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Insgesamt 98 Bewertungen
Bewertung vom 26.07.2011





ausgezeichnet- Zuckersüß
Kuchen backen in Kigali entführt uns nach Afrika. Angel backt Kuchen, aber keine normalen, sondern Besondere. Immer speziell abgestimmt auf den Empfänger. Bei Tee und Gebäck werden die Bestellungen aufgenommen und nebenbei noch die Probleme und Sorgen der Besteller besprochen.
Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen. Ist leichte Lektüre, bisschen wie die Hector-Reihe. Man hat Probleme, spricht darüber und es findet sich eine Lösung. Aber soo einfach hat es sich die Autorin dann doch nicht gemacht. Der Roman ist einfach nur schön geschrieben, auch der Humor kommt nicht zu kurz, z.B. wenn das Sprachenproblem dazu führt, dass jemand Kondome statt Kardamom beim Nachbarn borgen muss.
- 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 26.07.2011





gut- Mir fehlt was
Kommissar Kluftinger macht Urlaub auf dem Berg. Dann wird er eingeschneit, es passiert ein Mord und er muss den Fall lösen.
So ganz grob die Inhaltsangabe, die sehr an Agatha Christies "Mord im Orientexpress" erinnert. Alle Anwesenden scheinen ein Motiv für den Mord zu haben, keiner kann entkommen und der Kommissar ist erst einmal ratlos.
Ich fand den neuen Klufti jetzt leider nicht mehr so gelungen wie seine Vorgänger. Irgendetwas hat mir gefehlt - und nach 200 Seiten wusste ich dann auch was: die mehr oder weniger netten Kollegen von dem Kommissar, die die anderen Bücher mit ihrem trockenen Humor bereichert haben. In diesem Buch, Rauhnacht, wird der Kommissar mit seinem Erzfeind Langhammer allein gelassen, was das Buch dann doch ein bisschen langweilig werden lässt. Ewig kann man das Gefrotzel zwischen den beiden auch nicht ertragen, auch wenn es stellenweise ganz lustig ist und Langhammer mehr als einmal den Kürzeren zieht.
Mehrmals wird auch der Vorgänger, Laienspiel, erwähnt und die Rolle, die der Kommissar da für die Hotelchefin Frau König gespielt hat. Es wäre somit nicht verkehrt, wenn man diesen Band auch gelesen hätte, damit man versteht, was gemeint ist.
Fazit: ich hoffe, dass der nächste Band wieder zwischen grasenden Kühen, nervigen Kollegen und in der Stadt Kempten spielen wird.
Bewertung vom 26.07.2011





schlecht- Am Thema vorbeigeschrieben
In meinen Augen das bisher schwächste Buch der Jodie Picoult. Dabei hat die Leseprobe so vielversprechend angefangen. Nur leider legt die Autorin den Focus dann nicht auf die Mutter mit ihrer Tochter und legt uns deren Gefühle, Beweggründe und Ambitionen offen, lässt uns nicht teilhaben am Leid der Mutter, die ihre Tochter zu verlieren droht und an der schweren Entscheidung, die sie zu treffen hat.
Durch die vielen verschiedenen Ich-Erzähler ist das Buch am Anfang zudem noch recht schwer zu lesen. Ständig muss man umdenken, wer erzählt jetzt.
Stellenweise driftet das Buch ins Mystische ab, es geschehen unerklärliche Wunder, die in meinen Augen nichts mit der Handlung zu tun haben und auch nicht ins Buch passen. Frau Picoult greift wieder einmal ein ernstes und interessantes Thema auf, die Todesstrafe. Leider gelingt es ihr nicht, was ihr in ihren anderen Büchern mühelos gelang: den Leser mit der Handlung und dem Dilemma "Mörder will der Schwester seines Opfers sein Herz spenden" zu fesseln und zu interessieren.
Dies ist das erste Buch der Autorin, das ich nicht in einem Rutsch zu Ende gelesen habe, stellenweise hat es mich gelangweilt und ich musste es zur Seite legen.
Schade Frau Picoult, Sie können auch anders.
Bewertung vom 26.07.2011





