Der außergewähnliche geschichtliche Zeitraum vom Kriegsausbruch bis
zur Währungsreform ist für den Autor dieses autobiographischen
Romans die ganz normale Zeit seiner Kindheit und Jugend im
Ruhrgebiet.
"Genau so ist es gewesen", werden Leser sagen, die aus
der Generation des Autors stammen. Und die Jüngeren können ein
Stück Geschichte aus einer ungewöhnlichen Zeit nacherleben.
Hier wird aber nicht - wieder einmal - Geschichte aus der Sicht der
Historiker behandelt, sondern sozusagen Geschichte von unten
erzählt. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis zur Währungsreform
spannt sich der Bogen.
Der Autor wuchs heran in einer Großstadt des Reviers. Hier erlebte
er den Krieg, mit seinen Fanfarenstößen, aber auch mit seinen
Bombennächten. In der Evakuierung erschloß das Dorf dem Jungen aus
der Großstadt eine neue Welt, die ihn zunächst gar nicht freundlich
aufnahm. Unmittelbar nach dem Krieg wurde seine völlig zerstörte
Heimatstadt für ihn zu einem gigantischen, aber auch gefährlichen
Abenteuerspielplatz.
Das alles wird erzählt aus der Sicht eines Kindes und Jugendlichen
mit einer ungewöhnlichen Detailtreue, in einer schnörkellosen und
dennoch anschaulichen Sprache, gewürzt mit viel
Ruhrgebietswitz.
Helmut Spiegel nimmt den Leser mit beim Rennen in den Bunker, zum
Spielen in den Trümmern, zum Schlangestehen und Kohlenklauen, zu
improvisierten Familienfeiern mit "Selbstgebrautem" und
zu dem Mädchen "schön wie eine Filmschauspielerin", das
seine erste Liebe wurde.
"Spiegel schafft es, die Zeitgeschichte aus der unschuldigen Sicht eines Kindes zu veranschaulichen." (Ruhr Nachrichten)<br />"Pralle Heimatliteratur auf gehobenem Niveau. Man kriegt Tränen des Vergnügens und der Rührung." (NRZ)<br />"Das immer wieder Überraschende ist die Klarheit der Erinnerungen." (WAZ)<br />"... den damaligen Zeitgeist, verpackt in einem direkten und plastischen Sprachstil, bestens getroffen." (Westfälische Nachrichten)"<br />Die Mettwurst im deftigen Eintopf der Ruhrgebietsliteratur." (Borbecker Nachrichten)
Helmut Spiegel hat einen Revier-Bestseller geschrieben, der weg ging wie warme Semmeln. (WAZ) Spiegel schafft es, die Zeitgeschichte aus der unschuldigen Sicht eines Kindes zu veranschaulichen. (Ruhr Nachrichten) Pralle Heimatliteratur auf gehobenem Niveau. Man kriegt Tränen des Vergnügens und der Rührung. (NRZ) Die Mettwurst im deftigen Eintopf der Ruhrgebietsliteratur. (Borbecker Nachrichten)
Helmut Spiegel, geboren 1932 in Essen, wuchs in einer Arbeitersiedlung im Norden der Stadt auf. Sein Vater, ein Kruppscher Automobil- und Lokomotivschlosser, hätte es gerne gesehen, wenn der Sohn Ingenieur geworden wäre. Doch dieser stellte bald fest, dass er Technik besser beschreiben als betreiben konnte, und wurde Redakteur. Er arbeitete zunächst bei der NRZ in Essen, ab 1961 dann bei der WAZ in Witten, wo er bis heute mit seiner Familie wohnt.
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