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Insgesamt 10 Bewertungen
Bewertung vom 11.04.2012





ausgezeichnet- Die Zeichnungen sind kindgemäß und nicht übermäßig kitschig. Auf jeder Seite gibt es eine neue Umgebung: In der Küche, im Flur, im Garten... Das Kind kann unter kleinen Pappklappen nach ihm bekannten Gegenständen suchen: Stiefel, Trinkflasche, Schaufel ... Mein Neffe ist jetzt 20 Monate alt, er liebt das Buch. Die Verarbeitung ist hochwertig. Ein rabiates Kind wird es aber sicher schaffen, die Klappen abzureißen.
Bewertung vom 11.04.2012





ausgezeichnet- Die Story Cubes sind toll! Man würfelt und erzählt dann zu den gewürfelten Symbolen eine Geschichte. Dabei kann man die Symbole sehr großzügig und kreativ auslegen. So gibt es zum Beispiel eine Schere, die für "schneiden" steht. Aber sie kann auch "basteln", "den Weg abschneiden" oder "Stein-Schere-Papier-spielen" heißen. Ihr versteht, was ich meine.
Die Würfel sind gut mit der orangen Box der Sory cubes zu kombinieren. Die Schachtel ist schön und die Würfel sind hochwertig.
Gespielt werden kann auf Partys oder verregneten Nachmitttagen. Da das Spiel keinen Paltz wegnimmt und nichts wiegt, ist es auch super für den Urlaub. Auch für Lehrer, die soziale Fähigkeiten, sprachlichen Ausdruck und Kreativität mit ihren Schülern trainieren wollen, sind die Würfel interessant. Manche Leute stört, dass das Spiel keinen Gewinner oder Verlierer kennt. Ich halte das für einen weiteren Vorteil.
Bewertung vom 01.04.2012





ausgezeichnet- Kursbuch elementar ist das beste Lehrbuch für Evangelische Religion, das zur Zeit zu haben ist. Die Darstellung im Buch ist modern, die Bilder sind treffend ausgewählt, es ist nicht übermäßig textlastig. Die Sprache ist modern und verständlich. Immer wieder gibt es Comics und Grafiken, die die Inhalte verstärken. Es ist keines dieser Lehrbücher, die nur bei einem älteren Lehbuch abgeschrieben wurden. Am besten gefällt mir, dass die Aufgabenstellungen konkret und handlungsoriertiert sind. Oft wird mit Operatoren gearbeitet. Keine Arbeitsaufträge á la "Erstellt eine Ausstellung zu..." So was kommt ja vor! Sondern Aufgaben, die sich wirklich durchführen lassen.
Dem Buch liegt eine moderne Theologie zu Grunde und es nimmt die Lebenswelt der Jugendlichen ernst.
Bewertung vom 13.09.2011





gut- Bis Seite 70 geht einem diese Hendrikje (Kellnerin/Malerin) unglaublich auf die Nerven. Sie kapiert überhaupt nicht, dass ihre Freunde den Namen nicht verdienen, sie lässt sich von jedermann ausnutzen. Ihre Naivität und ihr mangelnder Durchblick scheinen einem nicht realisitsch. Die Figuren des Buches sind mehr Schablonen, die ziemlich eindimensional bleiben. Ich war kruz davor das Buch wegzulegen.
Hendrikje fühlt sich für den Tod von 1,5 Menschen verantwortlich und muss eine Gefängnisstrafe absitzen. Im Gefängnis berichtet sie der Psychologin von den Ereignissen, die sie ins Gefängnis brachten.
Erst nach der Olivenöl-Haarkur von Frau Dr. Palmenberg wird es besser. Danach treten in dem Buch endlich mal reale Figuren auf. So glaubwürdig die Verwandlung der Hauptfigur an sich ist, wird allerdings nicht deutlich, was sie auslöst. Fast zu radikal verwandelt die Autorin ihre Alles-was-schief-gehen-kann-geht-schief-Story in ein HappyEnd. Das Ende ist immerhin ganz charmant gelöst.
Also mich hat das Buch nicht vom Hocker gerissen. Mein Fazit: Geht so.
Bewertung vom 09.09.2011





