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Benutzername: Kleeblatt
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Über mich: Ich lese sehr gern, wann immer ich Zeit habe. Mit meiner Tochter zusammen habe ich einen Bücherblog, auf dem wir uns immer über Besucher freuen. http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/
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Bewertungen

Insgesamt 843 Bewertungen
Bewertung vom 28.01.2016
Wo dein Herz zu Hause ist - Das Taschenhörbuch
McPartlin, Anna

Wo dein Herz zu Hause ist - Das Taschenhörbuch


ausgezeichnet

Harri will endlich ihren Verlobten James heiraten. Den 2. Versuch starten, denn der 1. fiel ins Wasser, weil sie eine Panikattacke bekam.
Aber auch dieser Versuch scheitert, Harri bekommt eine weitere Panikattacke und landet in der Notaufnahme des Krankenhauses.
Sie ist zutiefst verstört, zumal sich James nun von ihr trennt.
Was stimmt nicht mit ihr, dass sie nicht einmal in der Lage ist, zu heiraten, obwohl sie James doch wahrlich liebt?
Ihre Eltern und auch ihr Zwillingsbruder stehen hinter ihr, aber das kann sie momentan nicht wirklich trösten.

Ihre Eltern entscheiden sich zu einem für sie schweren Schritt, sie wollen Harri und George, ihrem Zwillingsbruder, die Wahrheit sagen. Eine Wahrheit, die wehtun wird, denn Harri ist nicht ihre leibliche Tochter, diese starb nämlich während der Geburt.
Sie erzählen Harri, wie sie in ihre Familie kam und auch, dass sie sie von Herzen lieben und sich das nie ändern würde.

Harri ist geschockt und distanziert sich erstmal von ihren Eltern und lässt auch sonst niemanden an sich heran. Sie weiß, dass sie von ihren Eltern geliebt wurde und wird, kann diese Lüge jedoch nicht so einfach vergessen. Der einzige Kontakt, der momentan für sie möglich ist, ist eine regelmäßige SMS, dass es ihr gut gehe.
Die Frage, wer sie eigentlich ist, lässt sie nicht los und sie macht sich auf die Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln.

Nach jedem Kapitel gibt es Tagebucheinträge, die den Leser zunächst verwirren, aber im Laufe der Zeit ein großes Ganzes ergibt und später auch Harri vieles klar werden lässt.

Die ganz große Frage, wer bin ich, beherrscht dieses Buch.
Nachdem Harri Kenntnis davon hat, dass sie nicht die leibliche Tochter ihrer Eltern ist, passen plötzlich viele Puzzleteile an ihren Platz. Sie stellt alles infrage und geht den Fragen auf den Grund. Es ist eine schwere Zeit für sie, zumal sie noch die Trennung von James verarbeiten muss.

Neben der Suche nach Harris Wurzeln erfährt der Leser die Geschichte eines jungen Paares, das sich liebt, aber gegen Widerstände zu kämpfen hat und letztendlich versucht, zu fliehen.

Ein wunderbarer Roman um Liebe, Hoffnung und der Suche nach sich selbst. Die Protagonisten sind durchweg als sympathisch einzustufen, mit denen man sich identifizieren kann.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und kann sagen, dass die Stimme von Kathrin Höhne sehr angenehm anzuhören war. Mitfühlend und betont gab sie den Protagonisten ihre Stimme.
Ein wunderbares Buch, das ich gern weiterempfehle, als Buch und auch als Hörbuch.

Bewertung vom 28.01.2016
Sein letzter Wille
Coben, Harlan

Sein letzter Wille


sehr gut

Myron Bolitar ist Inhaber einer Agentur, die Sportgrößen und Promis betreut. Er kennt viele Leute und einige davon darf er betreuen und tut das auch noch, obwohl sie ihre Sportkarriere bereits hinter sich gelassen haben.
Eines Tages steht Suzze Trevantino, eine ehemalige Tennisspielerin, vor ihm und bittet um Hilfe. Sie ist mit Lex, einem Rockstar, verheiratet und sie erwarten gerade ihr erstes Kind.
Als auf Facebook ein Kommentar auf ihrer Seite auftauchte mit der Bemerkung, dass das Kind nicht von Lex wäre, verschwindet dieser urplötzlich. Myron soll nun nach ihm suchen.
Während der Suche begegnet er Kitty, seiner Schwägerin. Er wusste nicht, dass sie wieder in der Stadt waren, wo sie doch schon seit Jahren weggezogen waren. Als er sie ansprechen will, verschwindet auch sie und will sich nicht finden lassen. Auch sie gehörte einst zu den Tennisgrößen, hält sich jetzt jedoch mehr oder weniger mit Drogen über Wasser.

Myrons Vater musste plötzlich ins Krankenhaus, sein Zustand ist ziemlich ernst. Es ist, als würde er mit seinem Leben abschließen, aber er will noch wissen, was mit seinem Sohn Brad passiert ist, der vor Jahren mit seiner Familie verschwand.

Myron macht sich auf die Suche nach Lex und parallel dazu nach seinem Bruder.
Suzze vertritt die Meinung, dass der Kommentar auf Facebook über das Baby von Myrons Schwägerin Kitty sein könnte, aber welchen Grund hätte sie, so etwas bösartiges zu tun?
Da wird Suzze tot aufgefunden. Myron, der sie gut kannte, wusste, dass sie von den Drogen weg war und sich gemeinsam mit Lex auf das Baby freute und doch starb sie an einer Überdosis. Mord oder Selbstmord? Myron ist völlig fassungslos und will nur noch eins, Lex finden, seinen Bruder finden und wissen, warum Suzze sterben musste.

Während der Suche fallen Myron eine Reihe von Geheimnissen der Vergangenheit auf die Füße, auch die seiner eigenen Familie. Er lernt seinen 15-jährigen Neffen Mickey kennen, den er bis dahin noch nie gesehen hat. In der Vergangenheit gab es ein Vorkommnis, das Brad und Myron auseinanderbrachte, so dass Brad nur noch Kontakt zu seinen Eltern hielt, nie wieder zu Myron. Kitty versucht mit Macht, Myron aus dem Weg zu gehen und diesen nicht wissen zu lassen, wo sich Brad aufhält.
Was Myron auch anfässt, alles hat irgendwie mit der Vergangenheit zu tun.

Ich hatte anfangs ein paar Probleme, in das Buch hineinzufinden, dass es bereits der 10. Teil einer Reihe war und wahrscheinlich auch der letzte, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
Bei einigen Andeutungen auf vorangegangenes hatte ich davon bereits eine Ahnung, aber da der Autor diese kurz wiedergegeben hatte, fiel das nicht so schwer ins Gewicht.

Das Buch ist spannend geschrieben, so dass der Leser am Ball bleibt und wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Mit der Auflösung lässt der Autor sich jedoch wirklich bis zum Schluss Zeit und sorgt dort noch für eine Überraschung.

Obwohl mir das Buch gefallen hat, habe ich mir im nachhinein gewünscht, ich hätte die Reihe früher schon gekannt und hätte doch mit dem 1. Band der Reihe angefangen.

Bewertung vom 27.01.2016
Verwesung / David Hunter Bd.4
Beckett, Simon

Verwesung / David Hunter Bd.4


ausgezeichnet

Vor 8 Jahren hatte Sophie Keller, eine Polizeiberaterin, kläglich bei der Suche nach den 4 getöteten Mädchen versagt, nachdem der Täter im Dartmoor zeigen sollte, wo er die Leichen der Mädchen vergraben hatte.
Jetzt nach 8 Jahren konnte der Mörder Jerome Monk fliehen und scheinbar versucht er, sich bei den Beteiligten am damaligen Fall wieder auf grausame Weise in Erinnerung zu bringen.
Sophie Keller kontaktiert David Hunter, der auch seinerzeit mit von der Partie war, kommt aber nicht zu dem verabredeten Treffen. Hunter findet sie verletzt bei sich zu Hause vor.
Noch immer wurden die Leichen der getöteten Mädchen nicht gefunden und nun läuft auch noch ein Mörder draußen frei herum, der anscheinend auch nicht ganz klar im Kopf zu sein scheint.

Mit "Verwesung" legt Simon Beckett den nunmehr 4. Teil der Reihe um den Anthropologen David Hunter vor. Man kann ihn als Einzelband lesen, anraten würde ich jedoch, die Reihe von Band 1 an zu lesen, da einige Details sonst doch fehlen könnten.

Das Buch beginnt mit den Ereignissen, die sich vor 8 Jahren abspielten. Der geständige Jerome Monk soll den Ermittlern zeigen, wo er die Leichen seiner Opfer im Moor versteckt hat. Er jedoch nutzt die Gunst der Stunde und will fliehen. Dieser Fluchtplan wird jedoch vereitelt.
Nun endlich erfährt der Leser auch, wie David Hunters Frau und Tochter vor 8 Jahren ums Leben kamen. In den vorigen Bänden gab es dazu nur Andeutungen, die jetzt ausgesprochen wurden.

Nun jedoch ist Monk die Flucht gelungen und scheinbar sucht er alle diejenigen auf, die seinerzeit mit im Fall involviert waren.
Die Spannung steigt, denn immer mehr stellt sich die Frage, ob man mit Monk eigentlich den wirklichen Täter in Haft genommen hatte.

