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Insgesamt 33 Bewertungen
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 08.09.2009





sehr gut- „Mord im Dirnenhaus“ ist der zweite Teil der Trilogie um die Kölner Apothekerstochter Adelina. Dieser Teil spielt rund sechs Monate nach „Tod im Beginenhaus“ und bietet das gleiche Lesevergnügen, nicht nur weil viele alte Bekannte wieder auftauchen.
Adelina ist inzwischen mit dem Medicus Neklas verheiratet und die beiden leben in Adelinas Elternhaus mit ihrem Vater und Bruder, sowie einigen Bediensteten. In einem Dirnenhaus stirbt ein bekannter und angesehener Bürger und es wird vermutet, dass er vergiftet wurde. Zunächst wird Adelina als Expertin hinzugezogen, doch schnell steht sie unter Mordverdacht. Wer war der Täter und warum mussten drei Menschen sterben?
Die Aufklärung des Falls hat mich sehr überrascht und das Buch bietet noch einige andere Überraschungen. Die Figuren sind realistisch gezeichnet, liebenswürdig, aber auch mit Ecken und Kanten. Die Schilderung des Alltags spielt eine wichtige Rolle und schafft eine besondere Atmosphäre, als ob man selbst dabei wäre und z.B. Adelina beim Kochen beobachten würde. Auch der Einfluss der Kirche wird wieder deutlich und die politischen Strukturen in Köln und Umgebung. Ganz nebenbei habe ich einiges über Kölns Geschichte und die Gepflogenheiten zu jener Zeit gelernt. Manche von Adelinas Sorgen können moderne Leser(innen) teilen, andere sind mir heutzutage (zum Glück) völlig fremd.
Geschickt verknüpft Petra Schier historisch belegte Ereignisse mit dem Leben der fiktiven Figuren. Sprachlich hat die Mischung aus moderner Sprache und zeitgenössischen Ausdrücken sehr gut gefallen. Das kurze und sehr informative Nachwort gibt noch einige Hintergrundinformationen. Nur eine Karte von Köln aus jener Zeit hat mir noch gefehlt und vielleicht noch 200 Seiten mehr, denn das Buch las sich so flüssig, dass die letzte Seite viel zu früh erreicht war.
Ein spannender historischer Krimi, der auch ohne brutales Blutvergießen spannend ist und die Vorfreude auf den dritten und leider letzten Band um Adelina noch steigert.
Bewertung vom 06.08.2009





sehr gut- Die unschönen Seiten Norditaliens
Der Titel „Wo die Zitronen blühen“ und die Inhaltsangabe ließen mich eher ein Buch erwarten, das im Süden Italiens spielt. Doch die beiden Autoren beweisen eindrucksvoll, dass auch im Norden neben Zitronen ebenfalls Korruption und andere Verbrechen blühen, obwohl dieser wohlhabendere Teil Italiens gerne auf den Süden herabschaut.
Schauplatz ist ein italienisches Dorf, das von wenigen einflussreichen Familien beherrscht wird. Francesco Visentin gehört zu einer dieser Familien und er soll bald in die Anwaltskanzlei seines Vaters einsteigen. Dort arbeitet schon seine zukünftige Frau, die attraktive Giovanna. Doch dann kommt alles ganz anders als erwartet. Am Abend seines Junggesellenabschieds findet er Giovanna tot in der Badewanne – Mord – und ist zunächst Hauptverdächtiger. Gemeinsam mit Giovannas bester Freundin Carla versucht er den Mörder zu finden und landet tief im Sumpf der Korruption und gefährlicher Machtspiele.
Die beiden Autoren beschreiben deutlich, wie eng Industrie und illegale Organisationen miteinander verknüpft sind, wie groß der Einfluss dieser Organisationen auf Politik und Alltagsleben ist, welche Macht einzelne Familien besitzen. Manche Strukturen erinnern fast an die Verhältnisse im Mittelalter. Reich an Geld, aber anscheinend arm an moralischen Werten - zumindest in Bezug auf den beschriebenen Geldadel. Durch die Perspektive des anfangs noch etwas naiven Francesco erhält der Leser Einblick in die unschönen Seiten des Urlaubslandes Italien. Der Blick hinter die Fassaden ist sehr desillusionierend.
Sprachlich liest sich „Wo die Zitronen blühen“ sehr flüssig und das Ende des Buch war schnell erreicht. Über ein paar Seiten mehr hätte ich mich gefreut, denn manche Figuren blieben eher blass. Auf der anderen Seite hat „Wo die Zitronen blühen“ keinerlei Längen und fesselte mich bis zum Ende.
Ein spannender und Krimi, mit aktuellen Bezüge zu Politik und Gesellschaft, den ich bereits mehrfach weiterempfohlen habe. Auf weitere Werke des Autorenduos bin ich gespannt.
- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 04.08.2009





