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Kleeblatt
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Berlin
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Ich lese sehr gern, wann immer ich Zeit habe. Mit meiner Tochter zusammen habe ich einen Bücherblog, auf dem wir uns immer über Besucher freuen. http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/
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Insgesamt 632 Bewertungen
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Franck, Carlotta Blau ist die Farbe der Liebe EUR 8,99
  • Bewertung vom 29.09.2014
  •  
    sehr gut
  • Zwei Jahre sind eine lange Zeit, seit Sanne Witwe ist. Nun ist sie 48, aber der Schmerz um den Verlust ihres Mannes hat noch nicht nachgelassen. Es fällt ihr schwer, den Verlust zu akzeptieren, so dass sie ihm regelmäßig Briefe schreibt über alles, was sie bewegt.
    Ihr Kinder und ihre beste Freundin haben sie über die Zeit begleitet, aber letzten Endes ist sie doch allein.
    Als ihre Freundin vorschlägt, doch für ein paar Tage nach Frankreich zu fahren, willigt sie nur widerwillig ein.
    Dort trifft sie auf den Schriftsteller Mathieu, den sie zwar flüchtig kannte und dessen Bücher sie ins Deutsche übersetzt. Auch er befindet sich in einer Krise, in einer Schreibkrise und hadert mit sich selbst...

    "Blau ist die Farbe der Liebe" ist schon ein ungewöhnlicher Titel für ein Buch, wenn es um die Liebe geht. Im Normalfall assoziiert man rot oder eventuell noch rosa für die Liebe, aber blau?
    Natürlich gibt es für den speziellen Fall auch eine Erklärung dafür im Buch.

    Sanne ist seit 2 Jahren Witwe und fühlte sich in ihrer Ehe geliebt und geborgen. Sie erzählt von David und ihrem Zusammenleben mittels der Briefe, die sie ihm schreibt, aber nie mehr abschicken kann. Es ist für sie die Möglichkeit, mit dem schweren Verlust fertig zu werden.
    Nie könnte sie sich vorstellen, jemals eine zweite Liebe zu finden, obwohl sie auch nicht den Rest ihres Lebens allein bleiben möchte. Ihr David hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie wieder einen Partner fürs Leben finden sollte.

    Frankreich ist für Sanne das Land, das gleichzusetzen ist mit Freiheit und Unabhängigkeit. Vor ihrer Ehe hatte sie dort eine Zeit lang gelebt und das Land lieben gelernt. Sie spricht fast akzentfrei französisch und findet sich im Land sehr gut zurecht.

    Als sie auf den Schriftsteller Mathieu trifft, fängt sie trotz aller Trauer um David doch wieder an, an die Liebe zu glauben. Aber es gelingt ihr nicht, loszulassen, sich fallenzulassen in die Liebe. Zu tief sitzt die Angst, wieder jemanden zu verlieren.
    Mathieu hat selbst mit seinen Dämonen zu kämpfen. Er versucht gerade ein Buch zu schreiben, hinter dem er selbst nicht 100%ig steht und so blockiert er sich selbst.

    Es ist eine Liebesgeschichte der leisen Töne, die nicht junge Menschen in den Mittelpunkt stellt, sondern schon gestandene, die bereits einiges erlebt haben. Sanne und Mathieu sind Protagonisten, die nicht nur sympathisch sind, sie wirken auch völlig echt. Ihre Emotionen lassen sich sehr gut nachvollziehen, sind nicht überspannt, sondern absolut glaubhaft.
    Gleich zu Beginn wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Mit Sannes Briefen an ihren verstorbenen Mann David rührte sie mich zu Tränen. Der Schmerz, den sie empfindet, war förmlich greifbar und ließ mich mit ihr fühlen.

    Auch während ihrer Beziehung mit Mathieu verlässt sie nicht die Frage, ob sie ihren David betrügt und ob es nicht doch schon zu zeitig wäre, eine neue Bindung anzustreben. Vor allem, hat diese Beziehung Zukunft? Wie würden ihre Kinder diese Beziehung sehen, haben sie doch die 2 Jahre gemeinsam mit ihr getrauert?

    Es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, in der es mal auf, mal ab geht, mit Missverständnissen und vor allem um Liebe. Es geht um Vergangenheitsbewältigung, dem Loslassen und dem sich wieder neufinden.

    Leider hat mich das Ende nicht ganz überzeugt, so dass ich dafür ein Pfötchen abziehe. Es ließ mich leider im nachhinein einiges infrage stellen.
Brosh, Allie Ich. Neben der Spur EUR 14,99
  • Bewertung vom 29.09.2014
  •  
    gut
  • Allie Brosh hat bislang einen Blog erfolgreich geführt. Meist geht es um Alltäglichkeiten, die sie selbst illustriert.
    Ihr Blog hat eine große Anhängerschar, so dass es schon logisch ist, ein Buch herauszubringen, welches man nunmehr in Händen hält.

    Sie erzählt humorvoll die unterschiedlichsten Geschichten.
    So schreibt ihr 10-jähriges Ich sich selbst einen Brief in die Zukunft und vergräbt ihn. Als sie ihn nach 17 Jahren ausbuddelt ist sie selbst überrascht, wie naiv sie war, erwartete sie doch tatsächlich vom Zukunft-Ich eine Antwort. Also schreibt sie verschiedene Briefe an ihr früheres Ich mit 2 Jahren, 4 Jahren, 10 Jahren und und und.
    Eine andere Geschichte erzählt von einem Spaziergang mit ihrer Schwester und Mutter in den Wald. So nach dem Motto, Kinder müssen an die Luft und Mutter kann mit ihren Pfadfindererinnerungen glänzen. Nur dass das ganze Ding nach hinten losging. Wie versucht eine Mutter zu unterdrücken, dass sie sich hilflos im fremden Wald verlaufen hat und wie versucht man krampfhaft, diese Angst nicht ihren Kinder zu zeigen. Diese Mutter hatte jedenfalls lange durchgehalten und ihre Kinder anständig beschäftigt.
    Eine weitere Geschichte handelt von einem Spielzeugpapagei, der das nachplappert, was er so hört. Ja, so ein Spielzeug, von den Eltern geschenkt, kann schon mal nach hinten losgehen und die Eltern ein klein wenig nerven. Da hilft es auch nicht, wenn man selbst nachhilft, dass das gute Stück kaputt geht. Manchmal halten die Kinder länger durch als gedacht.

    Besonders viel Spaß hatte ich jedoch mit der Geschichte, in der es um eine Gans geht, die so einfach ins Haus spazierte und ein wenig randalierte. Gänse sind so eigene Kreaturen, die machen natürlich nicht, was man ihnen sagt. Und schon gar nicht, wenn man sie nett bittet.
    Das war eine der Geschichten, die Allie selbst erlebt hat, sie kann es anhand von Fotos belegen. Ich glaube ihr jedes Wort, hatte ich doch schon meine eigenen Erlebnisse mit der Gattung Gans.

    Viele Erzählungen sind aus dem Leben gegriffen, bei einigen muss man selbst entscheiden, ob man sie für bare Münze nimmt oder nicht.

    Alle Geschichten sind illustriert.
    Ich weiß, dass diese Art von Illustrationen momentan eine Modeerscheinung ist, mir gefällt sie überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie schreckt mich regelrecht ab.
    Die Protagonistin ist nur daran zu erkennen, dass sie immer irgendwas pinkartiges trägt und ein gelbes Horn auf dem Kopf hat. Ich bin leider nicht dahinter gekommen, was es mit dem Horn auf sich hat. Stielaugen und Striche als Arme und Beine vervollkommnen die Person.
    Völlig unförmig gezeichnet sind alle Figuren, die Menschen darstellen sollen. Der Kopf setzt unmittelbar am Körper an, einen Hals gibt es nicht.
    Es ist mit Sicherheit alles Geschmackssache oder eine Frage des Alters. Ich bin in den 50er Jahren, vielleicht liegt es daran oder einfach nur daran, dass ich davon keine Ahnung habe. Aber meine persönliche Meinung, und nach der wird hier gefragt, ist negativ. Mir gefällt es nicht und ich kann mich beim besten Willen nicht mit diesen Zeichnungen anfreunden. Mag sein, dass es anderen gefällt, mir nicht.
    Das ist auch der Grund, warum ich 2 Pfötchen in der Bewertung abziehe.

    Das Buch ist auf Leser zwischen 12 und 16 Jahren eingetaktet und ich denke, dass das ganz gut passt.
  • Bewertung vom 26.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Petronella Glückschuh, die immer Wissbegierige, ist wieder da und dieses mal geht es um Naturforschergeschichten.

    Auf vergnügliche Art erlebt der Leser mit Petronella einige Geschichten, die ebenso unterhaltsam wie auch lehrreich sind. Auf erzählerische Weise vermittelt die Autorin Dorothea Flechsig Wissen aus der Natur.

    So hat Petronella mal gehört, dass Blutegel in der Medizin angewendet werden. Da ihre Oma Probleme mit dem Knie hat, tut sie das naheliegende - sie sammelt im Fluss Blutegel und setzt diese ihrer Oma aufs Knie. Nun ja, auch wenn es das falsche Knie war, es zählt der Wille.

    Petronella hat ein großes Herz für Tiere und in ihrem Haushalt befinden sich auch schon einige, so dass sie Verbot hat, weitere gestrandete Tiere ins Haus zu bringen. Das ignoriert sie jedoch völlig, als sie einen kleinen Vogel bei sich aufnimmt, der aus dem Nest gefallen.
    So ganz nebenbei erfährt der Leser, was Eichelhäher fressen und warum die Vogeleltern ihr Kind nicht mehr aufnehmen würden.

    In weiteren Geschichten geht es unterhaltsam weiter. Ein Maulwurf macht ihrem Vater das Leben schwer, Petronella kauft Grillen, um ihrer Mutter ein wenig Urlaubsflair zu bringen und sie wird zur Retterin einer Bienenkönigin.

    Kindgerecht vermittelt die Autorin Wissenswertes aus der Natur, einfach und verständlich.

    Die Schrift ist groß und mit großem Zeilenabstand geschrieben. Die Geschichten wurden mit fantastischen Illustrationen unterstützt und machen schon beim Durchblättern des Buches Spaß.
    Am Ende des Buches erfährt der Leser "Wissenswertes über Bienen", unterstützend zur Geschichte "Flieg, flieg Bienenkönigin".

    Es ist eine sehr schöne Hardcoverausgabe, die zusätzlich sogar ein Lesebändchen im Buch verankert hat.

    Mir gefällt dieses Buch so gut, dass ich es gern weiterempfehle. Es ist nicht nur ein Buch zum selber lesen, sondern auch zum gemeinsamen Lesen und diskutieren.
Kern, Judith Himmel über den Klippen EUR 9,99
  • Bewertung vom 24.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Endlich kann Ferdinand von Salen sich den Wunsch erfüllen und Gut Blietzow auf der Insel Rügen wieder in Familienbesitz nehmen. Es gehörte seinerzeit seinem Großvater, der es aber später aufgeben musste.
    Nun zieht die Familie von Salen von Berlin nach Rügen, wenn auch seine Frau Auguste alles andere als begeistert war, aus der Stadt wegzuziehen.
    Ihre Kinder Victor, Anton und Luise wachsen dort gemeinsam mit den Kindern des Gutsverwalters Jacob und Anna auf.
    Der Gutsverwalter Paul Mehrich ist Ferdinands rechte Hand mit Beziehungen, an die Ferdinand nicht herankommt, da er ein Zugereister ist.
    Luise und Jacob fühlen sich zueinander hingezogen, aber sie kommen nicht gegen all die Widerstände an, die man ihnen entgegenbringt.
    Aber nicht nur deren Liebe wird boykottiert, auch das Leben auf dem Hof wird immer beschwerlicher und dann kommt der 1. Weltkrieg ...

    Die Autorin Judith Kern führt den Leser zurück in die Zeit zu Beginn des 20. Jhs. und auf die Insel Rügen.
    Voller Optimismus erwirbt Ferdinand von Salen das alte Gut Blietzow, das früher seinem Großvater gehörte. Gegen den Widerstand der Einheimischen versucht er, das Gut wieder neu zu bewirtschaften.
    Als er in den Krieg eingezogen wird, übergibt er die Verantwortung seiner Frau, die sich trotz aller Widrigkeiten gut hält. Luise, die inzwischen erwachsen ist und sich für die Landwirtschaft interessiert, unterstützt sie, so gut sie kann.
    Der Krieg fordert nicht nur Menschenopfer, auch das Gut muss viele Opfer bringen. Von amtlicher Stelle wird ihnen diktiert, was sie für das Land bereitstellen müssen, ihnen bleibt selbst oft nur das Nötige. Mehr schlecht als recht kommen sie über die Runden.

    Luise versucht, aus ihrer gescheiterten Liebe zu Jacob Positives zu ziehen, aber Jacob hat sich wütend als Freiwilliger in den Krieg gemeldet und hinterließ Luise keine Nachricht. Sie ist verzweifelt, verliert aber nie die Hoffnung.

    Ein wundervoller Roman, der in einer grausamen Zeit spielt.
    Der Plott wurde hervorragend ausgearbeitet und sehr gut umgesetzt.
    Es ist ein warmherziger Roman mit den verschiedensten Charakteren. Neid, Missgunst, Eifersucht, Rache, Liebe, all das findet sich in diesem Roman und macht ihn lesenswert.

    Sehr gekonnt erzählt die Autorin die Geschichte der Familie von Salen. Beginnend bei den Anfängen, aus dem Gut wieder ein florierendes Gut zu machen bis hin zur Geschichte und dem Geheimnis um den Großvater von Ferdinand. Der 1. Weltkrieg mit all seinen Folgen für Mensch und Umwelt wurde sehr gut recherchiert, so dass man diese sehr gut nachvollziehen kann.

    Spannend gehalten wurde die Tatsache, dass jemand gegen das Gut arbeitet. Als Leser weiß man sehr bald, wer das ist, nur das Warum bleibt lange im Dunkeln.