Als Leser habe ich die Angewohnheit, immer mit zu ermitteln bzw. zu ergründen, wer der Mörder ist. Was in diesem Buch anfänglich klar zu sein schien, wird langsam zur Geduldsprobe. War Monk es, war Monk es nicht? Wenn nicht, wer dann?
Simon Beckett spielt mit dem Leser, führt ihn in die Irre und wirft anschließend wieder alles durcheinander. Aber langsam lichtet sich der Nebel und man beginnt klar zu sehen, was damals wirklich passiert ist.

Der Autor zieht den Leser in die Geschichte hinein und das gleich von Anfang an. Auch wenn es anfangs ein klein wenig langatmig war, kam ich als Leser sehr schnell in das Buch hinein. Einmal angebissen, kann man auch nicht mehr von los, es hatte mich am Haken und konnte mich nicht mehr abschütteln.
Ich mag diese Reihe um den Anthropologe David Hunter und ich kann nur hoffen, dass es weitere Ermittlungen mit ihm geben wird.

Bewertung vom 27.01.2016
Eine Liebe in der Bourgogne
Franke, Heike

Eine Liebe in der Bourgogne


ausgezeichnet

Johanna hat Mist gebaut, so richtig, was sie auch die Arbeitsstelle kostet.
Die gelernte Werbefrau, die ihren letzten Job als Pressesprecherin beim Bürgermeister hatte, bekommt beruflich nichts mehr auf die Reihe. Nach dem Desaster erhält sie keine Chance zu zeigen, was sie wirklich drauf hat.
Da liest sie eines Tages im Fenster einer Weinhandlung, dass dort jemand zur Hilfe gesucht wird. Kurzerhand tritt sie in das Geschäft ein und fragt nach dem Job. Besser Wein verkaufen als arbeitslos, denkt sie sich.
Da sie ausgezeichnete Französischkenntnisse vorweisen kann und die Weinhandlung Lieferanten aus Frankreich akquirieren möchte, bekommt sie den Job.
So kommt es auch, dass sie gemeinsam mit ihrer Chefin nach Frankreich in die Bourgogne reist, um dort als Dolmetscherin zu fungieren. Sie lernt den Weinhändler Luc kennen. Aber Luc ist verlobt, auch wenn er sich ernsthaft fragt, ob seine Verlobte die Richtige für ihn ist. Sie ist die Tochter einer anderen Weindynastie und eine Verbindung der beiden wäre sehr gut fürs Geschäft.

Johannas offene Wesen, ihre Bereitwilligkeit, sich Wissen über Weine und deren Herstellung anzueignen sowie ihre Ehrlichkeit imponieren Luc und lassen die beiden mehr Zeit miteinander verbringen und sich näher kommen. Aber es ist eine Beziehung, die keine Zukunft hat, er lebt in Frankreich, sie in Berlin.
Zudem würde Lucs Großmutter niemals zulassen, dass eine Deutsche in die Familie kommen würde...

Das Buch ist das Erstlingswerk der Autorin Heike Franke.
Um dieses Buch schreiben zu können, muss sie sich unglaublich viele Kenntnisse in der Weinherstellung und allgemein über Weine angeeignet haben, was mir sehr imponiert hat. Als Leser habe ich gespürt, wie genau und gewissenhaft sie diese Themen recherchiert hat.

Die Protagonistin Johanna ist eine sympathische junge Frau, die man einfach mögen muss. Zu Beginn des Buches noch ein wenig unbedarft, wächst sie über sich selbst hinaus.
Sie hört und sieht genau hin und bemerkt auch den Plagiatsbetrug der "Chinesischen Weinmafia" mit französischen Weinen und bringt damit unter den französischen Weinbauern eine Lawine ins Rollen.
Sie lässt sich schulen, um alles über Weine zu wissen und lernt bei der Gelegenheit auch Luc ein wenig besser kennen. Sie kommt auch mit seiner Schwester Coco sehr gut aus, stößt aber innerhalb seiner Familie auch auf Ablehnung.
Johanna gewinnt an Selbstvertrauen, dass sie auch dringend benötigt, wenn es um ihre eigenen Eltern geht, denen sie nie etwas entgegensetzen kann.

Das Buch liest sich einfach so weg, man mag es gar nicht unterbrechen oder weglegen, so nimmt es einen mit auf die Reise. Eine Reise nicht nur nach Frankreich in die Bourgogne, sondern auch auf eine Reise durch das Thema Wein, Anbau, deren Risiken, Vermarktung und Verkostung.
Dieses Buch zu lesen und dabei kein Glas Wein neben sich stehen zu haben, ist fast schon ein Frevel. Es macht einfach Appetit, schon um auszutesten, ob man selbst auch verschiedene Geschmäcker aus einem Wein herausschmecken kann. Ich kann es nicht, bin wohl nur der Trinker und Genießer.

Ein wunderbares Buch, das sehr gut recherchiert wurde und das den Leser sehr gut unterhält.
Ich empfehle es gern weiter und bin schon gespannt auf ein neues Werk der Autorin.

Bewertung vom 26.01.2016
Der Mondscheingarten, 6 Audio-CDs
Bomann, Corina

Der Mondscheingarten, 6 Audio-CDs


ausgezeichnet

Lilly Kaiser, die in Berlin einen Antiquitätenladen ihr eigen nennt, staunt nicht schlecht, als eines Tages ein alter Mann in ihren Laden kommt und ihr eine alte Geige in die Hand drückt. Während sie noch bei der Überlegung ist, dass sie diese niemals bezahlen könnte, meinte der Mann, dass diese Geige ihr gehören würde. Lilly steht ratlos da, aber da ist der Mann auch schon wieder verschwunden.
Auf der Geige ist eine Rose eingraviert, was schon darauf schließen lässt, dass diese Geige nicht unbedingt hochwertig ist.
Lilly erzählt ihrer in London lebenden Freundin Ellen von der Begegnung mit dem alten Mann und der Geige und diese lädt Lilly ein, mit der Geige zu ihr zu kommen, damit sie sich die Geige ansehen kann, da sie Restauration ist.
In der Geige finden sie noch ein Blatt Noten mit dem Titel "Der Mondscheingarten".
Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, wenden sie sich an Gabriel Thornton, der eine Musikschule leitet. Erstaunt muss Lilly bei der Begegnung mit Gabriel feststellen, dass sie beide sich schon im Flug nach London im Flieger getroffen und gut verstanden haben.

Ihre Suche und Recherche führt sie zurück in die Vergangenheit in die Anfänge des 20. Jh. Zwei berühmte Violinistinnen spielten auf dieser Geige und hinterließen in der Musikwelt ihre Spuren.
Rose Gallway, die erste Besitzerin der Geige kam aus Sumatra, wo sie schon Geige spielte. Ihre nächste Besitzerin war Helen Carter, die nach einem unvorhergesehenen Besuch ein Konzert abbrach und die Konzerthallen eilig verließ.
Rose und Helen waren an der Musikschule, an der Gabriel heute unterrichtet. Durch diese Tatsache gelingt es Lilly, Ellen und Gabriel, ein wenig Licht in das Geheimnis der Rosengeige zu erhalten, wenn es auch ein weiter Weg bis dahin ist.

Eine ungewöhnliche Begegnung verändert Lillys Leben grundlegend. Wenn sie nicht gerade in ihrem Antiquitätenladen arbeitete, kapselte sie sich zu Hause vor der Welt ab. Seit ihr Mann vor 3 Jahren gestorben war, kann sie nicht mehr wirklich Lebensfreude empfinden und bleibt lieber für sich.
Das ändert sich erst, seit der alte Mann mit seiner Geige in ihren Laden kam und sie neugierig wurde. Neugierig auf die Geige und die Geschichte, die hinter ihrer Existenz lauerte.

Die drei Frauen, Rose, Helen und Lilly sind starke Persönlichkeiten, die schweres durchmachen mussten. Jede geht damit auf ihre eigene Weise um, die eine zerbricht daran, die andere erstarkt.

Die Autorin Corina Bomann arbeitet wieder mit verschiedenen Zeitebenen, in denen sie während der Geschichte wechselt. Der Leser hat dadurch die Möglichkeit, Einblick in die Anfänge des 20. Jh. zu gewinnen und teilzuhaben am Leben der Protagonistinnen der Vergangenheit.
Die Verbindung zwischen den verschiedenen Zeiten ist immer die Rosengeige und das Notenblatt.

Ich liebe ja Romane, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Man hat als Leser nicht nur die Möglichkeit, die Gegenwart der Protagonisten kennenzulernen, sondern erfährt auf diese Art auch wichtige Ereignisse in der Vergangenheit, die eng mit der Gegenwart verknüpft sind.
So auch wieder in diesem Buch von Corina Baumann.
Sie entführt den Leser nach Sumatra und London zu Beginn des 20. Jh.
Die Beschreibungen der Örtlichkeiten lassen einen sich die Orte regelrecht vorstellen, als würde man sie selbst mit eigenen Augen sehen.

Wenn auch einiges vorhersehbar ist, so bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend und man mag sie definitiv nicht aus der Hand legen, bis man das Buch durchgelesen hat oder wie in meinem Fall, bis man mit dem Hörbuch durch ist.

Die angenehme Stimme von Elena Wilms macht dieses Hörbuch zu etwas besonderem. Ich fühlte mich rundum wohl beim hören und fieberte während der Geschichte mit den Protagonisten mit.
Auch dieser Roman oder dieses Hörbuch kann ich nur weiterempfehlen, denn unterhaltsame Stunden sind damit garantiert.

