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Kleeblatt
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Berlin
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Ich lese sehr gern, wann immer ich Zeit habe. Mit meiner Tochter zusammen habe ich einen Bücherblog, auf dem wir uns immer über Besucher freuen. http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/
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89 (erhaltene)
Rang:
10 

Bewertungen


Insgesamt 518 Bewertungen
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Lange, Kathrin 40 Stunden EUR 9,99
  • Bewertung vom 23.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • As-samu alaikum. Das ist das erste, was Faris Iskander am anderen Ende des Telefons zu hören bekommt, bevor ihm ein Video zugespielt wird, das eine Kreuzigung zeigt.
    Diesen Satz hörte er vor 10 Monaten zum letzten Mal, bevor er verhindern konnte, dass eine Bombe hochging und viele Menschen in den Tod riss.
    Faris Iskander, gebürtig in Alexandria, ist Polizist und gehört der Sondertruppe SERV (Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen) an. Er wurde damals bei der Bombenexplosion schwer verletzt und die Albträume suchen ihn auch nach so vielen Monaten noch heim.
    Kurz nachdem er seine Arbeit wieder aufnehmen konnte, wurde er suspendiert. Als ihn jemand auf Grund seiner Hautfarbe und seines Aussehens als Bombenleger bezeichnete, ist er ausgerastet und hat diesen zusammengeschlagen.
    Nun erhält er dieses Video und wird vom Anrufer zu einem Bahnhof dirigiert, in dem er kurz darauf Zeuge einer Bombenexplosion wird. Ein Zeichen, dass der Anrufer es ernst meint. Er gibt Faris 40 Stunden Zeit, um den Gekreuzigten zu finden, ansonsten würde es ein Bombeninferno geben.
    Die Ermittler bekommen schnell heraus, dass der Countdown zur Abschlussveranstaltung des zur Zeit in Berlin stattfindenden ökumenischen Kirchentages im Olympiastadion abläuft und sich dort Tausende von Gläubigen einschließlich des Papstes befinden werden.
    Die Zeit läuft, der Anrufer belässt es nicht mit der einen Bombe im U-Bahnhof, jederzeit kann die nächste Bombe irgendwo in Berlin hochgehen ...

    Ich habe diesen Thriller förmlich verschlungen. Gleich zu Beginn wird man in die Story hineingezogen und erst wieder entlassen, wenn man das Buch gelesen hat. Was war ich froh, dass ich es in einem Rutsch durchlesen konnte und nicht beiseite legen musste.
    Faris Iskander ist ein Protagonist, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und trotzdem das letzte aus sich herausholt, um Schlimmes zu verhindern. Er wird unterstützt von seinen Kollegen, vor allem seinem Partner Paul Sievers, auf den er sich verlassen kann. Sie sind ein eingespieltes Team und verstehen sich auch ohne viel Worte.
    Faris versucht zudem die zu beschützen, die er liebt, selbst seine ehemalige Freundin, die ihn vor längerer Zeit verlassen hat, denn der Bombenleger weiß genau, wo es Faris weh tut.

    Dieser Thriller lässt einen nicht los, wenn man ihn zu lesen begonnen hat. Spannung wird bereits auf den ersten Seiten erzeugt, die durchweg vorhanden ist und sich stetig steigert. Man fiebert förmlich den Ende entgegen, um endlich alles zu erfahren, um zu wissen, wer der Täter ist und wofür das alles inszeniert wurde.
    Ich hatte ab der Mitte des Buches einen Verdacht auf den Täter, der sich auch bestätigte.
    Die Geschichte spielt in Berlin, die Örtlichkeiten wurden von der Autorin sehr gut recherchiert. Auch was die Ermittlungen angehen, sind sie gut nachvollziehbar und erscheinen dem Unwissenden glaubhaft dargestellt.

    Ein Buch, dass ich allen Thrillerfans sehr gern weiterempfehle. Ich freue mich derweil schon mal auf den 2. Teil mit Faris Iskander und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird.
  • Bewertung vom 22.04.2014
  •  
    gut
  • Es gibt eine Vorgeschichte zu diesem Buch, obwohl doch eigentlich dieses Buch die Vorgeschichte sein sollte.
    "Lemony Snicket – Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" ist eine Buchreihe, die schon vor längerer Zeit erschien und sogar teilweise verfilmt wurde.
    Nun gibt es mit dem vorliegenden Buch den 1. Teil einer neuen Reihe "Meine rätselhaften Lehrjahre", die zeitlich gesehen, vor den bereits erschienenen liegt.

    Lemony Snicket wird von seiner zukünftigen Mentorin, der Detektivin S. Theodora Markson regelrecht seinen Eltern entwendet, wenn Lemony auch behauptet, dass das gar nicht seine Eltern waren.

