"Jetzt war ich ganz allein auf der Welt" - Sumowski, Hans-Burkhard

Hans-Burkhard Sumowski 

"Jetzt war ich ganz allein auf der Welt"

Erinnerungen an eine Kindheit in Königsberg, 1944-1947

Mit Christiane Landgrebe
Broschiertes Buch
 
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"Jetzt war ich ganz allein auf der Welt"

Eine Liebeserklärung an Ostpreußen und die verlorene Heimatstadt Königsberg Hans-Burkhard Sumowski schildert in seinen Erinnerungen seine erschütternden Erlebnisse am Ende des Zweiten Weltkriegs in Königsberg. Als achtjähriger Junge überlebt er als Einziger seiner Familie die sowjetische Invasion und gerät mit Hunderten anderer deutscher Kriegswaisen in einen wahren Albtraum, bestimmt von Hunger, Krankheiten, Gewalt und Tod. Sumowskis Buch ist ein zutiefst berührendes Zeugnis von der Grausamkeit des Krieges und dem beeindruckenden Überlebenswillen eines Kindes. "Es ist eine leise sachliche Stimme, die Sumowski den Kindern seiner Zeit verleiht [.]. Statt allgemeingültig verfasster Schlussfolgerungen liefert er höchst persönliche Eindrücke. Geschichtliche Hintergründe lässt er überzeugend aufgehen in der dichten Beschreibung des Erlebten. [.] Bewegt, an vielen Stellen auch gerührt, folgt ihm der Leser in eine Vergangenheit, die vielen heute so weit weg erscheinen mag." Die Welt "Eine der erschütterndsten und ergreifendsten geschriebenen Autobiographien, welche die Rezensentin je gelesen hat. Nach Hunderten von thematisch ähnlichen Erinnerungen gehört diese zu den am besten umgesetzten." Ostpreußische Allgemeinen Zeitung

Hans-Burkhard Sumowski schildert in seinen Erinnerungen seine erschütternden Erlebnisse am Ende des Zweiten Weltkriegs in Königsberg. Als achtjähriger Junge überlebt er als Einziger seiner Familie die sowjetische Invasion und gerät mit Hunderten anderer deutscher Kriegswaisen in einen wahren Albtraum, bestimmt von Hunger, Krankheiten, Gewalt und Tod. Sumowskis Buch ist ein zutiefst berührendes Zeugnis von der Grausamkeit des Krieges und dem beeindruckenden Überlebenswillen eines Kindes.


Produktinformation

  • Verlag: Btb
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 261 S.
  • Seitenzahl: 272
  • btb Bd.73955
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 117mm x 23mm
  • Gewicht: 250g
  • ISBN-13: 9783442739554
  • ISBN-10: 3442739551
  • Best.Nr.: 25552869
"Es ist eine leise sachliche Stimme, die Sumowski den Kindern seiner Zeit verleiht (...). Statt allgemeingültig verfasster Schlussfolgerungen liefert er höchst persönliche Eindrücke. Geschichtliche Hintergründe lässt er überzeugend aufgehen in der dichten Beschreibung des Erlebten. (...) Bewegt, an vielen Stellen auch gerührt, folgt ihm der Leser in eine Vergangenheit, die vielen heute so weit weg erscheinen mag." (Die Welt)

"Eine der erschütterndsten und ergreifendsten geschriebenen Autobiographien, welche die Rezensentin je gelesen hat. Nach Hunderten von thematisch ähnlichen Erinnerungen gehört diese zu den am besten umgesetzten."

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Thomas Medicus ist beeindruckt von diesem Schicksalsbericht von Hans-Burkhard Sumowski, in dem er mit Hilfe von Christiane Landgrebe seine Jugend als Waise im kriegsgebeutelten Königsberg schildert - die Großmutter hatte sich nach einer Vergewaltigung durch Rotarmisten umgebracht, seine Mutter war an Entkräftung gestorben. Medicus merkt an, dass es zwar nicht das erste Buch ist, das die Grauen dieser Zeit dort schildert und er findet auch, dass etwa Hans Graf Lehndorffs "Ostpreußisches Tagebuch" die "authentischere" Erinnerung zu sein scheint. Dennoch findet der Rezensent dieses "nüchtern und ohne Gefühlskitsch" verfasste Buch "beklemmend eindrucksvoll".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.10.2007

