Die Eingewanderten - Scheffer, Paul

Paul Scheffer 

Die Eingewanderten

Toleranz in einer grenzenlosen Welt

Aus d. Niederländ. v. Grego Seferens, Andreas Ecke, Heike Baryga u. a.
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Produktbeschreibung zu Die Eingewanderten

Vor über 50 Jahren kamen die ersten Gastarbeiter nach Deutschland, später folgten ihnen Aussiedler und politisch Verfolgte. Aber erst jetzt entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, wie grundlegend unsere Gesellschaft dadurch verändert wurde. Und noch immer fehlt eine Vorstellung davon, wie wir mit kulturellen Unterschieden umgehen sollen und wie Integration gelingen kann. Paul Scheffer, international führender Experte für Fragen der Migration, hat nun das Standardwerk zu diesem Thema geschrieben. Er erklärt Geschichte, Politik und Ursachen der Migration und liefert damit die Grundlage, unsere heutigen Konflikte zu verstehen.

Produktinformation


  • Verlag: Hanser
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 536 S.
  • Seitenzahl: 536
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23080
  • Deutsch
  • Abmessung: 197mm x 128mm x 46mm
  • Gewicht: 760g
  • ISBN-13: 9783446230804
  • ISBN-10: 3446230807
  • Best.Nr.: 23798767

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gerade recht kommt Rezensent Stefan Luft dieses Buch des niederländischen Soziologen Paul Scheffer, das seiner Einschätzung zufolge sehr präzise die mit der Einwanderung verbundenen Probleme analysiere und das vor allem auf die Ängste und Vorbehalte der angestammten Bevölkerung eingehe. Ganz einverstanden ist Rezensent Luft mit Scheffers Darstellung, nach der die Abgrenzung des Staates nach außen Voraussetzung dafür ist, die Rechte nach innen zu erweitern. Einen Wohlfahrtsstaat ohne Grenzen könne es nicht geben, und ein Großteil der heutigen Problem rühre daher, dass die Politik oftmals die Forderung der "Mehrheit" nicht ernst genommen habe, Zuwanderung zu begrenzen, etwa um die Arbeitsplätze der Einheimischen zu sichern. Sehr gut geschildert sieht Luft auch die heikle Nachbarschaft von "zugewanderter Unterschicht", wie er das nennt, und den "einheimischen sozial Schwachen". Schließlich kann er sich nur Scheffers Warnung anschließen, nach der nur eine ehrliche Selbstbesinnung in der Lage sei "gewalttätige Konflikte" zu vermeiden.

© Perlentaucher Medien GmbH

"In den Niederlanden hat der Soziologe Paul Scheffer vor acht Jahren mit seinem Essay "Das multikulturelle Drama" eine überfällige Migrationsdebatte ausgelöst. Sein eben erschienenes Buch "Die Eingewanderten" hat sich rasch als Standardwerk zum Thema erwiesen. Es ist ein Buch, das gefehlt hat." Wolfgang Schneider, Die Welt, 13.09.08

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.11.2010

Das Fremde ist wirklich fremd
Paul Scheffer und Adriaan van Dis stellen ihre Bücher vor

Es geht auch anders. Über Migration, multikulturelle Träume und Wirklichkeiten, Fremdheit und Befremden bei Alteingesessenen wie Zugewanderten lässt sich durchaus sachlich, differenziert und mit viel Humor reden. Wie es der Soziologe Paul Scheffer und der Romancier Adriaan van Dis jetzt im Frankfurter Literaturhaus vorführten. Angekündigt war eine Diskussion über die gesellschaftlichen Umbrüche in den Niederlanden nach den politischen Morden am Rechtspopulisten Pim Fortuyn 2002 und dem Filmemacher Theo van Gogh 2004. Schließlich scheint das nordwestliche Nachbarland nicht mehr der Hort der uneingeschränkten Toleranz zu sein, als der es einmal im Rest Europas galt.

Unter der Gesprächsleitung von Katharina Teutsch mutierte die Veranstaltung im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank jedoch zu einem beruhigenden Beitrag zur deutschen Befindlichkeit, die derzeit zwischen Abscheu vor und Verehrung für Sarrazin changiert. Sein Namen wurde nicht erwähnt. Dafür der unserer Kanzlerin, die gerade einen Migrationsgipfel erklommen hat und jüngst …

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Heike Baryga, geboren 1966, übersetzt aus dem Niederländischen, u. a. Magriet de Moor, Hella Haase und Jessica Durlacher. Ihre Übersetzung von Annelies Verbekes Roman "Schlaf" wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

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Paul Scheffer 

Die Eingewanderten

Die Eingewanderten - Scheffer, Paul

Toleranz in einer grenzenlosen Welt

Aus d. Niederländ. v. Grego Seferens, Andreas Ecke, Heike Baryga u. a.

