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justitia
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Erfurt
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72 (erhaltene)
Rang:
135
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Insgesamt 51 Bewertungen
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 25.04.2013





ausgezeichnet- Noch nie hatte mich ein Hörbuch so gefesselt wie dieses - eine spannende Geschichte um eine Familie und wie ein einziger Mensch durch sein Handeln die Zukunft seiner ganzen Familie gefährden kann...
Zum Cover:
Das Cover ist wirklich super gelungen. Eine romantische aber auch geheimnisvolle Landschaft mit einem Schloss im Hintergrund. Beim Hören hatte ich sofort wieder das Bild vom Cover im Kopf und es fügt sich mit dem Inhalt super zu einem gelungenen Kopfkino zusammen. Die gedeckten Farben wirken ebenso geheimnisvoll, wie die gesamte Geschichte um Schloss Milderhurst...
Zum Inhalt (auszugsweise aus dem Klappentext):
Die gesamt Geschichte um das geheimnisvolle Schloss beginnt mit einem verloren geglaubten Brief, der ein halbes Jahrhundert darauf gewartet, gelesen zu werden. Die Suche nach dem Absender des Briefes führt die junge Edie nach Schloss Milderhurst, wo seit Jahrzehnten die exzentrischen Blythe-Schwestern wohnen. Als Edie das verfallene Schloss betritt, ahnt sie bereits, dass sich hier der Schlüssel zur rätselhaften Vergangenheit ihrer Mutter verbirgt.
London 1939: Als die ersten Bomben auf die Stadt fallen, befindet sich die zwölfjährige Meredith mit einer Gruppe evakuierter Kinder auf dem Weg nach Kent, wo sie Zuflucht bei einer fremden Familie findet. Staunend und eingeschüchtert zieht sie auf Schloss Milderhurt , wo die siebzehnjährige Juniper mit ihren Zwillingsschwestern und ihrem Vater, dem bekannten Schriftsteller Raymond Blythe, lebt. Sie taucht ein in eine Welt der Geschichten und der Fantasie — bis etwas geschieht, das das Leben des Mädchens für immer verändert. Sie ist nie nach Milderhurst zurückgekehrt, doch das Auftauchen eines lange verschollenen Postsacks führt ihre Tochter Edie auf die Spur einer geheimnisvollen Vergangenheit. Nach und nach kommt allerdings mehr ans Licht, als Edie sich je hätte vorstellen können. Damals geriet auch die Welt der jungen Juniper Blythe aus den Angeln, doch vielleicht ist es noch nicht zu spät, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu versöhnen....
Meine Meinung:
Bereits der Prolog entführt den Hörer in die geheimnisvolle und auch ein wenig schaurige Welt von Schloss Milderhurst - die Geschichte vom Modermann, welcher dort sein Unwesen treibt, fesselt den Hörer sofort. Doch auch in den folgenden Kapiteln bleibt es spannend. Gebannt lauscht man den Worten von Esther Schweins und wird von der Geschichte und seiner Entwicklung regelrecht in seinen Bann gezogen, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Dabei sind es nicht nur die Geheimnisse um Schloss Milderhurst und die drei rätselhaften Schwestern, die den Hörer nicht mehr loslassen - nein - es ist auch die Stimme von Esther Schweins. Sie wirkt ebenso geheimnisvoll und erschaudernd. Sie schafft es mittels ihrer Stimme die Personen sehr real wirken zu lassen, sodass der Hörer ständig das Gefühl hat live in der Geschichte dabei zu sein und sich auf Schloss Milderhurst umzuschauen.
Nach und nach erfährt der Hörer um die Geheimnisse, doch das Ende ahnt er nicht - es ist ein sehr überraschendes und auch melancholisches Ende, über das ich noch lange nachgedacht habe. Wie kann ein Mensch seine gesamte Familie in so ein großes Unglück stürzen? Doch konnte er das ahnen?
Insgesamt habe ich dieses Hörbuch sehr genossen - eine Reise nach Schloss Milderhurst und in die geheimnisvolle Welt der drei Schwestern Blythe. Fesselnd, spannend - von Anfang bis Ende einfach ein wahrer Genuss für die Ohren. Das gibt für mich glatte 5 Sterne und eine ganz klare Hörempfehlung für dieses tolle Hörbuch.
