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Kleeblatt
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Berlin
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Ich lese sehr gern, wann immer ich Zeit habe. Mit meiner Tochter zusammen habe ich einen Bücherblog, auf dem wir uns immer über Besucher freuen. http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/
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Insgesamt 691 Bewertungen
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  • Bewertung vom 19.01.2015
  •  
    sehr gut
  • "Holly" ist eins der renommiertesten Frauenzeitschriften in Deutschland. Monatlich glänzen sie mit einer neuen Auflage.
    Alles in der Redaktion klappt wie am Schnürchen. Die Chefredakteurin Annika Stassen hat alles und Alle fest im Griff. Und doch wird Simone Pfeffer neu eingestellt, sie soll als Change-Managerin agieren. Dazu soll sie alle Mitarbeiter interviewen und analysieren, wo Einsparungspotenzial besteht.
    Keiner ist erfreut darüber und nicht alle kooperieren mit ihr.
    Da verschwindet von einem auf den anderen Tag die Chefredakteurin Annika Stassen ...

    Mit diesem Buch hält man den 1. Teil einer Reihe um das Verlagswesen, Thema Frauenzeitschriften, in der Hand. Auf wenigen Seiten erhält der Leser Einblick in die journalistische Welt des Verlagswesens.
    Das Mit- und Gegeneinander der Kollegen ist genauso ein Thema wie das Ringen um Beiträge, Organisation zur Erstellung des Heftes wie die Machenschaften der Oberen.

    Dieser 1. Teil ist nicht wirklich aussagekräftig. Viele Themen werden angerissen, die durchaus eine größere Rolle in den Folgebänden spielen können.
    Der Haupttenor ist, die Protagonisten ein wenig kennenzulernen. Leider wird auch dies nur recht oberflächlich vorgenommen, aber ich gehe davon aus, dass genaueres ebenfalls in den nächsten Teilen zu erfahren sein wird.
    So lernt der Leser die Chefredakteurin Annika Stassen kennen, Simone Pfeffer, die Verlegerin Elisabeth Salditt, Georg Bender, Sibel Yolan wie auch noch weitere Protagonisten.
    Einige von ihnen scheinen schon ein wenig interessant zu sein, so dass man gespannt sein darf, wie und wo sie noch agieren werden.

    Auch die angedeuteten Konflikte machen neugierig auf die Folgebände, zumindest mich haben einige davon angesprochen.

    Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich. Hat man als Leser einige Male das Gefühl, man würde ein Drehbuch lesen. Oder besser noch, als würde man ein Hörspiel hören mit den zugehörigen Kommentaren, wo sich gerade die Kamera befindet bzw. wohin sie sich bewegt. Leicht gewöhnungsbedürftig, aber nicht störend.

    Viel kann man wirklich noch nicht über diesen Teil sagen, weil wie gesagt, Konflikte angedeutet werden.
    Was es nun mit dem Verschwinden der Chefredakteurin auf sich hat, wird man leider auch erst im nächsten oder einem der Folgebände erfahren.
    Auf jeden Fall ist der Köder für die Leser gelegt und ich bin schon mal gespannt, wie es weitergeht.
Coltorti, Gaia Die Alchemie der Nähe EUR 19,99
  • Bewertung vom 18.01.2015
  •  
    sehr gut
  • Die Zwillinge Giovanni und Selvaggia sind heute beide 17 Jahre alt. Sie wuchsen seit dem 1. Lebensjahr getrennt voneinander auf, Giovanni bei seinem Vater in Verona und Selvaggia bei der Mutter in Genua, nachdem die Eltern sich getrennt hatten.
    Zu seiner Mutter hatte Giovanni nur sporadisch Kontakt, was ein Treffen mit seiner Schwester nicht mit einbezog.
    Nach vielen Jahren getrennt sein wollen die Eltern es noch ein weiteres Mal miteinander versuchen, zumal die Mutter dienstlich auch nach Verona versetzt wurde.
    Schon beim ersten Zusammentreffen der Zwillinge kann Giovanni die Augen nicht von seiner Schwester lassen. Er ist ihr von Anfang an verfallen.
    Sie haben beide Anlaufschwierigkeiten miteinander, aber bald schon merken sie, dass zwischen ihnen mehr ist als nur Geschwisterliebe. Viel mehr, als gut für sie ist und als zwischen ihnen sein darf ...

    Giovanni lebt gemeinsam mit seinem Vater in Verona und ist mit dem Leben sehr zufrieden. Die Mutter und seine Zwillingsschwester vermisst er nicht. Viel zu flatterhaft war seine Mutter, als dass er an sie mit positiven Gedanken denken würde. Die Zwillinge zumindest glauben nicht ernsthaft an ein Happyend zwischen ihren Eltern und versuchen für die kurze Zeit das beste aus der Situation zu machen.
    Giovanni ist seiner Schwester von Beginn an sehr zugetan. Er empfindet für sie mehr als nur geschwisterliche Liebe. Selvaggia ist ihm gegenüber ein kleines Biest, nutzt ihn aus und versucht ihn weitgehend links liegen zu lassen.
    Aber selbst Selvaggia kann irgendwann nicht anders, als sich und Giovanni einzugestehen, dass sie für ihn mehr empfindet als es unter Geschwistern üblich ist.
    Sie lieben sich beide und müssen, obwohl sie diese Liebe voll ausleben, ihren Eltern und ihrer Umgebung verheimlichen. Die Gefahr, entdeckt zu werden ist sehr groß und sie haben Angst davor.
    Ihre Mutter wird misstrauisch, da sie doch recht viel zusammen sind und vieles über das Normale hinaus gemeinsam machen. Eine Zeit der Lügen beginnt.

    Das Buch wurde von der jungen Autorin Gaia Coltorti geschrieben, die dieses Buch bereits mit 17 Jahren schrieb, sich aber nicht getraute zu veröffentlichen. Nie im Leben hätte ich vermutet, dass dieses Buch von einer so jungen Autorin geschrieben wurde. Sie greift ein Tabuthema auf, über das sich sicher auch nicht leicht schreiben ließ.

    Sie schreibt das Buch aus der Sicht einer dritten Person, aus der Sicht von Giovanni. Fast scheint es so, als wäre diese Person ein Erzähler, der im Rückblick die Ereignisse noch einmal zur Sprache bringt.
    Ein ungewöhnlicher und gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, aber findet in ihn doch recht schnell herein.

    Die Protagonisten sind die Zwillinge Giovanni und Selvaggia. Die beiden verbindet eine Liebe, die stark und tief ist. Sie könnte für beide die Erfüllung aller Träume bedeuten, wenn es nicht eine verbotene Liebe wäre.
    Giovanni zeichnet sich durch extrem starke Eifersucht aus und Selvaggia anfangs durch ausgesprochenes Desintresse an ihrem Bruder. Sie war mir regelrecht unsympathisch, schien ihn nur auszunutzen.

    Ich war ziemlich skeptisch, was das Thema angeht und vor allem die Tatsache, ob die Autorin nicht zu jung wäre, dieses Thema anzugehen. Ich wurde jedoch positiv überrascht, sowohl, wie sie sich ans Thema herangewagt hat, wie auch ihrem Schreibstil. Obwohl leicht gewöhnungsbedürftig zu Beginn, war es dann jedoch flüssig zu lesen.

    Eine Liebe, die nicht sein darf, ja sogar strafbar ist. Wer gern mal etwas anderes lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.
Die Oberlausitz EUR 21,95
  • Bewertung vom 16.01.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Mich als Berlinerin interessiert natürlich, was es auch vor unserer Haustür zu sehen gibt. Die Oberlausitz grenzt mit ihrer Zugehörigkeit zu Sachsen an Brandenburg an und ist von Berlin aus gut zu erreichen.
    Von daher interessiert mich diese Gegend natürlich ebenso wie Brandenburg und Berlin selbst.

    Anhand des hier vorgestellten Buches ist es möglich, sich auf die Umgebung vorzubereiten und einzustellen.

    Das Buch ist in zwei große Abschnitte unterteilt:
    1. Landschaft, Archäologie, Geschichte und Kultur
    2. Kulturdenkmäler und Museen

    Mittels des 1. Abschnittes bekommt man alle Informationen zur Landschafts- und Erdgeschichte vermittelt, die die Oberlausitz durchlaufen hat.
    Man erhält einen sehr genauen Einblick über Geologie und Naturraum sowie eine Übersicht über 230 Jahre archäologische Forschung in der Region.
    Ebenso erhält der Leser Einblicke in die verschiedenen Zeitepochen, die u.a. geprägt waren durch die Slawenzeit und der römischen Kaiserzeit.
    Obwohl die Oberlausitz bis in das polnische Gebiet reicht, wird hier nur der deutsche Teil behandelt, die polnische Region wird ausgegliedert.

    Es folgt eine Abhandlung der geschichtlichen Ereignisse, beginnend mit dem Paläolithikum und dem Mesolithikum, die erkennen lässt, dass erste Spuren menschlicher Aufenthalte im Jungpaläolithikum um 40000 - 12000 v. Chr. anzusiedeln sind.
    Eine Zeittafel spiegelt die chronologische Besiedelung des Gebietes dar, beginnend im Mittelpaläolithikum, 250000 v. Chr., bis zur Neuzeit, bis heute.

    Erstaunlich fand ich die Aussage, dass die Oberlausitz in der frühmittelalterlichen Besiedlung mit 60 Burgen punkten konnte.

    Im 2. Abschnitt, Kulturdenkmäler und Museen, werden diese vorgestellt.
    Vieles ist heute nur noch aus der Luft kartographisch erfassbar und nachweisbar. Die Darstellung erfolgt mittels Luftaufnahmen oder Zeichnungen, die es dem Leser ermöglichen, das Wissen auch optisch wahrzunehmen. Fundstücke von Ausgrabungen sind im Buch ebenso zu finden wie Fotos von Ausgrabungsstätten.

    Fotos von Wallanlagen findet man hier ebenso wie die von Schanzen, Gräberfelder, Klöster und Burgen, aber auch von Steinkreuzen oder Städten.

    Sehr detailliert findet man hier Informationen zu verschiedenen Städten wie beispielsweise Bautzen, Görlitz, Oybin oder Zittau. Natürlich fehlen ebensowenig die Informationen zu verschiedenen Burgwällen, Kirchen, Burgen oder kirchlichen Einrichtungen.

    Zu jedem Ort gibt es Hinweise zur Anfahrt, die Benennung der Sehenswürdigkeiten, Öffnungszeiten sowie weitere Informationen zur Besichtigung.

    Dieses Buch ist nicht nur ein genialer "Reiseführer" für den deutschen Teil der Oberlausitz, sondern auch ein Geschichtsbuch für interessierte Besucher.

    Da ich mich gern und sehr akribisch vorbereite, wenn ich in Gegenden unterwegs bin, die ich noch nicht kenne, suche ich mir immer passende Literatur heraus. Diese Reihe vom Theiss-Verlag ist genau das, was ich brauche, Informationen über Land und Leute, Geschichte und Sehenswertes. Für mich eine Reihe, die ich gern weiterempfehle.
Kuttnig-Urbanz, Susanne; Pinteritsch, Friedrich Dampfgarbibel EUR 29,99
  • Bewertung vom 16.01.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Dampfgaren ist die neue Art zu Kochen. Da ich mir kürzlich einen Dampfgarer zugelegt habe, mit dem ich auch Kombi-Garen kann, war die Frage nach einem Rezeptbuch nur noch eine Frage der Zeit.
    Mit dem vorliegenden Buch liegt mir nun eine "Bibel" vor, die keine Fragen mehr offen lässt.

    Das Buch unterteilt sich nach dem Vorwort in folgende Abschnitte:
    - Alles, was man zum Dampfgaren wissen muss
    - Dampfgaren von A-Z
    - Übersicht über die Garzeitn und Gartemperaturen
    - Unsere Empfehlungen zu den Lebensmitteln
    - Allgemeines zu den Rezepten
    - Abkürzungen und Küchenbegriffe
    - Rezepte, die sich unterteilen in

    Vorspeisen und Suppen
    Hauptspeisen
    Beilagen
    Gästemenüs
    Allerlei
    Baby & Kind
    Süßes
    - Rezeptregister

    In den allgemeinen Kapiteln erfährt der angehende Dampfgarer alles Wissenswertes, was man über das Dampfgaren wissen muss. Man erfährt, wie das Dampfgaren funktioniert, was alles machbar ist welche Bleche es gibt, was zu beachten ist. Sehr gute und detaillierte Aufstellung, aus der sich eine Fülle von Informationen holen lässt.
    Die Aufstellung der österreichischen Begriffe mit deren deutscher Übersetzung findet man nicht, wie gewohnt, am Ende des Buches, sondern unter dem Kapitel "Abkürzungen und Küchenbegriffe".

    Die vorgestellten Rezepte sind sehr vielseitig. Neben Altbewährtem wie Grießschnitte , Gemüse-Lasagne oder Lauch-Quiche findet man auch neue Rezepte, die zum Probieren anregen. Einen Dinkel-Spinat-Braten, Napalesische Momos oder einen Makrelendip macht man sicher nicht alle Tage, so dass das Ausprobieren und sogar schon das Lesen der Rezepte Lust darauf macht, das ein oder andere neue Rezept auszuprobieren.

    Die Rezepte sind unterteilt in Zutaten, Zubereitung, Zubereitungszeit, Garzeit und zum Teil auch noch mit zusätzlichen Tipps bereichert.

    Zum Großteil der Rezepte findet man auch Abbildungen, die einem bereits beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.


    Die gesamte Ausgabe des Buches wirkt sehr edel. Das Cover ist dem Dampfgaren angepasst. Mit optischen lackierten Wassertropfen kommt gar keine Frage auf, was für Inhalt dieses Buch hat. Ebenso kann man das Cover auch mal Abwischen, wenn man ein wenig gekleckert hat und es besitzt sogar 2 Lesebändchen.

