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Valarauco
Über mich: 
Ich blogge auf www.valaraucos-buchstabenmeer.com über beinahe alles was ich gelesen oder angesehen habe. Schaut doch mal vorbei :)

Bewertungen

Insgesamt 149 Bewertungen
Bewertung vom 25.09.2017
Einmal im Jahr für immer (eBook, ePUB)
Ricchizzi, Sarah

Einmal im Jahr für immer (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover
Ich mag das Cover wahnsinnig gerne. Das Blau sieht super aus und mit den Sternen im Hintergrund hat es etwas sehr melancholisches. Ich bin ein großer Fan des Covers und glaube, dass es im Taschenbuch-Format sogar noch besser aussieht.

Meine Meinung
Das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt, es ist an diesen Erwartungen vorbei geschossen, in eine ganz andere Richtung und hat mich unglaublich positiv überrascht. Es hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich niemals erwartet hätte und die mir aber so viel besser gefällt, als das, was ich vermutet hatte.

Doch beginnen wir mit den Figuren. Amelie Red ist in der tiefen Trauer um ihren Ehemann versunken. Sie verzweifelt völlig daran und ich finde, der Autorin ist es ausgesprochen gut gelungen, diese Gefühle darzustellen. Es wirkt in meinen Augen nicht übertrieben, sondern einfach nur realistisch. Ich konnte die Gefühle sehr gut nachempfinden und habe mit Amelie gelitten.

Allgemein finde ich den Stil der Autorin sehr angenehm zum Lesen und auch sehr spannend. Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch verschlungen. Die Geschichte lässt sich Zeit, um sich zu entwickeln und allein dafür bekommt die Autorin einen extra Punkt von mir. Mir gefällt es gar nicht, wenn man durch eine Geschichte nur gejagt wird. Hier ist das auf jeden Fall ganz anders. Gemeinsam mit Amelie und dem Clown erlebt man viele Abenteuer und die Figuren haben eine charakterliche Tiefe, die ich zu Beginn garnicht erwartet hatte. Eine weitere positive Überraschung.

Gerade wenn es um das Thema Trauer geht, finde ich, dass viele Bücher einfach zu dramatisch werden und die Figuren sich zu sehr über diese Trauer definieren. Es gibt nichts anderes mehr, nur die Tragik des Todes. Mir persönlich fällt es immer sehr schwer, das nachvollziehen zu können. Einem anderen Leser mag es vielleicht anders gehen, mir ist das meistens zu viel. Umso begeisterter war ich, als ich festgestellt hat, wie schön die Autorin hier mit der Trauer ihrer Figur umgegangen ist und was für eine Wandlung sie der Figur gestattet hat. Meinen größten Respekt dafür, denn das ist nicht sehr einfach.

Wer Geschichten dieser Art mag, wird dieses Buch lieben. Ich selbst zähle nicht zu den Menschen, habe mich aber trotzdem in Amelies Geschichte verliebt. Die Figuren sind der wahnsinn, das Setting ist so schön und liebevoll gestaltet, dass ich auch gerne einmal einen Clown hätte, der mir in einer solchen Situation hilft. Allein das Buch der Autorin könnte einem als Leser schon helfen.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung zum Lesen, die Geschichte lohnt sich auf jeden Fall und verzaubert so schnell. Außerdem vergebe ich volle fünf Monster für den wunderbaren Umgang der Autorin mit dem Thema Trauer.

Bewertung vom 28.08.2017
The Hate U Give (eBook, ePUB)
Thomas, Angie

The Hate U Give (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover
Das Cover passt perfekt zur Thematik und sieht auch sonst sehr schön aus. Gerade weil die Hauptfigur eigentlich gar kein Aufhebens um alles machen möchte, finde ich dieses schlichte, aber ausdrucksstarke Bild sehr gut gewählt.