Bewertung vom 17.04.2013





gut- Sex, Drugs und Rock'n'Roll - Back to the 90s!! Dieses Buch verspricht eine Zeitreise in die wilden 90er Jahre - ich bin allerdings häufig in der Gegenwart stecken geblieben...
Zum Cover:
Das Cover ist sehr unscheinbar gestaltet. Lediglich die Beine einer Frau, höchstwahrscheinlich der weiblichen Hauptfigur des Buches, sind zu sehen. Die Stiefel, die sie trägt, deuten auf das Jahrzehnt hin, in welchem dieses Buch spielt - die 90er Jahre. Mir persönlich ist das Cover zu unscheinbar und spricht mich eher weniger an. Im Buchladen wäre ich sehr wahrscheinlich daran vorbeigelaufen.
Zum Inhalt:
Wie bereits erwähnt, wird der Leser auf eine Zeitreise in die 90er entführt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Puppe (Charlotte), Anfang 20 und Studentin für Design und Fotografie. Doch das interessiert sie weniger... In der Männer-Clique ihres neuen Freundes Jan fühlt sie sich rundum wohl und genießt das Leben, d.h. Parties, Alkohol und auch der ein oder andere Joint stehen nahezu täglich auf dem Plan... Doch kann das im Leben alles sein? Mit dieser Frage wird auch Puppe irgendwann unweigerlich konfrontiert und plötzlich muss sie ihr Leben komplett neu ordnen...
Meine Meinung:
Eine Zeitreise in die 90er Jahre hielt ich für eine spannende Idee - zumal ich in dieser Zeit mitten im Kindes- und Teenager-Alter war und sie sozusagen hautnah miterlebt habe. Ich habe mir also ein kleines Kopfkino während des Lesens erhofft, was aber leider ausgeblieben ist... Vielmehr drehte sich in dem Buch häufig alles um Party, Musik und Drogen. Bei einem Punkt muss und kann ich auch der Autorin zustimmen - in Sachen Musik waren die 90er wirklich eine tolle und aufregende Zeit. Gut, für die übrigen beiden Punkte war ich wahrscheinlich noch zu jung, um da mitreden zu können. Dennoch habe ich persönlich die 90er nicht so sehr als solch eine Zeit empfunden - somit fehlte mir diesebezüglich gänzlich der Bezug... Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin auch etwas auf den aus heutiger Sicht doch sehr "gewagten" Modestil der 90er Jahre eingegangen wäre. Doch dies spielte im Roman eher eine Randerscheinung - schade, wo es sich doch bei Puppe so sehr angeboten hätte.
Auch der Schreibstil der Autorin machte mir anfänglich einige Probleme. Doch je mehr ich las, desto mehr kam ich auch mit der Art der Autorin, Dinge und Ereignisse in Metapher zu verpacken zurecht. Ich fand den Schreibstil zwar ungewöhnlich, dennoch ließ sich das Buch recht flüssig lesen, sobald ich mich erst damit angfreundet hatte.
Je mehr ich von dem Buch las, desto mehr gefiel es mir - die Geschichte und auch die Figuren waren an sich authentisch, auch wenn ich ihre Lebensweise in keiner Art und Weise teilen kann (doch das ist eher ein persönliches Problem). Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Puppe durchgemacht hat und wie sie sich von den übrigen Personen gelöst hat und letztlich ihren eigenen Weg eingeschlagen hat. Ein wirklich gutes und aufmunterndes Ende.
Insgesamt war es für mich ein gutes und unterhaltsames Buch, dass man durchaus weiterempfehlen kann. Obwohl ich nicht ganz so zufrieden mit der Umsetzung der Zeitreise in die 90er Jahre war und mit dem Schreibstil nicht 100-prozentig zurecht kam, vergebe ich für das Buch 3 von 5 Sternen... Für ein Debüt durchaus gelungen!!
Bewertung vom 17.04.2013





sehr gut- Ein verwirrendes, aber geniales Buch zugleich, dessen Schreibstil reinste Poesie ist...
Zum Cover:
Das Cover besticht vorallem duch das auffalend knallige gelb, weniger durch Ideenreichtum. Aber genau das ist es bei dem Buch gerade, was mich von Anfang an angesprochen hat. Durch seine Schlichtheit ist das Cover auf seine Art sehr geheimnisvoll und zieht einen somit in seinen Bann. Auch deshalb, weil es so gar keine Vorahnung auf den Inhalt liefert. Im Buchladen wäre ich garantiert nicht an diesem Buch vorbei gegangen ohne es in die Hand zu nehmen.
