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Bewertung vom 22.05.2013





sehr gut- Carina will endlich die Fragen zu ihrer Mutter von ihrem Vater beantwortet wissen und will dies bei einer Autofahrt ansprechen. Da ihr Vater Mattes noch immer an den Auswirkungen seiner Verletzung zu tun hat, fährt Carina das Auto.
Da kommt es fast zu einem Unfall, denn ein Geisterfahrer kommt ihnen entgegen. Ihr Vater kann schlimmes verhindern, indem er das Lenkrad schnell rüberreißt, der Geisterfahrer jedoch hat kurz darauf einen schweren Unfall. Er wird ins Krankenhaus gebracht und ist erst mal nicht ansprechbar. Derweil wollen Carina und ihr Vater die Eltern des Jungen, Olivia und Jakob Loos, vom Unfall berichten. Diese finden sie jedoch tot vor, alles deutet erst einmal darauf hin, dass der Sohn die Eltern ermordet haben könnte.
Als Carina ein weiteres Mal in die Wohnung der Toten kommt, findet sie einen Hinweis darauf, dass es auch noch eine Tochter gibt. Nur wo ist sie hin? Auch der Bruder des toten Jakob, der nebenan wohnt, kann sich keinen Reim über das Verschwinden von Flora machen, denn diese ist wie vom Erdboden verschluckt ...
Der vorliegende Roman ist der 2. Teil mit der Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis.
Auch hier geht sie wieder mit unkonventionellen und nicht ganz legalen Ermittlungen ans Werk.
Wie schon in Band 1 fährt auch hier die Autorin zweigleisig. Auf der einen Seite werden die Ermittlungen zum Mord am Ehepaar Loos und dem Verschwinden der Tochter Flora abgehandelt. Auf der anderen erfährt der Leser die Zusammenhänge um Carinas Mutter.
Auch in diesem Teil bindet sie ein Teil unaufgeklärter deutscher Kriminalgeschichte passgerecht in ihren Roman ein. Stephanie Fey hat sich des Mordanschlages an den Vorsitzenden der Treuhandanstalt Detlef Karsten Rohwedder angenommen und diesen glaubhaft gut mit Hintergründen und Tathergängen umgesetzt. An dieser Stelle alle Achtung an die Autorin, die die tatsächlichen Ereignisse präzise recherchiert hat.
Obwohl dieser Band ein würdiger Folgeband von Teil 1 ist, kommt er meiner Meinung nach nicht ganz an ihn heran. Ich fand ihn in einigen Situationen ein wenig zäh, da passierte nichts. So zog es sich für mich zu lange hin, bis der Vater sich endlich dazu herabließ, Carina etwas über ihre Mutter zu erzählen. Ich hätte mich an der Stelle nicht immer wieder vertrösten lassen.
Auch denke ich noch über eine Erklärung oder Auflösung nach, was es mit Edgars Kopf auf sich hat. Aber vielleicht ist das ja auch schon wieder ein loser Faden, der im kommenden Band aufgerollt wird?
Ein empfehlenswerter Roman, der privates mit beruflichem verbindet und ein Stück deutscher Kriminalgeschichte interpretiert.
Bewertung vom 22.05.2013





ausgezeichnet- Es schlägt wie eine Bombe ein, als Christian seiner Frau Sandrine mitteilt, dass er einen Brief von seinem Bruder Jan bekommen hat, dass dieser sich auf der Insel Île d’Ouessant aufhält und dass er selbst gedenkt, ebenfalls nach 20 Jahren dorthin zu fliegen. 20 Jahre haben sie sich nicht gesehen und keinen Kontakt gehalten, nachdem auf genau der Insel ein Unglück passierte, dass das Leben der Beteiligten nachhaltig veränderte.
Ein wunderbarer Roman, in dem es um die Beziehung zweier Brüder geht und ihrer Familien. Als sie sich das letzte Mal vor 20 Jahren trafen, wollten sie gemeinsam auf der Insel Urlaub machen. Auf der Insel, auf der Sandrine geboren wurde und auf der noch ihre Schwester Manon lebte mit ihrem Verlobten. Das damalige Treffen endete mit einem Unglück, das zu einem 20-jährigen Schweigen der Brüder führte.
Nun ist Jan krank, er hat seine Shuttleservicefirma aufgegeben und verkauft und kehrte nun auf die Insel zurück, um die Frau wiederzusehen, die er trotz mehrerer Ehen nie vergessen konnte. Wird es ihm gelingen, die Vergangenheit gemeinsam aufzuarbeiten?
Der Autor, der hiermit seinen Debütroman vorlegt, schreibt mit leisen, einfachen Worten, die berühren.
Der Roman beginnt in der Gegenwart, als Jan auf dem Weg ist, die Insel anzufliegen.
Mittels Rückblenden erfährt der Leser die Details aus der Vergangenheit, die letztendlich auch dazu führten, dass das Unglück geschah.
Als Leser ist man am Puls des Geschehens und sieht, wie die Geschehnisse auf das Unglück zurasen. Neid und Eifersucht, Liebe und vor allem Traditionen, die nicht gebrochen werden können, geben den Ausschlag.
Das alles aufzuarbeiten hat sich Jan vorgenommen und er schreibt seinem Bruder einen Brief. Er rechnet nicht damit, dass von Christian eine Reaktion darauf erfolgt und ist sehr überrascht, als dieser ein paar Tage später vor der Tür steht. Die beiden haben sich sehr viel zu sagen und nutzen die Gelegenheit, das Vergangene zu analysieren und aufzuarbeiten. Es wird ein schmerzlicher Trip in die Vergangenheit.
Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar leichte Anlaufprobleme, in die Geschichte hineinzufinden, was sich aber schnell gelegt hatte. Recht schnell war die Neugierde da und das Bedürfnis zu erfahren, was genau denn vor 20 Jahren passiert ist. Erstaunlich, dass all die Beteiligten über die Jahre die Vergangenheit ruhen ließen, vieles wäre anders gelaufen, wenn sie früher darüber gesprochen hätten.
Jeder der damals Beteiligten war bis in die Gegenwart mit diesem einen Ereignis verknüpft und jeder für sich musste es verarbeiten.
Aber wird es eine Annäherung auch für die Zukunft geben?
Ein Roman, den ich sehr gern weiterempfehle.
Bewertung vom 17.05.2013





ausgezeichnet- 1000x berührt, 1000x ist nichts passiert. Genauso ging es Leni und Felix, die als Nachbarskinder aufwuchsen und die besten Freunde waren. Sie wussten über den jeweils anderen genau so gut bescheid, wie über sich selbst. Auf einmal ist alles anders. Leni ist 17 und fühlt zum ersten Mal, wie herrlich doch die Schmetterlinge im Bauch tanzen, wenn Felix in der Nähe ist.
Einen Tag, bevor Leni zu ihrer Tante in den Urlaub fahren muss, küssen sie sich zum ersten Mal und gestehen sich ihre Liebe.
Schlecht gelaunt macht sich Leni am nächsten Tag auf den Weg zu ihrer Tante Clara, die sie so gut wie nicht kennt, weil sich ihre Eltern mit ihr nicht verstanden. Clara, die viele Jahre in England lebte, ist zurück nach Deutschland gekommen und hat hier mit ihrem Freund eine Pension aufgemacht. Leni hat sie zu sich eingeladen, um bei ihr Urlaub zu machen und sie kennenzulernen.
Jede Minute denkt sie an Felix und ihre Liebe.
Dann lernt sie Marc kennen, den Neffen von Jamie und alles wird anders ...
So einfach sich das anhört, Leni liebt Felix und trifft im Urlaub auf Marc, woraufhin Felix Geschichte ist ... so vielschichtig ist die Skala der Gefühle, die Leni durchläuft.
Der Leser erfährt die Geschichte des Kennenlernens von Leni und Felix und freut sich mit ihr, als sie sich endlich das erste Mal küssen.
Auch wenn sie sich kurz nach dem Kuss für 3 Wochen trennen müssen, geht Leni in dem Gefühl der Liebe auf. Sie lebt in Tagträumen und denkt an Felix, wann und wo immer es möglich ist.
Marc ist jemand, der sehr gut aussieht und fantastisch singen kann, denkt Leni, aber er reicht nie an ihren Felix heran.
Schier unglaublich scheint es, dass Marc es gelingen könnte, das Herz von Leni zu erobern. Aber es passiert, sehr langsam kommen die beiden sich näher, Leni kann selbst nicht glauben, was mit ihr passiert. Sie liebt doch Felix, wie kann ihr da auch noch Marc gefallen?
Eine Liebe, die nicht nur gut ist für Leni. Sie geht auch durch die Hölle.
Dieser Roman ist als Jugendbuch für 13 - 16 Jahre deklariert. Ich bin weit weg von diesem Alter und habe trotzdem ein Buch für mich entdeckt, das mich angesprochen hat.
Zu Beginn des Buches hat man das Gefühl, man weiß, wohin es den Leser führen wird. Lange sieht es auch so aus, aber langsam windet sich die Autorin mit ihren Protagonisten aus den vorgestellten Gleisen und fährt anders, überraschend anders. Sie bringt die Protagonisten Leni und Marc an ihre Grenzen, psychisch wie auch körperlich. Diese unglaubliche und nicht vorhersehbare Wendung der Ereignisse haben mich begierig weiterlesen lassen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, wohin mich das Ende bringen wird. Ehrlich gesagt, habe ich auf solch ein Ende gehofft, es sah aber nicht lange gut dafür aus.
Das Buch ist sprachlich auf die Altersklasse angepasst. Es liest sich sehr gut und die Geschichte macht nicht den Eindruck, als wäre sie konstruiert worden, sondern als würde Antje Szillat eine wahre Begebenheit wiedergeben.
