Mit einem Aufstand in Böhmen begann im Jahr 1618 der Dreißigjährige
Krieg, doch bald schon hatte das blutige Ringen um Glaubensfragen
und die Vormacht in Europa den halben Kontinent erfasst. Riesige
Söldnerheere brachten nie gekannte Verwüstungen über die
Bevölkerung, Hungersnöte und Endzeitstimmung grassierten. Das
morsche Staatengefüge Europas geriet an den Rand des
Zusammenbruchs. Erst 1648 machte der Westfälische Friede dem Grauen
ein Ende und etablierte einen neuen Umgang mit Macht und Religion
in Europa. Gemeinsam mit renommierten Historikern erörtern
SPIEGEL-Autoren Ursachen und Verlauf des Dreißigjährigen Krieges,
porträtieren die wichtigsten Protagonisten dieser Jahre und fragen,
welches Erbe diese Katastrophe den Deutschen hinterlassen hat.
»Dieses Buch ist so intelligent und so spannend geschrieben, dass die Lektüre einfach Spaß macht. Und klüger.«
"Kompliment an die Autoren: Sie haben es verstanden, den undurchdringlichen Geschichtsdschungel des Dreißigjährigen Krieges in viele lesenswerte Einzelgeschichten zu zerlegen, die sich wiederum zu einem beeindruckenden Gesamtmosaik formen Geschichte gleichsam häppchenweise in Geschichten. Mit diesem Konzept werden Aspekte beleuchtet, die sonst in einer unförmigen Gesamtdarstellung völlig untergehen." Westfälische Nachrichten, 11.07.2012
»Kompliment an die Autoren: Sie haben es verstanden, den undurchdringlichen Geschichtsdschungel des Dreißigjährigen Krieges in viele lesenswerte Einzelgeschichten zu zerlegen, die sich wiederum zu einem beeindruckenden Gesamtmosaik formen - Geschichte gleichsam häppchenweise in Geschichten. Mit diesem Konzept werden Aspekte beleuchtet, die sonst in einer unförmigen Gesamtdarstellung völlig untergehen.«
Dietmar Pieper, geb. 1963, arbeitet seit 1989 beim SPIEGEL, von 2001-08 als einer der Leiter des Ressorts Deutsche Politik in Hamburg, seitdem verantwortet er die Heftreihen SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN.