Benutzername: Everett
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Bewertungen

Insgesamt 404 Bewertungen
Bewertung vom 15.06.2017
Krallenspur
Seelhof, Lara

Krallenspur


sehr gut

Ein neuer Mitschüler kommt in Celias Klasse und diese fühlt sich gleich zu dem geheimnisvollen Cassian hingezogen, auch wenn er mit verschiedenen Mädchen immer recht kurz zusammen ist. Natürlich kommen sie zusammen, doch einiges am Verhalten von Cassian ist schon seltsam. Celia bleibt ihren Gefühlen aber treu. Sie trifft auch auf Sebastian, sehr charmant, an dem ihre Freundin Abby interessiert ist. Nach und nach wird klar, dass Celia in Gefahr ist und Cassian sie beschützt, gegen Wesen die manchmal nur optisch was mit Menschen zu tun haben und auch Cassian ist mehr als der gutaussehende junge Mann.
Immer mehr taucht Celia in die Welt der Dämonen, in die Welt von Cassian ein. Dabei bleibt sie erstaunlich gelassen, Hauptsache Cassian ist bei ihr. Beide müssen so einiges durchstehen und auch Abby gerät in Gefahr. Sehr angenehm fand ich, dass auch Dämonen nicht immer böse sind, aber sehr viel mehr Mittel haben um Ergebnisse zu erzielen.
Die Geschichte um Celia und Cassian ist gut durchdacht und aufgebaut. Die Hauptprotagonisten wirken sympathisch Ich habe schnell in den Roman rein gefunden und der Schreibstil hat mir gefal-len. Einzig fehlte mir das sogenannte i-Tüpfelchen, was mich so richtig mitriss. Es ist eine spannen-de Geschichte mit Fantasy durch Dämonen und Vampire, die Liebe kommt nicht zu kurz und es kommt zu interessanten Wendungen. Celia wirkt aber in keiner Situation großartig überrascht, viel-leicht ging es mir deshalb so. Auf jeden Fall ein gut zu lesendes, fantasievolles Buch, nicht nur für junge Leser.
Das Cover ist eher in grau gehalten, aufgelockert durch ein rotes Shirt und besonders durch die leuchtenden Augen der Wölfe, passt gut zur Geschichte

Bewertung vom 11.06.2017
Mein Leben mit dem Tod
Werde, Tom

Mein Leben mit dem Tod


ausgezeichnet

Ein Notarzt erzählt von seinen Einsätzen und Leben. Selten wird, glaube ich, daran gedacht, dass die Rettungskräfte auch nur Menschen sind, denen die Situationen in ihrem Berufsalltag auch nahe gehen und die verarbeitet werden müssen. Gerade der Tod trifft dann nicht nur die Angehörigen heftig.
Jedes der Kapitel wird mit persönlichen Anmerkungen des Autors eingeleitet. Die aufgeführten Beispiele gehen schon unter die Haut und werden durch das Erleben von Tom Werde nochmal ein Stück persönli-cher. Bestimmte Konstellationen lassen dann auch einen erfahrenen Notarzt betroffener, wenn z.B. einem Kind geholfen werden muss.
Ruhig und eher sachlich sind die verschiedenen Geschehnisse geschildert, auch privat macht Krankheit und Tod keine Ausnahme. Auf wenigen Seiten wird so viel angesprochen, was betroffen macht und ei-nen mehr über den Tod nachdenken lässt. Persönlich hat es meine eigenen Erlebnisse mit Verlust und Tod wieder mehr hervorgeholt und die Endlichkeit bewusst gemacht. Dass die Retter und Helfer nach Einsätzen selber Hilfe brauchen kann ich gut verstehen und finde es wichtig, dass in Gesprächen und Gemeinsamkeit geholfen werden kann.
Mir hat „Mein Leben mit dem Tod“ sehr gut gefallen. Das Buch hat einen gut zu lesenden Schreibstil und schafft bei diesem emotionalen Thema eine Ausgewogenheit zwischen eher sachlicher Beschreibung und persönlicher Betroffenheit.
Dazu wird die Frage aufgeworfen, warum in unserer Gesellschaft das Thema Tod eher umgangen wird, immer noch.

