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Nickname:
Lillie-Sophie
Wohnort:
Mönchengladbach
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1 (erhaltene)
Bewertungen
Insgesamt 15 Bewertungen
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 04.02.2012





weniger gut- Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Ida, ein junges und lebensfrohes Mädchen und Midas, der sehr zurück gezogen ist und den Kontakt mit Menschen eher scheut. Durch Zufall treffen sich die Beiden, doch von der lebensfrohen Ida ist nicht mehr viel übrig. Denn seltsame Dinge gehen auf St. Haudas Land vor und so auch mit Ida. Sie wird zu Glas. Die Beiden verlieben sich ineinander, trotz der Schwierigkeiten, die Beide zu bewältigen haben. Doch wie viel Zeit bleibt ihnen? Und kann Midas Ida retten? Ein Rennen gegen Zeit beginnt.
Ich muss leider sagen, dass ich eher enttäuscht von dem Buch bin.
Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, fand ich sehr interessant. Ein Mädchen, dass von den Füßen aufwärts zu Glas wird und in ihrer schwierigen Situation jemanden findet, in den sie sich verliebt, sodass man hofft und bangt, dass alles gut für die Beiden werden wird. Doch leider war es bei mir nicht der Fall. Für mich ist alles Farblos geblieben. Ich konnte überhaupt keinen Zugang zu den Protagonisten finden. Sie sind über das ganze Buch eher verschwommen geblieben. Ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, sodass ich hätte mit ihnen fühlen können und sie besser verstehen können.
Der Schreibstil war sehr angenehm, doch konnte mich das Buch nicht für sich gewinnen. Es fehlte einfach das gewisse Etwas. Der Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen.
Für mich persönlich leider eine Enttäuschung. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dieser Funke auf sehr viele andere Leser überspringen wird.
Bewertung vom 29.12.2011





gut- Laisa ist eine Katzenfrau, die in einem kleinen Dorf voller Katzenmenschen lebt. Sie fühlt sich dort nicht immer wohl, was nicht nur daran liegt, dass sie ein Findelkind ist und sich auch optisch unterscheidet, sondern weil sie schon von klein auf spürt, dass sie anders ist als die anderen Katzenmenschen.
Ihr größter Traum ist es aus dem kleinen Dorf raus zukommen und Abenteuer zu erleben. Als eine goldäugige Frau sie, Laisa, unbedingt als Karawanenwächterin mit dabei haben will, scheint sich ihr Traum zu erfüllen.
Doch Laisa ahnt nicht, dass die Abenteuer, die auf sie warten noch viel größer und gefährlicher sind als sie es sich hätte vorstellen können.
Denn plötzlich findet sie sich in einer vollkommen anderen Welt wieder. Eine Welt, in der die Farbe, welcher du angehörst, entscheiden kann über Leben und Tod. Laisa ist dazu auserwählt den Stern der Göttin zu finden und ihrem rechtmäßigen Besitzer wieder zu geben. Doch so einfach ist es nicht, denn die neue Welt hat mehr Gefahren als Laisa sich vorstellen kann.
Hinter Sandra Melli verbirgt sich ein Autorenpaar, von denen ich schon sehr viele Bücher gelesen habe und die mir ganz besonders gefallen haben. Doch leider ist es hier nicht der Fall gewesen, zumindest teilweise nicht.
Die Idee mit den Farben fand ich sehr außergewöhnlich. Eine Welt, die komplett nach Farben lebt und wo Farben über Freund und Feind entscheiden, habe ich so in der Form noch nicht gelesen gehabt.
Die verschiedenen Charaktere waren sehr interessant und jeder war auf seine Art und Weise liebenswert und humorvoll. Das Verhalten von Laisa war interessant zu verfolgen. Eine Katzenfrau, die in einer neuen Welt auftaucht und sich vielen Gefahren stellen muss und viele Hürden überwinden muss.
Alles in Allem also eigentlich recht positiv, nur war es meiner Meinung nach zu viel des Guten. Zu viele Abenteuer hintereinander, die Laisa bestehen musste, die sich in die Länge zogen, dass es stellenweise schon sehr langatmig war. Leider war die Spannung entweder kaum vorhanden oder so schnell vorbei, dass es man es fast nicht mitbekam. Ein ständiges Auf und Ab, dass am Ende sehr an den Nerven gezogen hat. Das Buch hätte meiner Meinung nach um gute 100-150 Seite gekürzt werden können.
Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, ist an sich sehr interessant und außergewöhnlich, nur ist die Umsetzung in meinen Augen leider nicht ganz so gelungen.
Bewertung vom 08.12.2011