sehr gut- Gut gefallen
MIr hat der Thriller sehr gut gefallen. Es war einfach auch mal was anderes.
Jim, der Draufgänger ist sehr geheimnisvoll gezeichnet worden, was mir sehr gut gefallen hat. Undurchschaubar und böse.
Das Buch war locker-leicht in einem Rutsch durchzulesen, man wollte gar nicht mehr aufhören, bevor man nicht wusste, was da wirklich in dem Haus passiert ist. Spaß hat es gemacht, die Tagebücher der Mädchen zu lesen, endlich, endlich kommt man des Rätsels Lösung einen Schritt näher. Doch dann - zack - ist das erste Tagebuch zu Ende und der Leser wird vertröstet mit der fortlaufenden Handlung von Niall.
Doch gerade solche Feinheiten bauen einen Spannungsbogen auf, machen ein Buch lebendig und gut zu lesen.
Von dem Autor würde ich gern noch mehr lesen!
- 7 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 26.07.2011





sehr gut- Mitleid
bekommt man beim Lesen dieses Buches mit Merete, die von Entführern jahrelang in einer Druckkammer festgehalten und gequält wird. Doch Mitleid haben ihre Entführer mit Merete in keinster Weise. Im Gegenteil, sie ergötzen sich an ihren Qualen und freuen sich, wie sie leidet.
Schade, dass diese Passagen nicht noch ein bisschen ausführlicher geschildert werden, ich hätte mir mehr Angst und Grüblereien von Merete erwartet. Sie wird jedes Jahr an ihrem Geburtstag gefragt, ob sie wisse, warum sie eingesperrt ist. Aber im Buch wird nicht beschrieben, dass sie z.B. drüber nachdenkt. Die Sprünge zwischen den Schilderungen über ihre Gefangenschaft sind relativ groß. Da hätte man mehr Grusel und Spannung draus machen können.
Das ist aber auch der einzige Grund, aus dem ich "nur" 4 Sterne vergebe.
Das Buch ist sehr locker geschrieben, die Ermittler sind klasse. Vor allem Assad, der geheimnisvolle Asylant und Kollege des Kommissars. Der auf eigene Faust mitermittelt, die richtigen Schlüsse zieht und so am Ende auch dem Kommissar zur Lösung des Falls verhilft.
Macht auf alle Fälle neugierig auf die neuen Fälle von Kommissar Mork und seinem "Team"
Bewertung vom 26.07.2011





gut- Jane Bond
Das Buch ist gut und spannend geschrieben, allerdings könnte dasselbe unserem ehrenwerten Geheimagenten 007 passiert sein. Der Heldin gelingt alles, sie schafft es sogar, nach einer Verletzung des Unterschenkelknochens noch weiter zu rennen. Allerdings enthält das Buch auch einige nicht logische Passagen: Emma fängt Regenwasser mit einem Tablett auf, muss es sofort trinken, weil sie keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Wasser hat und dürstet so so manches Mal. Plötzlich benötigt sie aber einen Molotow-Cocktail oder Alkohol zum Desinfizieren und zaubert dann schwupps die Flaschen aus der Bordverpflegung aus ihrem Rucksack. Bisschen unlogisch, aber gut, tut der Spannung keinen Abbruch.
Die Geschichte ist gut und schlüssig aufgebaut, Emma wächst mit der Zeit über sich selbst hinaus und der Leser hält den Atem an, als sie schließlich doch gefangen genommen wird. Doch wie gut, dass sie am Anfang einen jungen Guerillero befreit hat, der just in dem Augenblick wieder auftaucht. James Bond- mäßig halt :)
Fazit: wer Wert legt auf gute, spannenden Unterhaltung und _nicht_ nach einem Sinn sucht oder nach Tiefgang sucht ist hier bestens aufgehoben.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 26.07.2011