    Die Protagonisten Jacob und Luise habe ich in mein Herz geschlossen, selbst der anfänglich widerstrebenden Auguste konnte ich meine Achtung nicht verwehren. "Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben", dieses Zitat ist hier absolut zutreffend.

    Der Autorin ist es auch hervorragend gelungen, die Insel Rügen dem Leser nahe zubringen. Rügen mit seinem Königsstuhl, der auch auf dem Buchcover wiederzufinden ist, wird als die bezaubernde Insel geschildert, die sie ist und man möchte sich fast auf den Weg machen, um sie selbst zu erkunden.

    Ein empfehlenswertes Buch, das spannend geschrieben wurde, eine Liebesgeschichte ist und sich auch den geschichtlichen Ereignissen des 1. Weltkrieges nicht verschließt.
Mertz, Andrea Damion EUR 12,90
  • Bewertung vom 23.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Damion Reece will Schluss machen bei der CIA. Er musste an einem Einsatz teilnehmen, bei dem unschuldige Menschen starben. Das wurde ihm jedoch erst im Nachhinein klar. Aber ein Aussteigen gibt es nicht, also muss er einen anderen Weg finden und er plant eine Racheaktion an seinem Chef.

    Die britische Eliteeinheit Shadow Force sucht immer Leute, die so ticken wie sie selbst. Frank und Scarlett, Buzz genannt, wollen Damion rekrutieren, doch der widersetzt sich dieser Rekrutierung.
    Nunmehr wird Damion von den beiden und von der CIA verfolgt, die ihn jedoch ausschalten will.
    Als Frank und Buzz jedoch bei einem Angriff Damion zu Hilfe eilen und ihm das Leben retten, lässt er sich auf die beiden ein. Was sicher auch zum großen Teil der Anziehungskraft geschuldet ist, die Buzz auf ihn ausübt...

    "Damion" ist nun der 2. Teil aus der Reihe "The Shadow Force".
    Die Mitglieder dieser Eliteeinheit sind fantastisch ausgebildet und werden in Krisensituationen eingesetzt. Viele von ihnen besitzen außergewöhnliche Fähigkeiten, so auch Damion. Aus diesem Grund und weil er ein sehr guter Kämpfer ist, wollen die Shadow Force ihn für sich gewinnen.

    Damion hat gerade das verloren, was sich für ihn noch zu leben lohnte, seinen Job. Seine Eltern, Geschwister und auch seine Verlobte verlor er bereits am 11.09.2001 beim Terrorangriff in die Twintowers. Seit dem gab es für ihn nur noch den Job.
    Als er sich auf Buzz und Frank einlässt, ist er sicher, dass er sich emotional nicht auf Buzz einlassen wird, denn sein Herz hat er vor vielen Jahren verloren und er denkt nicht daran, das zu wiederholen.

    Buzz und Damion schleichen beide umeinander herum, die Anziehungskraft ist einfach zu groß, um sich ignorieren zu können.

    Neben dem Protagonisten Damion trifft der Leser auch auf Frank, Buzz und Raven, die der Leser schon in Teil 1 kennenlernen konnte.

    Mit der gelungenen Kombination aus Action, Spannung, Intrigen und Liebe hat die Autorin Andrea Mertz wieder einen Roman vorgestellt, den man nicht aus der Hand legen mag, bis man ihn durchgelesen hat.
    Die Protagonisten sind taffe und gut geschulte Spezialisten, die es mit dem Rest der Welt aufnehmen können. Unterstützt werden sie von ihren jeweiligen besonderen Fähigkeiten.
    Dass sich Damion und Buzz auch noch auf privater Ebene näher kommen, bringt dem Buch die nötigen sexuellen prickelnden Momente.

    Ihr Handeln und Tun ist jeweils gut überlegt und lässt sich auch vom Leser sehr gut nachvollziehen.

    Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin macht das Lesen zum Vergnügen. Man kann sich in ihren Protagonisten verlieren, man lebt, leidet und liebt mit ihnen. Ein wunderbarer Plott, den die Autorin sehr gut umgesetzt hat.

    Andrea Mertz, für mich immer wieder eine Empfehlung wert.
Schacht, Andrea Die Tochter des Sphinx / Jägermond Bd.3 EUR 14,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 22.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Feli und ihre Tante Iris sehen, wie ein Auto vor ihnen von der Straße gedrängt wird und sich überschlägt. Die Insassin ist schwer verletzt. Feli befreit eine ebenfalls schwer verletzte Katze aus den Trümmern des Autos, die kurz danach in ihren Armen verstirbt. Die Katze, Minni oder besser Minverva, konnte ihr noch mit letzter Kraft zumaunzen, dass sie nach Hause gebracht werden möchte, dass sie ihr Frauchen liebt und etwas von einem Buch.
    Feli ist sofort klar, dass Minni eine der Hofdamen aus Trefélin ist und sie weiß, dass sie ihr den letzten Wunsch erfüllen wird.
    Feli wird von Tanguy, Nathans Neffen, nach Trefélin begleitet. Widerwillig lässt dieser sich darauf ein, kann er das ganze Getue und die Erzählungen nicht für voll nehmen, die ihm von Nathan erzählt wurden. Seit er von einem Puma gebissen wurde, geschehen jedoch seltsame Dinge mit ihm und trotzdem er von Shamanen abstammt, nimmt er diese Sachen nicht ernst.
    Feli bittet noch ihre Tante, auf ihren Kater Pu-Shen achtzugeben, da in letzter Zeit viele Katzen einfach so verschwunden sind.