Bewertung vom 03.06.2017
Zeit der Rache / Jack Reacher Bd.4
Child, Lee

Zeit der Rache / Jack Reacher Bd.4


gut

Die Opfer eines Serienmörders sind alle weiblich, waren beim Militär und quittierten we-gen sexueller Belästigung den Dienst. Sie kommen auf nicht feststellbare Art zu Tode und das FBI steht vor einem Rätsel. Während ihrer Recherchen stoßen sie auf Jack Reacher, einem ehemaligen Militärpolizisten, passt er ins Täterprofil?
Mit üblen Tricks bekommen sie Jack Reacher dazu bei den Ermittlungen zu helfen. Doch vieles ist gar nicht so wie es scheint.
Eine sehr raffinierte Handlung mit wirklich überraschendem Ausgang, was mich als Leser mit leichtem Unglauben zurück lässt, was da abgelaufen ist.
Jack Reacher als Typ finde ich ganz klasse, habe früher schon einen Roman über ihn gele-sen und deshalb dieses Buch gelesen. Ein klasse Ermittler, der eindeutig seinen eigenen unkonventionellen Weg geht und sich nicht irgendwo niederlassen mag. Wie sich die Er-mittlungen, die Geschichte aufbaut ist schon super durchdacht. Allerdings war es mir teilweise schon zu ausführlich geschrieben, was zu einigen Längen geführt hat, auch wenn dadurch die Protagonisten gut dargestellt werden. Für den Schreibstil hätte ich mir eine etwas kürzere, rasantere Form gewünscht.

Bewertung vom 02.06.2017
Rosen, Tee und Kandiszucker
Roberts, Caroline

Rosen, Tee und Kandiszucker


gut

Gegensatzprogramm, Ellie hat ihren Job in einem Versicherungsbüro satt und als sie eine Annonce für die Übernahme einer Teestube in einem Schloss liest überlegt sie nicht lange und bewirbt sich. Nach einigem Bangen bekommt sie tatsächlich die Zusage.
Der Anfang ist ein wenig holperig, doch schnell bekommt Ellie die Teestube in den Griff und kommt auch mit den anderen Angestellten des Schlosses ganz gut klar. Ganz besonders hat es ihr der Verwalter Joe angetan und dem geht es nicht anders. Allerdings hat er seine Bedenken, da sie ja eine Angestellte ist, was zu einigen Missverständnissen führt.
Für mich ist es ein guter Ansatz für eine gelungene, romantische Geschichte. Ein Schloss als Handlungsort, das durchaus sanierungsbedürftig ist, in einer schönen Landschaft, mit recht unterschiedlichen Leuten. Ein sehr passend gestaltetes Cover, was mich gleich angesprochen hat und ein interessanter Klappentext.
Leider konnte mich der Roman vom Schreibstil nicht voll überzeugen. Die Hauptcharaktere blieben für mich ohne Tiefgang, wirkten manchmal von ihrem Gebaren und von der Be-schreibung her eher wie Teenager als wie jüngere Leute, die schon einige Zeit im Berufsle-ben stehen. Es gibt viele Wortwiederholungen und für mich einige Stellen im Buch, die ich einfach sehr schnell überlesen konnte. Manche Formulierungen waren einfach störend und passten für mich nicht, was mich weiter aus der Geschichte raus brachte. Ellie verhielt sich sehr lieb, Joe des Öfteren unverständlichen. Der Schreibstil ist für mich nicht hundertpro-zentig passend, eintauchen in die Geschichte zwischen Ellie und Joe konnte ich nicht, es blieb an der Oberfläche und wirkte nicht mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben, bzw. es wurde versucht, hat für mich aber nicht ganz so gut funktioniert.

Bewertung vom 01.06.2017
Versuchung / Die Wellington Saga Bd.1
Figueras, Nacho; Whitman, Jessica

Versuchung / Die Wellington Saga Bd.1


ausgezeichnet

Die junge Tierärztin Georgia wird von ihrem besten Freund für einige Tage nach Wellington eingeladen. Zum ersten Mal wohnt sie einem Polospiel bei und betritt die mondäne Welt der Schönen und Reichen, die sich um dieses rasante Spiel herum tummeln und sich wichtig nehmen. Hier trifft sie auf Alejandro Del Campo, dem Capitan eines Poloteams. Spätestens als Georgia einem Polopferd das Leben rettet hat sie die Aufmerksamkeit Alejandros und es funkt merklich zwischen ihnen. Alejandro hat noch den Tod seiner Frau zu verarbeiten, lässt neben Disziplin für den Polosport nichts weiter an sich ran. Das scheint sich durch Georgia zu ändern.
Mir gefällt die Geschichte von Georgia und Alejandro sehr gut, dazu das ganze Umfeld von Reichtum, Pferde und dem Del Campo Clan.
Der Schreibstil lässt sich richtig gut lesen, die Geschehnisse kamen mir durchaus reell vor und nicht sehr übertrieben dargestellt. Nur das Ende wirkte plötzlich sehr schnell abgehan-delt, da hätte ich mir gerne mehr gewünscht.
Die kurz gehaltenen Kapitel sind gut für den Lesefluss, die Beschreibungen und Handlungen sind gut dargestellt. Für mich ohne Längen. Neben die beiden Hauptprotagonisten sind viele andere Personen gut in die Gesamtgeschichte integriert und runden sie ab.
Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen, da das Lesen so angenehm war.
Die Leseprobe für den zweiten Band der Reihe am Ende gefiel mir, brachte einen kleinen Einblick wie es weiter gehen wird.
Das Cover ist schön gestaltet, schlicht, edel und haptisch ist es sehr angenehm glatt, fast schon weich und glänzt in Richtung Perlmutt.
Und irgendwie habe ich mir Alejandro immer in Richtung von Nacho Figueras vorgestellt, der auch ein Vorwort geschrieben hat.
In diesem Genre eine angenehme, gelungene Lektüre, finde ich.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.05.2017
Die Rübenkönigin
Erdrich, Louise