Zur Handlung:
Die Handlung dieses Buches ist äußerst schwierig zu beschreiben: Die Geschichte dreht sich um zwei Männer: Zum einen der Berliner Boulevardjournalist Schüttler, der seinem Job nicht wirklich mit Leidenschafts nachgeht. Viel lieber beschäftigt er sich mit dem Nachdenken darüber, wie er seinem Feindbild, den Hipstern schaden kann und mit dem Genuss des von ihm kreierten Gin-Borgwards. Zum anderen gibt es noch Robert, der eine Reise nach Indien und später auch nach StrawberryFields unternimmt, um seine Traumfrau Luca wiederzutreffen.
Meine Meinung:
Ich muss wirklich gestehen, dass es mir noch nie so schwer gefallen ist eine Rezension zu einem Buch zu schreiben.
Anfänglich hatte ich mit dem Schreibstil so meine Probleme, da ich nicht recht wusste, wie ich mit dieser Sprachgewaltigkeit und Vielfalt an Wortspielen umgehen sollte. Doch je mehr ich las, umso mehr genoss ich die Art und Weise des Autors Dinge zu beschreiben und auf Missstände etc. aufmerksam zu machen.
Was dieses Buch allerdings vermissen lässt ist eine reale Handlung. Als ich das Buch beendet hatte, fragte ich mich: "Worum ging es hier eigentlich?". So recht wusste ich allerdings keine Antwort darauf.
Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch nachhaltig beeindruckt - so lebt es nicht, wie die meisten Bücher, von der Handlung bzw. Geschichte, die es erzählt, sondern von der Sprache mit der erzählt wird.
Insgesamt kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen und zwar all denjenigen, die gern sprachlich überragende Bücher lesen und denen die Handlung eher zweitrangig ist. Auch sei darauf hingewiesen, dass es sich hier nicht um ein Buch handelt, dass man einfach mal so nebenbei weglesen kann, sondern vielmehr um ein Buch, dass man genießen und auch erleben muss. Aber wenn man es zuklappt, ist man sich sicher, es hat sich gelohnt - diese unglaubliche Reise in die Welt der Sprache.
Bewertung vom 03.04.2013





gut- Der Roman "Quatschen mit Soße" von Jasmin Leheta ist ein typischer Frauenroman, bei dem zwar die Grundidee neu und ungewöhnlich ist, die Handlung allerdings schnell auf der Strecke bleibt.
Zum Cover:
Das Cover ist ein echter Hingucker. Vor einer blau gestreiften Wand steht eine schlanke Frau mit schwarz gelockten Haaren am Herd und probiert ihr gekochtes Essen (eine Soße) mit Hingabe. Die farbliche Gestaltung ist zwar bunt, aber dennoch nicht aufdringlich und macht richtig Appetit auf das Buch...
Auch der Titel hat mich von Anfang an neugierig gemacht - das Wortspiel verrät nicht allzu viel. Insgesamt ist das Buch nicht nur optisch ein Hingucker, auch liegt es sehr gut in der Hand und wirkt trotz dessen, dass es ein Taschenbuch ist sehr stabil.
Zum Inhalt:
Im Mittelpunkt steht Mona, die gerade von ihrem Mann Albert verlassen wurde, und spontan eine tolle Geschäftsidee hat: ein Kochclub für Frauen. Dabei trifft sich eine feste Frauenrunde einmal die Woche zum Kochen und natürlich auch Quatschen - Worüber? Ganz klar: Männer.
Irgendwann tritt dann mit Clemens, einem Anwalt, ein neuer Mann in Monas Leben. Auch er würde nur zu gern am Kochclub teilnehmen. Und ehe sich Mona versieht - steht sie zwischen zwei Männern und muss sich entscheiden.
Meine Meinung:
Die Idee dieses Buches fand ich total faszinierend und außergewöhnlich: Was für eine tolle Idee einen Buchladen mit einem kleinen Kochclub zu verbinden. Umso gespannter war ich, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Die ersten Seiten flogen nur so dahin - die Sprache gefiel mir auf Anhieb und ich hatte total viel Spaß beim Lesen. Die Autorin schreibt auf eine sehr leichte und humorvolle Art, die den Leser schnell in die Geschichte einbringt und er fühlt sich schnell als ein Teil des Kochclubs.