Die Geschichte, die ruhig begann, wurde gegen Ende mit Tempo gesteuert. Die Ereignisse überschlagen sich und bringen neue Wendungen. Entscheidungen sind gefordert und diese, ohne groß Zeit zum überlegen zu haben. Leni muss handeln. Die Frage stellte sich mir, wie wäre man selbst mit der Situation umgegangen?
Ein fantastisches Buch für Jugendliche, wunderbar geschrieben und auch noch im weiter fortgeschrittenen Alter lesenswert.
Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, denn es hat sich bereits zu meinem Monatshighlight herauskristalisiert.
Bewertung vom 14.05.2013





ausgezeichnet- Herkules hat Angst um sein Frauchen Carolin, wird sie doch bald sterben. Sie ist immer müde, schläft viel, muss sich übergeben und sagt selbst, dass es nur noch ein halbes Jahr dauern wird. Er ist untröstlich und lässt sich von Herrn Beck trösten, so gut es geht.
Aber nicht lange muss er diesen trüben Gedanken nachjagen, denn er erfährt, dass sie doch nicht sterben wird, sondern ein Baby bekommen wird. Oh Gott, denkt er, hat er doch noch die Worte von Herrn Beck in den Ohren, der ihm von den 3 Kindern erzählt hatte, wo er kurz gelebt hatte.
Zu allem Unglück erzählt ihm seine große Liebe Cherie auch noch, dass sie Babys erwartet, wie schlecht kann die Welt eigentlich sein, denn die Babys sind leider nicht von ihm.
Kaum ist das Baby von Carolin da, dreht sich auch alles nur noch um den kleinen Erdenbürger. Auch Luisa, Marcs Tochter, die ja nun die große Schwester ist, fühlt sich stark vernachlässigt. Glücklicherweise hat ihre Mutter schon vorgesorgt und ihr gesagt, sie könne sofort nach München kommen, wenn sie denkt, dass sie niemand mehr lieb hat.
So kommt es auch, Herkules, der alles mitbekommen hat, heftet sich mit Herrn Beck an ihre Fersen und sie können auch Willi, den ehemaligen Stadtstreicher, überzeugen, dass sie die Reise nach München gemeinsam machen. Was soll das nur werden, denn natürlich wird Luisa als vermisst gemeldet ...
Nun bereits zum dritten Mal hat die Autorin Frauke Scheunemann die Erlebnisse vom Dackelmix Herkules, seinem Freund Herrn Beck und seinen Freunden zu Papier gebracht, sehr zu meiner Freude.
Wieder einmal durfte ich in die Gedankenwelt eines kleines Dackels eintauchen, seine Sorgen spüren, seine Eifersucht miterleben und sein großes Herz erleben.
Das Leben der Menschen aus der Sicht eines Dackels zu erfahren, ist schon wirklich lesenswert. Die vielen kleinen Missverständnisse, die er nicht versteht, die zweideutige Sprache, das eine sagen und das andere meinen, machen ihm wie schon in den beiden ersten Bänden ganz schön zu schaffen. Hinzu kommt sein großes Herz, er möchte es allen recht machen und eckt oftmals damit an.
Der Versuch, das Baby von den stinkenden Windeln zu befreien stößt verständlicherweise von der Mutter nicht auf Gegenliebe, aber wie soll so ein kleiner Dackel das wissen.
Als Herkules dann mitbekommt, dass Luisa sich auf den Weg zu ihrer Mutter machen will, geht er einfach mit. Luisa hat keine Chance, entweder er geht mit oder er macht Rabatz. Natürlich kann der dicke Herr Beck die beiden nicht allein losziehen lassen, so dass auch er sich mit auf den Weg macht. Den beiden gelingt es sogar, Willi zu überreden, was ich an sich schon eine große Leistung finde. Aber die Verständigung von Herkules, Herrn Beck und Willi passte ja schon seit dem 1. Teil gut zusammen.
Es ist wieder ein Buch, das Herkules würdig ist. Mit vielen humorvollen Szenen gespickt, bei denen man manchmal zum Dauergrinser mutiert. Schon allein die Geburt des Babys auf den Friedhof zu verlegen wäre wohl nicht vielen Autoren eingefallen, hier passt es einfach.
Diesen Dackel und seinen Freund muss man einfach lieben und ihn ins Herz schließen.
Für Herkules habe ich mich mitgefreut, dass seine Freundin Cherie wieder auftauchte, auch wenn sie ihm wehtun musste, weil sie Babys von einem anderen bekam. Aber Herkules weiß ja, dass die Babys nicht ewig bei Cherie bleiben und so kann er auch das verzeihen und er liebt sie trotz allem.
Ein wundervoller Roman mit seinem Held Herkules und seinem tollen Freund Herrn Beck. Die beiden sind ein so fantastisches Team, dass es einfach Spaß macht, sie bei allem, was sie machen oder aushecken, zu begleiten.
Ich hoffe, dass sie noch ganz viele gemeinsame Abenteuer vor sich haben, zumindest das nächste in Form des Buches von "Hochzeitsküsse" wartet hier schon auf mich.
Diesen Unterhaltungsroman mit seinen tierischen Helden kann ich wärmstens weiterempfehlen.
Bewertung vom 14.05.2013





sehr gut- Die Autorin A. J. Cross hat ihre Protagonistin Kate genau da angesiedelt, wo sie selbst sich bestens auskennt, in der forensischen Psychologie.
Dr. Kate Hanson ist Dozentin an der Universität und hilft nebenbei noch bei der KUF bei der Ermittlung ungelöster Fälle. So erhalten sie den Auftrag, die Umstände, die zum Tod von Molly James führten, aufzuklären.
Durch Kenntnis der menschlischen Psycho und forensischer Sachkenntnis gelingt es dem Team der KUF mit Hilfe von Kate, auf die Spur eines Serienmörders zu kommen. Immer weitere Fragen tun sich auf, wie auch die Frage, warum vor 5 Jahren, als Molly verschwand, so schlampig ermittelt wurde. Das Team ermittelt in alle Richtungen und tritt dem damaligen Ermittler und ihrem heutigen Chef Inspektor Furham, auf die Füße. Dieser versucht, die Ermittlungen aus Kostengründen flach zu halten und zu bremsen, schon allein dafür, um von seinem Versagen abzulenken.
Aber auch andere Unzulänglichkeiten tun sich auf, wie eine katastrophale Aktenlage und verschwundenen Unterlagen oder Aussagen aus der damaligen Zeit.
Es fällt nicht leicht, die Ermittlungen nach 5 Jahren wieder aufzunehmen und die Lügen aufzudecken, die ihnen auch heute noch nach so langer Zeit aufgetischt werden.
Akribisch gehen sie jeder Spur nach und vertiefen ihre Kenntnisse.
Neben den Ermittlungen hat der Leser auch Einblicke in das Privatleben von Kate. Sie ist eine allein erziehende Mutter eines 12-jährigen Mädchens, mit der sie so ihre Probleme hat. Als Mutter will sie natürlich ihre Tochter beschützen, zumal sie ja selbst im Metier der Verbrechensbekämpfung steht. Sie versucht, ihrer Tochter Verbote aufzudrücken oder sie zu kontrollieren, die dazu führen, dass diese versucht auszubrechen. Die Kommunikation zwischen Mutter und Tochter ist an einigen Stellen ziemlich gestört, zumal sich die in der Pupertät befindliche Tochter entfalten will und nicht darf.
Die beruflichen Verpflichtungen und die häuslichen Probleme bringen Kate oft an ihre Grenzen, der für sie zum Drahtseilakt wird.
Der Roman beginnt mit einem Kapitel, in dem auf ein Ereignis in der Vergangenheit hingewiesen wird. Die Bedeutung dieses Kapitels wird dem Leser erst viel später offenbart.
Der Plot ist gut durchdacht und sehr gut umgesetzt. An der fachlichen Kompetenz wagt man nicht zu zweifeln, denn auch für den unkundigen Leser erscheint die Geschichte logisch aufgebaut. Die Psychologin Kate verblüfft nicht nur ihre Kollegen mit ihrer Sachkenntnis und ihrem Wissen, auch mich als Leser hat sie beeindruckt.
Spannung wird gleich zu Beginn aufgebaut, die sich steigert, um letztendlich mit einem rasanten Tempo zu Ende zu kommen.
Lange Zeit bleibt man außen vor und ist auf Vermutungen angewiesen, wer denn der Mörder sein könnte. Die Auflösung ist überraschend und war nicht vorhersehbar.
Bewertung vom 10.05.2013





sehr gut- Ist Richard der richtige Mann für Daphne? Diese Frage stellt sie sich, nachdem sie zusammen gezogen sind. Er hat keine Zeit für sie, nicht weil er andere Frauen hat, sondern weil er ein Workaholic ist. Er hat keine Zeit, mit ihr in Urlaub zu fahren und die Farbeimer in der Wohnung stören auch, weil niemand Zeit hat, die Farbe an die Wand zu bekommen. Daphne ist genervt und entschließt sich letztendlich, mit ihren Freundinnen Betty und Lucy allein in einem gelben VW-Bus in Urlaub zu fahren. Wohin soll die Reise gehen? Im Zweifel südwärts. Die Mädels schaffen es jedoch nicht, ihre Sorgen und Probleme zu Hause zu lassen, denn die sind mit auf Tour ...
Das vorliegende Buch ist bereits der 3. Teil um Daphne und ihre Freundinnen. Für mich ist es das erste Buch dieser Autorin und ich kann bestätigen, dass man zum Verstehen nicht zwangsläufig die ersten beiden Teile kennen muss, um in die Handlung hineinzufinden.