    Kaum in Trefélin angekommen, verwandelt sich Tanguy in einen Puma und muss dort seine eigenen Wege gehen.
    Feli ruft ihre Freundin Che-Nupet, die sie zur Königin geleitet.
    Sie kann jedoch nicht lange dort bleiben, denn in der realen Welt gibt es eine Katzenhasserin, die auch vor Mord nicht zurückschreckt. Sie hat ein Buch entwendet, das von Trefélin berichtet und ihr damit eine schreckliche Waffe in die Hand gegeben.
    Feli und ihre Freunde müssen dafür sorgen, dass die Person gefunden wird und ihr das Handwerk legen...

    Feli und ihre Freundin Che-Nupet machen sich auf den Weg zurück in die reale Welt. Sie müssen wissen, was dort vor sich geht, wer Katzen so sehr hasst, dass er sie umbringt.

    Wieder einmal hat die Autorin es geschafft, mich zu packen und in das Land Trefélin zu entführen. Man trifft auf viele bekannte Charaktere und ist augenblicklich wieder mittendrin. Ich fühlte mich buchstäblich zu Hause, wusste um die Eigenheiten der verschiedenen Katzen und ihren Macken. Ganz vorne weg die liebenswerte Che-Nupet, an die ich von Anfang an mein Herz verloren hatte. Sie hat Macken, die wirklich verschroben sind, denkt man nur an ihre seltsame Art zu sprechen. Trotzdem diese eine furchtbare Kindheit hatte unter einer grausamen Mutter ist aus ihr eine tolle Katze geworden, die man gern als Freundin hätte.
    Als dem Reich Trefélin Gefahr droht, zögert sie nicht, wie auch alle nicht, die Schuldige aufzuspüren und ihr Treiben zu unterbinden.
    Der Kampf wird in Trefélin wie auch in der realen Welt ausgetragen und fordert Opfer.

    Gemeinsam, entschlossen und mutig treten sie gegen einen Feind an, der ihre Existenz bedroht und ihnen die Heimat nehmen kann.

    Auch dieser letzte Band um Trefélin, der das Finale darstellt, hat mich in seinen Bann gezogen, aus dem ich erst befreit wurde, nachdem ich das Buch gelesen hatte. Hervorragend recherchierte Eigenschaften von Katzen wurden von der Katzenliebhaberin Andrea Schacht zum Leben in einer eigenen Welt umgesetzt. Mir tut es leid zu lesen, dass es kein Wiederlesen geben soll, obwohl die Autorin noch einen Ansatz gelassen hat, den man durchaus weiterführen sollte.
    Ich hoffe sehr, dass ich die liebenswerten Charaktere doch noch einmal wiedertreffen kann.

    Eine Reihe speziell für Katzenliebhaber, die ich sehr gern weiterempfehle.
Sund, Erik A. Narbenkind / Victoria Bergman Bd.2 EUR 12,99
  • 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 20.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Den beiden Ermittlern Jeanette Kihlberg und Jens Hurtig wurde ein Weiterermitteln in Sachen der ermordeten unbekannten Jungen untersagt. Wer interessiert sich schon für namenlose Jungen, die niemand vermisst, wenn es heißt, den Mörder eines bekannten Geschäftsmannes zu finden?
    Auf diesen Fall werden die beiden angesetzt.
    Trotzdem ermitteln sie heimlich weiter und wollen sich von der Psychologin Sofia Zetterlund ein Täterprofil erstellen lassen.
    Derweil gibt es weitere Morde und immer mehr Zusammenhänge mit Victoria Bergman tun sich auf. Wer und wo ist sie? ...

    Nahtlos schließt sich dieser 2. Band an den 1. Band "Krähenmädchen" an. Die beiden Ermittler Jeanette Kihlberg und Jens Hurtig sind frustriert, dass sie am Fall der ermordeten Jungen nicht weiter ermitteln dürfen. Niemand kennt sie und niemand vermisst sie, also warum den Mörder suchen? Trotzdem machen sie heimlich weiter.
    Stattdessen werden sie auf den Fall eines ermordeten bekannten Geschäftsmannes angesetzt. Es bleibt nicht bei dem einen Toten. Jeanette und Jens haben alle Hände voll zu tun, ist doch bald ersichtlich, dass alle Fälle im Zusammenhang stehen. Es macht den Anschein von Rachemorden und nach intensiven Ermittlungen sind sich die beiden Ermittler einig, dass es auch um Rache an Pädophilen geht. Und immer wieder treffen sie auf den Namen Victoria Bergman.