sehr gut- nicht bereut
Beim Lesen der Leseprobe dachte ich noch: nichts für mich und habe diese somit auch nicht bewertet.
Jetzt hat mir eine Kollegin das Buch ausgeliehen und ich muss sagen: das ist viel besser, als ich nach der LP erwartet hätte! Schon mal optisch macht das Buch was her, ist anders, auffälliger als andere. Das Buch soll aussehen wie ein Tagebuch des Schreibers und das wird durch einen etwas zerfledderten Schnitt mit schmäleren und breiteren Seiten dargestellt. Super Idee!
Das Buch würde ich jetzt eher im Bereich Horror als Thriller ansiedeln, weil die Grundidee mit dem Dämon ja eher in den Bereich der Fantasie, des Erfundenen abdriftet.
Das Buch ist alles in allem leicht und schnell zu lesen. Nach jedem Kapitel kommen erst mal drei leere Seiten und die Schrift ist auch recht groß und die Seiten nicht ganz gefüllt. Zudem sorgt eine rasante Sprache und einfache Sätze dafür, dass man sich schnell durch das Buch liest.
Bewertung vom 26.07.2011





sehr gut- Dranbleiben heißt die Devise, es lohnt
Anfangs tut man sich sehr schwer beim Lesen. Sehr viele unterschiedliche Agierende, von denen einige anfangs auch nur „er“ genannt werden, machen das Lesen und Hineinfinden erst einmal schwierig. Vor allem auch, weil auch noch Ausschnitte aus dem Buch des Schriftstellers vorkommen, das aber erst mal nicht erwähnt wird.
Wer sich durch den 1. Teil gelesen wird belohnt, denn spätestens mit Beginn des 2. Teils des Buches nimmt die Handlung Fahrt auf und man kommt dahinter, wer gemeint ist. Bröckchenweise wirft der Autor dem Leser Puzzlestein hin, häppchenweise serviert er langsam die Auflösung, bis man am Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag weil man die Spannung nicht mehr erträgt wissen zu wollen, wie es aus geht.
Was mir gut gefallen hat: auch das Privatleben der handelnden Personen kommt nicht zu kurz. Jeder hat seine Probleme und das ist auch gut so. Macht die Figuren menschlicher.
Bewertung vom 26.07.2011





sehr gut- Geschichte wird lebendig...
....im Buch der Lebküchnerin.
Benedikta wird von ihrer Stiefmutter gegen ihren Willen ins Kloster gesteckt. Durch Experimentieren und Können erfindet sie die berühmten Benediktenlebkuchen
So oder so ähnlich könnte es sich damals zugetragen haben. Spannend erzählt die Autorin vom Leben der Benedikta. Viel Leid geschieht ihr, aber sie fällt immer wieder auf die Füße.
Schön beschrieben fand ich auch die alte Stadt Nürnberg und die z.T. bösen Bräuche und Sitten die in der damaligen Zeit herrschten.
Bewertung vom 26.07.2011





gut- Leichte Lektüre
12 Frauen- 12 Schicksale
Davon werden allerdings nur 10 beschrieben
Einmal im Jahr trifft sich der Christmas Cookie Club. 12 Freundinnen, die alle schon einiges durchmachen mussten. Beim Austeilen der gebackenen Kekse erzählen sie ihre Schicksale: Krebs, Drogensucht, Affären… Sie lachen zusammen, rocken zur Musik, weinen gemeinsam.
Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Geschichte von Marnie, der Ober“hexe“ und Gründerin des CCC durch das Buch.
Viel Tiefgang darf man bei diesem Buch nicht erwarten, aber stellenweise werden die Nöte und Sorgen der Frauen sehr gut und treffend beschrieben.
In meinen Augen ein gutes Buch für die Vorweihnachtszeit: Kerzen an, Decke über die Beine und rauf aufs Sofa.
Ich hatte mich bei dem Buch auch auf die Rezepte gefreut, leider wurde ich da etwas enttäuscht, die sind sehr amerikanisch: Pekannüsse und Erdnussbutter – dürfte nicht nach jedermanns Geschmack sein.







































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