    Und gleich haben sie auch schon den ersten Fall aufzuklären. Gesucht wird eine verschwundene Statue "Die Bordunbestie" und sie sollen versprechen, diese ihrem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben.

    Die Suche beginnt und Lemony ist schwer damit beschäftigt, immer die falschen Fragen zu stellen. Trotzdem hat er mehr Erfolg als seine unfähige Mentorin, denn irgendwie kommen sie trotz der falschen Fragen auch weiter.

    Auf ihrer Suche lernen sie die verrücktesten und skurrilsten Leute kennen, angefangen bei den Brüdern Boing und Quietsch. Die beiden fahren das Taxi ihres Vaters, einer auf dem Sitz zum Lenken, der andere unten an den Pedalen, da sie noch Kinder sind und nicht allein hinters Lenkrad passen.

    Ungewöhnliche Schauplätze runden dieses Buch ab. Seine Zeit als Praktikant bei seiner Mentorin beginnt in dem Ort "Schwarz-aus-dem-Meer".

    Ich tat mich mit diesem Buch zugegebenerweise sehr schwer. Lemony Snicket war mir bis dato kein Begriff, so dass ich mit diesem Protagonisten das erste Mal zu tun hatte.
    Diesen schwarzen Humor, der in dem Buch vorherrscht, muss man mögen. Schräge Figuren, Irrungen und Wirrungen tun ihr übriges. Man muss schon in der Lage sein, ein wenig quer zu denken, um dem Buch folgen zu können.
    Obwohl ich schwarzen Humor mag, kam ich ehrlich gesagt, mit diesem hier nicht ganz klar.
    Ich persönlich fand die Geschichte anstrengend zu lesen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, zwar flüssig, aber irgendwie verquer, ich kann es gar nicht beschreiben.

    Nicht nur die einzelnen Kapitel beginnen mit einer Illustration in blau, weiß, schwarz, auch zwischendurch ist immer mal eine zu bewundern. Diese passen hervorragend zum Schreibstil und dem Buch.

    Dieses Buch ist leider kein abgeschlossener Fall in sich, es bleiben viele Fragen offen, die im nächsten oder einem anderen der folgenden Teile gelöst werden. Das finde ich sehr schade.

    Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen und ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Lektüre für Kinder ab 9 Jahre ist.
Neuwirth, Günter Neumondnacht EUR 19,99
  • Bewertung vom 21.04.2014
  •  
    sehr gut
  • Herbert Felden, Fleischlieferant, wird eines Morgens tot in seinem Fleischlager aufgefunden. Zerstückelt durch eine Maschine, die eigentlich nur für Tiere zur Fleischherstellung gedacht ist.
    Christina Kayserling nimmt die Ermittlungen auf und muss sehr bald erkennen, dass es nicht nur 1 Person gibt, die sich mit dem Toten überworfen hat. Herbert Felden ging nie feinfühlig durchs Leben, so dass er viele Feinde hatte. Die Auswahl reicht von einem Koch, mit dem er sich am Abend seines Todes gestritten hat, seinem Sohn, Tierschützer und nicht zu vergessen seine Frau, die psychische Probleme hat.
    Keine leichte Aufgabe für die Kommissarin, sich durch diesen Wust an Lügen und Betrügereien durchzuarbeiten, um den wahren Mörder zu finden ...

    Das ist bereits der 2. Fall mit der Kommissarin Christina Kayserling, für mich war es jedoch das 1. Buch von ihr. Dieses stellte sich für mich jedoch nicht als Problem dar, denn man kommt sehr gut in das Buch hinein, auch wenn man den anderen Teil nicht kennt. Dieser Krimi kann separat gelesen werden, ohne das Zusammenhänge fehlen.

    Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass Herbert Felden nicht zu den angenehmen Menschen zählte. Für ihn gab es nur Profit, und er tat alles, diesen zu erhöhen.
    Wer minderwertiges Fleisch verkauft und die Tiere in unwürdiger Weise hält, ruft natürlich die Tierschützer auf den Plan.
    Dieses Thema beherrscht unter anderem diesen Krimi und macht den Leser nachdenklich. Sehr gut werden die Beweggründe der Tierschützer aufgezeigt, so dass man mit ihnen sympathisieren kann.
    Ein Koch, der was auf sich hält, legt sich mit Herbert Felden an, denn das Fleisch, das ihm geliefert wurde, weigert er sich, zu verarbeiten. Will er jedoch seine Stelle nicht verlieren, muss er das Fleisch, das er für stinkend hält, nehmen und auch noch für eine Gesellschaft, die Herbert Felden gerade an dem Abend gibt, verarbeiten. Mit Todesverachtung setzt er dieses dann um.
    Mit seinem Sohn gerät er ebenfalls an dem Abend zusammen, der Geld für die Behandlung seiner kranken Mutter fordert. Mutter und Sohn sind dem Fleischlieferanten jedoch ziemlich egal, so dass es zu einem äußerst unerfreulichen Gespräch kommt.
    Auch mit seiner derzeitigen Ehe steht es nicht zum besten, seine um viele Jahre jüngere Frau hat nicht geringe psychische Probleme.

