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buecherwuermchen
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Mahlberg
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Insgesamt 21 Bewertungen
Bewertung vom 27.11.2011





gut- Sara J. Henrys Erstlingswerk "Ein Herzschlag bis zum Tod" läuft unter der Bezeichnung Thriller.
Der Roman beginnt auch als solcher, als die Journalistin Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre ins Wasser geworfen wird und den Jungen wagemutig rettet. Auch die Geschichte, die ihr der kleine Paul später erzählt ist tragisch und lässt den Leser einen spannungsgeladenen Thriller erwarten. Paul wurde vor einigen Monaten zusammen mit seiner Mutter entführt und musste mitanhören, wie seine Mutter erschossen wird. Aus Angst, Pauls Vater, ein erfolgreicher Geschäftsmann, könnte mit der Entführung zu tun haben, meldet Troy den Fund nicht der Polizei sondern überprüft den Vater auf eigene Faust, wodurch die Geschichte so richtig ins Rollen kommt.
Diese Erwartung eines Spannungsromans wird leider nicht ganz erfüllt. Es fehlt dem Roman etwas an Spannung, wird doch ab und zu langatmig und behandelt zu sehr Nebensächliches. Nichts desto trotz ist der Roman sehr flüssig geschrieben und gerade deshalb sehr lesenswert und unterhaltsam. Nur die berstende Spannung, die einen guten Thriller ausmacht, findet wenn überhaupt nur unterschwellig oder auf den letzten Seiten des Buches statt.
Troy, die Protagonistin des Buches, wie auch die anderen handelnden Personen wird sehr glaubhaft dargestellt und wirkt sehr lebendig. Sie ist eine freie Journalistin, die sich fürs Fahrradfahren interessiert und sich sehr gut mit Computern auskennt. Dieser Punkt allerdings kann dem Leser durch die Autorin nicht glaubhaft genug vermittelt werden, den Troy verhält sich in einigen Computerfragen doch etwas sehr naiv und denkt nicht darüber nach, ob sie ihre Spuren in der Welt des Internets ausreichend verwischt. Aus diesem Grund steckt Troy plötzlich viel tiefer in der Geschichte, als ihr lieb ist und muss um ihr eigenes Leben fürchten, als sie vom Entführer ausfindig gemacht wird.
Die Geschichte ist sehr leicht und schön geschrieben und steckt voller Wendungen. So ist das Buch alles in allem ein gelungenes Erstlingswerk, das jedoch leider etwas durch die Naivität der Protagonistin, die sich für sehr klug hält, verliert und leider nicht vor Spannung überschäumt. Sara J. Henry schafft es aber trotzdem, den Leser bei der Laune zu halten und liefert eine sehr gute Unterhaltungslektüre ab.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 28.10.2011





ausgezeichnet- Ein wirklich gelungener Serienauftakt von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt!
Dem Autorenduo ist ein sensationeller schwedischer Kriminalroman gelungen. Ihr erster gemeinsamer Roman ist zugleich der Serienstart zu weiteren Bänden mit dem Kriminalpsychologen Sebastian Bergman.
Ein 16-jähriger Junge wird vermisst und kurz darauf in einem Tümpel von jugendlichen Pfadfindern tot aufgefunden. Gleich zu Beginn läuft in der Ermittlung einiges schief. Experten werden zur Aufklärung gerufen und beginnen mit der Ermittlung. Doch bevor diese richtig anlaufen, stößt der Kriminalpsychologe Sebastian Bergman zu den Ermittlern, der gerade in der Nähe damit beschäftigt ist, sein Elternhaus zu verkaufen. Auf eigenen Wunsch möchte dieser an dem Fall mitarbeiten. Zunächst noch aus ganz anderen persönlichen Gründen wird er doch auch bald vom Fieber des Falles gepackt und hilft tatkräftig bei den Ermittlungen. Dass Sebastian nicht unbedingt sympathisch bei seinen neuen Kollegen ankommt macht für diese die Zusammenarbeit schwer ist aber für den Leser unglaublich interessant, denn der Kriminalpsychologe, der auch noch versucht mit seiner traurigen und tragischen Vergangenheit zurechtzukommen ist ein Ekelpaket.
Der Schreibstil der beiden Autoren ist sehr flüssig und der Spannungsbogen wird von Beginn des Buches an koninuierlich aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Die Geschichte ist sehr glaubwürdig und wird auch so erzählt. Auch die Auflösung ist logisch und psychologisch komplett ausgefeilt.
Dieser Roman ist nicht nur Schweden-Krimifans ein unbedingtes Muss. Auch alle andere Krimifans, vor allem, die die gerne psychologisch ausgereifte Kriminalromane mit klugem Schreibstil bevorzugen, kommen voll auf ihre Kosten!! Wer allerdings einen actiongeladenen Thriller sucht, ist hier fehl am Platz, denn "Der Mann, der kein Mörder war" ist eher ein psychologischer Roman, der zwar die typischen Züge eines Kriminalromans aufweist, aber nicht zwingend nur als Kriminalroman behandelt werden muss.
Fazit ist aber: Hjorth und Rosenfeldt ist ein kluger, psychologischer (Kriminal)-Roman gelungen, der auch gewählte Krimileser und Freunde von psychologischen Romanen anspricht.
Bewertung vom 10.10.2010





