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Benutzername: Kleeblatt
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Über mich: Ich lese sehr gern, wann immer ich Zeit habe. Mit meiner Tochter zusammen habe ich einen Bücherblog, auf dem wir uns immer über Besucher freuen. http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/
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Bewertungen

Insgesamt 906 Bewertungen
Bewertung vom 25.07.2016
Glück ist nichts für Feiglinge, 4 Audio-CDs
Förg, Nicola

Glück ist nichts für Feiglinge, 4 Audio-CDs


ausgezeichnet

Lady Goggo, Sonjas Katze, kommt öfter nicht nach Hause. Um zu wissen, wo sie sich im allgemeinen rumtreibt und wo man sie im Ernstfall suchen könnte, bekommt sie von Sonja eine Cat-Cam umgehängt.
Durch die Streifzüge der Katze verbringt Sonja abends interessante Stunden vor dem Fernseher, denn dort guckt sie sich an, was Goggo am Tage aufgezeichnet hat. Natürlich erhält man da auch Einblicke in das Leben der Nachbarn und nicht alles wollte man wissen.
Eines Tages jedoch filmt Goggo ihren Nachbarn Sven, wie er auf der Terrasse eine Frau stranguliert.
Sonja ist ratlos, hat Goggo dort einen Mord beobachtet und ihn aufgezeichnet? Am kommenden Tag sind Goggo, aber auch Sven, der Nachbar, verschwunden. Wie es heißt, ist Sven nach Island gereist, also bleibt Sonja nichts anderes übrig, als ihm zu folgen, immer hoffend, dass sie Goggo lebend auffinden wird ...

Sonja ist eine junge Frau, die mehr für sich allein lebt. Ihr Seelengefährte ist ihre Katze Goggo. Des Öfteren musste sie diese schon suchen, weil sie sich irgendwo hat einsperren lassen.
Um zu wissen, wo sie sich am Tage aufhält, hat sie ihr kurzerhand eine Cat-Cam umgehängt. Das abendliche Fernsehprogramm ist damit gesichert.
Als sie jedoch eines Tages einen Mord auf der Speicherkarte vorfindet, weiß sie nicht, wie sie damit umgehen soll. Ohne die Daten gesichert zu haben, steckt sie die Karte wieder in die Cam hinein mit dem Ergebnis, dass am nächsten Tag Katze, Cam und auch Sven verschwunden sind.
Sven ist mit einem Transporter nach Island gefahren und es wird vermutet, dass Goggo dort mit eingestiegen sein könnte. So bleibt Sonja nichts anderes übrig, als sich an Svens Fersen zu heften und Goggo gesund nach Hause zu bringen, was sich als ein sehr schwieriges Unterfangen herausstellt.

In Island angekommen, erhält sie von den verschiedensten Personen Hilfe, ihre Katze wiederzufinden, selbst in den Medien wird über sie berichtet.
In Katla findet sie eine Freundin, die ihr zur Seite steht und die ihr auch die Schönheiten und Eigenheiten von Island zeigt und erklärt.

Sonja ist eine zurückgezogene, ruhige und unauffällige junge Frau. Fast unsichtbar scheint sie, lebt nur mit einer Katze allein.
Erst in Island und auf der Suche nach ihrer Katze nimmt sie Kontakt zu anderen Menschen auf, taut selbst auf und selbstbewusster. Sie hat ein Ziel und das lässt sie nicht einen Moment aus den Augen.
Sie liebt ihre Goggo über alles und versucht nun das Unmögliche, diese in Island zu finden.

Es macht Spaß, Sonja auf ihrer Suche zu begleiten. Zu sehen, wie sie sich im fremden Land zurechtfindet und Freunde findet, lässt auf ein gutes Ende hoffen.
Die Suche hat auch einen positiven Nebeneffekt, sie findet dort in Island, was sie nicht gesucht hat.

Der Roman der Autorin Nicola Förg ist ausgesprochen unterhaltsam. Bekannt durch ihre Krimireihen kommt die Autorin auch in diesem Buch nicht drum herum, kriminelle Aspekte mit einzubauen. So ist die Spannung schon mal gesichert.
Der Autorin gelingt es sehr gut, ihre Liebe zu Island dem Leser zu vermitteln. Man fühlt sich vor Ort versetzt, erfährt ein wenig über die Geschichte, Mythen und Legenden und hat das Gefühl, man wäre dort nicht fremd.

Man ist als Leser dabei, wie Sonja sich auf die Suche macht und aus der schüchternen jungen Frau eine Frau wird, mit der man rechnen muss.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und dabei der Stimme von Jodie Ahlborn lauschen dürfen. Sie hat eine angenehme Stimme, der man sehr gern zuhört.
Es ist ein unterhaltsamer Roman mit Krimiaspekten und ein wenig Liebe.