Meine Meinung
Das Buch ging in der Bloggerszene ganz schön um her und beinahe jeder hat dazu eine Meinung, so natürlich auch ich. The Hate U Give weißt auf eine besondere Thematik hin, die einfach immer brandaktuell ist. Gerade in Amerika hat dieses Buch durchaus hohe Wellen geschlagen. Nun ist es vor wenigen Wochen auf Deutsch erschienen und ich finde, es verdient noch viel mehr Aufmerksamkeit. Ich selbst habe das Buch auf englisch gelesen. So wird auch der Slang der Figuren wesentlich deutlicher. Ich habe bei so etwas immer Angst, das es und er Übersetzung verloren geht, weil es einfach keine schöne Darstellungsweise im Deutschen gibt.

Starr musste zu sehen, wie ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen erschossen wird. Die Ermittlungen der Polizei sind mehr als Fragwürdig und überall ist zu lesen, dass er ein Drogendealer ist. Genau wie Khalil ist auch Starr schwarz und sie weiß, hätte sie an diesem Abend auch nur eine falsche Bewegung gemacht, hätte der Polizist auch sie erschossen. Es kommt zu Unruhen in ihrer Nachbarschaft und Starr gerät in einen Strudel an Ereignissen, der ihr fürchterliche Angst macht. Denn da ist nicht nur die "schwarze" Nachbarschaft, in der sie lebt, sondern auch die "weiße" Privatschule, die sie besucht. Zwei Welten prallen auf einander und Starr treibt völlig haltlos dazwischen.

Mit erschreckend klaren Worten ist es der Autorin gelungen, dem Leser ein beängstigend eindrückliches Bild von der ganzen Situation darzustellen. Gerade der Schreibstil hat mich bei diesem Buch wirklich sehr positiv überrascht und auch zum Teil etwas verängstigt. Hier wird nichts geschildert, was irgendwann einmal passiert ist, sondern eine Situation, wie sie in Amerika im Moment viel zu häufig geschieht. Man kann die Angst, die Starr verspürt, beinahe am eigenen Leib fühlen. Der Autorin gelingt es ausgesprochen gut, diese Empfindungen zu transportieren und verständlich zu machen. Sie bietet einen Blick in eine Welt, die mir so unglaublich Fremd ist.

Starr steht unter großem Druck und versucht es allen, aber hauptsächlich Khalil, recht zu machen. Sie möchte ihm würdig sein. Doch hinter dieser Geschichte steckt noch so viel mehr. Der Rassismus ist mit beiden Händen greifbar und so deutlich spürbar, wie ich es selten erlebt habe. Es ist wirklich erschreckend, was in der Welt so vor sich geht und dieses Buch bietet einen verstörenden und ehrlichen Einblick, den man sonst selten erhält. Viele der allgemeinen Probleme wurden aufgegriffen und gut weiterverarbeitet. Die Darstellungen der Autorin erschienen mir immer realistisch und auch nachvollziehbar. Starr ist ein faszinierender Charakter, der viel durch machen muss, dass spürt man auch sehr deutlich. Trotzdem finde ich es schön und wichtig, auch zu zeigen, wie sich Beziehungen zwischen Menschen durch so ein furchtbares Geschehnis auch positiv verändern können.

Für die tolle und realistische Darstellung der Idee, vergebe ich fünf Monster und hoffe, dass dieses Buch noch von vielen Menschen gelesen und wertgeschätzt wird.

Bewertung vom 28.08.2017
Pakt der Diebe / Empire of Storms Bd.1 (eBook, ePUB)
Skovron, Jon

Pakt der Diebe / Empire of Storms Bd.1 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Cover
Die Schrift auf der Cover ist wahnsinnig toll. Das Rot sticht natürlich sehr heraus. Ansonsten muss ich ehrlich gestehen, dass mich das Cover direkt nicht so besonders angesprochen hat. Erst der Klapptext und die Empfehlung einer anderen Bloggerin haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht.

Meine Meinung
Wow, was soll ich sagen. Dieses Buch hat mich auf vielen Ebenen völlig von den Socken gehauen und mich total überrascht. Beginnen wir mit den Figuren.