gut- Der dritte Band der Trilogie von Dan Wells um den 16-jährigen John Cleaver ist in meinen Augen ein würdiger Abschluss der Reihe.
Wie gewohnt geht auch in diesem Roman John auf Dämonenjagd. Dieses Mal steigert er sich aber, indem er den Dämon ruft, er solle erscheinen. Denn John ist klar, dass die Mordserie in seiner kleinen Heimatstadt nur aufhören kann, wenn der den "obersten Dämon" ruft und ihn zwingt zu erscheinen.
Mit Fiebereifer macht sich John daran, den Dämon zu verstehen, damit er die nächsten Morde vorhersehen kann und dem Dämon eine Falle stellen kann, was ihm auch zum Schluss gelingt. Doch ist das Ende auch etwas traurig, da ohne die Hilfe und den Verlust von Johns Mutter, der Dämon nicht hätte besiegen werden können. Aber macht John in diesem Band auch eine weitere Entwicklung von sich selbst durch, denn am Ende lernt er, dass er etwas besitzt, wovon er dachte, dass er es nicht hätte: Gefühle!
"Ich will dich nicht töten" ist der letzte Band der Trilogie um den Teenager John Cleaver und mit Sicherheit ein würdiger Abschluss. Dennoch fragt sich der Leser an manchen Stellen, ob wirklich alle Dämonen nun getötet wurden, und ob es vielleicht auch noch weitere Bände mit John gibt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig zu lesen und das Buch ist sehr spannend geschrieben. Dan Wells versteht es den Leser zu fesseln! Dennoch waren Teile in diesem Buch für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar und deshalb hat mich das Buch nicht in dem Maße überzeugt, wie ich es erhofft hatte.
Was aber bereits bei den Vorgängern und auch bei diesem Werk auf jeden Fall positiv zu bewerten ist, ist die einfallsreiche und besondere optische Aufmachung des Buches.
Bewertung vom 19.08.2010