Bewertung vom 25.07.2016
Irisches Verhängnis / Grace O`Malley Bd.1
O'Brien, Hannah

Irisches Verhängnis / Grace O`Malley Bd.1


sehr gut

Grace O'Malley ist gebürtige Irin und kommt nun nach langer Abwesenheit in Dänemark zurück nach Irland. Dort nimmt sie bei Garda eine leitende Stelle ein, die sie, sehr zum Unwillen eines Kollegen, durch ihren einflussreichen Onkel Jim O'Malley bekommen hat.
Es dauert auch nicht lange, da wird sie mit dem ersten Mordfall konfrontiert. Eine junge Studentin für Meeresbiologie wird im Wagen einer Geisterbahn tot aufgefunden. In den Fall involviert sind auch Grace Onkel Jim O'Malley wie auch weitere einflussreiche Personen, bei denen die Studentin putzen ging.
Verwunderlich ist nur, dass das Konto der Toten einen Betrag vorwies, der mit alleinigem Putzen definitiv nicht zu erreichen wäre.
Welcher Zusammenhang besteht da und was ist mit den weiteren zwei Toten, für die sie ebenfalls geputzt hatte?
Als wäre das noch nicht genug, gibt es für Grace auch noch private Probleme. Kann sie das alles bewältigen? ...

Grace ist zurück in Irland und übernimmt eine leitende Stelle bei Garda, der irischen Polizei. Sie ist ein Einzelgänger. Ihre einzige Tochter, die sie in jungen Jahren unehelich zur Welt brachte, lebt in der Familie ihres Bruders und seiner Frau. Die sind ihrer Tochter mehr Familie als sie für ihre Tochter Mutter sein konnte. Trotz allem liebt sie ihre Tochter, die schon im pupertären Alter ist, und macht sich Gedanken und Sorgen um sie.

Als sie ihren ersten Mordfall auf den Tisch bekommt, hat sie gleich alle Hände voll zu tun. Viele Dinge sind unstimmig. Eine Studentin, die als Putzhilfe bei einflussreichen Leuten arbeitet, um ihre Eltern und ihre behinderte Schwester zu unterstützen, hat jede Menge Geld auf dem Konto.
Wie kam sie auf ihre Arbeitgeber, wer hat sie vermittelt? Dann sterben zwei weitere Personen, für die sie geputzt hatte. An Zufall glaubt keiner.

Eine große Hilfe sind ihr bei den Ermittlungen ihr Kollege Rory Coyne und der Privatdetektiv Peter Burke, den sie schon aus ihrer Jugend kannte. Rory ist ein gutmütiger Mensch, hat einen Haufen Kinder und das sogenannte "zweite Gesicht". Die letztere Eigenschaft wurde meiner Meinung nach ein wenig vernachlässigt, da hätte man mehr mit machen können, ohne unglaubwürdig zu wirken.
Im Hintergrund ist da natürlich noch der Kollege, der bei der Besetzung von Graces Posten ins Hintertreffen geriet. Er will nichts mehr, als dass Grace bei der Aufklärung des Falls versagt.

Dieser Band ist der Auftakt einer geplanten Reihe um die irische Ermittlerin Grace O'Malley. Meine ersten Gedanken zum gewählten Namen von Grace gingen auch gleich auf die berühmt / berüchtigte Piratin und Clanchefin aus dem 16. Jh. gleichen Namens. Warum die Autorin diesen Namen für ihre Protagonistin gewählt hatte, erschließt sich mir nicht. Die beiden Frauen hätten nicht unterschiedlicher sein können.

Die Protagonistin Grace ist eine taffe Frau, die für Gerechtigkeit steht und diese auch durchsetzen will. Ihr Verhältnis oder besser gesagt, ihre Beziehung zu ihrer Tochter, die sie ihrem Bruder überlassen hat, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Sie macht sich zwar Sorgen, aber die Prioritäten haben sich meiner Meinung nach ein wenig zu sehr auf das berufliche konzentriert als auf das private.

Der Roman ist ein Krimi mit gleichbleibender Spannung.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Schönheiten von Irland dem Leser nahezubringen. Ebenso erhält der Leser einen kleinen Einblick in die Geschichte Irlands und deren Traditionen.

