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Insgesamt 40 Bewertungen
Bewertung vom 18.07.2010





ausgezeichnet- Im beschaulichen Dorf Altenhain in der Taunus bricht die Hölle los als der dreizigjährigen Tobias nach zehn Jahren Gefängnis wegen zweifachen Mordes zurückkehrt. Die Erinnerung an die zwei damals verschwundene Mädchen kommt hoch, die Dorfbewohner nehmen die Oberhand und schüchtern die Familie Sartorius übelst ein: die Mutter von Tobias wird von einer Brücke gestossen und noch ein Mädchen, das an der Geschichte von damals sehr interessiert ist, verschwindet. Die Lage spitzt sich zu als im alten Flughafen die Leiche von einem der Mädchen von damals gefunden wird.
Ein Testament, Geldgier, Eifersucht und Ansehen verstricken seit über ein Jahrzehnt eine nicht mehr zu bremsen Lügenlandschaft.
Pia und Bodenstein kommen nach und nach allen Geheimnissen der Dorfsbewohnern und der Mordgeschichten nach.
Ein sehr guter Krimi mit vielen tollen Eigenschaften: bunte Dorfbewohner mit dunklen Geheimnissen, tolle Ermittler mit eigener Geschichte und persönlichen Probleme, sehr real und auch erschreckend nah.
Die verschiedene Perspektiven beim Erzählen, das präzise Auslassen und ausgewählte Hinzufügen von Informationen verleihen der Geschichte eine sehr lebendige und spannende Note.
Die Spannung bei über 500 Seiten zu halten ist eine grosse Kunst und hier absolut gelungen.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und werde demnächst die verpasste Neuhaus-Krimis schnell nachholen.
Bewertung vom 12.06.2010





gut- Im "Club Marquis" in Münster wird Renate, eine gute Freundin von Pia Petry, schwer verletzt. Renates Mann engagiert Pia um den Überfall zu klären. Ihrerseits will der Club auch den Täter finden, denn eine solche ungewollte Gewaltanwendung ist für den Ruf des Clubs sehr schädlich. Also ermitteln Pia Petry und Wilsberg in den Fall, jeder getrennt voneinander. Doch die Zufallstreffen häufen sich zwischen ihnen und irgendwann entwickelt sich zwischen den Beiden eine Hass-Liebe-Beziehung, die eine Zusammenarbeit meistens hindert. Trotzdem folgen sie auf Ihre Weise die richtigen Spuren und so gerät Pia in den Krallen des Täters und wird in letzter Sekunde von Cornfeld (Pias Assistent) und Wilsberg gerettet.
Ein gut konstruierter Thriller, schöne Erzählweise abwechseln aus der Sicht von Pia und Wilsberg, lebendig, und gut ausgelöst.
- 4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 08.06.2010





ausgezeichnet- Juni. Berlin und Umgebung.
Anne ist im Wald und kriegt Angst als sie Geräusche (Tiere? Menschen? Schritte?) hinter sich hört. Plötzlich findet ein Bungalow, wo sie um Hilfe bitten will. Das bungalow ist verlassen, doch die Schreie hört sie weiterhin. Plötzlich tauchen 2 böse Hunde auf und sie wird von hinten gepackt und überwältigt. Etwas später findet sich im Keller neben einen kleinen Junge mit Verletzungen und Ohnmächtig. Ab da weiss sie, dass hier nie lebend raus kommen wird.
Zur selben Zeit gehen die Kriminalkommisaren Karstens und Behrendt zur Fiona Riedel um erneut ein paar Fragen zu stellen im Falle Ihres vor zwei Jahren verschwundenen Tochter Sophie. Es ist in der Gegend wieder ein Kind verschwunden und man sucht nach weitere Hinweisen um den Kidnapper zu fassen.
Leider ein sehr aktuelles Thema, mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Man hat Mitleid mit den Eltern, empfindet Wut mit den Polizisten mit, hat Angst um die Kinder und um Anne und dem kleinen Jungen. Die Leseprobe hat mich gefesselt und wurde lieben gern das Buch gleich zu Ende lesen. Handlung ist sehr spannend, Stil sehr fliessend und stark. Figuren gut definiert und ansprechend. Schon wieder eine gute Entdeckung aus Deutscher Feder.
Bewertung vom 08.06.2010