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  • Verlag: Hanser
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 536 S.
  • Seitenzahl: 536
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23080
  • Deutsch
  • Abmessung: 197mm x 128mm x 46mm
  • Gewicht: 760g
  • ISBN-13: 9783446230804
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  • Best.Nr.: 23798767

Leseprobe zu "Die Eingewanderten"

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Produktbeschreibung zu "Die Eingewanderten"

Kurzbeschreibung

Vor über 50 Jahren kamen die ersten Gastarbeiter nach Deutschland, später folgten ihnen Aussiedler und politisch Verfolgte. Aber erst jetzt entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, wie grundlegend unsere Gesellschaft dadurch verändert wurde. Und noch immer fehlt eine Vorstellung davon, wie wir mit kulturellen Unterschieden umgehen sollen und wie Integration gelingen kann. Paul Scheffer, international führender Experte für Fragen der Migration, hat nun das Standardwerk zu diesem Thema geschrieben. Er erklärt Geschichte, Politik und Ursachen der Migration und liefert damit die Grundlage, unsere heutigen Konflikte zu verstehen.

06.11.2010

Das Fremde ist wirklich fremd
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Es geht auch anders. Über Migration, multikulturelle Träume und Wirklichkeiten, Fremdheit und Befremden bei Alteingesessenen wie Zugewanderten lässt sich durchaus sachlich, differenziert und mit viel Humor reden. Wie es der Soziologe Paul Scheffer und der Romancier Adriaan van Dis jetzt im Frankfurter Literaturhaus vorführten. Angekündigt war eine Diskussion über die gesellschaftlichen Umbrüche in den Niederlanden nach den politischen Morden am Rechtspopulisten Pim Fortuyn 2002 und dem Filmemacher Theo van Gogh 2004. Schließlich scheint das nordwestliche Nachbarland nicht mehr der Hort der uneingeschränkten Toleranz zu sein, als der es einmal im Rest Europas galt.

Unter der Gesprächsleitung von Katharina Teutsch mutierte die Veranstaltung im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank jedoch zu einem beruhigenden Beitrag zur deutschen Befindlichkeit, die derzeit zwischen Abscheu vor und Verehrung für Sarrazin changiert. Sein Namen wurde nicht erwähnt. Dafür der unserer Kanzlerin, die gerade einen Migrationsgipfel erklommen hat und jüngst …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

13.12.2008

Gerade recht kommt Rezensent Stefan Luft dieses Buch des niederländischen Soziologen Paul Scheffer, das seiner Einschätzung zufolge sehr präzise die mit der Einwanderung verbundenen Probleme analysiere und das vor allem auf die Ängste und Vorbehalte der angestammten Bevölkerung eingehe. Ganz einverstanden ist Rezensent Luft mit Scheffers Darstellung, nach der die Abgrenzung des Staates nach außen Voraussetzung dafür ist, die Rechte nach innen zu erweitern. Einen Wohlfahrtsstaat ohne Grenzen könne es nicht geben, und ein Großteil der heutigen Problem rühre daher, dass die Politik oftmals die Forderung der "Mehrheit" nicht ernst genommen habe, Zuwanderung zu begrenzen, etwa um die Arbeitsplätze der Einheimischen zu sichern. Sehr gut geschildert sieht Luft auch die heikle Nachbarschaft von "zugewanderter Unterschicht", wie er das nennt, und den "einheimischen sozial Schwachen". Schließlich kann er sich nur Scheffers Warnung anschließen, nach der nur eine ehrliche Selbstbesinnung in der Lage sei "gewalttätige Konflikte" zu vermeiden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"In den Niederlanden hat der Soziologe Paul Scheffer vor acht Jahren mit seinem Essay "Das multikulturelle Drama" eine überfällige Migrationsdebatte ausgelöst. Sein eben erschienenes Buch "Die Eingewanderten" hat sich rasch als Standardwerk zum Thema erwiesen. Es ist ein Buch, das gefehlt hat." Wolfgang Schneider, Die Welt, 13.09.08

Autorenporträt zu "Paul Scheffer"

Heike Baryga, geboren 1966, übersetzt aus dem Niederländischen, u. a. Magriet de Moor, Hella Haase und Jessica Durlacher. Ihre Übersetzung von Annelies Verbekes Roman "Schlaf" wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

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