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In diesem Basistext werden die möglichen Folgen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland für den Fall herausgearbeitet, dass die Verhandlungen um eine 'Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft' (TTIP) erfolgreich verlaufen. Dabei sind so unterschiedliche Bereiche wie Gentechnik, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Investitionsschutz, Finanzmärkte, Datenschutz oder das öffentliche Beschaffungswesen betroffen. Dies führt letztlich dazu, das Abkommen insgesamt infrage zu stellen. Stattdessen wird ein 'Alternatives Handelsmandat' gefordert,…mehr

Produktbeschreibung
In diesem Basistext werden die möglichen Folgen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland für den Fall herausgearbeitet, dass die Verhandlungen um eine 'Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft' (TTIP) erfolgreich verlaufen. Dabei sind so unterschiedliche Bereiche wie Gentechnik, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Investitionsschutz, Finanzmärkte, Datenschutz oder das öffentliche Beschaffungswesen betroffen. Dies führt letztlich dazu, das Abkommen insgesamt infrage zu stellen. Stattdessen wird ein 'Alternatives Handelsmandat' gefordert, welches Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Zukunftsfähigkeit und Demokratie als übergeordnete Prinzipien setzt und dem sich der Handel mit Gütern und Dienstleistungen unterzuordnen hat.Zu diesem Basistext steuern 16 Fachautor_innen aus unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen Beiträge bei, die trotz ihrer Tiefe leicht lesbar und verständlich bleiben.
Autorenporträt
Koordination:Harald Klimenta (Wiss. Beirat Attac), Andreas Fisahn (Wiss. Beirat Attac)AutorInnen:Pia Eberhard (Corporate Europe Observatory - CEO), Peter Fuchs (powershift), Fritz Glunk (Gazette), Hartmut Goebel (Attac), David Hachfeld (Oxfam), Marianne Henkel (BUND), Sven Hilbig (Brot für die Welt), Markus Henn (Weed), Johannes Lauterbach (WTO-AG Attac), Christoph Scherrer (Wiss. Beirat Attac), Ilana Solomon (Sierra Club), Rena Tangens (Digitalcourage), Berit Thomsen (Aktionsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft - AbL), Uwe Wötzel (verdi)
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Für Hannes Kochs Geschmack weist dieses "schnell zu lesende", seine Autoren im Umfeld diverser globalisierungskritischer NGOs rekrutierende Buch eine deutlich zu linke Schlagseite auf: Zwar bietet es einen guten Überblick über die Argumente gegen das Freihandelsabkommen - so befürchten die Kritiker den Verschleiß geltender Standards in Europa -, doch fokussiert es eben auch nur die Nachteile des Freihandels. Die Vorteile muss erst der Rezensent nachliefern: Seiner Ansicht nach bietet ein Freihandelsabkommen, solange es von einer vernünftigen Politik moderiert wird, ebenso wie die Globalisierung durchaus seine Vorteile. Schwellenländer etwa könnten ihren Wohlstand dadurch mehren und Nationen schotten sich weniger voneinander ab. Insbesondere Linke sollten daher generell eine differenziertere Position gegenüber dem Freihandel einnehmen, rät der Rezensent daher.

© Perlentaucher Medien GmbH