sehr gut- Auftakt zu einer neuen Trilogie, Aachen im Jahr 1411
Petra Schier nimmt ihre Leser mit ins Aachen des Jahres 1411: Die Stadt bereitet sich auf die Feierlichkeiten zur Heiltumsweisung vor, die alle sieben Jahre im Dom stattfinden und die damit verbundene Kirmes. "Die Stadt der Heiligen" bietet dieser Roman den Lesern eine Zeitreise in das mittelalterliche Aachen.
Zehntausende von Pilgern und Händlern sind auf dem Weg nach Aachen. Auch der Mönch Christophorus und der Pilger Aldo sind unter ihnen. Aldo möchte seine Familie besuchen, doch er stirbt auf dem Weg und Christophorus soll seine letzten Briefe überbringen, sowie sich um seine Schwester Marysa und Mutter Jolánda kümmern. In Aachen angekommen, wird er in einen Kriminalfall verwickelt, denn der Lehrling von Marysas Mann wurde gerade ermordet aufgefunden - ausgerechnet im Dom und trug eine gefälschte Reliquie bei sich...
Einmal angefangen, wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Lebensgeschichte der fiktiven Figuren wird geschickt mit den historischen Ereignissen verflochten. Fast hatte ich das Gefühl, selbst dabei zu sein, so lebendig ist die Beschreibung der Atmosphäre in der Stadt und der religiösen Zeremonien, sowie der Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit. Marysa und die anderen Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und insbesondere die Entwicklung von Marysa und ihrer Mutter gefiel mir gut.
Einziger Kritikpunkt ist der skandalös verräterische Klappentext, der Dinge aus den letzten Kapiteln verrät. Eine Karte von Aachen aus jener Zeit wäre nett gewesen, aber nicht notwendig. Am Ende ging es mir ein wenig zu schnell, aber das könnte auch daran gelegen habe, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Ein spannendes Buch, das mir die damalige Zeit nähergebracht hat und Vorfreude auf den nächsten Band um Marysa geweckt hat. "Der gläserne Schrein" ist für April 2010 geplant.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 22.05.2009





ausgezeichnet- Urban Fantasy vom Feinsten, ganz ohne Vampire und Werwölfe
Die russische Autorin Ekaterina Sedia entführt ihre Leser aus dem Moskau der 90er Jahre in ein unterirdisches Reich voller russischer Fabelwesen, Magie und versteckter Geschichten.
In den ersten Kapiteln werden die drei Hauptfiguren eingeführt, die alle in Moskau leben. Galina, eine junge Frau, ist auf der Suche nach ihrer Schwester Maria. Maria ist spurlos verschwunden und Galina glaubt, sie habe sich in eine Dohle verwandelt. Fjodor, ein Straßenkünstler, dem die immer größere Schar von Vögeln in der Stadt aufgefallen ist. Jakov, ein Polizist, der sich um eine steigende Anzahl von Vermisstenanzeigen kümmern muss. Das seltsame Trio landet mehr oder minder ungeplant in der Moskauer Unterwelt, einer gefährlichen Welt voller Magie, die ihren Weg in die Oberwelt gefunden hat und dort für Unruhe sorgt.
Die originelle Idee, Figuren aus der russischen Mythologie in die fiktive Unterwelt des heutigen Moskaus zu versetzen, ist genial umgesetzt. Die Leser begegnen z.B. der Kuh Zemun, Erschafferin der Milchstraße, und Väterchen Frost. Die gut gezeichneten Figuren, Menschen wie Fabelwesen, sind gefangen zwischen Realität und Mythos, Vergangenheit und Gegenwart, Wahrheit und Verrat...
Die Lebensgeschichten der Hauptfiguren spiegeln den Alltag Moskaus in jener Zeit wieder, den politischen und sozialen Umbruch, beschrieben mit einer ordentlichen Portion Zynismus. Die ausgezeichnete Übersetzung von Olaf Schenk liest sich flüssiger als der stellenweise etwas holprige englische Originaltext.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch "Urban Fantasy" vom Feinsten, atmosphärisch, düster, mit alten, fast vergessenen Sagengestalten statt Vampiren und Werwölfen. Ein ungewöhnliches Buch, das Lesevergnügen von der ersten Seite bis zum überraschenden Ende bietet.
- 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.04.2009





