Die endlose Steppe - Hautzig, Esther

Esther Hautzig 

Die endlose Steppe

Roman

Übersetzer: Pollay, Ulrike A.
Gebundenes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
7 ebmiles sammeln
EUR 6,90
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Die endlose Steppe

1941 von russischen Soldaten verschleppt, lebt Esther mit ihren Eltern fünf lange Jahre in Sibirien. Esther Rudomin ist zehn Jahre alt und lebt wohl behütet in der polnischen Stadt Wilna. Bis dorthin ist der große Krieg noch nicht gekommen. Eines Tages werden Esther und ihre Familie als "jüdische Kapitalisten" von russischen Soldaten abgeholt. Mit vielen anderen kommen sie nach Sibirien. Esther erlebt Hunger, Krankheit, Tod und Erniedrigung, aber sie findet auch Freunde und lernt, sich durchzusetzen. Sie beginnt, die große Weite der Steppe zu lieben und auch ihr Leben inmitten dieser Einsamkeit - denn es ist ihr Leben.


Produktinformation

  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 283 S.
  • Seitenzahl: 283
  • Süddeutsche Zeitung Junge Bibliothek Bd.20
  • Altersempfehlung: ab 11 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 140mm x 28mm
  • Gewicht: 570g
  • ISBN-13: 9783866158320
  • ISBN-10: 3866158327
  • Best.Nr.: 30607450
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.02.2011

Süddeutsche Zeitung Junge Bibliothek
Band 20

Ohne Schuhe, ohne
Seife, ohne Strom
„Die endlose Steppe“,
von Esther Hautzig
Eigentlich ist es erstaunlich, dass Esther Hautzigs 1968 in den USA publiziertes wunderbares Buch erst 1986 auf Deutsch erschien. Erklären lässt sich das vielleicht damit, dass die Verlage deutschen Kindern Stoffe der Zeitgeschichte nicht zumuten wollten. Das Buch handelt vom Schicksal einer jüdischen Familie, die auf sowjetischen Befehl nach Sibirien verschleppt wurde. Esther Hautzig erzählt die Geschichte ihrer Kindheit.
Die Familie besitzt ein Kaufhaus in Wilna. Die Bombardierungen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs haben Esther große Angst gemacht, aber dann passiert etwas noch Schlimmeres: Sowjetische Soldaten kommen und zwingen die Familie in Eisenbahnwaggons. Esther erfährt, dass alle „Kapitalisten“ Unrecht tun und in den Osten fahren müssen.
Was ein Kapitalist ist, weiß Esther nicht so genau, und auf der langen Zugreise lernt sie es auch nicht: Wenn sie um sich schaut, sieht sie nur Bauern. Esthers Schilderung der langen Zugfahrt beschreibt genau das, was man …

Weiter lesen

"Ein ergreifender zeitgeschichtlicher Roman, dam man viele jugendliche Leser wünscht." Süddeutsche Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

"Die endlose Steppe" im Titel von Esther Hautzigs autobiografischem Roman meint die Weiten Sibiriens, wo Esther und ihre jüdische Famile während des Zweiten Weltkriegs in einem Gulag als "Kapitalisten und Feinde des sozialistischen Volkes" gefangen gehalten werden. Zu Beginn der Erzählung ist Esther zehn Jahre alt und lebt unbeschwert im polnischen Wilna. 1941 beginnt, von einem Tag auf den anderen, ihr fünfjähriges Martyrium, an dessen Ende sie die sibirische Steppe beinahe lieb gewonnen hat, ist sie ihr doch inzwischen zur Heimat geworden. Hilde Elisabeth Menzel, die dem Roman viele jugendliche Leser wünscht, zeigt sich tief bewegt vom Schicksal einer Familie, die nur durch starken Zusammenhalt und Bewahrung ihres Humors zu überleben vermag. Überdies, so die Rezensentin, erhelle er ein hierzulande wenig bekanntes düsteres Kapitel jüdischer Schicksalsgeschichte.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Ein ergreifender zeitgeschichtlicher Roman, dam man viele jugendliche Leser wünscht." (Süddeutsche Zeitung)

Ein Marktplatz-Angebot für "Die endlose Steppe" für EUR 2,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
2,95 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,4% ansehen
Mehr von