Zusammen mit den drei Protagonistinnen habe ich eine Reise durch einige Länder Europas gemacht, immer Richtung Süden.
Die bildhafte Beschreibung der Autorin hat es mir ermöglicht, dass ich mich fühlte, als wäre ich überall mit vor Ort gewesen.
Die drei Freundinnen, von der jede ihr eigenes Päckchen zu tragen hat, hat man als Leser recht schnell ins Herz geschlossen. Sie sind nicht nur sympathisch und liebenswert, jede mit ihren Macken, Ecken und Kanten, sie haben auch alle ihr Herz am rechten Fleck und stehen einander bei. Sie können sich aufeinander verlassen und auch mal die bewusste Schulter zum ausheulen nutzen, ihre Meinung kundtun und für die anderen einstehen. Ein rundum tolles Trio.
Ergänzt wird dieses durch die Reisebekanntschaften bzw. -begleitungen, die sich so im Laufe der Reise ergeben. Dabei hat man als Leser mehr als einmal Grund, zu lachen oder zumindest dumm grinsend dazusitzen. Ich zumindest, nicht im geringsten schadenfroh, kann nicht verleugnen, dass ich mich das ein oder andere Mal am Pech der anderen erfreuen konnte, wenn ich da mal nur an den Wespenstich denke.
Ein rundum gelungenes Buch mit Situationskomik und auch ein paar nachdenklichen Momenten.
Der Autorin kann ich locker zusprechen, dass sie über Fantasie verfügt, denn diese hat sie ausführlich unter Beweis gestellt.
Wem fällt sonst schon ein, auf eine Urlaubsreise in einem VW-Bus einen von 4 Böden einer Hochzeitstorte mitzunehmen?
Solche und andere Kuriositäten sind natürlich wie dafür gemacht, dieses Buch selbst mit in den Urlaub zu nehmen und genüsslich am Strand zu lesen.
Es hat mir großen Spaß gemacht, die gesamte Belegschaft des gelben VW-Busses, egal in welcher Besetzung, auf ihrer Reise in den Süden zu begleiten. Ein tolles Buch um Liebe und Freundschaft, aber auch stellenweise um Pleiten, Pech und Pannen. Auf jeden Fall ist es ein Buch, mit dem man sich wunderbar unterhalten fühlt.
Bewertung vom 10.05.2013





ausgezeichnet- Die Apothekerstochter Adelina hat inzwischen den Arzt Neklas geheiratet und sie selbst wegen der fortschreitenden Demenz ihres Vaters die Apotheke übernommen.
Da gibt es im Dirnenhaus einen Todesfall und kurz darauf sterben dort zwei weitere Menschen. Man bekommt sehr schnell heraus, dass die Todesursache durch Eisenhut hervorgerufen wurde.
Adelina, die schon einmal für den Rat ermittelt hatte, wird auch dieses Mal wieder gebeten, zu helfen, den Mörder zu finden.
Bald schon ist klar, wie der Eisenhut verabreicht wurde ... durch Pralinen, die aus Adelinas Apotheke kommen und es dauert nicht mehr lange, bis sie selbst verdächtigt wird, an den Morden beteiligt zu sein ...
Wieder einmal ist es der Autorin Petra Schier gelungen, mich mit der Geschichte um Adelina, der Apothekerstochter, zu fesseln.
Fast nahtlos schließt sie den vorliegenden Roman an den 1. Band an.
Selbst wenn man den ersten Roman um Adelina nicht gelesen hat, ist es kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem würde ich persönlich immer empfehlen, erst Teil 1 zu lesen, um sich mit Adelina bekannt zu machen.
Adelina ist eine Powerfrau, sie führt die Apotheke, versorgt ihren demenzkranken Vater und hilft auch noch bei den Ermittlungen der Morde im Dirnenhaus. Zusätzlich hat sie auch noch eine Auszubildende in der Apotheke und ihr Mann Neklas bringt noch seine Tochter in die Gemeinschaft mit ein. Das alles zusammen wäre schon zu heutigen Zeiten fast nicht zu schaffen, aber Adelina ist eine Frau, die nicht lange fragt oder zögert, sondern die die Probleme da erkennt, wo sie sind und sie angeht.
Als sie selbst beschuldigt wird, an den Morden beteiligt zu sein, muss sie sogar um ihre Existenz als Apothekerin fürchten. Als ihre Kunden Wind davon bekommen, dass die Pralinen, die Adelina selbst herstellt, vergiftet wurden, vermeiden diese natürlich in der Apotheke überhaupt noch irgendetwas zu beziehen.
Adelina hat keine Zeit zu verlieren, bei der Aufklärung der Morde zu helfen, denn je länger es dauert, bis der oder die Schuldigen gefunden werden, umso weniger verdient sie in ihrer Apotheke.