    Aber auch noch andere "Freunde" können sich nicht ganz mit dem Geschäftsgebaren von Herbert Felden identifizieren. So ist die Liste der Verdächtigen groß und nicht nur einmal möchte man sagen, geschieht ihm ganz recht.

    Christina Kayserling und ihr Polizeiteam ermitteln in alle Richtungen und halten den Leser bei der Stange, denn es ist lange nicht ersichtlich, wer der Mörder sein könnte.
    Ich habe mich während der Lektüre immer mal wieder umentschieden und war dann doch über die Auflösung überrascht.
    Spannung wird schon von Beginn an aufgebaut, die sich auch konstant das Buch über hält. Dadurch, dass jedoch in so viele Richtungen ermittelt wurde, blieben Spannungshöhepunkte jedoch leider aus.

    Die Charaktere waren gut gezeichnet, so dass man sie und ihre Beweggründe gut nachvollziehen konnte.

    Auch wenn ich die Arbeit der Tierschützer ein wenig beobachte, fand ich es interessant, es auch einmal in einem Buch als Thema wiederzufinden.
    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ließ sich gut lesen.

    Alles in allem ein gut gemachter Krimi mit aufgeworfenen aktuellen Themen.
Wilkins, Kimberley Das Haus am Leuchtturm EUR 19,99
  • Bewertung vom 21.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • 1901: Isabella Winterbourne ist nie über den Tod ihres Kindes hinweggekommen und erhält in ihrer Trauer auch keine Unterstützung von ihrem Mann und seiner Familie. Ihr Mann hat alles, was nur irgendwie ans Kind erinnern könnte, entsorgt, nur ein kleines Armband hat er übersehen. Dieses ist ihr größter Schatz und sie behütet es.
    Als sie mit ihrem Mann nach Australien fährt, wo er den kostbaren Amtsstab, den er als Juwelier selbst gefertigt hat, der australischen Regierung als Geschenk der englischen Königin übergeben soll, kentert das Schiff und sie ist die einzige Überlebende.
    Als ihr Mann ihr auf dem Schiff das Armband wegnehmen wollte, hat sie es in der Kiste versteckt, wo der Amtsstab lagert. Nun ist diese Kiste das einzige, was sie unbedingt retten muss, damit sie wieder an ihr Armband kommen kann.
    Sie schleppt sich mit der Kiste meilenweit vorwärts, immer in der Hoffnung, auf Menschen zu treffen. Als es soweit ist, nimmt sie einen neuen Namen an und beginnt in Australien ein neues Leben, da sie damit rechnet, dass die Familie ihres Mannes nach dem Amtsstab suchen wird.
    2011: Mark Winterbourne hat eine Familie und eine Geliebte, mit der er jahrelang zusammen war. Als er urplötzlich stirbt, bricht für Elizabeth, Libby genannt, eine Welt zusammen. Sie kann es nicht glauben, es hat sie eiskalt erwischt.
    Mark hatte in dem Ort, aus dem Libby kam, ein Cottage gekauft, konnte sie aber zu seinen Lebzeiten nie davon überzeugen, mit ihm dort gemeinsam hinzufahren. Ihre Schwester lebt noch dort, mit der sie jedoch keinen Kontakt mehr hat und sie sind im bösen Streit auseinander gegangen.
    Nun aber ist Libby entschlossen, wieder nach Hause, nach Australien zu gehen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen.
    Dort stößt sie auch auf ein lange verschollenes Geheimnis der Familie Winterbourne.

    Nachdem ich das Buch "Der Wind der Erinnerung" von Kimberley Wilkins verschlungen hatte, freute ich mich umso mehr, als ich wusste, es gibt ein neues Buch von ihr.

    Wieder einmal gelingt es der Autorin mich in ihren Bann zu ziehen und mich auch mit diesem Buch zu ihrem Fan werden zu lassen.
    Gekonnt verbindet sie die beiden Zeitebenen 1901 und 2011 durch die Familiengeschichte der Winterbournes.
    In der Zeitebene von 1901 nimmt der Leser Anteil am Schicksal von Isabella Winterbourne, die sich als einzige Überlebende eines Schiffsunglücks in Australien ein neues Leben aufbaut. Sie hat es nicht leicht, muss sie doch jederzeit damit rechnen, dass plötzlich jemand der Familie Winterbourne vor der Tür steht und die Kiste mit dem Amtsstab zurückverlangt.
    In 2011 geht es vorrangig um die Beziehung der beiden Schwestern, die es sich auch nach 20 Jahren nicht leicht machen, miteinander zu reden und vor allem zu verzeihen.