Das Buch lässt sich gut lesen. Die Liebe der Autorin zum Land ist durchaus erkennbar. Die Recherchen sind gut, lassen sich nachvollziehen und sind glaubhaft.
Ein kleiner Tripp nach Irland mit Mord, Macht und Gier, Missgunst, Vetternwirtschaft u.v.a.m

Bewertung vom 20.07.2016
Wenn du mich tötest, 5 Audio-CDs
Winter, Karen

Wenn du mich tötest, 5 Audio-CDs


sehr gut

Alle im Pub schauen auf, als der völlig neben sich stehende deutsche Tourist Julian Tahn eintritt und meinte, seine Frau wäre verschwunden.
Er und seine Frau Laura wären zelten gewesen und von dort wäre sie spurlos verschwunden. Nachdem er sich schon erfolglos umgesehen hatte, bittet er nun um Hilfe.
Die Polizei wird eingeschaltet, aber die Frau bleibt verschwunden. Kein Hinweis, wohin sie gegangen und was mit ihr passiert sein könnte.
Es dauert nicht lange, als die Polizei die Vermutung aufstellt, dass Julian etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun haben könnte. Als dann auch noch eine tote Frau an Land gespült wird, die offensichtliche Ähnlichkeit mit Laura aufweist, steht er erst einmal unter Mordverdacht und wird verhaftet.
Wo ist Laura und ist er Schuld an ihrem Verschwinden? ...

Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und im Zuge derer wird festgestellt, dass Julian, wenn er unter Stress steht, auch gewalttätig wird. Es gab bei einer kürzlich durchgeführten Bootstour mit seiner Frau Streit, die dem Bootsführer Angst machte.
Auch war Julian schon einmal verheiratet und seine erste Frau kam unter ungewöhnlichen Umständen ums Leben. Auch damals wurde ihm Mord unterstellt, er wurde aber freigesprochen.
All das wird ihm jetzt zur Last gelegt und doch behauptet er vehement, dass er seine Frau Laura nicht getötet hätte.

Das und noch einiges andere bringt der ermittelnde Inspector John Gills zum Vorschein und seine Vermutung verstärkt sich, dass Julian seine Frau umgebracht hat bzw. für deren Verschwinden verantwortlich ist.

Dieser Roman von Karen Winter wird als Psychothriller deklariert. Thriller ja, aber als Psychothriller würde ich ihn nicht unbedingt deklarieren.

Die Ermittlungen sind in vollem Gange und bringen nicht nur den Inspector ins Schwitzen, sondern verunsichern auch den Leser. Mehr als einmal war ich hin- und hergerissen zwischen Julians Schuld bzw. Unschuld und habe mir meine Gedanken gemacht, wie das alles zusammenhängen möge.
Es gibt einige Überraschungen, die man nicht hätte voraussehen können.
Zum Beginn des Buches ist nicht absehbar, wie und in welche Richtung sich das Buch entwickeln würde, das macht es interessant.

Die Protagonisten waren so eigen, dass ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden konnte. Auch wenn einiges aus der Vergangenheit von Julian ans Licht kam, so blieb er mir doch fremd und ich konnte keine Beziehung zu ihm aufbauen.
Die Beschreibungen der Landschaft hingegen macht Lust, sich dort vor Ort umschauen zu wollen.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert und mich von der Stimme von Pascal Breuer berieseln lassen. Er hat eine angenehme Stimme und bringt auch die Stimmungen sehr gut rüber. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Stimme unangenehm, er hatte sehr gut gelesen.

Es ist ein Buch über eine Ehe, die nicht ganz alltäglich ist. Eine Geschichte, die von Gewalt, Schuld und Unschuld erzählt.

Bewertung vom 20.07.2016
Wenn du mich siehst, 6 Audio-CDs
Sparks, Nicholas

Wenn du mich siehst, 6 Audio-CDs


sehr gut

Die Anwältin Maria Sanchez hat während ihrer Heimfahrt eine Reifenpanne. Sie freut sich, als ein Auto anhält und ihr Hilfe angeboten wird. Fast ist sie versucht, die Hilfe abzulehnen, denn Colin Hancock, der Einzige, der angehalten hatte, macht ihr Angst. Er sieht aus wie ein Schläger, muskelbepackt und bedrohlich. Was, wenn der Kerl aus dem Auto steigt? Es ist dunkel, niemand wird sehen, wenn er ihr was antut. Was will er? Will er wirklich nur helfen? Sie ringt mit sich, hat mehr Angst, als sie sich zugestehen will.
Niemals hätte sie an dem Abend damit gerechnet, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie sieht ihn wieder und lernt ihn kennen. Die Liebe wird von ihm erwidert, da holt ihre Vergangenheit sie ein...

Maria ist der Typ Frau, der alles gelingt. Sie hat einen tollen Job und eine Familie, auf die sie sich verlassen kann. Sie steht für das ein, an was sie glaubt, privat wie auch beruflich.
In ihrer Eigenschaft als Anwältin hat sie sich nicht immer Freunde gemacht. Es gibt da jemanden, der es nicht gut mit ihr und ihrer Familie meint. Jemand, der sie stalkt und der nur eins will - Rache. Rache an Maria und ihrer Familie.

