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Der Zweite Weltkrieg in China
Produktinformation
- Verlag: Duncker & Humblot
- 1999
- 1999.
- Ausstattung/Bilder: 385 S. m. 26 Ktn.
- Seitenzahl: 385
- Deutsch
- Abmessung: 239mm x 167mm x 25mm
- Gewicht: 645g
- ISBN-13: 9783428097319
- ISBN-10: 3428097319
- Best.Nr.: 08970644
Leseprobe zu "Der Zweite Weltkrieg in China"
Produktbeschreibung zu "Der Zweite Weltkrieg in China"
Beschreibung
für eine kritische Beurteilung des Verlaufs des Zweiten Weltkriegs in China erkennbar und nachvollziehbar zu machen. Die Geschichte jener Jahre verdeutlicht, daß die damaligen Ereignisse und Entscheidungen nicht nur bereits die weitere innerchinesische politische Entwicklung nach 1945 programmierten, sondern auch die Grundlage zum historischen Verständnis der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan bildeten.Der Zweite Weltkrieg in China ist das erste umfassende Werk in deutscher Sprache zu diesem Thema, das vorwiegend auf chinesischen, japanischen und amerikanischen Forschungsresultaten basiert und 26 eigens dafür erstellte Karten sowie die chinesischen Schriftzeichen zu den Umschriften von Eigen- und Ortsnamen als auch zur politischen Terminologie enthält.
Inhaltsangabe
Einleitung - 1. Der Beginn der Ersten Phase: Das Kriegsjahr 1937: Der Anlass und die Folgen - Die Entscheidung für den Kriegsschauplatz Shanghai - Die japanische Eroberung von Nordchina - Das Massaker von Nanjing - Deutschland als Friedensvermittler - 2. Die Ausweitung des Krieges im Jahr 1938: Die Neustrukturierung der nationalistischen Kriegszonen - Der chinesische Sieg in der Schlacht von Taierzhuang - Das Ende der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen - Der japanische Vormarsch und der chinesische Rückzug - Vorbereitungen für einen langen Krieg gegen Japan - Die japanische Verwaltung der besetzten Gebiete in Nord- und Zentralchina - Die Friedensoffensive von Wang Jingwei - Der Weg zur Kollaborationsregierung von Wang Jingwei - DieKommunistische Partei Chinas und die Yan'an-Erfahrung - 3. Die Zweite Phase: Der Krieg zwischen 1939 und 1941: Rückschläge für die japanische Armee - Die japanisch-sowjetischen Grenzkonflikte in den Jahren 1938-1939 - Die politische Situation im Herbst 1939 - Die Offensive der Hundert Regimenter und der Zwischenfall mit der Neuen Vierten Armee - Japans Beziehungen zu Niederländisch-Indien und der Sowjetunion in den Jahren 1940-1941 - Die …
16.05.2000
Grausame Kampagnen
Ein wenig überzeugender Versuch, die Ereignisse des Zweiten
Weltkriegs in China darzustellen
Dieter Kuhn: Der Zweite Weltkrieg in China. Duncker & Humblot,
Berlin 1999. 385 Seiten, 98,- Mark.