Diese Stimmung hielt allerdings bei mir nur etwa bis zur Mitte des Buches an, da auf die Dauer die Gespräche der Frauen an Tiefe verloren und auch die Handlung an sich nach meinem Gefühl völlig auf der Stelle trat - nichts bewegte sich, weder vor noch zurück. So wirkte die gesamte Geschichte stellenweise etwas langatmig und der anfängliche Spaß beim Lesen war leider dahin.
Die Protagonistin Mona gefiel mir sehr gut - sie hat eine leichte und lockere Art. Besonders bewundert habe ich ihren Mut, die doch sehr neue Geschäftsidee zu wagen. Auch wie sie die Trennung von ihrem Mann gemeistert hat, hat mich sehr beeindruckt. Sicherlich hat es sie nicht kalt gelassen, aber sie hat sehr schnell wieder neuen Lebensmut geschöpft und sich ihrer Situation gestellt. Ich weiß, ob ich das gekonnt hätte.
Ihren Mann Albert fand ich dagegen nicht sehr sympathisch. Für mich ist er einfach feige - nutzt einen Streit aus, um einfach so abzuhauen. In meinen Augen konnte Mona froh sein, ihn los zu sein...
Schade fand ich, dass das primäre Thema des Romans doch immer die Männergeschichten waren und das Kochen dabei sehr auf der Strecke blieb. Als ich den Klappentext das erste Mal las, hatte ich mir irgendwie ein paar Kochkniffe oder Geheimnisse erhofft. Umso mehr war ich enttäuscht, dass das Kochen immer nur eine sehr untergeordnete Rolle spielte. Schade... Toll, fand ich dagegen, dass die Autorin einige Rezepte in das Buch eingebaut hat - es hätte abe rnach meinem Geschmack noch ein paar mehr sein können.
Insgesamt hat mich dieses Buch gut unterhalten, dennoch hätte ich mir bei dieser tollen Grundidee ein wenig mehr Inhalt gewünscht. Stellenweise trat die Handlung wirklich auf der Stelle, worunter der anfängliche Spaß beim Lesen auch sehr gelitten hat. Also, eine tolle Grundidee, die allerdings nur unzureichend ausgebaut worden ist. Daher vergebe ich nur drei Sterne, und dass auch nur wegen der Rezepte, die sehr lecker waren (habe einige ausprobiert)....
Bewertung vom 03.04.2013





ausgezeichnet- Sonja Kaiblinger liefert in ihrem Debüt "Ferien mit Traumpferd" zwei tolle Geschichten rund um Pferde und die erste Liebe.
Zum Cover:Das Cover ist wirklich rundum gelungen und hat mir auf Anhieb gefallen. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches und zieht junge Pferdenärrinnen sofort in seinen Bann. Die leichten Pastellfarben des Hintergrundes fügen sich perfekt mit den kräftigeren Farben der Pferde und des Mädchens zusammen. Besonders toll fand ich auch dass die Pferde und das Mädchen sich "grifflich" abheben von dem übrigen Cover. Wirklich toll geworden und für die Zielgruppe des Buches sehr ansprechend gestaltet.
Zum Inhalt:
Ein Pferdesommer an der Nordsee
Ohje, denkt sich Malina als sie erfährt, wo sie ihre Sommerferien verbringen soll: Bei ihrer Oma auf einer kleinen Nordseeinsel. Das kann ja nur langweilig werden. Doch dannn entwickelt sich alles zu einem kleinen Abenteuer, in dem die Pferde die Hauptrolle spielen - nicht zuletzt die Stute Lavendel, die Malina sofort in ihr Herz schließt.
Schlossgeflüster
Ein Pferd zum Geburtstag - Wer hätte das nicht gern? Für Lena geht dieser Wunsch in Erfüllung als sie zu ihrem 13. Geburtstag ein Pferd und gleich dazu noch Reitstunden auf dem benachbarten Gestüt bekommt. Doch ihre Freude darüber hält nicht wirklich lange an - die anderen Reiterinnen auf dem Gestüt erweisen sich als arrogante Zicken. Ihr einziger Lichtblick scheint dort neben ihrem Pferd Radieschen Ben zu sein, mit dem sie sich auf Anhieb super versteht. Doch Ben hat ein Geheimnis - nur welches??
