fahren oder Computerspiele spielen oder mit einem Flugzeug weit, weit wegfliegen. Doch alles, womit er sich im Moment vergnügen konnte, war sein Schwein.

Immerhin war es ein wirklich prächtiges Schwein. George taufte es Freddy und verbrachte viele glückliche Stunden damit, auf dem Schweinestall zu sitzen, den sein Vater im Garten hinter dem Haus gebaut hatte, die Beine baumeln zu lassen und Freddy dabei zuzusehen, wie er im Stroh herumschnoberte oder mit der Schnauze im Dreck wühlte.

Während die Jahreszeiten wechselten und die Jahre vergingen, wurde Georges Ferkel größer und immer größer, bis es so groß war, dass es bei schwachem Licht aussah wie ein Elefantenbaby. Je größer Freddy wurde, desto mehr fühlte er sich in seinem Schweinestall eingepfercht. Wann immer sich eine Gelegenheit bot, entwischte er aus seiner Behausung und tollte durch das Gemüsebeet, zertrampelte die Karotten, mampfte junge Kohlköpfe und ließ sich die Blumen schmecken, die Georges Mutter angepflanzt hatte. Auch wenn sie oft mit George darüber sprach, wie wichtig es doch sei, alle Lebewesen zu lieben, hatte er den Verdacht, dass sie an Tagen, an denen Freddy ihren Garten verwüstete, alles andere als liebevolle Gefühle für das Schwein hegte. Georges Mutter war zwar Vegetarierin, genau wie sein Vater, aber George war sicher, dass er sie wütend "Wurst und Speck" hatte murmeln hören, als sie sich nach einem von Freddys zerstörerischen Ausflügen ans Aufräumen machte.

An diesem Tag jedoch hatte Freddy nicht im Gemüsebeet gewütet. Statt wie verrückt herumzutoben, hatte das Schwein etwas viel Schlimmeres angestellt. In dem Zaun, der ihren Garten vom Nachbargarten abtrennte, bemerkte George plötzlich ein verdächtig schweineförmiges Loch.

Kundenbewertungen zu "Der geheime Schlüssel zum Universum, Die große..."

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Bewertung von A.Jürgens am 13.05.2010 ***** ausgezeichnet
Zu den Autoren:
Lucy Hawking - Die 1970 geborene Tochter von Stephen Hawking studierte in Oxford zunächst französische und russische Literatur, bevor sie als freiberufliche Journalistin für diverse bekannte englische Tageszeitungen tätig wurde. Nach der Veröffentlichung von zwei (Erwachsenen-)Romanen begann sie, zusammen mit ihrem Vater an einem Kinderbuch zu arbeiten.
Stephen Hawking - Der 1942 in Oxford geborene, englische Astrophysiker erkrankte bereits im Alter von 21 Jahren an ALS, einer degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems, die sein Nervensystem zerstört. 1968 zwang ihn diese Krankheit in den Rollstuhl, 1985 kostete sie ihn, nach einem Luftröhrenschnitt, die Fähigkeit zu sprechen. Hawking war fortan auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen, den er zwischenzeitlich mit seinem rechten Wangenmuskel steuert. Trotz seiner Erkrankung war er von 1979 bis ins Jahr 2009 Inhaber des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge, forschte im Bereich Physik (Schwarze Löcher) und lieferte neben bedeutenden Arbeiten zur Kosmologie auch populärwissenschaftliche Werke und Bücher über moderne Physik ab. Dadurch wurde er einem breiten Publikum außerhalb der Fachwelt bekannt und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Zum Buch - „Willkommen im Universum“. Es sind verheißungsvolle Worte, mit denen der futuristische Sprachcomputer Cosmos, den kleinen George im Wohnzimmer seiner neuen Nachbarn zu einer virtuellen Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls einlädt. Dort ist er eigentlich nur gelandet, weil er sein ausgerissenes Schwein Freddy sucht. Mit Hilfe von Cosmos zeigen Eric, ein Wissenschaftler, und dessen Tochter Annie dem 12jähigen George völlig neue Welten. Er sieht nicht nur leuchtende Gaswolken, sondern wird auch Zeuge von Sternengeburten. Klar, dass er begeistert ist. Dass Cosmos Annie und ihre Familie aber auch richtig ins Weltall bringen kann, will er nicht glauben. Weshalb Annie ihn in einen Raumanzug steckt und Cosmos als Portal nutzt. Die beiden reisen auf einem rasenden Kometen, was nicht ganz ungefährlich wird.

Meine Meinung - Die Begleitgeschichte ist liebenswert kindlich aufgebaut und auch ideal zum Vorlesen geeignet. Eine dümmliche Schülergang, ein Schwein namens Freddy, ein Umweltschützer, ein Ausbeuter sowie ein verkannter Wissenschaftler bestimmen neben dem „besten Computer der Welt“ größtenteils das Geschehen.
Ganz nebenbei erfahren nicht nur Kinder, sondern auch eventuelle (erwachsene) Vorleser, was Gravitationslinsen, Schwarze Löcher oder Supernovae sind oder wie Sternengeburten ablaufen. Stephen Hawkings Wissen ist leicht verständlich in die spannende Begleitgeschichte für Kinder verpackt und wird durch zahlreiche, in die Geschichte eingepackte Informationsblöcke über Grundlagen der Weltraumforschung ergänzt. Diese Informationsblöcke heben sich deutlich von der Geschichte ab, ohne sie zu unterbrechen oder zu stören. Auch kleine Zeichnungen sind dort eingearbeitet. Weltraum-Fotos runden die illustrierte Ausgabe gekonnt ab.

Fazit - Empfehlenswert. Astrophysik im Abenteuerformat. „Der geheime Schlüssel zum Universum“ ist ein Beweis, dass naturwissenschaftliche Themen spannend und unterhaltsam vermittelt werden können.

Copyright © Mai 2010 Antje Jürgens

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Bewertung von MaesL aus Mainz am 29.04.2010 ***** ausgezeichnet
Der junge George hat langweilige Eltern. Sie haben keinen Fernseher oder Computer. Doch plötzlich lernt er Eric, den Wissenschaftler, und seine Tochter Annie kennen. Die besitzen einen ganz tollen Computer der sogar sprechen kann und Cosmos heißt. Mit ihm kann mann sogar Ausflüge ins Weltall unternehmen. Doch plötzlich passiert ein Missgeschick, Eric fällt in ein schwarzes Loch. Nun müssen die Kinder ihm helfen.
Ich finde dieses Buch TOLL, weil es spannend ist und man sehr viel lernen kann. Außerdem gibt es in dem Buch auch viele faszinierende Bilder die gut erklät sind.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 05.12.2009 ***** ausgezeichnet
Was wir schon immer über Schwarze Löcher, Gravitationslinsen, Sternengeburten und Supernovae wissen wollten: in „Der geheime Schlüssel zum Universum“ von Stephen und Lucy Hawking erfahren wir es. Zusammen mit seiner Tochter, der Journalistin Lucy Hawking, erklärt der berühmte, an den Rollstuhl gefesselte Astrophysiker Stephen Hawking in leicht verständlicher Weise ein faszinierendes Thema. Und dabei schaffen es die beiden, uns mit zahllosen wunderbaren Bildern und anschaulichen Illustrationen auch schwierige astrophysikalische Phänomene nahe zu bringen.

So zielt das Buch zwar durch die spannende Begleitgeschichte auf Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, aber auch Erwachsene finden hier so manche Antwort auf ihre Fragen zu den geheimnisvollen Weiten des Weltalls. Ein ebenso fesselndes wie sinnvolles Geschenk – nicht nur zu Weihnachten.

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