    Das Rätsel um den Verbleib des Amtsstabes, der 1901 verloren ging, wurde nie aufgeklärt. Suchen im Schiffwrack führten zu nichts, und es gibt noch immer Schatzsucher, die diesen wertvollen Schatz auch noch in der heutigen Zeit suchen und die schrecken vor nichts zurück.

    Das ist wieder ein Roman, der einen nicht loslässt. Man erlebt Spannung und Liebe, sowohl in der Vergangenheit wie in der Gegenwart.
    Das Leben der Frauen zu Beginn des 20. Jh. ist sehr gut recherchiert und macht betroffen.

    Sehr detailliert hat die Autorin die Örtlichkeiten beschrieben, so dass man sich förmlich in die Nähe des Leuchtturms versetzt fühlte.
    Ich liebe den Schreibstil der Autorin, sie erzählt
    Ihre Protagonistinnen sind starke Persönlichkeiten, in die man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann.
    Die Geschichte ist glaubhaft und in sich schlüssig. Es macht einfach nur Spaß, sie zu lesen und in eine vergangene Zeit einzutauchen.

    Ein Roman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Clements, Abby Viviens himmlisches Eiscafé EUR 8,99
  • Bewertung vom 21.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Imogen ist Fotografin und lebt derzeit in Thailand. Sie liebt dieses Land und kann sich zum Leben keinen schönen Flecken Erde vorstellen. Sie macht viele Unterwasserfotografien, um mit diesen eine Ausstellung bestreiten zu können.
    Als ihre Großmutter Vivien plötzlich stirbt, reist sie zur Beerdigung nach England. Ihrem Freund verspricht sie, in 14 Tagen wieder zurück zu sein.
    Anna, Imogens Schwester, hat sich gerade eine Eigentumswohnung gekauft, die sie sich mühsam erarbeitet hat. Sie freut sich, dass ihr Freund Jon mit ihr gemeinsam dort einziehen wird.

    Ihre Großmutter Vivien besaß ein Eiscafé, das sie viele Jahre gemeinsam mit ihrem Mann betrieben hatte und allein weiterführte, als er starb.
    Dieses Eiscafé vererbt sie ihren beiden Enkelinnen und ein Startkapital, damit sie es ein wenig auf Vordermann bringen können.
    Weder Anna noch Imogen hätten damit gerechnet, das Eiscafé zu erben. Imogen kann und will es nicht betreiben, will sie doch nach 14 Tagen zurück nach Thailand. Anna hat einen festen Job, könnte sich aber vorstellen, diesen aufzugeben, um das Café zu betreiben.
    Nach einem ersten gemeinsamen Besuch im Café sind beide vom vorhandenen Zustand entsetzt, hat es doch so gar nichts mehr von dem einstigen Charme, den es früher versprüht hatte.
    Es gäbe eine Alternative, sie könnten es ihrer Tante Francoise vermachen, die nur allzu gern daraus ein Restaurant mit französischem Flair machen würde.

    Letztendlich entscheiden sie sich jedoch, das Café wieder auf Vordermann zu bringen und es zum Gedenken an ihre Großmutter als "Viviens himmlisches Eiscafé" neu zu eröffnen.
    Imogen hat ihre Rückreise nach Thailand um ein halbes Jahr verschoben und Anna kündigte ihren Job.
    Aber ob das so eine gute Idee war? Denn wer braucht in diesem Ort schon ein Eiscafé, in dem nichts besonderes geboten wird? ...

    Nach der anfänglichen Flaute sind Ideen gefragt. Den Vorschlag, Anna nach Italien zu schicken, um dort die Herstellung von Eis zu erlernen, setzen sie alsbald in die Tat um.
    Imogen wird derweil die Stellung halten und das Café vorübergehend allein betreiben.
    Ist das der Anfang vom Ende? ...

    Nach der anfänglichen Panik, ein Café geerbt zu bekommen und davon absolut keine Ahnung zu haben, lässt die beiden Schwestern Anna und Imogen nicht lange zaudern und die Herausforderung annehmen.
    Als Leser ist man nah dabei, wenn es gilt, Entscheidungen zu treffen. So enthusiastisch die beiden anfangs auch sind, es will ihnen nicht recht gelingen. Erst die Idee, dass Anna nach Italien gehen soll, um die Eisherstellung von der Pike auf zu erlernen, lässt die beiden hoffen.

    Die beiden Schwestern muss man einfach ins Herz schließen. Sie stellen sich aus Liebe ihrer Großmutter gegenüber dieser Aufgabe und wollen dieses Café wieder eröffnen. Hilfe und Unterstützung finden sie nicht nur bei ihren Eltern, sondern auch von den Freunden ihrer Großmutter.
    Obwohl nicht alles glatt läuft bei ihnen, geben sie ihr Ziel nicht auf, lernen neue Freunde kennen und lernen, sich selbst zu vertrauen.
    Sie krempeln ihr Leben um, auch wenn es heißt, Abstriche zu machen.
    Selbst ihre privaten Leben und Träume werden vollständig umgekrempelt.