    Ein rundum gelungenes Buch, das aus meiner Küche nicht mehr verschwinden wird, denn ich habe noch vieles damit vor.
    Einige Sachen habe ich nachgekocht, was aufgrund der wunderbaren Beschreibung kein Problem darstellte. Da ich aber noch immer meinen Dampfgarer austeste, werden wohl noch einige Rezepte aus dem Buch folgen, die ich mir bereits markiert habe.
    Es kann eigentlich nichts schief gehen, es sei denn, man hat versehentlich irgendetwas falsch eingestellt oder die falschen Zutaten erwischt. Ist mir alles passiert, aber für meine Dummheit kann das Buch ja nichts.
    Aus meiner Küche ist die "Bibel" nicht mehr wegzudenken, sie hat einen festen Platz und wird regelmäßig durchgeblättert.

    Eine "Bibel", die ich sehr gern weiterempfehle.
Börjlind, Cilla; Börjlind, Rolf Die Springflut / Olivia Rönning & Tom Stilton Bd.1 EUR 19,99
  • 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 16.01.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • 1987 beobachtet ein kleiner Junge einen Mord an eine Frau. Diese, hochschwanger, wird im Wasser eingegraben. An diesem Tag wird es eine Springflut geben und ihr Tod ist vorprogrammiert. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf vollen Touren. Der Fall wird zu den Akten gelegt, da es nicht gelungen ist, die Tote zu identifizieren, noch die Mörder zu finden.
    Olivia Rönning ist eine Polizeianwärterin im 3. Semester. Die Studenten bekommen über die Semesterferien eine Zusammenstellung von ungelösten Fällen, von denen sie sich einem freiwillig widmen dürfen. Sie sollen die Fälle studieren und erkennen, was man aus der heutigen Sicht besser oder anders machen könnte. Olivia interessiert sich für den Ufermord von vor 23 Jahren. Seinerzeit war ihr Vater bei den Ermittlungen mit involviert, was für sie die Sache besonders reizvoll macht.
    Als erstes will sie versuchen, den leitenden Polizeikommissar von damals zu finden, denn Tom Stilton ist, nachdem er den Polizeidienst quittiert hatte, spurlos verschwunden. Niemand weiß, wo er ist und was er macht.
    Sie findet ihn durch Zufall und ist entsetzt, denn Tom ist inzwischen arbeitslos und lebt als Obdachloser auf der Straße. Von dem Tom, der die damaligen Ermittlungen leitete, ist nichts mehr übrig geblieben.
    Wird sie es schaffen, ihn zu motivieren, ihr bei der erneuten Recherche zum Ufermord zu helfen? ...

    Die Stockholmer Polizei ist mit Übergriffe auf Obdachlose beschäftigt, die nicht nur gefilmt, sondern auch noch auf eine Plattform online gestellt werden. Die Täter sind sehr brutal und nicht zu fassen.
    Als Olivia Rönning ihre eigenen Recherchen zu einem ungeklärten Mord von vor 23 Jahren ermittelt, stößt sie nicht nur unter Polizeibeamten auf Ablehnung. Aber als Tochter eines Polizisten hat sie gelernt, nicht aufzugeben und ermittelt weiter, auch wenn sie sich damit in unmittelbare Gefahr begibt.
    Es gelingt ihr, Tom Stilton, den damaligen Ermittler, zu finden und ihm einige Antworten zu entlocken. Der befindet sich selbst gerade auf einem Rachefeldzug, denn eine seiner obdachlosen Freundinnen wurden ermordet.
    Ganz langsam fängt Tom an, sich ein wenig mehr für seine Umwelt zu interessieren und auch Kontakt zu alten Freunden aufzunehmen. Olivia rüttelt ihn wach, wenn auch nur begrenzt, aber sie schafft es, zu ihm vorzudringen.

    Dieses Erstlingswerk der Drehbuchautoren Cilla und Rolf Börjlind ist ein ausgesprochen komplexes Werk.
    Spannung pur, von Beginn an und stetig steigend. Lange hat mich ein Krimi nicht so gefesselt wie dieser.
    Es wird an mehreren Fronten ermittelt. Der Mord von vor 23 Jahren, dann die Übergriffe auf die Obdachlosen, die Kinderkämpfe. Einige Dinge berühren sich und scheinen im Zusammenhang zu stehen, andere scheinen losgelöst von allem zu sein.
    Es sind mehrere Baustellen, die den Leser immerzu zu Fragen reizen. Wie hängen die Ereignisse zusammen, wie wird es sich auflösen?
    Sicher macht man sich auch seine Gedanken, über den oder die Mörder und über die Zusammenhänge. Die Auflösung stellt alle Vermutungen in den Schatten und die Karten werden neu gemischt.
    Ich zumindest war völlig überrascht und habe es absolut nicht kommen gesehen.

    Es ist ein erster Teil einer Reihe um die Polizeianwärterin Olivia Rönning und den ehemaligen Polizeikommissar Tom Stilton. Die beiden haben noch Potenzial und Entwicklungsmöglichkeiten, auf die ich mich freue.
    Einige Fragen sind noch offen geblieben, die ich hoffe, irgendwann beantwortet zu bekommen.
    Es gibt eine Reihe von interessanten Protagonisten, die ich sehr gern in den nächsten Teilen wiederfinden würde, allen voran natürlich Olivia und Tom.