sehr gut- Auch in "Ungeschoren" trifft der Leser wieder auf die bekannte Mannschaft der A-Gruppe, der Hörer erfreulicherweise wieder auf den gewohnt hervorragend lesenden Till Hagen. Auch die Musik spielt wieder eine Rolle und in diesem Teil der Reihe auch die Literatur.
Zu Beginn wird Jan-Olov Hultin (vermutlich endgültig) in den Ruhestand verabschiedet, Kerstin Holm ist seine Nachfolgerin. In den folgenden Tagen werden der A-Gruppe einige Mordfälle übergeben, die scheinbar in keinem Zusammenhang miteinander stehen und deren vermeintliche Täter schnell gefasst sind.
"Ungeschoren" ist mehr ein Treffen mit alten Bekannten, ein wenig deutlicher Gesellschaftskritik, denn ein spannender Krimi. Das tat dem Lese- bzw. Hörvergnügen jedoch keinen Abbruch. Die deutliche Kritik an den Inhalten mancher TV-Sender war gut verpackt, genau wie das offene Bedauern darüber, dass in der Gesellschaft des heutigen Schwedens die wichtigen Dinge oft ungesagt bleiben.
Ärgerlich ist der sehr verräterische Klappentext des Hörbuches, der wichtige Inhalte aus dem letzten Drittel des Buches verrät.
Ein anspruchsvoller Roman, der ohne detaillierte Gewaltbeschreibungen auskommt und Lust auf die nächsten Krimis von Arne Dahl macht.
Bewertung vom 29.04.2009





ausgezeichnet- Die Hörbücher der Krimireihe von Arne Dahl wurde mir so oft empfohlen, dass ich Zweifel hatte, ob sie den entsprechend hohen Erwartungen gerecht werden könnten. Diese Zweifel stellten sich schon bei "Misterioso", dem Erstling von Arne Dahl, als unbegründet heraus.
Innerhalb weniger Tage werden in Stockholm drei erfolgreiche Unternehmer ermordet. Die Tatorte ähneln sich auf erschreckende Weise und schnell wird vermutet, die russische Mafia oder andere internationale Organisationen könnten dahinterstecken. Deshalb wird schnell die sogenannte A-Gruppe gegründet, eine Sondereinheit der Kriminalpolizei in Stockholm, die in Fällen mit internationalem Hintergrund ermitteln soll. Deren Mitglieder werden so lebendig beschrieben, dass man fast meint, sie zu kennen.
"Misterioso" ist prägend für die ganze Reihe, die Arne Dahl auf dieser A-Gruppe aufbaut. Realistische Hauptfiguren, die Ecken und Kanten haben, mehr oder minder deutlich verpackte Gesellschaftskritik und Bezüge zu schwedischen Traditionen und zur Musik. Es werden einige falsche Fährten gelegt, die Auflösung ist so überraschend wie überzeugend.
Wer einen rasanten Thriller um einen psychopathischen Serienmörder erwartet wird von "Misterioso" enttäuscht. Wer jedoch anspruchsvolle, spannende Krimis mag, mit leisen philosophischen Tönen, wird viel Freude an der Reihe von Arne Dahl haben. Die Hörbücher werden dank Till Hagens Vortrag zum Hörvergnügen.
- 5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.04.2009





ausgezeichnet- Spannender Krimi mit Rückblicken auf die Thatcher-Ära
Das neuste Werk von Val McDermid spielt auf zwei Zeitebenen. Im Sommer 2007, überwiegend in Schottland und Italien, sowie 1984, als die Thatcher-Regierung im Clinch mit den Bergarbeitern lag und das Land durch fast einjährige Streiks erschüttert wurde.
Im Sommer 2007 meldet Misha Prentice ihren Vater bei der Polizei in Edinburgh als vermisst. Karen Pirie von der Abteilung für ungelöste Fälle (sogenannte "cold cases") nimmt sich der Sache an, denn Mick Prentice verschwand vor über 22 Jahren, während des Streiks der Bergarbeiter. Kurz darauf bekommt sie einen anderen alten Fall übergeben, in dem neue Indizien aufgetaucht sind. Vor 22 Jahren wurden die Tochter und der Enkelsohn von Sir Brodie Maclennan Grant entführt und die Tochter starb bei der Lösegeldübergabe. Weder der Enkel noch die Entführer wurden jemals entdeckt.
Trotz der zahlreichen Handlungsstränge und der unterschiedlichen Zeitebenen liest sich das Buch sehr flüssig. Das erste Drittel dient eher der Einführung und ist sehr interessant, spannend wird es in den anderen zwei Drittteln. Aufmerksame Leser werden schon lange vor dem Ende den Ausgang vermuten, trotzdem bleibt es bis zum Schluss spannend.
"Nacht unter Tag" besticht nicht nur durch die gut konstruierte Geschichte, sondern auch durch realistische Hauptfiguren und die einfühlsamen Schilderungen der Situation bei den betroffenen Bergarbeitern und deren Familien. Val McDermid kommt selbst aus einer Bergbauregion und kann daher auf eigene Erinnerungen und die ihrer Familie zurückgreifen.
Ein fesselnder Krimi, gut erzählt, mit einer Portion britischem Humor und ohne viel Blutvergießen.
Bewertung vom 29.04.2009