Auch ist sie bestrebt, Ludmilla, eine Kräuter- und Heilfrau sowie Geburtshelferin, zu entlasten, die schnell verhaftet wurde und als Sündenbock dienen sollte. Mit Ludmilla verbindet Adelina eigene Erinnerungen, die sie nicht nur in der Schuld von Ludmilla stehen lassen.
Neklas steht ihr, wie schon früher, mit Rat und Tat zur Seite und stellt sich auf die Seite seiner Frau.
Der Autorin ist es wieder hervorragend gelungen, ein wenig Kölner Geschichte in einen authentischen, historischen Roman einzubauen. Auf diese Art und Weise erfährt der Leser nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine kleine Bereicherung seines Wissen um das Köln im 14. Jh. Gespickt ist die Geschichte wieder mit kriminellen Handlungen, die es erforderlich machen, dass man sich auf die Suche nach Schuldigen machen kann. Das mit den Kenntnissen und Möglichkeiten des 14. Jh. zu verbinden, ist der Autorin glaubhaft gelungen.
Als Leser hat man bei der Autorin Petra Schier immer das Gefühl, dass sie ihre Romane sorgfältig in alle möglichen Richtungen recherchiert, so auch bei diesem Roman.
Ich fühlte mich in die Zeit zurückversetzt und anhand der ausführlichen Beschreibungen dort nicht als Fremdkörper, sondern so, als würde ich als Beobachter daneben stehen.
Auch dieser 2. Teil um Adelina hat Suchtpotential. Einmal in die Geschichte eingetaucht, ist es schwer, das Buch auch mal beiseite zu legen. Es ist nicht nur spannend in Bezug auf die Ermittlungen geschrieben, sondern macht auch neugierig darauf, wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht.
Ich kann dieses Buch wie auch schon den Vorgänger gern weiterempfehlen.
Bewertung vom 06.05.2013





ausgezeichnet- Lissy ist froh, einen Grund zu haben, aus Hamburg abzuhauen. Sie hat sich von ihrer Arbeit für 3 Monate beurlauben lassen, damit sie ihre Tante Bea in deren Buchhandlung vertreten kann, die mit ihrer Freundin eine 3-monatige Welteise unternehmen möchte.
Lissys Freund wird gerade Vater, aber leider mit einer anderen. Ihre Möbel sind in seinem Keller eingelagert, da sie keine eigene Wohnung hatte und so macht sie sich auf den Weg nach Sylt zu ihrer Tante. Bei ihr ist sie aufgewachsen, als ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen und sie fühlt sich ihr sehr nah, so dass es für sie selbstverständlich ist, ihrer Tante auszuhelfen.
Neben der Buchhandlung existiert ein Café, mit deren Besitzerin Nele sie auch kurz nach ihrem Eintreffen aufeinanderprallt. Jede der beiden Frauen hat so ihre Meinung von der jeweils anderen.
Auf der Insel lernt Lissy den netten Jounalisten Leon kennen, der jeden Morgen seine Zeitung im Laden kauft und den charmanten italienischen Autor Marco. Mit beiden ist sie gern befreundet, aber kann aus diesen Freundschaften mehr werden und wird sie Alexander vergessen können? ...
Ein Roman, der auf Sylt spielt. Die Insel kenne ich persönlich nicht, aber Gabriella Engelmann ist es gelungen, mir diese durch ihren Roman näherzubringen. Bis jetzt kenne ich sie nur von diesen Schickimicki-Nachrichten der Reichen und Schönen. Aber glaubt man der Autorin und ich tu das mal einfach so, hat Sylt auch noch vieles anderes reizvolles zu bieten.
Mit ihren Augen bin ich am Strand langgelaufen, habe Restaurants besucht und Picknick in den Dünen gemacht.
Ebenso habe ich einen kleinen Einblick auf die Inselbewohner machen dürfen. Herzliche und hilfsbereite Menschen, die man aber nicht nur auf der Insel Sylt findet.
Liebe und Hilfsbereitschaft ist das Thema des Buches.
Lissy, enttäuscht von der Liebe, kommt auf die Insel, um ihrer Tante zu helfen. Während derer Abwesenheit freundet sie sich mit der Cafébesitzerin Nele an, auch wenn es anfangs so gar nicht danach aussah.
Nele hat mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen, die alle finanzieller Natur sind. Sie sieht keinen Ausweg aus ihrer Misere und ein Lichtblick ist weit weg. Aber sie hat an der Stelle nicht mit Lissy gerechnet, der Nele nicht nur ihre Sorgen und Probleme anvertrauen kann, sondern die auch wirklich versucht, ihr zu helfen.
Lissy selbst muss die Trennung von Alexander verarbeiten und hat momentan kein Interesse daran, eine neue Beziehung aufzubauen. Trotzdem lernt sie auf Sylt zwei Männer kennen, die denen sie ein wenig Freizeit verbringt und die sie auch beide mag. Obwohl sie nichts neues anfangen will, hat sie trotzdem das Bedürfnis, einfach mal in den Arm genommen zu werden.