    Ein Krimi, der nicht nur Spannung verspricht, sondern diese auch liefert.
    Für mich war dieser Krimi ein absolutes Highlight und ich empfehle ihn sehr gern weiter.
  • Bewertung vom 14.01.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Ethan und Kenzie sind aus dem Feenland Nimmernie zurück. Für Kenzie waren die Abenteuer wohl ein wenig zu viel des Guten, so dass sie gleich daraufhin im Krankenhaus landet. Natürlich gibt man Ethan die Schuld daran.
    Kenzie ist schwer krank und will nicht die Zeit, die ihr noch bleibt, so verbringen, wie es andere gern möchten, sondern so, wie sie es selbst für richtig hält. Dazu gehört für sie auch, dass sie mit Ethan zusammen sein darf.
    Derweil kommt Meghan, Ethans Schwester, zu Besuch. Keirran, ihr Sohn ist verschwunden und sie bittet Ethan um Hilfe, ihn zu finden.
    Keirran hat sich auf eine gefährliche Mission begeben, um seine große Liebe, die ehemalige Fee aus dem Sommerreich Anwyll vor dem Verschwinden zu retten.
    Obwohl sich Ethan wieder einmal vorgenommen hatte, sich nie wieder mit den Feen abzugeben, ist er bereit, ein weiteres Mal nach Nimmernie zu reisen, um seinen Neffen und Freund Keirran zu finden und ihm gegebenfalls zu helfen.
    Wieder dabei ist seine Liebste Kenzie, die, wenn auch krank, nicht von Ethans Seite weichen will ...

    Fast nahtlos reiht sich dieser 2. Teil der Prinz-Reihe an Teil 1 an. Kaum sind Ethan und Kenzie aus Nimmernie zurück, überschlagen sich die Ereignisse und sie müssen ein weiteres Mal zurück. Kenzie lässt sich nicht von Ethan abhängen und will unbedingt mit.
    Dass sie beide helfen wollen, ist für sie klar, denn Keirran und seine Liebste Anwyll sind ihnen beiden ans Herz gewachsen.
    Sie haben das Herz am rechten Fleck und tun alles, um den beiden zu helfen.
    Es warten einige Abenteuer auf sie, die zum Teil auch recht gefährlich sind. Sie treffen auf Personen, die es nicht gut mit ihnen meinen, bzw. die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Trotz allem, lassen sie sich nicht beirren.

    Ethan und Kenzie sind die Sympathieträger des Bandes, man muss sie einfach mögen, treten sie doch unerschrocken und mutig für andere ein.
    Mit gemischten Gefühlen habe ich mich Keirran zugewandt, der zwar in guter Absicht unterwegs ist, dessen Wege aber nicht immer die legalen sind.

    Auch in diesem Teil gelingt es der Autorin Julie Kagawa mühelos, bereits Geschehenes mit kurzen Worten zusammenzufassen, so dass selbst dem Leser, der die Feen-Reihe nicht kennt, die Zusammenhänge nicht verloren gehen. Da ich die Feen-Reihe nicht gelesen habe, gelang es mir trotzdem mühelos, die Zusammenhänge zu erfassen.

    Mit ihrem packenden, lockeren Schreibstil hat mich die Autorin in ihren Bann gezogen. Hat man sich mit Ethan und Kenzie einmal auf den Weg gemacht, gibt es kein Zurück mehr. Man wird als Leser regelrecht durch das Buch gejagt, weil man wissen will, was noch passiert und vor allem, ob und wie es ausgehen wird.
    Eine Ahnung schwebt über allem und man hofft, dass sich davon nichts erfüllen wird. Man jagt durch die Seiten und ist gar nicht in der Lage, das Buch beiseite zu legen, so spannend und fesselnd ist es.

    Dieses Buch endet mit einem Cliffhanger und ich kann nur hoffen, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis man den folgenden Teil in Händen hält. Die Spannung ist extem hoch und der Lesewillen auf den folgenden Teil ebenso.