ausgezeichnet- Wie war das Leben unter Weißen und Indianern in den USA im 19. Jahrhundert? Das Buch mit dem tragischen Titel "Emily - Last Child" versetzt junge und erwachsene Leser in diese Zeit.
Leser von "Gefahr am Green River" kennen Emily schon. Sie lebt mit ihren Eltern in einem Dorf des Indianderstamms der Mandan, des Stamms ihrer Mutter. Die Vorfahren ihres Vaters kommen aus dem fernen Europa und von ihm hat Lesen, Schreiben und einiges andere gelernt. Eines Tages bringt ein Handelsschiff nicht nur neue Waren, sondern auch die Pocken. Emily wird von dem Kapitän entführt und muss versuchen, alleine den Weg zurück in ihr Dorf zu finden. Während ihrer Abwesenheit wird ihr indianischer Name "Last Child" in einem ganz anderen Sinne plötzlich traurige Realität. Ihr Dorf wird von den Pocken so gut wie ausgelöscht.
Auch wenn es eine erfundene Geschichte ist, hatte ich das Gefühl, dass es sich so zugetragen haben könnte. Die Pockenepidemie kostete damals tatsächlich rund 20.000 Indianer ihr Leben, teilweise wurden ganze Dörfer und Stämme ausgelöscht. Das schwierige Verhältnis zwischen Indianern und Europäern wird realistisch geschildert. Es wird auch deutlich, dass es "die Indianer" bzw. "die Europäer/Weißen" nur in den Augen der jeweils anderen Seite gab. Die einzelnen Stämme bzw. Nationen verfolgten selten gemeinsam die gleichen Ziele.
Manche der inneren Monologe von Emily sind herzzerreißend. Zwischen zwei so feindlich gesinnten Kulturen stehend, fühlt sie sich von keiner der beiden akzeptiert und versucht, ihren eigenen Platz zu finden. Die Figuren sind lebendig gezeichnet, haben Ecken und Kanten und auf Schwarz-Weiß-Malerei wurde weitgehend verzichtet.
Die Übersetzung liest sich sehr flüssig. Allerdings soll "Last Child" die englische Übersetzung eines Namens sein, der aus einer indianischen Sprache stammt und hätte daher auch gut mit "Letztes Kind" wiedergegeben werden können.
Ein sehr lesenswertes Buch, ohne Schönfärberei. Deshalb allerdings erst ab 12 geeignet.
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 29.04.2009





ausgezeichnet- Ein neuer Fall für Kriminalrat Gerlach, der mir schon aus vier anderen Büchern von Wolfgang Burger bekannt ist. Empfohlen wurde mir die Reihe in einer Heidelberger Buchhandlung und als "tatsächlich empfehlenswert" gelobt. Hauptfigur ist der alleinerziehende Kriminalrat Gerlach, alleinerziehender Vater von zwei Töchtern im besten Pubertätsalter. Da ich selbst lange die Gegend um Heidelberg gelebt habe, nahm ich "Heidelberger Requiem" mit und verschlang es in der folgenden Nacht.
In "Echo einer Nacht" geht es um Kindesentführung. Ein kleiner Junge ist verschwunden und die Polizei wird von den Eltern und der Presse unter Druck gesetzt, den Fall so schnell wie möglich aufzuklären. Dann verschwindet auch noch ein zweites Kind... Mehr möchte ich hier nicht verraten.
Wie schon die ersten vier Bände, ist auch das Thema von "Echo einer Nacht" ein meiner Meinung nach sehr realistischer Kriminalfall, der Kriminalrat Gerlach und auch dem Leser immer wieder zum Grübeln bringt. Spannung ohne unnötig viel Blutvergießen, sprachlich gut zu lesen und realistische Hauptfiguren machen auch diesen Band zu einem Lesevergnügen, das man nur ungern unterbricht. Hinzu kommt, dass Heidelberg mehr als nur Kulisse ist, sondern tatsächlich als Schauplatz wirkt.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall!





































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