Allein gelassen
Nüchtern und klar: Ein Kriegskindschicksal in Königsberg
Ein Buch über Kinder, aber ein Vorlesebuch für Kinder ist es nicht. Es ist das traurige Buch eines alten Mannes über die Zeit seiner Kindheit. 60 Jahre hat es gedauert, dann brach es aus ihm heraus, dann begann Hans-Burkhard Sumowski seine Erinnerungen an die Jahre aufzuschreiben, die er so lange unter Verschluss gehalten hatte. Heute lebt Sumowski in Berlin, geboren wurde er 1936 in Königsberg. 1947 ließ ihn die sowjetische Besatzungsmacht mit Hunderten anderer Kinder in einem Güterzug nach Westdeutschland ausreisen. Die schlimmste Zeit seines Lebens war vorüber. Er war elf, als er seinen Vater wieder fand und sein Kindsein neu entdeckte.
Der kleine Burkhard hatte Glück. Es hätte für Bullerchen, so sein Spitzname, schlimmer kommen können. Wie furchtbar die Zeit für die Königsberger nach der Eroberung durch die Rote Armee war, ist durch Hans Graf Lehndorffs „Ostpreußisches Tagebuch” bekannt. An dessen Authentizität reichen Sumowskis Erinnerungen nicht heran. Beklemmend eindrucksvoll ist sein (mithilfe von Christiane Landgrebe) nüchtern und ohne Gefühlskitsch verfasstes …

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"Dies ist ein Buch, dessen Lektüre durch Mark und Bein geht." Deutschlandradio Kultur<br/><br/>"Dies ist ein zutiefst berührendes Buch" Freie Presse<br/><br/>"Eine der erschütterndsten und ergreifendsten geschriebenen Autobiographien, welche die Rezensentin je gelesen hat. Nach Hunderten von thematisch ähnlichen Erinnerungen gehört diese zu den am besten umgesetzten." Ostpreußischen Allgemeinen Zeitung<br/><br/>"Es ist eine leise sachliche Stimme, die Sumowski den Kindern seiner Zeit verleiht [...]. Statt allgemeingültig verfasster Schlussfolgerungen liefert er höchst persönliche Eindrücke. Geschichtliche Hintergründe lässt er überzeugend aufgehen in der dichten Beschreibung des Erlebten. [...] Bewegt, an vielen Stellen auch gerührt, folgt ihm der Leser in eine Vergangenheit, die vielen heute so weit weg erscheinen mag." Die Welt
Hans-Burkhard Sumowski wurde 1936 in Königsberg geboren. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Graz und Berlin. Viele Jahre war er Geschäftsführer einer Berliner Firma für Tonstudio- und Schallplattentechnik, bevor er sich mit einem Ingenieurbüro selbständig machte. Heute ist er im Ruhestand.

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Bewertung von Brzoza aus Weitnau am 25.02.2010 ***** ausgezeichnet
Nach meiner Kenntnis der Dinge beschreibt Hans-Burkhardt Sumowski in seinem Buch sein dramatisches Schicksal sehr eindrucksvoll und sachlich korrekt. Es ist jedoch nicht repräsentativ für Schicksale der Mehrheit verwaister Kinder im "apokalyptischen" Königsberg der Nachkriegsjahre. Bemerkenwerterweise beschreibt der Autor in seinem Buch den Besuch seiner Tante Christel im Gefängnis am Nordbahnhof, wo auch ich, als jugendlicher Kriegsgefangener, nach meiner Flucht aus dem Kriegsgefangenenlager in Königsberg-Schichauwerft und nach Wiederfestnahme an der russisch-polnischen Grenze in der Zeit von Januar bis April 1946 einsaß. Am Tag meiner Einlieferung ins Gefängnis traf ich mit zwei deutschen Häftlingen höheren Alters zusammen, die nach eigenen Mitteilungen, verwaiste Kinder im Königsberg einfingen, "schlachteten", zu "gebratenen Klopsen" verarbeiten und auf dem schwarzen Markt an Russen verkauften. Später traf ich mit einer Gruppe von verwaisten Kindern zusammen, die nach eigenen Angaben, auf der Suche nach Nahrung, einen russischen Kuhhirten erschossen haben. Mir ist bekannt, dass im Jahre 1945 eine Typhysepidemie im Gefängnis am Norbahnhof ausbrach, der die große Mehrheit der einsitzenden deutschen Häftlinge zum Opfer fiel. Anfang des Jahres 1946 wurde aus diesem Grunde der Kommandant des Gefängnisses ausgetauscht. Mit dem neuen Kommandaten ( im Rang eines Oberst) hatte persönlichen Kontakt. Ich suche nach persönlicher Verbindung mit dem Autor des Buches, um meine umfangreichen Sachkenntnisse mit ihm auszutauschen, als Beitrag zur Nachkriegsgeschichte Königsbergs.

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