ausgezeichnet- London ist nicht wie die anderen Teenager in ihrem Alter. Wenn sie jeden Morgen aufsteht, dann muss sie erstmal ihre Notizen lesen um zu wissen was geschehen ist, denn London kann sich nicht an die Vergangenheit erinnern. Um Punkt vier Uhr in der Nacht werden ihre Erinnerungen an den Tag gelöscht. Erinnern kann sie sich nur an die Zukunft. Ein Teenager leben, mit allem was dazu gehört, auf die etwas andere Art.
Doch die Zulunft wird nicht immer so, wie man es sich vielleicht wünscht und London fragt sich, ob sie die Zukunft ändern kann, um die Menschen, die sie liebt zu schützen. Dazu kommt noch die Tatsache, dass sie einen Freund hat, an den sie sich jeden Morgen aufs Neue erinnern muss.
Das Buch war erfrischend, unterhaltsam und leicht zu lesen. Etwas leichtes für zwischendurch.
Die Vorstellung, dass ein Mensch, sein Leben auf eine komplett andere Art und Weise leben muss, war sehr interessant. Die Zukunft zu kennen, auch wenn sie nicht immer rosig ist und nicht zu wissen, ob sie auch wirklich so eintreffen wird/muss und sich dazu nicht mehr an die Vergangenheit erinnern zu können. Zukunft ohne Vergangenheit.
Jeden Tag nur an Hand von Notizen zu erfahren was geschehen ist, hatte für mich schon etwas beängstigendes und etwas komplett Neues an sich. Ich wüsste nicht, ob ich so normal leben könnte, wie London es getan hat.
London ist ein sehr sympatisches Mädchen und ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. All die Hürden, die ein Teenager nehmen muss, bei ihr auch noch unter erschwerten Umständen, hat sie auf sich genommen.
Das Ende war sehr überraschend und die Wendung, die das Buch genommen hat, hatte ich vorher so nicht erwartet.
Ein schönes Jugendbuch mit einer Liebesgeschichte, ein wenig Fantasy und Drama, die ich gerne gelesen habe.
Bewertung vom 08.12.2011





ausgezeichnet- Nadine, ein Mädchen aus der Oberschicht und Riley, ein Junge aus der Arbeiterschicht. Zwei Menschen, die aus der Sicht der Gesellschaft nicht unterschiedlicher sein können - und doch verlieben sie sich, gegen jede Widrigkeit. Doch es gibt Menschen, die mit allen Mitteln dagegen kämpfen, dass diese gerade erst begonnenen Liebe nicht gelebt werden soll.
Aus Verzweiflung meldet sich Riley freiwillig als Soldat und zieht in den Krieg. Der Krieg verändert. Menschen sind nicht mehr die, die sie mal waren und doch gibt es etwas, dass die Menschen davon abhält dem Wahnsinn zu verfallen - Liebe. Aus Liebe zu Nadine hält Riley weiter durch und bei einem Urlaub gestehen sich die Beiden gegenseitig ihre Liebe. Eine Zeit des Hoffens und Bangens beginnt. Doch dann wird Riley schwer verwundet und wird in ein Krankenhaus gebracht. Nichts ist so, wie es mal war und Riley trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Was für ein unglaubliches Buch. Schon von der ersten Seite an, war ich gefesselt von dieser Geschichte.
Louisa Young schafft es so klare Bilder entstehen zu lassen, dass ich mittendrin war. Ich habe mit Riley und Nadine gelitten, geliebt, gelacht und geweint. War mit ihnen zusammen im Krieg, habe die Ängste durch gestanden, die sie durchgestanden haben. Habe ebenfalls den Geruch nach Tod, Schmerz, Angst und Leid gerochen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, trotz des schwierigem Themas. Louisa Young verschönert nichts und doch verzaubert sie.
Jeder einzelne Charaktere war liebevoll herausgearbeitet - war voller Farben und Schatten.
Ich habe schon viele Bücher gelesen, die den Krieg als Schauplatz hatten und doch hat mich dieses Buch sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Fast so als hätte ich das aller erste Mal darüber gelesen.
Ich hatte sehr schöne, bewegende und aufregende Lesestunde und kann das Buch aus vollstem Herzen weiter empfehlen. Ich werde sicherlich noch einige Bücher von Louisa Young lesen!
Bewertung vom 24.08.2011





