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netty176

Bewertungen

Insgesamt 32 Bewertungen
Bewertung vom 11.01.2014
Die Große Wildnis / Kester Bd.1
Torday, Piers

Die Große Wildnis / Kester Bd.1


gut

Die große Wildnis

Ein, in meinen Augen gutes Kinderbuch.
Kester, der Hauptprotagonist, lebt oder besser gesagt wird ein einem Heim eingesperrt. Er kann nicht sprechen, auch wenn das nicht immer so war, und lebt dort eigentlich nur so vor sich hin. Bis er feststellt, dass er mit Tieren in seinen Gedanken sprechen kann.
Die Story hinter der Geschichte ist wunderbar. Aber irgendwie konnte mich die Geschichte trotzdem nicht ganz überzeugen. Woran es aber genau lag, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Der Schreibstil an sich ist einfach und gut lesbar und auch die Spannung war vorhanden, wenn auch nicht immer zu, aber wenn man das Buch einer jüngeren Person gibt, denke ich wird diese das ganz anders empfinden. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nicht ganz überzeugt bin. Vielleicht lag es aber auch an dem doch einfachen Schreibstil, ich kann es wirklich nicht einschätzen.
Die Beschreibungen sind sehr bildhaft gemacht, man ist nicht nur Leser, nein man fühlt mit Kester mit. Egal ob die Angst, Wut, Hass oder auch das Glück. Das hat der Autor sehr gut rüber gebracht.
Kester will unbedingt die große Wildnis retten und hat nur ein Ziel: seinen Vater. Dabei gerät er von einem Abenteuer ins nächste.
Fazit
Mich konnte das Buch nicht vollends überzeugen. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Dass man versucht Kinder an Dystopien heranzuführen, finde ich gut. Auch wenn es hier doch etwas an der Umsetzung gefehlt hat.
Trotzdem gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten.

Bewertung vom 30.08.2013
Sternenfluch / Töchter des Mondes Bd.2
Spotswood, Jessica

Sternenfluch / Töchter des Mondes Bd.2


ausgezeichnet

Ich war schon sehr gespannt, wie es mit Cate weiter geht. Sie ist nun schon seit 6 Wochen bei der Schwesternschaft, jedoch hat sie sich immer noch nicht eingelebt. Kein Wunder, wer Band 1 gelesen hat weiß, dass die Schwesternschaft ihr in dem Sinne gar keine andere Wahl gelassen hat.
Sie gewinnt, in meinen Augen sehr an Stärke. Am Anfang war sie ja eher der JA-Sager und auch hier wieder am Anfang sehr unentschlossen, zeigt sie jedoch am Ende, was sie kann. In diesem Teil zeigt sie auch ihre kämpferischen Seite, was mir richtig gut gefallen hat.
Maura, wird mir jedoch immer unsympathischer. Da sie der festen Überzeugung ist, dass sie die stärkste Hexe der 3 Schwestern ist, geht sie manchmal doch ziemlich krasse Wege. Sie schreckt da leider vor nichts zurück. Jedoch wäre es ohne Maura auch ziemlich langweilig. Maura bringt da genau die richtige Spannung rein. Tess mochte ich, wie in Band 1 schon, wieder am liebsten. Sie wird immer erwachsener und es macht einfach nur Spaß, ihr dabei zuzuschauen. Sie ist immer noch die engste Vertraute von Cate und so vertraut Tess auch Cate ihre Geheimnisse an.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich wieder sehr flüssig lesen. Erzählt wird in der Ich-Perspektive von Cate. Das machte es einem sehr leicht, die Gedanken von Cate auch zwischen den Zeilen zu verstehen. Und auch die bildhaften Beschreibungen waren wieder sehr gelungen. Bei manchen Szenen wäre ich lieber nicht so nah dabei gewesen. Wie z.B. als die Bruderschaft die Gesetze neu macht und dabei Sachen beschließen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann.
Aber auch die ganzen Emotionen, die in diesem Buch stecken, waren genau richtig. Egal ob Intrigen, Hass, Leidenschaft, aber auch Gezicke, einfach nichts fehlt. Und genau das hat es einem sehr schwer gemacht, das Buch beiseite zu legen.
So ab und an erfährt man auch mal etwas aus Band 1. Wer sich aber dazu entscheidet, das Buch zu lesen, dem empfehle ich vorher Band 1 „Cate“ zu lesen. Dann kommt man auch viel besser mit den Charakteren klar.
Das Ende war wieder ein sehr gemeiner Cliffhanger. Nach Band 1 dachte ich, schlimmer kann es nicht enden. Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn das Ende ist noch heftiger und macht das warten auf Band 3 unerträglich.