Bewertung vom 26.01.2016
Die Jasminschwestern
Bomann, Corina

Die Jasminschwestern


ausgezeichnet

Melanie Sommer ist glücklich in ihrem Leben. Sie hat einen tollen Job, den sie liebt und ihren Verlobten Robert, den sie demnächst heiraten wird.
Da ändert sich von einem Augenblick auf den anderen alles.
Robert hat einen schweren Unfall und liegt im Krankenhaus im Koma. Niemand weiß, ob er wieder aufwachen wird und wenn ja, wie sein Zustand danach sein wird.
Melanie ist am Boden zerstört und verbringt viele viele Stunden an seinem Krankenbett, immer hoffend, dass er sie eines Tages wieder anblicken wird.
Sie ist mit ihren Kräften am Ende, da nimmt sie sich eine Auszeit und fährt zu ihrer Großmutter Marie und Urgroßmutter Hanna. Die Frauen sind sich sehr liebevoll zugetan.
Hanna kam ursprünglich aus Saigon, wo sie die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte.
Als sie bemerkte, in welchem hoffnungslosen Zustand sich ihre Enkelin befindet, erzählt sie ihr eine Geschichte, ihre Geschichte. Die Geschichte über die Jasminschwestern...

Schon beim Anblick des Buches spürt man förmlich, dass man von der Autorin Corina Bomann wieder in eine geheimnisvolle exotische Welt entführt wird.
Das Buchcover lockt den Leser und ruft ihm förmlich zu "Fass mich an" und "Nimm mich mit". Der Buchschnitt ist, wie schon bei ihren anderen Büchern, wieder mit Blüten verziert, in dem Fall Jasminblüten, was das Buch ein wenig verspielt, aber auch edel erscheinen lässt.

Corina Bomann ist eine Meisterin ihres Faches, gekonnt nimmt sie den Leser an die Hand und entführt ihn in fremde Welten und in verschiedene Zeitebenen.
Mit diesem Buch wird man auf eine Reise mitgenommen nach Saigon im heutigen Vietnam, nach Paris und Berlin.
Die Protagonistin Hanna wurde in Saigon geboren und lebte dort lange Jahre gemeinsam mit ihrer "Schwester", bis die beiden sich genötigt fühlten, das Land fluchtartig zu verlassen. Während der Flucht wurden sie getrennt und jeder ging seiner eigenen Wege, Wege die nicht immer geradlinig verliefen.

Hanna verschlägt es letztendlich in den 20er Jahren des letzten Jh. nach Berlin.
Der Autorin gelingt es mühelos, das Berlin dieser Zeit wieder auferstehen zu lassen. Sie besuchte mit den Protagonisten Örtlichkeiten, die es auch heute noch gibt, wie das Ballhaus Berlin.
Es war schon eigenartig, ich lief gerade am Ballhaus vorbei, als ich vorher die Szene im Spiegelsaal gelesen hatte, das brachte ein wenig Gänsehaut und machte für mich die Geschichte noch authentischer.

Trotz ihrer Sorgen und Ängste um ihren Robert nimmt Melanie Anteil an dem Leben ihrer Urgroßmutter und ist fasziniert von dem, was sie von ihr zu hören bekommt. Sie erfährt Geheimnisse, in die nicht einmal ihre Großmutter eingeweiht ist.
Sie entschließt sich, gemeinsam mit ihrer Urgroßmutter einen Schritt in ihre Vergangenheit anzutreten.

Was für ein schönes und ergreifendes Buch. Einmal eingetaucht, ist es schwer, sich vom Buch zu lösen, man kann es einfach nicht aus der Hand legen, mir zumindest fiel es sehr schwer.
Ein wunderbares Buch über Liebe, Vertrauen und Hoffnung, die man nie aufgeben sollte.
Ich habe mich in dem Buch verloren und empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung vom 25.01.2016
Die Sturmschwester / Die sieben Schwestern Bd.2 (2 MP3-CDs)
Riley, Lucinda

Die Sturmschwester / Die sieben Schwestern Bd.2 (2 MP3-CDs)


ausgezeichnet

Ally, die unter dem plötzlichen Tod ihres Vaters Pa Salt genauso leidet, wie ihre Schwestern, interessiert sich nicht wirklich für ihre Herkunft. Ihr Vater, der sie genau wie ihre Schwester adoptiert hat, hat jeder Schwester einen Hinweis ihrer Herkunft hinterlassen. Aber sie hat andere Pläne und da passen Recherchen zur Herkunft momentan nicht mit ins Konzept.
Alles ändert sich jedoch, als ihr Geliebter Theo bei einem Unfall ums Leben kommt.

Ihr Vater hinterließ ihr die Biografie des norwegischen Komponisten Edvard Grieg aus dem 19. Jh. Ally gibt das Buch weg, um es übersetzen zu lassen und macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, die sie nach Norwegen führen. Sie erkennt, dass ihre ursprüngliche Liebe zur Musik, die sie vor ihrem Seglerdasein auslebte, nicht von ungefähr kam.
Eng verbunden mit Edvard Grieg war das Leben von Anna Landvik und Jens Halverson. Anna kam einst aus ärmlichen Verhältnissen, wurde aber gefördert und wurde eine anerkannte Sängerin. Als sie sich in Jens verliebte, begeht sie den folgenschweren Fehler, mit ihm nach Leipzig zu gehen.