19 Millionen Tote? 95 Millionen Flüchtlinge? Die Zahlen sind, wie
so oft, umstritten; unzweifelhaft ist indes, dass der
chinesisch-japanische Krieg zu den größten Katastrophen zählt, die
China im zwanzigsten Jahrhundert heimsuchten. Die Vorgeschichte
dieses Krieges, als dessen Beginn der so genannte
"Mukden-Zwischenfall" am 18. September 1931 anzusehen
ist, reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Nach den
Auseinandersetzungen in Shanghai 1932 und der Gründung des
Marionettenstaates Manchukuo trat der Konflikt in eine etwas
ruhigere Phase ein, die jedoch weiterhin von einer Ausdehnung des
japanischen Einflusses vor allem auf die (Innere) Mongolei und
Nordchina geprägt war. Mit dem "Zwischenfall" an der
Marco-Polo-Brücke am 7. Juli 1937 begann eine weitere, mehr als ein
Jahr dauernde heiße Phase des Krieges, die vor allem durch das von
den Japanern mit äußerster Brutalität durchgeführte
"Nanking-Massaker" traurige …
16.05.2000
Freddy Litten ist von diesem Band maßlos enttäuscht. Der Würzburger
Sinologe Dieter Kuhn, der "zur chinesischen Technikgeschichte
international anerkannte Beiträge geleistet hat", hat hier
nach Ansicht des Rezensenten eine widersprüchliche, fehlerhafte -
fast liest man zwischen den Zeilen "schlampige" - Arbeit
vorgelegt. Litten missfällt einfach alles: Die Auswahl der
Literatur zum Thema ist ihm unverständlich, wichtige Standardwerke
fehlten. Die Darstellung sei unausgewogen, nicht einmal die
amerikanische, geschweige den britische oder sowjetische Politik,
die für den chinesisch-japanischen Krieg nicht ganz unwichtig
waren, würden angemessen dargestellt. Sogar richtige Fehler hat er
bemerkt. Traurig verkündet der Rezensent, dass eine
"verlässliche Darstellung" dieses Krieges "weiter
schmerzlich vermisst" wird.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Der zweite japanisch-chinesische Krieg, ausgefochten von 1937 bis 1945, wird selten objektiv behandelt. Zu vielschichtig waren die Probleme, Interessen und ideologischen Verflechtungen und zu verworren die militärischen Operationen. Für die meisten Autoren kommen besondere Schwierigkeiten dadurch hinzu, daß selten jemand alle für die notwendigen Quellen und Darstellungen erforderlichen Sprachkenntnisse besitzt. Um so mehr ist daher zu begrüßen, daß der Autor des hier zu besprechenden Werkes sowohl das Chinesische als auch das Japanische beherrscht. Der fachkundige Leser weiß außerdem zu schätzen, daß Personen- und Ortsnamen sowie Fachbegriffen die chinsesischen bzw. japanischen Schriftzeichen beigegeben sind. Kuhn ist zudem ein hervorragender Kenner der chinesischen Geschichte, bezüglich Japans aber zeigt er sich nicht immer ganz firm. Trotzdem bemüht er sich, weitgehend mit beachtlichem Erfolg, beiden Seiten gerecht zu werden. Die zu einzelnen Punkten anzubringenden kritischen Bemerkungen sollen daher das Lob keineswegs schmälern. ... Kuhn teilt sein Werk in drei zeitliche Abschnitte ein: 1937/38; 1939 bis 1941; 1942 bis 1945. Ein Epilog behandelt kurz die …
Rezensionen und Kritik
"Der zweite japanisch-chinesische Krieg, ausgefochten von 1937 bis 1945, wird selten objektiv behandelt. Zu vielschichtig waren die Probleme, Interessen und ideologischen Verflechtungen und zu verworren die militärischen Operationen. Für die meisten Autoren kommen besondere Schwierigkeiten dadurch hinzu, daß selten jemand alle für die notwendigen Quellen und Darstellungen erforderlichen Sprachkenntnisse besitzt. Um so mehr ist daher zu begrüßen, daß der Autor des hier zu besprechenden Werkes sowohl das Chinesische als auch das Japanische beherrscht. Der fachkundige Leser weiß außerdem zu schätzen, daß Personen- und Ortsnamen sowie Fachbegriffen die chinsesischen bzw. japanischen Schriftzeichen beigegeben sind. Kuhn ist zudem ein hervorragender Kenner der chinesischen Geschichte, bezüglich Japans aber zeigt er sich nicht immer ganz firm. Trotzdem bemüht er sich, weitgehend mit beachtlichem Erfolg, beiden Seiten gerecht zu werden. Die zu einzelnen Punkten anzubringenden kritischen Bemerkungen sollen daher das Lob keineswegs schmälern. ... Kuhn teilt sein Werk in drei zeitliche Abschnitte ein: 1937/38; 1939 bis 1941; 1942 bis 1945. Ein Epilog behandelt kurz die …
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