Meine Meinung:
Der Autorin sind hier wirklich zwei wundervolle Geschichten gelungen, die das Herz eines jeden jungen Pferdefans höher schlagen lässt. Die Geschichten lassen sich super leicht lesen und man fühlt sich schnell mitten in der Handlung. Schon nach wenigen Seiten fiebert man richtig mit den jungen Heldinnen mit. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut und realistisch dargestellt. Die Spannung baut sich Schritt für Schritt auf und es wird beim Lesen vor allem nie langweilig. Das liegt vor allem auch an dem leichten Humor und der schwungvollen sowie leichten Schreibweise der Geschichte. Das macht wirklich Spaß es zu lesen, auch dann, wenn man nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe des Buches gehört. Für jeden der Pferde mag, ist dieses Buch ein echter Genuss.
Insgesamt zwei tolle Geschichten für junge Pferdefans, bei denen auch die erste Liebe nicht zu kurz kommt. Ein wirklich schönes Buch, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.
Bewertung vom 03.04.2013





sehr gut- "Träum weiter, Mann" war ein Buch, was mich schmunzeln, aber auch gleichzeitig heftig mit dem Kopf schütteln ließ.
Zum Cover:
Das Cover fällt sofort ins Auge: das knallige Orange übersieht im Buchladen garantiert niemand. Auch das Aquarium mit dem Hai und dem Goldfisch ist einfach klasse gelungen. Es hat mich von Anfang an zum Lachen gebracht - es verrät noch nicht allzu viel über den Inhalt. Das Geheimnis dahinter, versteht man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Das gefällt mir besonders, wenn das Cover nicht ganz eindeutig ist, sondern eher neugierig macht. Genau so soll es sein - ein wirklich gelungenes Cover.
Zum Inhalt:
Mann nehme eine attraktive junge Frau und zwei Männer im besten Alter, schon ist das Chaos perfekt... Der Makler Gerald und der Schriftsteller Heiner sind keine Freunde und werden es wohl auch nie sein. Nein, sie sind Konkurrenten um die Gunst von Steff. Dabei versuchen sie stets sich immer weiter selbst zu übertrumpfen. Doch wen wird Steff am Ende wählen??
Meine Meinung:
Ich habe sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden und das Lesen richtig genossen. Der Schreibstil ist locker und leicht, gespickt mit einer guten Prise Humor.
Die drei Hauptcharaktere sind sehr authentisch dargestellt. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: auf der einen Seite der erfolgreiche Makler, der dies auch gern nach außen zeigt und auf der anderen Seite der Schriftsteller, der eher durch seinen Ideenreichtum und seine Schüchternheit zu überzeugen versucht. Sie beide verlieben sich in die gleiche Frau, die Tochter der Pensionsbesitzerin. Scheinen die beiden Charaktere zunächst etwas überzogen, erkennt der Leser doch, dass jeder von uns die ein oder andere Eigenschaft selbst besitzt. Wenn man ehrlich ist, sind wir alle ein Teil von Heiner, aber auch von Gerald - der eine mehr der andere wenige. Glücklicherweise besitzen die meisten eine gute Mischung aus dieser Schüchternheit und dem Erfolgsstreben. Auch einige Frauen besitzen etwas von Steff: Wir glauben an die große Liebe, die uns einfach nur rundum glücklich macht. Darunter mischt sich bei einigen von uns eine gute Portion Naivität, um unsere Träume zu erreichen. Genau das macht die Figuren für mich authentisch. Sicherlich werden in der Geschichte die Extreme dargestellt, aber davon lebt jede gute Geschichte - von dem Hang zu Extremen.
Diese zeigen sich auch in der Art und Weise wie die beiden Männer um Steff buhlen und immer wieder versuchen sich bei ihren Aktionen gegenseitig zu übertrumpfen. Dabei gehen sie nicht nur einmal deutlich zu weit. Steff scheint dieses Werben um sie zu genießen. Dieses übertriebene und auch teilweise verantwortungslose Verhalten der beiden Männer ließ mich während des Lesens nicht nur einmal mit dem Kopf schütteln. Bei mir, wie wahrscheinlich bei den wenigsten Frauen, hätten sie damit Erfolg gehabt. Weniger ist halt manchmal mehr, das gilt insbesondere auch bei Werben um die Gunst einer Frau. Besonders dreist waren für mich auch Lügen der beiden - das ist für mich ein absolutes No-Go. Es war sehr amüsant zu lesen, auf welche Ideen die beiden Männer kommen, doch manches Mal war mir das Verhalten der beiden doch dann zu übertrieben und wirkte daher etwas aufgesetzt und unrealistisch. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen für dieses Buch.