Fazit:
Jessica Spotswoods hat es mit Sternenfluch wieder geschafft, mich zu überzeugen und Lust auf Band 3 gemacht. Mit vielen Intrigen, was ja bei mehreren Schwestern nicht selten ist, bleibt das Buch bis zum Ende spannend. Da es nicht viele Rückblicke gibt, empfehle ich vorher Band 1 „Cate“ zu lesen. Von mir gibt es auch für diesen Teil wieder ein „MUST READ“.

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.08.2013
Dönerröschen
Konecny, Jaromir

Dönerröschen


sehr gut

Mich hat das Buch sehr neugierig gemacht, schon allein das Cover sagt einiges aus.
Die Geschichte hält auch genau das, was man sich vorstellt. Schon nach wenigen Seiten musste man nur lachen.
Der Schreibstil von Jaromir Konecny ist einfach herrlich. Ich finde es toll, wenn ein Autor es schafft, den Leser innerhalb von nur wenigen Seiten zu fesseln, jedoch nicht mit Spannung, sondern mit viel Witz und Charme. Auch die Charaktere passten da super rein, hier hat mir jedoch etwas gefehlt. Ich hätte diese doch gerne noch etwas besser kennengelernt, das war doch sehr oberflächlich..
Jonas, der mit seinen Eltern und „Schoßhund“ Napoleon ins Münchner »Ghetto« nach Neuperlach zieht, findet schnell Kontakt zu anderen Fussballverrückten, z.B.zu Schnauze. Dadurch lernt er auch Sibel und Selma kennen. Die Begegnungen der Charaktere sind zum Teil sehr humorvoll. Jonas tritt von einem Fettnapf ins nächste. Aber auch sein Vater und seine Mutter fand ich herrlich lustig. Seine Mutter die bei jedem Schock in Ohnmacht fällt oder der Vater, dem irgendwie gar nichts peinlich ist. Auch der Hund Napoleon, der nur Kuchen riechen muss und dann alles um sich vergisst, sogar seine gute Manieren, passte super in diese Familie. Obwohl man wohl selten einen Hund sieht, der Vegetarier ist, aber genau das hat es sehr interessant gemacht.
Ich will gar nicht weiter auf die Geschichte eingehen, denn wenn man es angefangen hat, ist man auch fast durch. Man fliegt einfach über die Zeilen. Gerade der Humor und die, doch für Jonas peinlichen Situationen machen es einem sehr schwer, das Buch beiseite zu legen.
Jedoch hat mir hier einfach etwas die Tiefe gefehlt. Aber man muss auch bedenken, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, auch wenn ich das empfohlene Alter mit 13 doch etwas hoch gegriffen finde. Ich denke auch 11 oder 12 jährige haben an diesem Buch sehr viel Freude.

Fazit:
Wer mal eben eine sehr humorvolle Geschichte lesen will, ohne viel nachdenken zu müssen, ist hier genau richtig. Mit viel Witz und Charme schafft es der Autor, den Leser nur innerhalb weniger Seiten mit dem Humor zu fesseln. Wer jedoch eine Liebesgeschichte zwischen 2 verschiedenen Kulturen erwartet, wird hier sicher enttäuscht sein, da auch die einzelnen Charaktere doch nur sehr oberflächlich beschrieben sind, findet man leider keinen direkten Zugang zu den einzelnen Protagonisten.