Die Rübenkönigin


gut

Ihre Kinder stehen plötzlich alleine da. Der Roman erzählt die Geschichte von Mary Adare, Tochter von Adelaide, die bei ihrer Tante im Ort Argus Zuflucht findet, deren Cousine Sita, ihrer Freundin Celestine. Nach Jahren taucht Marys Bruder Karl hin und wieder auf, bringt einiges aus dem Gleichgewicht.
Zu Anfang gefiel mir die Geschichte recht gut, auch wenn ich das Verhalten von Adelaide nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ebenso was Karl in Argus macht. Sehr lieb, dass die Tante Mary aufnimmt, das anfängliche Verhalten der Cousine ist nachvollziehbar. Doch alle Charaktere wirken überwiegend gefühllos und das Handeln, oder nicht Handeln für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Mit zunehmenden lesen machte sich bei mir eine De-pressivität breit. Das Leben in Argus und der Protagonisten wirkt absolut freudlos und hat seinen Höhepunkt in Celestines Tochter Dot, die in ihrer Art gefürchtet ist. Adelaide Ada-re steigt während eines Jahrmarkts in einen Doppeldecker und verschwindet.
An sich ein guter Schreibstil, doch die Geschichte nahm für mich keinen packenden Ver-lauf, es wurde eher verwirrend. Der Eindruck ist recht schlecht zu beschreiben, hinterlässt bei mir ein niedergedrücktes Gefühl und keiner der Protagonisten ist mir wirklich nahe gegangen.

Bewertung vom 22.05.2017
Ich will so bleiben, wie ich war
Bittl, Monika

Ich will so bleiben, wie ich war


ausgezeichnet

Ein Leben über 40 ist möglich und man sollte es mit Humor betrachten. Nicht nur die äußer-lichen Zeichen des Älterwerdens werden zunehmend sichtbar und dann doch gerne auch be-kämpft. Auch innerlich, die Einstellung, ändert sich durch die sogenannte Lebenserfahrung und äußere Umstände und natürlich kann sich der veränderte Körper auch auf die Psyche niederschlagen.
Monika Bittl beschreibt auch in diesem Buch unterhaltsam die Alltagsschwierigkeiten der Frau jenseits der Vierzig. Doch von den Jahren auf dem Buckel kann frau ja auch profitieren. Die Grenze fürs Aufregen über Ärgernisse des Alltags verschiebt sich und vieles kann doch mit einem Augenzwinkern und etwas Humor betrachtet werden. Das erleichtert das Leben doch ungemein und macht gelassener.
Die Autorin beschreibt in einem schön zu lesenden Schreibstil Alltagssituationen mit Mann, Kindern, Freundin, Kollegin und anderen Mitmenschen. Betrachtet auch sich selber, ent-deckt Kiwis und andere Stimmen, die einem versuchen schlechte Laune und andere, unnöti-ge Dinge einzureden.
Mir hat das Buch gut gefallen, oft musste ich während des Lesens grinsen. So gut beschrie-ben. Richtig gut ist einfach die Gewissheit, dass frau nicht alleine ist mit ihren Problemen, An- und Einsichten ab einem gewissen Alter. Zum Grinsen, zum Nachdenken und zum Wei-terempfehlen.
In dem Sinne: Nicht von Bosheit ausgehen, wenn Dummheit als Erklärung reicht“

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.05.2017
Wo auch immer du bist / True North Bd.1
Bowen, Sarina