sehr gut- Um ihrem Leben und den damit verbundenen Erinnerungen zu entkommen, flüchtet Sarah zusammen mit ihrer Schwester und ihrem Schwager nach Sizilien. Sie will einfach nur vergessen, nicht mehr an ihr Baby denken, dass sie niemals im Arm halten wird und auch nicht an Laurie, der sie auf eine schändliche Art und Weise betrogen hat. Sie will einfach nur in den Tag leben und sich nicht fragen müssen, wie es weiter gehen wird.
Doch dann trifft sie den gutaussehenden und geheimnisvollen Alexander und seinen kleinen Sohn Jamie. Sie spürt sofort die Anziehungskraft, die Alexander auf sie ausübt und auch Jamie schließt sie in Herz, denn könnte ihr kleiner Junge nicht ebenso wie er aussehen?
Doch Alexander umgeben Geheimnisse, deren Ausmaß Sarah sich erst noch bewusst werden wird. Trotzdem willigt sie ein bei ihm auf Avolon zu leben, als er ihr anbietet auf seinen Sohn aufzupassen, denn so muss sie sich nicht ihrem Leben in Manchester stellen.
Was sie jedoch nicht weiß, Alexanders Frau ist verschwunden. Seine wunderschöne, talentierte und vorallen Dingen von allen geliebte Frau ist verschwunden. Doch niemand glaubt, dass sie einfach so weggelaufen ist, auch wenn sie Abschiedsbriefe hinterlassen hat. Als auch noch Sarah kurz nach Genevieves Verschwinden auf Avolon auftaucht, ist das ganze Dorf in Aufruhr.
Sarah muss sich gegenüber immer mehr offener Ablehnung des ganzes Dorfes stellen und dann kommen auch noch immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht. Ist Alexander wirklich unschuldig? Was ist wirklich mit Genevieve geschehen?
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch sehr unterhaltsam und auch spannend geschrieben. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die für mich persönlich nicht ganz stimmig sind.
Den Anfang empfand ich als ein wenig zu rasant. Eine Frau die Kind und Mann verliert und flüchtet um einfach nur zu vergessen und trifft gutaussehenden und alleinerziehenden Mann und willigt nach nur ein paar Tagen ein, mit ihm zukommen um auf das Kind aufzupassen. Ich hätte mir da ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Auch wenn die Anziehungskraft der Beiden sehr stark war und Sarah nicht mehr zurück wollte, ging es mir doch alles etwas zu schnell.
Die Zeit auf Avolon empfand ich dagegen sehr gut geschildert. Lesley Turney lässt den Leser lange Zeit im Dunkeln tappen, was Genevieve Verschwinden anbelangt. Man fragt sich oft als Leser, was denn nun genau mit ihr geschehen ist und entwickelt immer neue Theorien, die man aber dann doch wieder verwirft. Auch die dunklen Geheimnisse, die nur Stück für Stück enthüllt werden, tragen sehr zur Spannung des Buches bei. Es ist immer eine düstere und spannungsgeladene Stimmung vorhanden, die sich über das komplette Buch hinweg zieht, sodass es fast nie langweilig wird. Nur hätte es für mich vielleicht in der Mitte des Buches ein wenig gekürzt werden können, stellenweise hat es sich doch ein wenig gezogen, auch wenn es spannend zu lesen war.
Dass Sarahs Verfassung nicht sehr stabil war, hat sehr gut in das Buch reingepasst. Es hat dem Buch ein gewisses Etwas verschafft, weil man sich als Leser oft fragte, ob es dadurch nicht eine komplett andere Richtung nehmen könnte.
Das Ende empfand ich ein wenig schlaff. Die Aufklärung war sehr gelungen und auch nachvollziehbar, jedoch war die Täterkonfrontation schon fast ungewollt komisch, was für mich das Lesevergnügen ein wenig geschmählert hat.
Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen. Ich hatte schöne und spannende Lesestunden, mit einer doch etwas außergewöhnlichen Geschichte. Eine Geschichte, die Lust auf mehr von Lesley Turney macht.
Bewertung vom 04.07.2011