Bewertung vom 25.08.2013
Gib mir deine Seele
Krock, Jeanine

Gib mir deine Seele


sehr gut

Was für ein Buch. Ich fand es eher unpraktisch, ein so dickes Buch, was ja immerhin fast 800 Seiten hat, als Taschenbuch zu machen. Teilweise wusste man nicht, wie man es halten soll.
Aber die Geschichte hat einen das ganz schnell vergessen lassen.
Der Schreibstil von Jeanine Krock gefällt mir sehr gut. Er liest sich sehr flüssig und auch die Beschreibungen waren wunderbar. Man stand förmlich mit auf der Bühne und lernt viel zum Thema Oper kennen. Gerade die detaillierten Beschreibungen fand ich sehr gut, das hat es einem leichter gemacht, sich in die einzelnen Charaktere hinein zu versetzten. Es wird abwechselnd in der dritten Person von Pauline und Constantin erzählt. So hatte man noch besser die Gelegenheit, manche Situationen von beiden Seiten zu betrachten und so kann man sich ein besseres Bild von beiden machen.
Auch die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Wenn mir auch nicht alle gleich sympathisch waren, aber so soll es ja auch sein.
Pauline Roth, am Anfang eine - für mich - kleine graue Maus, die mit ihrer Stimme nicht richtig umzugehen weiß, trifft zufällig auf Constantin Dumont. Danach ändert sich ihr Leben schlagartig.
Ich fand die Entwicklung von Pauline an manchen Stellen schon heftig. So manche Sachen hätte ich ihr am Anfang gar nicht zu getraut. Trotzdem ist sie mir mit ihrer Art richtig ans Herz gewachsen. Constantin liebt es wenn man sich ihm freiwillig unterwirft. Er ist erfolgreich, sexy und sehr geheimnisvoll. Am Anfang der Geschichte dachte ich: na toll, ein Abklatsch von Shades of Grey, jedoch kann man das gar nicht mit einander vergleichen, zumal Constantin ein Geheimnis hütet, welches man unbedingt herausfinden möchte. Das ist unter anderem ein Grund, dass man das Buch nicht wirklich aus der Hand legen kann.
Auch die Erotik, fand ich, war perfekt kombiniert mit den anderen Szenen. Es war genau das richtige Maß.
Jedoch muss ich gestehen, war das Ende doch etwas lahm. Nachdem man die ganze Geschichte kennt, erwartet man doch etwas anderes. Das ging in meinen Augen einfach zu schnell zu Ende. Ein bisschen mehr Spannung wäre perfekt gewesen.
Fazit:
„Gib mir deine Seele“ konnte mich trotz dem zu schnellen Ende überzeugen, mit viel Charme und Erotik konnte ich das Buch kaum beiseite legen. Auch der Schreibstil hat mich vollends überzeugt. Man sollte jedoch nicht den Fehler machen und das Buch mit SoG vergleichen, denn gerade das Geheimnis um Constantin und Nicholas macht die Story sehr interessant.

Bewertung vom 18.07.2013
Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
Meaney, Flynn