sehr gut- Linda Castillos Erstlingswerk "Die Zahlen der Toten" ist ein überaus spannend zu lesender Thriller.
Die Protagonistin Kate Burkholder, die in der Kleinstadt Painters Mill die Polizeichefin ist, hat alle Hände voll zu tun, einen Mörder zu finden, der seine Opfer (ausnahmslos Frauen) nicht nur grausam quält und ermordet, sondern ihnen auch römische Zahlen in den Körper ritzt. Kate ist schockiert, da sie der Fall an einen 16-Jahre zurückliegenden Vorfall erinnert. Damals ging in Painters Mill der Schlächter um, der ebenfalls seinen Opfern solche Zahlen in den Körper ritzte.
Doch nicht nur mit dem Fall hat Kate zu kämpfen. Ein Beamter vom BCI wird ihr zugeteilt. Mit ihm zusammen soll Kate den Mörder fangen, da nach Meinung des Bürgermeisters Kate zu wenig Erfahrung mit Mordfällen hat. Der Beamte, John Tomasetti, trägt jedoch auch seinen eigenen privaten Ballast mit sich herum. Und auch Kate kämpft mit sich und ihrem Gewissen, denn sie hütet, zusammen mit ihrer Familie, seit 16 Jahren ein schreckliches Geheimnis, das sie ihre Karriere kosten könnte. Deshalb ist Kate zunächst nicht sehr begeistert mit John zusammen arbeiten zu müssen. Dennoch fühlen die beiden sich zueinander hingezogen. Auch mit den Bewohnern von Painters Mill muss Kate umgehen, da hier zwei Gemeinschaften, die Englischen und die Amischen (eine Glaubensgemeinschaft, die nach ihren eigenen Regeln lebt und von allem Modernen Abstand nimmt) aufeinanderprallen. Da Kate selbst eine ehemalige Amische ist, weiß sie aber gut mit diesen Menschen umzugehen. Mit ihrer Familie allerdings, die noch den Amischen angehört, muss sie einige verbale Kämpfe ausfechten.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, doch so richtig kommt die Geschichte in Fahrt, als Kate suspendiert und durch Zufall einen Hinweis auf den Mörder findet und sich selbst in Gefahr begibt. Der Schluss allerdings und eine spektakuläre Rettungsaktion war mit etwas zuviel Zufall bespickt um glaubhaft zu wirken.
Linda Castillo schreibt flüssig, interessant und spannend. Die Handlung ist zum Teil auch etwas grausam erzählt, so dass eingefleischte Thrillerfans voll auf ihre Kosten kommen. Interessant sind auch die verschiedenen Erzählperspektiven. So wird die Handlung zwar zumeist aus Kates Sicht erzählt, doch wird auch aus neutraler Sicht, bzw. aus der Sicht Johns berichtet. Kate, die selbstbewusste Polizistin, erzählt in der Ich-Form sowie der Gegenwartsform, während Johns Sicht aus der Vergangenheit heraus erzählt wird. Auch der Schreibstil unterscheidet sich, je nachdem aus wessen Sicht die Handlung beschrieben wird. So kann der Leser sofort mit Kate mitfühlen und mitfiebern, da hier sehr gefühlvoll erzählt wird. Der Leser bekommt das Gefühl, dass es sich hier um einen typischen Thriller für Frauen handelt. Wenn allerdings aus anderer Sicht erzählt wird, ist das ganze etwas sachlicher und durchaus auch für Männer gemacht. Die verschiedenen Erzählebenen tragen zum Spannungsaufbau bei, außerdem wirken die Charaktere hierdurch umso glaubhafter.
Schon allein mit dem Schreibstil ist Linda Castillo ein überaus lesenswerter Thriller gelungen. Sie beweist, dass sie fähig ist, mit Worten umzugehen und sich in die handelnden Personen hineinzuversetzen und gemäß ihrem Charakter die Geschichte zu beschreiben. Auch der Fall ist spannend. Thrillerfans dürften voll auf ihre Kosten kommen!
- 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 19.06.2010