Hope oder auch Bleak Hope genannt, musste als kleines Mädchen von ihrer Insel fliehen, nachdem Biomanten alle Bewohner dieser Insel bei einem grausamen Expriment umgebracht haben. Sie wird von einem Kapitän auf sein Schiff geholt und dieser bringt sie zu den Vinchen. Dort wird sie in der Kampfkunst ausgebildet, entgegen dem strengen Kodex unter dem die Krieger leben. Schließlich wird das Verbrechen ihres Meisters aufgedeckt und sie muss erneut fliehen. Sie heuert auf einem Schiff an und kann dort ihren Lebensunterhalt als Leibwache das Kapitäns verdienen. Bis sie schließlich in die Paradieskehre kommt.

Neben Hope gibt es noch Red, der Sohn einer drogenabhängigen Künstlerin und einer männlichen Hure. Dank der Drogensucht seiner Mutter hat Red stechend rot Augen. Nach dem Tod seiner Eltern musste er sich alleine in der Paradieskehre durch schlagen, bis er auf Filler und schließlich Sadie trifft. Gemeinsam mit den beiden und noch ein bisschen später auch Nessel, treibt er sein Unwesen in dem heruntergekommenen Hafenviertel.

Es dauert erstaunlich lange, bis Hope und Red aufeinander treffen. Ehrlich gesagt hatte ich wesentlich früher damit gerechnet und eine ganze Weile hat mich das auch geärgert. Die Handlungsstränge werden immer wieder durch Kapitel aus anderen Charakterperspektiven ergänzt, so das man ein relativ umfassendes Bild von Hope und Red erhält. Red fand ich einfach nur unglaublich charismatisch, während Hope so stark und unnachgiebig wie eine Felswand erscheint. Beides sind sehr starke Charaktere, denen es gelingt, einen Großteil der Geschichte zu tragen, ohne das sich die Handlung besonders nach vorne bewegt. So zumindest erschien es mir während der ersten Hälfte des Buches. Doch man darf nicht vergessen, dass sich der Autor etwas beim Aufbau seiner Geschichte gedacht hat und gerade diese ausführliche Einführung in seine Welt, macht ebendiese zu etwas besonderem.

Gerade die Paradieskehre ist ein spezieller Ort, für den der Autor unglaublich viel Energie und Zeit verwendet haben muss. Das System dieser Welt ist so glaubhaft und real, dass ich mich schwer getan habe, daraus wieder aufzutauchen. Die Sprache ist auch etwas ganz besonderes. Es wirkt alles so unglaublich authentisch, gerade auch in dem Sexismus und der vulgären Sprache der Figuren. Lange Zeit war ich abwechselnd angewidert von der Sprache, aber auch begeistert von der Originalität, die der Autor an den Tag legt.
Die ganze Welt ist so realistisch gestaltet, das mir oft der Atem weg geblieben ist. Allein für den Weltenbau, die Sprache, den Stil und die Charaktere sollte es volle fünf Monster geben.

Ich möchte auch nicht behaupten, dass sich die Geschichte gezogen hat, aber es hat sich irgendwie weit mehr angefühlt, als die 500 Seiten, die es tatsächlich waren. Gefühlt habe ich in fünf Game of Thrones Bänden weniger erfahren, als im ersten Teil dieser Reihe. Ich werde auf jeden Fall begeistert weiter lesen und hoffen, dass der nächste Teil sehr bald erscheint. Trotz der Längen in der Geschichte haben mich die anderen, oben erwähnten Punkte einfach so sehr überzeugt, das ich fünf Monster vergebe. Eine Empfehlung geht raus an alle Fantasy-Fans, die mit etwas derber Sprache um gehen können und Piraten und Diebe mögen. Lest dieses Buch!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.07.2017
Diesmal für immer (eBook, ePUB)
Toon, Paige

Diesmal für immer (eBook, ePUB)


sehr gut

Cover
Ich fand es ein klein wenig Schade, dass der Verlag davon abgekommen ist, Blau als primären Hintergrund zu nehmen. Schön finde ich, dass sie die Art, die Cover zu gestalten, beibehalten haben. Auch dieses hier gefällt mir nämlich super gut!