    Aber Victoria Bergman ist nicht zu finden.

    Dieser Band ist geprägt von Blicken in die Vergangenheit, in die Vergangenheit von Victoria Bergman. Eine Reihe von Missbrauchen und Vergewaltigungen an ihr zieht sich durch ihr Leben. Fassungslos liest man die Leiden dieses jungen Mädchens, das schon von Kindheit an mit sexuellen Übergriffen auf sie geprägt wurde. Die Autorin geht tief in die Psyche dieses Mädchens und späteren jungen Frau ein. Unglaublich auch die Eifersucht, die sie empfindet, wenn das Opfer sexueller oder körperlicher Misshandlung nicht ihr gilt, sondern jemand anderem. Man kann und mag sich gar nicht in Victoria hineinversetzen, weil man soviel Bösartigkeit gar nicht nachvollziehen, der sie ausgesetzt war.

    Aber auch das Privatleben von Jeanette und Sofia, der Psychologin, sind hier zum Thema gemacht worden.

    Die Kapitel sind gewohnt kurz gehalten. Es findet stetig ein Wechsel von Ermittlungen, Privatem und dem Blick in die Vergangenheit statt. Langeweile kommt jedoch nicht auf, die Autoren halten gekonnt die Spannung und warten mit der ein oder anderen Überraschung auf.
    Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, jedoch zum Ende noch einmal angehoben. Das Ende verblüfft wieder und endet mit einem fiesen Cliffhanger.
    Nur gut, dass die Wartezeit zum Teil 3 nicht so lange dauert.

    Viele Fragen, die sich angesammelt haben, bleiben nach wie vor offen, neue sind hinzugekommen. Die Protagonisten lernt man besser kennen. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig.
    Die Handlungen ließen bei mir jedoch immer mehr die Frage zu, wo soll das hinführen. Das hat natürlich den Effekt, dass man neugierig auf den letzten Band der Trilogie ist und nicht erwarten kann, dass man ihn endlich lesen kann, um die Auflösung von allem zu erfahren.

    Wem Band 1 gefallen hat, der kommt auch um diesen Teil nicht drum herum. Ich empfehle ihn gern weiter.
  • Bewertung vom 15.09.2014
  •  
    sehr gut
  • "Hüte dich vor ihm, Celia" sind mit die letzten Worte, die Celias Mutter kurz vor ihrem Tod ihrer Tochter mit auf den Weg gibt. Damit ist Celias Vater gemeint, der die Familie bereits vor vielen Jahren verlassen hat und nunmehr in London leben soll.
    Trotz der Warnung macht sich die 16-jährige Celia völlig mittellos allein auf den Weg, um ihren Vater dort zu suchen. Es ist nicht leicht, zumal sie auch keine Vorstellung mehr davon hat, wie er heute aussehen könnte.
    In London kreuzt ihr Weg bzw. ihre Suche immer wieder den von Rupert Ingram, einem Hotelierssohn, der in London das ausschweifige Leben genießt, um den ihm auferlegten Pflichten seines Vaters zu entkommen.
    Die beiden sind Geheimnissen auf der Spur, deren Aufdeckung vieles verändern wird ...

    London im Jahr 1888. Es ist die Zeit, in der Frauen vor Armut sich als Huren verdingen müssen, die Heilsarmee sich integriert und für die Belange der Frauen kämpft und in der Jack the Ripper sein Unwesen auf Londoner Straßen treibt und seine Opfer sucht.

    In dieser Zeit spielt der letzte Roman der London-Trilogie des Autors Tom Finnek.
    Er lässt mit Celia und Rupert zwei Welten aufeinanderprallen.
    Celia, die sich auf den Weg nach London gemacht hat, um ihren abtrünnigen Vater zu suchen und ihn nicht einmal erkennen würde, wenn er vor ihr stehen würde und Rupert, einem Hotelierssohn, der sich vor einer arrangierten Heirat drücken will, die sein Vater ihm aufzwingen will.
    Das Schicksal will es so, dass sie nach einer ersten unscheinbaren Begegnung sich immer wieder begegnen und auch kennenlernen.

    Tom Finnek ist es gelungen, diese Zeit für den Leser wieder auferstehen zu lassen. Durch eine komplexe Recherche fühlt der Leser sich förmlich in diese Zeit hineinkatapultiert.
    So erging es mir. Ich spürte das Flair von London, hatte die Gerüche der verarmten Gegenden fast greifbar in der Nase. Eine Orientierung der Gegend wurde mir auch möglich durch die abgebildeten Karten eines Teils von London auf den vorderen und hinteren inneren Umschlagseiten.