Colin ist der Mann, vor dem man nicht unbedingt Angst haben muss, aber man hat Respekt vor ihm. Tätowiert und muskelbepackt, sieht er nicht nur so aus, als würde da, wo er hinschlägt, kein Gras mehr wachsen, dem ist auch so.
In seiner Vergangenheit hatte er Aggressionsprobleme und auch schon mal Probleme mit dem Gesetz, aber er hat sich selbst aus dem Sumpf gezogen, in den er einzusinken drohte. Er verschrieb sich dem Kampfsport, um seine Aggression abzubauen. Er ist auch einem Kampf nicht abgeneigt, auch wenn er dabei mal so richtig vermöbelt wird.

Nach so einem Kampf lernt er Maria kennen, im Dunkeln, mit Blutergüssen im Gesicht. Aber der Schein trog, denn hinter dem harten Mann verbirgt sich ein sehr weicher Kern.
Durch Marias jüngere Schwester lernen die beiden sich richtig kennen und Maria kann gar nicht mehr verstehen, wie sie vor Colin Angst haben konnte.
Colin ist der Mann, der beschützt, was ihm gehört. Auch wenn die beiden sich schwer damit tun, ihr Gefühle preiszugeben, sie spüren, dass sie gemeinsam eine Einheit bilden.

Über Maria schwebt eine dunkle Wolke, denn es gibt einen Stalker und Colin hofft, dass er das Unheil von ihr abwenden kann. Aber wie weit kann er gehen?

Wer mit diesem Roman eine Liebesgeschichte erwartet, wird nicht enttäuscht. Aber er bekommt noch ein wenig Thriller dazu.
Ein Unbekannter stalkt Maria und Nicholas Sparks macht diesen Roman mit ein paar Thrillerelementen zu einem spannungsgeladenen Roman.
Die Frage, wer und warum Maria stalkt, steht lange im Raum, denn schon im Epilog wird man mit dem unbekannten Stalker bekannt gemacht.

Der Roman wird von einer dritten Person wiedergegeben, mal in der Perspektive von Colin, mal in der von Maria. Der Leser erhält dabei Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Ansichten der Protagonisten.
Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch. Man muss sie einfach mögen.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen und durfte der Stimme von Alexander Wussow lauschen, der dieses Hörbuch eingesprochen hat. Es war für mich das erste Hörbuch, das ich mit seiner Stimme gehört habe und ich kann nur sagen, ich bin regelrecht begeistert. Wunderbar gelesen, gefühlvoll und mit einer Stimme, der man einfach nur gern lauschen möchte, hat er dieses Hörbuch zu einem absoluten Erlebnis gemacht.

Bewertung vom 13.07.2016
Nachts an der Seine, 2 Audio-CDs
Moyes, Jojo

Nachts an der Seine, 2 Audio-CDs


sehr gut

Nell hat ihren Freund Pete mehr oder weniger überrumpelt. Sie hat 2 Tickets für einen Kurztripp nach Paris gekauft und steht nun allein am Bahnhof. Pete kommt nicht. Er hätte auf Arbeit noch etwas wichtiges zu erledigen und würde später kommen.
Nell fährt allein und schon geschieht das nächste Malheur. Ihr Zimmer wurde doppelt vergeben, die andere Frau, die ebenfalls eine Buchungsbestätigung in Händen hält, ließ sich ebensowenig abweisen wie Nell.
Sie finden einen Kompromiss.

Pete kommt auch am Abend nicht, eine Nachricht von ihm lässt Nell wissen, dass er gar nicht kommen wird. Am liebsten würde sie sofort in den nächsten Eurocity einsteigen und zurück nach Hause fahren.
Bevor sie dieses jedoch in die Tat umsetzt, entschließt sie sich, ein Museum aufzusuchen. Dort trifft sie wieder auf den Kellner Fabien vom Vortag.

Fabien, der einer vergangenen Liebe nachtrauert, lädt Nell ein, den Abend mit ihm und Freunden zu verbringen. Nell, die lange unentschlossen ist, willigt schließlich ein und plötzlich meldet sich Pete...

Nell ist eine unsichere junge Frau, die vergeblich die Liebe bei ihrem Freund Pete sucht. Ihre Freundinnen haben ihre eigene Meinung von ihm und lassen sie es auch wissen. Aber sie kann nicht von ihm lassen.
Tief enttäuscht fährt sie allein nach Paris, immer noch in der Hoffnung, er würde nachkommen.
Dort lernt sie Fabien kennen und plötzlich tritt sie aus ihren eigenen Schatten heraus und traut sich endlich einmal was. Etwas, was sie selbst nie von sich gedacht hatte.