Meine Meinung
Meg kennen wir bereits aus Johnny be good bzw. Du bist mein Stern. Sie war seine P.A. und seine Geliebte, doch es hat einfach nicht geklappt. Jetzt lebt sie zusammen mit ihrem Freund Christian und ihrem Sohn in Südfrankreich, weit weg von Johnny. Während ihr Sohn Barney jedoch immer mehr aussieht, wie sein leiblicher Vater, versucht Meg das Ganze zu verstecken. Als sie Johnny dann unerwartet wieder trifft und dieser ein Bild von Barney sieht, ist das Chaos perfekt.

Dieses Buch ist witzigerweise das erste, das ich von Paige Toon gelesen hatte. Im Sommer an der Nordsee vor ein paar Jahren. Ich konnte es kaum erwarten, bis der Urlaub zu Ende war, damit ich mir die restlichen Bücher kaufen konnte. Paige Toon hat mich mit Meg, Johnny und Christian so verzaubert und in ihren Bann gezogen, dass ich mehr von ihr lesen musste. Es hat mich auch nicht wirklich gestört, dass ich mit dem zweiten Band in der "Johnny be Good" - Reihe angefangen habe. Denn obwohl die Geschichten zusammenhängen, sind sie doch beide für sich alleinstehend.

Mir hat Meg furchtbar leid getan in diesem Buch. Natürlich konnte ich Christian verstehen, troztdem hat Meg es nicht verdient, das er sie so sehr hasst. Johnny ist eben er und wenn er etwas will, dann bekommt er es auch. Während Meg also versucht seinen Sohn in der Villa in LA groß zuziehen, will Johnny sein Leben so weiter führen wie vorher, mit Drogen und viel Alkohol. Irgendwann wird es Meg zu viel. Johnny gefärdert das Wohlergehen seines Sohnes und das kann sie einfach nicht zu lassen. Als dann auch noch die Öffentlichkeit davon erfährt, dass er einen Sohn hat, will Meg einfach nur noch davon laufen.

Mit Johnny hat sie es wirklich nicht leicht, das habe ich ja bereits in der Rezension zum vorherigen Buch festgestellt. Trotzdem liebt sie ihn immer noch von ganzem Herzen. Die Geschichte der Beiden ist einfach zauberhaft. Sie hält in Atem und fesselt den Leser praktisch ans Buch. Obwohl ich diese Geschichte total gerne mochte, kann ich ihr "nur" vier von fünf Monstern verleihen, da ich gerade Immer wieder du und auch Lucy in the Sky so fantastisch fand, das wohl keines der Bücher von Paige Toon mehr heranreichen kann.

Bewertung vom 10.07.2017
Ohne dich fehlt mir was (eBook, ePUB)
Toon, Paige

Ohne dich fehlt mir was (eBook, ePUB)


sehr gut

Cover
Das Cover ist so toll! Ich kann den englischen Strand praktisch bildlich vor mir sehen und bin absolut verliebt. Mir gefallen die Farben unglaublich gut und ich finde diese gezeichneten Cover einfach so toll. Es passt auch so herrlich zu den anderen Büchern.

Meine Meinung
Oh Alice, wie sehr hab ich mit dir gelitten? Bei diesem Buch zerreist es mir jedes Mal das Herz! Als wir Alice kennen lernen ist sie gerade achtzehn und fährt mit ihrer Mutter in den Urlaub. Dort trifft sie auf Joe, der für seine Eltern in deren Pup arbeitet. Als sie sich kurze Zeit später treffe sprühen die Funken praktisch sofort. Sie verstehen sich so unglaublich gut und mögen auch die gleichen Dinge. Sie passen einfach fantastisch zusammen. Doch das Leben steht ihnen praktisch im Weg. Völlig aprubt reisen Alice und ihre Eltern ab.