ausgezeichnet- Ein wirklich großartiges Buch!
Es hat mich fast von der ersten Seite an in den Bann gezogen, nicht nur durch die vielen unterschiedlichen und auch äußerst interessanten Charaktere, die ich sofort in Herz geschlossen habe, sondern auch durch die wunderbare leichte und bezaubernde Sprache von Marion Henneberg, die mich so manches Mal zum Schwärmen und zum Lachen gebracht hat. In manchen Situationen traurig und bei anderen wiederum zum Nachdenken bracht hat. Eine gelungene Mischung, die den besonderen Reiz dieses Buches ausmacht.
Mit den geschichtlichen Aspekten kam ich sehr gut zurecht. Bei vielen historischen Romanen wirkt es manchmal ein wenig zu überladen, hier jedoch hatte ich überhaupt nicht das Gefühl. Im Gegenteil, ich wollte nicht, dass dieses Buch aufhört und die schönen Lesestunden zu Ende gehen.
Ich kann "Das Amulett der Wölfin" aus vollstem Herzen weiter empfehlen, denn für mich war es ein purer Lesegenuss!
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 04.05.2011





ausgezeichnet- "Wir alle haben im Dachgeschoss der Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine."
In "Marina" erzählt uns Oscar Drai seine Geschichte. Keine normale Geschichte, nein, eine ganz besondere - seine und Marinas Geschichte. Wie sie sich kennen lernen und gemeinsam auf eine Reise gehen, in die Vergangenheit, um die Wahrheit zu erfahren - eine Wahrheit die vielleicht besser nie ans Licht kommen sollte.
Da ich wusste, dass dieses Buch schon vor "Der Schatten des Windes" geschrieben wurde, bin ich mit einer komplett anderen Einstellung an dieses Buch gegangen und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil.
Herr Zafon hat es geschafft mich wieder mal zu verzaubern, sodass ich wieder komplett in der Geschichte versunken bin und mit Oscar und Marina auf Entdeckungsreise gegangen bin, durch Barcelona spaziert bin.
Mit Marina und Oscar mitgelitten habe und auch das ein oder andere Tränchen verkneifen musste.
Ich habe "Marina" unheimlich gerne gelesen, auch wenn es nur ein kurzes Lesevergnügen war.
Der Erzählstil von Carlos Ruiz Zafon ist unverwechselbar und es ist immer wieder ein Genuss ein Werk von ihm zu lesen, weil es einfach Spaß macht.
Die Geschichten in der Geschichte, die erst nach und nach aufgelöst werden, sind nur ein weiteres Highlight des wunderbaren Buches.
Wer eine spannende, ein wenig melancholische, aber auch unvergleichbare Geschichte lesen möchte, dem kann ich "Marina" aus vollstem Herzen empfehlen. Ein Zafon, bleibt ein Zafon!
Bewertung vom 06.04.2011





ausgezeichnet- "Gott, gib mir die Gelassenheit , Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, dem Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden..."
"Als der Tag begann" ist nicht nur ein Roman, nein es ist eine Lebensgeschichte - und was für eine!
Liz Murray erzählt ihre Geschichte. Was vielleicht einfach klingt, ist es mit Sicherheit nicht.
Sie wächst mit ihrer kleinen Schwester bei drogenabhängigen Eltern auf, Leben am Existenzminimum - vielleicht sogar noch weniger. Eine Kindheit kaum vorstellbar, keine Chancen oder Zukunftsaussichten. Sie verliert alles was sie hat - unter anderem durch Aids.
Was macht ein Mensch, wenn er ganz unten ist? Aufgeben und sich verstecken und hoffen, dass es vielleicht irgendwann wieder bergauf geht? Nein. Zumindest nicht Liz Murray - sie kämpft, für sich, ihre Familie und ihre Träume, denn was hat sie denn noch zu verlieren?!
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich meine Gedanken und Gefühle zu dem Buch in Worte fassen soll..
Eine Lebensgeschichte, kaum vorstellbar, dass es so etwas wirklich gibt. Ich musste so manches Mal hart schlucken, was diese bewundernswerte Frau in ihrer Kindheit erleben musste. Mit drogenabhängigen Eltern aufzuwachsen, alles mitzubekommen und zwar wirklich alles, und dann noch ein normales Leben führen? Das ist nicht möglich - ohne Schulabschluss und ohne einem Dach über dem Kopf ist das Ergebnis.
Und doch schafft Liz Murray das kaum Vorstellbare. Sie kämpft für ihre Träume und Ziele. Fängt bei Null an, nicht nur für sich auch für ihre Familie und Freunde und schafft das Unfassbare - ein Studienplatz in Harvard!
"Als der Tag begann" ist keine leichte Kost, im Gegenteil. Es ist manchmal sogar nur schwer zu verdauen, denn dieses Buch ist eine wahre Geschichte, nichts verschönert. Mit Gefühl erzählt, sodass man mehr als nur mitleidet und miterlebt. Und das macht es so einmalig, macht Liz Murray so einmalig!
Sie haben meinen größten Respekt Frau Murray für das was sie geleistet haben!
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 14.03.2011