Ally trifft im Grieg Museum auf den Norweger Thom Halverson, der ebenfalls an der Geschichte von Jens Halverson interessiert ist. Er hilft Ally bei der Recherche und sie bringen Unglaubliches zutage...

Wie schon in Teil 1 der "Sieben Schwestern" geht es um eine der Schwestern und deren Aufarbeitung ihrer Herkunft. Obwohl Ally anfangs kein Interesse daran hat, da sie momentan glücklich liiert ist und eine Segelregatta vor sich hat, ändert sich alles, als sie einen weiteren Schicksalsschlag erleiden muss.
Nachdem sie das Buch, das ihr ihr Vater hinterlassen hat, übersetzen ließ, führte sie ihre Suche nach Norwegen und ihr wird klar, woher ihre Liebe zur Musik kommt.

Die Autorin hat auch dieses Buch wieder in verschiedene Zeitebenen eingebettet. Im 19. Jh. erlebt der Leser die Geschichte von Anna Landvik, einem Bauernmädchen, das den Kühen vorsang und eine große Sängerin wurde.
Eng mit ihr verknüpft ist die Geschichte des Komponisten Edvard Grieg, der einst "Peer Gynt" von Henrik Ibsen vertonte. An dieser Stelle sei wieder darauf hingewiesen, dass die Autorin wie gewohnt genauestens die geschichtlichen Daten und Hintergründe recherchiert hat.
Eine weitere Zeitebene findet man im Nazideutschland, wo es um Annas Enkel geht.
Dann sind da noch die Ereignisse aus der Gegenwart, die Ally angeht, ihr Leben und ihre Suche nach ihren Wurzeln.

Anna und Ally sind beides unglaublich starke Frauen, die sich vom Schicksal nicht unterkriegen lassen. Die Liebe ist jeweils ein großer Teil ihres Lebens, der sie jedoch nicht glücklich werden lässt.

Besonders bewegt hat mich das Schicksal von Anna, die einen unglaublichen Werdegang hinter sich hat. Ich hätte sie jedoch gern das ein oder andere Mal geschüttelt und zur Besinnung gebracht.

Dieser Roman umfasst 3 Geschichten, die in verschiedenen Zeitebenen spielen, jedoch miteinander verbunden sind. Erst im Laufe der Recherche von Ally erkennt man alle Zusammenhänge und die Verbindungen, die entstanden sind.
Nicht ganz eindeutig ist jedoch nach wie vor der Tod von Pa Salt, zu vieles passt an der Stelle nicht. Hier darf man als Leser weiterhin neugierig bleiben.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch genossen und war begeistert von den drei Sprechern, die dieses Buch eingelesen haben. Von der Sprachführung und der Verständlichkeit her kann man es nicht besser machen. Es war ein Erlebnis, ihnen zuhören zu dürfen.

Lucinda Riley ist für mich eine Autorin, die mich bis jetzt mit jedem ihrer Bücher begeistert hat. Obwohl dieses Buch der zweite Teil der "Sieben Schwestern" ist, kann man ihn auch unbesorgt separat lesen. Natürlich hat man mehr Spaß daran, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Ich kann dieses Buch und in dem speziellen Fall das Hörbuch wärmstens empfehlen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.01.2016
Der Hamsterfuchs und andere Kuriositäten - elf skurrile Märchen
Eigenbrodt, Viola; Hoff, Christiane

Der Hamsterfuchs und andere Kuriositäten - elf skurrile Märchen


sehr gut

Rotkäppchen und Schneewittchen waren gestern. Heute liest man die Märchen und Geschichten von Viola Eigenbrodt und Christiane Hoff.
Märchen, in denen Tiere die Protagonisten sind.
Es werden keine gewöhnlichen Geschichten erzählt, sondern sehr fantasielastige. Schon allein der Titel lässt verlauten, dass es unter anderen auch um einen Hamsterfuchs geht.
Wer bis jetzt keinen Elektrolurch kannte, sollte sich die Geschichte von Lothar, dem Elektrolurch durchlesen.

