Kurt K. Keller, Jahrgang 1925, war, wie viele junge Männer seiner
Generation, stolz darauf, seinem "Führer" dienen zu
können und trat der Wehrmacht bei. An der Normandie stationiert
wurde der junge Soldat Zeuge des schrecklichen Gemetzels am
"Omaha Beach". Nach dem blutigen Rückzug war er dem
Kämpfen überdrüssig und entschied sich mit einem Kameraden zu
desertieren. Das Todesurteil wurde über ihn ausgesprochen doch
statt der Exekution wurde er und sein Kamerad einem
Himmelfahrtskommando an der Ostfront zugeteilt.
Die Russen überrollten die deutschen Stellungen mit ihren Panzern.
Kurt Keller geriet in Gefangenschaft, mußte KZ- Opfer bergen und im
Lager aufräumen.
Dann wurde er zusammen mit 1.500 Kameraden in einen Güterzug nach
Sibirien verladen.
Während seiner dramatischen Flucht entschied sich Keller jedoch im
Gewirr der Schienenstränge für den falschen Zug- und fuhr, halb
verhungert, direkt in ein anderes Kriegsgefangenenlager...
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