Insgesamt hat mich das Buch jedoch sehr gut unterhalten und ich habe einige Male lachen müssen. Eine klare Leseempfehlung von mir für alle, die sehr gerne etwas locker-leichtes und nicht allzu ernst zu nehmendes für Zwischendurch lesen.
Bewertung vom 19.03.2013





ausgezeichnet- Mit ihrem Roman „Herzen im Schleudergang“ ist Nadja Nollau eine wirklich wunderschöne Geschichte über die Liebe zwischen zwei Menschen mit einem größeren Altersunterschied gelungen.
Das Cover erstrahlt in einem wunderbaren zarten Rosa und zieht sofort seine Blicke auf sich. Ergänzt wird das Cover durch einen großen Muffin mit einer weißen Glasur und einem Zuckerherz obendrauf. Diese Gestaltung und auch die Farbgebung passen perfekt zum Stil des Buches, jedoch nicht zu dessen Inhalt. Diesbezüglich hat mir das vorherige Cover mit der großen Blume, deren Blütenblätter abgezupft werden, deutlich besser gefallen. Deutet dies doch die Unentschlossenheit der Protagonistin und ihre Zweifel an der Liebe ihres jüngeren Freundes an. Eine Mischung aus beiden Covern wäre hier wohl eher die richtige Wahl… Der Titel „Herzen im Schleudergang“ passt perfekt zum Inhalt des Buches. So durchleben die Charaktere allesamt im Buch ein wahres Gefühlschaos. Immer, wenn der Leser denkt, dass eigentlich alles in Ordnung ist und die Geschichte zu Ende ist, passiert etwas und das Chaos ist wieder da. Die Charaktere lernen alle etwas dazu und der Leser erfährt aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie eine Liebe mit Altersunterschied von der Umgebung aufgenommen werden kann. Insgesamt ist es in der Geschichte ein ständiges Auf und Ab der Gefühle - eben wie bei einem guten Schleudergang.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Kristina, Mitte vierzig, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und seit fünf Jahren mehr oder weniger glücklich geschieden. Kristina hat sich in ihrem Singleleben eingerichtet und betreibt mit ihrer besten Freundin Rita eine gut laufende physiotherapeutische Praxis. An die große Liebe glaubt sie nicht mehr so richtig, doch dann trifft sie Tom: einen attraktiven Mann Ende zwanzig, der zugleich der beste Freund ihres Sohnes ist. Sofort fühlt sich Kristina von dem charismatischen jungen Mann angezogen und auch er erwidert ihre Gefühle. Beide könnten so glücklich miteinander sein und ihre Liebe in vollen Zügen, wären da nicht Kristinas ständige Zweifel bezüglich ihres Altersunterschieds und der Aufrichtigkeit von Toms Gefühlen. Somit sind das Chaos und so einige Hürden vorprogrammiert…
Mit „Herzen im Schleudergang“ bekommt der Leser einen locker leichten und humorvollen Roman über die Liebe zwischen zwei Menschen, die auf den ersten Blick aufgrund ihres Altersunterschieds nicht zusammenpassen. Doch tun sie das wirklich nicht? Der frische und leichte Schreibstil der Autorin macht es dem Leser sehr einfach sich in die Geschichte hineinzudenken und mit der Hauptfigur mitzufühlen. Schnell fühlt sich der Leser als ein Teil der Handlung. Weniger gut gefallen hat mir allerdings, dass es in Kristinas Umfeld fast nur Paare mit einem großen Altersunterschied gab - ihr Ex-Mann, ihr Vater und nun auch sie selbst. Dies erscheinen mir etwas viele Zufälle innerhalb einer Familie zu sein. Das wirkt dann doch etwas zu gezwungen und dadurch unrealistisch. Sicherlich mag dies vorkommen, doch ist es sehr selten. Kristina selbst wird als eine starke, selbstbewusste Frau beschrieben. Doch hat sie diese Eigenschaften nur, solange es nicht um die Liebe geht. Ihre Beziehung zu Tom ist von Anfang an von einer ganzen Reihe von Selbstzweifeln, Missverständnissen und Unsicherheiten geprägt. Es fällt Kristina äußerst schwer sich voll und ganz auf diese Beziehung einzulassen und einfach glücklich zu sein. Die Entwicklung, die Kristina im Laufe der Geschichte durchmacht, wurde äußerst realistisch dargestellt und hat mir sehr gut gefallen - so zeigt sie doch, dass Liebe nicht unbedingt eine Frage des Alters ist und jeder diese Frage für sich selbst beantworten sollte. Auch Rita war einfach klasse - der Dialekt - super gelungen. ;-)
nsgesamt ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung für jeden, der auf gute Unterhaltungsromane mit einem seichten Unterton steht. Humor ist in jedem Fall garantiert. Ein durchaus gelungenes Buch ;-)
- 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 11.03.2013





ausgezeichnet- Mit "Wen küss ich, wenn ja wie viele?" ist Mara Andeck ein wirklich tolles Debüt gelungen und man darf auf die nächsten Bände dieser Jugendbuchreihe wirklich gespannt sein.