    Durch die Verflechtung historisch nachgewiesener und fiktiver Personen wirkt die Geschichte durchaus glaubhaft.

    Der Roman entbehrt weder Spannung noch langweilt er mit geschichtlichen Ereignissen. Jack the Ripper ist wohl die Personifizierung des Bösen schlechthin und mehr oder weniger jedem ein Begriff, die Bedeutung der Heilsarmee wurde mir jedoch mit diesem Buch etwas vertrauter gemacht.
    Es ist ein Buch, das nicht nur eine Geschichte erzählen will, sondern es ist auch ein Buch, das Geschichte erlebbar macht. Besser als sie in einen Roman zu verpacken, kann man sie nicht vermitteln. Das ist dem Autor hervorragend gelungen.

    Beim Lesen wird man in das Buch hineingezogen und man kann es kaum glauben, dass man 574 Seiten gelesen hat, wenn man damit fertig ist. Auch wenn es einige kleine Längen gab, wo der Autor es gut meinte und auch ein wenig rechts und links des Weges graste, las das Buch sich flüssig und schnell.

    Es hat mir Spaß gemacht, Celia und auch Rupert auf ihren Wegen zu begleiten und ich empfehle das Buch nicht nur Liebhabern von London gern weiter.
Schlieper, Birgit Zum Wünschen ist es nie zu spät EUR 8,99
  • Bewertung vom 15.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Die 4 Freundinnen Ingrid, Hedda, Gudrun und Marie-Ann sind seit ihrer Schulzeit miteinander befreundet. Sie haben alles miteinander erlebt, erste Freunde, Hochzeiten, Kinder, Beerdigungen. Nun sind sie an die 60 Jahre alt und immer noch befreundet.
    Als Gudrun eines Tage Hedda mit einem Mann Händchen haltend auf der Straße antrifft, glaubt sie, dass sie der Schlag trifft. Niemand der anderen Freundinnen wusste von einem Mann im Leben vom Hedda, so dass sie ein außerplanmäßiges Treffen vereinbaren.
    Bei diesem offenbart Hedda, wo sie ihren Luigi kennengelernt hat.

    Obwohl sie schon so alt sind, stellen sie fest, dass sie doch noch den ein oder anderen Wunsch haben. Sie beschließen, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Jeder der 4 Freundinnen schreibt jeweils 2 Wünsche auf, die sie in einen Hut werfen. Einer nach dem anderen wollen sie sich gemeinsam die Wünsche erfüllen.
    Aber welche Wünsche hat man in dem Alter um die 60 Jahre herum? ...

    Ein herrlicher, humorvoller Roman, bei dem es mal nicht um jugendliche Protagonisten geht, sondern um Frauen, die ihr Leben zum größten Teil schon hinter sich haben. Die Kinder sind aus dem Haus, sie sind zum Teil schon Großmütter, Männer sind gestorben, aber die 4 Freundinnen sind noch nicht so weit, sich aufs Altenteil zu legen.

    Ingrid ist seit vielen Jahren die Geliebte ihres Chefs und lebt ganz gut damit. Gudruns Mann lebt in Afrika, sie selbst hofft darauf, dass sie bald Großmutter wird, da sie Kinder über alles liebt. Hedda arbeitet in einer kleinen Boutique stundenweise und ärgert sich maßlos über das graue und kackbraune Sortiment ihrer Chefin. Marie-Ann ist ganz versessen, immer neue Internetkurse an der VHS zu besuchen.

    Jede der Frauen hat noch Wünsche und Träume und die wollen sie sich nun gemeinsam erfüllen.
    Wen wundert es da, dass darunter auch der Wunsch besteht, gemeinsam zu einem Auftritt der Chippendales gehen? Ingrids unfreiwillige Mitwirkung auf der Bühne ließ nicht nur das Publikum sich darüber freuen, sondern entlockte auch mir ein Grinsen im Gesicht.
    Egal, welche Wünsche sie noch haben, sie machen es gemeinsam, sei es eine Bergwanderung oder der Besuch bei einer Fernsehaufzeichnung.

    Nicht alles geht ohne Pannen ab, aber auch mit den kleinen Pannen im Leben erfreuen sie den Leser.

    Die 4 Freundinnen sind sehr sympathische Protagonistinnen. Wo es ein Problem gibt, finden sie eine Lösung, egal, ob es da um Wohnungsprobleme geht oder um einen Betrüger. Sie sind füreinander da und helfen sich.
    Für jede von ihnen beginnt jetzt auch ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Zielen und Träumen. Entscheidungen werden getroffen, die schon lange fällig sind.
    Ich mochte die 4 Frauen und habe sie gern begleitet.