Während Alice in Cambridge beginnt zu studieren, wartete sie darauf, das sich Joe bei ihr meldet, doch sie hört nichts mehr von ihm. Statt dessen trifft sie auf Lukas, einen deutschen Studenten am Trinity College. Die Beiden gehen miteinander aus und verlieben sich. Joe spuckt weiter in Alice Kopf herum, doch irgendwie schafft sie es ihn zu verdrängen. Vielleicht lag es für mich auch daran, dass ich mein Herz Joe geschenkt hatte, in der Sekunde, in der er im Buch aufgetaucht ist. Mit Lukas wurde ich einfach nicht warm. Er ist ein absoluter Kontrollfreak und eigentlich ist nichts gut genug, was Alice macht. Ich an ihrer Stelle hätte nicht so lange mit ihm ausgehalten geschweigedenn das ich mich überhaupt mit ihm zusammen getan hätte. Er drängt sie zu Entscheidungen, zu denen sie noch nicht bereit ist und erpresst sie beinahe schon Emotional, das fand ich wirklich krass und absolut nicht in Ordnung. Abgesehen davon, dass er sehr Eifersüchtig ist, weißt er in meine Augen noch eine Menge schlechter Eigenschaften vor, die ich gar nicht alle aufzählen möchte.

Das Ende dieser Geschichte ist etwas ... nun ja ... offen ist das falsche Wort. Es ist einfach nicht so eindeutig und ich war sehr überrascht, als das Buch zu Ende war. Ich finde, man sollte die Kurzgeschichte "One Perfect Christmas" wirklich im Anschluss noch lesen, dann wird es auf jeden Fall eindeutig. So sehr ich das Buch und die Geschichte mochte, trotzdem finde ich, dass am Ende einfach etwas fehlt. Man bekommt nicht sein super perfektes Happy End, sondern nur einen kleinen Abklatsch davon.
Daher vergebe ich nur vier Monster an dieses Buch. Alice und Joe sind mir einfach sehr ans Herz gewachsen.

Und noch einen kleinen Fact am Rande. Joe ist der Josphe Strike, mit dem sich Meg aus Teil zwei (Du bist mein Stern und Diesmal für immer) trifft. Es hat ewig gedauert, bis ich das gerafft habe. Irgendwann werde ich die Beziehungen und zusammenhänge aller Charaktere verstanden haben. Lustig ist auch, dass in einer Kurzgeschichte zu Lily und Ben Alice und Joe auftauchen. Lily war mit dem Kollegen von Nathan aus dem ersten Buch verlobt. So schließt sich der Kreis immer wieder. Ich finde es unglaublich beeindruckend, das die Autorin da den Überblick behält.

Bewertung vom 10.07.2017
Sommer für immer (eBook, ePUB)
Toon, Paige

Sommer für immer (eBook, ePUB)


sehr gut

Cover
Ein perfekt sommerliches Cover für dieses Buch. Wenn ich es anschaue, kann ich förmlich die Hitze des Sandes unter meinen Füßen spüren und die kühle Brise des Meerwindes. Da komme ich glatt ins Schwärmen und Träumen. Mir gefallen die Cover der Autorin immer ausgesprochen gut und dieses reiht sich hier perfekt ein.

Meine Meinung
Was soll ich dazu noch sagen, Laura kam mir zu Beginn des Buches gar nicht bekannt vor, doch nach einer ganzen Weile habe ich dann endlich gemerkt, dass es sich bei ihr um die Freundin von Will handelt, in den unsere liebe Daisy aus dem dritten Teil so verliebt war. Ich finde es so toll, dass Laura nun auch noch ihre eigene Geschichte bekommen hat.