gut- Kurz vor Weihnachten. Manuel leidet an der Glasknochenkrankheit und hat plötzlich eine Krise, die ihn fast aus dem Leben reisst. Die Notärzte, von seinem Freund Lothar alarmiert, können ihn in letzter Sekunde noch retten. Notarzt und Lothar können, nach dem akkuten Fall, Manuel noch überzeugen ins Krankenhaus zu zu fahren und sich untersuchen zu lassen.
Dagmar ist eine rutinierte Schwester im Krankenhaus und fängt gerade Ihre Schicht in der Station für Inneres. Regelmässig ist das Krankenhaus Anlaufstelle für Notfälle in der Gegend, und das führt zur Überfüllung und Überarbeitung der bereits unterbesetzten Pflegepersonal. Doch ein neuer Arzt ist in Sicht, und das bringt Hoffnung in der traurigen Umgebung zwischen den sehr kranken und hilflosen Patienten.
Die Leseprobe hat mich sehr traurig gestimmt, es ist die Realität in einem Krankenhaus, aber man will es nicht so detailiert lesen. Man fährt ja nicht regelmässig ins Krankenhaus um den traurigen Alltag des Personals und den Schicksal der Patienten als wäre es ein Museumsbesuch. Wenn man sich dieser Realität stellen muss, dann geht man durch, doch freiwillig will ich nicht Zuschauer des täglichen Grauens sein. Es geht mir zu nah.
Damit ist auch erklärt wie ich den Schreibstil finde, so real dass es weh tut, so detailiert, dass man es richtig vor Augen hat, so gut dass ich es nicht weiter lesen kann. Figuren hautnah, Gefühle ganz tief, Wahrheiten ganz deutlich. Sicherlich ein gutes Buch, aber zu real um schön zu sein und Spass am Lesen zu haben.
Bewertung vom 24.04.2010





weniger gut- Neuseeland um 1900. Die Familie Bradley kommt wieder zusammen weil Mutter Maryann bei einem Ausflug gestürzt ist. Doch das Zusammenkommen aller Familienmitglieder lüftet nach und nach alle wohl gehütete Gehemnissen über Ihre Vergangenheit.
Die Familiensaga ist sehr spannend zu lesen. Jede Figur birgt ein Geheimnis, Vergangenheit und Zukunft gehen Hand in Hand, eine schöne Landschaft bietet perfekte Kulisse für Liebe, Verrat, Mord, Schicksal, Mythen und Geister.
Die schöne Geschichte ist in sich sehr spannend, und doch könnte ich das Buch nicht in vollen Zügen geniessen. Ich hätte gerne die Geschichte anders erzählt bekommen, linearer, ohne ein paar zu viele Geheimnisse und Zufälle. Es wirkt leider nicht realistisch oder plausibel. Auf mich wirkt alles nicht locker sondern extrem gezwungen.
Die Struktur fand ich leider nicht gelungen.
Bewertung vom 19.04.2010





gut- Bei einem Orientierungslauf wird ein Teilnehmer erschossen. Die junge Witwe , auch Läuferin, hat eine schwierige Vergangenheit in einem Mädchenheim in der Gegend. Dort hatte sich aus der Klicke ein junges Mädchen nach einer verpfutschte Abtreibung im Schwimmbad vor vielen Jahren das Leben genommen. Pia Korritki ermittelt in einem kleinen Dorf wo fast jeder in irgendeiner Weise in der Geschichte verwickelt ist: Galten die Schüsse nicht dem Läufer sondern seiner Frau? War es damals im Schwimmbad kein Selbstmord? Wer war der Vater des Kindes?
Es war mein erstes Almstädt Krimi und bin über die Autorin positiv überrascht.
Zum einen ist die Ermittlerin richtig sympathisch, bodenständig und lebendig. Man erfährt auch viel von ihre persönliche Geschichte und das macht sie sehr vertraut.
Zum anderen ist die Geschichte sehr spannend von Anfang bis Ende erzählt. Der Mörder wird schon in den letzten 30 Seiten ermittelt und man hat Zeit alle lose Enden miteinander zu verknüpfen.
Auch die Landschaftsbeschreibungen aus dem Norden Deutschlands geben eine schöne Note ab.
Ich kann das Buch nur empfehlen: durchaus gut geschrieben mit interessanten Charakteren und Fälle. Ich freu mich sehr eine neue gute Krimiautorin kennengelernt zu haben, und ich weiss sie wird mir noch sehr viele Stunden intelligenter spannenden Lektüre bereiten.
Bewertung vom 22.03.2010





sehr gut- Fand ich nicht soooo gut wie die anderen zwei, aber trotzdem sehr lesenswert. Sabine Thiesler wird es sehr weit bringen mit Ihren intelligenten Krimis.
Bewertung vom 22.03.2010





ausgezeichnet- Toll, gruselig und sehr sehr gut geschrieben, geht runter wie Öl und man kann nciht mehr aufhören zu lesen. Sehr sehr empfehlenswert ! Warte schon gespannt auf das nächste!




































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