ausgezeichnet- Kate und ihr Mann besuchen eine Kunstausstellung in New York. Durch einen Zufall begegnet Kate ihrer Jugendliebe wieder - auf einem Foto. Jahrelang hat sie nichts mehr von Tinker gehört oder gesehen. Erinnerungen werden wach und Kate durchlebt noch einmal diese wunderbaren Jahre. Jahre der Freundschaft, der Liebe, des Glamours und des Erwachsenwerdens.
Ich habe dieses Buch in nur 2 Tagen gelesen, weil ich die Geschichte aber auch den Stil von Amor Towles einmalig finde. Mit einer Leichtigkeit werden Schicksale und Lebensgeschichten miteinander verwoben, sodass ich nie die Lust verloren habe weiter zu lesen.
New York in den dreißiger Jahren ist eine beeindruckende Zeit und Amor Towles hat es geschafft, dass ich das Gefühl hatte mittendrin zu sein. Ich habe mit Kate mitgelitten, sie bewundert für ihren Mut und ihre Lebensweise - genauso wie ich mit Tinker mitgelitten habe. Man kann nicht immer nur schwarz und weiß sehen und das zeigt Amor Towles hier - auf seine Art und Weise.
Es gab viele unerwartete Wendungen in dem Buch, die mich haben staunen lassen. Und auch hier wurden Menschen und Schicksale geschickt miteinander verknüpft, sodass am Ende ein klares Bild entsteht.
Eine Frage der Höflichkeit hat mich aber auch zum Nachdenken gebracht - über Menschlichkeit, Vorurteile und das es nicht immer leicht ist den richtigen Weg zu finden, doch es ist nie zu spät das Richtige zu tun.
Dies zeigt uns Amor Towles mit seinem wunderbaren Buch.
Ein Buch das noch lange nachklingt und unbedingt lesenswert ist - nein, sogar mehr als das!
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 16.02.2011





ausgezeichnet- "Du bist mein Dornröschen, nur mein, wach auf, mein Prinz, du bist mein Prinz, nur mein.."
Dora und Luka verbringen ihre Kindheit zusammen in einem kleinen Fischerdorf in Kroatien. Sie gehören zusammen, das ist allen klar. Und am meisten den Beiden selbst. Sie sind unzertrennlich - bis zum September 1968.
Dora zieht mit ihren Eltern nach Frankreich und Luka bleibt allein. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihnen. Jahre später treffen sie sich wieder, in Paris, der Stadt der Liebe. Vom ersten Moment ist klar, sie lieben sich und gehören zusammen, für immer - oder nicht?
Jeden Tag, jede Stunde ist für mich ein wundervolles und doch tragisches Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte.
Mit jeder Seite war ich mehr und mehr gefesselt, habe mitgelitten und mitgeliebt.
An so manchen Stellen kamen mir die Tränen. Nicht nur wegen Doras und Lukas Geschichte, nein, auch wegen dem wunderbarem und auch besonderem Schreibstil von Natasa Dragnic. So manches Mal hat er mein Herz erwärmt. Mich aber auch zum Nachdenken gebracht. War poetisch, traumhaft und aber auch melancholisch. Eine wunderbare Mischung, die den Reiz dieses Buches ausmacht.
Zwei Menschen, zwei Seelen, die einfach zusammen gehören und es doch nicht sein können.
Auf eine besondere Art und Weise erzählt, die dieses Buch mehr als Lesenswert macht.






































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