Zusammen mit einer guten Freundin und einer weiteren jungen Frau, die wiederum mit Lauras Freundin befreundet ist, fliegt Laura in den Urlaub. Für sie ist es nur eine Flucht aus der harten Realität, in der ihre Ehemann sie an seinem Jungesellenabschied betrogen hat und diese Frau auch noch schwanger wurde. Für Laura ist das die Hölle auf Erden, ein wahr gewordener Albtraum. Zu Beginn des Buches war ich etwas skeptisch, obwohl ich bisher noch von keinem Paige Toon Buch enttäuscht wurde.

Gemeinsam mit Laura und ihren Freundinnen erleben wir nicht nur eine tolle Zeit in Key West, hinzukommt da noch Leo, ein sehr heißer kubanischer Tauchlehrer. Was mit einer kleinen Schwärmerei von Laura beginnt, entwickelt sich schnell zu einer starken Anziehungskraft. Als schließlich der Tag des Rückfluges gekommen ist, beschließt Laura, einfach noch ein paar Tage in Key West zu bleiben um Leo besser kennenzulernen.
Er ist ziemlich verschlossen, spricht nicht so viel und ist gerne für sich. Laura findet er zu Beginn des Buches etwas anstrengend, doch schon bald verfliegen diese negativen Gefühle. Die Stimmung zwischen den beiden fand ich sehr gut gelungen und beinahe schon berauschend. Ich konnte Laura sehr gut verstehen, ich an ihrer Stelle hätte es wahrschienlich ähnlich gemacht! Es ist absolut richtig, dass sie um ihre neue Liebe beginnt zu kämpfen.

Mir hat die Geschichte der Beiden sehr gut gefallen. Auch wenn es mit Sicherheit nicht mein Lieblingsteil wird, hat er mir sehr gut gefallen und ich habe ihn nur so verschlungen. Paige Toon ist wirklich eine wahnsinnig gute Autorin, die so herrlich romantische Bücher schreibt. Mir gefällt daran vor allem, dass ich sie immer wieder lesen kann und jedes Mal neue Zusammenhänge finde. Die ersten sieben Bücher kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Trotzdem vergebe ich für diesen Teil "nur" vier von fünf möglichen Monstern.

Bewertung vom 10.07.2017
Endlich dein (eBook, ePUB)
Toon, Paige

Endlich dein (eBook, ePUB)


weniger gut

Cover
Ein sehr, sehr schönes Cover und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, das dieses Buch auf Deutsch erscheint! Denn mit Sicherheit wird das deutsche Cover auch noch einmal sehenswert. Mir gefallen die dezenten Blautöne, das passt so gut zu Bronte.

Meine Meinung
Bronte haben wir bereits in Pictures of Lily oder besser gesagt Immer wieder du kennen gelernt. Sie ist die Assistentin, für die Lily mehrmals einspringt und deren Job Lily später auch bekommen würde.
Bronte war mir auf den ersten Seite super sympathisch und ich mochte sie wahnsinnig gerne. Auch Alex hat viele Pluspunkte gesammelt und ich habe mich schon richtig auf eine Geschichte gefreut, die ähnlich der von Lily und Ben ist, nur ohne den großen Altersunterschied und die lange Zeitspanne zwischen dem Zusammentreffen. Als Bronte jedoch nach ihrem One-Night-Stand wieder auf Alex trifft, ist er verlobt und im Begriff zu heiraten. Die Spannung zwischen den beiden ist aber immer noch genau so da, wie vor einem Jahr.

Für Beide ist es wahnsinnig schwierig, miteinander umzugehen und es dauert lange, bis sie es schaffen, das auf eine normale und freundschaftliche Art zu tun. Als dann irgendwann der junge Australier Lachie auftaucht, wird Alex eifersüchtig und Bronte schafft es, sich etwas von ihm zu distanzieren. Doch so richtig wollte die Geschichte mich dann nicht mehr mitreisen. Lachie konnte ich von anfang an nicht ausstehen. Das mag zum einen damit zusammen hängen, das er absolut nertötend ist, zum anderen habe ich ihm gegen Alex nicht den leisesten Hauch einer Chance gegeben. Er war in meinen Augen eine kleine Ablenkung.