Viele eigenwillige, aber liebenswerte Gesellen trifft man im Buch. So finden sich ein Papagei im Frack, ein maiglöckchenweintrunkener Marienkäfer oder auch Walter, der UKW-Wellensittich ein, um den Leser zu erfreuen.
Eine Bienenkönigin hat den Wunsch, ihr Land nach langen Regenzeiten nicht mehr überschwemmt sehen zu müssen, so dass sie ihre Ratgeber anwies, eine Lösung zu finden. Innerhalb eines Tages natürlich...
Pedro, die Wanderratte geht von zu Hause fort, wo ihn eh niemand bemerkt oder auch vermisst hat und will in das Land, von wo seine Familie einst mit dem Schiff her kam. Bis zur Reise jedoch muss er sich ein wenig Geld verdienen und lernt dabei die Liebe zur Musik kennen...
Eine weitere Geschichte erzählt von einem Kater als Retter, der der Mäuse- und Rattenplage Herr werden soll, nachdem es nach dem Weggang des gestiefelten Katers keine Katzen mehr gab...

Mit dem Buch hält man 11 skurrile Geschichten in den Händen. Geschichten, die von Tieren mit sehr menschliche Zügen handeln.
Es sind Märchen, aber nicht solche, die man seinen Kindern abends am Bett vorliest, diese hier sind eher etwas für Erwachsene.
Die Fantasie der beiden Autorinnen kennt hier keine Grenzen. Da werden neue Tierarten erfunden oder auch physikalische Gesetze außer Kraft gesetzt.

Das Buch wird bereichert durch Illustrationen von Peter Verwunderlich.

Das Buch hat 136 Seiten, ist also schnell durchgelesen und man fühlt sich gut unterhalten.
Zugegebenerweise tat ich mich anfänglich etwas schwer mit dem Lesen, zu verwunderlich war die Art der Geschichten, zu ungewohnt.

Ein Buch, das sich gut lesen lässt und auch die eigene Fantasie und das Kopfkino in Bewegung setzt.

Bewertung vom 23.01.2016
Immer wieder du und ich
Ashton, Juliet

Immer wieder du und ich


ausgezeichnet

Sie sind 5 Jahre alt, als Charlie das erste Mal zu Kate sagt, dass er sie liebt. Auch Kate mag ihn und so ist es nicht verwunderlich, dass sie später, als Kate 17 Jahre alt war, tatsächlich ein Paar wurden.
Becca, Kates Cousine und Vertraute seit Kindertagen an, bildet mit Julian ein Paar und auch sie lieben sich.
Aber alles kommt ganz anders als vorhergesehen.
Becca wird Charlie heiraten und Kate Julien, die Beziehungen haben sich geändert.
Becca ist schwanger und bekommt eine kleine Tochter, die Charlies Sonnenschein ist. Die Paare, deren Konstellation früher eine andere war, verstehen sich, sehen sich oft und stehen füreinander ein.
Nur Kate ist sich im geheimen bewusst, dass sie Charlie noch immer liebt...

Harry und Sally lassen grüßen.
Ich liebe diesen Film und war schon ganz gespannt auf dieses Buch, nachdem ich vom Klappentext Kenntnis hatte. Es gibt einige Parallelen zum Film, die das Buch jedoch nicht als Abklatsch bezeichnen lassen. Das Buch steht für sich und ich mochte es gar nicht aus der Hand legen.

Kate habe ich in allem, was sie gemacht hat, bewundert. Ihr Umgang mit ihrer Cousine Becca nötigte mir wahrlich jede Menge Respekt ab.
Becca ist schon von klein auf verwöhnt gewesen und hat mit Nachdruck gefordert, was sie dachte, es würde ihr zustehen. Da war es egal, ob es sich um Spielzeug oder Männer handelte. Sie nahm es sich, ohne Rücksicht auf Verluste. Und doch war sie für Kate eine Stütze und hat sie auch in vielem bestärkt, wenn sie auch nicht immer ehrlich zu ihr war.
Kate führt einen kleinen Laden, mit dem sie verwachsen zu sein scheint, sie liebt es, dort zu arbeiten und bringt es schließlich auf 6 Läden. Ihr Mann Julian sieht es als kleine Nebenbeschäftigung an und belächelt sie mehr oder weniger.
Bis er eines Tages auf das Geld angewiesen sein wird.

Die Zeit vergeht und die beiden Ehen werden geschieden, aber es wird Kate und Charlie nicht gelingen, über vergangenes zu reden und klarzustellen. Auch ist es so, dass einer von beiden immer in einer Beziehung steckt, die vielversprechend zu werden scheint und so verpassen sie jede Chance, selbst wieder ein Paar zu werden.

Ein wunderbares Buch über Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Was auch immer zwischen den einzelnen Protagonisten beziehungsmäßig gelaufen ist, lässt sie trotz allem Freunde bleiben, auch wenn es das ein oder andere Mal tatsächlich auf Kippe steht.
Becca und Kate sind Cousinen, bei denen das Verhältnis eh ein anderes ist, aber auch Julian und Charlie bleiben mit von der Partie, Charlie mehr, denn Julian zieht sich etwas zurück.