    Auch dieser Teil der Prinz-Reihe ist absolut empfehlenswert.
  • Bewertung vom 14.01.2015
  •  
    ausgezeichnet
  • Ethan Chase würde sonst etwas dafür geben, wenn er wie alle anderen Jugendlichen wäre. Aber ihn umgibt ein Geheimnis, seit er vor Jahren von den Feen nach Nimmernie entführt wurde. Seitdem kann er sie sehen, die Feen, die es alles andere als gut mit ihm meinen und die es immer wieder schaffen, ihn in Bedrängnis zu bringen.
    Ihretwegen musste er schon mehrfach die Schule wechseln und der Ruf eines schwer erziehbaren Jugendlichen eilt ihm voraus.
    Er versucht in der Schule für sich zu bleiben, sucht keine Freundschaften und keine Gespräche unter seinesgleichen, was ihm auch den Ruf eines Außenseiters einbringt. Nur Kenzie St. James, Reporterin für eine Schülerzeitschrift, hat es auf ihn abgesehen. Sie will ihn kennenlernen und lässt nicht locker, ihm ein Interview abzuringen.
    In Todd Wyndham erkennt Ethan eine Halbfee, der, nachdem er erkannt hat, dass Ethan ihn sehen kann, ihn um Hilfe bittet. Er wird von seltsamen Feen bedroht und fürchtet um sein Leben.
    Als Todd dann eines Tages verschwindet, sieht Ethan sich gezwungen, ihm zu helfen und reist, Kenzie unfreiwillig im Gepäck, in das Reich, das er nie wieder betreten wollte, ins Feenland Nimmernie ...

    Alle Hilfsmittel, die Ethan, so lange er denken kann, gegen die Feen anwendet, nützen ihm nichts mehr, nachdem Todd ihn um Hilfe gebeten hat. Sein zu Hause hat Ethan gegen die Feen geschützt, aber nun sieht er sich gezwungen, nach Todd zu sehen und ihm zu helfen.
    Er flüchtet regelrecht nach Nimmernie, da er von fremden Feen attackiert wurde, wo er altbekannte Protagonisten wiedertrifft. Seine Halbschwester Meghan, die die Eiserne Königin im Feenreich ist, den Kater Grimalkin, seinen Schwager Ash. Aber er begegnet auch neuen Protagonisten, ganz voran Keirran zu nennen.

    Für mich war dieser Band das erste Buch, das ich von der Autorin Julie Kagawa gelesen habe. Die Plötzlich Fee-Reihe kannte ich nur vom hörensagen, so dass ich neugierig war, ob es mir gelingen würde, die Zusammenhänge zu verstehen.
    Man muss nicht zwingend die Fee-Reihe gelesen haben, denn die Autorin versteht es geschickt, immer wieder Geschehenes kurz anzureißen, so dass es einem neuen Leser nicht schwerfällt, dem Geschehen zu folgen.
    Sicher wäre es von Vorteil gewesen, würde ich die Vorbände kennen, aber es ging auch so.

    Die Autorin führt den Leser in eine Welt, die mir völlig fremd war. Geheimnisvolle Wesen, allen voran Feen tummeln sich dort wie auch ein sprechender Kater. Sie hat mit ihrem mitreißenden Schreibstil den Leser in die Hand genommen und ihn in diese zauberhafte Welt entführt. Ich fühlte mich stellenweise regelrecht dort zu Hause und hatte das Gefühl, ich würde die kleinen Blumenelfen sehen und mit ihnen sprechen.

    Dass Ethan Kenzie mit ins Feenreich mitgenommen hatte, war nicht vorgesehen, aber zwischen den beiden passiert etwas. Kenzie kann nicht glauben, was sie dort zu sehen bekommt und wo sie gelandet ist und doch gibt sie oft den Anstoss zu ihrem Tun. Sie ist nicht das, als was sie erschien. Weder eingebildet noch zimperlich, hilft sie Ethan im Feenreich, wo sie nur kann.
    Die Autorin macht es dem Leser leicht, die Protagonisten zu mögen. Nachdem sich Ethan Kenzie geöffnet hat, sieht er sie auch mit anderen Augen.

    Es macht einfach nur Spaß, die beiden bei ihren Abenteuern zu begleiten, in eine Welt, die unvorstellbar ist.
    Der Auftakt der Reihe macht Lust auf mehr davon. Spannend geschrieben, hat man das Gefühl, man kann das Buch gar nicht aus die Hand legen, bis man damit nicht fertig ist.
    Absolut empfehlenswert, sollte man gelesen haben.
Semple, Maria Wo steckst du, Bernadette? EUR 9,99
  • Bewertung vom 12.01.2015
  •  
    sehr gut
  • Bernadette Fox war eine Stararchitektin, von der man noch heute redet, obwohl sie nicht mehr in ihrem Beruf tätig ist.
    Ihr Mann Elgie hat einen verantwortungsvollen Posten bei Microsoft, so dass Geld bei ihnen zu Hause nie ein Thema ist. Es wird aus dem Vollen geschöpft.
    Sie sind vor Jahren nach Seattle gezogen, in ein Haus, das früher ein Mädchenpensionat war und das sehr renovierungsbedürftig war. Obwohl Architektin, kann sie sich nicht aufraffen, aus dem Haus etwas zu machen. Im Gegenteil, Bernadette ist unfähig, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Sie hat sich in Indien online eine "Sekretärin" gesucht, die so gut wie alles für sie organisiert, egal, ob es um Tischreservierungen geht oder um Reisebuchungen. Sie selbst tritt nicht in Erscheinung.
    Ihre 15-jährige Tochter Bee ist ihr ein und alles, trotzdem denkt sie nicht daran, in der Schule ehrenamtlich, wie all die anderen Mütter, für bestimmte Dinge in Erscheinung zu treten. So macht sie sich natürlich auch keinerlei Freunde unter den anderen Müttern, aber das ist ihr egal.
    Bee, die mit sehr guten Noten glänzt, wünscht sich, mit der Familie in die Antarktis zu fliegen. Die Organisation dazu soll Manjula, die indische Sekretärin, dafür erledigen.
    Kurz vor dem angesagten Urlaub verschwindet Bernadette... spurlos...