    Wie schon im Buch "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" der Autorin finden sich hier ebenfalls im Anschluss Rezepte. Wer sich entschlossen hat, auch einmal Eis selbst herzustellen, dem dienen diese zur Anregung und Nacharbeitung.

    Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. In Pastellfarben, mit Eisbechern, Stieleis, Waffelhörnchen, Früchten und Herzchen stimmt es hervorragend auf das Buch ein und macht neugierig.

    Ich habe mich mit dem Buch hervorragend unterhalten. Durch den lockeren Schreibstil der Autorin flogen die Zeilen nur so dahin und ließen mich das Buch nicht eher aus der Hand legen, als bis ich es durchgelesen hatte.

    Wer gern leichte, unterhaltsame Lektüre sucht, dem möchte ich dieses Buch sehr gern empfehlen.
Sunday, Kate Hannahs Entscheidung EUR 15,99
  • Bewertung vom 21.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Nach bereits vielen bösen Streits gab es nun einen, da selbst Hannah mit einem Messer auf ihren Mann Shane losging. Nachdem sie sich vergewisserte, dass es nur eine Fleischwunde war, packt sie schnell ein paar Sachen und verschwindet. Dieses Mal ist es aus ihrer Sicht das Ende ihrer Ehe, sie wird sich nicht mehr überreden lassen.
    Ihr Ziel ist, wieder heim zu ihrer Großmutter zu fahren, die sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgezogen hatte. Sie waren beide vor 9 Jahren im Streit auseinandergegangen, als sie mit Shane auf und davon ging.
    Aber bis zu ihrer Großmutter schafft sie es nicht, denn ihr Auto bleibt nach einem Auffahrunfall, den sie verursacht hat, liegen und muss in die Werkstatt.
    Sie ist in Willow Creek gestrandet, hat aber das große Glück, an die Cherokee-Indianerin Tayanita zu geraten, die sich rührend um Hannah kümmert und ihr eine Unterkunft bietet.
    Aus den anfänglichen 2 Tagen, die die Reparatur dauern soll, wird 1 Woche, die sie nun in Willow Creek ist.
    Sie könnte es dort aushalten, alle sind nett und freundlich zu ihr, bis auf Sam Parker, der zu allem Unglück auch noch ihr Unfallgegner war. Stehen die beiden sich gegenüber, sprühen die Funken, und die gegenseitige Abneigung ist geradezu greifbar.
    Auch wenn sie die Ruhe in dem kleinen Ort genießt, ahnt sie, dass ihr Mann Shane sie nicht so ohne weiteres gehen lassen wird, er wird sie suchen ...

    Hach, wie schön - war mein erster Gedanke, als ich das Buch nach Vollendung bedauernd geschlossen habe. Gerne hätte ich mehr Zeit mit Hannah, Sam und Tayanita verbracht und sie begleitet.

    Hannah ist eine Person, die man schnell ins Herz schließt.
    Sie hat aus Liebe Shane geheiratet, gegen den Rat ihrer Großmutter, und ist mit ihm weggegangen. Aus dem einstigen Musiker und Charmeur ist ein missmutiger, bösartiger Mensch geworden, der sich dem Alkohol und den Drogen nicht entziehen kann. Demzufolge oft hat er auch Aussetzer, die sich gegen Hannah richten.
    Nach einem besonders schweren und gewalttätigen Streit schafft sie endlich vollendete Tatsachen und verschwindet aus ihrem gemeinsamen Zuhause.
    Sie schaut endlich vorwärts und versucht, alles andere auszublenden.

    Auf dem Weg zu ihrer Großmutter trifft sie auf hilfsbereite Menschen, die ihr uneigennützig helfen. Die Indianerin Tayanita und auch Sam sind für sie da, wenn sie Hilfe braucht, auch wenn Sam es nicht gern macht und nur, weil er Tayanita einen Gefallen tun will.
    Hannah fühlt sich nach langer Zeit wieder richtig als Mensch, geborgen und verstanden. Mit Tayanita trifft sie eine herzensgute und einfühlsame Frau, mit der sie sich recht schnell anfreundet und der sie auch alles anvertraut.

    Jeder hat seine eigene Vergangenheit, die er noch verarbeiten muss und trotzdem helfen sie einander, ohne lange zu fragen.
    Als dann eines Tages Shane wirklich dort auftaucht, stehen sie Hannah hilfreich zur Seite.