Zum Cover:
Schon das Cover hat mich sofort mitgerissen und zum Schmunzeln gebracht. Die vielen Kussmünder sind herrlich gelungen und passen perfekt zum Genre. Auch der "Fühleffekt" des Buches ist grandios. An sich zwar ein schlichtes, aber dennoch genau passendes Cover. Im Buchladen wäre ich daran sicher nicht vorbeigegangen.
Zum Inhalt:
16!! Klasse, denkt sich Lilia. Doch am Abend ihres Geburtstages sitzt sie allein auf ihrem Zimmer und ist eher gefrustet, hatte sie doch eine tolle Überraschungsparty erwartet. Und was passiert - nichts!! Auch in Sachen Jungs hat Lilia kein Glück - nun ist sie 16 und immer noch ungeküsst. Das muss sich ändern, doch wie? Als sie ein Referat über das Balzverhalten im Tierreich halten soll, kommt Lilia auf eine Idee: Warum nicht die Fakten aus dem Tierreich auf den Menschen übertragen - schließlich ist er ja auch ein Tier, nur eben ohne Fell. Um dies nicht nur theoretisch zu erörtern, macht Lilia zudem noch den Praxistest und landet im Liebeschaos...
Meine Meinung:
Ein sehr witziges und lockeres Jugendbuch, in dem die 16-jährige Lilia in Tagebuchform in leichter, aber dennoch sehr authentischer Form von ihrem täglichen Leben erzählt. Der Leser taucht von Beginn an in Lilias Welt ein und ist sofort darin gefangen. Der Schreibstil der Autorin ist für ein Jugendbuch perfekt gelungen - es ist leicht verständlich und mit viel Humor geschrieben. Auch wenn man schon aus dem Jugendalter hinaus ist, macht es viel Spaß dieses Buch zu lesen und man fühlt sich stets an seine eigene erste Liebe und auch die ersten Flirtversuche erinnert.
Besonders gut gefallen haben mir auch die Zeichnungen, mit denen die Tagebucheinträge versehen waren. Sie passten stets sehr gut zum Inhalt und lockerten das Lesen auf. Zudem erfährt man am Ende des Buches, dass es wohl im Herbst 2013 mit Lilias Tagebuch weitergeht - Man darf also gespannt sein...
Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch über das Teenagerleben und die erste Liebe. Eine echte Leseempfehlung für alle jungen Mädchen und auch junggebliebenen Frauen. ;-)
Bewertung vom 05.03.2013





sehr gut- Lese ich Horroskope? - Ja klar, ab und zu schon. Glaube ich sie? Naja, wenn sie positiv sind schon, das Negative streiche ich meistens. Das Buch "Horrorskop" von Romy Fischer beschäftigt sich auf seine ganz eigene Art und Weise mit Horroskopen.
Bereits das Cover ist gelungen. Der Hund sieht einfach zu goldig aus und treibt dem Leser gleich ein Lächeln auf das Gesicht. Auch innerhalb des Buches findet man zu jedem einzelnen Sternzeichen einen Hund inm entsprechenden Sternzeichen-Outfit. Schade ist nur, dass die Bilder leider in schwarz-weiß gehalten sind. Das nimmt ihnen etwas die Aussagekraft.