sehr gut- "Die zehn besten Tage meines Lebens" handelt von der 29jährigen Alex, die von einem Mini überfahren wird und im Himmel landet. Das Buch arbeitet mit vielen Klischees: Der Himmel funktioniert wie eine Art Schlaraffenland, aber nur für die, die ganz brav waren. Man trifft seine toten Verwandten wieder, kann nicht zunehmen, bekommt das Haus seiner Träume ... Leider muss man sich vor seinem Schutzengel rechtfertigen, was man mit seinem Leben sinnvolles gemacht hat. So schreibt die Heldin über die besten Tage ihres Lebens, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass.... Na, das sollte ich hier wohl nicht vorher verraten.
Das Buch liest sich gefällig runter. Es ist charmant geschrieben. Es ist unterhaltend und harmlos und eignet sich daher für alle, die etwas suchen, dass einen nicht belastet. Wer etwas philosophisch-tiefgründiges sucht, für den ist das Buch nicht geeignet. Wenn man aber zum Beispiel in einem Krankenhausbett liegt und sich ablenken will, dann wird man gut unterhalten.
Bewertung vom 16.08.2011





ausgezeichnet- Die Bilder sind schön. Durch die Klappen funktioniert das Buch wie ein Suchspiel. Das motiviert die Kinder die Namen und Geräusche zu den jeweiligen Themen zu lernen und selber vorzumachen. Ich würde es aber durchaus schon vor dem 18. Lebensmonat einsetzen. Ein schönes Geschenk zum ersten Geburtstag oder zur Taufe!
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 16.08.2011





sehr gut- Das Buch spielt vor und während der Besetzung Lübecks durch die Napoleonischen Truppen. Das Findelkind Femke, das von seiner leiblichen Mutter eine Begabung für die Bearbeitung von Bernstein geerbt hat, wächst bei einer reichen Kaufmannsfamilie auf. Das Zeikollorit ist recht gut getroffen. Die Personen sind glaubwürdig und die Geschichte durchaus interessant. Es wimmelt nicht, wie in manchen anderen historischen Romanen, von lauter Neuzeit-Femministinnen. Das ist keine Weltliteratur, aber sehr gut lesbar und unterhaltsam. Das Richtige um am der Lübecker Bucht am Strand zu liegen (oder Regentage in der Ferienwohnung zu überstehen).
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 18.07.2011





ausgezeichnet- Inkpen und Butterworth liefern im Moment wohl die besten biblischen Bildergeschichten, die auf dem Markt sind. Die Zeichnungen sind oft keine reine Illustration, sondern helfen den tieferen Sinn der Gleichnisse zu verstehen. Dazu kommen sie völlig ohne den erhobenen Zeigefinger aus, der sonst leider vielen christlichen Publikationen eigen ist. Sie gleiten nicht ins Kitschige ab, sind kindgerecht und charmant. Sie eignen sich auch als Geschenk (zum Beispiel zu einer Taufe) für Familien, die der Kirche und Glaubensfragen nicht ganz so nah stehen.
Für den kleineren Geldbeutel gibts die Gschichten auch in Minibüchern einzeln zu kaufen.
Bewertung vom 17.07.2011





sehr gut- Pletzinger verknüpft in diesem Roman die Geschichte des Möchte-gern-Ethnologen-aber-eigentlich-Journalisten Daniel Mandelkern und des Bestsellerautors Dirk Svensson. Er erzählt sprachgewandt und sehr männlich. Der Satz "Elisabeth will jetzt ein Kind" kommt mit so wenig Einfühlungswillen immer wieder in dem Buch vor, dass ich als Frau gerne mal ein Streitgepräch mit dem Autor darüber geführt hätte. Durch Rückblenden und eine eigentümlichen Wechsel der Erzählperspektiven, lässt Pletzinger seine Leser lange im Unklaren über die wahre Natur seiner Figuren und ihre Beziehungen. Bei einigen Szenen in New York war ich ziemlich genervt über den Seht-mal-was-ich-für-ein-cooler-Weltenbummler-bin-Tonfall. Die Schilderungen von belanglosem Sex und Drogenkonsum gehören aber offenbar zum Roman unserer Tage dazu.
Man verzeiht dem Autor aber am Ende alles. Ich möchte hier nicht zuviel sagen, aber es wird sehr spannend und man fühlt sich als Leser ein bißchen vorgeführt, aber auf charmante Weise.
Bewertung vom 14.07.2011





sehr gut- Das war das zweite Buch von Antal Szerb, dass ich gelesen habe. Er schreibt ein bißchen wie ein Professor, der während der Vorlesung von einer Anekdote zur anderen springt. Wer es beim Erzählen eher gradlinig liebt, ist hier falsch. Doch durch seine Art in die Darstellung immer wieder auch Betrachtungen über die Epoche und das Zeitkolorit einzuflechten, ist das Buch eine wahre Fundgrube für die Gesellschaft des ancien regime. Immer wieder nimmt Szerb auch Bezug auf das Buch von Stefan Zweig, welches ebenfalls lesenswert ist. Das Lesen ist sehr vergnüglich.































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