    Es ist ein Roman mit sehr viel Herz.
    Faszinierende Protagonisten mit Ecken und Kanten, aber warmherzig, hilfsbereit und sympathisch machen diesen Roman rund.
    Die Beschreibungen von Willow Creek sind derart detailliert, dass man sich als Leser förmlich dorthin versetzt fühlt. Wer "Unsere kleine Farm" kennt, mit dem dieser Ort auch im Buch verglichen wird, fühlt sich dort schnell heimisch.

    Die Autorin Kate Sunday hat einen wundervollen Liebesroman geschrieben, der ans Herz geht. Protagonisten, die man einfach mögen muss, in eine traumhafte Kulisse versetzt und mit diversen Geheimnissen versehen, machen einfach neugierig darauf, die Personen kennenzulernen.

    Auch wenn man ahnt, wie die Geschichte ausgehen wird, macht das Lesen und der Weg zum Ziel einfach nur Spaß.
    Ich habe mich mit Hannah nur zu gern auf den Weg gemacht und empfehle dieses Buch gerne weiter.
Mertin, Ralph B. Der Preis der Muse (eBook, ePUB) EUR 2,49
  • Bewertung vom 16.04.2014
  •  
    gut
  • Die 30-jährige Christin ist mit sich und der Welt unzufrieden. Sie landet wegen Depressionen in der psychiatrischen Klinik, wo sie wieder das Verlangen verspürt, einen Roman zu schreiben.
    Aber auch das will ihr nicht wirklich gelingen. In der Nacht vor dem 1. April erscheint ihr Sanny, eine Muse. Sie will ihr helfen, den perfekten Roman zu schreiben, aber die Gegenleistung ist hoch.
    Sie erzählt Christin, wie ihr Leben verlaufen wird, so z.B., dass sie 120 Jahre alt werden wird. Für den perfekten Roman verlangt sie als Gegenleistung pro geschriebener Seite ein Lebensjahr von Christin. Wird sich diese darauf einlassen? ...

    Das eigenartige an der Geschichte ist, dass alles, was Christin niederschreibt, auch wirklich passiert. Es dauert eine Weile, bis Christin dieses realisiert, zumal sie ihren Mann Patrik somit auch in Gefahr bringt.
    Auch wird ihr viel zu spät bewusst, wer Sanny, die Muse, in Wirklichkeit ist.

    Der Verlag Droemer Knaur hat eine neue Reihe unter dem Motto "Kalender-Thriller" ins Leben gerufen und dieser Thriller ist der erste der Reihe.
    Es werden kurze Krimis oder Thriller verlegt, die einen Bezug auf den jeweiligen Monat haben werden und die man aufgrund ihrer geringen Seitenanzahl schnell nebenbei lesen kann.

    So auch den vorliegenden Thriller.
    Dadurch, dass dieser nur 67 Seiten umfasst, kann man leider auch nicht erwarten, dass ins Detail gegangen werden kann.
    Mir ist es nicht gelungen, auf diesen paar Seiten einen Bezug zu den Protagonisten aufzubauen. Die Personen sind völlig farblos geblieben und für mich auch uninteressant. Hintergrundwissen zu ihnen fehlt völlig.
    Leider habe ich auch eine ganze Weile gebraucht, viel zu lange für die paar Seiten, um überhaupt in die Geschichte hineinzufinden.

    Mich konnte dieser Thriller leider überhaupt nicht überzeugen, weder vom Plot noch von der Umsetzung.
Kögl, Antonia; Steinle, Benedikt Because you are hungry EUR 19,99
  • Bewertung vom 16.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Das vorliegende Buch der beiden Autoren Antonia Kögl und Benedict Steinle ist in folgende Rubriken unterteilt:
    - Canapés
    - Starters
    - Suppen
    - Salate
    - Pasta & Reis
    - Huhn
    - Fleisch
    - Fisch & Meeresfrüchte
    - Desserts
    - Was essen wir da eigentlich?

    Mit diesem Kochbuch wurden fantastische Rezepte gekonnt in Szene gesetzt.
    Rezepte, die man schnell und ohne viel Aufwand umsetzen kann. Kein ewiges Köcheln in der Küche, sondern Rezepte, die man selbst abends nach der Arbeit noch gut gelaunt zubereiten kann und die auch glücklich machen.
    Viele der Zutaten hat man im Haus, so dass man eigentlich nur die Sachen zusätzlich kaufen muss, die frisch sein sollen, wie Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch.

    Die Rezepte sind ausführlich beschrieben und einfach nachzuarbeiten.

    Ich habe einige Rezepte nachgearbeitet und bis auf einen Ausrutscher, der völlig daneben gegangen ist (keine Ahnung, was da schief gelaufen ist) sind alle total lecker und so einfach in der Zubereitung, dass sie auf meiner Wiederholungsliste stehen.
    Sehr gut gefällt mir, dass die vielen österreichischen Begriffe der Lebensmittel im letzten Kapitel, zusätzlich mit anderem interessanten Infos, erläutert sind.