Wo auch immer du bist / True North Bd.1


ausgezeichnet

Mit dem gewünschten Beruf läuft es nicht so rund wie gedacht. Von einem großen Res-taurantkonzern wird Audrey nach Vermont geschickt um Erzeugnisse direkt von den Far-men einzukaufen. Dort trifft sie auf Griffin, mit dem sie eine Affäre auf dem College hatte. Und Beide können es nicht leugnen, es knistert.
Dieser Roman hat mir richtig gut gefallen, das Lesen hat Spaß gemacht. Die beiden Hauptcharaktere sind glaubwürdig und nicht übertrieben dargestellt. Natürlich dauert es einige Zeit bis sie ihre Gefühle füreinander eingestehen, doch nichts wirkt künstlich in die Länge gezogen, hier können die Leute auch tatsächlich miteinander sprechen. Daneben sind auch die anderen Personen in dieser Geschichte gut beschrieben, runden das Ganze prima und haben selbst Potential. Hier stimmt irgendwie alles, eine Liebesgeschichte mit angenehm beschriebenen Sexszenen, vernünftiger Rahmenhandlung, guten Dialogen und passendem Drumherum. Gerne hätte ich noch weiter über Griffin und Audrey gelesen, da steckte noch mehr Potential in der Geschichte und das Ende war gut, aber noch nicht notwendig. Einfach nur, weil es mir die Geschichte richtig Lesespaß verschafft hat.
Mal sehen, ob die Folgebände um Jude und Zack, die einem hier schon begegnen, an die-sen Roman anknüpfen können.
Auf jeden Fall hat True North (Bittersweet) von mir eine absolute Leseempfehlung als bes-te Unterhaltung.

Bewertung vom 16.05.2017
Engel, Sex & Flügel   Erotischer Roman
Neb, Sabine

Engel, Sex & Flügel Erotischer Roman


gut

Eine Bekanntschaft in einer Bar, die zusammen im Bett endet, doch leider zu keinem be-friedigenden Ergebnis für sie. Er kommt als Engel ohne Flügel zurück und bekommt diese nur, wenn er ihr zum Orgasmus verhilft. So weit, so interessant. Der Einstieg in diesen ero-tischen Roman ist gut. Der Schreibstil eher knapp gehalten, mal was anderes und hat mir durchaus gefallen.
Die Dialoge zwischen Pierre, der auf seine Flügel wartet, und der namenlosen Ich-Erzählerin haben teilweise richtig Spaß gemacht zu lesen. Zwischen den Beiden entwickelt sich im Lauf der Zeit tatsächlich schon eine Beziehung, jedenfalls kam es mir so vor. Mit den Erkenntnissen wären sie und Pierre für mich dann schon ein gutes Paar gewesen und in diese Richtung wäre die Geschichte durchaus ausbaufähig gewesen. So aber rutscht sie von Sexpartner zu Sexpartner, was kein befriedigendes Ergebnis bringt, bis….
Es werden verschiedene Settings für schnellen und spontanen Sex beschrieben, doch bei mir sprang er Funke nicht über, da war keine Erotik. Die Idee hinter der Geschichte finde ich gut, den knappen Schreibstil ebenfalls und er hätte so auch durchaus mehr vermitteln können. Das besagte Kribbeln beim Lesen stellte sich bei mir nicht ein und für einen eroti-schen Roman fehlte da etwas um mich vollends zu überzeugen.

Bewertung vom 05.05.2017
Björn Freitag - Smart Cooking
Freitag, Björn

Björn Freitag - Smart Cooking


sehr gut

Einfacher geht es nicht.
Nach ausprobieren und Durchsicht der Rezepte stimmt die Aussage schon. Es ist wirklich simpel in der Zubereitung und die Zutaten halten sich in Grenzen. Dazu wirklich anspre-chende Fotos zu den Rezepten, die übersichtlich gestaltet sind.
Die Rezepte teilen sich nach Einfaches mit Fleisch, Geföügel, Gemüse, Fisch, Suppen und Salate auf. Dazu die Grundrezepte und eine Basics-Liste. Dann gibt es noch den Mengen-rechner übers Internet, wo die Rezepte schnell auf entsprechende Personen ergänzt wer-den können, Nährwertangaben abgerufen werden können und nach Rezepten für be-stimmte Zutaten gesucht werden kann. Bald soll es diese Funktion für alle Kochbücher des Verlags geben. Eine tolle Sache. Wenn man denn schnell aufs Smartphone im Supermarkt gucken kann.
Gefallen haben mir auch die Grundrezepte zum Ende Buches, besonders für Kartoffelpuf-fer, was dann demnächst von mir auch nachgemacht wird. Zudem geben mir die Rezepte eigene Ideen für leichte Veränderungen, da die Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind. Neue Kombinationen wie Entenbrustfilet auf Reisplätzchen.
Ansehen, aussuchen, ausprobieren, viel mehr kann ich dazu nicht mehr sagen. Und das werde ich in nächster Zeit auf jeden Fall weiter machen.