Der Schluss hat mir gar nicht gefallen. Es ist für mich einfach alles viel zu schnell passiert und sehr vieles von dem, was geschehen ist, hat für mich keinen Sinn ergeben. Ich konnte Bronte nicht verstehen und werde es wohl auch nie. Am Ende hat mich die Geschichte mehr an Einmal rund ums Glück erinnert und hatte so gar nichts mehr mit Immer wieder du zutun. Da mir der Anfang doch sehr gut gefallen hat und auch der Großteil des Buches, vergebe ich zwei Monster von fünf. Wenn das ganze Buch so gewesen wäre, wie der Schluss, hätte ich dem Buch wahrscheinlich nur ein Monster gegeben. Ich bin das erste Mal bei einem Buch von Paige Toon enttäuscht worden.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.07.2017
Das verrückte Leben der Jessie Jefferson / Jessie Jefferson Bd. 1 (eBook, ePUB)
Toon, Paige

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson / Jessie Jefferson Bd. 1 (eBook, ePUB)


sehr gut

Cover
Also farbtechnisch gefällt mir das Originalcover wesentlich besser, dass ist nämlich grün und nicht lila/pink. An diesem Cover gefällt mir aber deutlich besser, dass es zu den Cover der Reihe von Paige Toon passt. Es ist jetzt nicht genau in dem gleichen Stil gestaltet worden, aber sehr ähnlich und das finde ich super, denn so sieht man, dass die Reihen ein bisschen zusammen gehören.

Meine Meinung
Jessie ist 15, als sie von ihrem leiblichen Vater das erste Mal etwas hört. Das ganze könnte auch unter denkbar besseren Umständen geschehen, denn vor kurzem erst ist ihre Mutter tödlich verunglückt und Jessie hat sehr damit zu kämpfen, dass Trauma zu überwinden. Sie benimmt sich wie es sich für einen aufmüpfigen Teenager gehört. Ich sehe durchaus ein, dass man genau diese Seite sehr stark hervorheben muss für die Geschichte, trotzdem ist es ein Teil von Jessie den ich nicht mag und mit dem ich mich auch absolut nicht identifizieren kann. Als sie dann bei Johnny ist, war es ähnlich, einerseits benimmt sie sich bereits wie ein verzogener Rockstar und dann ist sie wieder ein ganz liebes Mädchen. Manchmal fand ich diese beiden Gegensätze etwas zu extrem. Ihr Verhalten hat für mich manchmal nicht so viel Sinn ergeben.

Johnny und Meg fand ich super, auch die Kinder sind absolut niedlich. Mir hat es super gut gefallen Johnny mal ein bisschen besser kennenzulernen, vor allem aus einer ganz anderen Perspektive. Auch wenn er hier in diesem Buch stellenweiße noch mehr zu einem Sexobjekt degradiert wurde, fand ich ihn doch fast noch netter, als in seinen eigenen beiden Büchern.

Die Freunde, die Jessie sich zum Teil macht, fand ich furchtbar. Einfach sehr unsympathisch und auch ihre Freunde in England fand ich persönlich nicht so toll. Das war mir alles etwas zu oberflächlich. Mag sein, dass es gewollt ist, schön fand ich trotzdem nicht.

Dann hätten wir da noch Jack. Er erinnert mich schon extrem an Johnny und ich kann ziemlich deutlich sehen, worauf das hinaus läuft. Ich werde mich auf jeden Fall überraschen lassen, wie es mit den beiden weiter geht und was uns mit Jessie noch alles erwartet.