    Schon das Durchblättern des Buches konnte ich nur mit Klebezetteln erledigen, denn allein die Vorstellung und Abbildung der Rezepte machte Appetit und Lust aufs Nachkochen.

    Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, ganz viele Gerichte sind für Vegetarier geeignet und selbst für Veganer findet sich hier einiges.
    Geschmacklich wundervoll abgeschmeckt, macht das Essen wirklich glücklich, man ist nach dem Verzehr satt und zufrieden.

    Das Buch wurde von den beiden Autoren in Eigenregie erstellt, vom Aufstellen und Erfinden der Rezepte, bis hin zur Layout-Erstellung im Buch, sie haben nichts dem Zufall oder anderen überlassen.
    Das Ergebnis ist mehr als überzeugend, das Buch an sich schon eine Augenweide allein beim Durchblättern.
    Hier stimmt alles, selbst der Geschmack.

    Für die schnelle und leckere Küche ein absolut empfehlenswertes Buch, das ich persönlich nicht mehr missen möchte.
Scheunemann, Frauke Agent auf leisen Pfoten / Winston Bd.2 EUR 12,95
  • Bewertung vom 16.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Kira und Winston verstehen sich noch immer blendend, auch wenn es nun, nachdem sie wieder in ihren eigenen Körpern stecken, Probleme mit der Verständigung gibt. Die Gedankenübertragung funktioniert nicht mehr, aber sie wissen noch immer, was dem anderen gefällt. So nimmt Kira Winston des Öfteren mit auf den Hof, damit er sich mit seinen Freunden, besonders natürlich mit Odette treffen kann.
    Eines Tages sieht Winston sich genötigt, Karamell zu helfen, der in eine Mülltonne gesprungen ist und nicht mehr herauskam. Der eigentlich Grund der Hilfe war aber, Odette zu imponieren.
    Währenddessen hat sich Kira in der Schule zu einem Theaterstück angemeldet. Da die verhasste Leonie die Rollen verteilen durfte, ist für Kira leider keine der Hauptrollen abgefallen. Ihre Chance bietet sich erst, als Emilia nicht zur Probe kommt, ihre Mutter hat sie als krank gemeldet.
    Als Kira und ihre Freunde Tom und Pauli für Emilia die Schulaufgaben bringen wollen, macht Emilias Mutter einen aufgelösten Eindruck. Irgend etwas stimmt dort nicht. Auch Winston, der die drei begleitet hat, denkt sich seinen Teil.
    Auf dem Hof beschließen die Katzen nach der Rettungsaktion von Karamell aus der Mülltonne, als DIE vier tapferen Katzen zu gelten. Angelehnt an den Roman von Alexandre Dumas "Die drei Musketiere", nennen sie sich kühn die Muskeltiere, aber das nur, weil Winston es nicht besser wusste.
    Als ersten "Ermittlungsfall" nehmen sie sich dem Fall Emilia an, denn wer, wenn nicht sie, sollen herausfinden, was es mit dem eigenartigen Verhalten von Emilias Mutter auf sich hat?
    Was sie da jedoch herausbekommen, können sie nicht für sich behalten, also muss menschliche Hilfe her und wer wäre da besser geeignet, als Kira und ihre Freunde? ...
    Endlich ist Winston wieder da, der smarte Kater mit seinen menschlichen Freunden und seiner Katzengang auf dem Hinterhof.
    Er hat das Herz am rechten Fleck, auch wenn es manchmal eines Anstoßes braucht, um das richtige zu tun.
    Aus Imponiergehabe Odette gegenüber rettet Winston Karamell Leben. Wäre sie jedoch nicht ebenfalls vor Ort gewesen, hätte Winston wahrscheinlich Fersengeld gegeben und Karamell in seinem Elend allein gelassen.
    Aber damit ist nun Schluss, als die tapferen Muskeltiere sind sie unterwegs, um ein wenig herumzuschnüffeln. Dabei ist das schnüffeln wörtlich zu nehmen, denn es werden hündische Eigenschaften gebraucht.
    Erstaunlich ist, dass die beiden Kater Karamell und Spike, die gern eine dicke Lippe riskieren, in ihren Taten eher zögerlich und ängstlich wirken, ganz im Gegensatz zu Odette, die die Abenteuerlust gepackt hat.
    Ausgesprochen unterhaltsam erzählt Frauke Scheunemann die Geschichte von Winston, dem Kater, seinen Freunden Odette, Karamell und Spike und der einzigartigen Freundschaft zwischen ihm und seiner menschlichen Freundin Kira.
    Alle gemeinsam versuchen hinter das Geheimnis des Verschwindens von Emilia zu kommen. Da die Kommunikation mittels Gedankenaustausch zwischen Winston und Kira nicht mehr funktioniert, muss auf andere vielfältige Weise improvisiert werden. Gar keine einfache Aufgabe, wenn man doch so oft missverstanden werden kann, aber wie soll man sich verständigen, wenn man nicht sprechen kann? Es gibt für alles eine Lösung und bei diesen musste ich mehr als einmal schmunzeln. Wenn die Menschen nur nicht immer so begriffsstutzig wären, wäre das Leben viel einfacher :-)
    Neben den schon bekannten Charakteren aus dem 1. Teil kommt hier Kiras russische Babuschka dazu, die das Buch mit ihrer Person genial bereichert. Eine Frau, die trotz aller Strenge das Herz am rechten Fleck hat und dieses glücklicherweise auch zeigen darf.
    Wieder einmal durfte ich mit Winston und seinen menschlichen wie tierischen Freunden Abenteuer erleben. Gerne habe ich mich mit dem kleinen mutigen Kater auf den Weg gemacht, um anderen zu helfen. Ich kann nicht anders, ich liebe diesen kleinen Kerl und hoffe natürlich, noch viele Abenteuer mit ihm gemeinsam beschreiten zu können.
    Sehr zu empfehlen
Popescu, Adriana Lieblingsgefühle EUR 9,99
  • Bewertung vom 13.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Das ist der zweite und abschließende Teil um Layla und Tristan.
    Nachdem "Lieblingsmomente" mit dem Beginn der Weltreise endete, beginnt dieser hier 9 Monate später, als Layla dieselbe beendet hat.
    Man hat großes mit ihr vor, speziell der Galerist David Stiller.
    Tristan, der seinen Lebensunterhalt durch diverse Jobs finanziert, wird von David nicht als echte Konkurrenz und nicht ganz ernst genommen.
    Das bringt Layla in eine schwierige Position, will sie doch an Tristan festhalten, aber auch ihre Chance auf die ganz große Karriere nicht verlieren. Sie sitzt zwischen zwei Stühlen.
    Durch ihre gegenseitigen Eifersüchteleien machen sie sich selbst das Leben schwer, Missverständnisse sind vorprogrammiert und der ganz große Knall ist nur noch eine Frage der Zeit.