Ich hätte leider ein wenig mehr Zeit mit ihr und Fabien verbracht, aber es handelt sich hier um eine Kurzgeschichte, die viel zu schnell vorbei ist.
Aus einem grauen Mäuschen wird eine Frau, die sich was traut. Für Nell wird es einer der schönsten Tage ihres Lebens.
Für mich war es eine kurze Episode, bei der ich sie begleiten durfte.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen, das nur ca. 2 Stunden lang war.
Eingelesen wurde es wieder von Luise Helm, die auch schon die anderen Bücher von Jojo Moyes gesprochen hatte. Für mich ist es immer ein Erlebnis, Luise Helm lauschen zu dürfen.

Obwohl es anfangs ein paar kleine Längen gab, hat es Spaß gemacht, Nell nach Paris zu begleiten und sie zu erleben.
Bei den paar Seiten darf man nicht die gewohnte Jojo Moyes erwarten, für viel Tiefgang waren es zu wenig Seiten.

Trotzdem habe ich mich die 2 Stunden gut unterhalten und empfehle das Buch / Hörbuch gern weiter.

Bewertung vom 13.07.2016
Gestatten, mein Name ist Wilma Bumsen, Gynäkologin aus Fucking
Anderson, Jan; Koch, Christian

Gestatten, mein Name ist Wilma Bumsen, Gynäkologin aus Fucking


ausgezeichnet

Wer weiß schon, dass die Bezeichnung des Sees Chargoggagoggmanchauggagoggchaubuna in Massachusetts die längste Ortsbezeichnung in den USA ist? Selbst die Einheimischen sprechen den indianischen Namen nicht aus und sind beim Versuch eines Schildes kläglich wegen Schreibfehler gescheitert.
Die längste Ortsbezeichnung Deutschlands beruft sich immerhin auf 40 Buchstaben und lautet: Michelbach an der Bilz-Gschlachtenbretzingen.
Europas längste Ortsbezeichnung schafft 58 Buchstaben und die längste der Welt braucht 85 Buchstaben.

Auch dürfte die Information nicht jedem geläufig sein, dass die Kennzeichnung C M B der Sternensinger an den Türen nicht auf die drei heiligen Könige (Caspar, Melchior, Balthasar) zurückzuführen ist. Es steht für "christus mansionem benedicat", was "Gott segne dieses Haus" übersetzt heißt.

Informationen, die man so noch nie gehört oder gelesen hat.

Lustige und ungewöhnliche Namen kann man hier ebenfalls lesen.
Oftmals haben die beiden Autoren die Namen in Zusammenhang mit Berufen gebracht, so gibt es Metzger die "Metzgerei Schimmel" oder "Schlachterei Opfer" heißen.
Einige von den Eltern erwählte Namen für ihre Kinder werden von den Standesämtern nicht zugelassen, wie "Crazy Horse" oder "Pfefferminze". Dahingegen gibt es Zulassungen, die man als Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehen kann, wie "Frieden Mit Gott Allein Durch Jesus Christus". Nun ja, bis die Eltern das Kind vollständig gerufen haben, ist es mehr als um eine Ecke verschwunden.

Das Buch ist alphabetisch aufgegliedert.
Unter dem Buchstaben Q erfährt der Leser von Quatschmacher e.V., also eingetragenen Vereinen. Da gibt es doch tatsächlich einen "Furz dich frei"-Verein oder einen, der sich "c-base" nennt. Dessen Vereinsmitglieder glauben, dass sich unter dem Alexanderplatz in Berlin Überreste einer 4,5 Milliarden Jahre alten Raumstation befindet, deren Antenne der Berliner Fernsehturm ist.
Hier möge man sich seinen Teil denken.

Zu jedem Buchstaben gibt es zuerst Beispiele, die aus dem Telefonbuch stammen. Ernst Fall, Maria Krohn und Theo Retisch mögen hier als Beispiel stehen. Einige der Namen muss man mehrfach lesen, um ihn zu verstehen, laut gesprochen jedoch erschließt er sich spätestens dann.
Informationen zum Buchstaben schließen sich an. Da kann man über Emilismus und Kevinismus lesen, wie auch über Genehmigt oder Umbenennung. Nicht alles ist lustig, sondern wirklich informativ.

Dem folgen Beispielnamen, Namen passend zu den verschiedensten Berufen, Begriffserläuterung und einige andere Merkwürdigkeiten.
Zu jedem Buchstaben gehört auch die Rubrik Spezialwissen und die für mich dort erworbenen Kenntnisse waren schon bemerkenswert.
So habe ich erfahren, dass Wolfgang Amadeus Mozart einen Kanon mit dem Titel "Leck mich im Arsch" komponiert hatte, was aber zu seinen Lebzeiten nicht aufgeführt wurde. Nach Mozarts Tod wurde es vor der Veröffentlichung umgetextet und hieß dann "Lasst froh uns sein".