Sehr schnell lebt sie sich wieder auf Sylt ein, wo sie jetzt viele Jahre nicht mehr gelebt hatte. Trotzdem will sie, wenn ihre Tante wieder zurück ist, die Insel wieder verlassen und nach Möglichkeit in Mailand ein neues Leben anfangen.
Lissy ist die Sympathieträgerin dieses Buches. Wenn sie auch anfangs, als sie auf die Insel kam, noch nicht wusste, was ihr die Zukunft bescheren würde und wie es nach den 3 Monaten weitergehen sollte, so findet sie zu sich und weiß letzten Endes ganz genau, was sie will und was nicht.
Lissy hat eine schöne Zeit auf Sylt, fernab ihrer Vergangenheit und findet den Weg zu sich selbst. Sie findet Freunde und bewährt sich nicht nur einmal selbst als Freundin, auf die man bauen kann.
Ich habe Lissy auf ihrer Insel sehr gern begleitet und freue mich schon auf den folgenden Syltroman der Autorin.
Ein Buch, das eine hervorragende Strandlektüre ist, das den Leser aber auch an allen anderen Orten Freude bereiten wird.
Ich persönlich habe noch die erste Ausgabe des Buches vorliegen, wo das Cover mit Velourmotiven bedruckt wurde. Wie oft ich das Buch während des Lesens gestreichelt habe, mag ich gar nicht sagen. Die Covergestaltung fand ich sehr gelungen, obwohl zugegebenerweise das neue Cover deutlich mehr auf Sylt einstimmt.
Bewertung vom 06.05.2013





ausgezeichnet- Eigentlich wollte Tine nur mal schnell die Devisen für ihren Traumurlaub holen, in dem sie ihren Freund Alexander heiraten wird. Da wird sie doch kurzerhand von Oma Strelow in der Bank gekidnappt. Oma Strelow ist 89 Jahre und hat sich vorgenommen, ihren verstorbenen Heinzi in Pommern auf der Ostsee zu verstreuen. Die Haupturne wurde bereits begraben, aber sie besitzt noch eine kleine Urne, die sie nach Pommern bringen will.
Jan, der Oma Strelow zu Hause stellvertretend für seine Mutter betreut, wird kurzerhand mit ins Auto geladen und los geht es. Tine, die in zwei Tagen im Flieger nach den Seychellen sitzen will, sieht es zuerst nicht ganz so eng, zum einen, weil sie Pommern mit Mecklenburg-Vorpommern verwechselt und zweitens ist ihr nicht gleich klar, dass sie selbst verdächtigt wurde, die Bank überfallen zu haben und Oma Strelow gekidnappt.
Nunmehr befindet sie sich mit der Oma auf der Flucht vor der Polizei, sie hat die Erkenntnis, dass Pommern in Polen liegt und das ist noch lange nicht das Ende der Bohnenstange ...
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war mein erster Gedanke, wie kommt man denn auf solch eine Geschichte? Irrungen und Wirrungen am laufenden Band mit absolut sympathischen Protagonisten.
Tine, in Eile, weil es noch so vieles zu erledigen gibt, bevor es in den Hochzeitsurlaub geht, will doch nur ihr Geld holen, da gerät sie in den Schlamassel, der ihre Hochzeit platzen lässt. Plötzlich befindet sie sich mit einer 89-jährigen Oma Stresow und Jan, deren Pfleger in einem Micra und befindet sich Richtung Polen. Eigentlich wäre es auch noch zeitlich zu schaffen .. schnell hin, Asche verstreuen, zurück ... ABER, nichts passiert so, wie es soll.
Ein hervorragend ausgedachter Plot, der wunderbar umgesetzt wurde. Es ist eine Reise über 400 km bis nach Kolberg in Pommern.
Was den beiden Autorinnen für diese 400 km eingefallen ist, welche Hindernisse und Pannen die 3 Protagonisten in Kauf nehmen müssen, ist einfach nur genial. Auch wenn viele Dinge passieren, erscheinen sie dem Leser nicht konstruiert, sondern wie einfach eine Folge dessen, was passieren muss. Die drei lassen aber auch nichts aus, sie nehmen alles mit, was schon mal damit beginnt, dass das Kidnapping der Oma allein Tine zugerechnet wird, so dass sie auf der Flucht vor der Polizei sind.
Besonderen Spaß hatte ich persönlich bei der Begegnung mit Jans Verwandschaft. Polnische Sitten und Gebräuche schlagen über die 3 zusammen und brachten mich nicht nur einmal zum Grinsen. So chaotisch die Familie wirkte, sie ist zum knutschen und man wünscht sich eben solch eine Familie.