    Bernadette ist ein Frau, die das tägliche Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Unfähig, persönliche Kontakte zu halten bzw. zu pflegen, sucht sie sich lieber eine Assistentin in Indien, die für sie für $ 0,75 die Stunde für sie alle lästigen Pflichten erledigt. Der Kontakt zu Manjula erfolgt per E-Mail und sie ist mit ihrem Arrangement mehr als zufrieden.
    Als sie von einer Mutter einer Schülerin aus der Klasse ihrer Tochter gebeten wird, doch die Brombeersträucher zu entfernen, die deren Garten verunziert, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

    Der Roman setzt sich größtenteils aus Handnotizen und E-Mails zusammen. Zwischendurch gibt es ein paar klärende Worte von Bee, Bernadettes Tochter.
    Anfänglich verwirrte mich das ganze ein wenig, obwohl ich schon Briefromane gelesen habe. Aber hier schien es mir irgendwie sehr konfus zu sein. Zettel, in denen es um Brombeerpflanzen geht und Mails, die scheinbar völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind.
    Aber sie sind alles andere als aus dem Zusammenhang gerissen, denn das ganze entpuppt sich als Vorgeplänkel zu einem einheitlichen Ganzen.
    Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen ein Tempo an, dass man zu tun hat, Schritt halten zu können.
    Alles scheint sich gegen Bernadette verschworen zu haben. Rückblickend hat das Schicksal es aber auch nicht gut mit ihr gemeint, obwohl sie einiges durch ihre Arroganz selbst zu verschulden hatte. Aber die Lawine, die nunmehr auf sie einstürmt, machte mich als Leser schon betroffen, zumal sie doch nicht immer schuldig war.
    Als sie dann plötzlich eines Tages verschwand, hat man selbst als Leser ein großes Fragezeichen in den Augen, denn man selbst hat es ebenfalls nicht vorausgesehen und Null Idee, was denn nun passiert sein könnte.

    Aus einer anfänglich eher unsympathischen und unnahbaren Protagonistin konnte ich mich im Laufe der Zeit mit ihr anfreunden. Sie ist jetzt zwar nicht der Typ, den man gleich in sein Herz lässt, aber sie durchaus Potenzial dazu.
    Bee war für mich die Sympathisantin schlechthin. Sie hielt zu ihrer Mutter, egal was war. Sie war es auch, die intensiv die Suche nach ihr vorantrieb und versuchte, jeden bekannten Schritt von ihr nachzuvollziehen, um zu erkennen, wo sie denn abgeblieben war.

    Ein unterhaltsames Buch mit ungewöhnlichem Schreibstil, aber wenn man sich erst einmal eingelesen hat, mag man es gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wollte ich genauso wissen, wo Bernadette abgeblieben war, wie alle anderen.
    Ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe.
Martin-Lugand, Agnès Glückliche Menschen küssen auch im Regen EUR 14,99
  • Bewertung vom 12.01.2015
  •  
    sehr gut
  • Diane hat alles verloren, was sie liebte. Ihren Mann Colin und ihre Tochter Clara kamen bei einem Unfall gemeinsam ums Leben. Sie selbst fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie einfach nicht herausfindet.
    Gemeinsam mit ihrem Freund Felix hatten sie sich ein Buchcafé aufgebaut, das sie seit dem Tod ihrer Liebsten ebenso vernachlässigt, wie ihren Haushalt und sich selbst.
    Dass sie zu Hause nicht noch im Chaos untergeht, verhindert Felix, der regelmäßig für sie einkaufen geht und sich um sie kümmert. Sie selbst sieht sich dazu nicht mehr in der Lage. Die Tage vergehen eintönig und vorherbestimmt, auch ihre Eltern finden keinen Zugang mehr zu ihr.
    Eines der Wünsche ihres Mannes war es, einmal nach Irland zu reisen. Diane will nun diesen Traum leben, sie beschließt, für längere Zeit dort zu leben. Ihre Wahl fällt zufällig auf das kleine Dörfchen Mulranny, wo sie nicht von allen freundlich aufgenommen wird ...