Dieses Buch strotzt nur so von Informationen, die man nicht alle wissen muss, die einem aber doch ein Lächeln ins Gesicht drücken. Vieles wird man gleich wieder vergessen, anderes dagegen fest einspeichern.
Ich fand dieses Buch nicht nur humorvoll, sondern ausgesprochen informativ.
Schon allein die von den Autoren gefundenen Namen, Doppelnamen, Verbindungen von Namen und Berufen sind lesenswert.

Man spürt, welche Mühe und Arbeit sich die beiden Autoren gemacht haben. Diese Fundstücke dann auch noch in die passende Form zu bringen, ist ihnen mit dem Buch absolut geglückt.
Ich habe mich mit dem Buch wirklich gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung vom 11.07.2016
Unter dem Polarlicht
Büchle, Elisabeth

Unter dem Polarlicht


ausgezeichnet

Gerade noch denkt Chiara, dass sie ihre Probezeit bei der Bank erfolgreich beendet hat und sie nunmehr übernommen wird, da fällt ihr Kartenhaus in sich zusammen. Kurz vor Weihnachten wird ihr gesagt, dass sie ihr keinen Vertrag anbieten und sie nunmehr arbeitslos ist.
Sie ist geknickt, sieht sie doch gerade in der Zeit vor Weihnachten keine Hoffnung auf eine neue Arbeit.
Als sie sich bei einem Freund ausheult, hat er auch recht bald eine Lösung zur Hand. Ein bekannter Bestsellerautor, der sich zum Schreiben in die Rocky Mountains zurückgezogen hat, hat sich beide Hände gebrochen und benötigt nun jemanden, der für ihn das Manuskript zum neuen Roman schreibt.
Rocky Mountains hören sich zwar nicht so gut an wie die Schweiz, aber was soll sie machen und so steigt Chiara in den Flieger Richtung Kanada.

Dort steht sie sehr bald dem ungehobelten, aber durchaus attraktiven Florian Förster gegenüber. Dass sich in ihm wahrscheinlich eine großartige und humorvolle Person befindet, kann sie nach einiger Zeit nur ahnen, zeigen tut er es nicht.
Er hat eine Vergangenheit, über die er nicht spricht.
Von dieser erfährt aber Chiaras Freund, der ihr den Job vermittelt hatte und setzt nun alles in Bewegung, um Chiara da wieder rauszuholen, aber es ist zu spät...

Dieses Buch ist mein Erstlingswerk, was die Romane der Autorin Elisabeth Büchle angeht. Ich muss sagen, die Wahl war gut.
Auf ein wenig mehr als 200 Seiten schreibt sie eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Zwei verzweifelte Menschen, die eine, weil sie arbeitslos ist und der andere, weil ihn seine Vergangenheit nicht loslässt, treffen aufeinander. Beide haben nichts zu verlieren und wollen nur ihren Job erledigen.
Chiara ist fasziniert von der Gegend in den Rocky Mountains, die die Autorin auch fantastisch wiedergeben kann. Man fühlt sich regelrecht dorthin versetzt und wünscht sich, es mit eigenen Augen sehen zu können.

Chiara und Florian müssen sich miteinander arrangieren, was auch nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut klappt. Chiara, ein klein wenig pummelig, weiß, wie sie auf Männer wirkt und macht sich bei dem attraktiven Florian auch keine Hoffnungen und doch darf ja das träumen erlaubt sein.

Chiara mit ihrer unkomplizierten Art kratzt bald an die Mauern, die Florian um sich gebaut hat. Aber er ist ein gebranntes Kind und will niemanden mehr an sich heranlassen. An die Liebe glaubt er sowieso nicht mehr. Aber Chiara hat sich ein Ziel gesetzt, an seinen Kern heranzukommen und seinen unerzogenen Hund zu erziehen.
Ob das wohl gut geht.

Das Buch ist eine wundervolle Liebes- und Wintergeschichte, die in der Adventszeit in den Rocky Mountains spielt. Die Stimmung in den Bergen kann man fast spüren. So ganz nebenbei erfährt man auch die Geschichte der Candy Cane, der Zuckerstangen, die inzwischen auch in Deutschland angekommen sind.

Glaube und Hoffnung spielen in dem Buch eine gewisse Rolle. Da ich Atheist bin, habe ich die Stellen zwar gelesen, kann diese jedoch nicht in mich verinnerlichen. Für Gläubige mögen diese Stellen ein zusätzliches Plus in dem Buch sein und sie in ihrem Glauben bestätigen.

Die beiden Protagonisten Chiara und Florian sind mir sehr sympathisch und ich könnte mir gut vorstellen, sie als Freunde zu haben. Sie sind sich selbst treu, lassen sich von anderen nicht reinreden und gehen ihren selbst ernannten Weg.
Ich habe sie in mein Herz geschlossen und sie sehr gern auf ihrem Hügel in den Rocky Mountains besucht.
Ich für mich kann nur hoffen, dass es mit den beiden ein Wiederlesen geben wird, denn liebgewordene Menschen lässt man ungern ziehen.

Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin.

Bewertung vom 06.07.2016
Germany / Frank Decker Bd.2
Winslow, Don

Germany / Frank Decker Bd.2


sehr gut

Für Frank Decker gibt es keine Zweifel, ob er seinem Freund Charlie helfen soll oder nicht. Charlie Sprague hatte ihm vor Jahren im Irak das Leben gerettet, so dass er ihm noch immer etwas schuldig war.
Als Charlie ihn bittet, seine Frau Kim zu suchen, sagt er bereitwillig zu.
Kim, das einstige Model, ist nach einer Shoppingtour nicht mehr nach Hause gekommen und scheint spurlos verschwunden zu sein.
Frank, der früher Ex-Detective bei der Mordkommission war, hat sich mittlerweile auf die Suche nach Menschen spezialisiert.
Er findet selbst die, die nicht gefunden werden wollen.
Kim und Charlie kennt er schon lange, war er doch auch der Trauzeuge bei der Hochzeit gewesen. Für ihn wie auch für Charlie unvorstellbar, dass Kim sich aus dem Staub gemacht haben sollte.
Ihr Auto wurde gefunden, von ihr selbst fehlt jede Spur. Wo ist sie und wird es Frank gelingen, sie zu finden? ...

Mit "Germany" liegt hier der zweite Teil um den Ermittler Frank Decker vor.
Die Geschichte führt den Leser nicht nur zur Hälfte durch die USA, sondern auch nach Deutschland. Hier findet auch der aktionsgeladene Showdown statt.

Die Suche nach Kim macht ihn mit der Vergangenheit von Kim bekannt. Einer Vergangenheit, die ihn überrascht.
Viele dunkle Geheimnisse tun sich auf, es geht um mehr, als nur um das Verschwinden von Kim. Plötzlich hat er auch mit der ukrainischen Mafia zu tun, mit Mord und Prostitution. Er hat bei seiner Suche die Büchse der Pandora geöffnet und wird letztendlich auch selbst zur Zielscheibe.

Frank ist der Typ Mann, dem ein einmal gegebenes Versprechen etwas bedeutet. Dieses Versprechen kommt ihm hier hart hoch. Es kommt der Moment, wo er dieses Versprechen bitter bereut, am liebsten alles hinschmeißen würde, aber er kämpft sich widerwillig durch.

Dass letztendlich nicht alles das ist, wonach es aussieht, wird einem zum Ende des Buches deutlich bewusst.
Gemeinsam mit Frank Decker hat man sich auf die Suche nach Kim gemacht, ist durch viele Länder gejagt und hat sich in Gefahr begeben.
Aus der Sicht von Frank Decker geschrieben, ist man als Leser immer aktuell dabei, hat Anteil an seinen Gedanken und Handlungen.

Von Beginn an wird Spannung aufgebaut, die sich stetig steigert. Was anfangs noch wie ein bloßes Verschwinden bzw. einer Entführung von Kim aussieht, entwickelt sich zu einem Albtraum, aus dem es ein böses Erwachen gibt.

Eine atemlose Jagd mit vielen Wendungen, die absolut nicht vorhersehbar waren, machen dieses Buch zu einem Pageturner, das ich gern weiterempfehle.

Bewertung vom 06.07.2016
Tödliches Verlangen / Kill Girl Bd.1
Torre, A. R.

Tödliches Verlangen / Kill Girl Bd.1


ausgezeichnet

Was tut man, wenn man eine Gefahr für die Menschheit ist? Was, wenn man die Lust aufs Töten spürt? Wenn die Gedanken sich nur noch darum drehen, wie man jemanden quälen und dann langsam ermorden kann?
Man lässt sich nachts einsperren.
Deanna Madden muss sich nachts in ihrer Wohnung einsperren lassen und hat auch darum gebeten, dass die Tür nicht geöffnet wird, sollte sie darum betteln. So hält sie sich seit 3 Jahren von allem, was außerhalb ihrer Wohnung ist, fern. Für sie wird eingekauft, das meiste jedoch bestellt sie im Internet, das sie sich liefern lässt.
Da sie nicht einmal die Tür öffnen will, um dem Paketboten Jeremy die Entgegennahme zu quittieren, muss dieser die Formulare selbst unterschreiben.
Natürlich ist er neugierig, was für eine Frau sich in Apartment 6E verbirgt und er würde sonstwas dafür geben, würde er sie nur einmal sehen.
Deanna jedoch öffnet die Tür erst, wenn sie weiß, dass er wieder weg ist.

Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie mit Webcamming. Sie hat einen Teil ihrer Wohnung so eingerichtet, dass sie den Männern mittels Webkamera jeden sexuellen Wunsch erfüllen kann, den diese äußern. Dabei trifft sie auf die unterschiedlichsten Kunden und erfährt dabei auch so einiges von ihnen.

Dann verschwindet eines Tages ein kleines Mädchen, Annie und Deanna ist sich sicher, dass einer ihrer Kunden der Täter sein könnte, da dieser Fantasien in diese Richtung erwähnte. Aber ist sie sich wirklich sicher und kann sie der kleinen Annie helfen? ...

Das war mal ein Erotik-Thriller, der sich sehr gut lesen ließ.
Die erotischen Szenen, die verstärkt in der ersten Hälfte des Buches vorkommen, sind sehr detailliert geschildert, jedoch ohne obszön oder widerwärtig zu wirken.

Deanna ist eine junge Frau, die sich mehr oder weniger selbst unter Verschluss hält. Aus Angst, ihre Mordlust nicht unter Kontrolle halten zu können, wenn sie Kontakt zu Menschen hat, ist sie zur Einsamkeit verdammt.
Ihr Tor zur Welt sind die Webkamera und ihr Computer. Sie hat sich die beste Technik installieren lassen, die es gibt und sich zu einer der besten Camgirls hochgearbeitet. Sie hat Geld, denn ihre Dienste lässt sie sich gut bezahlen, aber sie hat keine Möglichkeit, es auszugeben.

Sie hat Geld, aber keine Freunde oder Familie. Ihre Bekannten sind ihre Kunden, sonst pflegt sie zu niemanden Kontakt.
Aber sie hat auch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und lässt sich auf der Suche nach Annie auf ein gefährliches Spiel ein.

Die Protagonistin Deanna tat mir ehrlich leid. Einsam und geprägt von einem Erlebnis, dass auch ihr künftiges Leben bestimmen sollte. Dabei ist sie gerade einmal 20 Jahre. Mordfantasien lassen sie nicht los.
In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, wie sie zu dem Menschen wurde, der sie jetzt ist.

Der Roman ist in der Lage, den Leser zu fesseln. Auch wenn die Protagonistin durch ihre Mordfantasien nicht in das übliche Raster passt, ist sie eine verletzliche Seele, die einsam ist und den Leser für sich einnimmt.
Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Deanna geschrieben, so dass der Leser direkt Anteil nehmen kann an ihren Gedanken und Gefühlen.

Ein Erotikroman, der mich überzeugen konnte.

Bewertung vom 04.07.2016
Nachtbad
Flechsig, Dorothea

Nachtbad


ausgezeichnet

Von der Autorin Dorothea Flechsig kannte ich bislang nur ihre Bücher, die sie für Kinder geschrieben hat.
Als man mir den Gedichtband angeboten hatte, war ich zunächst skeptisch.

Gedichte passen irgendwie nicht mehr in die heutige Zeit - so der Tenor, den man überall hört. In der Schule mit Gedichten reichlich gemartert, fasst man freiwillig keinen Gedichtband mehr an.
So dachte auch ich bislang, bis zu diesem Buch.

Die Autorin Dorothea Flechsig hat hier Gedichte geschaffen, die aus dem Leben gegriffen sind.
Mit kurzen Worten / Zeilen reiht sie Wort an Wort und erzählt mit wenigen Worten eine Geschichte. Eine Geschichte, die man kennt bzw. nachvollziehen kann. Sie greift dabei Themen auf, die einem nicht fremd sind.
Man liest Gedichte über Gute Freundinnen, Kinderkummer, Krieg, Sand am Strand und viele viele andere.
Selbst ein Gedicht über Schneckensex findet man hier und denkt sich, ja, genauso ist es.
Bei einem Gedicht musste ich regelrecht grinsen, weil es mich ansprach. Es heißt "Auf und davon" und fängt an mit folgenden Worten

"Frau Phantasie hat ihre Koffer gepackt
Ihr reicht's!
Herrn Kreativ nimmt sie mit ..."

Das kenne ich nur zu gut, wie auch viele andere Themen, die sie in ihren Gedichten beschreibt.

Bis auf ein Gedicht, das es nur in englisch gibt, wurden alle in deutsch geschrieben und ins englische übersetzt. Diese befinden sich immer auf Doppelseiten, so dass die direkte Übersetzung sofort sichtbar ist.
Untermalt sind die Gedichte mit farbigen Malereien, die das Buch edel machen.

Wer das Buch nicht für sich behalten möchte, hat damit auch ein schönes Geschenk in Händen.
Mich hat das Buch positiv überrascht, weil ich wie gesagt, auch kein Leser von Gedichten bin, aber es hat mich angesprochen. Man konnte schmunzeln, nachdenken, bestätigend mit dem Kopf nicken. Es ist vielseitig und absolut lesenswert.