    Die Autorin Adriana Popescu versteht es auch in diesem Teil, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und nicht mehr loszulassen.
    Layla auf den Weg nach oben zu begleiten ist auch für den Leser ein Spiel mit den Gefühlen, ein auf und ab. Manches Mal hätte ich gern Layla genommen und geschüttelt, damit sie sich wieder darauf besinnt, was wichtig ist und worauf es ankommt. Nicht immer hat sie gewusst, was sie genau will, aber auch das macht sie menschlich und sympathisch, denn man merkt, auch sie ist nur ein Mensch mit Wünschen und Hoffnungen. Sie merkt bald, dass nicht alle Wünsche unter einen Hut zu bringen sind, dass sie Abstriche machen muss.
    Obwohl sie nicht mehr die Layla ist, die ich im ersten Teil kennengelernt habe, ist sie doch noch immer in einigen Situationen uneins mit sich. Aber sie hat gelernt, sich zu behaupten, auch wenn das gegen einen Giganten wie David nicht immer leicht ist.

    Es ist ein Buch voller Liebe, Hoffnung, Träume und Wünsche. Was kann man selbst bestimmen und was wird von anderen bestimmt? Wen müssen wir auf dem Weg zum Erfolg zurücklassen? Kann man glücklich werden, wenn es zu Lasten anderer geht?
    Die Protagonisten sind von der Autorin völlig glaubwürdig gezeichnet worden, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Layla und Tristan habe ich wieder in mein Herz geschlossen und mit ihnen gebangt und gehofft.

    Sehr gut gefallen hat mir wieder die Einbindung des Sängers Thomas Pegram, der wie schon im ersten Teil Protagonist in der Geschichte ist. Auch für diesen Teil gibt es von ihm einen gesungenen Titelsong mit dem identischen Titel wie das Buch.

    Ebenfalls findet man zum Ende des Buches die benannten Lokalitäten aufgelistet mit zugehörigen Informationen und der E-Mailadresse.

    Die beiden Bände sind eine Hommage an die Stadt Stuttgart. Man bekommt direkt Lust, sich auf den Weg zu machen und selbst zu erleben, wie die Stadt auf einen selbst wirken wird.
    Nachdem es möglich ist, sich die genanten Titel von Thomas Pegram im Internet anzuhören, fehlt jetzt nur noch eine Seite, auf der man sich die Fotos ansehen kann, die Layla fotografiert hat.

    Auch dieser Roman ist wieder hervorragend recherchiert, was die Fotografie angeht und macht definitiv Lust, sich Stuttgart anzusehen.
    Ein Buch, das ich gern uneingeschränkt weiterempfehle.
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