Obwohl ich so manche Figuren nicht so gerne mochte und der Meinung bin, dass die Reihe noch viel Luft nach oben hat, fand ich den ersten Band schön. Er hat mich super unterhalten, zum Lachen gebracht und viel Spaß gemacht. Gerade aber weil ich der Meinung bin, dass die Autorin das viel besser kann, vergebe ich vier von fünf Monster, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Allerdings hoffe ich sehr, dass die Autorin mehr aus der Geschichte macht. Ich bin gespannt und werde mich überraschen lassen.

Bewertung vom 10.07.2017
The Sun in Her Eyes (eBook, ePUB)
Toon, Paige

The Sun in Her Eyes (eBook, ePUB)


schlecht

Cover
Ich liebe dieses Cover. Es ist definitiv eines der schönsten der Reihe. Die Farben ergänzen sich so gut, es ist etwas bunter und gemischter als die vorherigen, was mir wahnsinnig gut gefällt. Mein bisheriges Lieblingscover der Autorin.

Meine Meinung
Arg, was hat sich die Autorin nur bei diesem Buch gedacht. Ambers Vater hat einen Schlaganfall. Um ihm beizustehen fliegt sie sofort nach Australien, dabei trifft es sich gut, dass sie gerade ihren Job verloren hat. Ned, ihr Ehemann, kann sie Aufgrund einer frischen Beförderung nicht begleiten. Diese Beförderung ist auch Grund eines Streites, den das Paar direkt vor dem Abflug hat, denn Amber glaubt, dass Ned nur befördert wurde, weil Zara, seine Vorgesetzte, auf ihn stehen würde. Hier ist es ganz lustig anzumerken, das Zara die Verlobte von Alex aus Thirteen Weddings ist. Hat auch wieder ein Weilchen gedauert, bis ich das gemerkt habe.

Kaum ist Amber dann in Australien angekommen, hat sie nichts besseres zu tun, als sich mit der Partnerin seines Vaters anzulegen. Sie benimmt sich wie ein pubertierender, unreifer Teenager und das fand ich absolut furchtbar. Bereits an diesem Punkt war ich mehr als nur ein bisschen von Amber genervt. Sie benimmt sich wie ein kleines Kind, erwartet aber, dass man sie wie eine Erwachsenen behandelt. Später hat sie sich dann auch noch ein wenig mit ihren alten Freunden in Australien verkracht und es gab ein ziemlich chaotisches hin und her. Dabei sind Josh und Tina aus Immer wieder du aufgetaucht. An die Beiden konnte ich mich sofort wieder erinnern.
Zu ihren ehemaligen Freunden zählt auch Ethan, in den Amber schon seit beinahe Jahrzehnten verknallt ist. Wie sich herausstellt, ist er von ihr auch nicht ganz abgeneigt. Ethan befindet sich allerdings gerade in einer ziemlich schlimmen Scheidung von seiner Frau, die er praktisch nach der Highschool geheiratet hat.

Statt sich um ihren Vater zu kümmern und seiner Freundin zu helfen, macht sie nur das nötigste und vergnügt sich hauptsächlich mit ihren Freunden. In ein paar wenigen und kurzen Kapitel geht sie dann auch noch auf die Suche nach der Frau, die im Prolog von Unfall von Ambers Mutter erzählt. Allerdings ist das bis zu diesem Zeitpunkt zu einer absoluten Nebensache geworden und es geht nur noch darum, ihrem psychischen Knacks aus der Kindheit wieder gerade zu bügeln.

Mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich war wirklich kurz davor, keines mehr von der Autorin zu lesen. Die Charaktere hier sind kaum greifbar und auch sehr unnahmbar. Amber könnte ich einfach nur schütteln und für Ethan habe ich nichts als Verachtung übrig. Die Figuren sind mir alle überhaupt nicht sympathisch und ich werde das Buch mit Sicherheit kein zweites Mal lesen, das eine Mal war schon zu viel. Gerade weil ich die Bücher der Autorin normalerweise so mag, fand ich dieses hier unverhältnismäßig schlecht! Ich vergebe ein Monster von fünf, weil dieses Buch in meinen Augen eine herbe Enttäuschung war.