sehr gut- Gut gemachte psychologische Spannung und gemütliche Lesekost
Ake Edwardson neuestes Buch und der neueste Fall für Kommissar Erik Winter.
Ein verlassenes Auto mit Einschusslöchern auf einer Brücke, ein seltsamer Schriftsteller, ein noch seltsamerer Nachbar, ein Politiker und ein Mädchen, das vor ca. 30 Jahren verschwand. Dazu jede Menge Polizisten mit eigenen Problemen. Dies sind im Kurzen die Handlungsstränge des Kriminalromans.
Im eigentlichen Sinne ist "Toter Mann" eigentlich kein Kriminalroman, denn die kriminalistische Handlung hat eher eine Nebenrolle. Viel wichtiger ist eigentlich die psyhologische Handlung des Romans, das Beschreiben der Kommissare und Polizisten, die jeder eigene Probleme haben, mit denen sie fertig werden müssen und die ihnen manchmal über den Kopf zu wachsen scheinen. Jeder der handelnden Personen trägt eine Menge persönlichen Ballast mit sich herum. Und diese Psychologie, diese Gedankengänge, die Edwardson eindrucksvoll beschreibt und auch die Liebe in diesem Buch ist es was diesen Roman ausmacht.
Natürlich gibt es auch einen bzw. mehrere kriminalistische Handlungen, die scheinbar losgelöst voneinander spielen und am Ende doch zusammengehören. Auch das Zusammenfügen der einzelnen Handlungsstränge und Puzzleteile beschreibt Edwardson auf sehr psychologische Art. Die Gedanken der einzelnen Personen kommen in diesem Roman nie zu kurz.
Dies ist kein Roman der durch überbauschende Spannung überzeugt. Edwardson ist eher ein Meister der leisen psychologischen Spannung. Und genau durch diese überzeugt der Roman und versetzt den Leser in die Welt der handelnden Personen und regt auch etwas zum Nachdenken an.
Überraschend kommt dann allerdings der Schluss, der so gar nicht zum eher langsamen Voranschreiten der Handlung im Roman passt, da dieser einiges an Tempo zulegt und hier plötzlich der Kriminalistische Handlung die Hauptrolle spielt und die Psychologie etwas in den Hintergrund gehört.
Für Fans von Edwardson ist dieser Roman auf jeden Fall ein Muss. Ansonsten ist "Toter Mann" auf jeden Fall ein Lesegenuss, allein schon durch den Schreibstil des Autors. Ake Edwardson fesselt mit kurzen Szenenwechseln, kurzen Sätzen und einiges an wörtlicher Rede mit viel psychologischem Hintergrund.
Auch für Nicht-Schweden-Krimifans ein Lesegenuss!!
Bewertung vom 05.06.2010





sehr gut- Viveca Stens Debütkriminalroman "Tödlicher Mittsommer" spielt auf der schwedischen Insel Sandhamn. Eine männliche Leiche bringt die Idylle auf der kleinen Insel ins wanken. Als dann kurze Zeit später noch eine weitere Leiche gefunden wird ist die Idylle vollends in Gefahr und die Polizei muss schnellstens den Täter finden.
Stens Protagonisten sind der Kommissar Thomas Andreasson und dessen alte und beste Jugendfreundin Nora Linde, die ihren Sommer auf der Insel verbringt und die Thomas bei den Ermittlungen trifft.
Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen und schildert nicht nur den Fall sondern lässt auch Platz für die privaten Ereignisse in Thomas' und Noras Leben. Außerdem unterscheidet sich der Roman doch sehr von den üblichen Schwedenkrimis, denn Thomas ist nicht krank. Er hat zwar einen schweren Schicksalsschlag erlitten, findet aber gerade wieder ins Leben zurück. Auch die schwedische Kulisse ist anders. Die Beschreibung ist sommerlich und leicht und nicht dunkel und düster. Viveca Sten nimmt sich auch Zeit die Landschaft Sandhamns zu beschreiben.
Der Kriminalroman besticht durch die schöne Landschaft, Kulisse und die sympathischen Hauptpersonen und die interessante Handlung.
Inhaltlich allerdings sind ein paar kleinere Schwachstellen feststellbar, da gerade zum Schluss doch alles sehr schnell geht und der Showdown auch etwas vorhersehbar war. Außerdem wird der für die Polizei entscheidende Hinweis erst zum Schluss entdeckt, wobei dieser bei gründlicherer Arbeit schon zu Beginn erkennbar gewesen wäre. Leider bleiben auch Dinge aus der Nebenhandlung, des Privatlebens von Nora und auch des von Thomas offen.
Aber die landschaftliche Beschreibung von Sten ist so toll und beeindruckend, dass man Lust bekommt, sofort selbst auf die Insel zu fahren und das Meer, den Strand und die Sonne zu genießen.
Fazit: Tödlicher Mittsommer ist ein wirklich lesenswerter schwedischer Krimi, der zwar nicht den Spannungsbogen überdehnt, der aber solide aufgebaut und ein sommerliches Lesevergnügen ist. Und in (hoffentlichen) Fortsetzungswerken erfährt der Leser vielleicht auch, wie es im Privatleben der Hauptpersonen weitergeht.
Bewertung vom 25.04.2010