Beim Lesen erfährt der Leser eine Menge über sein eigenes Sternzeichen: über Gesundheit, Beruf, Finanzen und natürlich auch die Liebe. Doch der Leser sei gewarnt, so sollte er es mit den Schilderungen der Autorin nicht allzu ernst nehmen, sondern die Sache eher mit Witz und Humor angehen. Die Autorin liefert nämlich in ihrem Buch die schonungslose Wahrheit über alle Sternzeichen - und die ist nicht immer positiv, wie wir dies gerne hätten.
Das Buch hat mich sehr amüsiert und auch häufiger zum Lachen, aber auch zum Kopfschütteln gebracht. Stellenweise war mir die Schonungslosigkeit der Autorin doch etwas zu viel und zu überspitzt, sodass so manches auch unglaubwürdig wirkte. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der mehr über sich und sein Sternzeichen erfahren möchte - und das auf aber auf eine ganz andere Art und Weise als dies bei den gängigen Horroskopen der Fall ist. Insgesamt gibt es deshalb von mir 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung mit Schmunzelgarantie ;-)
Bewertung vom 05.03.2013





gut- "Kleine Schiffe" von Silke Schütze ist ein Buch, dass mich tief bewegt und auch zum Nachdenken gebracht hat. Es greift Themen auf, die man häufig zu verdrängen neigt - das Älter werden, aber auch die Vorurteile innerhalb der Gesellschaft gegenüber jungen aber auch "alten" Müttern.
Zum Cover:
Als ich das Cover das erste Mal sah, war ich von diesem zunächst sehr angetan. Es ist ein sehr harmonisches und schönes Motiv - eine Parkbank und die Pflanzen herum runden es optimal ab. Als ich allerdings das Buch las, habe ich mich immer wieder gefragt, warum man sich für solch ein Cover entschieden hat, passt es meines Erachtens doch so gar nicht zum Inhalt des Buches. Daher ist das Cover für mich leider gar nicht gelungen, da es bei dem künftigen Leser zunächst völlig falsche Erwartungen weckt. Leider!
Zum Inhalt:
Franziska ist 44 Jahre alt als sie sich von ihrem Ehemann scheiden lässt, aber nicht ohne noch eine Abschiedsnacht mit ihrem Ex-Mann zu verbringen. Doch diese Nacht bleibt nicht ohne Folgen - Franziska wird schwanger. Sie entscheidet sich gegen den Willen ihrer Umgebung das Kind allein aufzuziehen und ihrem Ex-Mann nichts von dem Kind zu erzählen. Nachdem sie durch Zufall bei der Geburtsvorbereitung auf die schwangere 19-jährige Lilly trifft und sich sehr schnell mit ihr anfreundet, verändert sich auch ihr eigenes Leben. Sie freundet sich immer mehr mit ihrem Dasein als werdende Mutter an und bereitet sich gemeinsam mit Lilly auf das Leben als Mutter vor. Doch dann kommt alles ganz anders als geplant...
Meine Meinung:
Zunächst fiel es mir doch etwas schwer mich mit Franziska und ihren Vorstellungen vom Leben, der Liebe und auch dem Thema Kinder anzufreunden. Dennoch hat sie sich im Laufe des Buches durchaus positiv entwickelt. Während sie zu Beginn sehr unter dem Pantoffel ihres Mannes stand und sich hinter ihm versteckt hat, ist sie nun viel selbstbewusster geworden und steht nun auch mit beiden Beinen fest im Leben. Dies ist nicht zuletzt Lilly geschuldet. Diese beiden Frauen scheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu sein, dennoch ergänzen sie sich perfekt. Eine Freundschaft, die mich sehr bewegt hat und die auch viele Hürden überwunden hat. Insgesamt greift die Autorin in ihrem Roman wichtige Themen auf und behandelt diese ohne dabei dem Leser eine Meinung aufzuzwingen. Sie arbeitet die Charaktere auf eine überzeugende Art und Weise heraus und auch der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen. Das Ende hat mich allerdings enttäuscht - in meinen Augen war es somit für Franziska eher ein Rückschritt als ein weiterer Schritt nach vorn. Leider hat dies auch meinen zunächst sehr positiven Eindruck von dem Buch eher relativiert, sodass ich dem Buch "nur" 3,5 von 5 Sternen geben kann.






































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