Der Sommer, in dem ich Vampir wurde


sehr gut

Ich muss gestehen, ich habe mir unter diesem Titel doch etwas anderes vorgestellt. Auch das Cover lässt anderes vermuten. Aber dennoch konnte mich das Buch überzeugen.
Die Geschichte erzählt von Finbar (allein mit dem Namen ist er schon gestraft, so denkt er zumindest), der neu in New York ist und das erste Mal nicht mit seinem Zwillingsbruder Luke auf eine reine Jungenschule geht.
Finbar war mir von Anfang an sehr sympathisch. Allein seine Vergleiche waren herrlich und haben einen das ein oder andere Mal schmunzeln bzw. lachen lassen. Er zieht mit seiner Familie (seinen Eltern und seinem Zwillingsbruder) die absolut katholisch ist, nach New York. Dort geht er das erste Mal auf eine gemischte Schule. Er hat, in meinen Augen, keine typischen „männlichen“ Hobby´s. Z.B sieht er mit seiner Mutter Filme die man als Jugendlicher nicht wirklich schauen würde und er liest sehr gerne. Was ich hier sehr witzig fand ist, dass er hauptsächlich Bücher liest die auch Mädchen lesen, einfach um sie besser zu verstehen. Aber ich denke nicht, dass das viel hilft ;). So bekommt er auch spitz, dass Mädchen auf Vampire stehen und da kommt ihm die Idee, sich einfach als Vampir auszugeben. Die blasse Haut, die Sonnenunverträglichkeit und den schmächtigen Körper dafür hat er und schon kann die Sache los gehen.
Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet. Sei es die Mädchen, die das wirklich glauben oder aber auch die Schlägertypen. Alle passten perfekt hinein. Sogar die Mutter von Finbar mit ihrem Putzfimmel. Man konnte sie förmlich „Finbar“ rufen hören.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Was mir an dem Schreibstil hier besonders gut gefallen hat ist, dass die Autorin sehr viel Sarkasmus und Ironie eingebaut hat. Ich fand das einfach zu herrlich. Das hat einen über die Seiten nur so fliegen lassen. Selbst wenn es keine richtig spannende Story gab, musste man einfach weiter lesen. Man fragt sich manchmal doch, wo es noch hinführen soll. Aber bei der Geschichte ist nichts vorhersehbar. Das wiederum fand ich klasse, ich mag es, wenn einem das Ende nicht gleich ins Auge fällt.

Fazit:
Ein Vampirbuch ganz ohne Vampir, klingt verrückt ist es aber nicht. Mich konnte die Geschichte und vor allem der Schreibstil, gemischt mit Sarkasmus und Ironie, der Autorin überzeugen. Einfach ein Buch, bei dem man nicht viel nachdenken muss, sondern einfach über die Seiten fliegen kann. Für mich das perfekte Sommerbuch für zwischendurch.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.06.2013
Todeszone / Liberty 9 Bd.2
Schröder, Rainer M.

Todeszone / Liberty 9 Bd.2


ausgezeichnet

Nach Band 1 war ich schon sehr gespannt auf den 2 Teil. Ich würde jedem empfehlen, Teil 1 vorher zu lesen, da die Geschichte dort weitergeht, wo sie in Teil 1 aufgehört hat. Es gibt keine großartigen Rückblicke. Wie auch in Band 1 hat mich der Schreibstil von Rainer M. Schröder von Anfang an gefesselt. Man war sofort wieder mitten drin in der Geschichte. Er hat, wie auch schon in Band 1, wieder sehr detailliert und bildhaft geschrieben.
Was mir wieder richtig gut gefallen hat ist, dass es in erster Linie wirklich nur um das Befreien geht, die Geschichte kommt fast komplett ohne irgendwelche Liebeleien aus. Statt Liebelei die pure Spannung.
Die Geschichte wird abwechselnd geschrieben. Einmal erfährt man was Kendira und ihre Freunde erleben und einmal kann man direkt in die Insel Tomamto Island eintauchen. Da lernt man dieses Mal Duke und Colinda kennen. Die beiden sind mir sofort ans Herz gewachsen. Auf eine Art weil sie einem total leid taten, da sie keine Ahnung hatten, aber auch zum anderen wegen ihrer Art und Weise, die mir sehr sympathisch war.
Aber auch die anderen Charaktere haben sich stark entwickelt. Kendira besitzt in meinen Augen genau den Willen, den man braucht, um die anderen, die auf Tomamato Island festsitzen, zu befreien. Aber auch Dante und Carson, die ja vom Charakter komplett verschieden sind, harmonieren wieder perfekt zusammen. Aber auch die anderen waren für mich sehr überzeugend. Sei es die anderen Elektoren, die in der Liberty zurück bleiben oder aber die die in der „Dunkelwelt“ leben, wie zum Beispiel die Nightraider. Ich persönlich möchte da so einigen nicht Nachts begegnen. Jeder einzelne war einwandfrei ausgearbeitet und für mich sehr überzeugend, wenn auch manchmal zu sehr, da einige Figuren einen nicht wieder losgelassen haben.
Der Spannungsbogen war nicht zu übertreffen. Genau wie in Teil 1 hat man als Leser ab und an mal die Chance durchzuatmen, ehe man wieder in den Abschnitt gefesselt wurde. Man weiß nie, was als nächstes passiert, genau so etwas finde ich gerade toll, wenn es nicht vorhersehbar ist.
Das Ende kam dann aber doch etwas zu plötzlich, so dass ich erst einmal wieder eine Seite zurückgeblättert habe, um zu schauen, ob ich nicht ausversehen eine Seite überblättert habe, was leider nicht der Fall war. Einiges wurde dann im Epilog noch erläutert. Aber wenn man in der Geschichte drin steckt und alles genau beschrieben wurde, war es doch sehr überrumpelnd.