gut- Tanja Pleva's Erstlingswerk "Gottesopfer" mit dem Protagonisten Sam O' Connor ist ein leicht zu lesender, flüssig geschriebener Krimi.
Der Profiler Sam O' Connor ist ein gut aussehender, sympathischer Ermittler, der in den verschiedensten Städten Europas die Morde an grausam zugerichteten Frauen aufklären soll. Allen Fällen gleich ist die Anwendung mittelalterlichen Foltermethoden zur Verbannung von Hexen. So ermittelt Sam schnell auch im religiösen Millieu mit Wahrsagern und Medium.
Spannung bietet dieses Buch nicht nur durch den flüssigen Schreibstil sondern auch vor allem durch die wechselnden Handlungsorte und auch Erzählstränge. Zwischendurch ist auch immer mal der Einschub eines Jungen im Jahr 1985 zu finden, der von seinem Vater im Kloster untergebracht wurde und von dem schnell klar wird, dass er der gesuchte Serienmörder ist.
Die Geschichte verbindet einen Kriminalroman mit religiösem Hintergrund (passend zur momentanen Situation) mit den privaten Problemen Sams und hält auch für ihn eine kleine Romanze mit einem Medium bereit.
Positiv an der Geschichte ist die Hauptperson Sam, der sympathisch beschrieben, mit Ecken und Kanten und jeder Menge Probleme nicht zu heldenhaft erscheint und trotzdem das Zeug zum Serienhelden hat. Auch der Inhalt des Romans ist gut ausgeklügelt.
Die Person des Mörders war mir aber zu schnell erkennbar und gegen Ende des Buches hatte ich manchmal das Gefühl, dass mit Übersinnlichem nachgeholfen wurde, wo die Ideen ausgingen. Ein Medium, das mit den Geistern Kontakt aufnimmt und sich so aus einer sehr gefährlichen Situation befreien kann, war mir dann etwas zu weit hergeholt.
Nichts desto trotz handelt es sich um einen flüssig zu lesenden Roman mit ein paar inhaltlichen Schwächen.
Bewertung vom 21.02.2010





weniger gut- Der Beginn des Thrillers "Der Todesflüsterer" von Donato Carrisi ist sehr vielversprechend. In einem Waldstück werden sechs linke Arme von Mädchen gefunden, die genau zu den fünf verschwundenen Mädchen passen. Doch wem gehört der sechste Arm?
Mit dieser Frage fesselt der Autor von Anfang an seine Leser. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird nun immer wieder ein totes Mädchen gefunden und die Ermittler um die Hauptpersonen Goran Gavila und Mila haben alle Hände voll zu tun, den Täter zu finden und jagen eine Spur nach der anderen.Es wird verschiedenen Spuren nachgegangen und Täterprofile erstellt.
Doch im letzten Drittel des Buches verliert das Buch zwar nicht an Spannung, doch wird die Lektüre zusehends unlogischer und verwirrender. Was zuvor noch Spekulation war, wird plötzlich zur Tatsache, und die Logik der Geschichte bleibt öfter mal auf der Strecke. Des Weiteren berichtet der Autor plötzlich von Lösungen, die plötzlich auftauchen, aber nicht erklärt wird, wie man im Zuge der Ermittlungen darauf gestoßen ist. Auch der Einsatz eines Mediums und das Hypnotisieren der Polizistin Mila durch einen Kollegen trägt nicht grade zur Glaubhaftigkeit bei.
Alles in allem handelt es sich beim Todesflüsterer um einen leicht zu lesenden Thriller, der nie an Spannung verliert aber manchmal in der Handlungsweise nicht nachzuvollziehen ist.




































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