Der Fürstenaufstand bildete den Anfang des Endes der Regierungszeit
Kaiser Karls V. Mit dem Ausgang des Schmalkaldischen Krieges im
Jahr 1547 und den Beschlüssen des Augsburger Reichstages von 1548
wuchs die Unzufriedenheit im Reich. Daher schlossen sich mehrere
protestantische Fürsten 1551 im Vertrag von Torgau und im Vertrag
von Chambord mit dem französischen König Heinrich II zusammen. In
ihrem Kriegszug drangen die verbündeten Fürsten nach Tirol vor,
sodass der Kaiser von Innsbruck nach Villach floh. Dem
französischen König gelang die Einnahme von Metz, Toul und Verdun.
Den Schlusspunkt der Fürstenverschwörung stellt der Passauer
Vertrag dar, der die Grundlage für den Augsburger Religionsfrieden
von 1555 bildete. Kerstin Schäfer beleuchtet in ihrer Arbeit die
verschiedenen Gründe, die zur Entstehung des Fürstenbundes und des
Kriegszuges gegen den Kaiser führten. Die Autorin zeigt den
komplexen Weg bis zu einem Fürstenbündnis gegen Kaiser Karl V. und
stellt den Verlauf des nachfolgenden Kriegszugs gegen den Kaiser
dar. Schließlich setzt sie sich mit den Verhandlungen in Linz und
Passau auseinander.
Die Autorin: Magisterstudium der Geschichte, der Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit und der Denkmalpflege an der Otto-Friedrich Universität Bamberg; Zusatzqualifikation als Kulturmanagerin; zur Zeit Promotionsvorhaben am Lehrstuhl für Denkmalpflege in Bamberg über die Bauwerke der Eisenbahn in Oberfranken.
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