    Dort im fernen Irland beginnt Diane wieder zu leben. Niemandem erzählt sie ihr Schicksal. Ganz langsam nimmt sie wieder am Leben teil, nimmt Kontakt zu Leuten auf, auch wenn das von ihr so nicht geplant war. Aber die Menschen dort sind freundlich und kontaktfreudig, so dass sie keine Chance hat, sich zu verschließen.
    Nur ihr brummiger Nachbar Edward scheint etwas gegen sie zu haben, was ihr doch gegen den Strich geht.

    Die Autorin Agnés Martin-Lugand stellt mit diesem Buch ihren Debütroman vor.
    Ein Roman, in dem es um Trauer und deren Bewältigung geht. Ein Zurückfinden ins Leben ohne die geliebten Personen, die man auf tragische Weise verloren hat.
    Das Buch drückt schon ziemlich stark auf die Tränendrüsen, zumindest hat es das bei mir gemacht. Mehr als einmal hatte ich Tränen in den Augen und fühlte mich der Protagonistin nahe. Die Depressionen, denen sie ausgeliefert war, konnte man sehr gut nachvollziehen.
    Ich habe sie sehr gern bei ihrer Trauerbewältigung begleitet. Habe mit ihr gehofft, dass sie den Schritt ins Leben meistern wird und natürlich habe ich auf ein gutes Ende gehofft.
    Dieses war jedoch nicht wie gedacht, sondern überraschte mich.

    Was mich an dem Buch gestört hat, waren die Unmengen von Zigaretten, die die Protagonisten konsumiert haben. Das hätte nicht sein müssen, denn bei jeder sich bietenden Gelegenheit hatten sie einen Glimmstengel im Mund.

    Sehr einfühlsam hat die Autorin die Gefühle der Protagonisten Diane und auch Edward beschrieben, so dass man sich diesen Personen sehr nahe fühlen konnte.

    Ein gelungenes Debüt der Autorin mit sympathischen Protagonisten in einer traumhaften Kulisse.
    Mit seinen nur 207 Seiten hat man das Buch auch sehr schnell gelesen und muss Abschied nehmen von lieb gewordenen Akteuren.
    Ein Buch, wie gemacht für zwischendurch, zum Weinen und zum Schmunzeln.
  • Bewertung vom 12.01.2015
  •  
    sehr gut
  • Endlich werden Taubenpfote und Efeupfote zu Kriegern ernannt. Sie heißen nunmehr Taubenflug und Efeusee.
    Von Stein, einer alten Geisterkatze, bekommt Häherfeder die Botschaft, dass er zum Stamm des eilenden Wassers reisen muss. Dort brauchen sie seine Hilfe. Wie genau die Hilfe aussehen soll, teilt er ihm jedoch nicht mit.
    Es machen sich Häherfeder, Taubenflug, Fuchssprung und Eichhornschweif auf den Weg gemeinsam in die Berge.
    Dort treffen sie auf eine unwirtliche Gegend, wo sogar die Vögel zur Gefahr für Katzen werden können.
    Inzwischen geht Efeusee weiter nachts in den finsteren Wald zum kämpfen und erkennt langsam das Ausmaß dessen, was dort passiert ...

    Wieder einmal durfte ich die Katzen in einem neuen Teil der Warrior Cats auf ihren Missionen und Erlebnissen begleiten.

    Häherfeder hat sich mit drei weiteren Katzen auf den Weg in die Berge gemacht, um ihnen zu helfen. Diese sind müde von ihrer Umgebung, die Gefahren drohen von überall. Greifvögel sind unter anderen ihre natürlichen Feinde und sie wissen nicht, wie sie sich zur Wehr setzen können. Am liebsten würden sie die Gegend verlassen, aber es ist angestammtes Katzenterritorium, das nicht verwaist werden sollte.

    Während Häherfeder versucht herauszufinden, wie seine Hilfe aussehen soll oder was seine eigentlich Aufgabe dort sein sollte, geht Efeusee, die ihre Schwester Taubenflug nicht begleiten durfte, weiter nachts in den finsteren Wald, um zu kämpfen.
    Es wird ihr nicht leicht gemacht und doch muss sie alles erdulden unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit.

    Sehr gern habe ich die Kriegerkatzen wieder begleitet. Katzen, die an Wahrsagungen glauben und nach ihnen leben. Die hilfsbereit sind und nicht zögern, wenn andere Hilfe benötigen. Katzen, die man, auf die Menschenwelt übertragen, gern als Freunde hätte, denn sie sind loyal und stehen für andere ein.
    Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Katzen zu beobachten, zu begleiten und zu belauschen.
    Eine große Gemeinschaft, in der jeder seine Aufgabe hat, die aber trotzdem an einem Strang ziehen.
    Über allem steht die Prophezeiung, der auszutragende Konflikt rückt in immer greifbarerer Nähe.
    Zum Ende gibt es noch eine Überraschung, was die DREI angeht.

    Ein Buch, das ich sehr gern wieder weiterempfehle. Für Katzenliebhaber wieder einmal ein MUSS.
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