    Dieses Buch wird sicher nicht alle Leser ansprechen, da es um Protagonisten geht, die weit jenseits des üblichen Alters liegen. 60 Jahre alt und kurz vor der Rente interessiert nicht jeden Leser, aber mir hat es gezeigt, dass mit 60 noch lange nicht Schluss sein muss.
    Auch dann hat man noch Freude am Leben und Wünsche, die man sich erfüllen möchte. Hat man dann noch so wunderbare Freunde an seiner Seite wie die Protagonisten im Buch, hat man das große Los gezogen.

    Wann, wenn nicht jetzt, sagen sich die Frauen und genauso ist es. Worauf warten, weiß ich, ob ich später noch dazu komme?

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
    Ich war dabei, als sie ihre Wünsche vorlasen und durfte erleben, wie sie versuchten, diese umzusetzen. Dabei durfte ich mehr als einmal lachen.

    Ein wunderbares Buch über Freundschaft auch im Alter, das ich sehr gern weiterempfehle.
Luxat, Stefanie Wie sag ich's meinem Mann EUR 12,95
  • Bewertung vom 14.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Wenn man verheiratet ist oder so mit einem Partner / einer Partnerin zusammenlebt, verläuft das Zusammenleben nicht immer harmonisch. Es gibt mal das ein oder andere Problem, was einem am anderen stört.
    Sind es die Häufchen, die hinterlassen werden, weil dem Mann das "Ich-mach-es-direkt-weg-Gen" fehlt, sei es das "Müll-Auto" des Mannes oder Männer und ihre "Krankheiten".

    Die Autorin Stefanie Luxat schreibt auf ihrem Blog Kolumnen über das Zusammenleben mit dem anderen Geschlecht, die sie hier in einem Buch zu Papier bringt.

    Ich habe mich mit der Lektüre bestens unterhalten.

    Dabei werden die Probleme nicht nur benannt, es werden auch Lösungen angeboten, wie man das ein oder andere störende Problem ohne Streit aus der Welt schaffen kann. Das funktioniert natürlich nur, wenn beide an einer harmonischen Partnerschaft interessiert sind.

    Sehr amüsant fand ich das Kapitel mit dem Thema "Wir sind schwanger". Wie weit die Vorstellungen doch auseinandergehen von dem, was man sich so erträumt, wie man seinem Mann das mitteilen möchte und wie es dann letztendlich abläuft, das war bühnenreif.

    Oder was mache ich, wenn ich beispielsweise Geschenke von der Schwiegermutter bekomme, die mir so gar nicht gefallen? Lasse ich sie einfach verschwinden oder sage ich klipp und klar, was Sache ist? Das kennt sicher jeder, eine unangenehme Situation. Was ist, wenn Schwiegermutter gern Babysachen kaufen möchte, die ich meinem Kind nie anziehen würde?

    Auch über das leidige Thema "Männer und ihre Krankheiten" wird gesprochen. Männer, die ja soviel mehr leiden als ihre Frauen, die doch ein und denselben Virus abbekommen haben. Ja, da möchte man wirklich mit einer Tüte Mitleid helfen.

    Viele Themen werden angesprochen, Männer und ihre Frisuren, Männer und ihre Verschieberitis oder Männer, die außer Haus müssen, wenn Frau Besuch bekommt.

    Leicht und locker, vor allem sehr humorvoll erzählt die Autorin vom Zusammenleben mit ihrem Mann oder von gehörten Erlebnissen von Freunden oder Bloggern, sehr zur Freude des Lesers.
    Vieles kam mir bekannt vor und ließ mich grinsen oder weise mit dem Kopf nicken.

    Zu einigen Themen, die sie auf ihrem Blog veröffentlicht hatte, hat sie auch ein paar der dort gegebenen Kommentare der Leser mit hinzugefügt. Nicht wirklich erstaunlich ist dabei die Erkenntnis, dass die Leser die gleichen Männer zu Hause zu sitzen haben, es also demnach keine Einzelfälle oder -marotten sind.

    Zwischendurch kommen immer mal noch Experten zu Wort, die mit Hilfestellungen zur Bewältigung der Probleme kommentieren. Nicht alle sind ernst gemeint, wie z.B. der Test, ob man der Mann oder die Frau in der Beziehung ist.

    Nachdem Stefanie Luxat sich in einem ganzen Buch über ihren Mann oder andere ausgelassen hat, durfte ihr Mann auch seinen Senf zu den Macken seiner Frau dazugeben. Er benötigte dafür nur 6 Seiten. Was sagt uns das?

    Die beste Erkenntnis des Buches ist jedoch, dass man keinen Paartherapeuten braucht, wenn man noch gemeinsam über die Macken lachen kann.

    Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.
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