Neben den Beziehungsproblemen der Protagonisten gibt es noch Nebenhandlungen, wie das Leben und Sterben von Kates Vater und seiner Sehnsucht nach China und einem Waisenhaus dort. Das hat mich unheimlich berührt, sein Drang zu helfen und die Hilflosigkeit, die ihn durchs Leben geleitete, weil er es nie dort hin geschafft hat.

Ich liebe dieses Buch und bestärkt mich, dass ich auch das erste Buch der Autorin "Ein letzter Brief von dir" unbedingt lesen muss.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und lässt sich sehr gut lesen.
Vom Gefühl her weiß man, dass Kate und Charlie letztendlich ein Paar werden, aber der weite Weg bis dort hin, ist absolut lesenswert und nie langweilig.

Ein wunderbares Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Bewertung vom 22.01.2016
Das Orchideenhaus
Riley, Lucinda

Das Orchideenhaus


ausgezeichnet

Julia Forrester ist das schlimmste passiert, was sie sich denken konnte. Während sie einen Auftritt als Pianistin hatte, starben ihr Mann und Sohn bei einem Autounfall. Ihr Lebensglück ist dahin und sie hat schwer damit zu kämpfen, überhaupt weitermachen zu können.
Sie zieht von Frankreich zurück nach Norfolk, in die Nähe ihrer Schwester Alicia und dem Wharton Park, mit dem sie wunderbare Erinnerungen an ihre Großeltern verbindet. Ihr Großvater Bill war seinerzeit dort als Gärtner angestellt.
Wharton Park steht momentan zum Verkauf, da der neue Erbe, Lord Crowford, Kit genannt, sich die Sanierung des heruntergekommenen Hauses nicht leisten kann.
Um ihre Schwester ein wenig aus dem momentanen Tief herauszuholen, beschließt Alicia, mit ihr dort zur Versteigerung hinzugehen. Dort lernen sie Kit kennen, der sich noch an Julia von früher erinnern kann.
Er zieht in das Haus, in dem früher die Großeltern von Julia und Alicia wohnten und findet dort eine Art Tagebuch. Da er vermutet, dass das Buch ihrem Großvater Bill gehörte, gab er es Julia.
Was Julia dort zu lesen bekommt, macht für sie irgendwie keinen Sinn, so dass sie ihre noch lebende Großmutter zu den Ereignissen aus dem Tagebuch befragen will. Was sie jedoch von ihr zu hören bekommt, verändert alles, denn es ist auch ein Blick in die Geschichte ihrer Familie...

Dieses Buch "Das Orchideenhaus" wird als Lucinda Rileys Erstlingswerk gehandelt, was es jedoch nicht ist. Die Autorin hatte bereits unter anderem Namen Bücher veröffentlicht.

Wie von Lucinda Riley gewohnt, ist auch dieser Roman wieder in verschiedenen Zeitebenen geschrieben. Die Vergangenheitsebene spielt während des 2. Weltkrieges und reicht bis nach Thailand. Die andere Zeitebene liegt in der Gegenwart, die in Frankreich beginnt und sich anschließend nach England, Norfolk, verlagert. In der Gegenwart erfährt der Leser von dem schrecklichen Verlust, den Julia erleiden musste. Sie zieht in die Nähe ihrer Schwester Alicia, nach Norfolk, um wieder zur Ruhe zu kommen und mit ihrer unmittelbaren Vergangenheit abschließen zu können. Als sie und Kit sich näherkommen, passiert etwas, was alle Hoffnungen und Pläne völlig über den Haufen wirft.

Durch das gefundene Tagebuch und den Erzählungen und Erinnerungen ihrer Großmutter erlebt der Leser die Ereignisse, die sich während des 2. Weltkrieges in Thailand abspielten. Die Protagonisten sind neben dem jungen Bill und Elsie, den späteren Großeltern von Julia, der Erbe von Wharton Park Harry und seine Frau Olivia sowie Lidia, eine junge Frau in Thailand.

Gekonnt verbindet die Autorin wieder beide Zeitebenen miteinander, wobei die ganzen Zusammenhänge erst zum Ende sichtbar werden. Obwohl einige Ereignisse voraussehbar sind, gibt es auch Überraschungen, mit denen man als Leser nicht gerechnet hat.

Lucinda Riley breitet wieder eine Palette aus, die von allem etwas hat. Liebe, Vertrauen und Verantwortung sind genauso so finden wie Krieg, Lügen und Trauer.
Als Leser geht man auf die Protagonisten ein, freundet sich mit ihnen an und begleitet sie auf ihren Wegen. Ich habe mit ihnen gelebt, geliebt und gelitten und die meisten von ihnen in mein Herz geschlossen.
Es ist ein Buch, bei dessen Lesen man mit einigen Emotionen konfrontiert wird, das aber zu keiner Zeit langweilig wird.

Lucinda Riley ist ein Name, der gute Unterhaltung garantiert und aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch auch sehr gern weiter.