Heuschrecken, Erdbeben und Kometen - Georgi, Matthias

Heuschrecken, Erdbeben und Kometen

Naturkatastrophen und Naturwissenschaft in der englischen Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts

Matthias Georgi 

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Heuschrecken, Erdbeben und Kometen

¿Ein Weltuntergang am Anfang, ein Weltuntergang am Ende und dazwischen mehrere hundert Seiten historische Analyse: dem Leser werden zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche begegnen, Heuschrecken verwüsten London, Kometen die Erde, Außerirdische treten auf, Blitz und Donner widersprechen der Chemie. Adelige können nicht lügen, wohingegen Frauen und Tiere von der Wahrheit nichts verstehen.¿ In diesem Buch untersucht Matthias Georgi anhand zahlreicher kleinerer und größerer Unglücke, wie Naturkatastrophen in der englischen Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts verarbeitet wurden.


Produktinformation

  • Verlag: Dreesbach
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 396 S.
  • Seitenzahl: 396
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 111mm x 32mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783940061249
  • ISBN-10: 3940061247
  • Best.Nr.: 26084347
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.12.2009

Pardon, aber diese Heuschrecken krabbeln nur in Ihrem Kopf!
Was desastertrunkene Phantasien in der Geschichte anrichteten: Matthias Georgi untersucht die Eigendynamik eingebildeter Katastrophen

Die schönsten Naturkatastrophen sind jene, die sich allein in den Köpfen ereignen. Das gilt nicht nur für die Betroffenen, sondern vielleicht auch für die Historiker. Erdbebenhysterien auf ruhigem Grund, Überschwemmungsängste im Trockenen und Seuchenpaniken bei anhaltender Gesundheit bieten den idealen Stoff für eine "histoire de l'imaginaire", eine Geschichte über die Eigendynamik des Eingebildeten und dessen Einfluss auf die Wirklichkeit.

Matthias Georgi versammelt in seiner Münchner Dissertation über Naturkatastrophen "in der englischen Öffentlichkeit des 18. Jahrhunderts" gleich mehrere Kopfgeburten einer desastertrunkenen Phantasie. Er berichtet von einer Heuschreckenplage im Jahr 1748, einem gewaltigen Erdbeben 1750, ausgelöst von einer Kollision der Erde mit Jupiter, und einem verheerenden Kometeneinschlag 1759, die sich alle in englischen Medien der Zeit, aber auch nur da, so zugetragen haben. Die einzige Katastrophe in seinem Buch, die …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Matthias Georgis Münchner Dissertation über imaginierte Naturkatastrophen im 18. Jahrhundert lobt Caspar Hirschi als mutiges Unterfangen. Gelungen erscheint ihm der preiswerte und ansprechend gestaltete Band insofern, als Georgi die Bedeutung der Naturwissenschaften in den öffentlichen Desaster-Diskursen jener Zeit, in Magazinen, Zeitungen, Predigten herausarbeitet und dem Leser einen Erklärungsansatz bietet für die wissenschaftlichen "Beglaubigungsriten". Die hierzu herangezogenen historischen Begebenheiten findet Hirschi amüsant und aufschlussreich. Allerdings bemerkt er auch die Grenzen von Georgis analytischen Fähigkeiten. Die zentralen Begriffe der Studie findet er nicht scharf genug konturiert und die Unterschiede zu anderen Epochen nicht wirklich erfasst.

© Perlentaucher Medien GmbH
Matthias Georgi, Dr. phil., geb. 1976, selbständiger Historiker bei Neumann & Kamp Historische Projekte München. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschafts- und Pressegeschichte des 18. Jahrhunderts, Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Vorwort - Einleitung - Teil A: Das Ende der Welt - Naturkatastrophen und die Bedeutung der Naturwissenschaft in der Öffentlichkeit - Teil B: Mechanismen der öffentlichen Wissenschaft - Zusammenfassung - Anhang

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