Der Roman wird aus der Sicht von Tine geschrieben, so dass der Leser sich immer mittendrin befindet. Zu Beginn hatte ich noch Mitleid mit Tine, die ja sich nichts sehnlicher gewünscht hatte, als zu heiraten. Aber ich war auch froh miterleben zu können, dass sie in mancher Beziehung auf der Fahrt zur Besinnung kommt und viele Dinge hinterfragt, sie sie so hingenommen hatte.
Obwohl ich alle Bücher des Autorenduos vorliegen habe, ist es erst das 3., welches ich gelesen habe. Das wird sich aber ändern, denn auch dieses 3. Buch hat mich vollends überzeugt und ich empfehle es sehr gern weiter.
Bewertung vom 03.05.2013





ausgezeichnet- Herkules und Herr Beck haben vollen Einsatz gezeigt, so dass Carolin endlich den Mann fürs Leben gefunden hat und sie zu ihm hinzieht. Leider können Herkules und Herr Beck jetzt nicht mehr ganz so oft zusammensein, aber glücklicherweise hat Carolin ja noch ihre Werkstatt dort, so dass die beiden sich weiterhin treffen und über die Dinge des Lebens tratschen können. In die alte Wohnung von Carolin ist ihre Freundin Nina eingezogen.
Herkules ist glücklich, was will er mehr? Es gibt einen Mann, eine Frau, ein Kind und einen Hund, mehr muss nicht sein.
Bei einem Spaziergang an der Alster trifft er auf Cherie, eine Golden-Retriever-Dame und ist augenblicklich in die Langbeinige verliebt. Wie peinlich ist das dann auch noch, als sie ihm das Leben retten muss, indem sie ihn aus der Alster zieht und er wollte vor ihr glänzen. Na den Zahn kann er sich wohl ziehen, denkt er.
Was kann er nur machen, damit sie ihn auch beachtet? Aber es gibt ja noch Herrn Beck, der weiß bestimmt Rat. Vielleicht kann er ihm ja auch erklären, was das jetzt mit der Sabine auf sich hat, die alte Frau von Marc, die plötzlich wieder aufgetaucht ist und eine zweite Chance haben möchte.
Was würde Herkules ohne Herrn Beck machen? ...
Was für ein Gespann, der kleine Dackelmix Herkules und der dicke Kater Herr Beck. Wer die beiden schon im Band 1 ins Herz geschlossen hatte, kommt natürlich an Band 2 nicht vorbei.
Herkules zieht nun mit Carolin zu Marc, diese behält jedoch ihre Werkstatt, so dass Herkules und Herr Beck weiterhin die Möglichkeit haben, tiefsinnige Gespräche über Gott und die Welt zu führen. Herr Beck ist ein Menschenkenner und klärt auch dieses Mal Herkules über die Feinheiten des menschlichen Miteinander auf. Zu schön sind die Vergleiche, wenn die beiden versuchen, menschliche Eigenheiten auf tierische umzusetzen.
Obwohl Herr Beck immer ein offenes Ohr für Herkules hat, hat er dieses Mal seine eigenen Probleme. Sein Frauchen Frau Wiese musste ins Krankenhaus und er wurde kurzzeitig bei deren Neffen untergebracht, der Kinder hat. Welch ein Graus für den älteren Kater. Aber er hat Glück, als Nina sich letztendlich des Katers annimmt, denn sie hat die Wohnung von Carolin übernommen, so dass Herr Beck in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann.
Herkules ist natürlich bei allen wichtigen und unwichtigen Ereignissen dabei. So bekommt er mit, dass Marc sich mit seiner Ex-Frau Sabine trifft und dass Carolin nichts davon weiß. Er macht sich Sorgen um Carolin und versucht gemeinsam mit Herrn Beck eine zufriedenstellende Lösung für sich und sein Frauchen zu finden. Gar nicht so einfach, denn er hängt auch an Marc und Luisa.
Und dann gibt es ja noch die anbetungswürdige Cherie. Wenn sie nur nicht so verführerisch aussehen und riechen würde.
Die beiden sind wieder ein Superteam und unterhalten den Leser mit ihren Ansichten und Erkenntnissen. Es macht Spaß, die beiden zu belauschen, wenn Herr Beck aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz mit den Menschen plaudert und Herkules aufklärt, wie es so bei den Menschen läuft. Die Sicht eines Dackels dazu bringt den Leser mehr als einmal zum Schmunzeln.
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, fragt man sich einige Male. Missverständnisse sind dazu da, behoben zu werden, aber das ist nicht immer ganz einfach, man sie nur erkennen.
Ein wunderbarer Folgeband, wieder aus der Sicht von Herkules, dem Dackel geschrieben. Mit einfachen Worten und einem lockeren Schreibstil war die Autorin Frauke Scheunemann wieder einmal in der Lage, mich mit ihrem Buch bestens zu unterhalten.







































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