Fazit
Ein sehr gelungener Abschluss (so schaut es leider bisher aus) dieser Dystopie, der mich wieder komplett fesseln konnte. Einmal angefangen, fiel es einem schwer, aufzuhören. Der Spannungsbogen lässt einem kaum Verschnaufpausen und das „fast“ ohne irgendwelche Liebeleien. Wer Band 1 gemocht hat, wird diesen Teil lieben.

Bewertung vom 21.12.2012
Im Bann der Dunkelheit / Angel Eyes Bd.2
Desrochers, Lisa

Im Bann der Dunkelheit / Angel Eyes Bd.2


sehr gut

Ich habe mich schon sehr auf den 2 Teil gefreut, da mir der erste sehr gut gefallen hat. Da man ja meistens von Band zu Band eine Steigerung hat, war die Vorfreude sehr groß.
Der Schreibstil ist, wie auch in Teil 1, sehr gut zu lesen. Man ist auch sehr schnell wieder in die Geschichte reingekommen. Auf eine Art fand ich es toll, wieder in die Welt von Frannie und Luc einzutauchen. Doch es war irgendwie nicht wie in Teil 1. Im ersten Teil musste ich ziemlich oft schmunzeln, leider hat das in Teil 2 fast komplett gefehlt. Stattdessen, war meiner Meinung nach, viel zu viel Liebelei in dem Teil vorhanden.
Frannie, die mir in Teil 1 ja sympathisch war, war es im 2 Teil auch wieder. Auch wenn sie mich mit ihrer Sturheit doch öfter mal zum Kopfschütteln gebracht hat. Man merkt, dass sie Luc wirklich sehr liebt, wenn da nicht die Gefühle für Gabe wären.
Luc hat sich komplett verändert. Man merkt, wie ich finde, dass Luc das selbst auch etwas stört. Das einzige was er immer noch macht, ist Frannie nicht aus den Augen zu lassen.
Die Geschichte wird abwechselnd wieder von Frannie und Luc erzählt. Aber auch von Frannie´s Zwillingsbruder Matt, der jetzt ihr Schutzengel ist.
Matt war mir im ersten Teil eigentlich sympathisch, jetzt allerdings nicht mehr so. Ich fand seine Meinung über Luc irgendwie nervig. Ständig hatte er irgendwas schlechtes in Luc gesehen, was sonst niemand gesehen hat. Dieses Mal lernt man noch Lili kennen. Eine kleine graue Maus, die direkt neben Luc einzieht. Sie wirkt sehr unscheinbar und doch hat sie etwas geheimnisvolles an sich, was es mir schwer machte, sie zu durchschauen.
Was mir hier am Anfang aber gefehlt hat, war die Spannung. Die kam erst ab der Mitte richtig in Fahrt, was es ab da schwer machte, das Buch aus der Hand zu legen. Ich hätte mir gewünscht, dass es so weiter geht, wie Band 1 aufgehört hat, nämlich mit Spannung und Gefühl.
Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf den dritten und letzten Teil. Denn mir sind Frannie, Luc und Gabe doch sehr ans Herz gewachsen, auch wenn -oder vielleicht gerade deswegen- jeder seine kleinen Eigenarten hat.

Wer mit vielen Erwartungen in das Buch einsteigt, wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Aber man sollte auf jeden Fall durchhalten und das Buch zu Ende lesen, denn mit jeder Seite wird es besser und spannender.

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.